Overstay ca 18 Jahre, welche Vorgehensweise und Inhaftierung zu 100%?

  • Guten Morgen zusammen, ich bin neu hier und mir ist klar das jeder Fall unterschiedlich zu betrachten und auch ggf. unterschiedlich behandelt wird da man auf den Philippinen nie weiß wie es abläuft.

    Mein Partner hat einen erheblichen Overstay mit seinem Bruder. Die Mama ist von dort, der Vater war Deutscher, lebt leider nicht mehr.

    Kann jemand sagen ob es definitiv zu einer Inhaftierung kommen wird wenn die beiden zum BI gehen oder kann man es auch abmildern oder so?

    Ich weiß es sind jetzt nicht so viele Infos aber bei zu viel Text lesen es manche vielleicht erst gar nicht. Die beiden haben ihre deutschen Geburtsurkunden und die abgelaufenen Pässe noch. Haben natürlich große Angst, wie ich auch. Aber gerade mein Partner möchte wieder herkommen wegen mir und das Problem ist ja auch, wenn die Mutter irgendwann nicht mehr lebt haben sie gar nichts mehr, sie bekommt Witwenrente und das Haus in dem sie leben gehört ihr. Darauf können sie aber keinen Anspruch erheben.

    Die Situation ist leider wegen Krankheit des Vaters und wegen seinem Versterben aufgekommen, plus das der Sohn vom Bruder schwer krank wurde und sie kaum noch Geld hatten. Dann haben sie die Visa nicht gemacht.


    Am Dienstag habe ich einen Termin mit einem deutschen Anwalt, er hat Kooperationspartner auf den Philippinen aber das kostet mich halt auch schon viel Geld wenn alles darüber läuft.


    Viele Grüße

  • Zunächst herzlich willkommen bei uns, schön dass du hier bist! :hi


    Ich würde vorschlagen eröffne zu deinem Fall am besten ein neues Topic in diesem Bereich hier --> Behörden und Visafragen / Philippinen und beschreibe die Situation so detailreich wie möglich.


    Unsere Behördenexperten werden dir dort sehr gerne weiterhelfen!

    Meditieren ist immernoch besser als rumsitzen und nichts tun

  • Vorher brauchen sie aber sowieso erstmal ein gültiges dt Ausweisdokument. Also erster Gang zur dt Botschaft?
    Wenn Mutter Filipina, dann ggf die PH Staatsbürgerschaft als Option?

  • So richtig verstehe ich das Problem nicht. Wenn die beiden deutsche Pässe haben sind sie Deutsche und können auf der DBM neue Pässe beantragen. Damit können sie in Deutschland einreisen. Wenn die Mutter Filipina ist, dann sollten beide doch auch die philippinische Staatsbürgerschaft haben? Wenn noch nicht registriert müsste man sich entsprechend kümmern. Ein Anwalt hilft hier sicher. Damit gibt es dann auch keinen overstay.

    Gruß

    Dirk

  • Zunächst herzlich willkommen bei uns, schön dass du hier bist! :hi


    Ich würde vorschlagen eröffne zu deinem Fall am besten ein neues Topic in diesem Bereich hier --> Behörden und Visafragen / Philippinen und beschreibe die Situation so detailreich wie möglich.


    Unsere Behördenexperten werden dir dort sehr gerne weiterhelfen!

    Dankeschön, das werde ich machen

  • Der einfachste Weg ist sicherlich die overstay Gebühren zu bezahlen (wenn man es sich leisten kann).


    Gruss

    Sie haben das Geld leider nicht und wollen es von mir auch nicht bezahlt bekommen, auch nicht als sozusagen Kredit

  • Vorher brauchen sie aber sowieso erstmal ein gültiges dt Ausweisdokument. Also erster Gang zur dt Botschaft?
    Wenn Mutter Filipina, dann ggf die PH Staatsbürgerschaft als Option?

    Ja, das habe ich ihnen auch gesagt, aber selbst davor haben sie Angst das sie gemeldet werden. Auch wenn die Botschaft sie nicht melden sollte, besteht die Furcht das wenn sie neue Pässe beantragen irgendwo jemand das trotzdem gemeldet bekommt und sie auffliegen.


    Sie möchten gerne versuchen zu fragen ob sie die doppelte Staatsbürgerschaft bekommen können, aber das wird vermutlich nicht rückwirkend anerkannt werden, oder?


    Ich kann die Ängste von ihnen verstehen, die habe ich auch, allerdings muss was gemacht werden, von selbst löst sich das Problem nicht. Und wenn die Mutter stirbt irgendwann, was ja in der Zukunft kommen wird, so ist es nun mal, können sie dort ja ga nicht mehr leben. Wie wollen sie essen usw.

