krasse Geschichte! Für das, was ich schreibe, gehe ich mal davon aus, dass die Aussagen vom TE stimmen, ansonsten sähe die Sache anders aus. Viel ist schon geschrieben, daher nur meine 2 ct:
Ich gehe davon aus, dass das Haupt- und damit auch einzige Problem die Raffgier der Familie und die Unreife der Frau ist, die nicht wahrhaben will, dass D eben nicht das Land ist, in dem Milch und Honig fließt, wo man sich den ganzen Tag auch mit 3 kleinen Kindern in den Flaniermeilen der angesagtesten Städte vergnügen kann.
Demzufolge halte ich die Drohung der Ausreise für eine (mehr oder weniger) leere Drohung, um Druck auszuüben. (ich hoffe, ich liege nicht falsch) Sie hätte relativ wenig gewonnen, wenn sie mit den Kindern zurückfliegt und in ärmlichen Verhältnissen lebt, auch wenn dann Zahlungen fließen. Die Hauptnutznießer wäre die geldgierige Familie, die dann über viele Jahre hinweg ausgesorgt hat. Je nach dem, wie stark sie ihre Kinder wirklich liebt (oder nur als Druckmittel sieht und verwendet), wird sie sich mehr oder weniger gut um die Kinder kümmern, denn auch dort ist Shoppen mit Kindern nicht wirklich spaßig.
Inwieweit man mit der Frau noch "vernünftig" reden kann, weiß ich nicht, aber ich würde versuchen, mit ihr einen Deal zu vereinbaren. Ein Agreement, mit dem sie leben kann und das im vernünftigen Rahmen bleibt. Denke, das wird schwer bis unmöglich, aber einen Versuch wäre es für mich wert.
Sollte es eine Lösung geben, dass die Kinder in D bleiben, stellt sich die Frage, in welcher Situation dies passieren wird. ob der TE sich vorstellen kann, mit der Frau unter best. Voraussetzungen weiterzuleben, weiß ich nicht. Nach dem bislang Beschriebenen könnte ich das mir mich, wenn ich in der Lage wäre, nicht vorstellen, wenn da nicht die Kinder wären. Man könnte ja vorschlagen, wenn die Frau wirklich heim will, lass sie gehen, die Kinder bleiben da, man könnte ja noch gewisse Zahlungen versprechen, die nach einer gewissen Zeit so langsam versiegen, da ja keine Grundlage dafür gegeben ist (so etwas Ähnliches wie ne Abfindung), bleibt aber das Problem, wohin mit den Kindern. Job aufgeben ist für mich keine Lösung. Ein Leben mit H4 und Kindergeld ist keine Zukunft, die Vater und Kinder glücklich macht. Da brauchts dann die Familie, z.B. Großeltern oder evtl. Geschwister des TE, die bei der Erziehung unterstützen, damit der Vater weiterhin einen Beruf ausüben kann, aber dennoch seine Vaterrolle für die Kinder wahrnehmen kann. Dies wäre für mich die sinnvollste Variante in diesem Drama, in dem die Kinder die Hauptleidtragenden sind.
Inwieweit sich dieser Vorschlag bzw. Variante davon umsetzen lässt, weiß ich natürlich nicht.
Achja, parallel dazu muss auf jeden Fall versucht werden, das Sorgerecht zu erhalten. Ob alleiniges oder geteiltes Sorgerecht wäre da erstmal zweitrangig.
Die Frau wird auf jeden Fall solange in D warten, bis der TE für sie akzeptable Angebote unterbreitet, davon bin ich überzeugt.