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    Auch wenn man es schafft, dass nach dem Tod der phil. Witwe die deutschen Kinder erben, wie gross sind die Chancen, dass sie ihr Erbe auch antreten können? Wie verhindern, dass sich die phil. Verwandtschaft des Hauses annimmt?

    Durchaus eine berechtigte Frage. Daher ist es sinnvoll, einige Fragen schon zu Lebzeiten zu klären. Carabao hatte ja schon angemerkt, dass man klären sollte, ob die Kinder überhaupt irgendeinen Bezug zu dem Haus/Grundstück haben und ob es in finanzieller Hinsicht Sinn macht, sich überhaupt darüber Gedanken zu machen.

    Daher werden wir unsere Grundstücke (bzw. die meiner Frau) schon in den nächsten Jahren auf meine Tochter überschreiben (OK, der Fall liegt anders, da Doppelstaatlerin).

    Darf halt nicht zu tief gebohrt werden!

    Käme vielleicht auf einen Versuch an. Ich habe aber keine Ahnung was eine derartige Bohrung kosten würde. Vermutlich gibt es da ja auch Unterschiede von Insel zu Insel. Wie sieht es denn bei Brunnen aus, wenn diese mal für einige Monate nicht genutzt werden? Spielt das irgendeine Rolle?

    Ist es farming land oder darf man darauf leben, usw.

    Neben den ganzen Fragen zu korrekten Papieren, Besitzverhältnissen, Landtitle etc. wäre bei Farm- oder Cocoland noch zu klären, wer das Land bestellt. Ist dort jemand für die Tante schon lange tätig, "kauft" man diesen mit und kann diesen auch nicht einfach so vom Grundstück werfen.

    Oder man schaut, ob Pinoys in der Nachbarschaft Brunnen haben und fragt nach der Wasserqualität.

    Viel Nachbarschaft gab es bisher nicht. Eine Bekannte meiner Frau hat ein paar hundert Meter weiter an der Küstenlinie ein Grundstück mit Brunnen, das Wasser ist sogar zum Duschen grenzwertig. In direkter Nachbarschaft sind erst vor nicht so langer Zeit zwei Häuser gebaut worden (werden nicht zum dauerhaften Wohnen genutzt), dorthin haben wir noch keinen Kontakt, also bzgl. Wasser keine konkreten Infos.

    Du glaubst somit mit dem Regenwasser zurechtzukommen?

    Ich glaube in der Beziehung nichts, ich mache mir halt Gedanken was man bzgl. Wasserversorgung machen kann, falls eine Wasserleitung noch lange auf sich warten lässt und ein Brunnen nur nicht vernünftig nutzbares Wasser fördern würde.

    Momentan sind das Alles noch Gedankenspiele. Aber auch um abschätzen zu können, welche Kosten auf uns zu kämen. Wie im Eingangspost geschrieben, wir planen nicht dort dauerhaft zu wohnen, es wird auch keine luxuriöse Ausstattung geben, eher im Stil eines gut dimensionierten Cottage mit Dirty Kitchen und einfachem Bad.

    oder es sich um eine wertlose Lage handelt.

    Wobei, was "wertlos" ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Wir haben auch 1,5 ha "wertloses" Land auf Samar, da war aber von Anfang klar, dass das nicht zum Bebauen ist. Wir haben dort eine verkommene Kokosplantage in ein mittlerweile traumhaftes kleines Stückchen Regenwald umgewandelt, mit eigenem kleinen Wasserfall. Somit für uns nicht wertlos, für Andere vielleich doch. Der TS erwähnte Interesse am Bebauen, somit wäre ein solches Grundstück wohl nicht die richtige Wahl.

    Hier scheinen ja richtige Hellseher am Antworten zu sein. Ohne die Personen zu kennen werden nur negative und abwertende Kommentare abgegeben und Vermutungen angestellt.

    Mit "Hellsehen" und Abwerten hat das nichts zu tun. Man macht über die Jahre so seine Erfahrungen mit Grundstücksangeboten.


    Frag einfach nach und lass dir genauere Infos geben.


    Frag einfach nach und lass dir genauere Infos geben.

    Ich deute den Eingangspost des TS so, dass er genau das getan hat (Frage ob man dort bauen kann), Antwort sinngemäß "es handelt sich um Cocoland".

    Carabaos Vorschlag das Ganze solange aufzuschieben, bis der TS selbst das Grundstück ansehen kann und vor Ort alle Papier checken kann ist auch sehr sinnvoll.

    Gibt es eine Möglichkeit sicher zu stellen, dass meine Kinder nach dem Tod meiner Frau das Grundstück (vielleicht dann auch ein Haus) erben?