  • Guten Abend, ich bin neu hier und mir ist klar das jeder Fall unterschiedlich zu betrachten und auch ggf. unterschiedlich behandelt wird da man auf den Philippinen nie weiß wie es abläuft.


    Mein Partner und sein Bruder haben einen Overstay von ca. 18 Jahren. Die Mama ist von dort, der Vater war Deutscher, lebt leider nicht mehr.


    Die doppelte Staatsbürgerschaft haben sie aktuell noch nicht, ist eine Überlegung, aber ich kann mir nicht vorstellen das diese rückwirkend anerkannt wird?


    Ich habe auch das Balikbayan gefunden, aber es sind alles Vorgehensweisen, wo sie sich ja melden müssen.

    Die Situation ist leider wegen Krankheit des Vaters und wegen seinem Versterben aufgekommen, plus das der Sohn vom Bruder schwer krank wurde und sie kaum noch Geld hatten, mussten auch 2 andere „Wohnungen“ vom Haus verkaufen usw um Geld für die Behandlung zu haben. Dann hatten sie schon Overstay irgendwann und haben die Visa nicht gemacht. Zusätzlich hat die Mutter wohl nicht darüber nachgedacht das die Jungs nicht einfach so bleiben dürften weil sie nur die deutsche Staatsbürgerschaft haben und irgendwann hat sie ihnen das dann gesagt.


    Natürlich haben sie jetzt große Angst, wie ich auch. Aber gerade mein Partner möchte wieder herkommen wegen mir und das Problem ist ja auch, wenn die Mutter irgendwann nicht mehr lebt haben sie gar nichts mehr, sie bekommt Witwenrente und der letzte Teil vom Haus in dem sie leben gehört ihr. Darauf können sie aber keinen Anspruch erheben.


    Die beiden haben ihre deutschen Geburtsurkunden und die abgelaufenen deutschen Reisepässe und Personalausweise noch, zudem habe ich hier eine Auskunft eingeholt und habe die Abmeldebescheinigungen erhalten.


    sie haben Angst schon allein zur Deutschen Bitschaft zu gehen, das sie befürchten das sie entweder von dort gemeldet werden (was ich nicht glaube), oder das es irgendwo dann im System auffällt und sie dann schon auffliegen.


    Ich habe gesagt man müsste zum BI auch dann gehen wenn die Pässe neu sind und den Status und die Gebühren klären zu lassen, aber werden sie dann definitiv inhaftiert oder gibt es eine Möglichkeit das sie auf während dem ganzen Ablauf wieder in den Ort zurückkehren können erst mal?

    Kann mir jemand sagen wie es ablaufen muss, bzw halt ob man es alles abzumildern au VGH. Sie wussten es lange leider nicht, haben sich damit auch nicht befasst weil sie dachten die Mutter ist Filipina und dann ist alles gut und sie dürfen dort weiterhin bleiben, als die Mutter es gesagt hat ist natürlich ihre Welt zusammengebrochen.


    Das ich es erst mal bezahle alles wollen sie auch nicht, selbst als Kreditgabe nicht.


    Ich habe auch von einem compromise agreement gelesen, das ist aber auch nicht sicher das es akzeptiert wird.


    Am Dienstag habe ich einen Termin mit einem deutschen Anwalt, er hat Kooperationspartner auf den Philippinen aber das kostet mich halt auch schon viel Geld wenn alles darüber läuft und wie es abläuft ist trotzdem ungewiss.


    Viele Grüße

  • 18 Jahre Overstay ist ein dicker Hund!!! Das muss doch jedem klar sein, dass das KEIN Kavaliersdelikt ist??


    Ich denke, auch wenn sie den besten Anwalt nehmen, müssen sie dennoch mit einer saftigen Geldstrafe zusätzlich zu den nicht bezahlten Visakosten rechnen, wenn nicht gar Haft. Je länger sie warten, desto schlechter wird die Lage. Wenn Sie "Eier! haben, sollten sie nicht mehr lange warten. Für mich unverständlich, dass sie deine finanzielle Hilfe ablehnen.


    Rückwirkend zählt meines Erachtens in der Situation nicht, da sie ja erst jetzt, wenn überhaupt die doppelte Staatsangehörigkeit beantragen würden. So läuft das nicht.

  • Die Mama ist von dort, der Vater war Deutscher, lebt leider nicht mehr.

