Crog/Visa abgelehnt, nicht genügend Rückkehr Gründe

  • Der Visum Antrag meiner Verlobten wurde abgelehnt. Es wird angezweifelt vor der Abreise des Visums das Land wieder zu verlassen.


    Das fühlt sich wie eine Sackgasse an, wie können wir beweisen das sie das Land auch wieder verlässt?


    Unser Plan war es das sie für 2 Monate kommt und wir in Deutschland heiraten und sie wieder Abreißt


    Ich verdiene 85k€ im Jahr und habe sie daher mit der Arbeit aufhören lassen (customer support extreme Beleidigungen täglich)


    Sie hat keine Arbeit wohin sie zurück muss oder kein Land das ihr gehört


    Sie wird nie einen festen Grund haben zurückzukehren.


    Was kann ich tun, Irgendwelche Tipps die ich anwenden kann, oder sonstige Erfahrungen mit dem Visum Prozess


    Mfg

  • hge

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  • Das tut mir leid, dass es nicht geklappt hat.

    Unser Plan war es das sie für 2 Monate kommt und wir in Deutschland heiraten und sie wieder Abreißt

    Wenn die Heiratsabsicht der DBM bekannt war, dann ist die Ablehnung normal... dann wäre das FZ-Visum das richtige Visum.


    Ansonsten scheint die DBM die Hürden für ein SchengenVisum wieder höher gelegt zu haben. Denn in der AmpelZeit wurden fast keine Schengen Visa abgelehnt.


    Schlecht war, dass sie ihren Job gekündigt hat.


    Um erneut ein Visum zu beantragen, sollten genügend Gründe für die Rückkehr vorgetragen werden.


    Am besten wäre ein Job und eine beantragte Dauer , die mit ihrer Arbeit korrespondiert. Auch wenn es nur 2 Wochen sind.

    Wenn sie bei einem Folge Antrag einen vorigen legalen Aufenthalt im SchengenRaum nachweisen kann, kann man auch ein längeres Visum beantragen.


    Rückkehrgründe können auch Besitz, Wohnort bei der Familie etc sein.. auch wenn jeder einzelne Grund für sich sehr schwach sein kann, zählt zum Schluss das Gesamtbild.


    Hattest du ein Einladungsschreiben verfasst, in dem du von deiner Sicht aus die Gründe für die Einladung vorgetragen hast?


    PS:


    Ich verdiene 85k€ im Jahr

    Das spielt beim Antrag für die DBM keine Rolle, es kommt ausschließlich auf die Antragstellerin an. Dein Einkommen ist lediglich für die Ausstellung der VE wichtig.

  • Ihr wurde von einer Freundin das Besucher Visum empfohlen.

    Eine Verpflichtungserklärung und Einladung schreiben hat sie von mir bekommen.


    Am Ende des Briefes steht man kann entweder Einspruch einlegen oder klagen.

    Wäre das sinnvoll?


    Familien zusammen Führung funktioniert nur wenn man verheiratet ist so weit ich weiß?


    Selbst wenn sie jetzt eine Arbeit findet würde es ein paar Monate dauern bis es legitim erscheint, meiner Meinung nach.


    Ich denke, jedoch noch nicht entschlossen: entweder ein Heiratsvisum oder ich besuche sie für 1-2 Monate damit wir in den Philippinen heiraten können und anschließend dann die Familien zusammen Führung.

  • Am Ende des Briefes steht man kann entweder Einspruch einlegen oder klagen.

    Wäre das sinnvoll?

    die remonstration wurde vor einem jahr abgeschafft.

    merkwürdig, dass auf diese möglichkeit trotzdem hingewiesen wird.

    und eine klage ist nicht zielführend, da das visum für eine heirat eh ungeeignet ist.


    Ich denke, jedoch noch nicht entschlossen: entweder ein Heiratsvisum oder ich besuche sie für 1-2 Monate damit wir in den Philippinen heiraten können und anschließend dann die Familien zusammen Führung.



    das "heiratsvisum" wäre von anfang an die richtige wahl gewesen.


    mit einem besuchervisum ist die heirat von den behörden unerwünscht..


    es ist egal, ob ihr hier mit heiratsvisum oder auf den philippinen heiratet:

    zunächst sind eine menge papierkram und behördengänge notwendig.


    und deine verlobte braucht ein in beiden fällen ein A1 sprachzertifikat.

