Posts by ALD

    Ist dann die Frage, ob das bei Filipinos auch so erfasst und wie lange es gespeichert wird. Wenn ich mich richtig erinnere, hat sich, wenn wir als Familie gereist sind, die Immigrationn hauptsächlich mit mir beschäftigt.

    Leibliche/adoptive Eltern, könnte sein aber vorsichtig wenn die Fragen wo das Kind lebt!

    Wie gesagt, meinem Bekannten seine Frau ist derzeit in Deutschland. Und das wusste das Konsulat. Und mein Kollege hat explizit nachgefragt und es ist für dieses Konsulat völlig egal ob die PH Frau in der BRD oder auf den PH ist...


    Ich probiere es einfach mal und frage nach...


    Da es auf den Philippinen, zumindest nach meinem Kenntnisstand, kein vergleichbares Meldewesen gibt, wäre die Anwesenheit des Familienangehörigen nicht überprüfbar. Die einzige Möglichkeit dies einzuschränken wäre dann auf eine gemeinsame Einreise zu bestehen.

    abgesehen davon ist das meiner meinung eh total überflüssig wennn es sich nicht um die genau gleiche problematik handelt

    Ich weiß schlicht nicht, wie ich aus einem anderen Thread zitieren soll.

    Es ging um das Bild von Ausländern/Touristen auf den Philippinen, zu dem sich ein Member geäußert hat. Es ist mir wirklich ein Rätsel inwieweit relevant sein soll, in welchem Thread dies steht, also bei Thema Reisen oder Infektion/Covid.

    level


    Die Zitier-Funktion überfordert mich:


    - "leisten"

    Zum Wiederbeleben benötigt man finanzielle Mittel, die die insolventen Geschäftstreibenden nicht mehr haben. In Europa pumpen die Staaten deshalb gerade Milliarden in die Märkte. Woher soll das Geld auf den Philippinen kommen?


    - "Geschäftsreisen"

    Theoretisch mag das für Manila möglich sein. Für die Provinzen, vor allem außerhalb von Luzon, aber sicher nicht. Zusätzlich gibt es noch versicherungsrechtliche Hindernisse und die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, die Reisen momentan unmöglich machen.

    Die

    Ist das etwa keine Meinungsäußerung?

    threadvermischung wird zur sinnentfremdung wenn nicht alles zitiert wird , sondern es nur um rechthaberei geht , sowas sollte man dann schon im ganzen aufzeigen damit die meinung zu 2 verschiedenen themen auch klar wird :mauer

    Ich verstehe Dein Problem nicht. Ich weiß schlicht nicht, wie ich aus einem anderen Thread zitieren soll. Du kannst hier gerne vollständig nachlesen:


    Mögliche neue SARS Infektion? Coronavirus / Sars-CoV-2-Virus

    Im anderen Thread schon:



    "Ausser von ein paar Businesstreibenden habe ich noch nicht gehoert dass Pinoys die Auslaender so sehnlichst vermissen! Ich denke viele, wenn nicht sogar die Mehrzahl, werden sogar froh sein ihr Land endlich wieder weitgehend fuer sich zu haben und die oft hochnaesigen Typen welche ihnen meist von oben herab begegnen nicht mehr sehen zu muessen! Liest man hier doch immer wieder dass die Pinoys in den Augen der meisten Foreigner nichts koennen und alles falsch machen!"


    Ist das etwa keine Meinungsäußerung?

    @ Carabao: In Teilen stimme ich Dir zu, nur ist Deine Betrachtungsweise in dieser Einseitigkeit reichlich trivial. Abschottung als der Weg zur Glückseligkeit.


    Nur zwei Beispiele aus Gesprächen der letzten Tage:


    - Laut einer befreundeten Ärztin kommt es zu Engpässen bei Medikamenten. Zusätzlich fehlt chronisch Kranken zunehmend das Geld diese zu bezahlen.


    - Es reisen nicht nur, nach Deiner Ansicht überwiegend verachtenswerte, Touristen auf die Philippinen, sondern auch Geschäftsleute. Ich war gestern auf einer Tagung zu dem Thema. Zunächst wollte eine Delegation im vergangenen März auf die Philippinen reisen. Dann hatte man Februar 2021 angepeilt, was wohl auch unrealistisch ist. Irgendwann wird man sich nach Alternativen umsehen und damit würden in dem Fall jährliche Millioneninvestitionen verloren gehen.


