Bank-Konto für Auslandschweizer

  • Da ich während Corona viel Zeit hatte mich damit zu Beschäftigen, mal alle meine Erfahrungen und Tipps zusammengefasst:


    Soliswiss Mitglied werden, da gibt es viele Infos von Krankenversicherung bis Bankkonto für Expats.


    BCGE (Genfer Kantonalbank) für Konto und Depot. Niedrigste Gebühren und guter Expat-Service.


    Wise (Transferwise) Konto für günstigste (Interbanking-Kurs) Überweisungen und Multi-Währungen (PHP wechseln wann immer der Kurs gut ist)


    Globe SIM Karte und Multisim Handy zulegen und dann die GCash App installieren.

    Damit kann ich von der Schweiz aus innert Minuten Geld an einen Empfänger in den Philippinen überweisen.

    (Aber Vorsicht, das ist fast zuu einfach und man wird gerne grosszügig... Also die allgemeinen Warnungen im Forum beachten!)

  • Nicht ohne Grund kann man bei "Wise" kein Geld in CHF von dritten erhalten.

    Ja, ich kann zwar ein "Depot" in CHF anlegen, aber erhalte keine IBAN, damit andere darauf einzahlen könnten, Schade.

    In Euro und Dollar erhalte ich "Vollwertige" Konten mit IBAN und Rounting Number usw.

    Wise zu Wise in CHF geht aber.

    genau Du kannst zwar ein CHF Guthaben einrichten, aber wenn Du auf das Konto überweist kommt das Geld nicht! von einem Schweizer Konto.

    Doch, ich kann von meinem CHF Konto zu Wise überweisen.

    Oder wie meinst Du das?

    Ich kann halt nicht direkt auf eine eigene IBAN einzahlen, weil ich für das Konto eben keine eigene CH-IBAN erhalte. Ich muss auf ein JPMorgan Chase Bankkonto in Zürich überweisen und erhalte eine Referenznummer, damit das Geld dann meinem CHF-Depot gutgeschrieben wird (Gratis, geht auch schneller per Debit oder Kreditkarte, dann aber Kostenpflichtig).

  • Yapeal hat mich übrigens genausowenig überzeugt wie Neon.

    Trotz dem Schweizer Einlagenschutz bieten mir die beiden einfach zu wenig und auch bei Neon muss ich ein Schweizer Domizil habe

    Yapeal und Wise sind außerdem schon irgendwie verbandelt in Sachen Auslandsüberweisungen ...

    Ja, auch Neon und andere nutzen nämlich ganz einfach den Service von Wise für Auslandsüberweisungen.

    Also weshalb nicht gleich zum Original...

  • Wegen der Schweizer IBAN natürlich - wie du ja selber sagtest, kann man sonst keine Zahlungen entgegennehmen :-) Und wer wollte keine Schweizer Fränkli - nie war er so wertvoll wie heute haha :-)

    Hat was, Ja :thumb


    Aber ich glaube es geht halt nicht mit nur einem Konto.

    Ich habe von Raiffeisen zum einzigen klassischen Schweizer Konto (BCGE) gewechselt das Expats unterstützt. Wegen Einlagenschutz und Depot.

    Raiffeisen hat mir obwohl ich Jahrzehntelang eine Hypothek dort hatte, nach dem Hausverkauf erklärt, dass ich als Expat 600.-/Jahr Gebühren zahlen muss und zudem dann kein Depot mehr führen kann, wenn kein Schweizer Domizil mehr vorhanden ist.

    BCGE Gebühr 170.-/Jahr, Depot möglich, Onlinebanking Abroad möglich und Expat-Domizil möglich. eBill und Twint ebenso.


    Ich schaufle dann einfach monatlich als Dauerauftrag meinen "Rentenbetrag" zu Wise und wechsle Peso, wenn der Kurs unten. Die schaufle ich dann zu GCash.


    Ob die Debit-Maestro von Wise dann bei den ATM auf den Phils funktioniert, da bin ich jetzt schon gespannt.

    Hat da eventuell jemand Erfahrung?

  • Ob die Debit-Maestro von Wise dann bei den ATM auf den Phils funktioniert, da bin ich jetzt schon gespannt.

    Hat da eventuell jemand Erfahrung?

