Nach 30 Stunden ist die Traslation noch immer nicht beendet!
"Es ist vollbracht"! Endlich ist es fertisch und jetzt können langsam die Strassen in der City of Manila wieder geöffnet werden!
Nach 30 Stunden ist die Traslation noch immer nicht beendet!
"Es ist vollbracht"! Endlich ist es fertisch und jetzt können langsam die Strassen in der City of Manila wieder geöffnet werden!
Nach 30 Stunden ist die Traslation noch immer nicht beendet!
"Es ist vollbracht"! Endlich ist es fertisch und jetzt können langsam die Strassen in der City of Manila wieder geöffnet werden!
Man muss halt sehen, dass die positive Identifikation mit solchen "Volksbräuchen" (in Rom sieht man das vermutlich auch eher kritisch aber die katholische Kirche vor Ort unterstützt das (und hat dies auch während der Pandemie z.T. in hanebüchener Weise, als alle ohne Maske das selbe Kreuz geküsst haben)) für Millionen von Philippinos ohne hinreichendes Einkommen weiterhin die einzige Form der größeren gesellschaftlichen Teilhabe sind. Klar gibt es parallel Social Media aber das ist ja auch nicht ohne Probleme und ersetzt eben nicht das Gefühl in einer großen Meng "dazu zu gehören", was vielen sonst gar nicht möglich ist. (Und vielen denen es möglich ist, beteiligen sich trotzdem, weil es eine national-religiöse Tradition ist. - Ähnliche Phänomene naiven Glaubens kennen wir ja in Europa z.B. aus Lourds, nur dass sich die dadurch entstehenden Verkehrsbehinderungen in Grenzen halten.
Mit anderen Worten, die oft ekstatische Anbetung des "schwarze Nazareners" in großen Gruppen wie auch die öffentliche Selbstkasteiung und Geiselung bis hin zur kurzfristigen Nagelung an ein Kreuz zu Ostern sind soziale Ventile und nicht zu unterschätzende gruppendymamische Prozesse. Derjenige, der sich ans Kreuz schlagen läßt bezeugt damit nicht nur seinen Glauben, sondern bekommt eine (kurzfristige) soziale Anerkennung, die ihm sonst nie zuteil werden würde, schlicht weil die nach wie vor in wesentlichen Bereichen strikt oligopolistisch organisierte philippinische Gesellschaft die vertikale soziale Mobilität weiterhin für den überwiegenden Teil der Bevölkerung eng begrenzt...
Wer hätte das nicht gedacht?
Das mit der Nord - Süd Bahnverbindung ist schon eine gute Sache. Nur darf bezweifelt werden,
dass das am Verkehrsaufkommen in Metro Manila was ändern wird.
O.K., es fahren ein paar Autos weniger rein und raus. Es fahren auch ein paar weniger durch.
Aber der Zubringerverkehr zur Bahnstrecke kommt dann dazu.
Man stelle sich vor, der geneigte Philipino müsste ein oder zwei Kilometer weit laufen......
Dann gibt es noch das LKW - Problem. Die müssen durch die Stadt - auch in Zukunft.
Mal sehen, ob das auch wirklich klappt. Bei der ersten Mindanao-Strecke Davao - Tagum ist, glaube ich, immer noch nichts gebaut. Die hätte eigentlich letztes Jahr in Betrieb gehen sollen.
Ich bin da skeptisch.
Besserer Straßenausbau zieht nur mehr Verkehr an.
Es wird sich bzgl. der "Reisezeiten" innerstädtisch nichts ändern.
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Da wir immer bei anreise und auch bei Abreise mindestens zwei Nächte in Manila verbringen und dies schon seid Jahren, kann ich aus eigener Erfahrung sagen das es für mich im Vergleich zu 2015 wo ich das erste mal auf den Philippinen war doch besser geworden ist.
Für eine Strecke von Novaliches nach Makati hatten wir damals 2,5 Stunden benötigt. Die letzten male nie mehr als 1,5 Stunden selbst bei Rush Hour. Viel haben die seid damals neu gebauten Skyways zur Entlastung und Verkürzung der Reisezeit beigetragen.
Die neuen Bahnlinien sind, soweit ich es letzten Sommer gesehen habe im Bau und schon sehr weit fortgeschritten. Denke in drei Jahren sind die damit fertig und es wird zusammen mit der neuen Metro zu weiteren Entlastungen kommen. Klar ist Manila eine Mega-Stadt und auch teils ein Moloch aber wirklich viel mehr verbessern kann man dort halt auch nicht mehr. Daher finde ich es gut das überhaupt etwas versucht wird.