Posts by Studphil

    Wenn man die Wahl hat, würde ich auf jeden Fall schon zu Lebzeiten schauen, wo es denn ein schönes Plätzchen gibt.

    Ich wollte jetzt nicht auf so einem „Public Cemetery“ begraben werden wollen, es gibt zumindest in den Städten mittlerweile sehr schöne Anlagen, die allerdings seinen Preis haben.

    Dort kann man auch schon zu Lebzeiten etwas erwerben. Und dann muss man sich überlegen, was man möchte: Erdgrab, Mausoleum oder so ein Backofengrab, wo man einfach hineingeschoben wird und mit einer Platte verschlossen wird.


    Aber wenn die Ehefrau ja schon ein Familiengrab hat und man dort beerdigt werden kann oder beerdigt werden möchte - Warum nicht?


    Ob man als Ausländer ein Grab erwerben kann oder ob das ein Filipino tun muss, weiß ich nicht.


    Ich habe allerdings auch schon erlebt, dass ein Amerikaner auf seinem eigenen Grundstück beerdigt werden durfte, wahrscheinlich mit Erlaubnis der dortigen Barangay-Verwaltung. Sonst liegt dort im ganzen Ort nämlich niemand in seinem eigenen Garten.


    Wir wurden auch öfters schon angehauen, ob wir nicht ein kleines „Lot“ auf diesem oder jenen Friedhof kaufen wollen, um uns dann dort ein Mausoleum zu errichten. Wir sind aber nicht größenwahnsinnig … Und auf den Philippinen werden wir unseren Lebensabend nicht verbringen.

    Für meine Schwiegerleute haben wir aber tatsächlich schon ein Grab auf einem „Private Cemetery“ gekauft, allerdings ein ganz normales Rasengrab, so wie man es aus Amerika kennt mit einer integrierten Kammer unterhalb der Rasenfläche. Das ist völlig ausreichend und sieht auch sehr schön aus.

    Ich denke, wenn man eine Ausbildung oder eventuell ein Studium ins Auge fasst, dann kommt man um das Thema Zeugnisanerkennung gar nicht herum.


    Vor Beginn der Ausbildung, z.B. zur Erzieherin, werden ja von den Berufsfachschulen die Zugangsvoraussetzungen geprüft und deshalb brauchen die ausländischen Abschlüsse diese Anerkennung, damit festgestellt werden kann, ob man die Ausbildung aufnehmen kann oder nicht.


    Auch die sprachlichen Voraussetzungen müssen nachgewiesen werden, z.B, durch ein B2-Diplom.

    Wenn die Aufnahme eines Studiums geplant ist, dann erfolgt zumindest in Baden-Württemberg, die Entscheidung über den Hochschulzugang über die akademischen Auslandsämter der Universitäten.


    Englische Zeugnisse braucht man in der Regel nicht übersetzen lassen, sehr vorteilhaft ist aber, wenn neben dem Bachelor-Diplom ein Transcript of Records existiert.

    Ich finde, der Antrag zur Zeugnisanerkennung ist eigentlich gar nicht kompliziert und mit wenig Bürokratie verbunden:


    In BaWü: Antrag +Zeugnis (Kopie! ) zum zuständigen Regierungspräsidium schicken, das war’s.

    Es ist aber mit mehrwöchigen bzw. mehrmonatigen Bearbeitungszeiten zu rechnen.


    Wenn sie Erzieherin werden möchte, bleibt einem z.B. mit Abitur das Vorpraktikantenjahr erspart (BaWü)


    Interessant finde ich auch die Möglichkeiten über Bildungsgutscheine eine Förderung über die Arbeitsagentur für Arbeit zu bekommen. Die Arbeitsagenturen beraten hier sicherlich gerne, ob soetwas in Frage kommt, wenn es dann mal soweit ist.

    Ich denke in einer Ehe/Beziehung ist es wichtig von Anfang an über solche Dinge auch zu sprechen und TanduayIce oder jogy haben es ja schon angesprochen, was dafür unabdingbar ist: Vertrauen.
    Ich vertraue meiner Frau voll und ganz und meine Frau vertraut mir voll und ganz. Anders würde das auch gar nicht funktionieren.