  • Ich denke, jedoch noch nicht entschlossen: entweder ein Heiratsvisum oder ich besuche sie für 1-2 Monate damit wir in den Philippinen heiraten können und anschließend dann die Familien zusammen Führung.

    Zur Sicherheit die Frage: du hattest sie aber schon vorher auf den Philippinen besucht; habe ich vorausgesetzt, geht aber aus deinem Post nicht eindeutig hervor. Wenn das nicht der Fall war, kann das bei der Ablehnung eine Rolle gespielt haben.


    Ansonsten:


    Eheschließungsvisum (da kommt es nicht mehr auf Rückkehrbereitschaft an) oder ein erneuter Versuch das SchengenVisum zu beantragen mit besseren Rückkehrgründen. Heirat auf den Philippinen ist nicht mehr unbedingt nötig, da Zeitbedarf und Papierkram nahezu identisch.

  • Quote

    Zur Sicherheit die Frage: du hattest sie aber schon vorher auf den Philippinen besucht

    Ja ich habe sie 2 Mal besucht und wir haben 2 Mal zusammen Urlaub gemacht.


    Ich glaube ein Heiratsvisum wäre erfolgreicher gewesen.


    Jedoch haben wir uns nun entschieden in Malaysia Urlaub zu machen und von der Utah online heirat gebrauch zu machen


    Total praktisch wenig Papierkram, und alles über Zoom.

  • Jedoch haben wir uns nun entschieden in Malaysia Urlaub zu machen und von der Utah online heirat gebrauch zu machen


    Total praktisch wenig Papierkram, und alles über Zoom.


    wird aber nicht von allen staaten (u.a. auch DE) anerkannt!


    diesen schritt kannst du dir also sparen.

  • du hast mir gerade sehr viel ärger und zeit erspart, vielen dank

    Die Werbung für die Utah-Online-Heirat besagt: Solange ihr euch außerhalb Deutschlands befindet und im selben Raum seid, wird die Ehe anerkannt.
    Dem habe ich glauben geschenkt.

    dann werden wir wohl eine Eheschließungsvisum beantragen

  • Die Werbung für die Utah-Online-Heirat besagt: Solange ihr euch außerhalb Deutschlands befindet und im selben Raum seid, wird die Ehe anerkannt.
    Dem habe ich glauben geschenkt.

    Fernehen sind ggf. im DEU Rechtskreis ein Problem. Ihr würdet damit ggf. ein Fass aufmachen. Ich würde das einfach lassen. Visum zur Eheschließung wäre wohl der schnellste und einfachste Gang, ist trotzdem ein Marathon. Erster Weg wäre zum DEU Standesamt um ein Ehefähikeitszeugnis zu beantragen, da gibts dann eine Liste welche Urkunden, vor allem für die Zukünftige beigebracht werden müssen. Gleichzeitig soll Sie anfangen DEU zu lernen, sie braucht den A1 Sprachnachweis für das Visum.

  • Die Werbung für die Utah-Online-Heirat besagt: Solange ihr euch außerhalb Deutschlands befindet und im selben Raum seid, wird die Ehe anerkannt.
    Dem habe ich glauben geschenkt.

    Das mag ja auch so sein, sofern ihr als Ehepaar später immer außerhalb von D bleiben wollt.


    In D wird diese Ehe nicht anerkannt, da bei der Eheschließung Anwesenheitspflicht beider Partner gefordert wird ..


    Online-Eheschließungen, EU-Recht und deutsche Formvorschriften: Was Paare wissen sollten - Kanzlei Breuning

  • In D wird diese Ehe nicht anerkannt, da bei der Eheschließung Anwesenheitspflicht beider Partner gefordert wird

    Nur einmal als kleiner Zwischeneinwurf, ich weiß nicht, ob es relevant ist und auch so stimmig ist.


    In Coronazeiten hat ein Cousin meiner Frau seine Pinya, die in einem arab. Staat arbeitete, "online" geheiratet (ich vermute via Amerika). Vor 2 Jahren haben sie dann in Philippinen gemeinsam die Ehe registriert (PSA?) und auch ein ROM bekommen. Zwischenzeitlich arbeiten beide in Irland als OFW und sie gelten als verheiratet.