    Die doppelte Staatsbürgerschaft haben sie aktuell noch nicht

    Was meinst du mit "von dort"? Und warum sollte sie keine philippinische Staatsbürgerschaft haben?

    Wenn die Mutter Filipina und der Vater Deutscher ist, dann haben ihre beiden Söhne doch automatisch ab Geburt die philippinische und deutsche Doppelstaatsbürgerschaft.

    In welchem Alter sind die beiden denn mit ihren Eltern auf die Philippinen gekommen?


    sie haben Angst schon allein zur Deutschen Bitschaft zu gehen, das sie befürchten das sie entweder von dort gemeldet werden (was ich nicht glaube), oder das es irgendwo dann im System auffällt und sie dann schon auffliegen.

    Wo ist das Problem? In Deutschland liegt ja nichts gegen die beiden vor, soweit ich das verstehe. Sie waren halt ein paar Jahre aus Deutschland weg, aber das ist ja völlig in Ordnung.

    Die deutsche Botschaft mischt sich in keine innerphilippinische Angelegenheiten ein und meldet bezüglich philippinischen Visa sicher nichts den philippinischen Behörden.

    Somit können sie ganz entspannt zur deutschen Botschaft gehen.


    Am Dienstag habe ich einen Termin mit einem deutschen Anwalt, er hat Kooperationspartner auf den Philippinen aber das kostet mich halt auch schon viel Geld wenn alles darüber läuft und wie es abläuft ist trotzdem ungewiss.

    Wozu ein deutscher Anwalt? Das ist Geldverschwendung.

    Ich würde hier einen sehr fähigen philippinischen Anwalt mit guten Kontakten zum BI engagieren.

    Ich würde also zuerst abklären, ob die beiden nicht ohnehin die philippinische Staatsbürgerschaft haben. Sollte sich herausstellen, dass die beiden (warum auch immer) tatsächlich nur die deutsche Staatsbürgerschaft haben, dann am besten den Anwalt zum BI vorschicken, der dafür Sorge trägt, dass eine akzeptable Lösung mit dem BI aushandelt und gefunden wird.

  • Rein sachlich haben die beiden eine philippinische Mutter und da auf den Philippinen das Abstammungsprinzip gilt, sind sie nach dem philippinischen Gesetz philippinische Staatsbürger. Die Geburt kann mit moderaten Strafgebühren auch Jahre später angezeigt werden. Meine Tochter interessiert sich gerade dafür aufgrund der derzeitigen Möglichkeit auch in Deutschland die doppelte Staatsangehörigkeit zu erhalten. Das, was man in Deutschland auf der philippinischen Botschaft machen kann, muss auch analog auf den Philippinen gehen. Ich vermute der Weg wäre:

    a) Late Registration of Birth beim Local Civil Registrar (auf Basis deutscher Geburtsurkunde)

    b) Registrierung bei der Philippine Statistics Authority (PSA)

    c) Beantragung eines philippinischen Passes

    Wenn erfolgreich, wären beide philippinische Staatsbürger (können die Wohnung erben) und dann braucht es als Bürger im eigenen Land kein Visum. Das BI Overstay-Problem aus der doppelten Staatsbürgerschaft kann sich dann wahrscheinlich milder behandeln oder administrativ bereinigen lassen, da Staatsbürger nicht „overstayen“ können.

    Wahrscheinlich brauchen sie dann nur noch in der deutschen Botschaft einen neuen Pass beantragen bevor man den Status bei der BI regelt.


    Von der Überlegung her: Die erneute Einreise sollte kein Problem sein, was allerdings die Ausreise vorher vielleicht für Probleme machen könnte - da gibt es sicher Erfahrungen anderer Member.

  • 18 Jahre Overstay ist ein dicker Hund!!! Das muss doch jedem klar sein, dass das KEIN Kavaliersdelikt ist??


    Ich denke, auch wenn sie den besten Anwalt nehmen, müssen sie dennoch mit einer saftigen Geldstrafe zusätzlich zu den nicht bezahlten Visakosten rechnen, wenn nicht gar Haft. Je länger sie warten, desto schlechter wird die Lage. Wenn Sie "Eier! haben, sollten sie nicht mehr lange warten. Für mich unverständlich, dass sie deine finanzielle Hilfe ablehnen.


    Rückwirkend zählt meines Erachtens in der Situation nicht, da sie ja erst jetzt, wenn überhaupt die doppelte Staatsangehörigkeit beantragen würden. So läuft das nicht.

    Für mich sind da noch ein paar Fragen offen, die ich auch oben gestellt habe.


