Posts by Funghi

    Ich habe den Verdacht, dass der Peso sehr stark mit dem Dollar mitgeht.


    Der aber wird nicht schwächer, weil Draghi die Zinsen auch absehbar im Euroraum niedrig halten will, nehme ich an. Eine Zinswende sehe ich weder kurz, noch mittel, noch langfristig.



    Wie ergeht es den Schweizern mit dem Franken zum Peso? Geht der Franken ähnlich unangenehm nach unten momentan?

    Ich denke es ist auch wichtig immer die erhobenen Wechselkursgebühren einzubeziehen.


    Viele machen den Fehler stur auf den Kurs des Anbieters und nicht auf die Gebühren zu schauen. Ist der Peso an den Dollar gebunden? ich habe den Eindruck mit steigendem Dollar steigen nahezu alle Asienwährungen ggü dem Euro.

    hge


    Es ging mir vorliegend gar nicht zuerst um den TS. Da muss ich auch sagen, dass er wissen sollte wie schwer das ist. Ich habe es mit extremer Mühe hin bekommen und es war nicht lustig - zeitweise habe ich ganz schön geschwitzt.


    Da ich unverdächtig bin pro DBM oder AB zu schreiben, kann man mir abnehmen dass ich es für riskant und schwer umsetzbar halte.


    Andererseits gibt es durchaus Fälle, bei denen vom Grundsatz abgewichen wird. Meiner Erfahrung nach hängt es sehr viel davon ab, wie die jeweilige AB so tickt, wie die Verwaltungsgerichte dort so drauf sind und wie der Antrag rüber kommt - welche Gründe vorgetragen werden und wie glaubwürdig sie so sind.


    Kleine Fehler in Gutachten / Attesten sind verheerend. Zum Beispiel sollte ein ärztliches Attest den Anforderungen eines qualifizierten Attestes entsprechen, die auch einem abgelehnten Asylbewerber ein Abschiebungshindernis einräumen würden.


    Die Behörden sind da ganz schön verwöhnt und setzen sehr hohe Standarts an. So ein Attest kennen auch nicht alle Ärzte und nicht alle Juristen; solche, die sich mit der Materie befassen schon eher. Bei mir kamen viele günstige Momente zusammen.


    Keinesfalls würde ich raten, etwas mal so aus der Hüfte zu machen.


    Quote

    seine Bekannte bei der ABH ihm versichert, dass die AE erteilt wird



    Darauf würde ich zumindest nicht (mehr) vertrauen. Mir wurde ähnliches zuvor auch mal versprochen und alles wurde über den Klee gelobt. Im Ergebnis hat die DBM das Votum der AB null interessiert und alles wurde abgewiesen.





    LG

    Quote

    wird dein ABH nach Heirat in DNK keine AE erteilen uns sie müsste wieder ausreisen.



    hge


    Wenn es heisst "wird", ist es aus Deinen Ausführungen für mich nicht deutlich.


    "Im Regelfall wird" hast Du nicht geschrieben, weswegen der Antragsteller einer AE so denken könnte, es gäbe keinerlei und nie eine Abweichung vom Grundsatz.


    Die kann es sogar dann geben, wenn der erforderliche Sprachnachweis nach A1 nicht vorliegt und beispielsweise im Ausgangsland die Sprache nicht in zumutbarer Weise auf A1 Niveau erworben werden kann:



    Beispiel: Die Antragstellerin lebt auf einer kleinen Insel fernab einer Sprachschule und muss dort Familienangehörige betreuen.


    Die gerne aber völlig rechtsirrig vorgetragene Argumentation eine Antragstellerin "könne sich den Spracherwerb dann auch im Selbststudium aneignen" und die Prüfung einfach so ablegen, ist bei gerichtlicher Überprüfung nicht akzeptiert worden - nur ein Beispiel.


