Philip745 - Auswandern auf die Philippinen

  • Guten Tag an die Mitglieder des Philippinenform,


    letztes Jahr bin ich nach langjähriger Arbeit in einem großen deutschen Unternehmen in Rente gegangen.

    Schon seit vielen Jahren war mein großer Wunsch, Deutschland zu verlassen – vor allem wegen des Wetters. Die kalten, grauen und verregneten Winter haben mir nie gelegen. Ich brauche einfach Sonne und Wärme.


    Ursprünglich hatte ich Thailand als Ziel im Blick, wo ich die letzten 14 Jahre immer wieder Urlaub gemacht habe. Doch nach einigen Wendungen und gründlicher Recherche habe ich mich für die Philippinen entschieden.


    Was mich besonders überzeugt hat: Englisch als Alltagssprache, viel Wasser um die Inseln (perfekt für eine Wasserratte), gutes Klima und ein Strand- und Palmen-Feeling, das mich an Koh Samui erinnert. Dazu kommt, dass es mit meiner Rente nach Abzug von Steuern und Krankenversicherung noch gut machbar ist.

    Zur Zeit befinde ich mich in Thailand, möchte aber in ein paar Wochen auf die Philippinen wechseln


    Ich freue mich auf den Austausch mit euch!


    Philip

  • Doch nach einigen Wendungen und gründlicher Recherche habe ich mich für die Philippinen entschieden.

    Recherche ist immer gut.

    Zum Auswandern sollte man aber das betreffende Land etwas bereist haben.

    Verschiedene Gegenden sind halt mal verschieden - nicht nur auf den PH. Ausserdem trifft man unterwegs normale Leute,

    nicht nur die, die sich auf Tourismus eingestellt haben.

    Ich hab da knapp 30 Jahre Erfahrung und bin deshalb nicht auf die PH ausgewandert, sondern habe Plan C verwirklicht:

    Hauptwohnsitz D - Zweitwohnsitz PH.

    Der grosse Vorteil ist die Krankenversicherung, der grosse Nachteil die Ticketkosten.

  • Zum Bereisen komme ich ja deshalb demnächst auf die Philippinen ;)
    Ich habe schon über drei Jahren keine eigene Wohnung. Ich habe alles unnötige verkauft. Habe nur noch zwei große Koffer und das Handgepäck. Es lebt sich so viel leichter :D
    Bin in den letzten zwei Jahren an verschiedensten Orten gereist. Dabei habe ich festgestellt das ich sehr leicht überall Fuß fassen kann.
    Nun komme ich auf die Philippinen. Schau mich mal dort um und werde eindrücke sammeln und erfahren.

  • Willkommen Philip745!


    Bin schon gespannt wo du letztendlich landen wirst auf den Philippinen.

    ADa bin ich auch schon gespannt :happy
    Also Manila fällt erst mal aus. Soll viel zu viel Verkehr und laut sein.
    Ich werde mir als erstes Cebu-City ansehen. Habe aber auch schon gelesen, dass der Verkehr in Cebu-City zugenommen hätte. Ich schaue es mir einfach selber an.

    Mein Cousin macht regelmäßig Urlaub auf den Philippinen. Er empfahl mir Dumaguete-City. das wird die nächste Stadt, welche ich besuchen werde.
    Dann würde ich mir auch gerne Davao-City ansehen.

  • Ich habe schon über drei Jahren keine eigene Wohnung

    Die braucht man ja auch nicht für einen Wohnsitz. Ein sehr guter Freund von mir lebt seit 40 Jahren in Thailand und

    ist in D unter der Adresse eines Bekannten angemeldet. Er ist gerade hier in Deutschland und arbeitet alle anfälligen Arzttermine ab, sämtliche Checks und evtl. Impfungen und Behandlungen von der deutschen Krankenkasse bezahlt.

    In Asien wäre das teurer als das benötigte Flugticket. Bei der Gelegenheit besucht er natürlich Verwandte und Freunde.

