Im Rahmen der Familiengerichtsverhandlung wurde die Kindsmutter gefragt, wo sich unser Kind während der Ferien in Philippinen aufhalten würde. Sie gab dort als ihre Heimatadresse "Purok-4" ihres Barangay an. Ich habe in mapcarta.com hierzu gelesen: "Purok 4 is a neighbourhood in Bukidnon, Northern Mindanao. Purok 4 is situated nearby to the village Mabuhay, as well as near the neighbourhood Purok 1."
Das ist also ein Stadtviertel, aber keine echte Adresse.
Ich wollte jetzt während die Tochter im Ferien-Umgang mit ihrer Mutter hier in Europa ist, dorthin fahren, um zu erkunden, wo die Familie wohnt und wo ich mein Kind suchen müsste, wenn es denn aus einer Umgangszeit nicht nach Hause zurückkehren würde. Mir wurde aber von 2 Filipinos abgeraten, alleine dorthin zu fahren.
Als ich die KM vor 10 Jahren das erste Mal besuchte, ließ sie es nicht zu, dass ich ihr Zuhause kennenlerne. Wir trafen uns in Malaybalay, in einem Hotel. Auch das Kennenlern-Treffen mit ihren Eltern fand in Malaybalay statt; wo sie zuhause ist und wie man dorthin kommt, ist mir weiterhin unbekannt.
Wie seht ihr das? Ist das wirklich so gefährlich, und wenn ja, ist es dann eine gute Idee, das eigene Kind dort sich selbst und der Familie ihrer KM zu überlassen?