Posts by ALD

    Es ging um DE / PH. Nicht ploetzlich irgendwelche EU Laender. Sonst koennten wir auch noch Preisvergleiche mit Afrika anfangen. Das ist doch Unsinn.

    Die Einbeziehung der übrigen EU drängt sich aufgrund des Krankenversicherungsschutzes auf, der hier als wesentliches Problem auf den Philippinen ausgemacht wurde. Als Rentner erhält man innerhalb der Gemeinschaft über die deutsche Krankenversicherung alle Leistungen, die im jeweiligen Krankenversicherungssystem vorgesehen sind.


    Daher halte ich es für abwegig, das als Unsinn zu bezeichnen bzw. mit Afrika gleichzusetzen.

    Das Ideal liegt wahrscheinlich in der Mitte, aber die beschriebenen Herren-Stammtische machen sich nach meinen Erfahrungen leider nicht ausreichend Gedanken über Notfälle.


    Es gab zu meinen Zeiten quasi permanent Sammelaktionen für erkrankte oder verstorbene Ausländer bzw. deren Hinterbliebene. Persönlich würde ich das Siechtum in deutschen Pflegeheimen auch nicht unbedingt als schlechter betrachten im Vergleich zu einem, wenngleich kürzeren, Verrecken ohne Geld auf den Philippinen bzw. in der Obhut von inkompetentem und gleichgültigem Personal.


    Ich bin rh- und war auf den Philippinen in entsprechenden Netzwerken aktiv. Es ist aus deutscher Sicht z.B. unvorstellbar, wie viele Menschen dort sterben, weil es keine Blutkonserven gibt bzw. diese zu spät ankommen.

    Als 3. Punkt würde ich noch hinzufügen, zumindest war es früher so, dass viele Resorts auf Samal Hobbyprojekte von Reichen sind und selbst zu normalen Zeiten defizitär liefen.

    Ich hatte ja noch eine andere Geschichte angekündigt. Here we go:


    Wir waren mit der grossen erweiterten Familie auf einem "Open Air-Food-Festival". Man hat da relativ viel zu tun mit Kinder und Senior Citizens im Auge zu behalten, das Essen nicht fallen zu lassen und einen Platz zu finden wo alle sich niederlassen können. Dadurch habe ich auch selbst gar nicht mitbekommen, was mir meine Frau dann erzählte, nämlich das ein Typ stehenblieb und mir Nachrief "Hey Idol!", und andere mich plötzlich auch mit gesteigerter Aufmerksamkeit bedachten. Ihr Neffe hat es dann aufgelöst: ich scheine einem relativ bekannten YouTuber ähnlich zu sehen, speziell wenn er und ich die Maske aufhaben, so dass der Typ dachte ich sei es und mache ein Vlog über das Food Festival. Und deswegen war der Empfang in dem Musikladen auch so überschwänglich – sie dachten es ebenfalls. Ich habe es richtiggestellt, aber gleichzeitig überlegt ob ich nicht einen YT-Kanal machen soll: "Der Typ der aussieht wie der andere Typ" :D

    Aber ich werde sowieso, sobald ich mit einem Grundset an Technik verreise, sofort gefragt ob ich Vlogger bin… vielleicht sollte ich mal drüber nachdenken, mein Betätigungsfeld zu ändern ;)

    Da musst Du aufpassen, nicht für etwaige Steuerschulden Deines Doppelgängers zur Rechenschaft gezogen zu werden. Scheint in der Branche verbreitet zu sein.


    https://www.bloomberg.com/news…ncers-on-tax-agency-radar

    Ich komme seit 20 Jahren auf die Philippinen und sehe bezüglich Infrastruktur und techn. Gerät keine Verbesserung für den Einsatz bei Katastrophen aller Art. Es fehlt an allem. Einsatz- und Rettungsfahrzeuge bleiben im Verkehr stecken oder fallen aus technischen Gründen aus, Die technische Ausrüstung ist katastrophal und teilweise total veraltet. Auch die Ausrüstung der Retter ist indiskutabel. Die Menschen müssen sich mit bloßen Händen selbst helfen. So hat das Land und die Menschen dort keine Zukunft. Katastrophenschutz ist auf den Philippinen leider kein Thema. Alle Filipinos die ich hier in Deutschland kenne und die ihre Heimat verlassen haben, kehren nur noch zurück um ihre Verwandten - sofern noch vorhanden - zu besuchen. Sie haben sich hier neue, sozial bestens abgesicherte Existenzen aufgebaut, von denen sie in ihrer Heimat nur träumen konnten. Letze Woche haben wir in Straßburg/F fünf junge Filipinos (alle Krankenpfleger) kennengelernt die uns sagten, dass beste in Deutschland ist die weiter Bezahlung des Gehaltes, wenn man krank ist oder wenn man in Urlaub geht. Zurück auf die Philippinen wollen sie nicht. Sie bemühen sich jetzt um die deutsche Staatsbürgerschaft, die man jetzt bald schon nach 5 Jahren erhalten kann.

    Man kann auch so argumentieren, dass es auf politischer Ebene einigen gelegen kommt, wenn Katastrophen nicht glimpflich ausgehen.


    Für diese stehen goldene Zeiten bevor. Wenn nun in der Folge Hilfsgüter aus dem Ausland ankommen, lässt sich davon einiges unterschlagen. Selbiges gilt für Mittel aus Wiederaufbaufonds. Zusätzlich ist das Timing diesmal perfekt, da man Lieferungen mit der eigenen Visage versehen kann und somit Wahlkampfpromo zum Nulltarif bekommt.


    https://edition.cnn.com/2013/1…advantage-irpt/index.html


    Ist zwar ausgesprochen zynisch, aber auf mich bezogen ist es ein auf den Philippinen angeeigneter Bewältigungsmechanismus der hoffnungslosen Zustände

    Der AG meiner Frau stellt 600€ monatl. für die Kinderbetreuung zur Verfügung, wie ist die auf den Phillippinen organisiert? Wieviel und was für eine Art Betreuung kann man für diesen Betrag erwarten?

    Zur Kinderbetreuung/Schule:


    Für einen entsendeten Expat sind 600 EUR für zwei Kinder ausgesprochen mager. Nun scheint es vorliegend ja so zu sein, dass Euer Aufenthalt vor Schulbeginn endet. Aber auch bei den noch relativ niedrigen Kosten für den Kinderkarten der deutschen Schule würde das nicht ausreichen.


    https://www.gesm.org/school-fees?lang=de


    Nicht übersehen: Die Kosten setzen sich aus den EUR und PHP Beträgen zusammen.

    'Red list’ tag depends on local transmission of Omicron variant

    Countries, jurisdictions, and territories are only included in the Philippines’ “red list” after they have announced local transmission for new Covid-19 variants, Malacañang said on Monday.
    https://www.pna.gov.ph/articles/1161238



    Genau das ist heute erstmalig in Deutschland nachgewiesen worden. Jetzt verstanden?


    Nun kann man nur noch auf einen Sinneswandel hoffen. Hält man sich an die erst gestern eingeführte Praxis, war es das vorübergehend mit Einreisen aus Deutschland

    Gerade im Fernsehen, Laender mit lokaler Transmission von Omicron kommt sofort auf die Red Liste und somit nicht ins Land.


    Vergessen wir mal auch den internationalen Tourismus für 2022 und großen Teil von 2023.


    Und wer nicht geimpft ist in den Philippinen darf wohl in Zukunft nicht mehr außer Haus!

    https://www.welt.de/politik/de…-Variante-bestaetigt.html


    Mit einer bestätigten lokalen Übertragung in Sachsen dürften sich damit Einreisen aus Deutschland vorerst erledigt haben

    Du hast die Optionen meiner Meinung nach korrekt zusammengefasst.


    Es gibt die gemeinnützigen Heime für abandoned elderly wie dieses


    https://www.facebook.com/kanlungannimaria/


    und dann für Wohlhabende Einrichtungen auf einem mit Deutschland vergleichbaren Preisniveau. Dazwischen kenne ich extern auch keine Lösung. Der Kompromiss mit private duty nurse, eventuell in Kombination mit caregiver, ist Dir auch bekannt.



    Denkbar wäre auch in der Nachbarschaft eine Wohnung anzumieten und die Mutter samt Pflegepersonal dorthin zu verlagern. Zwar keine Billiglösung, aber erheblich günstiger als die Oberschicht-Heime. Ich weiß nicht, wie intensiv Du es versucht hast, aber vielleicht lässt sich als regelmäßiger Spender doch eine Lösung in einem gemeinnützigen Heim finden.

    Danke, das hilft mir schon mal oder bzw. bestätigt es leider das schlechte timing. Wenn damals die aufkommende Delta-Variante für Probleme sorgte, dann wird das jetzt vermutlich für Omicron gelten.


    Ich werde mit den Eltern sprechen und dann später hier den Ausgang nachliefern. Es wäre schön, wenn die Familie über die Feiertage vereint wäre. Vielleicht ist es aber besser zu warten, bis sich die Lage beruhigt, da jederzeit mit neuen Einschränkungen und einhergehender Unmöglichkeit der Beförderung zu rechnen ist.

    Es handelt sich um Freunde meiner Frau und ich habe bisher nicht direkt mit denen gesprochen. Auch meine ersten Gedanken gingen Richtung Immigration und vorliegend würde ich das Vorhaben vorab auf Rechtmäßigkeit prüfen und idealerweise schriftlich bestätigen lassen. Nicht, dass die Kinder am Flughafen an einen Idioten geraten, der sie willkürlich offloaded.


    Mir ging es hier tatsächlich nur um die Flüge. Soweit ich weiß, sind Airlines in normalen Zeiten auf diese Fälle vorbereitet und bieten Betreuung am Flughafen und vor allem beim Umsteigen an. Ich hoffe, dass hier jmd. konkrete Erfahrungen hat.


    Ansonsten würde ich nach einer möglichst direkten Verbindung bei einer "besseren" Fluggesellschaft suchen, da Service nun mal Geld kostet. Ob deren Hotlines das Vorhaben wirklich kompetent ganzheitlich beurteilen können, wage ich zu bezweifeln. Nach den Erfahrungsberichten hier im Forum hinken die den sich ständig ändernden Regularien hinterher. Vielleicht sollte man besser über ein spezialisiertes Reisebüro wie Kirschner buchen, damit eine weitere Partei die Durchführbarkeit prüft.


    Es ist eine verzwickte Situation. Mit dem Beruf kann man sich momentan auch nicht einfach für Wochen beurlauben lassen, um die Kinder selbst abzuholen.

    Ich stelle das für ein philippinische Ehepaar hier rein und würde mich über Input freuen, wie das von den Airlines gehandhabt wird, insbesondere in diesen Zeiten.


    Beide arbeiten als Pflegekräfte in Deutschland und für die nachfolgenden Kinder (14,12, 10) wurden bereits Visa erteilt. Zielflughafen wäre idealerweise Zürich.


    Danke!

    Der Unterstellung, dass es sich dabei um bewusstes Vorgehen handelt, folge ich nicht. Ich sehe darin vielmehr einen bandwagon effect. Je nach Kompetenz der jeweiligen politischen Führungen lassen sich leichte Abweichungen finden. Die Grundrichtung bleibt aber gleich und wird nicht infrage gestellt.


    Auf Europa bezogen hat Dänemark, ein generell gut regiertes Land, in den letzten Monaten ja alternative Wege beschritten. Bei der parteiübergreifenden Durchschnittlichkeit, um es mal vorsichtig auszudrücken, kann man von Deutschland nicht mehr als Mitläufertum erwarten. Und auf den Philippinen regiert, so wie schon immer, das Chaos.

    https://www.aerzteblatt.de/arc…Zeit-fuer-meine-Patienten


    "Um hier praktizieren zu können, müssen auch Ausländer die Ausbildung und Prüfung in dem südostasiatischen Land absolvieren, brauchen eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. „Und das ist schwierig“, weiß Kaliski aus eigener Erfahrung."


    Selbst wenn man diese Hürden überwindet, ob man als Anhängsel eines nicht-philippinischen Ehepartners eine Arbeitserlaubnis bekommt?


    Ich vermute nur, wenn man ebenfalls für eine gemeinnützige Organisation tätig ist oder wenn man als Ausländer einen Mehrwert bietet, etwa in der Lehre.


    Vielleicht direkt den Kontakt zu Dr. Kaliski aufnehmen:


    https://www.google.com/maps/pl…d14.4134778!4d121.0438019


    Soweit ich weiß, gibt es noch weitere deutsche Ärtzte in Manila.


    Dito


    Meine Frau hat mir gestern einen Beitrag auf FB gezeigt, bei dem es darum ging, dass Kinder wieder in die Mall dürfen. Darunter in den Kommentaren eine Flut an Empörung, wie "SM today, Covid positive tomorrow.", "hopefully, the fun day doesn't end up with the whole family on the cemetery", etc.


    Kinder als Feinde der Gesellschaft. Hat man denen kollektiv ins Hirn gesch... ?



    Nach Jahren zurück in Deutschland erinnert man sich in solchen Momenten an den Frust, der durch die Mentalität der Einheimischen verursacht wurde und die damit einhergehende Hoffnungslosigkeit. You can´t fix stupid!

    Das Discounter-Konzept funktioniert nur, wenn die Kunden entsprechende Mengen einkaufen. Viele Filipinos leben von der Hand in den Mund und haben schon Schwierigkeiten, den Wocheneinkauf zu finanzieren. Deswegen ist 7Eleven so erfolgreich in den Philippinen.

    Nach den Bildern auf der Website bietet man nur ein äußerst beschränktes Sortiment an non-perishables, so wie Aldi in den Anfangsjahren. In Deutschland würde das nicht mehr funktionieren. Fraglich, ob das auf den Philippinen anders ist. Sofern man nicht in unmittelbarer Umgebung wohnt, quält man sich dann durch den irrsinnigen Verkehr, wenn der Rest des benötigten Warenkorbs, hauptsächlich Frischwaren, noch woanders beschafft werden muss?


    Laut einem Bekannten liegt die Ersparnis bei ca. 15%, was aus meiner Sicht die zusätzlichen Fahrtkosten und den Zeitaufwand nicht rechtfertigt, außer man tätigt Großeinkäufe für mehrere Wochen. Wie Du, meiner Meinung nach korrekt feststellst, widerspricht das aber der philippinischen Natur.


    Interessante Sache, mal schauen, wie sich das entwickelt. So wie ich gehört habe, handelt es sich bei den Betreibern um ehemalige Aldi-Mitarbeiter, was dann die Frage aufwirft, ob die (auch) eine philippinische Staatsangehörigkeit haben. Wenn ich mich richtig erinnere, ist foreign ownership im Bereich Retail ausgeschlossen.



    Nachtrag: Laut der Firmendatenbank haben die nur 2,7 Mio EUR Jahresumsatz bei momentan ca. 90 Filialen. Auch, wenn nicht klar ist, auf wie viele Filialen sich das damals bezog und der Vergleich hinkt, wenn es tatsächlich ein (ausschließliches) Franchise Modell ist, erscheint das als absurd wenig.


    Eine durchschnittliche Aldi Filiale hat, soweit mir bekannt, durchschnittlich 5 Mio im Jahr.

    Das Konzept entspricht eher dem Aldi der Anfangsjahre und weniger der heutigen Version. Ein großer Teil dieser Erfolgsgeschichte war/ist die Einkaufsoptimierung, ich habe da so meine Vorbehalte, ob sich das in dem philippinischen Umfeld, das geprägt ist von kartellähnlichen Strukturen und wenig Wettbewerb auf Produzentenebene, kopieren lässt.

    Diese Diskussion wird zur Unzeit geführt. Davon abgesehen, dass dies als Grundlage für einen Existenzaufbau schon vor Corona recht dünn gewesen wäre, ist derzeit nicht vorhersehbar, wann und in welcher Form der Tourismus auf die Philippinen zurückkehrt.


    Vielleicht bin ich da zu kritisch, aber wenn der Threadstarter es ernst meinen würde, wäre man darauf auch von alleine gekommen und die Projektbeschreibung, inklusive selbst erkannter Problemfelder, wäre deutlich detaillierter.