    Auf den Phils leider noch nicht testen können - darf ja derzeit nicht hin :confused1


    In Kenya hat es aber wunderbar funktioniert - nur kann man halt gebührenfrei nicht sonderlich viel abheben, insofern nicht interessant hierfür.


    Wenn du mal in den Phils bist, kannst du dir ja ein lokales Konto eröffnen, das du von Wise aus befüllst - und dann mit der lokalen Karte an den ATM. Kommt entschieden günstiger als alle anderen Varianten, denke ich.


    Gcash bietet doch auch eine Bankkarte an, oder? Habe damit noch keine Erfahrungen gesammelt.

  • Gcash bietet doch auch eine Bankkarte an, oder? Habe damit noch keine Erfahrungen gesammelt.

    Stimmt, die solls jetzt auch geben. Das wäre dann wohl der gangbare Weg. :thumb



    GCash Mastercard: Withdraw from BancNet or Mastercard ATMs

  • Wenn ich die Probleme Bank und Geldüberweisungen lese muss ich ja grosses Glück

    haben mit meiner Schweizer Bank. 1. keine Gebühren schon ab 50k auf dem Konto

    2. online banking was heisst Geld vom CH Konto direkt (zwei Tage) auf mein CH Franken

    Konto bei BPI überweisen Kosten für Überweisung 12 Fr.

    Gibt es wirklich keine anderen Banken die Auslandschweizern/DACH freundlich sind und

    online banking anbieten.

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Quote

    Funktioniert nicht!

    Nur wenn Du Deinen Wohnsitz in DE hast.

    wo steht das? Wise schreibt selbst dass es bei einigen BAnken funktioniert (DKB z.B. ).

    Was schon sein kann das Schweizer Banken da Probleme mit haben und die o.g. extremen Gebühren verlangen,

    nur warum benötigt man unbedingt eine CHF Bankverbindung wenn man als Schweizer in den Phils wohnt?

    Würde mich wirklich interessieren und freue mich über Rückmeldungen.

    Als Schweizer, der als Expat oder Resident auf den Philippinen lebt, braucht man keine Schweizer Bankverbindung.


    Renten aus der Schweiz werden auch ins Ausland auf jede Bank überwiesen.


    Die Höhe der Gebühren nur für die Kontoführung bei Schweizer Banken (für Auslandschweizer) sind so exorbitant, dass ein Konto bei einer Schweizer Bank auch keinen Sinn machen würde.

  • Renten aus der Schweiz werden auch ins Ausland auf jede Bank überwiesen.

    Fragt sich bloß zu welchen Gebühren und Umtauschkursen ... da ist es imho wesentlich interessanter, das Geld bei Wise zu parken und für Umtausch oder Senden auf einen guten Kurs zu warten.


    Das hier vorgestellte Yapeal kostet in der brauchbaren Variante rund 50 CHF im Jahr, ich denke mal, das rechnet sich ...

  • Als Schweizer, der als Expat oder Resident auf den Philippinen lebt, braucht man keine Schweizer Bankverbindung.


    Renten aus der Schweiz werden auch ins Ausland auf jede Bank überwiesen.


    Die Höhe der Gebühren nur für die Kontoführung bei Schweizer Banken (für Auslandschweizer) sind so exorbitant, dass ein Konto bei einer Schweizer Bank auch keinen Sinn machen würde.

    Alles richtig, man braucht auch keine Bankverbindung. Das Problem liegt darin dass ich unbedingt eine Bankverbindung

    haben muss, ich will doch nicht meine Bankkonten plündern und auf die Phils. überweisen, meine Renten gehen auf

    diese Bankkonten und ich meine auf der sichereren Seite. Kam die Überlegung dazu als ich ausgewandert bin, gefällt es mir

    dort oder gehts ev. wieder zurück in mein Heimatland.Und noch einmal, es gibt Banken die sind Gebührenfrei ab einem

    bestimmten Betrag Einlage.

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    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Alles richtig, man braucht auch keine Bankverbindung.

    Das ist eben nicht für alle gleich. Wie Du ja richtig sagst, vielleicht möchte man nicht seinen ganzen Batzen auf die Philippinen verschieben und eben dann Wechseln wenn der Kurs gut ist.

    es gibt Banken die sind Gebührenfrei ab einem

    bestimmten Betrag Einlage.

