Altersruhesitz auf den Philipinen für deutschen Pensionär?

  • Ich habe schon von Fällen gehört, wo Leute Verträge mit einer "Hubschrauberrettung" für den Notfall abgeschlossen haben aber ob man sich darauf verlassen kann, ist in den Philippinen auch wieder so eine Frage.

    Ich fuerchte, dieser Vertrag ist fuer die Katz. Dazu muesste der Hubschrauber auf Abruf zur Verfuegung stehen.

    Das gibt es nur fuer hohe Politiker.

    Dazu noch: Wenn man sich mitten in der Stadt befindet, wo sollte er landen ?

    Ja klar ist das im Zweifel "für die Katz" und wenn der Auftraggeber inzwischen verstorben ist, wird das Hubschrauberunternehmen im Zweifel auch nur wenig Stress haben. - Zumindest so lange der Kunde ein "Langnasen-Rentner" und nicht ein philippinischer Promi war.

    Recht sehr zu wünschen,


    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären und genau wüssten, wo Patriotismus Tugend zu sein aufhört, ...

    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die dem Vorurteil ihrer angebornen Religion nicht unterlägen; nicht glaubten, dass alles notwendig gut und wahr sein müsse, was sie für gut und wahr erkennen."


    Gotthold Ephraim Lessing, Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer

  • An kobmicha: wenn Du gerne auf den Philippinen leben möchtest, spricht nichts dagegen. Du solltest aber "vorbelastet" sein, und mit der "Dritten Welt" klarkommen. Leute, die schon einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn die Straßenbahn 90 Sekunden Verspätung hat, sind auf den Philippinen fehl am Platz.

    Englisch ist ein Muss, und vor allem in der Provinz sind einige Brocken Landessprache (Tagalog etc.) sinnvoll.


    Die "normalen" Hausarztgeschichten können auf den Philippinen genauso gut erledigt werden wie in Deutschland.

    Die Lage ist natürlich entscheidend. Ältere Menschen sollten auch auf die medizinische Versorgung achten. Dort, wo die medizinische Versorgung gut ist, nämlich in den Städten, ist natürlich nicht immer die Idylle mit Traum-Sonnenuntergang. Du musst mit Deinen Nachbarn zurechtkommen, wie in Deutschland, nur mit dem Unterschied, dass in Deutschland niemand auf die Idee kommt, sonntags morgens um 6 Uhr seine Karaoke-Kiste aufzudrehen. Krähende Kampfhähne und Hundegebell können auch sehr nervig und laut sein, genauso wie Jeepneys.

    Oder Du bist an einem einsamen Strand, und Dir geht es gut, solange nichts passiert. Aber weite Wege zum Arzt kannst Du auch in Meck-Pomm haben, wenn der Hausarzt im Dorf seine Praxis schliesst.


    Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, auf den Philippinen viel billiger zu leben, von Überlebenskünstlern einmal abgesehen. Die meisten Renter wollen (oder müssen ?) einmal im Jahr nach Deutschland, die Reisekosten belasten zusätzlich das Budget.


    Ob man sich mit 70+ überhaupt noch krankenversichern soll, steht auf einem anderen Blatt. Versicherungen sind keine Almosengeber, sondern Wirtschaftsunternehmen. Es lohnt sich also nur, wenn man kränker als der Durchschnitt wird, und dies bei Versicherungsabschluss nicht abzusehen war. Ansonsten hilft nur Ausgabendisziplin, d.h. monatlich einen definierten Betrag für medizinische Notfälle zurücklegen.


    Und auch privates Haus- und Pflegepersonal ist einfacher gesagt als getan. Hoffentlich hast Du eine gute Menschenkenntnis. Aber die hilft auch nicht in allen Fällen. Im einfachen Fall sind die Leute nur unfähig und unwillig, man wird sie los, aber von einer Langnase wird eine Abfindung erwartet. Im schlimmsten Fall räumen sie Dir noch die Hütte aus. Etwas Frustrationstoleranz musst Du auch hier mitbringen. Ob Du dann im Pflegefall noch die Kraft hast, steht auf einem anderen Blatt. Oder Du lachst Dir eine Holde an. Im besten Fall kümmert sie sich um Dich, im schlimmsten Fall räumt sie zusammen mit den Hausangestellten die Bude aus.


    In Deinem Fall spricht aber nichts gegen einen längeren Urlaub. Schau Dir das Land an, und entscheide Dich selbst.

  • Auf den Philippinen wird zu Hause gepflegt. Sowohl kulturell als auch aus finanzieller Perspektive. Daher ist der Pflegesektor nicht so ausgeprägt wie in Europa. Dennoch: Es gibt auch Pflegeheime auf den Philippinen - mit meist europäischen Preisen. (und manchmal europäischem oder amerikanischen Management.) Dazu gibt es hier mindestens zwei Diskussionsfäden. Im Gegenwert einer gehobenen deutschen Rente sollte sich was finden lassen.

    Herzlichen Dank für deine Mühe.

    Dann werde ich mich mal auf die Suche nach den Diskussionsfäden machen.

    Wenn die Kosten bei der Summe einer gehobenen Rente liegen ist das doch OK.

    Entscheidend ist was man dafür bekommt!

  • Wenn die Kosten bei der Summe einer gehobenen Rente liegen ist das doch OK.

    Entscheidend ist was man dafür bekommt!


    entscheidend ist, mit wem man sich zum lebensabend umgeben möchte!


    ist ja schon in DE nicht leicht, alle seine heim-mitbewohner und pfleger zu mögen.

    dazu dann noch eine fremde kultur und lebensweise, fremde sprache und fremdes essen ist eine echte herausforderung!


    und das problem der (fast) nicht bezahlbaren krankenversicherung besteht weiterhin.

  • Hallo, natürlich sind das alles Argumente die nicht unbedeutende sind. Aber träumen darf man ja doch noch.Die eierlegende Toll milch sau ist ja noch nicht auf dem Markt. Und manchmal muss mann ja auch jemanden finden der einem die Augen öffnet!

  • Bei den meisten Auslandskrankenversicherungeb sind Vorerkrankungen ausgeschlossen. Sollten diese aber mitversichert werden,wird es sehr teuer.

    Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben, an denen du nichts ändern kann: gestern und morgen. (Dalai Lama)

  • Hmm... fehlt bei der Rechnung nicht noch eine Krankenversicherung? :denken

    Je nach Alter und Vorerkrankungen kann das locker nochmal 500€+ monatlich extra kosten. Bei bestimmten Vorerkrankungen kann es auch sein, dass einen überhaupt niemand mehr versichert - oder zumindest alle Behandlungskosten im Bezug auf die "preconditions" ausschließt.

    Der TE ist, nach eigenen Angaben, bei der Auswanderungsidee in 3 -4 Jahren ca. 77 Jahre alt...da dürfte er überhaupt keine Versicherung mehr bekommen. Da sollten 100k € als Sicherheit auf dem Konto liegen, um Notfälle erstmal abdecken zu können

    Für mich schon. Man hat sein Leben lang gearbeitet, da will man doch bestimmt noch möglichst lange den Ruhestand genießen können. Im Familienkreis meiner Frau sind in den letzten zwei Jahren einige Leute im Alter von ca. Mitte 50 aus dem Leben geschieden, aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung. Es gab keine Ambulanz, und bis der Patient irgendwie mit dem Tricycle ins KH gekarrt worden war, war es schon zu spät. Ein unglücklicher Sturz und das war es für einen mehrfachen Familienvater.

    Muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden und bewerten. Man kann auch ohne Risikoabsicherung glücklich sein - man sollte sich dann jedoch im Voraus klar bewusst machen, was das im Ernstfall bedeutet.

    So ist es. Dazu gehören natürlich welche Erfahrung der TE mit den Philippinen hat...auch sollte man wissen, dass man als "wohlhabender Opa" schnell zum Opfer werden kann...

