Erstes Besuchervisum abgelehnt - was verändern?

  • Hallo liebe Gemeinde,

    meine Freundin hat gestern die Ablehnung des geplanten Besuchervisum erhalten. Grund: Zweifel an der Rückkehrbereitschaft.


    Kurz zur Konstellation: Ich und meine Luise kennen uns seit etwa einem Jahr, auf einen persönlichen Tipp ihrer Kusine hin, die letztes Jahr in D-Land eingeheiratet hat und jetzt hier lebt ("Magst du sie nicht mal anschreiben..?").

    Mit Luise harmoniert es gut und jetzt wollten wir sie einladen, damit sie Land und Leute kennen lernen kann. Die Kusine war der festen Überzeugung, dass es am besten ist, dass sie den Einladungsbrief schreibt und ich "nur" die Finanzierung stelle (weil sie selbst keine VE stellen kann). Weil dann ein Familienmitglied die Einladung geschrieben hat, auch wenn sie nur Kusine dritten Grades ist und ihre Verwandtschaft eine halbe Ahnenforschung mit sich gezogen hat.


    Das Visum war für die vollen 3 Monate beantragt.


    Also besteht der Visumsantrag im Wesentlichen aus:

    - Invitation Letter (Kusine)

    - Sponsoring Letter (Ich)

    - VE von mir

    - Cover Letter (Luise)

    - Familienstammbaum

    - Flugtickets

    - Ausweise, PSA Kusine, usw..

    Und dazu als Rückkehrgründe:

    - Land title (Muttis Stück Land, auf dem deren Haus steht)

    - Nachweis über einen sari-sari Kiosk

    - Fürsorge für Mutti (mit Krankenakte, aber kein Pflegegrad oder sowas)


    Wir dachten eigentlich, das passt so, aber nach drei Tagen bei der DBM kam der Wisch schon zurück - abgelehnt, sie haben Zweifel an der Rückkehrbereitschaft.


    Zugegeben, sie hat den Job aufgegeben und wird von mir mitfinanziert, damit sie die ganzen Behördengänge machen konnte. Von da her gibt es leider kein Rückkehrgrund.


    Was wir jetzt schon heraus gefunden haben, ist, dass die Datumsangaben auf dem Cover Letter nicht mit der Invitation und den Flugtickets überein gestimmt haben. Ein dummer, vermeidbarer Fehler im Nachhinein, aber ich hab das echt nicht gesehen beim Dokumente durchgehen. Luise hat insgesamt 40 Dokumente, Affidavits und Bescheinigungen zusammen gestellt, mit Hilfe von der Kusine, die das alles vor 5 Jahren schon durchgemacht hatte. Die Hälfte davon wollte die VFS gar nicht sehen, sondern hat sich das raus gepickt, was sie ihrer Meinung nach Relevanz hatte.


    War die falsche Datumsangabe vielleicht schon der Auslöser für die Ablehnung? Oder bringt die Konstellation aus Invitor und Sponsor Risiken?


    Habt ihr sonst noch Ideen und Tipps, wie wir einen Neuanlauf wagen können? Ich dachte mit Land Title ist man so ziemlich immer auf der sicheren Seite? Oder sollte man mit der Dauer des Visums vorsichtiger umgehen? Ich war auch bisher noch nicht unten im Urlaub.

  • War die falsche Datumsangabe vielleicht schon der Auslöser für die Ablehnung?

    Nein, es war einfach so das es keine ausreichende Rückkehrbereitschaft gibt!

    Keinen Job, nichts sonstiges, Cousine (und damit Connection) schon in Deutschland und ein Sponsor...da bleibt man schnell illegal im Land und die Ablehnung ist eigentlich normal.


    Hast du "Luise" schon mal in Real getroffen?


    Wenn überhaupt nochmals versuchen, dann mit maximal 21 Tagen Dauer und warum habt ihr schon Tickets gekauft?

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Das mit den Tickets kam auch von der Kusine, sie meinte, dass man die braucht. Ich hab mich da ziemlich auf die Kusine verlassen, die das schon hinter sich hat.