    Ich kann jetzt natürlich nur die deutsche Perspektive wiedergeben, da wir in Deutschland wohnen und niemals dauerhaft auf die Philippinen ziehen werden.


    Meine Frau hat ihr Leben damals auf den Philippinen aufgegeben, damit sie hier bei mir und mit mir leben kann, hat ihren Job und ihre Wohnung aufgegeben, alles abgegeben, was sie in ihrer Wohnung hat und ist damals mit 20 kg Sommerkleidung bei 0 Grad Außentemperatur in Frankfurt angekommen. Ich kenne meine Frau schon seit 19 Jahren, verheiratet sind wird seit 11 Jahren und vertraue ihr deshalb voll und ganz.


    Für mich war es von Anfang an klar, dass ich sie absichern muss, falls mir etwas passiert.
    Wir haben keine Kinder, die Familie meiner Frau lebt auf den Philippinen, meine Schwester ist in der Schweiz, deshalb war es für mich immer wichtig, dass wir unser Leben auch in unserem Alter - wir sind beide Anfang/Mitte 40 - auch schon vom Ende her denken.

    Klar: Ich möchte auch gerne gesund und im hohen Alter dann irgendwann in meinem eigenen Bett einschlafen und dann morgens im Himmel wieder aufwachen. Aber, wer weiß das schon.


    Mascha Kaleko hat einmal in einem ihrer Gedichte geschrieben: „Eines Morgens wachst du auf und bist nicht mehr am Leben. Über Nacht, wie Schnee und Frost, hat es sich begeben.“

    Und ja, sie hat Recht: Manchmal kommt hat alles schneller als man denkt.


    Im Moment leben meine Eltern noch, die würden natürlich meiner Frau auch bei allen organisatorischen Dingen helfen können.


    Ich habe meiner Frau gleich von Anfang an Vollmacht über Konten gegeben, da war sie noch keine vier Wochen in Deutschland. Wir haben uns später notariell Generalvollmachten ausstellen lassen und beide notariell Patientenverfügungen verfasst.


    Wir haben dann auch gleich ein Testament/Erbvertrag gemacht, wo wir uns gegenseitig als Alleinerben einsetzen und der auch regelt, was mit unseren Sachen passiert, falls wir gemeinsam ums Leben kommen sollten


    Finanziell ist meine Frau gut versorgt, wenn mir morgen was passieren sollte: Mit dem Hausverkauf verbunden war der Abschluss einer Risikolebensversicherung, da ich ja möchte, dass meine Frau das Haus behalten kann, auch wenn es ggf,. noch mit Schulden belastet sein sollte, sie würde auch was aus meinen privaten Rentenversicherungen bekommen und lebenslang natürlich dann anteilig meine Beamtenpension erhalten.


    Ich habe hier einen Ordner angelegt mit den wichtigsten Dingen und Abläufen und bei der Bank haben wir beide Zugriff auf ein Schließfach mit den wichtigsten Orginaldokumenten.



    Ich habe auch für wenig Geld auch schon eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen, wo dann auch noch Gelder fließen würden für Kostendeckung meiner Bestattung.


    Wir beide wissen um unsere Wünsche, was unsere Bestattungen anbetrifft.


    Das sind jetzt mal die wichtigsten Vorsorgethemen, die mir aus der Sicht mit Wohnhaft in Deutschland einfallen.

    Danke für deinen Bericht lieber trivial!


    Wir fliegen nur alle paar Jahre auf die Philippinen, zuletzt 2023.

    Vor der Pandemie und und vor den ganzen Umbrüchen in Hongkong sind wir immer mit Cathay Pacific geflogen und ich war auf der Strecke Frankfurt- Cebu immer sehr zufrieden, da es ja eine sehr kurze Transitzeit gab und die 747, die auf diesem Flug eingesetzt war, auch in der Economy genügend Platz bot.


    Bei unserem letzten Flug 2023 haben wir Singapore Airlines gebucht, Frankfurt-Cebu. Was mich hier sehr gestört hat waren die ständigen E-Mails mit irgendwelchen Umbuchungen auf andere Flüge. Nach einigen Anrufen bei Singapore Airlines, war dann Ruhe.


