Posts by ALD

    Dann sollte man Prioritäten setzen. Kein Mensch versteht, warum Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft einreisen dürfen, aber die Verlobte zum heiraten in Deutschland nicht.

    Ja, dann mach eine Eingabe an deien Abgeordneten...wir hier im Forum werden das nicht ändern!

    Ich denke mal der Visakodex, Gesetze, usw. gilt für alle deutschen Botschaften auf der Welt gleichsam.

    Richtig, aber man hat nunmal nicht genug Beamte vor Ort...was nun?

    Zum 1.: Seit wann dürfen hier nur noch Sachverhalte kritisiert werden, die direkt im Einflussbereichs des Forums liegen? Ich empfinde die Aussage als ausgesprochen provokativ.


    Zum 2.: Auch wenn die Ressourcen begrenzt sind, müssen diese dennoch rechtmäßig genutzt werden. Wenn Facebook Beiträge korrekt waren, dann werden sogar Au-pair Visa bearbeitet. Daher stellt sich durchaus die Frage, ob es verhältnismäßig ist, wenn dies bei Eheschließungen verweigert wird.

    Ich halte die Aussagen für Wunschdenken von Politikern.


    Die harten Fakten sind die Testkapazitäten und denke nicht, dass man die um täglich eine Vielfaches erhöhen kann, vor allem nicht kurzfristig. Zu geringe Testkapazitäten gibt es ja nicht nur an den Flughäfen.


    Vielleicht kann Dino kommentieren, ob es überhaupt diesbezügliche Planungen gibt.

    Die Lage wird sich also schon bis August 2020 "etwas entspannt" haben! Bis dahin wird man das Gros der Gestrandeten und OFW ans Ziel gebracht haben! Und dann hat man wieder Kapazitaeten frei um weitere Gruppen ins Land zu lassen! Denn die aufgebauten Kapazitaeten wird man danach ja nicht wieder herunterfahren!

    Seit März hat man gerade einmal 72.000 OFW´s repatriieren können. Die letzte gefundene Anzahl von registrierten Rückkehrwilligen wird mit 167.000 angegeben.


    https://newsinfo.inquirer.net/…lipinos-repatriated-bello

    https://globalnation.inquirer.…ws-to-come-home-govt-told


    Ich habe zuletzt in Deutschland einen Fall begleitet. Dort wurde die Registrierung durch das POLO Berlin wegen Überlastung abgelehnt. Sie sollte sich notfalls aus Deutschland abschieben lassen. Wenn es hier schon so aussieht, wird es bei den POLO`s im Nahen Osten umso schlimmer sein. Zusätzlich werden weiterhin OFW´s ihre Arbeit verlieren. Insgesamt wird die Anzahl daher also sehr viel größer sein.


    Laut Dino´s Aussagen wird die Aufnahmekapazität durch die Anzahl der täglichen Corona-Tests an den Flughäfen beschränkt. Derzeit sind dies 2000 (1000 Manila, jeweils 500 Cebu und Clark).

    Sollte sich nichts an den Rahmenbedingungen ändern, wird es noch sehr lange dauern, bis alle OFW´s repatriiert wurden.

    Taipei Manila wird mit KLM angeflogen aber halt ab wann?


    Besser geh zu BTH in Hamburg! Der Flug ist sicher


    Die gebuchte Verbindung ist nun am 8. August KLM München ->Amsterdam -> Taoyuan (ohne Umstieg) -> Manila.


    Diese Verbindung ist schon Teil des Verfahrens mit der Ausländerbehörde. Sie kann nicht mehr so einfach wechseln. Vermutlich mangelt es auch am Geld für eine weitere Flugbuchung und Stornokosten.

    Dino, ich weiß es ist Spekulation, aber besteht zumindest eine 50%-Chance das der Flug am 8. stattfindet?

    Es kommt ein Flug von Condor wieder rein aus HAM.


    Der Charterer ist Business Travel Hamburg

    Das nützt ihr nicht mehr. Die Ausländerbehörde bestand darauf unverzüglich eine Flugbuchung vorzulegen, da nach Informationen des Auswärtigen Amts Flüge auf die Philippinen wieder "problemlos" möglich sind.


    Zunächst wurde sie auf Angebote in Flugsuchmaschinen verwiesen, die es schon in diesem Monat gibt. Dabei handelt es sich vermutlich um durch Algorithmen zusammengebastelte Einzelflüge mit 5x Umsteigen und 50h Gesamtflugzeit. Man konnte dann zumindest so weit einwirken, dass sie auf direkte Angebote der Airlines warten durfte.


    Die gebuchte Verbindung ist nun am 8. August KLM München ->Amsterdam -> Taoyuan (ohne Umstieg) -> Manila. Gibt es Chancen, dass der Flug durchgeführt wird?

    Ich habe mit einem Fall zu tun, bei dem das nationale Visum nicht verlängert wird, weil eine Ausgleichsqualifizierung endgültig nicht bestanden wurde.


    Während zeitgleich Abschiebungen ausgesetzt sind und Schengenvisa ohne Einzelfallprüfung pauschal verlängert werden, muss sie nun D kurzfristig verlassen. Beim POLO in Berlin wurde angefragt, ob weitere gecharterte Flüge geplant sind. Von dort kam nur die Antwort, dass man wegen Überlastung Ihren Fall nicht bearbeiten kann. Notfalls soll sie sich abschieben lassen. Die Websites der Airlines haben erst ab August wieder Flüge Richtung Manila und davon wurde nun einer am 8. gebucht.


    Es zeigt sich mal wieder der Irrsinn der deutschen Migrationspolitik. Obwohl eine Weiterbeschäftigungszusage des Arbeitgebers in einem systemrelevanten Beruf vorliegt, wenn auch nur in einer Hilfstätigkeit, und bestätigt wurde, dass sie nicht kurzfristig zu ersetzen ist, wurde eine Weiterbeschäftigung untersagt.


    So weit, so gut. Problematisch wird es, wenn dieser Flug vonseiten der Airline storniert wird. Nach Dino´s Beschreibungen erscheint mir dies als wahrscheinlich. Die Folgen wären Obdachlosigkeit, die Wohnung muss ja durch die Ausreise gekündigt werden, und Probleme bei der Finanzierung des Lebensunterhalts. Man müsste sich also schon jetzt Gedanken machen, welche Sozialleistungen sie beantragen könnte.


    Dino, ich weiß es ist Spekulation, aber besteht zumindest eine 50%-Chance das der Flug am 8. stattfindet?

    Unter dem Facebook Beitrag nicht ein einziger kritischer Kommentar. Widerlich diese Speichellecker.

    sei dabei ! keine sprüche klopfen , ich warte nun auf deinen ersten kritischen kommentar ! 8-)

    Mangels Betroffenheit wäre das ziemlich unpassend.


    Da die Eltern meiner Frau eine private Grundschule in der Provinz betreiben, beobachte ich das Geschehen dennoch. Einerseits verwundern mich die illusorischen Vorstellungen. Die glauben tatsächlich, das könnte funktionieren. Dabei hat die Mehrzahl der Schüler vermutlich keinen Zugang zu notwendigen Geräten und noch weniger zu ausreichenden Internetverbindungen, vor allem, wenn demnächst das ganze Land im Online-Unterricht ist.


    Ebenso verwundert, dass es absolut keinen öffentlichen Widerspruch zur Absage eines kompletten Schuljahres gibt. Mir ist bewusst, dass es in Anbetracht der prekären Zustände an den staatlichen Schulen keine einfache Alternative gibt. Es wird aber nicht einmal eine Debatte geführt, bis auf die einzelnen Stimmen, die Ausnahmen für Regionen ohne Infektionsgeschehen fordern. Gleichzeitig ist es ein maximaler Kontrast zu vielen Nachbarländern in der Region. Man stelle sich vor in Singapur, Südkorea, etc. würden die Kinder nicht mehr 12h täglich gedrillt.