    Es kommt also immer darauf an, ob die Rückreise zur Einholung des erforderlichen Visums zumutbar ist. Manche AB sind bei solcher Wertungsfrage recht fix bei einem "im Ergebnis eigentlich immer zumutbar". Von solchen forschen Ansichten, würde ich mich nicht beeindrucken lassen.


    Ich finde es nur wichtig darauf hinzuweisen, dass eben nicht die AB letztinstanzlich hier die Überprüfung der Ermessensausübung vollzieht.


    Dafür sind Gerichte da, wenn es gewünscht wird. Ich kenne aber auch einen Fall, bei dem sich die Überprüfung nun Jahre hinzieht; eine Behörde darf jedoch gar nicht so lange hinwarten. 3 Monate sind möglich (im Regelfall), dann greift wenn man das wünscht § 75 VwVFG also die Möglichkeit der Untätigkeitsklage.


    Es ist dabei komplett irrelevant welche Ausreden eine B ehörde hier vorträgt, wieso sie einen Fall nicht entscheidet. Die Untätigkeitsklage würde zumindestest ich sowieso auch im ordentlichen Verfahren ins Spiel bringen, sollte eine Behörde hier sagen wir länger als 4 Monate benötigen.



    Verwaltungsgerichte sehen so eine langsame Bescheidung gar nicht gerne und werden die Behörde schon auf Spur bringen - es sei denn, sie kann extrem gut begründen warum sie nun etwas länger benötigt. Mangelnde Personalausstattung ist eien solcher Grund jedenfalls für die VG regelmäßig nicht, bzw. wird ein solcher Grund nicht akzeptiert, wenn er wirklich überdehnt.



    Den Berichten nach die wir hier so hören, ist es aber Gang und Gäbe lange zu benötigen. Wenn man das nicht abstellt, gewöhnen sich Behörden an sowas und machen es zur Regel.



    Vorliegend würde ich danach fragen, ob ich einen sehr guten Grund für eine Abweichung von der Regel zu haben und wie ich diesen Grund stichhaltig ausgestalten kann, um den Ermessensspielraum auf Null zu reduzieren.


    Bloßes Behaupten und Mutmaßen, wird nicht ausreichen.

    Quote

    Einreise mit Schengen Visum?

    selbst wenn das genehmigt würde, wird dein ABH nach Heirat in DNK keine AE erteilen uns sie müsste wieder ausreisen.


    hge


    das kannst Du so pauschal nicht sagen, bei allem Respekt. Es kommt darauf an, ob es dem Antragsteller gelingt den Ermessensspielraum auf Null zu reduzieren und so eine Erteilung der AE nach 5 II 2 AufhG sozusagen zu erzwingen.


    Genau das habe ich getan für meine Frau und es hat funktioniert. Es ist aber nicht automatisch so und man benötigt eine stichhaltige gute Begründung und sollte die anwaltlich begleiten und vorbereiten lassen, so mein Eindruck.


    Pauschal aber zu sagen "geht nicht" verkennt eben Sinn und Zweck der Ausnahmevorschrift aus 5 II 2 . Die AB sieht das nicht gerne, ist aber an materielles Recht gebunden und wenn sie nicht erkennt, wie es abzulehnen sein wird, stimmt sie wohl zu.


    Bei uns hat meine Frau genau so 3 Jahre eine AE bekommen und wir konnten uns den ganzen Kram sparen - es gab allerdings auch eine sehr gute Begründung die nicht an den Haaren herbei gezogen war.


    Übrigens überprüfen VG Gerichte letztlich einen Ablehnungsbescheid und nicht die AB selbst, wenn das Widerspruchsverfahren negativ verläuft. Auch wenn die AB den Eindruck vermitteln möchte (wenn), sie sei letztinstanzliche Herrin des Verfahrens, dem ist schlicht nicht so.


    Entscheidend ist das materielle Recht und die Sicht des VG auf den Fall.