  • In Coronazeiten hat ein Cousin meiner Frau seine Pinya, die in einem arab. Staat arbeitete, "online" geheiratet (ich vermute via Amerika). Vor 2 Jahren haben sie dann in Philippinen gemeinsam die Ehe registriert (PSA?) und auch ein ROM bekommen. Zwischenzeitlich arbeiten beide in Irland als OFW und sie gelten als verheiratet.

    Es geht nicht darum, dass die Ehe nach philippinischen Recht gültig ist, sondern nach deutschen Recht. Sie wollen ja ein DEU Visum und kein irisches Arbeitsvisum. Dazu muss die Ehe in DEU gültig sein. Ich kann nur raten die Finger davon zu lassen, man kann die Eheschließung auch nicht so nachholen. Man hat dann in DEU eine sogenannte hinkende Ehe, die überall außer in DEU gültig ist. Auflösung oft nur über den Weg über Gericht. solange bleibt die Ehefrau im Ausland. Keiner will das.

  • Es geht nicht darum, dass die Ehe nach philippinischen Recht gültig ist, sondern nach deutschen Recht. Sie wollen ja ein DEU Visum und kein irisches Arbeitsvisum. Dazu muss die Ehe in DEU gültig sein. Ich kann nur raten die Finger davon zu lassen, man kann die Eheschließung auch nicht so nachholen.

    So ist es.


    Wir hatten hier im Forum vor ein paar Jahren einen Fall wo jemand genau das gemacht hat (Online-Heirat in Utah) und dann aber in seinem Heimatland (.de) vor massive Probleme gestellt war alias "wird nicht anerkannt, Punkt aus Nikolaus." :blöd


    Also davon ist auf jeden Fall abzuraten, zumindest wenn es um's Land Deutschland (oder auch andere?) geht. :halt

    Meditieren ist immernoch besser als rumsitzen und nichts tun

  • Ich kenne das Thema aus eigener Erfahrung und auch von Bekannten und Verwandten (einschließlich diesem Forum) ja inzwischen auch seit vielen Jahren und habe auch schon die ein oder andere Änderung in der Verwaltungspraxis miterlebt.


    Hier im Forum (und auch sonst) geht es sehr häufig um die Frage "wie geht es am schnellsten ?". - Persönlich halte ich dies für die falsche Fragestellung oder zumindest für die falsche Präferenz (das kann man natürlich individuell anders sehen).


    Vielleicht lag das auch ein wenig an der persönlichen Situation. Meine Frau musste ein Annulment Verfahren durchziehen bevor wir heiraten konnten. Mal von der Erfolgsaussicht ganz abgesehen, war der Zeitrahmen daher praktisch nicht kalkulierbar.


    Wir haben uns daher die Frage gestellt, wo wir gerne heiraten möchten und haben uns dafür entschieden dort zu heiraten, wo wir später auch leben möchten (und in unserem Fall uns auch kennengelernt haben) - in Deutschland.


    Auch wenn es das Annulment nicht gegeben hätte, würde ich es immer wieder so machen; wobei ich nicht "Deutschland" meine, sondern die Beantwortung der Frage "wo möchten wir heiraten". Das hat ja nicht nur rechtliche, sondern auch ein kulturelle und soziale Aspekte und es ist ja durchaus ein sehr wichtiges Ereignis in der persönlichen Biographie (zumindest sehe ich dies so).


    Wir haben auch alles durchgespielt: Deutschland oder Philippinen - praktisch der selbe Aufwand, Hong Kong bietet gewisse Erleichterungen (dafür sind bzw. war dann ggf. beim FZV mit Verzögerungen bzw. zusätzlichen Unterlagenanforderung zu rechen - scheint sich insgesammt entspannt zu haben), Dänemark war immer rechtlich anerkannt aber zumindest auf "Touristenvisum" damals noch "tricky".


    Am Ende des Tages ist es "auf ein Leben gerechnet" aber komplett unerheblich, ob der Prozess jetzt ein halbes oder auch ein ganzes Jahr länger dauert oder nicht oder ob es ggf. auch 500,- oder 1000,- Euro günstiger geht. - All das ist nach wenigen Jahren "vergessen". Die "emotionalen" und "sozialen" Faktoren einer Hochzeit "als Ereignis" bleiben indes - im Idealfall ein Leben lang - in Erinnerung.