    Zu guter Letzt gab es dann noch einen sehr interessanten FB-Link zum "Attorney Joseph Noel M. Estrada" welcher dort in einem 909 Worte langen Pamphlet erklaert warum die Eltern trotz des "new normal" immernoch denselben Preis bezahlen muessen.


    Der FB-Link hier: https://www.facebook.com/attye…31181203974624?__tn__=K-R

    Und der Beitrag auch als Quote nochmal hier:

    Unter dem Facebook Beitrag nicht ein einziger kritischer Kommentar. Widerlich diese Speichellecker.

    Einerseits danke für den Bericht. Andererseits habe ich heute Nacht wahrscheinlich Albträume, weil alte Erinnerungen hochkommen.


    Obwohl ich mehrmals wöchentlich mit Freunden/Verwandten in Kontakt stehe, hätte ich ein solches Chaos nicht für möglich gehalten.


    Die Frage, die sich mir immer mehr aufdrängt ist, wie lange wollen Expats das noch mitmachen, vor allem, wenn Kinder involviert sind.


    Die Eltern meiner Frau betreiben eine private Grundschule in der Provinz. Man geht nicht davon aus, dass vor Beginn des Schuljahres 2021 Präsenzunterricht möglich sein wird. Das bedeutet auch, dass in anderen Bereichen kaum Hoffnung auf eine vorherige Rückkehr zur Normalität besteht.

    Ist natürlich off-topic und gehört in einen neuen Thread.

    Lange ist es her...


    Man benötigt eigentlich nur 2 Dinge:


    1. Milch

    Damit meine ich echte Milch, also keine Formelmilch, die auf den Philippinen im selben Regal steht. Haltbarkeitstyp ist nach meinen Erfahrungen egal. Frische, auf den Philippinen produzierte Milch, würde ich nicht dauerhaft konsumieren. Es wird hauptsächlich Copramehl verfüttert, was sehr hoch mit Aflatoxinen belastet ist. Die gehen in die Milch über.


    2. Joghurt

    Auch hier muss es sich um echten Joghurt handeln. Es wird dort auch Joghurt verkauft, der keine aktiven Kulturen beinhaltet. Der fast überall erhältliche Nestle-Joghurt funktioniert.



    Die ersten Male habe ich einfach einige Löffel von dem gekauften Joghurt in ein großes Glas (Standart-Gurkenglas, wenn ich mich richtig erinnere) gegeben, mit Milch aufgefüllt und mit Klebeband an der warmen Stelle auf der Rückseite des Kühlschranks befestigt.

    Die Ergebnisse waren eher nicht so gut. Dauert lange, ca. 24h und die Konsistenz war recht klumpig. Ich habe dann aus dem Ausland online diesen Typ Joghurtmaker bestellt:


    https://www.saturn.de/de/produ…BEgJKUfD_BwE&gclsrc=aw.ds


    Später habe ich ihn auch lokal bei S&R und Lazada gesehen.

    Damit geht es schneller, ca. die Hälfte der Zeit, und die Konsistenz ist viel besser. Ein Teelöffel Joghurt pro Glas reicht aus. Ich habe maximal einmal den selbst hergestellten Joghurt als Basis für die weitere Herstellung verwendet. Die Qualität lässt mit jedem Zyklus nach. Letztendlich stellt man auf diese Weise nicht autark eigenen Joghurt her, sondern man streckt Gekauften.

    ALD

    Ich danke dir sehr für deine Ausführungen.
    Ich verstehe warum es nicht "zu einfach" sein soll einen Filipino in einem anderen Land arbeiten zu lassen. Aber das was die da schreiben und wie es gehandhabt wird ergibt bei mir das Gefühl der modernen Sklavenhaltung. Man legt so viele Steinchen in Weg das kaum was zustande kommen kann.

    Einerseits hast Du recht, so habe ich es anfangs auch gesehen.