    Nein, außer vor dem Bildschirm hab ich sie noch nicht getroffen. Aber ich kenne Kusine in real und die beiden kennen sich auch schon eine ganze Weile, bevor sie her gekommen ist.


    Okay, dann ändern wir das auf 21 Tage, wenn das eher Chancen auf Freigabe hat.


    Ich hab noch eine Frage, muss der Invitation Letter als Original runter, oder reicht hier ausgedruckt, Unterschrieben und eingescannt?

    Bisher hieß es von besagter Kusine, dass wir ihn mit Unterschriftenbeglaubigung als Original schicken müssen, aber die Ratsschreiber im Rathaus haben sich immer an den Kopf gelangt, als ich das hab machen lassen. Kann ich da Zeit und Mühe sparen?

  • Wäre es nicht sinnvoll und besser, wenn du sie erst mal 1-2x besuchst und kennenlernst?
    Dann würde es auch Sinn ergeben, wenn du den Invitation letter schreibst, alles aus einer Hand sozusagen. Das macht einen wesentlich konsistenteren Eindruck.
    Einen anderen Job könnte sie ggf. dann auch in der Zwischenzeit annehmen. Kinder hat sie keine oder? Das ist m.E. der beste Rückkehrgrund.
    Tickets braucht ihr nicht kaufen, Höchtens ggf. eine Reservierung für den geplanten Flug. So habe ich das gemacht. habe einen Flug reserviert für ca. 12€ und die Reservierung wurde mit dem Hinweis bei der DBM abgegeben, dass die richtigen Tickets gebucht werden sobald das Visum da ist.
    Wir haben direkt auch knapp 90 Tage beantragt und es wurde genehmigt. War ihr erster Flug nach DE, aber ich habe sie vorher schon mehrfach besucht.

  • Hi,

    aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen das beim 1sten Besuchervisum ein kürzerer Zeitraum besser ist (wir hatten uns für 30 Tage entschieden als quasi Schnupper-Besuch)

    Aber auch bei uns herrschte nach Papierlage keine Rückkehrbereitschaft vor.


    Aber ich konnte darlegen das ich meine holde Maid bereits mehrmals vor Ort besucht hatte (Bilder hatte ich zur Genüge von mehrere Urlaubsdestinationen auf den Philippinen) und ich Ihr jetzt die Gelegenheit geben wollte mein Heimatland kennen zu lernen, zwecks Test bezügl. gepl. Zusammenleben, ...

    Selber bereits mehrfach die Person gesehen zu haben ist ja sinnvoll in vielerlei Hinsicht und für uns ist es nun mal einfacher auf die Philippinen zu reisen als umgekehrt und auch wir gehen idR bei den ersten Reisen auch nur zwischen 3 und 4 Wochen Dauer.


    Selbst heute noch nach x Jahren fragt uns VFS bei erneuter Beantragung eines Schengenvisums nach aktuellen Bildern und das war jetzt neu seit 3 Jahren: nach Lot-Titel ...


    By the way: Es reicht einen Travelplan vorzulegen aus dem die gewünschten Reisedaten und Fluginfos draus hervorgehen; no need for ticket


    Gruß

    miloe

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

  • Ja, okay das heißt, kürzer ist erstmal besser.


    Und wenn es nochmal nicht durch geht, haben wir schon vereinbart, dass ich in der Zeit stattdessen runter fliege.


    Könnt ihr noch was zu dem Invitation Letter sagen, den ich jetzt ja neu aufsetzen muss? Braucht es ihn im Original mit Stempel, oder reicht es, wenn ich ihn hier unterschreibe und einscanne?