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Sehr gut auf den Punkt gebracht!


    Besonders der letzte Absatz ist ein guter Ansatzpunkt für Träumer - als was sich der TE selbst bezeichnet ;)

  • Hier verreckt man ohne Geld elendig an Krankheiten die in Deutschland auf Krankenkassenkosten leicht behandelbar wären

    Das können wohl etliche hier bestätigen. Wenn wir nicht die Lieblingsschwester meiner Frau regelmäßig unterstützen würden, dann wäre sie längst tot.

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Hallo ,

    mal ein paar Gedanken meinerseits zu diesem Thema .Ich verstehe zwar den Wunsch ein Deutsches Pflegeheim zu vermeiden , ob das allerdings in diesem hohen Alter noch sinnvoll ist, auf die Philippinen zu gehen , ist eine andere Sache . Es kommt sicherlich auch drauf an , wie fit man gesundheitlich noch ist , ich habe z.B. einen Bekannten der spielt noch Golf mit 84 Jahren .


    Auch hatte ich mal einen Iren in der Nachbarschaft , der saß im Rollstuhl weil beide Beine fehlten . Der hatte 4 Pflegekräfte , die sich um ihn kümmerten , ein Auto mit Fahrer usw . . Also sowas ist schon möglich , ist halt die Sache mit der Krankenversorgung ,ob man für den Notfall das nötige Kleingeld zur Verfügung hat .


    Wenn ich mal kurz auf meine Situation eingehe , gut ich bin ausgewandert da war ich 31 Jahre alt und bin immer noch hier . Werde aber ja auch nicht jünger ,mache mir auch manchmal so meine Gedanken darüber und ich stelle mir das so vor .Ich werde mir noch eine Pacific Cross zulegen , später möchte ich eine Putzfrau haben , eine Pinay die einmal die Woche kommt um mich zu massieren , dann steht ein Auto vor der Tür ( ist in Planung ) damit Madame mich auch mal zum Arzt fahren kann . Das ich irgendwann sterben werde ( so wie jeder ) ist mir schon klar und wie schlecht das auf den Philippinen im Ernstfall alles laufen kann , auch . Von daher mache ich mir da erst Mal keine Sorgen und versuche mein Leben noch ein bisschen zu geniessen , so lange es geht .:thumb


    Ich vermute mit deiner Erkrankung wärst du hier auf den Philippinen schon länger tot,es sei denn du wärst nicht Peso- sondern eher Euromillionär.Das sollten vor allem all Jene bedenken die immer über den ach so bösen deutschen Sozialstaat schimpfen.Hier verreckt man ohne Geld elendig an Krankheiten die in Deutschland auf Krankenkassenkosten leicht behandelbar wären.Das sollte jeder erstmal sacken lassen bevor er sich im hohen Alter für die Philippinen als Altersruhesitz entscheidet.

    Ja schön das man in Deutschland durch die Krankenkassen abgesichert ist und sich über die Bezahlung keine Gedanken machen muss . Aber wenn ich das sehe , wie mein Vater letztes Jahr gelitten hat , nur noch im Bett gelegen , konnte nicht mehr sprechen , nicht mehr Essen oder auf Toilette gehen , dann frage ich mich nach dem Sinn dieses bezahltem vorsichhinvegetieren . Da wär es mir doch lieber auf den Philippinen vorher zu verrecken , damit ich diesen Zustand gar nicht erst erreichen würde . :floet


    Träumer 8-)

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  • Da wär es mir doch lieber auf den Philippinen vorher zu verrecken , damit ich diesen Zustand gar nicht erst erreichen würde .

    Dafür kannst du ja vorher schon für eine ordentliche Begräbnisstätte sorgen. Wie wäre es z.B. hier. Das ist vom Wohnsitz von Lermas Familie in Laguna fußläufig zu erreichen.