    Andererseits macht man das, so zumindest die ursprüngliche Intention, um die Migranten zu schützen. Auf den Philippinen sind viele Menschen so unglaublich naiv. Selbst in den offensichtlichsten Situationen ringen keine Alarmglocken und trotz der ganzen Schutzvorschriften endet die Migration häufig in sklavereiähnlichen Zuständen. Es gab auch in Bezug auf Deutschland viele Fälle, in denen Jobs in Krankenhäusern beworben wurden und am Ende sind Pflegekräfte in der häuslichen Intensivpflege gelandet mit 24/7 Arbeit/Bereitschaft allein im Haushalt der zu pflegenden Person.


    Ich sehe das Problem eher in der Umsetzung. Die Regelwerke haben ein Bürokratiemonstrum erschaffen und die Anwendung erfolgt oft willkürlich. In dem beschriebenen Fall sind, soweit mir bekannt, alle Akteure noch in dem Bereich tätig.

    Für eine einzelne Person wäre dies aufgrund des Aufwandes und auch aus finanziellen Gründen Wahnsinn so durchzuziehen. Fraglich, ob die Akkreditierung unter den gegebenen Umständen überhaupt erteilt würde.

    Weshalb meinst du ist es Wahnsinn das durchzuziehen? Würde mich freuen wenn du da noch etwas dazu schreiben könntest. Gibt es da Agenturen auf den Philippinen die einen hier unterstützen würden?


    LG Tom

    Schau Dir die Verfahren an und entscheide selbst, ob es den Aufwand wert ist


    Das allgemeine Regelwerk:

    http://www.poea.gov.ph/laws&ru…s%20And%20Regulations.pdf


    Spezielle Regelungen für die Vermittlung von Pflegekräften nach Deutschland:

    http://www.poea.gov.ph/gbr/2016/4.pdf


    Über Deinem Vorhaben hängt ein Damoklesschwert, dass auch für andere Berufsgruppen zukünftig spezielle Regelungen in Kraft treten, deren Vorgaben u.U. nicht einfach zu erfüllen sind.

    Da ich teilweise an diesen Diskussionen beteiligt war: Man ist sich auf philippinischer Seite bewusst, dass die Situation in Deutschland schwierig ist. Zum einen gab es in den letzten Jahren viele Probleme mit unseriösen Arbeitgebern, vor allem in der Pflegebranche. Sowohl die Botschaft in Berlin, als auch POEA, haben mehrfach vor Vermittlungen nach Deutschland gewarnt.


    Zum anderen haben wir hier eine irrsinnige Bürokratie und Verfahren sind durch das neue Fachkräftezuwanderungsgesetz weitestgehend ungetestet. Seit letztem Jahr gibt es in Berlin ein POLO und jede Neuakkreditierung wird genau geprüft.

    Auf Deiner Seite stellt sich die grundsätzliche Frage, ob Du mit offenen Karten spielst, also eine Vermischung von privaten und geschäftlichen Interessen, oder Umstände vortäuscht, die die Erfolgsaussichten erhöhen.


    1. Agenturen

    Keine halbwegs seriöse Agentur wird für eine einzelne zu vermittelnde Person den bürokratischen Aufwand betreiben. In der manpower request als Teil der Akkreditierung muss die Gesamtzahl der offenen Stellen gemeldet werden. Bei einem ehrlichen Vorgehen wird man auch nicht das Risiko eingehen wollen, da man für Fehlverhalten Deinerseits haftbar ist.

    Solltest Du dennoch jmd. finden, bist Du diesen ausgeliefert. Es besteht z.b die Gefahr, dass mit Einsatz von viel Zeit und Geld alle Voraussetzungen erfüllt werden und nur die Ausstellung des OEC offen ist. Ich habe es selbst schon erlebt, dass die Agentur dann "nachverhandeln" wollte.


    2.

    Die philippinischen Behörden werden sich erst dann ernsthaft mit Deinem Akkreditierungsantrag auseinandersetzen, wenn alle benötigten Dokumente vorliegen. Als Kosten für die Zusammenstellung würde ich, abhängig von den Umständen des Einzelfalls, mindestens 1500,- EUR für Übersetzungen, notarielle Beglaubigungen und Legalisierungen ansetzen.

    Scheitert die Akkreditierung, dann ist das Geld trotzdem weg. Das Verfahren dauert häufig mehrere Monate und es können weitere Nachweise gefordert werden, vor allem, wenn das Anliegen so unstimmig ist wie bei Dir.


    Bei Hochqualifizierten und entsprechenden Arbeitskonditionen in D, sähe die Angelegenheit u.U. anders aus. Ein philippinischer Bachelor reicht da aber nicht.


    Unter den gegebenen Umständen würde ich dringend von diesem Weg abraten und insbesondere nach philippinischer Rechtslage illegal zu handeln. Es wäre auch nicht mit der Ankunft in Deutschland dauerhaft gelöst, da Sie als OFW bei jeder Heimreise ein neues OEC beantragen müsste. Die Philippinen verstehen in dieser Angelegenheit keinen Spaß, man schaue sich nur die Strafrahmen für illegal recruitment an.

    Wenn es über den Weg Arbeitsmigration laufen soll, dann gilt das nicht nur für die Verfahren in Deutschland, sondern auch für die Philippinen.


    Für die Ausreise bräuchte Sie ein OEC (Overseas Employment Certificate/Ausreiseerlaubnis) der POEA. Voraussetzung dafür ist die Mitwirkung einer akkreditierten philippinischen Agentur und die Akkreditierung Deiner Firma als Arbeitgeber. Für eine einzelne Person wäre dies aufgrund des Aufwandes und auch aus finanziellen Gründen Wahnsinn so durchzuziehen. Fraglich, ob die Akkreditierung unter den gegebenen Umständen überhaupt erteilt würde.

    ... und ein Kind habe.

    Vielleicht hilft es dann ja bei einer spaeteren Wiedereinreise im Juli oder August.


    LG Carabao

    Die Geburtsurkunde des Kindes ist vielleicht das Dokument, welches Dir bei der Rueckreise die Tuer zum Flieger oeffnet?!


    Wenn man das gegeneinander abwägt, dann stellt ein Kind ein mindestens ebenso starkes berechtigtes Interesse dar wie ein Ehepartner. Ich kenne aber auch nur diese Formulierung.


    Philippine citizens and their foreign spouse/children

    Danach eher nicht. Es ist wie so häufig bei philippinischen Rechtsnormen, dass unsauber gearbeitet wird. Ich weiß nicht, ob es an anderer Stelle im philippinischen Recht ein Diskriminierungsverbot unehelicher Kinder gibt. Allerdings gibt es den Balikbayanstatus auch nur für Ehepartner.

    Was die Barangay dazu an Dokumenten ausstellt sollte direkt keine Wirkung haben. Ich würde mich VOR der Ausreise nach Deutschland mit dem Anliegen an die philippinische Botschaft in Berlin wenden.

    ...die Kinder sind aber Doppel-Staatler (auch wenn wir die phil. Pässe nicht mehr erneuert haben). Wie wird es sich dann damit verhalten, wenn z.B. Kinder in der Ausbildung sein werden und das gerechnete Equivalent verdienen?

    Die Doppel-Staatler-Kinder sollten dann bei einer späteren Einreise in die Philippinen tunlichst nur ihren deutschen Pass vorzeigen.

    Die Frage ist, ob irgendwo im System gespeichert ist, wer Doppelstaatler ist.


    Für die Zeit der Coronakrise wurde die Umsetzung vorübergehend ausgesetzt.


    https://newsinfo.inquirer.net/…ions-amid-covid-19-crisis

    https://cnnphilippines.com/new…Health-contributions.html


    Auf die grundsätzliche Problematik der fehlenden Gegenleistung wurde nicht eingegangen. Daran sind die Beschwerdeführer der Petition in gewisser Weise selbst schuld, da die momentane Krise zu sehr in den Mittelpunkt der Empörung gestellt wurde.

    Auf einige handwerkliche Mängel in dem Regelwerk bist Du ja schon eingegangen. Wenn man OFW´s stärker an einer Umverteilung beteiligen möchte, dann sollte man das korrekterweise über eine Einkommenssteuer machen.

    Was würde das jetzt im Ergebnis ändern, wenn man an der Einkommenssteuerschraube dreht? - Bei den Ländern, die ein Doppelbesteuerungsabkommen mit den Philippinen haben, wie z.B. Deutschland, würde eine Änderung des philippinischen Einkommenssteuertarifs zudem vermutlich gar keine Auswirkungen haben.


    Es mag vielleicht auf Dich nicht zutreffen, aber im Allgemeinen lassen sich Menschen nicht gerne verarschen. Auch wenn es finanziell am Ergebnis nichts ändert, wäre bei einem korrekten Vorgehen zumindest eher ein vernünftiger politischer Diskurs über die Sinnhaftigkeit möglich gewesen.


    Scheinbar haben auch philippinische Politiker diese Problematik erkannt

    https://globalnation.inquirer.…lhealth-rate-hike-on-ofws

    Mal am Rande, betreiben wir in der gesetzlichen Krankenversicherung über die ebenfalls einkommensabhängigen Beiträge und v.a. mit dem Instrument der Familienversicherung ja auch massiv soziale Umverteilung.

    Als "massiv" würde ich es im Vergleich zu diesem Vorgehen sicher nicht bezeichnen.


    Es ist doch dieses absurde Missverhältnis, dass Beitragszahler zwangsweise Höchstsätze abführen müssen, obwohl sie die Leistungen des Systems faktisch nicht in Anspruch nehmen können, was für Empörung sorgt. OFW´s haben auch bisher jährlich 2400 PHP an Beiträgen gezahlt, was in Anbetracht der Umstände schon nahe am Angemessenheitsmaximum sein sollte.


    Auf einige handwerkliche Mängel in dem Regelwerk bist Du ja schon eingegangen. Wenn man OFW´s stärker an einer Umverteilung beteiligen möchte, dann sollte man das korrekterweise über eine Einkommenssteuer machen.

    Wir fragen uns hier auch wie es ist wenn man nur alle zwei Jahre auf die Philippinen geht, muss man dann rückwirkend bei Ausreise für zwei Jahre bezahlen?

    Ja, plus Strafgebühren für verspätete Zahlungen und Zinsen.


    Nach dem 1. Lesen musste ich mich kneifen. Diese Dreistigkeit ist nicht zu übertreffen. Neben den genannten Punkten wird auch nicht die Abgabenhöhe in den Gastländern berücksichtigt. In Deutschland sind wir da Weltspitze. Hinzu kommen nun derzeit 3%, ab 2024 dann 5% des jährlichen Bruttoeinkommens, die die Philippinen gerne hätten.


    Bei der praktischen Umsetzung gibt es zwischen OFW´s und allen anderen Gruppen aber Unterschiede. Bei ersteren ist durch die Ausreiseformalitäten bekannt wie viel sie verdienen. Seit letztem Jahr müssen sie auch bei jedem Heimaturlaub, außer bei extrem kurzen Aufenthalten, jedes Mal ein neues OEC beantragen. Voraussetzung dafür ist die Vorlage von beglaubigten und legalisierten Arbeitsverträgen.

    So wie ich es verstehe, ist dies bei den anderen Gruppen nicht vorgesehen und auch nur schwer umsetzbar. Solange andere Staaten die benötigten Daten nicht weiterleiten, ist für philippinische Behörden dann nicht nachvollziehbar, wie hoch der tatsächliche Verdienst ist, bzw. könnte man theoretisch seinen Steuerbescheid mit Photoshop optimieren.


    Da die Überprüfung aber bei der Ausreise am Flughafen stattfindet, ist man den Eintreibern maximal ausgeliefert und kann nach Belieben erpresst werden. Man kann sich ja nicht wehren und auf Diskussionen einlassen, wenn die Gefahr besteht den Flug zu verpassen.


    Ich mache da nicht mit. Solange meine Frau keine deutsche Staatsbürgerschaft hat, gibt es keine Philippinenreise.


    Die Angelegenheit schlägt ziemlich hohe Wellen. Stand jetzt haben knapp 335k eine Petition dagegen unterzeichnet.


    https://www.change.org/p/philh…payment-from-ofw-s-salary