Beerdigung auf den Philippinen

  • Ich habe den Wunsch, mich auf den Philippinen beerdigen zu lassen.

    Ich habe es im Laufe meiner Philippinenaufenthalte z.B. in Sabang mehrfach erlebt, dass Expats oder Permanent Residents während ihres Aufenthaltes verstorben sind. In solchen Fällen war jedesmal das größere Problem eine Grabstelle zu finden, als Probleme mit den örttlichen Behörden zu bekommen.

    Deshalb stelle ich hier die Frage, ob jemand weiß, ob es es grundsätzlich möglich ist, in den Phlippinen beerdigt zu werden, wenn man dort verstirbt.

    Meine Frau besitzt auf den Phlps bereits ein Familiengrab, wo Ihre. Mutter beerdigt ist.

    Wie ich es beobachtet habe, bestand die Hauptsorge darin, eine Grabstätte zu besorgen. Irgendwelche sonstige Formalitäten sind mir nicht bekannt geworden.

    Ich bin selber katholisch und liebe die Totenfeierlichkeiten insbesondere zu Allerheiligen oder den anderen persönlichen Festen.

    Ich muss noch hinzufügen, dass ich selber ein Permanent Resident Visa habe und mich von da her nicht feht am Platze fühlte.

  • In Dumaguete ist das kein Problem. Leute werden aber nach Konfesionen getrennt beerdigt. Gibt einen für Katholiken, Moslems, Atheisten und nochmal einen für den Rest.


    Soweit ich weiß kann man auch schon zu Lebzeiten sich einen Platz erkaufen.

    will weg aus D in die Sonne ohne Schnee und dort soll es günstig zu leben sein


    Weg bin ich nun, Sonne gibts genug ohne Schnee, nur mit dem letzten Punkt klappt es nicht zur Zeit

  • Wenn man die Wahl hat, würde ich auf jeden Fall schon zu Lebzeiten schauen, wo es denn ein schönes Plätzchen gibt.

    Ich wollte jetzt nicht auf so einem „Public Cemetery“ begraben werden wollen, es gibt zumindest in den Städten mittlerweile sehr schöne Anlagen, die allerdings seinen Preis haben.

    Dort kann man auch schon zu Lebzeiten etwas erwerben. Und dann muss man sich überlegen, was man möchte: Erdgrab, Mausoleum oder so ein Backofengrab, wo man einfach hineingeschoben wird und mit einer Platte verschlossen wird.


    Aber wenn die Ehefrau ja schon ein Familiengrab hat und man dort beerdigt werden kann oder beerdigt werden möchte - Warum nicht?


    Ob man als Ausländer ein Grab erwerben kann oder ob das ein Filipino tun muss, weiß ich nicht.


    Ich habe allerdings auch schon erlebt, dass ein Amerikaner auf seinem eigenen Grundstück beerdigt werden durfte, wahrscheinlich mit Erlaubnis der dortigen Barangay-Verwaltung. Sonst liegt dort im ganzen Ort nämlich niemand in seinem eigenen Garten.


    Wir wurden auch öfters schon angehauen, ob wir nicht ein kleines „Lot“ auf diesem oder jenen Friedhof kaufen wollen, um uns dann dort ein Mausoleum zu errichten. Wir sind aber nicht größenwahnsinnig … Und auf den Philippinen werden wir unseren Lebensabend nicht verbringen.

    Für meine Schwiegerleute haben wir aber tatsächlich schon ein Grab auf einem „Private Cemetery“ gekauft, allerdings ein ganz normales Rasengrab, so wie man es aus Amerika kennt mit einer integrierten Kammer unterhalb der Rasenfläche. Das ist völlig ausreichend und sieht auch sehr schön aus.

  • Hallo,

    "Hinundweg" & others,

    Ich habe extra mal in unserer Dokumentenmappe nachgesehen: " (Scheinbar) ...ist die Eintragung/Erwerb eines Grab-Grundstuecks von einem Auslaender (wohl) moeglich!

    In unserer notariel beglaubigten Urkunde (von 4 Grabstellen im Prestige-Friedhof "Manila Memorial Park" at-Sucat) steht mein Name sogar an erster Stelle, gefolgt von & (Name meiner Ehefrau - gebuertige Filipina mit jetzt deutscher Staatsangehoerigkeit/Pass).

    Soweit ich weiss ist auf diesem Friedhof (zumindest bei uns) keine zeitliche Limitierung wie bei manch anderen hoerte ich, dass es oft nur eine begrenzte Zeit nutzbar bleibt.


    Das sog. "Eigentum" beschraenkt sich anscheinend nur auf die generelle Benutzbarkeit des nummerierten Grabes als Grabstaette:

    Under Artikel 415 of the Civil Code,(Oct.1., 2005): "Memorial lots are treated as "I m m o v a b l e P r o p e r t y"!


    Bei uns war es so, dass wir die vier Grabstaetten (eins ist belegt mit der Schwiegermutter, eins mit dem Schwiegervater und das dritte mit dem Vater der Schwester, das vebleibende "darf sogar doppelt belgt werden" - lt. Friedhofs-Vorschriften).


    Wir mussten bei der Uebertragung des Grundtueckes von den Eltern der 1. Kusine meiner Frau - auch Estate Tax,Documentary Stamp Tax (DST) und Transfer Tax (u.a.) bezahlen, obwohl die eigentlichen Grabstellen keinen (wirklichen) Titel haben.

    Soweit ich weiss ist der eigentliche Gesamt - Owner des Manila Memorial Parks "Greg Alcantara.


    Mehr kann ich dazu nicht sagen. Offensichtlich gibt es eine Reihe von verschiedenen Friedhoefen, bzw. (Rechts-) Formen.


    Wahrscheinlich muss/muesste man das (fast) studieren, um ein umfassendes Wissen darueber zu haben.

    Mir wurde bis jetzt von den Verwandten meiner Frau bei Nachfrage immer gesagt, dass die "Eigentuemerschaft" der gekauften Graeber "for good" (auf unbestimmte Zeit) ist!!!


    MfG.

    Wol23

  • "Meine Kleene " wäre dazu jetzt der richtige kompetente Gesprächspartner für dich !

    Sie ist nämlich Geschäftsführerin eines großen expandierenden Beerdigungsinstitutes mit mehreren Filialen ,sprich Friedhöfen in in der Region Camarines sur.

    Zudem als gelernte RA-Gehilfin sehr rechtssicher.


    Man muß wissen, daß es auf den Phills sowohl örtliche, gemeindeeigene Friedhöfe gibt, als auch private, linzensierte Unternehmen gibt, die Friedhöfe betreiben.


    Dadurch ergibt sich bereits, daß nicht alle Friedhöfe das "gleiche Angebot" bieten.

    Ich würde dir nach Rücksprache mit "meiner Kleenen" empfehlen :

    1. deine persönlichen Ansprüche an einen Friedhof wie: Ort,Gegend, Lage, Typ: Sargbestattung /Urnengrab, Feuerbestattung dgl festzulegen und dann damit

    2. die Friedhöfe abklappern um sodann vor Ort zu klären ob und unter welchen Bedingungen

    du dort im Todesfall als "Ausländer" beerdigt werden kannst.

    „Wir wissen sie lügen

    sie wissen sie lügen

    sie wissen, daß wir wissen, sie lügen

    wir wissen, daß sie wissen, daß wir wissen, sie lügen

    und trotzdem lügen sie weiter ! „

    Alexander Solschenizyn

  • Mir ist es einerlei, wo ich beerdigt werde. Sollte ich auf den Philippinen sterben, dann möchte ich dort beerdigt werden. Das erspart mir den anstrengenden Rückflug.

    Ohne Scherz: Hier in der Provinz von Leyte wird immer wieder nachts in Friedhöfen gegraben. Man erhofft sich Goldzähne und ähnliches. Das wird mit Sicherheit erst recht bei einem begrabenen Ausländer vermutet. Da ist einem Erdgrab der oben erwähnte "Backofen" oder ein Mausoleum vorzuziehen.

  • Meine Frau hat schon vor 25 Jahren ein Grab auf einem privaten Friedhof gekauft.

    Es liegt in einer Reihe mit ihren Eltern und 3 sind noch frei. Es kann hier doppelt belegt

    werden, Vater und Mutter ine einem Grab.


    Sie hat damals 10000 Peso bezahlt heute kostet dasselbe mehr als das zehnfache. Was

    Grabräuber angeht gibt es keine Probleme der Friedhof wird 24// bewacht. Ich habe

    bestimmt dass ich sowieso in einer Urne mal da liegen werde.


    Gruss

    Das Leben ist schön.....geniesse es!

  • Mein Freund Burghardt wurde auf seiner Farm beerdigt. Wenige Meter vom Haupthaus entfernt. Sein Argument" ich kenne ja niemanden auf dem örtlichen Friedhof".


    Der Platz ist überdacht und gefliest. Da sitzen die Kinder wenn sie vor Ort sind 🙏

    „In unserem Land ist die Lüge nicht nur zu einer moralischen Kategorie geworden, sondern zu einem Grundpfeiler des Staates.“ (Alexander Issajewitsch Solschenizyn)

  • Ich kenne einige sehr schöne private Friedhöfe und einige wo ich nicht einmal einen Hund begraben möchte. ein sehr schöner privater und sehr grosszügiger Friedhof der als Memorial Park bezeichnet wird, ist der "Golden Haven Memorial" Friedhof in Cebu Talamban

  • Als meine Frau verstorben ist, wollte ich sie nicht im public Friedhof beerdigen, denn die sind furchtbar. Ich habe dann in Taytay einen privaten wunderschönen Friedhof gefunden, direkt neben der SM Mall, er heißt Holy Garden, ist fast so wie ein Park. Das Grab hat 120000 Peso gekostet mit 10 Jahren Nutzungsrecht. Dort liegt jetzt auch ein Bekannter ( Deutscher) von mir begraben, konnte leider nicht mehr zu seiner Beerdigung, da war ich schon in Deutschland.

  • Mein Freund Burghardt wurde auf seiner Farm beerdigt. Wenige Meter vom Haupthaus entfernt. Sein Argument" ich kenne ja niemanden auf dem örtlichen Friedhof".


    Der Platz ist überdacht und gefliest. Da sitzen die Kinder wenn sie vor Ort sind 🙏

    Dein Freund Burghardt hätt ich auch ganz gern mal vorher kennen gelernt - der war sicher ein lustiger und cooler Typ... Ich war mal vor vielen Jahren mit dem Kanu auf dem Yukon unterwegs, da war ein Friedhof am Ufer (- mit vielen kleinen bunten Häuschen drauf), das hat mich echt voll berührt und ich wünschte von da an, - das ich wenn ich mal den Abgang machen muß, - dort beerdigt zu werden, - kenn da zwar dann auch keinen - aber ...