    Viele Grüße

    Reinhold

  • Ja schön das man in Deutschland durch die Krankenkassen abgesichert ist und sich über die Bezahlung keine Gedanken machen muss . Aber wenn ich das sehe , wie mein Vater letztes Jahr gelitten hat , nur noch im Bett gelegen , konnte nicht mehr sprechen , nicht mehr Essen oder auf Toilette gehen , dann frage ich mich nach dem Sinn dieses bezahltem vorsichhinvegetieren . Da wär es mir doch lieber auf den Philippinen vorher zu verrecken , damit ich diesen Zustand gar nicht erst erreichen würde . :floet


    Träumer 8-)

    Ich bin da ja eigentlich ganz bei dir.Man muss halt zwischen Lebensqualität,die für jeden eine andere Bedeutung hat, und Sicherheit abwägen.Ich persönlich gehe wissentlich ein höheres Risiko ein um hier auf den Philippinen ein Leben zu führen welches eher meinen Vorstellungen von Lebensqualität , Freiheit,Wetter ,Strand ,Meer und,ganz entscheidend mit dem richtigen Lebenspartner, entspricht.Für Sicherheitsapostel die ihr Leben bis zum letzten Atemzug durchgeplant haben eher weniger geeignet

  • Haupt-Gesprächsthema, ältere Herren-Stammtisch, Deutschland:

    KRANKHEITEN, KOSTEN, scheixxx WETTER, . . . :denken


    Haupt-Gesprächsthema, ältere Herren-Stammtisch, Philippinen:

    FRAUEN, VERKEHRSCHAOS, . . . :Rolf


    die meisten oder besser, viele Expats haben sich einen Betrag X für den Notfall zur Seite gelegt und sind nicht krankenversichert 8-)


    Welches "Model" das bessere ist, muss jeder selbst abwägen . . . . .


    "jeder ist seines Glückes Schmied"

    :victory

    :friends

    Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
    :hi

  • Alles zusammen umgerechnet rd. 1.200 bis 1.300 Euro - grosszügig gerechnet,

    das ermöglicht aber ein entspanntes Leben.

    Niemals ist das grosszuegig gerechnet und ermoeglicht das ein entspanntes Leben. Vor 10 Jahren. Aber nicht mehr heute. Und erst recht nicht mehr in Zukunft.


    Deine Aufrechnung ist seltsam. 35k fuer Essen? Wenn man Gold aufs Essen packt oder ausschliesslich im Sentis einkauft vielleicht.

    Aber details sind egal. Darum will ich nicht streiten. Bei jedem sehen die Ausgaben etwas anders aus. Ich gebe z.B. ueber 10k im Monat fuer meine Viecher aus.


    Unter 2000 EUR (120k Php) ist das nicht entspannt. Es sei denn man moechte sehr sparsam und auf typischem (mittelstands-)Landesniveau leben. Ich verdiene hier umgerechnet 1200 EUR Netto und habe noch Nebenverdienste. Komme auf insgesamt im Schnitt 1500-1700 EUR monatlich.

    Zahle "nur" 11k Miete, gebe sicher nicht mehr wie 15-20k im Monat fuer Essen aus und drehe dennoch jeden Cent zweimal um, mittlerweile. Ok vielleicht nicht zweimal. Aber grosse Spruenge mache ich nicht.


    Dann muss man noch bedenken das er keine Versicherung mehr in dem Alter hier bekommt, meines Wissens. Also muss er zwingend Bares haben fuer etwaige Behandlungen/Notfaelle im Krankenhaus. Das kann schnell etliche tausend Euro kosten, je nach Erkrankung/Notfall.


    Hmm... fehlt bei der Rechnung nicht noch eine Krankenversicherung?

    Welche Versicherung nimmt denn noch einen neuen Kunden mit ueber 75 Jahren auf? Soweit ich weiss, keine.

    Es zeugt nicht von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

    - Jiddu Krishnamurti

  • Bei einem bin ich mir ganz sicher, in den allermeisten Ländern wäre ich mit meiner Erkrankung schon längst tot. Sei es wegen fehlender Behandlungsmöglichkeiten oder wegen den horrenden Kosten, die ich niemals hätte stemmen können.