    Für uns war die "Gleichung", wir möchten dort heiraten, wo wir später auch leben möchten, die richtigen. Das mag bei anderen Paaren anders sein, etwa, wenn man gerne mit Familie und Freunden auf den Philippinen feiern möchte. Wieder für andere mag die "Intimität" einer Hochzeit auf "neutralem Grund", etwa in Hong Kong, genau die richtige Wahl sein.


    Was ich damit sagen möchte, vergesst die ganze Bürokratie, "viele Wege führen nach Rom" und am Ende funktionieren alle nachgewiesen praktikablen Varianten. Heiratet dort, wo Ihr meint, dass für Euren individuellen Lebensweg der "richtige Platz" ist.


    Just my two coins...

    Recht sehr zu wünschen,


    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären und genau wüssten, wo Patriotismus Tugend zu sein aufhört, ...

    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die dem Vorurteil ihrer angebornen Religion nicht unterlägen; nicht glaubten, dass alles notwendig gut und wahr sein müsse, was sie für gut und wahr erkennen."


    Gotthold Ephraim Lessing, Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer

  • Für uns war die "Gleichung", wir möchten dort heiraten, wo wir später auch leben möchten, die richtigen. Das mag bei anderen Paaren anders sein, etwa, wenn man gerne mit Familie und Freunden auf den Philippinen feiern möchte. Wieder für andere mag die "Intimität" einer Hochzeit auf "neutralem Grund", etwa in Hong Kong, genau die richtige Wahl sein.

    Außerhalb diese Threads würde ich das so nicht unterschreiben. Grad wenn man sehr schnell mit seinen Partner ehelich zusammenleben will (Entweder auf den Inseln oder anderen Drittstaat, nicht DEU) kann eine Eheschließung in einem Drittstaat mit sicheren Urkundenwesen (Z.B USA, Honkong) eine Option sein. Auch auf den Philippinen bedeutet Eheschließung viel Papierkram. Aber selbst da als Deutscher, bitte nicht online oder als Ferneheschließung.


    Man kann dann im Drittstaat, Philippinen in Ruhe die Nachregistrierung der Ehe sowohl in DEU als auch Philippinen durchführen. Das bedeutet im nachhinein Papierkram, aber man hat dann ja Zeit. Es gibt als Fälle da macht das Sinn. Das trifft aber auf diesen Fall nicht zu.


    Weis aber nicht ob bei der Einreise auf die Philippinen ein US/Hongkong-Eheurkunde reicht um den Balikbayan Status zu erhalten. Vielleicht können andere hier Beitragen. Das wäre dann genau ein Vorteil bei Schnellehe im Drittstaat

  • ...Grad wenn man sehr schnell mit seinen Partner ehelich zusammenleben will (Entweder auf den Inseln oder anderen Drittstaat, nicht DEU) kann eine Eheschließung in einem Drittstaat mit sicheren Urkundenwesen (Z.B USA, Honkong) eine Option sein. ...

    Das widerspricht ja nicht dem, was ich geschrieben habe; meine allgemeine Schlussfolgerung lautet ja des halb auch "Heiratet dort, wo Ihr meint, dass für Euren individuellen Lebensweg der "richtige Platz" ist."


    Ich habe lediglich darauf aufmerksam gemach, dass man bei Zeiten darüber nachdenken sollte, ob "Geschwindigkeit" tatsächlich der ausschlaggebende Faktor ist (was im Einzelfall ja durchaus so sein kann).

    Recht sehr zu wünschen,


    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären und genau wüssten, wo Patriotismus Tugend zu sein aufhört, ...

    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die dem Vorurteil ihrer angebornen Religion nicht unterlägen; nicht glaubten, dass alles notwendig gut und wahr sein müsse, was sie für gut und wahr erkennen."


    Gotthold Ephraim Lessing, Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer

  • Ich habe in 2026 inn Hongkong geheiratet

    Es ist weltweit anerkannt. Hab in Freiburg angemeldet

    Eine philippinische Frau braucht kein Visum für Hongkong.

    2 Woche frei.


    Natürlich sehr schwierig bei Flughafen in Manila. Sie müsste Antworten auf verschiedene Fragen. Schlimmer als in Kommunismus.

    Aber lieber Gott hat uns geholfen.

    Danke Herr Jesus. Ich liebe dich