  • Mal ein anderer Blick. Ich verstehe nicht wie man auf die Idee kommen kann eine philippinische Frau nach Deutschland einzuladen ohne sie vorher auf den Philippinen besucht zu haben. Das geht doch recht einfach, es braucht kein Visum, Flug buchen und fertig, schon ist man da. Der Besuch vor Ort erweitert den Horizont und hilft dabei die Mentalität der Philippinen zu verstehen. Interessante Aspekte der Familiären situation eingeschlossen. Wenn Du nicht bereit bist Dich mit der Gedankenwelt der Philippinos auseinanderzusetzen dann befürchte ich das es eine Enttäuschung für Dich wird. Sie könnte ja auch sagen, hey besuch mich auf den Philippinen, ich möchte Dich kennenlernen und Dir mein Land zeigen.

  • Nein, außer vor dem Bildschirm hab ich sie noch nicht getroffen. Aber ich kenne Kusine in real und die beiden kennen sich auch schon eine ganze Weile, bevor sie her gekommen ist.

    Ohne Besuch dort, ohne Arbeit und ohne irgendwelche Rückkehrnachweise wird es kein Visum geben! Die Gefahr, dass die Frau in Deutschland bleibt ist enorm groß!


    Auch für dich eine fette Warnung...du haftest, wenn sie untertaucht!


    Also erstmal selbst besuchen und sehen was läuft...dann kann man über die Finanzierung eines Visums nachdenken!

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Hallo,

    zu dem Invitation letter:


    Ich habe diesen letter mit einem schönen privaten Briefkopf versehen, einiges an Text formuliert und mit meiner Unterschrift versehen

    Eine Beglaubigung meiner Unterschrift ist mir bei dem Letter nie in den Sinn gekommen


    Normalerweise hält sich VFS als Visumsdienst der DMB relativ strikt an die Vorgaben der DBM zu SchengenVisum; auch da steht nix von beglaubigter Unterschrift

    Schengen Visa - Auswärtiges Amt


    by the way: die DBM warnt aktuell: Vorsicht bei Online-Bekanntschaften - Auswärtiges Amt

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    Gruß

    miloe

    Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

  • Vom Visum was es nicht geben wird mal abgesehen. Was will sie bei der Ausreise dem Immigration Officer sagen: "Ich habe keine Barmittel, nein eine Kreditkarte habe ich auch nicht. Mein Bekannter finanziert den Blues... eine paar Fotos von uns? Nein leider gar nicht."

    „In unserem Land ist die Lüge nicht nur zu einer moralischen Kategorie geworden, sondern zu einem Grundpfeiler des Staates.“ (Alexander Issajewitsch Solschenizyn)

  • Ja, okay das heißt, kürzer ist erstmal besser.


    Und wenn es nochmal nicht durch geht, haben wir schon vereinbart, dass ich in der Zeit stattdessen runter fliege.


    Könnt ihr noch was zu dem Invitation Letter sagen, den ich jetzt ja neu aufsetzen muss? Braucht es ihn im Original mit Stempel, oder reicht es, wenn ich ihn hier unterschreibe und einscanne?

    Quote

    Erstes Besuchervisum abgelehnt - was verändern?


    deine fragestellung und dein weiteres vorgehen ergeben überhaupt keinen sinn!


    du kennst den konkreten grund für die ablehnung des visaantrags: "keine ausreichende rückkehrbereitschaft".


    also weisst du auch bestens, woran du arbeiten musst.


    da hilft es herzlich wenig, jetzt weitere baustellen aufzumachen.


    die länge des geplanten aufenthalts oder die äussere form des invitation letters sind nur softe faktoren,

    die an den zweifeln zur rückkehrwilligkeit rein gar nichts ändern!


    wenn es also keine möglichkeit gibt, die rückkehrwilligkeit knallhart zu untermauern, dann werden weitere visaanträge ebenfalls ins leere laufen.


    und das thema "offloading" nach der second inspection ist dann ein zweites kapitel, das sich aber ohne visagenehmigung erübrigt. ;-)


    btw: am besten ignorierst du die "expertentipps" der cousine komplett. das ist pures filipino chismas und hat mit deinem eigenen fall nur wenig zu tun!