    Ich bin, entgegen vieler hier, kein Gegner der Corona-Einschränkungen, solange man maßvoll vorgeht. In Deutschland, ich bin ich kein Anhänger der Regierung, sehe ich das als überwiegend gegeben. Zusätzlich muss man es sich leisten können.


    Auf den Philippinen versagt man bei beiden Aspekten.

    Dann sollte man Prioritäten setzen. Kein Mensch versteht, warum Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft einreisen dürfen, aber die Verlobte zum heiraten in Deutschland nicht.

    Ja, dann mach eine Eingabe an deien Abgeordneten...wir hier im Forum werden das nicht ändern!

    Ich denke mal der Visakodex, Gesetze, usw. gilt für alle deutschen Botschaften auf der Welt gleichsam.

    Richtig, aber man hat nunmal nicht genug Beamte vor Ort...was nun?

    Zum 1.: Seit wann dürfen hier nur noch Sachverhalte kritisiert werden, die direkt im Einflussbereichs des Forums liegen? Ich empfinde die Aussage als ausgesprochen provokativ.


    Zum 2.: Auch wenn die Ressourcen begrenzt sind, müssen diese dennoch rechtmäßig genutzt werden. Wenn Facebook Beiträge korrekt waren, dann werden sogar Au-pair Visa bearbeitet. Daher stellt sich durchaus die Frage, ob es verhältnismäßig ist, wenn dies bei Eheschließungen verweigert wird.

    Ich halte die Aussagen für Wunschdenken von Politikern.


    Die harten Fakten sind die Testkapazitäten und denke nicht, dass man die um täglich eine Vielfaches erhöhen kann, vor allem nicht kurzfristig. Zu geringe Testkapazitäten gibt es ja nicht nur an den Flughäfen.


    Vielleicht kann Dino kommentieren, ob es überhaupt diesbezügliche Planungen gibt.

    Die Lage wird sich also schon bis August 2020 "etwas entspannt" haben! Bis dahin wird man das Gros der Gestrandeten und OFW ans Ziel gebracht haben! Und dann hat man wieder Kapazitaeten frei um weitere Gruppen ins Land zu lassen! Denn die aufgebauten Kapazitaeten wird man danach ja nicht wieder herunterfahren!

    Seit März hat man gerade einmal 72.000 OFW´s repatriieren können. Die letzte gefundene Anzahl von registrierten Rückkehrwilligen wird mit 167.000 angegeben.


    https://newsinfo.inquirer.net/…lipinos-repatriated-bello

    https://globalnation.inquirer.…ws-to-come-home-govt-told


    Ich habe zuletzt in Deutschland einen Fall begleitet. Dort wurde die Registrierung durch das POLO Berlin wegen Überlastung abgelehnt. Sie sollte sich notfalls aus Deutschland abschieben lassen. Wenn es hier schon so aussieht, wird es bei den POLO`s im Nahen Osten umso schlimmer sein. Zusätzlich werden weiterhin OFW´s ihre Arbeit verlieren. Insgesamt wird die Anzahl daher also sehr viel größer sein.


    Laut Dino´s Aussagen wird die Aufnahmekapazität durch die Anzahl der täglichen Corona-Tests an den Flughäfen beschränkt. Derzeit sind dies 2000 (1000 Manila, jeweils 500 Cebu und Clark).

    Sollte sich nichts an den Rahmenbedingungen ändern, wird es noch sehr lange dauern, bis alle OFW´s repatriiert wurden.

    Taipei Manila wird mit KLM angeflogen aber halt ab wann?


    Besser geh zu BTH in Hamburg! Der Flug ist sicher


    Die gebuchte Verbindung ist nun am 8. August KLM München ->Amsterdam -> Taoyuan (ohne Umstieg) -> Manila.


    Diese Verbindung ist schon Teil des Verfahrens mit der Ausländerbehörde. Sie kann nicht mehr so einfach wechseln. Vermutlich mangelt es auch am Geld für eine weitere Flugbuchung und Stornokosten.

    Dino, ich weiß es ist Spekulation, aber besteht zumindest eine 50%-Chance das der Flug am 8. stattfindet?

    Es kommt ein Flug von Condor wieder rein aus HAM.


    Der Charterer ist Business Travel Hamburg

    Das nützt ihr nicht mehr. Die Ausländerbehörde bestand darauf unverzüglich eine Flugbuchung vorzulegen, da nach Informationen des Auswärtigen Amts Flüge auf die Philippinen wieder "problemlos" möglich sind.


    Zunächst wurde sie auf Angebote in Flugsuchmaschinen verwiesen, die es schon in diesem Monat gibt. Dabei handelt es sich vermutlich um durch Algorithmen zusammengebastelte Einzelflüge mit 5x Umsteigen und 50h Gesamtflugzeit. Man konnte dann zumindest so weit einwirken, dass sie auf direkte Angebote der Airlines warten durfte.


    Die gebuchte Verbindung ist nun am 8. August KLM München ->Amsterdam -> Taoyuan (ohne Umstieg) -> Manila. Gibt es Chancen, dass der Flug durchgeführt wird?

    Ich habe mit einem Fall zu tun, bei dem das nationale Visum nicht verlängert wird, weil eine Ausgleichsqualifizierung endgültig nicht bestanden wurde.


    Während zeitgleich Abschiebungen ausgesetzt sind und Schengenvisa ohne Einzelfallprüfung pauschal verlängert werden, muss sie nun D kurzfristig verlassen. Beim POLO in Berlin wurde angefragt, ob weitere gecharterte Flüge geplant sind. Von dort kam nur die Antwort, dass man wegen Überlastung Ihren Fall nicht bearbeiten kann. Notfalls soll sie sich abschieben lassen. Die Websites der Airlines haben erst ab August wieder Flüge Richtung Manila und davon wurde nun einer am 8. gebucht.


    Es zeigt sich mal wieder der Irrsinn der deutschen Migrationspolitik. Obwohl eine Weiterbeschäftigungszusage des Arbeitgebers in einem systemrelevanten Beruf vorliegt, wenn auch nur in einer Hilfstätigkeit, und bestätigt wurde, dass sie nicht kurzfristig zu ersetzen ist, wurde eine Weiterbeschäftigung untersagt.


    So weit, so gut. Problematisch wird es, wenn dieser Flug vonseiten der Airline storniert wird. Nach Dino´s Beschreibungen erscheint mir dies als wahrscheinlich. Die Folgen wären Obdachlosigkeit, die Wohnung muss ja durch die Ausreise gekündigt werden, und Probleme bei der Finanzierung des Lebensunterhalts. Man müsste sich also schon jetzt Gedanken machen, welche Sozialleistungen sie beantragen könnte.


    Dino, ich weiß es ist Spekulation, aber besteht zumindest eine 50%-Chance das der Flug am 8. stattfindet?

    Unter dem Facebook Beitrag nicht ein einziger kritischer Kommentar. Widerlich diese Speichellecker.

    sei dabei ! keine sprüche klopfen , ich warte nun auf deinen ersten kritischen kommentar ! 8-)

    Mangels Betroffenheit wäre das ziemlich unpassend.


    Da die Eltern meiner Frau eine private Grundschule in der Provinz betreiben, beobachte ich das Geschehen dennoch. Einerseits verwundern mich die illusorischen Vorstellungen. Die glauben tatsächlich, das könnte funktionieren. Dabei hat die Mehrzahl der Schüler vermutlich keinen Zugang zu notwendigen Geräten und noch weniger zu ausreichenden Internetverbindungen, vor allem, wenn demnächst das ganze Land im Online-Unterricht ist.


    Ebenso verwundert, dass es absolut keinen öffentlichen Widerspruch zur Absage eines kompletten Schuljahres gibt. Mir ist bewusst, dass es in Anbetracht der prekären Zustände an den staatlichen Schulen keine einfache Alternative gibt. Es wird aber nicht einmal eine Debatte geführt, bis auf die einzelnen Stimmen, die Ausnahmen für Regionen ohne Infektionsgeschehen fordern. Gleichzeitig ist es ein maximaler Kontrast zu vielen Nachbarländern in der Region. Man stelle sich vor in Singapur, Südkorea, etc. würden die Kinder nicht mehr 12h täglich gedrillt.

    Zu guter Letzt gab es dann noch einen sehr interessanten FB-Link zum "Attorney Joseph Noel M. Estrada" welcher dort in einem 909 Worte langen Pamphlet erklaert warum die Eltern trotz des "new normal" immernoch denselben Preis bezahlen muessen.


    Der FB-Link hier: https://www.facebook.com/attye…31181203974624?__tn__=K-R

    Und der Beitrag auch als Quote nochmal hier:

    Unter dem Facebook Beitrag nicht ein einziger kritischer Kommentar. Widerlich diese Speichellecker.

    Einerseits danke für den Bericht. Andererseits habe ich heute Nacht wahrscheinlich Albträume, weil alte Erinnerungen hochkommen.


    Obwohl ich mehrmals wöchentlich mit Freunden/Verwandten in Kontakt stehe, hätte ich ein solches Chaos nicht für möglich gehalten.


    Die Frage, die sich mir immer mehr aufdrängt ist, wie lange wollen Expats das noch mitmachen, vor allem, wenn Kinder involviert sind.


    Die Eltern meiner Frau betreiben eine private Grundschule in der Provinz. Man geht nicht davon aus, dass vor Beginn des Schuljahres 2021 Präsenzunterricht möglich sein wird. Das bedeutet auch, dass in anderen Bereichen kaum Hoffnung auf eine vorherige Rückkehr zur Normalität besteht.

    Ist natürlich off-topic und gehört in einen neuen Thread.

    Lange ist es her...


    Man benötigt eigentlich nur 2 Dinge:


    1. Milch

    Damit meine ich echte Milch, also keine Formelmilch, die auf den Philippinen im selben Regal steht. Haltbarkeitstyp ist nach meinen Erfahrungen egal. Frische, auf den Philippinen produzierte Milch, würde ich nicht dauerhaft konsumieren. Es wird hauptsächlich Copramehl verfüttert, was sehr hoch mit Aflatoxinen belastet ist. Die gehen in die Milch über.


    2. Joghurt

    Auch hier muss es sich um echten Joghurt handeln. Es wird dort auch Joghurt verkauft, der keine aktiven Kulturen beinhaltet. Der fast überall erhältliche Nestle-Joghurt funktioniert.



    Die ersten Male habe ich einfach einige Löffel von dem gekauften Joghurt in ein großes Glas (Standart-Gurkenglas, wenn ich mich richtig erinnere) gegeben, mit Milch aufgefüllt und mit Klebeband an der warmen Stelle auf der Rückseite des Kühlschranks befestigt.

    Die Ergebnisse waren eher nicht so gut. Dauert lange, ca. 24h und die Konsistenz war recht klumpig. Ich habe dann aus dem Ausland online diesen Typ Joghurtmaker bestellt:


    https://www.saturn.de/de/produ…BEgJKUfD_BwE&gclsrc=aw.ds


    Später habe ich ihn auch lokal bei S&R und Lazada gesehen.

    Damit geht es schneller, ca. die Hälfte der Zeit, und die Konsistenz ist viel besser. Ein Teelöffel Joghurt pro Glas reicht aus. Ich habe maximal einmal den selbst hergestellten Joghurt als Basis für die weitere Herstellung verwendet. Die Qualität lässt mit jedem Zyklus nach. Letztendlich stellt man auf diese Weise nicht autark eigenen Joghurt her, sondern man streckt Gekauften.

    ALD

    Ich danke dir sehr für deine Ausführungen.
    Ich verstehe warum es nicht "zu einfach" sein soll einen Filipino in einem anderen Land arbeiten zu lassen. Aber das was die da schreiben und wie es gehandhabt wird ergibt bei mir das Gefühl der modernen Sklavenhaltung. Man legt so viele Steinchen in Weg das kaum was zustande kommen kann.

    Einerseits hast Du recht, so habe ich es anfangs auch gesehen.


    Andererseits macht man das, so zumindest die ursprüngliche Intention, um die Migranten zu schützen. Auf den Philippinen sind viele Menschen so unglaublich naiv. Selbst in den offensichtlichsten Situationen ringen keine Alarmglocken und trotz der ganzen Schutzvorschriften endet die Migration häufig in sklavereiähnlichen Zuständen. Es gab auch in Bezug auf Deutschland viele Fälle, in denen Jobs in Krankenhäusern beworben wurden und am Ende sind Pflegekräfte in der häuslichen Intensivpflege gelandet mit 24/7 Arbeit/Bereitschaft allein im Haushalt der zu pflegenden Person.


    Ich sehe das Problem eher in der Umsetzung. Die Regelwerke haben ein Bürokratiemonstrum erschaffen und die Anwendung erfolgt oft willkürlich. In dem beschriebenen Fall sind, soweit mir bekannt, alle Akteure noch in dem Bereich tätig.

    Für eine einzelne Person wäre dies aufgrund des Aufwandes und auch aus finanziellen Gründen Wahnsinn so durchzuziehen. Fraglich, ob die Akkreditierung unter den gegebenen Umständen überhaupt erteilt würde.

    Weshalb meinst du ist es Wahnsinn das durchzuziehen? Würde mich freuen wenn du da noch etwas dazu schreiben könntest. Gibt es da Agenturen auf den Philippinen die einen hier unterstützen würden?


    LG Tom

    Schau Dir die Verfahren an und entscheide selbst, ob es den Aufwand wert ist


    Das allgemeine Regelwerk:

    http://www.poea.gov.ph/laws&ru…s%20And%20Regulations.pdf


    Spezielle Regelungen für die Vermittlung von Pflegekräften nach Deutschland:

    http://www.poea.gov.ph/gbr/2016/4.pdf


    Über Deinem Vorhaben hängt ein Damoklesschwert, dass auch für andere Berufsgruppen zukünftig spezielle Regelungen in Kraft treten, deren Vorgaben u.U. nicht einfach zu erfüllen sind.

    Da ich teilweise an diesen Diskussionen beteiligt war: Man ist sich auf philippinischer Seite bewusst, dass die Situation in Deutschland schwierig ist. Zum einen gab es in den letzten Jahren viele Probleme mit unseriösen Arbeitgebern, vor allem in der Pflegebranche. Sowohl die Botschaft in Berlin, als auch POEA, haben mehrfach vor Vermittlungen nach Deutschland gewarnt.


    Zum anderen haben wir hier eine irrsinnige Bürokratie und Verfahren sind durch das neue Fachkräftezuwanderungsgesetz weitestgehend ungetestet. Seit letztem Jahr gibt es in Berlin ein POLO und jede Neuakkreditierung wird genau geprüft.

    Auf Deiner Seite stellt sich die grundsätzliche Frage, ob Du mit offenen Karten spielst, also eine Vermischung von privaten und geschäftlichen Interessen, oder Umstände vortäuscht, die die Erfolgsaussichten erhöhen.


    1. Agenturen

    Keine halbwegs seriöse Agentur wird für eine einzelne zu vermittelnde Person den bürokratischen Aufwand betreiben. In der manpower request als Teil der Akkreditierung muss die Gesamtzahl der offenen Stellen gemeldet werden. Bei einem ehrlichen Vorgehen wird man auch nicht das Risiko eingehen wollen, da man für Fehlverhalten Deinerseits haftbar ist.

    Solltest Du dennoch jmd. finden, bist Du diesen ausgeliefert. Es besteht z.b die Gefahr, dass mit Einsatz von viel Zeit und Geld alle Voraussetzungen erfüllt werden und nur die Ausstellung des OEC offen ist. Ich habe es selbst schon erlebt, dass die Agentur dann "nachverhandeln" wollte.


    2.

    Die philippinischen Behörden werden sich erst dann ernsthaft mit Deinem Akkreditierungsantrag auseinandersetzen, wenn alle benötigten Dokumente vorliegen. Als Kosten für die Zusammenstellung würde ich, abhängig von den Umständen des Einzelfalls, mindestens 1500,- EUR für Übersetzungen, notarielle Beglaubigungen und Legalisierungen ansetzen.

    Scheitert die Akkreditierung, dann ist das Geld trotzdem weg. Das Verfahren dauert häufig mehrere Monate und es können weitere Nachweise gefordert werden, vor allem, wenn das Anliegen so unstimmig ist wie bei Dir.


    Bei Hochqualifizierten und entsprechenden Arbeitskonditionen in D, sähe die Angelegenheit u.U. anders aus. Ein philippinischer Bachelor reicht da aber nicht.


    Unter den gegebenen Umständen würde ich dringend von diesem Weg abraten und insbesondere nach philippinischer Rechtslage illegal zu handeln. Es wäre auch nicht mit der Ankunft in Deutschland dauerhaft gelöst, da Sie als OFW bei jeder Heimreise ein neues OEC beantragen müsste. Die Philippinen verstehen in dieser Angelegenheit keinen Spaß, man schaue sich nur die Strafrahmen für illegal recruitment an.