    Wenn ich das richtig verstehe (was Hope249 aber noch aufklären müsste), dann reden wir über zwei Jungs mit philippinische Mutter und deutschem Vater, die als Kleinkinder mit ihren Eltern auf die Philippinen kommen und dort wie andere Filipinos auch aufwachsen und leben. Das heißt, sie besuchen ja zwangsläufig eine philippinische Schule, gehen danach einer Arbeit nach, haben philippinische Dokumente, etc.

    Und dann sagt die philippinische Mutter irgendwann ihren erwachsenen Söhnen, dass sie gar keine Filipinos seien. Wobei mir unklar ist, warum sie keine Filipinos wären.

    Das wäre schon ein krasser Einzelfall, der eine individuelle Lösung nahelegt.


    Ich würde jetzt einmal warten, was Hope249 sagt, ob das wirklich so zutrifft oder ob die Geschichte doch ganz anders ist.

  • In der Tat sind da einige Fragen offen, über die wir hier nur spekulieren können. Der Themenstarter müsste da mehr Informationen liefern.

    Die Frage ist auch, wo sie aufgewachsen sind und wann sie in die Philippinen kamen etc...


    Was sind die Voraussetzungen für einen philippinischen Pass?

    Wenn ein Elternteil deutsch und das andere Elternteil philippinisch ist, hat man in vielen Fällen automatisch eine doppelte Staatsbürgerschaft.

    Das bedeutet, dass man nicht nur einen deutschen Pass haben kann, sondern auch einen philippinischen. Die deutsche Staatsangehörigkeit wird dadurch nicht aufgegeben. Du musst dich also nicht für eine Seite entscheiden.

    WICHTIG! Das funktioniert nur, wenn dein philippinisches Elternteil zum Zeitpunkt deiner Geburt auch Filipino/Filipina war. Hat dein philippinisches Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt bereits die PH-Staatsbürgerschaft abgegeben und die DE-Staatsbürgerschaft angenommen, bist du auf dem Papier deutsch und kannst nicht wie hier dargestellt verfahren.



    https://carabaochick.de/2021/0…enpassbeantragen/#anchor1

  • Hatte die Mutter zum Zeitpunkt der Geburten ihrer Söhne noch die philippinische Staatsbürgerschaft?


    Die doppelte Staatsbürgerschaft gibt es in Deutschland erst seit einigen Jahren. Früher haben die Deutschen bei der Einbürgerung verlangt, dass die zweite Staatsbürgerschaft abgegeben wurde.


    Sind die Angaben in den deutschen Geburtsurkunden der beiden Brüder korrekt, d.h. der Name der Mutter richtig geschrieben, genauso wie in ihrer Geburtsurkunde?

    Waren die Eltern verheiratet und wo haben sie geheiratet? Wenn sie in Deutschland geheiratet haben, musste es zu diesem Zeitpunkt eine philippinische Geburtsurkunde der Mutter vorgelegen haben.

    Frage event. beim zuständigen Standesamt in Deutschland nach, wenn das Familienbuch nicht vorliegen sollte.


    Du brauchst keinen Anwalt in Deutschland. Die deutschen Ausweise müssen auf jeden Fall erneuert werden, die deutsche Botschaft wird wahrscheinlich die Geburtsurkunden verlangen, weil die Ausweise schon länger abgelaufen sind. Bei einem permanenten Aufenthalt im Ausland gibt es keine Personalausweise. Strafen seitens der deutschen Behörden müsst ihr nicht befürchten.


    Ein philippinischer Anwalt kann hilfreich sein, wenn ihr mit den Behördengängen nicht so vertraut seid. Der philippinische Anwalt braucht aber die Urkunden aus Deutschland. Die Mutter sollte bei der PSA eine Geburtsurkunde abholen.


    In den Philippinen kommt es vor, dass Geburten nicht angezeigt werden, bzw. die Kinder merken es erst, wenn sie heiraten wollen oder eine Arbeitstelle aufnehmen. In der Regel sollte nichts passieren, und außer den erhöhten Verwaltungsgebühren sind keine Strafen zu zahlen.


    Wie bereits geschrieben, gilt in den Philippinen die Blutsherkunft (Jus sanguinis). Siehe Article IV, Sec. 1 (2) in der Philippinischen Verfassung.


    [1] Requirements for Late Registration of Birth Certificate Philippines

    [2] Constitution of the Philippines (1987) - Wikisource, the free online library

  • Die doppelte Staatsbürgerschaft gibt es in Deutschland erst seit einigen Jahren. Früher haben die Deutschen bei der Einbürgerung verlangt, dass die zweite Staatsbürgerschaft abgegeben wurde.