    Bin auch heilfroh, gesetzlich versichert zu sein und nicht bei einer PKV. Von der ganzen Kostenproblematik nichts mitbekommen, alles lief wie am Schnürchen, musste keine Anträge ausfüllen, keine Genehmigungen abwarten, nichts. Konnte mich voll auf die Behandlung konzentrieren.

    Bin froh und glücklich, vom deutschen Gesundheitssystem profitieren zu können.

    Ob Du mit ueber 75 Jahren in Deutschland noch ne Spenderniere bekommen haettest? Keine Ahnung, aber mein Gefuehl sagt mir, nein.


    Letztlich muss ja jeder selber wissen ob der das Risiko hier in den Phils eingehen moechte. Aber im Altersheim in D vor sich hinzuvegetieren, erscheint mir jetzt auch nicht sonderlich pralle. Meine Oma war am Ende nur noch am jammern, beinahe heulen und wollte einfach nicht mehr leben.


    Nur sollte man dem TS keine Zahlen nennen, die vor 10 Jahren vielleicht noch ok waren. Ich erinnere mich an Themen wie "mit 500 EUR leben" und so Geschichten. Geht. Aber geht nicht gut.


    Ich fand lediglich die 1200-1300 EUR von Flor bisschen tief angesetzt fuer ein wirklich entspanntes Leben hier. Das doppelte und dann bin ich dabei.


    Vorgaben wie von Tanduay finde ich hingegen wieder uebertrieben. Man braucht keine 3-4k EUR plus 100k und mehr an Ruecklagen. Der ist meiner Meinung nach schon zu lange millionaer und verwoehnt :D


    Aber das muss jeder am Ende fuer sich selber sehen. Man kann ja auch mal erst nur nen Jahr hier zur Probe leben und schauen wie es ist und ob die Finanzen ausreichen, die Lebensweise/Kultur hier ueberhaupt auf Dauer was fuer einen sind.

    Es zeugt nicht von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

    - Jiddu Krishnamurti

  • Der TS ist lt. Profil erst 62 Jahre jung - er hat also noch mind. 10 Jahre Zeit um zu überlegen / zu entscheiden, wie er seine " Restzeit" gestaltet 8-)

    Er fragte auch "als deutscher Pensionär" !

    Pensionen fallen ja in D. ungerechter Weise in der Regel höher aus, als "normale" Renten!

    Somit wird er wohl klar kommen:thumb

    Aber wer weiss heute schon, wie die Verhältnisse in 10 Jahren sind :dontknow ???


    Zu den Zahlen: EIN JEDER WIE ER MAG :floet


    Ich habe monatlich mehr zur Verfügung als hier teilweise angegeben. Ich (wir) geben im Monat max. rd. 1.300 Euro aus (eher weniger!),

    wir haben dabei in der Tat ein entspanntes Leben (keine Miete, weil Eigentum / keine Arbeit, weil Rentenempfänger) !

    Wir leben in DGT und Umgebung! Die Preise hier sind mit Sicherheit niedriger als in den Grossstädten (Manila/Cebu, z.B.)


    Ich / wir essen gerne gut - andere geben viel Geld für ihre Tiere aus! Das ist alles ok - EIN JEDER WIE ER MAG :thumb


    Unsere Super-Moderatoren leben bekanntlich in einer anderen Welt:floet

    Da wird dann mal gerne als Sicherheitssumme 50.000 Euro genannt um dann wenig später 100.000 Euro (in diesem Thread) zu nennen - O.K., gehört aber wohl nicht zum Thema!


    :hi:cheers

    :friends

    Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
    :hi

  • Der TS ist lt. Profil erst 62 Jahre jung -

    Er schreibt das er 73 ist.