    Du bist eine Wasserratte ? Dann vergiss Cebu City ( anschauen hilft, diese Entscheidung zu treffen ).

    Dumaguete ist auch schon überlaufen, hat aber eine brauchbare Infrastruktur. Es gibt jede Menge Strände und Tauchspots

    vor allem südlich davon.

  • Ich habe lange überlegt welches die beste Option ist und bin dann ebenfalls bei Plan C gelandet. Ich habe damit noch keine 30 Jahre Erfahrung, aber etwas schon. Sicher ist die Krankenversicherung ein wichtiger Aspekt, aber auch das sozial-kulturelle Leben in Deutschland wollte ich nicht 100% aufgeben. Andere haben diesen Punkt gelöst indem sie ihre philippinische Frau nach Europa gebracht haben. Das wäre aber keine Option für mich. In den Monaten wenn ich vor Ort bin genieße ich das Leben mit meiner Partnerin und der philippinischen Familie. Wir haben da zusammen einen guten Kompromiss gefunden. Natürlich unterstütze ich sie und die Kinder wenn ich nicht vor Ort bin. Wir haben ein gemeinsames Haus mit schönem Garten und sie achtet darauf das alles im Schuss ist. Manchmal braucht es eine neue Pumpe oder anderes. Oder ich spende etwas für die Schule der Kinder. Das basiert alles auf Vertrauen und ich habe ein gutes Gefühl dabei. Im Sommer bin ich dann lieber in Berlin, da ist es auch schön und auf den Philippinen ist Regenzeit, Brown out etc. Im Herbst, Winter und Frühjahr geht es dann wieder auf die Philippinen. Für mich die optimale Kombination.

  • "Regenzeit" auf den Philippinen, da bin ich schon gespannt wie das ist.
    Ich bin in den verschiedensten Monaten schon in Zentral-Thailand gewesen. Eine "Regenzeit" habe ich dahin erlebt, dass es einfach nur ab und zu geregnet hat und das war es auch schon. Bin gespannt auf die Regenzeit auf den Philippinischen Land welches vom Meer umgeben ist. Natürlich weiß ich auch von den extremen Wetter, aber das hält die Leute ja nicht ab auf die Philippinen auszuwandern. Also wird es nicht so schlimm sein :dontknow

  • level4

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  • Heirip, das ist ja nur die Klassifikation und sagt nichts über die Häufigkeit und Stärke. Ich habe bislang zwei ziemlich starke Taifune erlebt , da möchte ich niemand raten in der Nähe zu sein. Es hängt natürlich auch extrem davon ab auf welcher Seite der Philippinen du dich befindest. Viele Taifune starten im Ocean / Philippinensee und ziehen dann Richtung Norden. Auf jeden Fall immer den Wetterbericht ab ca. Juli bis Oktober checken. Den Regen empfand ich teilweise auch ziemlich stark, manchmal regnet es ja 2 Tage am Stück. Aber das ist subjektiv.

  • Also wird es nicht so schlimm sein


    Naja, die letzten 2 Typhoon waren schon deutlich.

    Wagerechter Regen der durch jede Ritze dring und das wo ich abseits der Zugbahnen lebe.


    Subjektiven Regen finde ich niedlich-

    Gruß Willi

  • Wer es sich leisten kann und will, sollte seinen Hauptwohnsitz in Deutschland nie aufgeben. Ich (Rentner) wohne seit 20 Jahren auf den Philippinen im eigenen Haus und fliege 1-2 mal im Jahr nach Deutschland um gewisse private Sachen zu erledigen. Ich profitiere dadurch auch von meiner privaten Krankenkasse die dadurch unbeschränkt weltweit gültig ist. Unsere ETW steht dadurch leider sehr lange leer, aber wir haben immer für einen eventuell auftretenden "D-Day" eine Unterkunft in Deutschland.