    Deine Kinder haben die deutsche Staatsbürgerschaft? Dann sieht es schlecht aus.

    Dass die Hintergünde so liegen wie Carabao es aufgeführt hat, muss nicht so sein, die Wahrscheinlichkeit dass es so ist schätze ich aber als sehr hoch ein.

    Ich sehe einen solchen Fall recht einfach: Wenn Deine Frau das Grundstück interessant findet, soll sie es kaufen. Fehlen ihr die finanziellen Mittel dazu, dann nicht kaufen. Das mag zu etwas "Tampo" führen, ist mittel- oder langfristig aber besser. Wenn ein solches "Investment" in die Hose geht, wenn Du also merkst du hast Geld für Schei..... ausgegeben, tut das Eurer Beziehung auch nicht gut.

    Wie hoch ist das Grundwasser?

    Weiß ich nicht.


    Bevor du mit großer Zisterne arbeitest und den Berg hinaufpumpst, vielleicht reicht es einfach ei Rohr reintreiben und dann immer wieder mal pumpen.

    Mangels Berg würde ich auf keinen Berg hochpumpen sondern lediglich in einen "aufgeständerten" zweiten Tank. Fraglich ist, ob dann der Wasserdruck reichen würde, wenn dieser lediglich über "Wassersäule" vorhanden wäre. Ich vermute mal "nein".


    Für die Filtration von Wasser werden meist schon bestimmte Sand und Kiesschichten genommen, oder meinst, dass du dann einfach so einen Poolfilter mit Filtersand einsetzen willst?

    Genau das ist ja die Frage. Ich weiß nicht ob es solche Filter gibt geschweige denn wie man das Ganze installieren könnte/sollte.

    Ich habe kein Problem damit, eine Zisterne zu verbauen, egal ob in der Erde, auf der Erde oder zwischendrin. Von der sonstigen Installation sowie erforderlicher Hardware (Pumpen, Filter) habe ich wenig Ahnung.


    Das Wasser direkt von der Zisterne mittels Pumpe durch einen Filter Richtung Entnahmestelle zu schicken vermute ich mal laienhaft geht nicht, durch den Filter müsste das Wasser wohl lamgsamer durchlaufen.

    Ich beziehe mich da auf meine "Duscherfahrungen" bei längeren Aufenthalten im Regenwald wo Wasser gesammelt wurde und zum Waschen bzw. "Duschen mit Schöpfkelle) genutzt wurde. Klar wurde man nass, aber wirkliches Waschen mit Seife klappte nicht wirklich.

    Hallo zusammen,


    durch den momentan laufenden Thread "Wassertank nachträglich ein-aufbauen" angestoßen, habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie wir auf unserem Grundstück die Versorgung mit Brauchwasser sicherstellen könnten.

    Vorab einige Infos dazu:


    - Das Grundstück liegt am Pazifik, Brunnenbohrung fällt wahrscheinlich aus, da das Wasser evtl. etwas brackig ist.

    - Wir beabsichtigen nicht, dort dauerhaft zu leben. Falls überhaupt etwas gebaut wird, dann eher ein enfacheres Domizil, wo man mal einige Wochen (oder auch 3-4 Monate max.) verbringen kann.

    - Momentan gibt es noch keine städtische Wasserleitung (sollte diese in den nächsten Jahren verlegt werden, erübrigen sich meine Überlegungen.


    Zur Zeit sehe ich nur die Möglichkeit eine Zisterne zu nutzen (nur Brauchwasser), Trinkwasser würde per Gallonen geliefert. Anbieter für Zisternen findet an ja problemlos. In der Region regnet es viel, daher sollte immer genügend Nachschub da sein (auch in der "Trockenzeit", die in d. R. nicht länger als 8 Wochen dauert, regnet es spätestems nach 3 -4 Tagen). Da Regenwasser, da nicht mineralisiert, nicht wirklich gut zum Duschen etc. zu nutzen ist, stelle, ich mir die Frage, wie man dieses bewerkstelligen kann.

    Meine laienhafte Idee war, das Wasser evtl. in einen weiteren, höher liegenden Tank zu pumpen, und dann durch einen Sandfilter (oder was sonst geeignet ist) laufen zu lassen. Keine Ahnung ob das funktionieren könnte. Dazu stelle ich mir die Frage, "was kommt nach dem Sandfilter". Direkt in die Leitung? Druck wäre wohl zu gering für manche Anwendungen. Oder noch einen Tank? Die ganze Installation soll in finanzieller Hinsicht natürlich nicht völlig ausufern.


    Oder doch einen Brunnen bohren? Sollte das Wasser dann nicht nutzbar sein, wäre die Kohle durch. Auch keine gute Option.


    Vielleicht hat ja einer der Member hier eine sinnige Idee wie so eine Versorgung zu bewerkstelligen wäre.


    Gruß,


    Martin

    Warum nicht in diesen beiden?

    Ich liess mir sagen dass es gerade dort sehr schoen sein soll, eine Bekannte von mir ist dort grad per Backpack unterwegs und die schickt mir immer sehr schoene Fotos und Berichte.

    Kelantan und Terengganu sind malaiisch dominiert. Die islamische PAS Partei dominiert. In Kota Bahru stehst Du z.B. in Supermärkten als Mann und Frau in verschiedenen Schlangen an der Kasse. Die Ostküste ist sehr reizvoll, das gilt für beide Bundesstaaten. Zum Urlaub machen ist das OK. Zum Leben wäre das nichts für mich. Zumal die Bierversorgung in Kelantan problematisch ist. Wie das mittlerweile in Terengganu ist, weiß ich nicht.

    Perak oder auch Pahang sind wesentlich liberaler, Penang ja z.B. sowieso.

    Nun, in Malaysia kann es sich in Zukunft auch so entwickeln, dass der Islam eine grössere Rolle spielt. Prinzipiell habe ich aber kein Problem mit der islamischen Lebensordnung, ich kann mich da gut anpassen.

    Dass der Islam eine größere Role spielt konnte man schon vor Jahren beobachten. Schon am Ende von Mahatirs Amtszeit vor 2003 (Die letzte Amtszeit lasse ich außen vor). In den Bundesstaaten Kelantan und Terengganu war die PAS (Parti Islam Se-Malaysia) immer stark.


    Die großen Städte in Malaysia sind i.d.R. chinesisch dominiert.


    Ich kann mir Malaysia auch ganz gut als "Teilzeit-Ruhestands-Standort" vorstellen. Aber dann weniger die Bundesstaaten Kelantan und Terengganu. Hier wäre wohl Ipoh (Perak) meine Wahl.

    Guten Morgen zusammen,


    meine Frau und ich (OK, offiziell nur meine Frau) planen, eins unserer Grundstücke auf den Philippinen auf meine Tochter zu übertragen. Das Grundstück hat einen sauberen Title, Steuern sind z. Zt. alle bezahlt. Meine Tochter hat beide Staatsbürgerschaften und ist volljährig.

    Das Prozedere habe ich soweit recherchiert, also das Ganze per Deed of Donation abzuwickeln. Laut Auskunft des Notars vor Ort (der damals auch beim Kauf die Verträge aufgesetzt hat) ist das persönliche Erscheinen meiner Frau und meiner Tochter erforderlich. Nun finde ich auf der Internetseite der Botschaft in Berlin im Downloabereich mehrere "Special Power of attorney", für Kauf und Verkauf von "properties". Eigentlich ist eine Deed of Donation ja nicht so sehr anders, außer dass kein Geld fließt. Die Besteuerung ist ähnlich.

    Hat hier im Forum jemand persönliche Erfahrungen, ob ein solches Vorhaben von Deutschland aus funktioniert (mal außen vor gelassen, dass es einer sehr vertraunswürdigen Person vor Ort bedarf, der Transfer des Titels ist nochmal eine weitzere Geschichte).


    Gruß,


    Martin

    Ich habe mich an der Pazifikküste in Borongan (Eastern Samar) immer sehr wohl gefühlt. Kleine Stadt mit damals 40.000 Einwohnern, Langer Strand direkt in der Stadt (aber brauner Sand), Die Pazifikküste von Samar ist für mich persönlich eine der schönsten Küstenlinien im Land. Die meisten Dinge vor Ort zu bekommen, für wichtigere Dinge ist Tacloban in knapp 3 Stunden zu erreichen. Im Hinterland viel Regenwald (teilweise noch recht intakt). Seit einiger Zeit wird an einem modernen Krankenhaus gebaut (privat), wie weit das ist weiß ich leider nicht.

    Für mich eigentlich die optimale Umgebung, nicht zu voll aber doch nicht zu provinziell.

    Meine Plannung geht insoweit, dass ich 12-24 Monate dort reisen will ... als sogenannter Flash-Packer ... ich brauche nicht viel zum Leben (großer Rucksack mit paar

    Klamotten, Laptop, Smartphone) ... alles Andere sind Luxusbedürfnisse für mich ... bin von der Einstellung her Minimalist ... auch hier in Deutschland ...

    Erstmal Willkommen! 12-24 Monate sind schon mal eine gute Basis, das Land anders kennenzulernen, als wenn Du 3 Wochen hin fährst. Aber was bitte ist ein "Flash-Packer"? Als ich 18 Monate in Fernost unterwegs war, war man einfach ein "Backpacker"...nun ja, ist länger her. Ob Laptop und Smartphone zwingend notwendig sind oder nicht bzw. auch in die Kategorie "Luxusbedürfnis" gehören, muss jeder für sich entscheiden. Wobei ich zugebe, sie erleichtern beim Reisen vieles (ich bin auch nicht ohne unterwegs, zumindest was das Smartphone betrifft).


    Meine bevorzugte Region sind die Visayas ... sprich die Inseln Bohol (wo ich starten werde), Cebu, Negros, Panay ... und natürlich darf Nord-Palawan nicht fehlen....

    Soweit ich bisher in Erfahrung gebracht habe sind die Visayas ganzjährig bereisbar ... entspricht vom Klima her etwa wie Frühlung bei uns in Germany.

    Bei Deinem Zeitrahmen würde ich Start und weitere Ziele durchaus von den passenden Reisemonaten abhängig machen. Wenn Du ohne touristische Infrastruktur klar kommst, gibt es sehr viele Ziele, die in den Monaten März bis Mai am besten zu bereisen sind. Das betrifft weitgehend die gesamte Pazifikküste, in Luzon angefangen über die Insel Samar bis runter nach Mindanao (sehr lohnenswert), oder beispielsweise Batanes.

    Und die Cordillera nicht vergessen. Manila solltest Du dir auch für ein paar Tage ansehen. Wenn man das Land verstehen möchte, geht das nicht ohne Manila zumindest ein wenig zu kennen.

    Ich fühle mich in weitgehend touristenfreien Regionen am wohlsten, kann aber natürlich auch anstrengend werden, wenn man über Wochen der "bunte Hund" ist.

    Es stimmet zwar, dass in den Visayas die Unterschiede zwischen Regen- und Trockenzeit nicht ganz so stark ausfallen wie z.B. am Pazifik, angenehmer ist es in der eher regenarmen Zeit trotzdem (europ. Winter). Mit deutschem Frühling hat das Alles aber gar nichts zu tun.

    In welchem Monat willst Du starten?


    Als Budget habe ich 1000-1200€/Monat (also 60k-70k PHP/Monat) ... für Unterkunft, local food (Selbstversorger), Motorbike-Miete+Sprit, sowie abundan mal Essen

    gehen und Tagesausflüge zu machen ... (Tauchen geht extra ... ist im monatlichen Budget nicht mit eingerechnet, dafür habe ich ein extra Budget/Konto).

    Zur Budgetfrage wirst Du von 50 Leuten 50 verschiedene Antworten bekommen. Ich sage dazu, das passt locker. Selber kochen lohnt sich nur bedingt. Wenn Du einfache Lokale nutzt (bzw. damit klar kommst), also Carenderia oder Kitchenette, ist das durchaus eine günstige Alternative zum Restaurant. Bleibst Du länger an einem Ort und man kennt Dich dann in der Carenderia Deines Vertrauens, hat das auch was.

    Meine Absicht und Lebenseinstellung ist es nicht jeden Abend in der Bar zu hängen ...

    Muss ja nicht jeden Abend sein. Aber bei einem Aufenthalt von über einem Jahr, ist vermutlich der ein oder andere Karaoke Abend unvermeidbar. Und das kann sehr lustig sein (schreibt jemand, der Karaoke früher ganz grausam fand).

    Mulims duerfen uebrigens keinen Alkohol trinken, das hat der Mohamed naemlich verboten. Also kein Bier!

    Sorry fürs Off Topc, aber nur eine kurze Anmerkung am Rande. Der Koran hält zu dem Thema verschiedene Aussagen bereit. Beispiel Sure 16, Vers 67 (der genaue Wortlaut mag nicht in allen Übersetzungen zu 100% gleich sein):


    „Und wir geben euch von den Früchten der Palmen und der Weinstöcke, woraus ihr euch ein Rauschgetränk macht und einen schönen Lebensunterhalt. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die Verstand haben.“


    Man findet auch "Verhaltensregeln" (Sure 4, Vers 43):


    „Oh ihr, die ihr glaubt, kommt nicht zum Gebet, während ihr betrunken seid, bis ihr wieder wisst, was ihr sagt.“


    Ablehnende Äußerungen gibt es natürlich auch viele. Aber hier tiefer einzusteigen wäre meilenweit vom eigentlichen Thema entfernt.