    Mit zunehmendem Alter 73Jahre Mann



    Ich habe monatlich mehr zur Verfügung als hier teilweise angegeben. Ich (wir) geben im Monat max. rd. 1.300 Euro aus (eher weniger!),

    Du lebst aber schon seit einigen Jahren hier und bist eingerichtet ;)
    Bedenke deine urspruenglichen Ausgaben. Das waren sicherlich mehr als 1300 EUR, oder?


    (keine Miete, weil Eigentum / keine Arbeit, weil Rentenempfänger) !

    Du sprachst bei den Zahlen fuer ihn ja von Miete etc.



    Unsere Super-Moderatoren leben bekanntlich in einer anderen Welt :floet

    Da wird dann mal gerne als Sicherheitssumme 50.000 Euro genannt um dann wenig später 100.000 Euro (in diesem Thread) zu nennen - O.K., gehört aber wohl nicht zum Thema!

    Doch doch. Die Ferne der Realitaet zu uns "normalsterblichen "bei den Einwuerfen unserere "Supermoderatoren" sollte ruhig genannt werden. Sonst verzerrt es das Bild.

    Das erwaehnen die naemlich nicht dazu. Die meisten von uns haben keine millionen geerbt oder durch Gerichte erhalten. Neulinge des Forums wissen das nicht.

    Es zeugt nicht von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

    - Jiddu Krishnamurti

  • Ja schön das man in Deutschland durch die Krankenkassen abgesichert ist und sich über die Bezahlung keine Gedanken machen muss . Aber wenn ich das sehe , wie mein Vater letztes Jahr gelitten hat , nur noch im Bett gelegen , konnte nicht mehr sprechen , nicht mehr Essen oder auf Toilette gehen , dann frage ich mich nach dem Sinn dieses bezahltem vorsichhinvegetieren

    Es gibt aber noch ein dazwischen, oder? Meine Eltern sind beide über 80 und noch sehr fit (so schätze ich den TE ein), gerade zu Besuch hier in Kanada. Trotzdem kommen ja da einige "Zipperlein", die in einem Land ohne KV massiv Geld kosten. Mein Vater hat einen Herzschrittmacher nach einem Infarkt mit 80...allein diese Kosten lagen bei über 20k €! Auch meine Mutter hat so ein paar Sachen, die Geld kosten aber bei Behandlung kaum die Lebensqualität mindern.

    Deshalb sollte man genau überlegen diese Sicherheit, die man 75 Jahre lang genossen hat, plötzlich aufzugeben!


    So wie du es schilderst möchte wohl niemand dahin vegetieren



    Niemals ist das grosszuegig gerechnet und ermoeglicht das ein entspanntes Leben. Vor 10 Jahren. Aber nicht mehr heute. Und erst recht nicht mehr in Zukunft.

    Da stimme ich dir zu. Ich habe schon 2010 um 1.500€ gebraucht um dort entsprechend leben zu können

    Vorgaben wie von Tanduay finde ich hingegen wieder uebertrieben. Man braucht keine 3-4k EUR plus 100k und mehr an Ruecklagen

    Wo habe ich etwas von 3-4k€ geschrieben?


    Aber 1.500 besser 2.000€ sollte man schon haben


    Die 100k € kommen schnell zusammen bei einer solchen Auswanderung....30 - 40k € kosten allein Auswanderung + Möbel + Auto, dann noch 50 -60k € Reserve für Notfälle (Krankheiten / Operationen)...auch braucht man Geld (Deposit) für ein Rentnervisum

    Der TS ist lt. Profil erst 62 Jahre jung - er hat also noch mind. 10 Jahre Zeit um zu überlegen / zu entscheiden, wie er seine " Restzeit" gestaltet

    Nein, 73 laut eigener Angabe am Anfang des Thread


    Ich würde mir eventuell überlegen ein Land in der EU zu wählen, wo man günstig leben kann und die KV zahlt. Portugal, Spanien, Ungarn oder Kroatien vielleicht


    Der TE sollte mal auf die Frage antworten, wie seine Erfahrungen in SOA, speziell auf den Philippinen sind. Wie oft dort gewesen? Dazu wie die Sprachkenntnisse sind


    Die meisten von uns haben keine millionen geerbt oder durch Gerichte erhalten.