    Bei einigen Airlines wurden die B747 durch die B777 auf der Langstrecke ersetzt. So auch bei Singapore Airlines . Die Economy Class finde ich in der B 777 eine absolute Vollkatastrophe, zumindest was das Platz Angebot anbetrifft. Bewegungsfreiheit=0. Ich fühlte mich sehr eingeengt, Beinfreiheit sehr eingeschränkt und das Essen ist auch eine ziemlich enge Angelegenheit.

    Das Essen war bei Singapore Airlines gut, Snacks und Cup Noodles wurden nach Wunsch serviert. Der Flughafen Singapore hat eine sehr hohe Aufenthaltsqualität, da braucht man glaube ich nichts mehr dazu schreiben. Die Transitzeiten waren aber für meinen Geschmack zulange, die Ticket Preise ziemlich gesalzen, aber als Lehrer kann ich leider immer nur in den Sommerferien fliegen.


    Das Boarding lief bei Singapore aber noch sehr gesittet ab, mit Sicherheitskontrolle in Singapore direkt am Gate nach Cebu


    An den neuen Mactan Airport habe ich gute Erinnerungen, alles ging sehr schnell und wir waren mit den weißen Taxis dann auch sehr schnell in der Stadt und der Flughafen wirkt auch nicht mehr so überfüllt wie früher.

    Der Vulkan Mount Kanlaon auf der Insel Negros, den man in meinem Profilbild sehen kann, ist heute Abend für kurze Zeit ausgebrochen, ein kleines Erdbeben hat es angekündigt, dann schoss die Aschewolke in die Höhe.


    Meine Schwiegereltern wohnen auf Negros in Sichtweite dieses Vulkans … meine Frau hat heute Abend gleich telefoniert, der Schreck war natürlich groß, alle sind alarmiert, weil auch einkleines Erdbeben dazu kam, aber jetzt schein sich alles wieder beruhigt zu haben .


    https://www.vulkane.net/blogmo…laon-eruptiert-am-3-juni/

    Ist der Notar für soetwas nicht ein bisschen zu teuer?


    Soetwas kann man doch auch auf dem Rathaus machen. Es wird doch nur beglaubigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt.


    Was die Anerkennung des Berufs anbetrifft.


    Vollwertige Lehrerin wäre sie auf den Philippinen mit dem Board Exam gewesen. Ob dies hier so anerkannt wird, das bezweifle ich.


    Die Anerkennungsstellen werden sich das unter bestimmten Kriterien anschauen. Oft werden philippinische College-Abschlüsse als „Allgemeine Hochschulreife“, also Abitur, anerkannt.


    Eine Arbeit im pädagogischen Bereich, wie z.B. in Kindertagesstätten, erfordert sehr gute Sprachkenntnisse, da es ja, egal ob bei den 0-3-Jährigen oder bei den 3-6-Jährigen, unter anderem um Sprachentwicklung geht …, des Weiteren muss man Elterngespräche führen oder ein Portfolio über die Kinder führen.


    Nochmals eine pädagogisch fundierte Ausbildung zu machen, finde ich persönlich eigentlich gar nicht so schlecht.


    In BW gibt es unterschiedliche Möglichkeiten in den Erzieherinnenberuf hineinzukommen, z.B. PiA-Ausbildung, in drei Jahren und ohne Anerkennungsjahr, da es eine duale Ausbildung ist, auch die Möglichkeit, den Abschluss über eine sogenannte Schufremdenprüfung zu machen gibt oder jetzt ganz neu den Direkteinstieg Kita/sozialpädagogische Assistenz, wo man dann quasi als „Assistenz“ die pädagogische Arbeit der staatlich anerkennten Erzieherinnen unterstützt.


    Wenn man einem dem Abitur gleichwertigen Abschluss hätte, erspart man sich bei einem Einstieg in die Erzieherinnenausbildung in Kombination mit einem 6-wöchigen Praktikum das Vorpraktikantenjahr, sonst dauert eine Ausbildung zur Erzieherin 4 Jahre, z.B. 1 Jahr Vorpraktikum und 3 Jahre PIA.


    Einfach bei den entsprechenden Fachschulen für Sozialpädagogik in der Nähe im entsprechenden Bundesland informieren.

    Die richtige Kartoffelsorte ist deutsches Wunschdenken. Kriegst du fast nirgends auf der Welt. Musst teilweise frog sein, wenn du überhaoupt welche kriegst. Die Kartoffel kommt ja ursprunglich aus Peru. Und was kriegst du hier, vergiss es. Die deutschen Züchtungen kann man garnicht genug loben.


    Übrigens als Norddeutscher stehe ich natürlich voll hinter der Rohrpott-Variante.

    Da können wir uns glücklich schätzen, dass der „Alte Fritz“ aus Preußen bei uns die Kartoffel salonfähig gemacht hat, zumindest wird ihm das nachgesagt. Was davon Mythos und was davon Wahrheit ist, sei mal dahingestellt.
    Zumindest gab es mal einen sog. „Kartoffelerlass“.


    Ich bin jetzt auch nicht so ein Kartoffelfreak, wenn dann eben nur in Salat-, Fritten- oder vor allem in der Bratkartoffel-Variante: Bratkartoffeln und Leberkäse oder Bratkartoffeln Wurstsalat oder Ochsenmaulsalat, das hat schon was - und ich spüre jetzt das dringende Bedürfnis nach Feierabend noch einen Metzger aufzusuchen ….


    Was mir auf den Philippinen aufgefallen ist:

    bis jetzt waren normale Speisekartoffeln nie als Hauptbeilage irgendwo dabei, höchstens irgendwo reingeschnitten i, Gemüse;

    wenn Kartoffel, dann eher Süßkartoffeln, die violetten oder die orangenen. Die standen dann aber auch schon mal gekocht aber ganz unbehandelt auf dem Tisch, zum wegnehmen und zum Essen mit anderen Gerichten, die auf dem Tisch vorbereitet waren.

    ja, haben wir denn heute schon Weihnachten, lieber Staatsknecht,

    der Count Down läuft doch noch, almost 30 Days Pasko na? 😀


    Saitenwürstle mit Kartoffelsalat, ein klassisches Heilig Abend-Essen bei uns Schwaben. Nur der Kartoffelsalat bei uns halt mit Brühe angemacht, usw. …, aber das hatten wir ja schon …



    Ich denke, so wie Makato45 geschrieben hat, kann das daily life in der philippinischen Provinz funktionieren, der Tag muss Struktur haben, sei es mit Sport, Gymnastik oder Gartenarbeit, einkaufen, Hausbau oder auch mit ehrenamtlicher Tätigkeit, z.B. in den Kirchengemeinden …

    So würde dies in Deutschland oder in der Schweiz ja auch funktionieren, vor allem wenn dann Männlein und Weiblein vielleicht noch Ihre Reviere abgesteckt haben, damit man sich nicht den ganzen Tag auf den Füßen herumtritt …


    Was ich jetzt bei einigen jetzt auch herausgehört habe, dass natürlich einkaufen - Nahrungsbeschaffung - je nachdem wie weit weg vom Schuss man jetzt wohnt - auch seine Zeit braucht. Wenn ich da an die Provinz in Negros denke, einmal Bacolod und zurück ist eigentlich ein Tagesausflug.
    Klar, es gibt auch den Markt vor Ort, aber vielleicht möchten man auch mal Abwechslung, andere Leute sehen und einfach rauskommen, weil man ja als Ausländer oft hinter hohen Mauern und Zäunen sein Leben lebt.


    Was ich richtig toll finde, wenn man ein Hobby hat, wie z.B. bernd f das Motorrad fahren, und so auch Kontakte knüpfen kann und Land und Leute noch besser kennen lernt.


    Andere entdecken das Kochen, Backen oder das Wurst machen für sich, weil es einen doch vielleicht manchmal nach ein einem leckeren Brot oder einer Bratwurst gelüstet.

    Was ich auch sehr beeindruckend finde, wenn Member trotz ihres Ruhestandes verschiedene Projekte auf den Philippinen ins Leben rufen.


    Wir hatten mal ein Mitglied, sein Name war glaube ich jochen53.
    Leider ist er schon viel zu früh verstorben. Er hatte meines Wissens beispielsweise ein Agrarprojekt, über das er hier auch erzählt hat. Er hatte dieses Projekt ja schon vor dem Ruhenstand, aber ich bin mir sicher, dass ihn dies im Ruhestand bestimmt auch auf Trab gehalten hätte.
    Für mich eine sehr sinnstiftende Möglichkeit nicht nur für sich selbst, sondern auch gleichzeitig anderen etwas Gutes zu tun.


    Gibt es denn noch andere Member, die Projekte auf den Philippinen ins Leben gerufen haben, von denen jetzt nicht nur der Foreigner was davon hat, sondern auch die Allgemeinheit dort Vorort?


    Das würde mich sehr interessieren!


    Schöne Grüße

    Studphil

    Mein lieber Staatsknecht,


    Deine Menüs sind ja immer recht Baboy und Chicken-lastig, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in der Provinz eben meist nur Baboy und Native Chicken gibt … oder du nur eben solche gerne verspeist …




    Ich erinnere mich an ein Frühstück auf Negros, bei dem mir morgens um 8 der fettigste aller fettigen Schweinebäuche serviert wurde und ich danach eigentlich schon wieder ein kleines Nickerchen machen konnte.


    Rind wird es wahrscheinlich kaum geben oder gar Carabao? …


    Hast du dir oder hast sich jemand von den anderen schon mal Carabao-Fleisch zubereiten lassen? Das würde mich interessieren. Ich selbst habe es noch nie gegessen.

    Auf Negros habe ich oft
    gesehen, wie Carabaos LKW-weise durch den Barangay gefahren werden, die sicherlich nicht nur als Arbeitstiere gehalten werden …


    Weiterhin einen guten Appetit.

    Ich denke, die meisten Filipinos haben sich damit arrangiert, dass die Politik auf den Philippinen so ist wie sie ist. Und alle wissen auch, so wie Alfi geschrieben hat, dass die Politiker ihre „ Leichen“ im Keller haben. Für die meisten ist Manila aber sehr weit weg: Meinem Schwiegervater ist es mittags in seiner Hängematte, glaube ich, so ziemlich egal wer Präsident ist. Die einfachen Menschen sind es gewohnt, dass sie täglich ihr Leben bestreiten müssen und ihnen niemand dabei hilft.


    Meine Frau ist mit ihren Eltern und ihren beiden Brüdern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, während der BarangayCaptain sich ein schönes Haus hingestellt hat und die Familie heute immer noch eine der wohlhabendsten im Ort ist. Allein von seinem kleinen Gehalt im philippinischen öffentlichen Dienst, hätte er sich so etwas auch nie leisten können. Die Leute wissen das, es wird aber nicht damit gehadert.

    Auch ich habe schon erleben müssen, wie auf einer 2 -stündigen Autofahrt der neue Präsident Marcos über alles gelobt wird und alles was über seinen Vater erzählt wird als Lügengeschichten bezeichnet wird. Ich höre mir das dann an, lehne mich zurück und obwohl ich eigentlich gerne etwas sagen möchte nehme ich mir die Worte meiner Frau zu Herzen, die mir gesagt hat: „Just smile and agree“


    Um die ehemalige Lehrerin meiner Frau, die meint Hitler steht als unser „National Hero“ bei uns immer noch auf dem Marmorsockel und der 20.04. ist unser höchster Feiertag, mache ich immer einen ganz großen Bogen.

    Ich finde das hier eigentlich ein sehr schönes Thema.

    Ich habe jetzt im Sommer nach einiger Zeit mal wieder einige Wochen auf den Philippinen verbracht. Die meiste Zeit davon auch wieder in relativ tiefster Provinz auf Negros, bis Bacolod sind es zwei Stunden, zwei Kleinstädte wie Canlaon City oder La Carlotta sind in kürzerer Zeit zu erreichen.


    Für diese kurze Zeit war das für mich ganz ok, ich kann mir aber nicht vorstellen, meinen ganzen Lebensabend in der philippinischen Provinz zu verbringen. Denn ich frage mich immer wieder, was soll ich denn da den ganzen Tag machen?