    Geburts doppelte Staatsbürger gab es schon immer. Wenn der Vater Deutscher war und die Mutter Phillipinin hatten die Kinder seit Geburt zwei Staatsangehörigkeiten. Das galt seit Jahrzehnten für andere Länder. Es geht hier nicht um Einbürgerung, sondern Staatsangehörogkeit seit Geburt, ganz anderes Thema. Irgendiwie habe ich hier den Eindruck das es schlciht den Eltern am Arsch vorbeiging die entprechende Papiere zu besorgen, Was schert einen das Schicksal der Kinder

  • irgenwie kommt mir das ganze doch recht seltsam vor. wie lange hast denn deinen partner nicht gesehen/getroffen ?


    wer soviel jahre ohne gueltige papiere in einem land lebt muss doch eigendlich nerven wie dratseile haben. also, was soll die angst vor botschaft u. imigration ?


    und da muessen sie irgendwann wohl doch hin. mit oder ohne angst die dt. botschaft hat (hatte) uebrigens eine liste mit rechtsanwaelten. die waeren schon mal bedingt vertrauenswuerdig. ausserdem koennen die beraten.


    vielleicht wollen die beiden ja gar nicht zurueck nach dtld ? aus welchen gruenden auch immer. ich waere in der sache mal etwas kritischer/


    https://manila.diplo.de/ph-de

    Vorsicht bei Online-Bekanntschaften!

    wer mit den nachteilen leben kann, kann die vorteile geniessen.

  • irgenwie kommt mir das ganze doch recht seltsam vor.

    Mir auch.


    Die Krankheit des Vaters als Begründung für 18 Jahre Overstay überzeugt mich nicht. Deswegen hätte man trotzdem die deutschen Papiere verlängern können.


    Ein deutscher Anwalt ist Geldverschwendung und bringt überhaupt nix. Die Beiden sollen klären, ob sie die philippinische Staatsangehörigkeit besitzen, und wenn ja, die entsprechenden Dokumente und Ausweise besorgen. Dann ergibt sich eine völlig neue Situation.


    Aber wie gesagt, mir kommt das alles merkwürdig vor.

  • Die doppelte Staatsbürgerschaft gibt es in Deutschland erst seit einigen Jahren. Früher haben die Deutschen bei der Einbürgerung verlangt, dass die zweite Staatsbürgerschaft abgegeben wurde.

    Geburts doppelte Staatsbürger gab es schon immer. Wenn der Vater Deutscher war und die Mutter Phillipinin hatten die Kinder seit Geburt zwei Staatsangehörigkeiten. Das galt seit Jahrzehnten für andere Länder. Es geht hier nicht um Einbürgerung, sondern Staatsangehörogkeit seit Geburt, ganz anderes Thema. Irgendiwie habe ich hier den Eindruck das es schlciht den Eltern am Arsch vorbeiging die entprechende Papiere zu besorgen, Was schert einen das Schicksal der Kinder

    Nochmals: die Mutter muss zum Zeitpunkt der Geburt ihrer Söhne die philippinische Staatsbürgerschaft besessen haben. Mit einem deutschen Vater haben die Kinder die philippinische und die deutsche Staatsbürgerschaft.


    Wenn die Mutter einen Antrag auf Einbürgerung in Deutschland gestellt hatte, mußte sie bis zum Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahre 2024 die bisherige philippinische Staatsbürgerschaft ablegen oder eine Ausnahme beantragen.


    Deutschland hat ein sehr strenges Meldewesen. Ich kenne aber auch Deutsche, die keinen Reisepass haben, weil sie nicht außerhalb der EU Urlaub machen und der Reisepass ja auch nicht gerade billig ist.


    In den Philippinen wird das lockerer gesehen. Einen offiziellen Reisepass haben nur die wenigsten. Wer in einer großen Firma arbeitet, hat eine Sozialversicherungskarte. Sonst muss eben die Postal ID, die Wasserrechnung oder sonst welche Dokumente als Ersatz herhalten.


    Noch einmal: die Beantragung der deutschen Dokumente auf der Botschaft sollte unkompliziert verlaufen. Ich gehe davon aus, dass die Kinder nicht mehr in Deutschland gemeldet sind. Eventuell wird nach einer Geburtsurkunde gefragt, aber die habt Ihr ja, und die braucht Ihr auf jeden Fall auch für die Registrierung in den Philippinen.


    Wenn dann auch noch alle Namen in allen Dokumenten richtig geschrieben sind, sehe ich auch die philippinischen Behördengänge gelassen.