    Würdest du deine junge Frau und deine 1- jährige Tochter gesund sterben sehen wollen, um danach vom gericht "Millionen" zu erhalten? Dann können wir gerne tauschen...ich habe von diesem Geld noch keinen Cent angerührt und lebe nur von selbst erwirtschaftetem.

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Das erwaehnen die naemlich nicht dazu. Die meisten von uns haben keine millionen geerbt oder durch Gerichte erhalten. Neulinge des Forums wissen das nicht.

    Ich dachte das wäre alles im mit ehrlicher Arbeit im gehobenen Polizeidienst verdient worden. So kann man sich irren …


    Prinzipiell ist es aber nicht falsch, alles erst mal ein bisschen zu hoch anzusetzen und sich dann zu freuen wenn es weniger wird. 1300 halte ich je nach Gegend für zu wenig, aber allein oder zu zweit braucht es auch nicht zwingend 3000 und mehr. Schön wenn man's hat, aber je nachdem was man gewohnt ist kommt man auch mit weniger aus. Wenn man Reis und Malunggaysuppe mag ist es weniger, wenn man sich weiter "europäisch" ernähren will ist es definitiv viel mehr als in D.


    Kommt man mit einem Scooter klar, braucht man viel weniger als wenn man auf ein Auto angewiesen ist. Ich mag's gern kühler beim Arbeiten, entsprechend sieht meine Stromrechnung anders aus als bei jemandem, der im offenen Bahay Kubo sitzt und sich den Wind um die Nase wehen lässt.


    Rücklagen: ich finde das auch overstated, aber Fakt ist: es kostet. Container oder Neukauf von Möbeln, Transport, … kann man vorher kalkulieren und zählt für mich nicht zu "Rücklagen". Aber es hilft schon, immer so nen Zehner haben um sich im schlimmsten Fall transportfähig flicken zu lassen und dann heim zu fliegen ;) Das tut es notfalls auch als Kreditkartenlimit, wenn man einen Plan hat. Man will halt auch nicht völlig mittellos in D aufschlagen wenn man zur Rückkehr gezwungen ist.

    "Manche […] sind halt einfach nur dumm! Muss man ihnen aber nicht direkt ins Gesicht sagen!" :hi

  • ch dachte das wäre alles im mit ehrlicher Arbeit im gehobenen Polizeidienst verdient worden. So kann man sich irren …

    Ist es auch und mit einer seit der Pensionierung gut laufenden Firma (Hunde), dazu ein in Deutschland gut verdienende Ehefrau...wurde immer so kommuniziert!


    Dazu auch für dich die Frage


    Würdest du deine junge Frau und deine 1- jährige Tochter gesund sterben sehen wollen, um danach vom gericht "Millionen" zu erhalten? Dann können wir gerne tauschen...ich habe von diesem Geld noch keinen Cent angerührt und lebe nur von selbst erwirtschaftetem.

    Aber lassen wir das...mein Leben ist hier OT

    1300 halte ich je nach Gegend für zu wenig, aber allein oder zu zweit braucht es auch nicht zwingend 3000 und mehr.

    Wer in diesem Thread hat etwas von 3k +x gesagt? Habe ich das überlesen?

    Kommt man mit einem Scooter klar, braucht man viel weniger als wenn man auf ein Auto angewiesen ist

    mit Ende 70 und dem Verkehrschaos dort?

    Rücklagen: ich finde das auch overstated, aber Fakt ist: es kostet. Container oder Neukauf von Möbeln, Transport, … kann man vorher kalkulieren und zählt für mich nicht zu "Rücklagen".

    Wie schon gesagt Umzig, neue Möbel, Auto kosten..dazu das Deposit für das "Rentnervisum" und eine Rücklage für Krankheiten / Operationen....100k € kommen da schnell zusammen

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi