Posts by zumba-pete

    ich sehe es genauso wie meine Vorredner: nur konsequentes Deutsch-Reden im Alltag hilft wirklich, allein durch ständiges Hören von Standardsätzen und Wörtern hilft ungemein. Kostet keine Extra-Zeit zum Lernen und vieles geht dann von selbst. Klar ist es am Anfang schwierig, aber was heißt Anfang? Scheinbar habt ihr bislang schon über Jahre daheim kein Deutsch gesprochen. Oder nur wenig. Das muss schnellstens geändert werden und dann klappts auch mit B1. B1 ist kein Hexenwerk, aber man muss sich der Aufgabe stellen. Wegrennen hat noch nie zum Erfolg geführt.

    Und mal ehrlich: Mich würde es tierisch ankotzen, wenn ich ständig zur Behörde rennen müsste, um den Aufenthaltstitel zu verlängern. Kostet vollkommen unnötig Aufwand, Zeit und vor allem auch Kosten.

    Fang am besten sofort mit Deutsch daheim an. Mag sein, dass sie anfangs sauer ist, aber da musst du dann konsequent bleiben. Das Leben ist kein Ponyhof, deutsche Sprache ist nun mal Grundvoraussetzung, um in Deutschland auch notfalls allein zurechtzukommen. Das sollte sie einfach mal einsehen und mitmachen. Du kannst ihr sehr dabei helfen, also tue das auch!

    Also bei uns hat das damals mit der Schule (bei uns Studium) geklappt. OK, meine Frau hatte noch 2 kleine Kinder als Rucksack, der während des Besuchs zurückblieb, aber ansonsten hatten wir auch keine weiteren Argumente. Allerdings war das Heiratsvisum noch lange nicht geplant, auch alle anderen Aktionen in dieser Richtung wie Deutsch-Kurs usw. waren noch nicht gestartet. Das haben wir dann unverzüglich nach dem BEsuch in D gestartet. Step by step also. Hat geklappt.

    Utang na loob, ja, hab ich schon mal gehört. Mag sein, dass das zur philippinischen Kultur gehört. Kann man machen, muss man aber nicht. Was hier aber anders ist: man DARF das nicht machen, wenn man sich deswegen unheilbar endlos verschuldet und dabei sich und andere Angehörige vor Ort mit ins Unheil reißt. Spätestens da hört Utang na loob auf aus meiner Sicht. Für die Mutter war es wohl schon eine halbwegs krankhaft ehrgeizige Neigung, so viel Geld wie möglich in die philippinische Verwandschaft zu pumpen, egal, ob es notwendig war oder nicht (wenn ich das richtig verstehe, nagt die Verwandschaft auch ohne die Zuwendungen nicht am Hungertuch).

    Ob sie es nun einsieht oder nicht, keine Ahnung, ich fürchte nein, denn dafür hat sie viel zu lange durchgezogen ohne Rücksicht auf Verluste. Von daher macht das die Tochter schon richtig, kein weiteres Geld dazuzuschustern, sondern zusammen mit der Mutter einen Weg aus der ausweglosen Situation zu suchen. Ich gehe mal davon aus, dass sie später im Rentenalter nicht verhungern wird, aber erstes Ziel muss sein, diese selbstzerstörerischen Zuwendungen gen Fernost sofort zu stoppen und den Schuldenberg proaktiv mit Gang zur Schuldnerberatung anzugehen.

    Im worst case müsste man evtl. sogar darüber nachdenken, zu ihrem Selbstschutz ihre Geschäftsfähigkeit in Frage zu stellen, aber das sollte definitiv die allerletzte Option sein (ich tue mich schwer, so etwas überhaupt auszusprechen, aber weiter zuschauen, wie ein Mensch sich mit voller Absicht ins Unglück stürzt, ist auch keine Lösung. Hoffentlich wird dies niemals notwendig sein).

    Nach Baguio würde ich von Manila aus nach Baguio immer mit dem DELUXE Bus, der hält nicht an jeder Strassenlaterne und kostet unter 800 P. Fahrzeit ca 5-6 Stunden.


    Im Preis enthalten: Wasser und kleine Snacks.

    Richtig! Wir sind auch immer mit Victory Liner Luxus-Variante gefahren. Gab sogar manchmal je nach Ecke free Wifi on board. Komfort war gut, auch wenn für meinen Geschmack das Platzangebot immer noch verbesserungswürdig ist, aber deutlich besser als bei den Standardbussen. Aircon ist auch nicht zu verachten, man sollte vielleicht sogar etwas zum Drüberziehen parat haben. Für meinen Geschmack war es sogar zu kalt.

    ich war bislang 3 mal in Baguio und bin immer im Hotel Veniz abgestiegen (http://www.hotelveniz.com). Warum nur dort? weils mir beim ersten Mal gleich getaugt hat, sprich ich war sehr zufrieden. Damals (2012-2014) gab es nur das Hotel am Burnham Park, inzwischen gibt es Hotel Veniz auch in der Session Road (dazu kann ich nichts sagen).

    Ob sich über die Jahre (sind ja immerhin schon 5 Jahre ins Land gezogen) etwas verändert hat, weiß ich nicht.

    Positiv zu vermerken waren die schönen Zimmer, auch wenn das Mobiliar schon etwas älter war, das Frühstücksbuffet war bis auf den Kaffee sehr gut (philippinisches Frühstück), Lage hervorragend (Ecke Session Road - Burnham Park).

    Da nur ihr als "Einheimische" die Situation am Besten kennt müsst ihr das entscheiden...und ich rede nicht von Verboten, sondern sanften Hinweisen! Also bei uns hat es die Integration bestens unterstützt! Deutsch C1 hatte meine Frau, ohne FIlipino Konatkte, innerhalb von 18 Monaten nach Einreise...da haben viele nicht mal B1, weil zu viel englisch und "Filipino" gesprochen wird!

    Gerade am Anfang ist 100% Integration wichtig, die Kontakte zu Filipinos kommen von ganz alleine!

    So sehe ich das auch. Meine Frau hat zwar kein C1-Zertifikat, ist aber vom Level her deutlich weiter als damals direkt nach der B1-Prüfung. Bei uns in der Familie wurde von Beginn an Deutsch gesprochen, nur am Anfang etwas Englisch, weil das Verständnis in Deutsch noch nicht ausreichend gegeben war, aber das war nach 3-4 Monaten erledigt. Tagalog wurde gar nicht gesprochen, auch mit den Kindern nicht. Das hatte zwar zur Folge, dass die Kinder inzwischen gar kein Tagalog mehr verstehen, geschweige denn sprechen und auch meine Frau inzwischen sagt, dass sie Schwierigkeiten hat, mit der philippinischen Familie zu texten :Rolf, aber dafür spricht die Tochter inzwischen perfekt Deutsch mit fränkischem Akzent und der Sohn hat die Schule heuer mit Note 2 im Abschluss bestanden, auch wenn man bei ihm schon noch merkt, dass es nicht seine Muttersprache ist, aber das ist zu verschmerzen.

    Wir haben in den ersten Jahren in Nürnberg gelebt, da gibt es eine philippinische Community. Wir waren dort mal anlässlich eines Sommerfestes, ich hatte es weder forciert noch verboten, wir waren alle neugierig. Meine Frau hatte danach aber gesagt, dass sie das eher nicht wiederholen möchte, Gründe waren die gleichen, bereits genannten. boasting, ausfragen, was hat dein Mann, wie viel Geld, Haus, Auto usw., das mochte sie nicht. Sie hat ein paar nette Chatkontakte , aber auch da hat sich im Lauf der Jahre die Spreu vom Weizen getrennt. Summasummarum sind die Kontakte zu pinays in Germany sehr überschaubar, an maximal 2 Händen abzählbar, dafür hat sie umso mehr Freundinnen aus Deutschland und anderen Ländern (vor allem Kontakte aus dem Integrationskurs 2014)

    Nun, 1 Jahr geht zwar auch, ist aber schon sehr hoch gesetzt. Meine Frau hat den Integrationskurs ohne Stress in 7 Monaten absolviert. Geht auch deutlich schneller, hängt von der Unterrichtsform ab. Es gibt auch Kurse in nahezu Vollzeit, dann ist man ruckzuck durch, wenn Frau es schafft. Ob das empfehlenswert ist, steht auf einem anderen Blatt. Außerdem ist es auch davon abhängig, wie gut ihre Vorkenntnisse sind, das klärt sich im Einstufungstest.

    Weiterhin gibt es auch z.B. Abendkurse, dann könnte man, wenn man unbedingt will, auch z.B. einen Halbtagesjob nebenbei machen. Aber auch hier muss man sich genau überlegen, ob die Frau dann nicht überlastet ist, denn eines ist klar: Ohne Nachbereitung des Stoffs zu Hause und eigenständiges Lernen wird es schwierig, denn ohne ist die Prüfung auch nicht.

    Nicht zu vergessen der Orientierungskurs: da gibt es einen Fragenkatalog von 300 allgemeinen und 30 bundeslandspezifischen Fragen (so war es zumindest 2014), die auch erstmal gelernt sein wollen.


    Warum will sie denn schnellstmöglich arbeiten? Vielleicht, um Geld an die Familie zu schicken?

    Esskultur: Gottseidank war meine Frau vor dem finalen Umzug nach Deutschland schon mal für 3,5 Wochen zu Besuch, so dass sie wusste, was auf sie zukam. Daher war die Umstellung auf deutsches Essen keine Überraschung für sie und auch in endlicher Zeit erledigt.

    Wir haben uns gleich von Anfang an darauf verständigt, halb asiatisch und halb deutsch zu kochen, eigentlich tendiert es mehr zu 2-3 mal asiatisch und 4-5 mal deutsch/international. Frühstück ist immer deutsch bzw. europäisch, also kein Reis. Die Kinder haben sich sehr schnell an deutsches Essen gewöhnt, also auch kein Problem. So ist unser gedeckte Tisch immer ziemlich abwechslungsreich. Es gibt nur wenige Sachen, die nicht von allen (gern) gegessen werden. Z.B. diese komische Fischsoße, die meine Frau gerne als Dip für irgendwas benutzt, mag nur sie, dafür darf ich Blauschimmelkäse oder stark riechende Käsesorten ich alleine essen :D.

    Dagegen werden so typisch deutsche Gerichte/Beilagen wie z.B. Sauerkraut, Blaukraut, Meerrettich (Tafelspitz oder auch roh zur Brotzeit), Bratwurst, Weißwurst, Brotzeit mit allen möglichen Wurstsorten, roher Fisch (z.B. Dillhappen) und Mischbrot geliebt und verschlungen. Steaks dürfen inzwischen auch medium sein :yupi


    Achja, ein 20kg-Sack Reis hält bei unserer 5-köpfigen Familie so für 4-5 Monate. Das ist noch im Rahmen, denke ich.

    Raphael: kennst Du einen Fall in dem die Deutsche Botschaft in Manila einer jungen unverheirateten Pinay ohne fettes Einkommen usw ein Touristenvisum gegeben hat?


    Wenn ja waere es interessant zu erfahren wie die das hinbekommen hat!

    OK, die Frage ist erstmal, wie definierst du jung? Meine heutige Frau war damals 29, falls das für dich noch jung ist, dann kannst du gerne weiterlesen. =)

    Wir haben es mit einem Studium gemacht. Sie, damals ohne festen Job, aber Single-Mom, keine wesentlichen Besitztümer etc. Sie hat sich an einer Uni für einen Studiengang eingeschrieben und hat die Uni auch besucht, d.h. auch die diversen Prüfungen abgeschlossen und damit "Scheine" gesammelt. Nachdem das erste Semester herum war, auch gleich fürs zweite Semester eingeschrieben, ebenfalls auch durchgeführt. Gegen Ende des zweiten Semesters dann den Antrag vorbereitet (Unterlagen gesammelt, Pass beantragt, Termin gemacht usw.), Reisezeit natürlich auf die Semesterferien gelegt. 3,5 Wochen Dauer.

    Ergebnis: Visum wurde erteilt.

    Ob es Glück war oder was auch immer, kann ich natürlich nicht sagen. Während der "Vorbereitungszeit" habe ich sie dann mal wieder besucht, um die Wartezeit zu verkürzen. Außerdem dadurch einen weiteren Besuchsnachweis "gesammelt" für das geplante Hochzeitsvisum ein Jahr später.


    Klar war das natürlich nicht unerheblicher Aufwand, sowohl zeitlich als auch finanziell (Studium kostet ja auch nicht wenig), aber unterm Strich hat es sich gelohnt, denn ohne den Aufwand wäre sie heute nicht hier und auch nicht meine Frau.

    krasse Geschichte! Für das, was ich schreibe, gehe ich mal davon aus, dass die Aussagen vom TE stimmen, ansonsten sähe die Sache anders aus. Viel ist schon geschrieben, daher nur meine 2 ct:

    Ich gehe davon aus, dass das Haupt- und damit auch einzige Problem die Raffgier der Familie und die Unreife der Frau ist, die nicht wahrhaben will, dass D eben nicht das Land ist, in dem Milch und Honig fließt, wo man sich den ganzen Tag auch mit 3 kleinen Kindern in den Flaniermeilen der angesagtesten Städte vergnügen kann.

    Demzufolge halte ich die Drohung der Ausreise für eine (mehr oder weniger) leere Drohung, um Druck auszuüben. (ich hoffe, ich liege nicht falsch) Sie hätte relativ wenig gewonnen, wenn sie mit den Kindern zurückfliegt und in ärmlichen Verhältnissen lebt, auch wenn dann Zahlungen fließen. Die Hauptnutznießer wäre die geldgierige Familie, die dann über viele Jahre hinweg ausgesorgt hat. Je nach dem, wie stark sie ihre Kinder wirklich liebt (oder nur als Druckmittel sieht und verwendet), wird sie sich mehr oder weniger gut um die Kinder kümmern, denn auch dort ist Shoppen mit Kindern nicht wirklich spaßig.

    Inwieweit man mit der Frau noch "vernünftig" reden kann, weiß ich nicht, aber ich würde versuchen, mit ihr einen Deal zu vereinbaren. Ein Agreement, mit dem sie leben kann und das im vernünftigen Rahmen bleibt. Denke, das wird schwer bis unmöglich, aber einen Versuch wäre es für mich wert.

    Sollte es eine Lösung geben, dass die Kinder in D bleiben, stellt sich die Frage, in welcher Situation dies passieren wird. ob der TE sich vorstellen kann, mit der Frau unter best. Voraussetzungen weiterzuleben, weiß ich nicht. Nach dem bislang Beschriebenen könnte ich das mir mich, wenn ich in der Lage wäre, nicht vorstellen, wenn da nicht die Kinder wären. Man könnte ja vorschlagen, wenn die Frau wirklich heim will, lass sie gehen, die Kinder bleiben da, man könnte ja noch gewisse Zahlungen versprechen, die nach einer gewissen Zeit so langsam versiegen, da ja keine Grundlage dafür gegeben ist (so etwas Ähnliches wie ne Abfindung), bleibt aber das Problem, wohin mit den Kindern. Job aufgeben ist für mich keine Lösung. Ein Leben mit H4 und Kindergeld ist keine Zukunft, die Vater und Kinder glücklich macht. Da brauchts dann die Familie, z.B. Großeltern oder evtl. Geschwister des TE, die bei der Erziehung unterstützen, damit der Vater weiterhin einen Beruf ausüben kann, aber dennoch seine Vaterrolle für die Kinder wahrnehmen kann. Dies wäre für mich die sinnvollste Variante in diesem Drama, in dem die Kinder die Hauptleidtragenden sind.

    Inwieweit sich dieser Vorschlag bzw. Variante davon umsetzen lässt, weiß ich natürlich nicht.

    Achja, parallel dazu muss auf jeden Fall versucht werden, das Sorgerecht zu erhalten. Ob alleiniges oder geteiltes Sorgerecht wäre da erstmal zweitrangig.

    Die Frau wird auf jeden Fall solange in D warten, bis der TE für sie akzeptable Angebote unterbreitet, davon bin ich überzeugt.

    Bezüglich Förderung des Integrationskurses: Die Verpflichtung zum Integrationskurs geschieht erst, wenn ihr den Daueraufenthalt genehmigt bekommt. Dies kann ja 4-6 Woche dauern. Startet man vorher mit dem Integrationskurs, wird man die Kosten der vorher begonnen Module ( 1 Modul ca. 4 Wochen)) auf eigene Kosten tragen müssen. So jedenfalls bei uns die Auskunft von der ABH und auch von den Sprachschulen. Ich denke, dass wird so auch für die Kinder gelten

    Grundsätzlich ist es richtig, dass man von der Ausländerbehörde die Aufforderung zum Integrationskurs erhalten haben muss, um die Förderung zu erhalten. Mir ist aber neu, dass Kinder auch einen Integrationskurs machen müssen. War bei uns nicht so. Ich denke, das gilt nur für Erwachsene. Die Kinder gehen in die Schule und lernen dort.

    je nach dem, wo ihr wohnt, gibt es eine Schule mit Integrationsklassen. Da werden dann Kinder mit Migrationshintergrund unterrichtet, Schwerpunkt ist hier das Erlernen der deutschen Sprache. Noten in Deutsch gibt es vorerst nicht. Die Kinder bleiben maximal 2 Jahre in so einer Integrationsklasse, kann aber auch früher enden, hängt vom Lernfortschritt des Kindes ab. So etwas gibt es aber eher nur in größeren Städten, z.B. in Nürnberg.

    Ansonsten erhalten die Kinder zusätzlich zum normalen Unterricht Nachhilfe in Form von Zusatzstunden (meist am Nachmittag) von der Schule. Kostet nichts extra.

    Weitere Förderungen sind mir nicht bekannt.

    Hahaha, schön, dass laut Meinung einiger Weniger alle pinays gleich sind und nicht "verpflanzt" werden dürfen. Nun, dann habe ich keine pinay geheiratet. Meine Frau ist nun durchgehend seit bald 5 Jahren in D und möchte auch auf absehbare Zeit nicht mehr die Philippinen besuchen. Sie sagt, solange sie Europa noch nicht gesehen hat, will sie ihre Heimat nicht besuchen. Demzufolge bereisen wir mit Spaß und Freude die Attraktionen hier in Europa und betrachten die Philippinen aus der Ferne.

    Meine Frau pflegt keine näheren Kontakte zu anderen piays hier in D, sie sagt, das gibt nur Ärger und Missgunst, es geht hier immer nur um Schw...vergleiche, mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Mann verdient xxxxx Euro usw. Braucht sie nicht. Manchmal wird sie gefragt, ob wir so arm sind, dass wir uns einen Urlaub in den Philippinen nicht leisten können, dann lacht sie nur und blickt auf unseren Kühlschrank, an dem die Magnete mit den bereits bereisten Zielen hängen. Irgendwann brauchen wir einen größeren :P:yupi

    Von den Kindern rede ich gar nicht, die sind seit langem bereits durch und durch deutsch.

    Um auf meine Eingangsaussage zurückzukommen: Habe ich wohl gar keine pinay geheiratet? :ironie

    zur Anfangsfrage: ja, das geht, habe wir auch damals gemacht, allerdings mit 2 Kindern, egal. Die Frau muss ein Heiratsvisum beantragen, für die Tochter beantragt sie ein Familienzusammenführungsvisum. Am besten alles auf einen Rutsch machen, spart ne Menge Zeit und Geld. Das "Anhängsel" (Kind) stellt normalerweise keine zusätzlichen Probleme dar.

    Du musst halt auch deine Voraussetzungen erfüllen (Wohnraum, Einkommen), aber ansonsten sehe ich da keine Probleme. Zeitdauer: ja, 1 Jahr kann hinkommen, mit Glück und geschicktem parallelen Abarbeiten der Anforderungen ggf. auch weniger. Bei uns hats damals 8 Monate gedauert, kann aber sein, dass heutzutage die Behördenmühlen noch langsamer arbeiten als damals (2014).


    Viel Erfolg!

    Das kann ich nicht mehr genau sagen, nicht mal, ob es eine konkrete Forderung war. Vielleicht auch nur eine Empfehlung.

    Fakt ist allerdings, dass bei der Ausreise am Flughafen in Manila und auch in München am Flughafen das Dokument angeschaut worden ist. Ob dies nur dafür genutzt hat, dass weitere, lästige Fragen nicht gestellt werden musste oder ob das zwingend notwendig war, weiß ich nicht. Jedenfalls gab es damit Null Probleme.

    Weiter aber in Deutschland: Spätestens bei der Einbürgerung ist ein Nachweis über das alleinige Sorgerecht Pflicht, in der Schule wollten sie das auch sehen, aber ich weiß nicht mehr genau, was das war.


    Wir waren und sind jedenfalls heilfroh, dass wir dieses Dokument haben erstellen lassen, es hat nicht nur einmal geholfen.

    also bei uns damals war es noch so (ich denke, heute ist es nicht wesentlich anders, bin mir aber nicht sicher), dass der leibliche Vater (sofern dieser in der Geburtsurkunde der Kinder vermerkt ist, was bei uns der Fall war) grundsätzlich dem Umzug un den daraus resultierenden Gegebenheiten zustimmen muss. Auch wenn beide nicht verheiratet waren.

    Aber:

    Wenn der Vater unbekannt verzogen bzw. untergetaucht ist und die Mutter glaubhaft versichern kann, dass der leibliche Vater sich seit geraumer Zeit (oder auch seit Geburt an) nicht um das Wohl seiner Kinder gekümmert hat, keine eheähnliche Lebensgemeinschaft bestand, er keinerlei Support welcher Art auch immer geleistet hat, dann wird auf eine Einwilligung verzichtet. Steht der Vater nicht in der Geburtsurkunde drin, dann hat die Mutter sowieso das alleinige Sorgerecht und braucht kein Einverständnis.

    Bei den Kindern meiner Frau stand zwar der Erzeuger in der Geburtsurkunde drin, aber ansonsten war es so, wie unter "aber" beschrieben.

    Meine Frau hat diesbezüglich eine eidesstattliche Erklärung im Beisein eines Rechtsanwalts bei einem Notar unterschrieben. Das hat gereicht. So war es zumindest bei uns. Damals, Anfang 2014. Wir hatten damals aber die Kinder gleich mit eingepackt, also nix Kindernachzug. Die waren von Anfang an mit dabei.


    Im beschriebenen Fall sehe ich keine Chance auf einen Nachzug, zumal die Mutter ja nicht mal in den vergangenen Jahren die Kinder erzogen hat, egal warum. Und gut für das Kind wäre es auch nicht, da stimme ich einem Vorredner vollkommen zu.