  • ich verstehe diese ganze hektik hier überhaupt nicht,,bevor ich versuche ein visa für eine person zu bekommen,lerne ich die doch erst mal persönlich kennen.

    man weiß doch im vorfeld gar nicht ob man sich gegenseitig überhaupt "riechen" kann.

    was wenn am ende wirklich ein 3 monatsvisum rauskommt und die beiden stellen nach 3 tagen fest,daß es nicht klappen kann,weil einfach zuviele verschiedene vorstellungen einer beziehung da sind?

    buch dir einen flug lieber TS und besuche erst mal ihr land und vor allem sie...alles weitere kann man dann später angehen.

    etwas übers knie zu brechen ohne sich jemals gesehen zu haben halte ich für eine schlechte entscheidung

  • Okay, dann ändern wir das auf 21 Tage, wenn das eher Chancen auf Freigabe hat.

    Sie hat einen abgelehnten Visumantrag in den Akten, wegen Rückkehrwilligkeit. Du kannst noch 10 Visaanträge stellen welche höchstwahrscheinlich abgelehnt werden. Ihr vergeudet Zeit und Geld und Ihre Lebenszeit.


    Ohne das sich Dinge grundsätzlich ändern sehe ich die Chance eher gering. Da geht es um Verwurzelung mit Arbeit und Glaubwürdigkeit der Beziehung mit realen treffen. Also Sie feste Arbeit suchen, euch treffen und dann die Länge der Besuchdauer in DEU muss am besten mit genehmigten Urlaubsantrag nachgewiesen werden. Aber bitte keine Tricks wie unbezahlter Urlaub.


    Zuletzt, die Tipps der Cousine ignorieren, Sie versucht Ihren Fall auf euren zu projezieren, das geht dann eben schief.

  • Drei Monate wurden schon immer , zumal beim ersten Besuch, zumeist abgelehnt, Die "Logik" dahinter scheint mir zu sein, wer drei Monate "so einfach von Zuhause wegbleiben kann", dokumentiert bereits dadurch, dass eine Rückkehr "nicht so dringend" ist.


    Da mag vom Schreibtisch eines Botschafts- oder ABL-Mitarbeiters nach "Schema-F" eine gewisse Plausibilität drinstecken, persönlich halte ich dies allerdings schon deshalb für einen Fehlschluss, weil sich dieser "Bewertungsfaktor" (auch wenn Ihr jetzt u.a. darüber "gestolpert" sein mögt), schon lange "rumgesprochen" hat und "abtauchen" kann man auch mit einem zwei Wochen Visum. Mit anderen Worten, wer es - in welcher sonstigen Konstellattion auch immer - darauf anlegt illegal im Land zu bleiben und sich vorab ein wenig informiert, der Stellt erst gar keinen Antrag auf drei Monate.


    Ich würde es auch einfach noch einmal mit einem neuen Antrag mit drei Wochen probieren. Wenn Du die möglichkeit zu einem "Erstbesuch" auf den Philippinen hättest, würde dies die Change eventuell weiter erhöhen. Umgekehrt kann es nicht gegen Euch ausgelegt werden, wenn Ihr gleich einen neuen Antrag auf Besuch in D für einen kürzeren Zeitraum stellt (umgekehrt ist das natürlich keine Garantie, dass dieser genehmigt wird.


    Ein gekauftes Flugticket braucht es im Übrigen nicht. Allenfalls eine Reservierung. Das ist heutzutage auch ziemlich sinnfrei aber halt auch noch eine Reminiszenz aus "alten Tagen".

    Recht sehr zu wünschen,


    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären und genau wüssten, wo Patriotismus Tugend zu sein aufhört, ...

    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die dem Vorurteil ihrer angebornen Religion nicht unterlägen; nicht glaubten, dass alles notwendig gut und wahr sein müsse, was sie für gut und wahr erkennen."


