Posts by desp40000

    Die Standpunkte der einzelne Diskutanten sind klar und man wird hier sicherlich keine Einigkeit in allen Punkten erzielen.

    Ich hatte nicht unbedingt den Eindruck, daß es jedem Diskutanten unbedingt darum ging, hier zu missionieren. Ernsthaft wird auch kaum einer das Erzielen von Einigkeit erhofft haben.


    Da ich den Eindruck habe, dass nichts richtig neues mehr kommt, bitte ich um eure Meinung , ob wir den thread schliessen können.


    Es mag aber künftig in der Sache selbst noch interessante Entwicklungen geben, sei es in Form von Berichten über Erlebnisse in Einzelfällen (Aufzeigen von kritischen Einzelheiten, die als Versagungsgrund vom BI aufgefaßt wurden) oder durch neue Entwicklung von Ausführungsvorschriften auf BI-Seite. Und auf beiden Seiten haben hier einzelne Member offensichtlich Erkenntnisquellen, die der Mehrheit der Leser nicht zur Verfügung stehen.


    Aus solchen "Updates" können Leser aber genau so viel Nutzen ziehen, wie aus den vorstehenden Posts. Hierzu könnte ein Offenhalten des Threads nützlich sein.


    Die Schlagzahl der Posts hat sich ohnedies etwas beruhigt, so daß bei Fortführen des Threads auch nach derzeitigem Stand der Dinge kein Heißlaufen der Diskussion zu erwarten steht.


    Meiner Einschätzung nach spricht daher ein größerer potentieller Nutzen für ein Offenhalten des Threads. Schließen kann man immer noch.

    aber vielleicht kommen sie ja wirklich einmal auf die idee d a oder ch staatsbuerger aus ihren laendern nicht ausreisen zu lassen weil verdacht des sextourismus besteht! das hat partyevent vorher schon ganz richtig erkannt! :clapping


    Wenn das Interview in diesem Falle in D A CH genauso auf dem geistigen level abliefe, wie Dino es geschildert hat, dann könnten die Interviewer fürs Zuschauen Tickets an schaulustige Gäste verkaufen.

    Analog sähe das dann wohl so aus:


    BID: Where do you go?
    PAX: Angeles City
    BID: how long will you stay
    PAX: Short time (Genau das macht den BID schon mal hellhoehrig)
    BID: where will you stay?
    PAX: With my booked girlfriend
    BID: what's the address
    PAX: ahmahmahm......BlaBla-Bar
    BID: Will you go to Indonesia or Malaysia?
    PAX: Never Sir, the ladies there are not qualified for these purposes (naechster Fehler)
    BID: can I see your ticket?
    PAX: of course, ... and from gentleman to gentleman, you wanna have a look on my equipment too?


    Und bei der Geburtenrate in D hat es auch gute Gründe, diesen engagierten Zeitgenossen in der Heimat seine Fähigkeiten entfalten zu lassen.

    Für fest Entschlossene gibt es immer irgendwelche Ecken, Waschräume und Toiletten, wo man sich eine gewisse Zeit verdrücken kann. Aber man muß philippinische Toiletten dann schon wirklich mögen. Wenn man dann noch den später landenden Flieger abwarten kann und sich immer wieder schön hinten in die Schlange stellt, könnte man die 2 Stunden rumbringen.


    Ist der Flughafen schwach frequentiert, achte darauf, daß nach Dir auch noch was landet. Nicht das die Immi-Schalter dann schließen und erst morgens wieder öffnen. Da können sich die Profis sicherlich noch zu äußern.


    Ich habe allerdings immer wieder im Bereich vor der Immi einige Flughafenmitarbeiter für mich als Laien scheinbar ziellos rumgeistern sehen. Ziellos und bewegen ist eingentlich nicht typisch für die Phils. Ob die dann solche Spzial-Dauergäste auf den Toiletten einsammeln, habe ich nicht ausgetestet.

    Hier zum Thema nochmals ein in Teilaspekten aussagekräftiger link.


    http://www.globalpropertyguide…Philippines/Price-History
    http://www.globalpropertyguide…Philippines/Rental-Yields


    Es werden zwar nur wieder ausgewählte Immobilien behandelt, jedoch die Tendenz, die sich aus der Preisentwicklung für Immobilien und dem Meitertrag (rental yield) ergibt, kann in die Betrachtung der Lebenshaltungskosten durchaus einfließen.


    Zwar ist der betrachtete Ausschnitt hier noch enger als bei den allgemeinen Cost of Living-Rängen und damit wohl auch noch näher an der Realität, da nicht derart viele unbekannte Einflüsse in das Ergebnis einspielen. Aber das enge Segment ist natürlich nur für einige Interessenten zielführend. Da sind die Interessenlagen einfach zu verschieden, um eine allgemeingültige Aussage machen zu können und die Betreiber der URL zielen natürlich auf zahlungskräftige Investoren ab.

    Wie ja allseits bekannt gehöre ich nun zu den Geläuterten. Kein Pardon der Doofheit und so weiter.


    Edgar hat eine sehr interessante Nachricht gepostet:



    Ein staatenloser Deutscher


    Ganz kurz: Deutscher reist 1989 in Schweiz aus, am 4.3.1991 läuft sein Deutscher Pass und dann auch noch sein deutscher Personalausweis ab. Er behauptet 1993 dies bemerkt zu haben (war die ganze Zeit daueraufenthältig in der Schweiz, hat diese also seit 1989 nicht mehr verlassen, erhielt dort im Jahre 2002 eine Aufenthaltsgenehmigung) und wackelt seiner Behauptung nach noch 1993 zur deutschen Botschaft in Bern. Allerdings ist dort vor 2005 in den Akten nichts vermerkt. Also entweder ist Vorsprechen in 1993 bei der Botschaft in Bern nur plumpe Schutzbehauptung oder es fehlte die Einsicht, die Sache aktenkundig zu machen. Egal. Kein Pardon für mangelnde Sachkunde.


    Bei der Botschaft sagte man, natürlich zu Recht, er solle zum Zwecke eines neuen Passes seine deutsche Herkunft nachweisen, wobei alter abgelaufener Pass oder Personalausweis dazu nicht ausreicht (imho richitig, könnte ja z.B. zwischenzeitlich eine andere Staatsangehörigkeit angenommen haben). Also Geburtsurkunden von Eltern usw. bitte vorlegen. Damit fingen die Schwierigkeiten des Deutschen an. Trotz Rechtsanwalt bis heute keine Lösung des Problems. Jetzt traut er sich nicht aus der Schweiz raus, denn bei Wiedereinreise in die Schweiz könnte man bei einer Stichprobenkontrolle z.B. nach Pass fragen, der aber nicht vorhanden ist. Die Deutschen könnten eine solche Frage auch stellen. Im Ergebnis kommt die Situation einem von diesem Deutschen selbstgewählten Gefängnis gleich. Und alles selbst verbockt. Nähere Details im Link von Edgar.


    Jetzt zur Sache (Thread-Bezug): Sowas könnte jedem Deutschen passieren. Da gilt es zu schützen. Ganz offensichtlich reicht bei einigen deutschen Zeitgenossen das Bewußtsein nicht aus, sich rechtzeitig um die Passverlängerung zu kümmern. Wenn also, wie hier, der Pass schon in zwei Jahren abläuft, besser zu Sicherheit der Deutschen wäre aber 5 Jahre vor Verfallsdatum, sollte die Ausreise imho unterbunden werden.


    Man sieht ja, diese Deutschen kommen bei solch ungeschicktem Verhalten aus dem fremden Land


    aus lauter Angst, dort nicht mehr einreisen zu dürfen
    + aus lauter Angst, in Deutschland keinen Pass mehr zu bekommen


    nicht mehr raus. Das ist im Ergebnis wie Gefängnis. Also ganz fürchterlich. Wie so ein Deutscher jetzt vor Ort ausgenutzt werden könnte, denn er verläßt das Land ja nicht mehr, mag ich mir gar nicht vorstellen. Ganz, ganz schlimm.


    Die Fürsorge der Reiseländer, nur i.d.R. sechs Monate Restgültigkeit des Reisepasses zu verlangen, ist an Fürsorgevergessenheit und Gleichgültigkeit gegenüber uns Deutschen nicht zu überbieten. Da muß der deutsche Staat bei der Ausreise aktiv Schutzmaßnahmen ergreifen. Wenn wir da mal einen philippinischen BI-officer in Deutschland hätten, der bei Reisepässen mit weniger als 5 Jahren Restgültigkeit die Ausreise verweigern würde, würde ich mich deutlich sicherer fühlen. Aber was will man von diesen westlichen Demokratien mit ihrem Gewese um Freiheitsrechte schon erwarten. Vor lauter Freiheit lassen die ihre Staatsbürger voll unter die Räder kommen, wie der von Edgar herausgekramte Fall zeigt.



    Edit: Titoklaus - Sicher interessant, aber wohl auch ziemlich einmalig - da hier aber anderes Thema, bitte dazu, falls Diskussion erwünscht, alles andere hier: Ein staatenloser Deutscher

    http://phildevfinance.posterou…-ownership-in-rural-banks


    Aber es ist doch schoen, dass es diese "Foreigner-Robin-Hoods" gibt, welche sich aus ihrem Deutschen Wohnzimmer heraus in der Rolle des Retters ihrer von der Philippinischen Gesellschaft ach so unterdrueckten "Liebsten" gefallen!


    Es ist in der europäischen Kultur tief verwurzelt, daß das hübsche Fräulein nicht nur den Edelmann aus dem Schloß, sondern auch den grünbestrumpften Lumpen aus dem Walde herauslockt. Wer wollte der exotischen und anmutigen Pinay-Maid nicht willfährig zur Seite springen - auch aus dem deutschen Wohnzimmer - wenn es um deren Schutz geht. Da sind wir doch eins mit den BI-officers. Retten und Schützen ist unser aller edles Motto. :rolleyes:


    meine frage: wo hat der poster denn diese fragen und vorgehensweise her?


    war er schon 1!* oder oefter dabei und kann das beurteilen oder zieht der poster sich das von irgendwoher moeglicherweise aus dem gesaes?


    kennt er die agencys und deren vorbereitungsweise auf ofw jobs?


    Nun ja, das Schöne ist doch, jeder kann bei gleichem Wortlaut Verschiedenes verstehen. Davon lebt die Politik.


    Molchzar hat - nach meinem unmaßgeblichen Verständnis - einfach mal fiktiv angenommen, ein BI-officer würde mehrere Fragen stellen, um einer OFW auf den Zahn zu fühlen, ob ihr trotz des OFW Stickers die Gefahren des human trafficking drohen. Daher fragt er (fiktiv) ob sie weiß, was sie im Ausland am Arbeitsplatz erwartet.


    Dann hat Molchzar im Rahmen einer für den Zweck seines Posts zulässigen Annahme für eine Erstreisende (also keine Rückkehr zum alten ausländischen Arbeitsplatz) ein paar durchaus plausible Antworten auf die angenommenen Fragen gepostet. Auch die Fragen wären durchaus plausibel, um einer OFW auf den Zahl zu fühlen, was es mit der Arbeit im Ausland auf sich hat. Und dann hat er aus der Mehrzahl der plausiblen "weiß ich nicht" Antworten einfach mal eine Schlußfolgerung gezogen, daß nämlich die Ausreise verweigert würde.


    Ich hab den post nicht so verstanden, daß Molchzar behauptet, dabei gewesen zu sein oder zu wissen, daß eine Befragung auf diese Art und Weise konkret erfolgt. Und im Ergebnis fand ich das Beispiel mitsamt seinen Annahmen durchaus weiter führend, denn es zeigt, wie des einer Vielzahl von OFW ergehen würde, wenn mit einem einheitlichen Maß gemessen würde. Und darum ging es in dem Post.


    Aber - wie gesagt - nur mein unmaßgebliches Verständnis.

    Wenn ich nur aus der Schule plaudern koennte! So viele Damen, die aufgehalten werden sind das nicht im Verhaeltnis zu denen, die noch immer durch kommen. Tage, Wochen oder Monate, manchmal sogar Jahre spaeter kommen sie dann wieder zurueck (oder wollen wieder zurueck) und wollen dann ihr Ticket vom phil. Staat zur Rueckreise bezahlt und eine Bleibe und und und und......


    Fragen denn Thailand und Malaysia bei der Einreise nicht nach sufficient funds des Reisenden? Die sind nämlich noch mehr betroffen, wenn die Unterschicht-Pinay in deren Ländern rumlungert und nicht nach Hause kommt. Der Philippinische Staat kann sich da erst mal zurück lehnen, aber der bereiste Staat hat dann auf einmal mit Beschaffungskriminlität usw zu tun.


    Aber natürlich hast Du Recht, nach Monaten oder Jahren können diese Mittel, die bei Einreise in diese Staaten geprüft werden, aufgebraucht sein. Dann lass doch für jeden Reisenden eine Zwangsversicherung abschließen, so wie dies bei den OFW´s der Fall ist.


    http://www.abs-cbnnews.com/glo…ance-expense-poea-insists


    Richtig, die ist nicht fürs Rückflugticket (außer bei medical evacuation). aber das kann man ja so machen, schlägt sich dann in der Prämie nieder. Und im Massengeschäft wird so eine Versicherung nicht sonderlich teuer (vgl. Reisekrankenversicherung), denn es trifft ja auch die Mam, die nach HKG shoppen fliegt.

    Aber ich habe da mal eine Frage. Stellt Euch mal vor, nicht die Filipinos würden mit der OFW Tax erfreut, sondern alle Touristen und zusätzlich müsste jeder Tourist noch bei der Ein- und Ausreise ein Interview über sich ergehen lassen. Zusätzlich noch eine Schufaauskunft und einen aktuellen Kontoauszug der letzten 3 Monate vorlegen. Was meint Ihr wieviele Touristen noch auf die Philippinen fliegen?


    Also ich fände das sehr umsichtig von der philippinischen Regierung. Die würde damit nämlich sicher stellen, daß ich auch die Reisemittel habe, für meinen Urlaub die Ausgaben zu bestreiten. Nicht daß ich da betteln muß, das wäre mir äußerst peinlich und wer würde mir da auch was geben?


    Ich würde mich wohl behütet fühlen, da die BI-officer das nur zu meinem Schutz tun. Ich würde auch die Prüfung Deiner genannten Punkte überleben.


    Wenn aber noch skin coulour und Sprachkenntnisse hinzu kämen, wäre ich vielleicht zu weiß und mein Tagalog und Visayan...., oh oh ... nahe der Wissenswüste. Ob ich dann überhaupt reingelassen würde.

    ach, und das ist in deinen augen in ordnung? sowas hatten wir doch schon mal. ich glaube in südafrika war das mal an der tagesordnung. ist ja auch egal, ob er schwarz ist, oder ganz einfach nur arm und nicht ganz so gebildet.


    Also Diver,


    werde bitte nicht unsachlich. Bedenke, daß die Philippinen ein demokratischer Staat sind. Da wurde bei den betreffenden Regeln nicht in dieser rassistischen Art des ehemaligen Südafrika vorgegangen, sondern rechtsstaatlich abgewogen. Es geht nicht NUR um "Schwarz", oder nach phil. Regelung die dunkle Hautfarbe.


    Hinzu kommen müssen Dialektfärbung der Muttersprache, die Kleidung stammt beim Ausreisenden nicht aus der Boutique und der Steuerbescheid wird von ihm nicht mitgeführt. Dazu keine Fähigkeiten, sich eloquent auszudrücken, wie es z.B. ein Politiker könnte (Inhalt egal). Während man für die Hautfarbe nix kann, ist man, wie wir lesen durften, für die sozialen Umstände selbst verantwortlich, und zwar für die, aus welchen man kommt und in welchen man sich derzeit befindet. Wer daran für sich selbst nämlich nichts ändern will, verbleibt in dieser Position. Es geht ausschließlich um WILLENSSTÄRKE. Alles andere sind nur dahin gesagte
    Schutzbehauptungen derer, die es nicht geschafft haben. ;)


    Daher halte ich es bei derart selbstverschuldeter Provokation der BI- officer durch den Ausreisenden Habe-nix schon für eine Zumutung, darüber nachzudenken, traveltax und dergleichen diesen sozial schwachen Leuten zurück zu erstatten. Die kaufen sich nämlich nur Tanduay dafür oder machen noch mehr Unsinn damit und haben durch ihren ganz offensichtlich sozial-bedingt sinnlosen Vorstoß, verreisen zu wollen, noch zusätzliche Verwaltungskosten hervorgerufen. Da werden die Steuergelder der reisewürdigen Sozialschicht ausgegeben, um diesen Unterschichtpinoys den staatlichen Schutz zu Teil werden zu lassen.


    Vergleich das bitte mal mit einem Lebensmüden, der vom Dach hüpfen will. Da müssen wir Steuerzahler auch die Feuerwehr bezahlen, damit die diesen mit dem Sprungtuch einsammelt. Und dann will der noch für die Sohlenabnützung wegen des Treppenlaufens über die 5 Stockwerke von der Feuerwehr Entschädigung, weil er den Sohlenverschleiß sinnlos aufgewendet hat?


    Die bisherige Diskussion macht auch eine Forderung von Molchzar obsolet, welcher sich dafür einsetzt, die zurückgewiesenen Ausreisenden bräuchten eine schriftliche Begründung der Ablehnung, um die Entscheidung zu prüfen und sich ggfls. wehren zu können. Der Inhalt einer solchen Begründung ist jetzt klar zu tage getreten. Sie lautet immer wieder identisch: "Selber schuld, zu doof + zu arm".