    Wenn man noch seine Bauprojekte hat wie z.B. staatsknecht oder @ flor, dann ist man ja noch beschäftigt, aber danach? Was ist, wenn das Haus gebaut ist, die Hütte im Garten steht, die Pflanzen gepflanzt sind, usw.? Für das leibliche Wohl ist immer gesorgt, man kann essen ohne Ende, keine Frage, aber geistige Nahrung ist eher rar.


    Jeden Tag auf der Veranda sitzen und Bier trinken ist ja auch langweilig …, nach vier Wochen war ich des SM-Biers überdrüssig und wollte eigentlich mal wieder ein richtiges, ein gescheites Bier, wie man bei uns sagt, trinken …


    Ich kann auch nicht den ganzen Tag nur essen. Oder philippinische Seifenopern schauen. Wobei das philippinische Fernsehprogramm ganz allgemein ein Graus ist!
    Also, irgendeine Beschäftigung braucht man ja .. ich würde sonst eingehen. Vereine sind ja auch eher fehl am Platz, wo man sich vielleicht ehrenamtlich engagieren könnte. Deutsche Stammtische mit Frühschoppen, usw. wären jetzt auch nicht so mein Ding.


    Gibt es denn in der philippinischen Provinz Kulturleben, wie z.B. Konzerte, Theater, usw.?



    Also, liebe Expats, plaudert doch mal aus dem Nähkästchen, was macht Ihr denn so den ganzen Tag in der philippinischen Provinz? Also jetzt nicht nur für 4 Wochen, sondern, 24h/Tag, 7 Tage/Woche, 365 Tage/Jahr. Ich bin ehrlich, Ich würde das nicht schaffen …


    Vielleicht kann sich ja von euch der ein oder andere inspirieren lassen. Mich interessiert es auf jeden Fall …


    Grüße

    Studphil

    Und erstmals ist Deutschland Weltmeister!!!:yupi:yupi:yupi

    das hat richtig Spaß gemacht, den Jungs beim Spielen zuzuschauen, eine wirklich super Teamleistung. Man hat einfach immer gemerkt, die haben richtig Lust auf den Titel.


    Solche Events tun richtig gut, vor allem wenn man, wie ich, gestern Abend die Oberblamage unserer Fußballnationalmannschaft angeschaut hat, das war ein Spiel zum Fremdschämen, aber den Japanern sei es natürlich von Herzen gegönnt.


    Herzlichen Glückwunsch der deutschen Basketballnationalmannschaft zum Weltmeistertitel!


    carpe diem!
    Das sollten wir immer im Hinterkopf behalten- no Sex - no drugs - no Rock’n’Roll wäre ja auch langweilig, oder nicht?


    Es sei dir wirklich alles gegönnt lieber staatsknecht!
    Du hast lange genug im öffentlichen Dienst gearbeitet und jetzt kannst du die Früchte dieser Tätigkeit ernten. Fleisch ist dein Gemüse! Und es gibt ja ehrlich gesagt auch Kraft!, wie eine Metzgereiverkäuferin mir auch immer versichert!

    Western Union Transfers sind schon relativ teuer, das stimmt schon.


    Von einem deutschen Konto auf ein philippinisches Konto zu überweisen ist problemlos möglich, man braucht eigentlich nur den Swift Code der Bank und die Kontonummer. Bis das Geld ankommt, dauert es ein paar Tage. Bei Western Union hat mans halt gleich in der Hosentasche und deshalb sind die Gebühren eben entsprechend.


    Was die Gebühren der Bank anbetrifft: Man kann bei einer Auslandsüberweisung entscheiden, ob man Gebührenteilung macht oder nicht, bei der Gebührenteilung zahlen sowohl der Sender als auch der Empfänger. Wir bezahlen bei Gebührenteilung bei Überweisungen an die Schwiegereltern 15 EUR pro Überweisung von Sparkasse zu BDO. Egal welcher Betrag. Die Beträge, die ankommen, sind mal mehr mal weniger, je nach Tageskurs

    Geh einfach mal zu deiner Bank und informiere dich zum Thema Auslandsüberweisung.


    Deine Freundin kann bei der philippinischen Bank erfragen, was es alles braucht, um ein Konto zu eröffnen und wieviel es kostet.


    Fragen kostet erstmal nichts!