    Gotthold Ephraim Lessing, Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer

  • Da mag vom Schreibtisch eines Botschafts- oder ABL-Mitarbeiters nach "Schema-F" eine gewisse Plausibilität drinstecken, persönlich halte ich dies allerdings schon deshalb für einen Fehlschluss, weil sich dieser "Bewertungsfaktor" (auch wenn Ihr jetzt u.a. darüber "gestolpert" sein mögt), schon lange "rumgesprochen" hat und "abtauchen" kann man auch mit einem zwei Wochen Visum. Mit anderen Worten, wer es - in welcher sonstigen Konstellattion auch immer - darauf anlegt illegal im Land zu bleiben und sich vorab ein wenig informiert, der Stellt erst gar keinen Antrag auf drei Monate.

    Es wird immer eine Einzelfallentscheidung seim mit sicht auf die Gesamtdinge und die Gründe müssen Stimmig sein . Sie pflegt die Oma, warum hat Sie dann aber 3 Monate Zeit die Oma zu verlassen?).Dieser Fokus nur auf die Dauer des Visums gelegt ist zu kurz gesprungen.


    Eine von einen DEU finanziell abhängige Frau, ohne job, nie die Inseln verlassen, nie getroffen, wird IMHO keinen einzigen Tag bekommen.


    Ein im mittleren Management arbeitende Frau, fünfstelliges Dollareinkommen, reglmäßig Businessreisen in den asiatischen Raum, USA, keine VE Notwendig, Grund des Visums, Freund besuchen, Europa kennenlernen. Bescheingigung vom Chef das Sie die nächsten drei Monate in Home Office arbeiten kann, wird IMHO beim erstenmal auch 3 Monate bekommen.


    Ersterer Fall haben wir ja hier, letzterer Fall aus meinen Bekanntenkreis.

  • Once,


    Das abgelehnte Dreimonatsvisum ist, Einzelfallentscheidung hin oder her, so lange ich hier im Forum unterwegs bin - und das sind inzwischen doch schon einige Jahre - halt ein "Dauerbrenner".


    hge wird das sicherlich gerne bestätigen.

    Recht sehr zu wünschen,


    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären und genau wüssten, wo Patriotismus Tugend zu sein aufhört, ...

    dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die dem Vorurteil ihrer angebornen Religion nicht unterlägen; nicht glaubten, dass alles notwendig gut und wahr sein müsse, was sie für gut und wahr erkennen."


    Gotthold Ephraim Lessing, Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer

  • Das abgelehnte Dreimonatsvisum ist, Einzelfallentscheidung hin oder her, so lange ich hier im Forum unterwegs bin - und das sind inzwischen doch schon einige Jahre - halt ein "Dauerbrenner".

    Ja weil wir hier eine Negativauslese haben. Wer ein Visum bekommt braucht hier keinen Rat. 99% der Arbeitnehmer können schlicht meist nicht schlüssig begründen warum er drei Monate arbeitsfrei hat. Also wenn er drei Monate Urlaub bekommt stimmt doch mit dem Arbeitsverhältnis etwas nicht.(Scheinarbeitsverhältnis) Und zack haste schon den ersten Verdacht. Versucht euch doch einfach mal in die Rolle des Entscheiders zu versetzten, dessen erste Aufgabe die Verhinderung illegaler Einwanderung ist. Jede Unstimmigkeit führt zur Ablehnung und da sind wir wieder bei der pflegebedürtigen Oma, die man aber 3 Monate alleine lassen kann. Irgendwelche konstruierten Verwurzelungsgründe wie genau in diesem Fall fallen eben schon auf. Ich sehe in diesem Fall wenig Chancen mit dem Parameter Aufenthaltsdauer, weil die Grundlagen für eine Verwurzelung im Heimatland IMHO schlicht nicht da sind. Und das ganze ist jeztzt in Ihrer Schengenakte protokolliert, warum sollte der nächtste Entscheider anders entscheiden?

  • Seien wir ehrlich, die Parameter der Beantragerin sind absolut nicht stimmig für ein Visum!


    Keinen Job, kein Geld, kein NIX! Dazu eine Cousine in Deutschland und einen Finanzier, der sie nicht persönlich kennt! Also "easy" um unterzutauchen und beim Entscheider gehen alle Alarmglocken an!


    Selbst wenn man ein Visum bekommt, übersteht die Dame nie den 2nd inspection an der Ausreise

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi