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    Ich drücke Dir mit meiner Familie ganz ganz fest die Daumen, dass alles mit Deiner Frau in Ordnung geht.

    Danke.

    Ihr geht es nicht so extrem schlecht. Aber Sie arbeitet in einer psychiatrischen Einrichtung. Die Bewohner dort für "social distancing" zu sensibilisieren ist fast unmöglich. Wenn dort der Virus zuschlägt wird's problematisch.

    Ich sitze seit Freitag zu Hause, meine Frau liegt im Bett und wurde getestet, die Ergebnisse sollen Montag da sein. Der Doc hat mich gleich mit krank geschrieben, da es mir aber gut geht, habe ich mir einen Zugang zum Rechenzentrum, wo unsere Firmesoftware läuft, eingerichtet, kann also arbeiten. Der Papierwust wird sonst nur größer.... Was tue ich sonst, das Motorrad fürs Frühjahr (und den TÜV) klar machen, Ölwechsel, neuer Reifen hinten ist drauf, Bremsen kommen nächstes Wochenende dran, etwas renoviert hatten wir schon vor 2 Wochen, da ist erstmal nix zu tun.

    Ansonsten, Garage entmüllen, leider kann ich momentan nichts wegbringen, da bei uns der Wertstoffhof dicht ist.

    Es gibt sehr viele "Kindesentführungen" ins Ausland, deshalb gibt es solche Kontrollen!

    Das bestreite ich nicht, ich kann nur von unseren Erfahrungen berichten, die waren halt so dass nie jemand nach einer Einverständniderklärung gefragt hat. Aber macht dann natürlich Sinn eine kurze schrfitliche Einwilligung aufzusetzen. Macht ja nicht wirklich Arbeit.

    Allerdings ist die Äußerung von Kirschner nicht richtig, dass er ein "Travel Permit benötigt". Wenn sie sagen "Es macht Sinn wenn Sie eine Einverständniserklärung dabei haben" passt das besser.

    Ein völlig anderer Fall wäre es, ein fremdes Kind unter 15 Jahren mit auf die Philippinen zu nehmen. Dazu braucht es für die Einreise auf die Philippinen ein notariell beglaubigtes Schreiben. Das ganze Prozedere haben meine Frau und Freunde von uns hinter sich gebarcht, da meine Frau mal einen Urlaub mit unserer Tochter und einer Freundin meiner Tochter gemacht haben. Erstaunlicherweise reichte für die Ausreise aus Deutschland ein Einzeiler der Eltern. Allerdings hat niemand bei der Passkontrolle danach gefragt.

    Du brauchst keine Vollmacht. Du kannst alleine mit Deinem Sohn in Urlaub fahren. Egal wohin. Meine Frau ist geschätzt 10 mal mit meiner Tochter aus Deutschland aus- und wieder eingereist. Mit beiden Pässen, immer völlig unproblematisch. OK, der Fall liegt etwas anders, da meine Frau damals noch die philippinische Staatsbürgerschaft hatte. Ich bin mit meiner Tochter, als sie 9 Jahre alt war, auch alleine auf die Philippinen geflogen. Niemand hat nach der Mutter gefragt.

    Ich habe in meiner Philippinenzeit (teils auch im Urlaub) auch immer den Inquirer bevorzugt. Fand ich von allen Zeitungen am besten.

    Etwas OT: War immer ein kleines Ritual. Die Zeitung in der tiefen Provinz kam immer erst am Nachmittag an. Ich bin dann zu Fuß zur Kirche gewandert, davor saß immer die Zeitungslady, den Inquirer hielt sie mir schon ungefragt entgegen. Dann saß ich ein Stündchen unter einem großen Rimas Baum und habe entspannt die Zeitung gelesen. Etwas Auszeit vom Laden und der Familie;).

    Du bist bestimmt ein sehr erfahrener Motorradfahrer und fährst wahrscheinlich auch in Deutschland regelmäßig Motorrad, oder?

    ich bin in jungen Jahren Zweirad gefahren, dann lange nicht. Vor knapp 10 Jahren wieder eingestiegen. Es gibt also mit Sicherheit wesentlich erfahrenere Motorradfahrer. In Deutschland fahre ich natürlich auch, aber am liebsten bin ich in anderen Ländern unterwegs, sofern es der Zeitrahmen zulässt. Ganz oben auf meiner Skala der europäischen Lieblingsländer steht Albanien.


    An dem was "heirip" schreibt ist viel Wahres dran. Um entspannt unterwegs zu sein ist es wichtig, die Eigenarten des Straßenverkehrs zu verstehen und zu verinnerlichen. Was zugegebermaßen nicht immer einfach ist.

    Hier die letzten Bilder der Reise

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    Weieter Bilder der letzten 2 Tage

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    Noch einigen Bilder aus Cebu

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    Moalboal – Cebu City - Manila


    Wir waren zeitig wach und machten uns ohne Frühstück auf zum Panagsama Beach. Das Wetter war zwar äußerst bescheiden, aber wir wollten trotzdem den „Sardine Run“ sehen. In Panagsama angekommen parkten wir die Moppeds und machten uns auf die Suche nach einem Maske-, Schnorchel- und Flossenverleiher. Am Strand, sofern man dort überhaupt von Strand sprechen möchte, wurden wir schnell fündig und folgten einem geschäftstüchtigen Filipino zu seinem Laden. Dort konnten wir uns umziehen und wanderten zurück Richtung Wasser. Das Meer war sehr unruhig und entsprechend schwierig gestaltete es sich, hineinzukommen. Trotz der schlechten Sicht waren wir absolut beeindruckt von dem, was wir zu sehen bekamen. Direkt an der Riffkante war der riesige Sardinenschwarm. Für mich als Nichttaucher ein absolutes Highlight. Die mangelhafte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Gute Bilder waren bei den Lichtverhältnissen mit unserem Hobby-equipment nicht zu machen.


    Nach dem Schnorchelausflug fuhren wir schnell zurück zur Unterkunft. Immer noch leichter Regen. Erstmal umziehen und dann auf zur Frühstücksuche. Wir wählten den nächsten Laden, der ein einigermaßen brauchbares Angebot hatte. Das Wetter verschlechterte sich immer mehr. Da es nicht so aussah, dass der Regen in Kürze aufhören würde, entschieden wir nach dem Frühstück zügig zur Unterkunft zurück zu fahren und zu packen. Sehr ärgerlich am letzten Fahrtag so ein bescheidenes Wetter zu haben. Eigentlich hatten wir uns auf die Überquerung von Cebu gefreut.

    Wir zogen uns sofort wasserdicht an, bezahlten unsere Rechnung und verließen Moalboal. Wir hatten zum Überqueren der Insel die Dumanjug – Sibonga Route gewählt. Bei gutem Wetter wäre das sehr schön gewesen. Wir konnten die Tour nicht so recht genießen. Erst an der Ostküste ließ der Regen nach. Am erstbesten Bakeshop machten wir eine kurze Pause. Uns war klar dass die schlimmste Etappe des ganzen Urlaubs noch vor uns lag. Das Stück Carcar – Cebu City ist einfach nur fürchterlich.


    Da wir die Motorräder recht zeitig am nächsten Morgen abgeben sollten, hatten wir als Hotel eines in der Nähe das Hafens gewählt, das Pier Quatro Hotel. Ich hatte telefonisch reserviert, was auch einwandfrei funktioniert hatte. Das Hotel ist in Ordnung, 1380,-- Peso einschl. Frühstück (natürlich Filipino Style). Die Umgebung ist nicht so sehr der Hit, wir gingen zum Abendessen in den in der Nachbarschaft liegenden Robinson.


    Wir hatten einen vollen Tag in Cebu City. Die Motorradübergabe erfolgte pünktlich und sehr relaxed. Einen Dank an den Verleiher Mike aus Bohol, so soll es funktionieren. Seinem Burschen gaben wir unsere Helme und meine Protektorenweste, sollte er damit tun was er mag. Cebu City ist ein Ort im Land an dem ich seit ca. 18 Jahren nicht mehr gewesen bin. Wir besuchten die üblichen Sehenswürdigkeiten, Fort San Pedro, Magellans Cross (nicht wirklich spannend), die Basilica del Santo Niño (oder auch Santo Nino Church), das Casa Gorordo (sehr schön und interessant), den Taoist Temple, den Temple of Leah und Tops. Soweit ausreichend für einen Tag, da wir einiges zu Fuß machten. Da die Orte den meisten hier einigermaßen bekannt sein werden, gehe ich nicht weiter darauf ein.

    Lediglich zum Temple of Leah möchte ich einige Worte loswerden. Bis einige Wochen vor unserem Abflug aus Deutschland war mir dieser Ort völlig unbekannt. Ich fand im Netz dazu zufällig einen Eintrag. Der Temple of Leah ist eine äußerst schräge Sehenswürdigkeit. Der Erbauer hat diesen „Tempel“ zur Erinnerung an seine verstorbene Ehefrau errichtet, also so was wie eine „Taj Mahal Nummer“ auf philippinisch (ich vermute mit chinesischen Wurzeln). Das Areal ist riesig. Der Bau ist dem Parthenon in Athen nachempfunden, dazu findet man noch diverse Figuren die eher keine griechischen Wurzeln haben. Auf der unteren Etage steht eine Statue eines Kriegers, ob römisch oder griechisch vermag ich nicht zu beurteilen, halbnackt mit erigiertem Penis. Die weiblichen Besucher hatten ihren sichtbaren Spaß an der Figur, ihre männlichen Begleiter sahen nicht sonderlich begeistert aus.


    Am nächsten Morgen fuhren wir zeitig zum Flughafen, Air Asia brachte uns pünktlich nach Manila. Die Taxifahrt nach Makati dauerte aufgrund des Verkehrs recht lange. Beim nächsten Besuch in Manila werde ich wieder in Malate wohnen, das ist mir persönlich angenehmer als Makati.
    Abends stand dann unser geplanter Besuch einer Rooftop Bar auf dem Programm. Das I-Hotel war nicht weit von unserem Hotel entfernt, daher wurde es die „Antidote Jellyfish Bar“. Hierzu mein Dank an Elizaliz zu Ihren Tipps zu Rooftop Bars in Manila. Die Jellyfish Bar ist ein cooler Ort mit einer besonderen Atmosphäre (unsere Fotos sind leider nicht so dolle). Die Bierpreise sind heftig, über 900,-- Peso für ein großes Bier ist schon happig, aber egal, Der Slogan, der in der Bar an die Wand montiert ist, hat in einem Land wie den Philippinen in einer solchen Atmosphäre für mein Empfinden einen eher schalen Beigeschmack. „We all look at the same sky“. …. 35 Stockwerke tiefer schauen die Leute zwar in den gleichen Himmel wie die Besucher der Bar. Ob sie diesen so genießen können wie die Barbesucher.............


    Hiermit komme ich zum Ende des Berichts. Die Reise war eine meiner beeindruckendsten Philippinenreisen. Das Reisen per Motorrad ist für mich die beste Art, im Land unterwegs zu sein. Sicherlich ist es nicht frei von Risiken, auf dem Zweirad die Philippinen zu bereisen. Ich halte es aber nicht für gefährliche als in einem Van durchs Land zu reisen.

    In diesem Sinne, ich hoffe es dauert bis zur nächsten Tour nicht allzu lange, ich bedanke mich für die vielen positiven Kommentare und Bewertungen.
    Für Interessenten an ähnlichen Touren per Mopped habe ich hier einige Details aufgeführt.

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    Nachtrag


    Zum Abschluss für Interessierte noch einige Anmerkungen und Eckdaten zur Reise:

    Zeit: 5 Wochen einschl. Hin- und Rückflug.
    Gefahrene Kilometer: ca. 3200 KM.
    Reisebudget einschl, Flüge (FRA-MNL-FRA, MNL-TAG, CEB-MNL), Unterkünfte, Essen und Getränke, Fähren, Motorradmiete, Benzin, Taxi von und zu den Aiports, also alles zusammen: Knapp 2500,-- Euro pro Person.
    Kameras: 2 Kleinbildkameras, davon eine wasserdichte Canon Powershot D10, schon ein altes Schätzchen. 1 GoPro Hero3 (auch nicht mehr so jung).
    Navigation: Mit Smartphone, Google Maps sowie MapsMe
    1 altes Netbook (10'' Asus eeebook, Linux), 1 externe SSD Festplatte, diverse Kabel und ein Reisemehrfachstecker (3 x 230 V, 6 x USB, 2 kleinere Taschenlampen etc.
    Werkzeug: 1 Miniwerkzeugrolle, 1 kleinen Knarrenkasten, 1 Multitool (Leatherman).
    1 Tatoo Minirouter von Globe.


    Zum Thema der benötigten Kleidung hat ja jeder seine eigenen Ideen. Ich bin überzeugter „Travel-light“ Reisender. Die Motorradsachen waren in einer separaten, ausreichend großen Tasche verstaut, die wir aber für die Motorradtour an sich sehr klein zusammen falten konnten. Die Motorradschuhe (leichte Sommerschuhe) trugen wir schon im Flugzeug.
    Jeder hatte zwei kurze Hosen mit sowie eine dünne Zip Off Hose, (diese trugen wir auch schon auf dem Flug). Ansonsten nur 8 T-Shirts, 1 Sweat-Shirt, Unterwäsche, Socken, Flip-flops, Sandalen, 2 dünne Handtücher, ein Moskitonetz.
    Die Pullover für die Reise durchs kalte Deutschland hatten wir in Manila im Hotel deponiert.
    Waschzeug etc. nur begrenzt und alles nur einmal (natürlich außer der Zahnbürste :)), kann man vor Ort alles nachkaufen, es macht keinen Sinn, Zahnpasta und Duschzeugs für 5 Wochen und 2 Personen mitzuschleppen. Das gleiche gilt für die Reiseapotheke.


    Eine Ausnahme ist hier die erforderliche Medizin für meine Kumpel (Diabetiker). Insulin war in ausreichender Menge dabei. Um dies zwischen den Hotelaufenthalten einigermaßen kühl zu halten, verwendet mein Kumpel ein entsprechendes Kühltäschchen, das mittels Verdunstungskälte funktioniert. Dies wurde in einer am Motorrad befestigten Tupperdose transportiert. Ein Hoch auf den Erfinder des Kabelbinders! Ich habe es weiter oben schon geschrieben, aber hier noch einmal in Kürze, das alles fand Platz in zwei 49 l Ortliebtaschn, das Regenzeug in einer mit 31 l. Das gesamte Check-In Gepäck für uns beide zusammen lag bei knapp ca. 42 Kg.
    Zu Roberts (w.cebu) Frage bzgl. der Transportmöglichkeiten: Im Großen und Ganzen würde ich die Ausrüstung bei einer weiteren Tour wieder so zusammenstellen.


    Sicherheit: In Mindanao haben wir uns nicht unsicher gefühlt, was natürlich immer eine rein subjektive Einschätzung ist. Im Osten und Südosten der Insel ist das ohnehin kein Thema. Häufig wird angeführt, dass man eine Linie von Cagayan de Oro nach Davao ziehen kann, östlich davon sei alles OK, nach Westen solle man eher nicht. Ich gehe soweit, dass ich die Linie eher von Cagayan de Oro mit ein paar Schlenkern Richtung Koronadal ziehen würde. Das ist allerdings nur meine persönliche Einschätzung und in keiner Weise belegbar. Der Cousin meiner Frau (führende Stelle bei der Polizei in der Gegend) meinte, momentan (Januar 2020) sei die NPA ein größeres Problem als bewaffnete, muslimische Gruppen. Wobei die NPA für Touristen i.d.R. keine Gefahr darstelle. Noch einmal, die tatsächliche Sicherheitslage in der BARMM und in angrenzenden Orten ist für uns als Touristen nur schwierig einzuschätzen. Wir haben uns entschieden, die Strecke Isulan bzw. Tacurong – Cotabato City nicht zu fahren. Inwiefern die Route tatsächlich kritisch ist, konnten wir nicht beurteilen. Cotabato City selbst ist vermutlich kein Problem.

    Zu Therapien auf den Philippinen kann ich nichts sagen, ich gehe aber davon aus, dass so etwas recht kostspielig ist. Der Durchschnittsfilipino hat ja schon Schwieriegkeiten "normale" Krankheiten finanziell zu stemmen, dann wird es mit psychischen Erkrankungen besonders schwierig. Hierzu ist vorab wichtig, bei den Angehörigen eine ausreichende Akzeptanz, das eine solche Krankheit in der Familie vorhanden ist, herzustellen. Und der oder die Betroffene selbst muss die Krankheit natürlich auch akzeptieren.

    Google mal einfach "philippines depression", da findest Du diverse Informationen.

    Sipalay (Sugar Beach) – Moalboal


    Das letzte Stück unserer Tour war die Fahrt von Sipalay nach Cebu City. Hier sollten wir die Motorräder wieder abgeben, Mike würde einen seiner Mitarbeiter von Bohol rüber schicken, um die Moppeds entgegen zu nehmen.


    Etwas wehmütig verließen wir nach 4 Tagen den Sugar Beach. Gegen 8:30 Uhr brachte uns das resorteigene Auslegerboot zurück zur Stadt. Wir holten unsere Klamotten sowie die Motorräder ab, alles war vorhanden, die Familie hatte gut auf alles aufgepasst.

    Wir nahmen die Küstenstraße Richtung Dumaguete. Schön zu fahren, schöne Ausblicke, sehr wenig Verkehr. Bei Sta Catalina bogen wir landeinwärts ab. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an Member w.cebu für den Tipp, diese Strecke zu probieren. Ebenso für den Tipp im „La Nebbia“ eine Rast einzulegen. Dort standen auch einige größere Motorräder rum (auch die Kawa von w.cebu), was uns dann doch etwas neidisch machte. Nun gut, es hatte ja einen guten Grund, warum wir die kleinen Moppeds gemietet hatten.


    In Tanjay bogen wir nach Süden Richtung Tampi ab. Von Tampi ging es per Fähre nach Cebu. Anders als beim letzten Mal, wurden wir aufgefordert, direkt auf die Fähre zu fahren. Keinerlei Papierkram. Ein Angestellter schrieb unsere Namen auf, das war's dann für den Moment. Während der Überfahrt sammelte er dann das Geld für die Tickets ein (Motorrad mit Fahrer um die 180,-- Peso).

    Auf Cebu nahmen wir die westliche Küstenstraße nach Moalboal, hier wollten wir noch einmal übernachten. Zwischendurch fing es an zu regnen und wir mussten uns tatsächlich noch einmal in die Regenklamotten quälen. Wir hatten für Moalboal nicht gründlich nach Übernachtungsmöglichkeiten recherchiert. Das Moalboal Eco Village and Garden hatte ganz OK ausgesehen. Die Unterkunft liegt etwas abseits. Sonderlich beeindruckt waren wir nicht, wir hatten aber keine Lust mehr, weiter zu suchen, also nahmen wir ein Zimmer. Für das Gebotene zu teuer, aber das Preis-Leistungs-Niveau ist in Moalboal vermutlich ohnehin anders als wir es die letzten 4 Wochen erlebt hatten. So richtig fertig war das Resort noch nicht. Der Besitzer, ein Australier, war ein ganz netter Kerl. Da er in der Zeit, die wir da waren, die meiste Zeit damit beschäftigt war, mit seinen wenigen Gästen zu klönen (auch mit uns), ist davon auszugehen, dass die endgültige Fertigstellung des Resorts noch länger auf sich warten lässt.


    Per Tricycle machten wir uns am Abend zum Panagsama Beach auf. Dort angekommen traute ich meinen Augen nicht. So einen Trubel habe ich im Land noch nie erlebt. Ok, das liegt an mir selbst, da ich sehr selten an die touristischen „Hot Spots“ komme. Menschenmassen, überall Restaurants, Kneipen usw. Das war alles nicht nach meinem Geschmack. Irgendwie ein austauschbarer Ort, das könnte überall auf unserem Planeten sein.

    Wir fanden in einem französisch/philippinisch geführten Restaurant ein Plätzchen. Pilsen war aus, also mussten wir uns mit San Mig light begnügen. Das Essen war einigermaßen OK, aber nichts besonderes. Ich hatte wenig Lust nach dem Essen noch länger dort zu verweilen, also suchten wir uns ein Trike für die Rückfahrt. Das stellte sich als recht schwierig heraus, da natürlich „Touristen-Phantasiepreise“ verlangt wurden.

    Zurück im Resort plauderten wir bei ein paar Bier mit den wenigen Gästen und dem Besitzer. Er erzählte uns vom Sardine-Run. Das hörte sich interessant an, der Zeitaufwand gering, am morgigen Tag vor der Weiterfahrt nach Cebu City also gut machbar.

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    Weitere Bilder vom Sugar Beach

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