    Du möchtest aber nicht verraten, von welcher Bank Du sprichst? Oder ob Du noch eine Schweizer Adresse hast und die Bank auch weis, dass Du abgemeldet bist?

  • Du möchtest aber nicht verraten, von welcher Bank Du sprichst? Oder ob Du noch eine Schweizer Adresse hast und die Bank auch weis, dass Du abgemeldet bist?

    Würde mich ja auch interessieren - meine hab ich mal vor langer Zeit verraten: hier. Ca-Nextbank - bin da immer noch und läuft alles prima.


    Aber da Schweizer Banken - mal vorsichtig ausgedrückt - recht eigenwillig sind und gern mal unerwartet und kurzfristig die Konditionen ändern (stets zu ihren Gunsten, versteht sich), kann es sicher nicht schaden. noch eine weitere CH IBAN in petto zu haben.

  • Ich habe im Frühling von der Postfinance zu BCGE gewechselt und wieder einmal ein riesiges Glück gehabt.
    Normalerweise muss man bei der Kontoeröffnung bei einer Bank in der Schweiz persönlich erscheinen.
    Wegen COVID hatte aber die BCGE während ein paar wenigen Monaten darauf vezichtet.

    Nun ist es aber wieder erforderlich, in der Bank persönlich vorzutraben.

    Und noch ein kleiner Kostenvergleich:
    Postfinance: 30 CHF pro Monat plus 0.75% Negativzins für alles was über 100 kCHF liegt
    BCGE: 13 CHF pro Monat plus 0.75% Negativzins für alles was über 1 MCHF liegt

    EIn kleiner aber angenehmer Vorteil der BCGE ist das SIcherheitsverfahren.
    Keinen gelben TAN Generator, keine, sich in den Tropen auflösende, gelbe Karte.
    Ein Smartphone mit den CrontoSign und BCGE Netbanking Apps - fertig

    - followyou -




  • Ein Smartphone mit den CrontoSign und BCGE Netbanking Apps - fertig

    - followyou -

    Und das beste mind. bei mir, beim Smartphone keine SIM Karte mehr von der Schweiz, jetzt geht es auch

    mit der SIM K. von hier. Auch was Sicherheit betriff ist noch besser, z.B. bei bestimmten grösseren

    Überweisungen wird noch eine Code Zahl per SM zugeschickt die man eintragen und bestätigen muss.

    Wenn man alle Angaben des Empfängers hat dauert eine Überweisungen vielleicht 5 Min.:thumb

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Kann das auch von einem deutschen citizen eröffnet werden? Konnte dazu nichts finden ...

    beantworte mal meine eigene Frage: ja, es geht. Allerdings nur, wenn man schon über ein anderes Schweizer Konto auf eigenen Namen verfügt. Ist immer alles ein bisschen speziell, in der Schweiz :D Vielleicht ändert sich das ja mal, irgendwann ...


    Ich bin also jetzt auch ein Yapster, haha. Allerdings nur in der kostenfreien Variante, die außer Karte nichts kann. Hat alles in allem etwa 3 Wochen gedauert, weil ich erst auf einen Brief zur Adressbestätigung warten musste, und dann auf den Versand der Visa-Debit Karte. Diese funktioniert einwandfrei, die App scheint auch durchaus brauchbar. Dass eine IBAN auch überwiegend aus Buchstaben bestehen kann, wusste ich bislang noch nicht - aber dieses lustige Gimmick mit einer frei wählbaren IBAN bei Yapeal funktioniert tatsächlich.


    Ob so ein Konto nun im Sinne der Ausgangsfrage für Auslandschweizer geeignet ist, mag ich nicht beantworten. In der brauchbaren Variante kostet es jährlich etwa 60 CHF, was ja für die Schweiz eher preisgünstig ist. Aber es gibt keine Einlagensicherung, zum Beispiel. Naja, als vollwertiges Hauptkonto wohl eher nicht, als Zweitkonto vielleicht.


    Ich selbst wollte halt ein weiteres Konto mit Schweizer IBAN, für den Fall, dass meine aktuelle Bank anfängt, Gebühren zu erheben oder sonstwie unbrauchbar wird. Bis dahin bleibe ich mit Yapeal in der kostenfreien Variante.