    Das will aber keiner über sich selbst hören. Da ist mir auch klar, warum Dino uns berichtet, die Abgewiesenen würden sich gar nicht mehr um den Wisch kümmern und schnell das Flughafengebäude verlassen. Wenn mir einer sagt, "Du bist zu doof zum Sch ..ßen" halte ich es auch für angebracht, mich zurück zu ziehen. Das muß ich dann nicht mehr inbrünstig ausdiskutieren.


    Wie Du siehst, dies alles ist nur Folge von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Respekt vor der Menschenwürde (Schutz der Uneinsichtigen und Hilflosen) und dem mangelnden Willen der Unterschicht, etwas an ihrer Situation zu ändern. Das ist mit Südafrika nicht vergleichbar, denn da ging es nur um ein biologisches Merkmal, welches trotz skin-whitener mit Willensstärke nicht auszugleichen ist. Das kann man also nicht durch die hervorragenden sozialen Aufstiegsschancen, die jedem geboten sind, ausgleichen. Die Parallele zu Südafrika zu ziehen, ist also political incorrect.


    Da hast Du es dir doch etwas einfach gemacht. Überdenke bitte nochmals Deine Positon :floet

    Diese Konstellation duerfte eher eine Seltenheit sein! "Warum besucht der "Liebste" sie denn nicht auf den Philippinen wo sie unter dem "Schutz" ihrer Familie und des Landes steht und fliegt dann ggfs. mit ihr gemeinsam?"...


    Vielleicht ergibt sich die Konstellation daraus, weil der BF schon so häufig auf den Phils war und jetzt mit dem Schätzchen andere Länder gemeinsam bereisen möchte, was die Dame auch interessiert. Und dann muß er sie abholen, wie ein Schulkind, welches sich sonst verlaufen würde.

    wird sich der Grenzbeamte zu Recht fragen! Insbesondere dann, wenn es sich bei der "Liebsten" um eine schuechterne, unsichere Person handelt die sich ausserhalb ihrer Muttersprache kaum verstaendigen kann!


    Nun: Vielleicht ist Dein Mandarin so schlecht wie meines. Das ist sicherlich kein Grund, uns das Reisen nach China zu verbieten. Wenn unser Spanisch und Protugiesisch nicht so sattelfest ist, wäre Südamerika für uns tabu, denn Englisch ist da nicht so der Bringer.


    Schüchtern und unsicher sind Fragen des Naturells. Jeder kennt sicherlich solche Personen, selbst im hohen Alter. Und je nach Fragetechnik kann man viele Leute verunsichern und verschüchtern. Das hat jetzt nichts mit Gewalt zu tun. Man braucht nur sehr persönliche, ins Intime changierende Fragen zu stellen, schon wird eine Vielzahl von Befragten, ob jung oder alt so reagieren. Z.B. "So, ihren boyfriend wollen Sie in BKK treffen. Was haben Sie denn dort konkret vor? Sind Sie in einem eigenen Zimmer nachts untergebracht?" Jetzt würden wohl schon gestandene ältere Pinays erröten, auch die Dame, die nach HKG shoppen fliegt. Die Verunsicherung folgt auf dem Fuße, nur noch zweimal Salz in die Wunde streuen.

    Desp, versetzte Dich doch einmal in die Lage eines Menschenschleusers! Er braucht doch nur Karaokebars oder Discos in den Provinzen abzuklappern und findet da hunderttausende an perspektivlosen jungen Frauen, die er mit dem einfachen Versprechen eines gut bezahlten Auslandsjobs unter Organisation und Bezahlung der Flugreise dorthin gefuegig machen kann! So etwas suchen Millionen von Pinays, die aus Mangel an Qualifikationen keine Moeglichkeit zur legalen Aufnahme eines OFW-Jobs haben! Fuer unzaehlige Pinays scheint so etwas wie ein Sechser im Lotto!


    Klar, da hast Du Recht. Was ist mit den Bulgaren und Rumänen in der EU, die noch keine vollständige Freizügigkeit am Arbeitsmarkt genießen (aber Reisefreiheit)? Da gibt es welche, die illegal arbeiten und irgendwer zieht daraus kriminellen Nutzen. So eine illegale Arbeit mag für die armen Arbeiter auch der Sechser im Lotto sein. Und jetzt? ....


    Mehr generalpräventiven Schutz bietet es natürlich, die Reisefreiheit deshalb für alle einzuschränken, weil dadurch AUCH die illegalen Arbeiter zurückgehalten werden. Die paar Kollateralschäden können für den Schutz derer, denen man illegales Handeln unterstellt, durchaus hingenommen werden. Da es auch Kriminelle in jedem EU -Land gibt, die vielleicht in anderen EU-Staaten kriminelle Taten begehen, sollte man auch den ganzen Schengen-Raum mit Reisefreiheit unter generalpräventiven Gesichtspunkten auf den Prüfstand stellen. Die Dänen machen es vor.


    Nun sollen aber auch im Inland, auch auf den Phils, Kriminaltaten begangen werden. Ein generalpräventiver Hausarrest für alle könnte angedacht werden. Denn dann käme der Täter nicht zum Tatort. Alles nur eine Frage der Argumentation.


    Es ist halt eine Entscheidung, wie man an die Dinge herangehen möchte. Und die Phil. Regierung hat sich halt so im Zusammenhang mit der Ausreise entscheiden. Und wir in Europa machen es in Einzelfällen doch auch so (Vorratsdatenspeicherung, Gepäckkontrolle am Flughafen usw). Im Ergebnis eine Entscheidung gegen die Freiheit.

    Ich gehe davon aus, dass die Identitaet des "Boyfriends", mit dem sie ausreist von der Immigration festgehalten wird! Dies ist natuerlich bei einer Ferneinladung nicht moeglich! Es ist also durchaus ein Unterschied in der Risikobewertung eines Schleusers!


    Unterstellen wir, es sei so (Identität wird festgehalten). Da wird dann irgendwelchen Leuten ein kleiner Zuschuß vom Menschenschleuser zum Ticket in die Hand gedrückt, die sowieso diese Strecke fliegen. Und ab gehts mit angeblichem boyfriend. Den Zuschuß muß die Pinay dann zusätzlich abarbeiten.


    Ich hab die "intensiven" Kontrollen im Beisein des BF im Herbst letzten Jahres in Angeles selbst erlebt. Pinay wird nur gefragt, ob sie mit mir reist. Antwort von ihr: Ja. Ich joviales Kopfnicken. Das wars. Aber bei meiner Erscheinung, die an Seriosität nichts zu wünchen übrig läßt, konnte die Risikobewertung des BI-officers (war ne lady) nur mit Null-Risiko ausgehen.


    My nickname is "The Saint"

    Natürlich liegt es auch daran, dass viele deutsche Männer sich gerade für solche low-profile Frauen entscheiden (geringe Bildung, sehr jung, wenig Lebenserfahrung), die dann letztendlich durch das Raster des BI durchfallen. Für mich persönlich ist das häufig nicht nachvollziehbar, mich würde eine solche Frau nicht interessieren.


    Ich weiß , dass ich mich jetzt mal wieder unbeliebt mache, aber eins ist klar und offensichtlich : das Problem entsteht auch dadurch, dass ein Teil der Männer gerade auf diesen Typus von Pinay abfährt- somit ist das Problem oft self created.

    Ich muß Dir absolut Recht geben. Eine wohlhabende Frau aus gutem Hause, die mir dank ihres sozialen Hintergrundes einen unbeschwerten Lebenswandel ermöglicht, wirft auch hinsichtlich der Rückkehrbereitschaft bei der DBM wegen eines Schengen-Visums viel weniger Probleme auf. Die kann dann auch ihr Ticket gefälligst selbst bezahlen. Bildung und Lebenserfahrung können dann schon damit einhergehen und sie muß ja auch nicht sehr jung sein, jung reicht ja auch.


    Sollen die Unterschicht Pinoys doch mit ihren Unterschicht Pinays rummachen. Die haben ja eh kein Geld zum Verreisen, werden also folglich von der BI-Praxis gar nicht betroffen. Wenn wir das alles so hübsch getrennt halten, könnten wir den Thread eigentlich langsam schließen, da sich das Problem soeben geerdet hat. Wir waren halt alle bis vor kurzem durch eine weltfremde Betrachtung der sozialen Gepflogenheiten völlig in die Irre geleitet und haben uns ein rein theoretisches Problem in unserem Elfenbeinturm ersonnen.


    Ich möchte mich für meine beschränkte Sicht der Dinge und die sinnlos verschwendete Zeit bei allem Membern hiermit von Herzen entschuldigen.

    Eine Frage noch falls es eruiert werden kann: wie hoch ist die Arbeitslosigkeit in Ph. wie errechnet sich diese. :denken


    Nach dieser Quelle für 2010 geschätzt: 7,3 %


    https://www.cia.gov/library/pu…rld-factbook/geos/rp.html


    Definition ist übliche Binsenweisheit: https://www.cia.gov/library/pu…/docs/notesanddefs.html#U

    Quote

    This entry contains the percent of the labor force that is without jobs. Substantial underemployment might be noted.

    dann bleibt also u.U.nichts anderes als sich als Rentner-Expat sich auf die faule Haut zu legen und mit seinem Geld Pinoys als billige Arbeitskräfte auszubeuten anstatt ihnen Lohn u. Brot zu bieten.


    Ist doch so schecht auch nicht.
    Da Du offensichtlich nicht ein Unternehmen gründen, dort hinein investieren und dieses dann einem Pinoy verschenken möchtest, weil Du es ja nicht mehrheitlich oder ganz besitzen darfst (übrigens ein sehr vernünftiger Entschluß, den ich teile), kannst Du allenfalls einen ortsunüblich hohen Lohn für die Arbeitskräfte in Deinem Haushalt zahlen.


    Aber die Phils stehen mit solchen Ideen nicht alleine da. Beschäftige doch in D einmal einen Ausländer von außerhalb der EU. Da hast Du auch deine Probleme auch wenn der noch so fleißig ist.


    Sinnvoll hat nicht immer etwas mit politischen Entscheidungen zu tun.

    Aber sie ist jetzt nicht alleine und damit voellig problemlos.


    Das werden wir, ohne die Damen anzuhören, so generell nicht beurteilen können :Rolf


    Diese Kontrollen und interviews am Flughafen sind zum Schutz der ausreisewilligen Personen gedacht! Jeder Grenzer wird in der Regel eine sicher auftretende "Mam" die zum Shoppen nach Hongkong fliegen moechte von einer schuechternen und unsicheren "Maid" unterscheiden koennen! In zweiten Faellen wird dann noch einmal in Interviews nachgehakt und wenn sich die Person dabei in Widersprueche verwickelt an der Ausreise gehindert!

    Für die Shopperin mag das passen. Aber nehmen wir mal die Pinay, die zum Liebsten nach BKK möchte. Nach den von Dino zur Verfügung gestellten Dokumenten könnte der BI- officer doch auf die Idee kommen, da vollende sich die als trafficking in person definierte Kuppelei. Wie soll jemand sicher auftreten, wenn sie von ihren Amouren berichten soll? Die Erfahrung scheint ja bereits zu lehren, daß die Mehrheit der Forenmember kaum erwartet, daß eine ganz normale Pinay alleine die Ausreise zum Treffen an einem ausländischen Flughafen realisieren kann. Und wo liegt da der Unterschied, wenn der boyfriend sie bei der Ausreise am Händchen hält? Wer weiss, was die beiden im Ausland anrichten. Diese Option könnte künftig also möglicherweise auch wegfallen.


    Wir sprechen hier eben nicht von der mit Goldklunkern behängten Mam, deren Bodyguard schon alleine mit dem Schleppen der großen Haufen von Kreditkarten beschäftigt ist und deren Nachname ggfls. schon den BI-officer in Habacht-Stellung mit Hackenschlag verfallen läßt, sondern von ganz normalen jungen Damen ohne langjährige Karriere in den Topetagen, denen der Flug vom boyfriend bezahlt wurde und die demzufolge noch nicht einmal den Hauch eines sicheren Auftritts hinlegen können, weil die story überhaupt nichts hergibt, außer, daß sie verreisen will. Und dies wird schlicht mangels sozialen Status´unterbunden. Die finanzielle Unterstützung durch den boyfriend führt doch gerade zu der Möglichkeit der Annahme, sie sei diesem hilflos ausgeliefert, da materiell von ihm im Ausland abhängig, ohne auf die heilige Familie zurückgreifen zu können. Wer nicht sein eigenes Geld in großzügigem Ausmaß verdient, kann nicht ausreisen. Das ist wie eine generelles Ausreiseverbot für Hartz4ler in D.


    Das Grundproblem ist allen klar und von Molchzar auf den Punkt gebracht worden: Es wird anlaßlos ein Verdachtsmoment im Zuge von Einbildung geschaffen und darauf hin eine Sanktion verhängt. Dunkle Hautfarbe (Province), schleppendes Englisch (bei wie vielen Deutschen Touristen ist die Sprache des Ziellandes als verhandlungssicher zu beschreiben?) und not fashionable wear (im Gegensatz zur Goldklunker-Mam) werden da als sichere Erkenntnis zur illegalen Arbeitsaufnahme herangezogen. Und dann kommt die müde Ausrede der Pinay "i wanna meet my boyfriend". Heee....? Wenn das reicht, beten das dann künftig auch die Nu...n und illegalen Arbeiter runter als Sesam Öffne Dich. Das kann also nicht funktionieren.


    Das fiese an dem nicht änderbaren System ist, daß das Rausfischen anlaßlos erfolgt, oder wie Molchzar schreibt, ohne den Tatbestand der Schutzvorschriften zu erfüllen. Dann ist aber auch das von ihm so favorisierte proaktive Versorgen der Dame mit den Infos nicht der Königsweg, denn wenn sich der Bi-officer die Schutzbedürftigkeit einbildet, dann kann er auch solche Unterlagen in den Wind schlagen. Er handelt ja eh ohne Ermächtigungsgrundlage nach Gutdünken. Er denkt halt, die Pinay ist schutzbedürftig und macht ja nur seinen Job. Zwar werden nach der Molchzar-Strategie die Überlebenschancen gestärkt, aber dies kann an den jeweiligen Befindlichkeiten den BI-officers auch scheitern.


    Wohlgemerkt: Keiner hat was dagegen, wenn konkrete Erkenntnisse zu human trafficking vorliegen, daß da gehandelt wird. Nur diese liegen ja im Ausgangsfalle nicht vor.


    Weil bislang noch niemand von Mißbrauch im Zusammenhang mit dieser Zurückweisungspraxis konkret berichtet hat, geht wahrscheinlich die Mehrheit der BI-officer auch noch mit der Vorstellung ans Werk, den Leuten etwas Gutes zu tun. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut gemacht.

    Bislang können wir also festhalten:
    Uns fehlt der systematische Ansatz, nach welchem diese Daten konkret ermittelt werden. Daher stochern wir etwas im Nebel umher.


    Bedenkt man, daß diejenigen, welche solche Ratings erstellen, sicherlich etwas Mühe in das Unterfangen investieren und auf der anderen Seite größere Unternehmen, welche sogar Mitarbeiter ins Ausland entsenden, die vornehmlichen Kunden sind, welche dann dafür auch bezahlen, scheue ich mich etwas, anhand der sicherlich befremdlichen Einzelergebnisse, wie bislang aufgezeigt, die CoL-Ergebnisse als puren Nonsense zu qualifizieren.


    Ich begnüge mich einfach mit dem Ergebnis, daß ich persönlich mangels Systemkenntnis der konkreten Bewertung diese nicht nachvollziehen kann. Weil es mich aber letztlich auch nicht sonderlich interessiert, werde ich mich nicht darum mühen, den Autoren der Rankings ihren gedanklichen Ansatz aus dem Arm zu leiern. Ich kenne meinen persönlichen Bedarf, kann diesen vor Ort leicht zum Finanzbedarf einordnen und mir dann ein Bild machen, welches für mich relevant ist. Welchen Bedarf der Vorstandsvorsitzende von XYZ benötigen würde, einschließlich des notwendigen Repräsentationsbedarfs, kann mir gleich sein.


    Und Scubaholly ist unumwunden Recht zu geben. Sein Geld auf den Phils zu verdienen, dürfte, bis auf einige Ausnahmen, eine eher suboptimle Idee sein.

    jetzt fahr ich eben in diese gegend dort nicht mehr hin und somit haben geschaefte und restaurants dadurch geschaeftsentgang. aber das ist den abzockern ohnehin scheissegal. es gibt auch gottseidank noch andere schoene gegenden in cebu city wo man nicht belaestigt wird und man seine ruhe hat!


    Das ist die logische Konsequenz. Gerade ein Parkverbot macht es den Geschäften schwer. Taxi ist ja je nach Verkehrsaufkommen in Makati keine sichere Alternative. Da bleiben dann einfach die Kunden weg, die was zu transportieren hätten. Oder das Geschäft liefert an. Die Gastronomie dürfte am Wochenende aber schon stark betroffen sein. Nicht jeder besäuft sich dort, so daß er ohnedies nicht mit dem eingenen Auto käme. Wenn der Taxler dann meint, er wolle nicht im Stau stehen, bedetutet dies dann für die restaurants blackout time.