Wenn man das mit deutschen Augen sieht, wird man sich über die Datenschutzbestimmungen nur wundern. Seltsamerweise habe ich noch keine Pinay oder keinen Pinoy getroffen, die sich darüber aufregen. Das liegt offenbar daran, dass der Datenschutz auf den Philippinen so gut wie unbekannt ist.
Man schlage doch nur die philipp. Zeitung auf oder betrachte das "informative" Fernsehprogramm dort: Gerade verhaftete Verdächtige werden in der Zeitung und im TV mit vollem Namen und klarem Bild (nichts geschwärzt) gezeigt. Dann muss man sich nicht wundern, dass die Agenten des VA auch keinerlei Sensibilität bei der Ermittlung zeigen.
Ich gebe dir Recht, hge, vollkommen. Nur bin ich der Meinung, was in Deutschland einen großen Aufschrei verursachen würde - was ich nicht immer teilen kann - muss auf den Philippinen nicht so ohne weiteres von einer deutschen Behörde durchgeführt werden. Auch wenn es ein blöder Aspekt ist, aber ich bin Bürger dieses Landes, und ich behandle hier im privaten Umfeld jeden genau so, wie ich es gelernt habe und unterstelle ihm nicht von vorne weg was "BÖSES!"
Und dann erwarte ich, dass man mein Anliegen in einem entsprechenden Zeitrahmen, mit einer gewissen Kommunikation und keiner Abspeisung und in einer anständigen Art und Weise durchführt!
Bei uns ist es nicht mal erlaubt, sein Grundstück zu überwachen, wenn die Kamera auf den Gehweg ragt, es könnte ja einer zu sehen sein. Und hier muss sich meine Verlobte - auch wenn wir rein gar nichts zu verstecken haben - wie bereits schon erwähnt, für unsere ehrwürdige Botschaft bis aufs "Unterhemd" ausziehen.
Und mal ganz anders gesagt, wen hat es hier zu unteressieren, ob meine Freundin auf den Philippinen schon mal verheiratet war. Wenn das jemand möchte, kann er es gerne durchführen lassen, zu seiner eigenen Sicherheit. Ich brauch den Müll, verusacht wegen ein paar Einzelfälle nämlich nicht und ich bin sicher, dass es überwiegend Einzelfälle sind.
Und mit ist egal, ob man bestimmte Dokumente für 100 Peso an irgendeiner Ecke kaufen kann, ich machs nicht und meine Freundin auch nicht. Und ich glaube auch nicht, dass die Dokumente um die Ecke aussehen, als wären sie schon 25 Jahre alt.
und dann gehts ja weiter mit diesem Land, ihr glaubt doch nicht, dass man diesen Beauftragten nicht auf philippinische Weise bezahlen kann, damit er das Richtige für die Botschaft schreibt. Wenn die Reichen und Mächtigen in diesem Land, die sowieso schon Millionen haben, auf jeden Peso geil sind, den sie so nebenbei erwirtschaften können, ist es bei diesen Vertrauensanwälten - wie auch hier schon erwähnt - bestimmt das Gleiche.
Ich kann nur hoffen, dass ich zu dem Zeitpunkt, wo er bei meiner Madam erscheint, auch auf den Philippinen bin.