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    Überleben diese Bäume eine Erdaufschüttung um ca. 1,50 Meter oder sterben sie ab?

    Das lässt sich so allgemein nicht sagen. Wie eine Palme darauf reagiert weiß ich nicht. Allgemein vertragen Bäume ein Überschütten der Wurzeln nicht gut. Manche Gattungen sind robuster, für manche ist bereits ein geringes Überschütten das Todesurteil. Das ein Baum Schaden genommen hat, ist oft erst nach Jahren zu sehen. In unseren Breiten gilt, dass im Kronenbereich alles unterbleiben soll, was den Baum schädigen kann, also Befahren, Überschütten etc.

    Durch das Überschütten des Wurzelbereichs nimmst Du den feinen Wurzeln die Luft, wie empfindlich nun ein Mangobaum darauf reagiert weiß ich nicht, aber dass der Baum eine Überschüttung von 1,50 übersteht kann ich mir nicht vorstellen. Zwar hat ein Mangobaum eine mächtige Pfahlwurzel, aber üblicherweise auch ein weites Seitenwurzelsystem.


    Wenn Dir was an den Bäumen liegt, lass das Aufschütten sein. Ansonsten evtl. direkt absägen.

    Das Ganze klingt ja nicht sehr ermutigend. Insbesondere Eure Beschreibungen der Sicherheitslage ist abschreckend, da wir ja reisen und uns nicht dauernd über unser Wohlergehen Gedanken machen wollen.

    Die eher schwierige Sicherheitslage betrifft nur einen Teil des Landes. Südpalawan ist aber anscheinend auch nicht ganz unproblematisch.


    Deshalb werde ich den Gedanken YANNIC aufnehmen und mal recherchieren wie wir das Auto von Borneo nach Japan verschiffen können. Wir würden dann die Zeit, die das Auto auf dem Schiff ist, nutzen um vielleicht ein paar Wochen auf Palawan zu verbringen.

    Das macht Sinn. Wäre es eine Option für Euch, die Zeit während Euer Fahrzeug gen Japan schippert, mit 2 kleineren Motorrädern das Land etwas zu erkunden? Nach mehreren Jahren "On the road" stelle ich es mir komisch vor, per Bus und Van unterwegs zu sein. Z. B. 2 Wochen Nordluzon per Mopped und 2 Wochen Visayas (Startpunkt Bohol). Je nachdem wie lange Euer Auto nach Japan reist.

    Für Philippinen-Aufenthalte reserviere ich in der Regel nur für die erste Nacht in Manila, gleicher Grund wie phil-wulf und Tandu. Alles weitere ergibt sich vor Ort. ich weiß ja vorher nicht, wie lange ich wo bleiben möchte. Ich habe bisher allerdings nie "gebucht", sondern lediglich telefonisch reserviert (meine Frau war so nett das zu erledigen). Gab damit keine Probleme. Allerdings reicht mir auch eine eher einfache Unterkunft, diese lassen sich oft ohnehin nicht über Portale reservieren.

    Für den kommenden Trip habe ich jetzt erstmalig via Agoda eine Nacht in Manila gebucht sowie die Tage über Weihnachten auf Camiguin, da ich davon ausgehe, dass es bei Ankunft am 23.12. schwierig wird, etwas zu finden, was gefällt. Ich hoffe das klappt alles.

    Hallo Dirk,


    Ich habe eine Fährverbindung von Bitung (Sulawesi) nach General Santos und Davao gefunden, bekomme jedoch keinerlei Auskünfte darüber. Existiert diese Verbindung?

    Es gab Zeitungsberichte über den Plan und einen "Trial-Run". Was daraus wird weiß ich nicht. Ich glaube aber eher nicht, dass das für Euch eine Option ist. Sollte die Linie tatsächlich bedient werden, ist es sehr fraglich ob Ausländer mitfahren können und ob das Schiff überhaupt Euer Fahrzeug mitnimmt. Ob Ihr Euer Fahrzeug überhaupt auf die Philippinen bringen könnt ist eine weitere Frage. Soweit ich weiß ist das recht kompliziert, falls überhaupt möglich.


    Fähre von Malaysia nach Philippinen

    Es gibt wohl eine Verbindung von Sandakan (Borneo) nach Zamboanga. Fährt diese auch 2020?. Wie ist die Sicherheitslage in und nördlich von Zamboanga?

    Die Verbindung gibt es, ob Euer Fahrzeug mit kann ist, wie ich schon schrieb, fraglich. Die Route wird von Aleson Shipping bedient.


    Die Philippinen sind für das Bereisen mit eigenem Fahrzeug nicht die beste Wahl. Wenn Ihr unbedingt hin möchtet, wäre es evtl. eine Alternative die Zeit zu nutzen, während Euer Fahrzeug per Cargo nach Japan reist.

    der Strand war einfach nur schlecht.

    Traumstrände hat's auf Camiguin nicht wirklich, das ist bekannt.



    Das "langweilig", also das nicht viele Menschen da waren und es sehr ruhig war, fand er mit das beste daran. Ich persoenlich mag sowas auch eher als solche Attraktionen wie Boracay.

    Da gehe ich mit Padawan weitgehend konform. Ich bin auch lieber in weniger überlaufenen Gegenden, da ist es natürlich klar, dass man auch mal Abstriche machen muss.

    Dieses Jahr waren wir u.a. auf Camiguin, die Insel kann man vergessen.

    Gibt's zu der Meinung auch eine Begründung?

    Ist zwar recht lange her, dass ich die Insel besucht habe, ich fand's aber dort ganz gut. Und soweit ich Berichte von anderen Reisenden lese, gefällt es den Meisten dort.

    Makati ist naeher vom Flughafen als Malate

    Laut Google Maps NAIA T1 - Malate (Pension Natividad) ca. 9 KM, NAIA T1 - I'M Hotel ca. 11 KM.

    Aber wie bereits geschrieben, der Preis ist eher zweitrangig, nach Ankunft gegen 17:00 an NAIA 1 und Warterei aufs Gepäck sowie evtl. längerer Wartezeit an der Immi ist es mir wichtiger, zügig weg zu kommen und am nächsten Morgen recht früh stressfrei wieder zum Airport zu kommen.

    Danke für Eure Infos! Wenn Ihr schon von Preisen schreibt, wo wird ein Trip via Grab z.B. von NAIA T1 nach Makati, grobe Richtung I'M Hotel (Makati Avenue) preislich liegen? Mit dem Taxi nach von NAIA nach Malate lag der Preis meistens irgendwo bei 120 - 150 Peso /ohne Tip), die Entfernung nach Makati ist ähnlich.

    Bislang habe ich Grab noch nie getestet, ich bin eigentlich immer problemlos mit normalen Taxis in Manila unterwegs gewesen. Bzgl. des Fahrzeugzustands vieler normaler Taxis habt ihr natürlich recht, diese sind häufig in einem recht desolaten Zustand.

    Der Preis ist eigentlich zweitrangig, geht es doch eigentlich nur um Kleinbeträge. Wichtiger ist "hasslefree" zum Ziel zu kommen.

    Man faehrt offensiver aber nur bis zu einem bestimmten Punkt denn niemand ist an einem Unfall interessiert!

    An einem Unfall ist natürlich niemand interessiert, es ist aber wohl eher so, dass das ein Unfallrisiko bei vielen Fahrern ausgeblendet wird, ob religiös motiviert oder Testosteron gesteuert ist erstmal egal.


    Abgesehen von einzelnen Fahridioten scheint dieses System zu funktionieren!

    So vereinzelt sind diese "Fahridioten" nicht, ich werfe mal eine Zahl in den Raum, 90% der Bus und Vanfahrer gehören zu dieser Kategorie. Bei den Fahrern fetter SUV's sind es auch einige.


    Anders als in Deutschland entmündigt man den Fahrer also nicht indem man ihm unter Androhung hoher Strafen bis ins Kleinste vorschreibt wie er zu fahren hat sondern ueberlaesst jedem Fahrer entsprechend dessem fahrerischem Koennen und der jeweiligen Verkehrssituation weitgehend die freie Entscheidung!

    Ich möchte mir gar nicht vorstellen was in Deutschland abgeht, wenn 40.000.000 Fahrzeuglenker so fahren, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Und fahren können natürlich alle, besonders die Experten die meinen, mit Tempo 100 durch die Stadt zu brettern oder irgendwelche Vollidioten, die auf einer nicht wenig befahrenen Autobahn mit Tempo 190 und Lichthupe dem Vordermann auf die Pelle rücken. Ich fahre recht gerne in Ländern wie Holland, man fährt recht gesittet, durch die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen geht alles recht entspannt zu. Und wenn Du das Thema Überregulierung ansprichst, wo sonst in der Welt gibt es kein Tempolimit? Wirf mal einen Blick nach Singapur, da kannst Du den Begriff Überregulierung eher anwenden.

    Eine direkte Verbindung zwischen Ormoc und Palawan gibt es meines Wissens nicht. Suche nach RoRo Ferries und nicht nach normalen Fähren. Dein Freund wird wohl in Etappen reisen müsen, also z.B. Palompon - Bogo (Cebu), dann per Roro nach Negros z.B. von Tabuelan nach Escalante (Negros), weiter nach Panay. Soweit ich weiß gibt es Iloilo eine Roro Fähre nach Puerto Princes, via Cuyo.

    Da gibt es Eltern die ihre Kinder 20 oder mehr Jahre großgezogen, das ganze Leben loyal zur Seite gestanden haben und als Dank dafuer werden sie im Alter wenn diese hilflos sind in der Regel ins Heim angeschoben und dann oft auch nur vielleicht ein oder zwei Mal im Jahr besucht!

    Sie stören dann nur noch bei der eigenen persönlichen Entfaltung!

    Das ist wirkliche Ruecksichtslosigkeit!

    Ich denke bei dem Threadtitel eher an alltägliche Rücksichtslosigkeiten und weniger an gesellschaftliche Unterschiede zwischen Nationalitäten oder verschiedenen Ländern. Das könnte man in einem anderen Thread disktuieren, wo diese Dinge im Ländervergleich thematisiert werden.

    Dagegen erscheinen mir die Ordnungswidrigkeiten wie falsch Parken, Ruhestoerung oder Urinieren in der Oeffentlichkeit als ruecksichtsloser Kleinkram!

    Natürlich gibt es wichtigere Dinge im Leben, aber oft sind es ja besonders die immer wiederkehrenden kleinen Nervereien, die zwischen Menschen zu Spannung führen. Auf den Philippinen kommt es ja immer mal wieder zu Todesfällen, die auf eigentlichen, unwichtigen Kleinkram zurückzuführen sind.

    Wie so oft sollte auch bei dem Thema "Rücksichtslosigkeit" immer differenziert werden. Dies ist natürlich nur für diejenigen interessant, die sich länger auf den Philippinen aufhalten oder aufhalten wollen, egal als als Besucher oder Expat. Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr wird wohl niemand ernsthaft abstreiten wollen. Das Spektrum hier ist groß und man kann dies auch nicht am Einkommen oder Bildungsstand festmachen. Wohlhabende, somit auch vermutlich einigermaßen gebildete Filipinos, parken häufig ihre fetten SUV's quer auf dem Bürgersteig, Fußgänger kümmern niemanden. Das ist nicht "Freestyle". Trikefahrer ziehen gnadenlos von rechts ohne irgendein Zeichen nach links und biegen ab, ohne großartig auf den Verkehr zu achten. Aber ist das tatsächlich immer Rücksichtslosigkeit oder auch häufig dem Handling eines solchen Vehikels geschuldet? Wenn ich dort ein Fahrzeug bewgen will, muss ich mich mit solchem Verhalten arrangieren. Klagen brauche ich nicht, ich tue es ja freiwillig. Und ich passe mich an den Fahrstil an. Komme ich an einem Kreisverkehr, habe ich fast immer erlebt, dass die anderen Verkehrsteilnehmer mich in den laufenden Verkehr einfahren ließen, solange sie durch mein Verhalten einschätzen konnten, wo ich hin will. Ein anderes Thema sind Fernbusse und Vans. Die Fahrweise der Fahrer ist für mich in den meisten Fällen klar als rücksichtslos einzusortieren, besonders weil hier oft das Leben der Fahrgäste und Anwohnern der zu passierenden Straßen aufs Spiel gesetzt wird. Auch hier greift meines Erachtens der Begriff "Freestyle" nicht. Ich habe viele schlimme Busfahrten erlebt (besonders oft in Vans), dass ich mittlerweile lieber mit dem Mopped unterwegs bin.


    Wenn ich an unsere Zeit auf den Philippinen zurückdenke, fallen mir einige Beispiele für Rücksichstlosigkeit ein. Es wurde ja schon von anderen Membern angesprochen: Müllverbrennung auf dem Nachbargrundstück, Karaoke bis in die Nacht, wildes rumurinieren, die Liste könnte man noch erweitern. Hier war aber meine Frau diejenige, mit der wesentlich geringeren Schmerzgrenze. Wenn es ihr gereicht hat, ging sie zu den Nachbarn und hat eine klare Ansage gemacht, Gesichtsverlust hat sie nie gekümmert. Ich war da zurückhaltender, was als Ausländer ja auch meistens Sinn macht. Als ein Nachbar an seinem Haus einen Anbau gemacht hat und nach Fertigstellung dort immer bis tief in die Nacht Mahjong Sessions und auch Karaoke Abende veranstaltet wurden, griff irgendwann der Barangay ein und machte dazu eine klare Ansage. Von da an fand das alles in einem für alle akzeptablem Rahmen statt. Von uns gab es keine Beschwerde, diese kam von mehreren Filipinos aus der Nachbarschaft. Es gibt also durchaus auch Filipinos, die nicht alles auf ewig klaglos hinnehmen. Nur wird vielleicht der direkte Weg gescheut und man versucht, ein Problem eher über einen Vermittler zu lösen.


    Ich bzw. wir haben aber auch immer sehr viel Hilfsbereitschaft erlebt. Meine Frau ist vor einigen Jahren mit meiner Tochter und einer Freundin (beide Mädels waren damals 13 Jahre alt) für 3 1/2 Wochen mit Bus und Boot durch die Visayas gereist, von Samar bis Negros via Bohol. Das Feedback meiner Frau und den Mädels war durchweg positiv, von Immigrationbeamten, Hotel- und Restaurantangestellten oder Bus- und Bootpersonal, die Behandlung war immer sehr zuvorkommend, Hilfsbereitschaft war immer da, egal ob es nun der eher wenig gebildete Trikefahrer oder der Beamte an der Passkontrolle war. Hat vielleicht auch mit der eher ungewöhnlichen Konstellation der "Minireisegruppe" zu tun.


    Die hier im Thread angesprochene Rücksichtslosigkeit kann man natürlich auf die Erziehung und auf das gesellschaftliche Zuammenleben zurückführen. An der sozialen Schicht kann man das meiner Meinung nach aber eher nicht fest machen. Schlechtes Benehmen und Rücksichtslosigkeit findet man auf den Philippinen in allen Schichten (siehe mein Beispiel oben). Je nach Einkommen und Wohlstand ändert sich die Art und Weise der Rücksichtslosigkeit.

    Den Vergleich zu anderen Ländern spare ich mir, da es hier im Thread um die Philippinen geht.

    Ich war letztes Jahr mit Kuwait Airways unterwegs ( Ungewollt ) Katastrophe auf dem Flughafen Kuwait in den Toiletten Hochwasser man konnte nicht mal rein... nichts Vernünftiges zu essen am Flughafen

    So kann's gehen. Da hatte ich mehr Glück, oder kein Pech, wie man's nimmt. Ich konnte was zu trinken kaufen (zu Essen brauchte ich nichts), die Toiletten waren problemlos nutzbar. Ansonsten bietet der Flughafen wenig bis nichts. Ist mir bei einem Aufenthalt von 3 1/2 Stunden aber auch relativ egal.

    ich mache mir nach der Einreise immer eine Kopie der Seite des Passes wo der Einreisestempel ist, bzw. Foto davon und schick das an meinen email Account. Alternativ Cloud, wenn man eine solche nutzt.