    In der Abwägung steht das Steuerungsinteresse der Zuwanderung durch die Botschaft - das Visum zur Familienzusammenführung ist kein Selbstzweck und auf der anderen Seite Artilel 6 GG; der Grundrechtsschutz ist ein scharfes Schwert. Sollte es gravierende Gründe geben vom Visaverfahren abzusehen, sollte man die auch anbringen.


    Solche Gründe aber bereits bei Beantragung des Schengen Visums zu suchen, wirkt andererseits nicht eben glaubwürdig.



    Nur eben zu behaupten: "geht nicht, gibt es nicht", ist auch nicht korrekt denn ansonsten gäbe es keine Ausnahmevorschrift.


    Rechtsgüterabwägung ist hier das Zauberwort und nicht: "die Behörde entscheidet".



    LG

    Hallo Hassan,



    ich finde es vorbildlich, wenn Du ernsthaft Tagalog lernen magst. Mich regen insbesondere die Amerikaner sehr auf, die einem ihre Sprache immer

    aufzwingen müssen anstatt mal etwas zu lernen - sehr schönes Gegenbeispiel. Wer im Land lebt sollte die Landessprache beherrschen - englisch ist nicht wirklich relevant auf Dauer.


    Filipino werden Dir sehr sicher Deine Bemühungen hoch anrechnen.


    Sprache ist ein Schlüssel. Er soll einen Tresor öffnen. Hinter der Türe ist ein Schatz. Man nennt den Schatz Kultur. Die Expats die einen solchen Schatz und eine solche Sprache einfach links liegen lassen, haben mein Mitgefühl.



    Sprache lernen ist aber mit viel Aufwand verbunden und eben nicht mit etwas "nebenbei mal so machen" machbar.


    Wer eine Fremdsprache lernen will und zwar ernsthaft sollte täglich mindestens 5 Stunden investieren und das über mindestens 5 - 10 Monate.



    Dann haste es drauf - Grammatik Grammatik Grammatik, Anwendung, Anwendung Anwendung... Zeitung Kino, Fernsehen, Theater...



    29 zu alt? Neeeeeeee... dafür ist man nie zu alt.


    Trau Dich!



    LG

    Der Fall übrigens, der in der Tat momentan EU Bürgern die Freizügigkeit bzw. deren Ehepartnern abschneidet (Wohnort im Land der Beantragung), wird momentan vor dem EUGH verandelt als "Inländerdiskriminierung" und zumindest meiner Einschätzung nach absehbar gekippt.

    hge



    Echt erstaunlich, wie reninent Du hier auftrittst:




    "Da sich der Anspruch auf Ausstellung eines Einreisevisums aus dem Familienverhältnis zum

    EU-Bürger ableitet, dürfen die Mitgliedstaaten nur die Vorlage eines gültigen Reisepasses


    und den Nachweis des Bestehens einer familiären Beziehung20 verlangen (gegebenenfalls

    kann auch verlangt werden, dass ein Unterhaltsverhältnis, schwerwiegende gesundheitliche

    Gründe oder die Dauerhaftigkeit der Partnerschaft nachgewiesen wird).


    Die Vorlage weiterer Dokumente wie Wohnungsnachweis, Bescheinigung über ausreichende Mittel zum


    Lebensunterhalt, Einladungsschreiben oder Rückfahrkarte/Rückflugticket dürfen nicht


    verlangt werden."




    Weil ich nett zu Dir sein will, erspare ich Dir die Recherche:



    https://eur-lex.europa.eu/lega…LL/?uri=celex:52009DC0313



    In allen Sprachen die Du magst.



    So - mir langt es mit Dir. Du bist mir zu unflexibel im Denken.


    P.S. Du schreibst falsche Dinge. Wenn das Dich beleidigt, no problem.



    Quote

    Ösereicher wird in Österreich nie EU-Freizügigkeit bekommen..


    Dann nicht, wenn er dort seinen Wohnsitz hat und dann nicht, wenn die Botschaft genau so falsch auslegen wird wie Du es machst.


    Es geht um den Wohnsitz.


    Es gibt Unionsbürger, die haben 2,3,4 Staatsangehörigkeiten. Nach Deiner völlig QUEREN Logik, wären die MASSIV diskriminiert ggü denen, die nur eine haben. Ich habe 2 Pässe. damit wären f mich gleich 2 dicke länder ausgeschlossen, na super.


    Aber soweit denkst Du hge gar nicht.



    Ich bin raus aus diesem Forum, komplett. Wer Dich so anregt derartig im Sinne der Exekutive zu argumentieren, hat einen super Job gemacht. Sowas ist bei mir nicht drinn.

    Quote

    Ja , wir merken, dass du deine juristischen Kenntnisse offenbar in einer VHS erworben hast;

    hge , ich bitte um Sachlichkeit und nicht mich persönlich zu beleidigen zumal Deine Aussagen in der Sache total falsch sind, falscher geht es nicht.



    Bitte die Richtline lesen, dann posten. Ausdrücklich ist vermerkt dort, dass


    * KEINE Krankenversicherung nachgewiesen werden muss.


    * keine Nachweise über die Reiseroute erfolgen muss.


    Das die Botschaften das dennoch einfordern, mag sein. Es ist aber damit nicht korrekt.



    Hier werden die Botschaften regelmäßig gerügt - ich werde das Dir mit Mühe nochmals später raussuchen. Du hast hier schlicht falsche Informationen und solltest nicht dauernd stur an Deinen eigenen Wunschansichten klammern.



    SOLVIT kann Dich hierzu übrigens sehr gut informieren.



    Vorneweg aus der Richtlinie:



    "EU-Bürger mit Wohnsitz in einem Mitgliedstaat, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, dürfen sich in der Regel auf die aus der Richtlinie folgenden Rechte nicht berufen ..."



    https://berlin.msz.gov.pl/de/c…p_ischen_union__geniessen



    Du hast die Angewohnheit roboterartig das zu verbreiten, was Deinen Vorstellungen entspricht und nicht sauber zu recherchieren.


    Unnötig.


    Dein Folgezitat hat mit der Sachfrage nichts zutun. Warum postest Du das? Wen interessiert das? Zur Sache!

    Du hast einen Rechtsanspruch drauf, bzw sie. Da ist kein Raum für Ermessen.


    EU Freizügigkeit. Die Botschaft MUSS ausstellen. Wenn die bockt, SOLVIT einschalten.


    Rechtlich betrachtet kann in diesem Fall nach Richtlinie die Botschaft nur


    * Pass

    * Heiratsurkunde fordern, sonst nix.


    Wird sie aber zu 90% weil die zu 90% nix rallen.



    Gebühren darf sie nicht erheben!

    Ich muss mich schon wundern.


    "Alter jung also KV nicht so wichtig"


    Geht's noch? Auch junge leute haben Autounfälle, bekommen Krankheiten die Krankenhausaufenthalt beinhalten ect.


    Er MUSS eine KV abschliessen oder riskiert den totalen Absturz - wäre nicht der Erste!


    Dann: "1300 Euro sind üppig"


    Wie bitte? Er lebt nicht in Europa! Wie soll man bei so einem Minibudget Heimreisen antreten? Hat der mal auf den Phils gegessen? Die Phils sind nicht Thailand mit einer wirklich guten asiatischen Küche! Er wird zu 80% europäisches Essen dazu kaufen. Phil Essen ist echt übelst!


    Dann: "Raum ohne AC ist schon ganz ok! - Strom ist zu teuer".


    Das zweite stimmt, aber ohne AC? Have fun! Also freiwillig hält das kaum ein Europäer aus. Aber nur zu!



    Dann: "Ja Miete voll billig". Also Platte in Deutschland (Osten) auch. Will wer sowas? Also ich nicht. Schöne Wohnungen sind etwas günstiger als in D, aber noch lange nicht billig. Wer 2 Zimmer in schöner Lage da will, sollte mit 4-600 Euro im Monat rechnen, völlig usus inzwischen - Bruchbuden und unsafe Abrisshäuser in Elendsvierteln hat es natürlich etwas günstiger.



    Ich kann sowas kaum lesen... ich rate ab bei 1300 Euro im Monat, eindeutig. Soll er besser in der Schweiz ansparen und mit 40 da hinziehen und dann 2000 im Monat haben und ein würdiges Leben da führen.


    Man muss schon eine sehr genaue Begründung vorlegen....ein Studium das zur Lebensleistunge passt! Ansonsten gibt es keinerlei Gründe für einen Deutschkurs in Deutschland...denn Deutsch lernen allein kann man auch in den Philippinen bis C1! Also so einfach wie du das hier darstellst ist das lange nicht!


    Vorneweg: meine Replik ist veraltet, sorry sorry - bzw. auf eine alte Antwort. Werde danach hier nichts mehr zu entgegnen.


    Bezieht sich auf einen lange zurück liegenden Standpunkt von Dir, sorry. Muss ich aber dennoch mal grundsätzlich aufgreifen, weil mir das extrem übel aufstößt und zum Standartrepertoire derer gehört, die Sprachvisaanträge ablehnen.



    "Deutsch kann man auch auf den Phils lernen!"


    Meinst Du das ernst?


    Ich frage mich bei solchen Behauptungen sofort, was der Verfasser dieser Gedanken selbst denkt, was er wiederholt von dem was er hörte (so unsinnig das auch sein mag) und was anderen mir nicht bekannten Motiven geschuldet ist.


    1. Man kann auf den Philippinen nirgendwo auch nur ansatzweise so gut deutsch lernen wie in Deutschland. Das versteht sich von selbst, aber ich lege es mal dar:


    C1 beinhaltet eigentlich deutlich mehr als nur sehr gute Grammatikkenntnisse und einen umfangreichen Wortschatz. Berufsbedingt auch ein Fachvokabular, dass man in Manila niemals erlernen kann. Nirgens.


    2. Sprache ist nicht nur mal so einfach nur Sprache. Kulturelle Hintergründe in den Spracherwerb einfliessen zu lassen, sind wichtig und in der Wirtschaft Standart.


    Die oberflächliche Ausführung der DBM die man oft hierzu hört zeugt aus meiner Sicht von einer absoluten Lebensferne und Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen der Wirtschaft und dem Anspruch an eine wirkliche Verbesserung der Qualifikation.


    Es ist zielführende Aufgabe einer Botschaft das Interesse am Heimatland zu stärken und nicht abzuschrecken.


    Dass unsere Botschaft diesen Auftrag aus meiner Sicht oft komplett verkennt, ist ein trauriger Umstand. Sie blockt sogar Bedürfnisse anderer Ministerien ab (Gesundheitsministerium) und zögert die Visavergabe von Krankenschwestern monatelang hinaus.


    3. Das Goetheinstitut ist in meinen Augen mit einer quasi Monopolstellung dort versehen.


    Konkurrenz aber belebt das Geschäft und befördert die Qualität. Ein Institut, welches sich selbst in breitem amerikanisch bewirbt, vermag mich null zu überzeugen. Dass dort überwiegend keine Muttersprachler zu unterrichten scheinen und bereits bei A1 hohe Durchfallquoten bestehen ebenfalls nicht.


    Ich kenne spezielle Sprachschulen. Da die aber nur Krankenschwestern in deutsch schulen - deutlich bessere Ergebnisse! - zu wenig.


    4. Generell missfällt mir, wenn sich der Staat allzusehr in Fragen der Wirtschaft reinmischt. Wie kann man auf dem Standpunkt stehen: "wo gelernt wird bestimmen wir"! ?


    Das ist eine alte Antwort aber das taucht hier immer wieder auf. Wenn die DBM sowas raushaut, kann ich wirklich nur fassungslos mit dem Kopf schütteln. Richtig, man kann die Basis auf den Phils legen. Ab A1 aber sollte man in Deutschland lernen lassen.




    Eine Sprache lernt man im Mutterland, Punkt!

    Mike : das Problem ist auch nicht CFO beim Schengen - Visum sondern das, dass die DBM keine erteilt - in den wirklich allermeisten Fällen, die so gelagert sind wie die euren. Es werden keine Visa ausgegeben. Rückkehrwille wird stereotyp bestritten, Ablehnungen folgen fast automatisch.


    da braucht man dann auch keinen CFO Sticker - weder so noch so.


    Geschenkt.

    @Sunnyenergy...



    ist nicht zu Kreuze kriechen aber wenn ich alles rein pragmatisch betrachte "wer will was von wem woraus" und Deinen Argumenten nachgehe, kann ich entweder stur und unehrlich zu mir selber sein und auf einem unnützlichem Punkt beharren oder etwas eingestehen.


    Letzteres mache ich, weil ich in keinem Wettbewerb stehe sondern mich im Ergebnis freue, wenn Menschen glücklich werden und bei Deiner Sichweise ist das für die meisten so eher gegeben.


    Deine extrem ergebnisorientierte Sicht ist überzeugend.



    Schönen Sonntag Dir ;-)

    Lieber @Sunnyenergy,



    unangenehme Situation für mich aber ich muss konsequent bleiben: ich muss Dir in weiten Teilen zustimmen auch was Deine Kritik an meiner Sichtweise betrifft.


    Deine Ausführungen sind absolut gerechtfertigt und wohl bei einigem Nachdenken von mir zielführender für die meisten hier.



    Ich frage mich, ob eine Spur meines Denkens dennoch zu retten ist in diesem "Streit".



    Vielleicht bin ich hier aber zu eitel. Ich will Dir zustimmen und fühle mich dabei dennoch unwohl.



    LG und meinen absoluten Respekt.

    @Dirk0711: ich unterstelle den Leuten selbständig denken zu können.


    Offloading kann immer und unter jedem Vorwand geschehen. Und ich stimme zu, damit Du das siehst: meine Ansätze sind riskanter und ich will es keinem raten es so zu sehen wie ich.


    Ich will nur, dass Menschen mal nachdenken und nicht alles schlucken was man ihnen serviert.


    Auch bei der DBM ist nicht jede Entscheidung gerichtsfest und wenn ich mir ansehe, wie da die Abwägungsprozesse teilweise stattfinden habe ich massive Zweifel an der Qualifikation der Entscheider - manchmal. Und Richter vor dem VG lassen sich nicht abspeisen mit Ankreuzablehnungen - damit wird und muss eine Exekutive scheitern: wenn es dabei bleibt.


    CFO betreffend ist das in der Tat eine kleinere Hürde. Mir missfällt aber schon sehr lange die Haltung so mancher, auch die wirklich unmöglichsten Übergriffe so einfach zu dulden.


    Ist wie auf der Schule im Grunde: macht der Lehrer Mist und man wendet sich dagegen, riskiert man eine Abstrafung. Macht man nichts, braucht man sich auch nicht zu beschweren und muss sich nicht wundern, dass es so in einem fort geht. Immer mehr Übergriffe.


    Die gewöhnen sich drann. Man muss im Grunde wie völlig berechtigt angemerkt wurde abwägen was man sich zutraut, was im Rahmen des Auwandes steht und was man riskieren mag.



    DAS kann auch ein Neumitglied welches mündig ist selber am besten beurteilen.



    Was ich aber absolut nicht mag sind Leute, die ohne Not egal was immer gehorsam ausführen und sich unterordnen. Wir kommen kulturell nicht aus den Philippinen sondern Deutschland ist in der Wirtschaft, im Rechtswesen, in der Kultur liberal geprägt und auch wenn es einige unheilige neue Tendenzen gibt die all das vergessen wollen: sie haben im Lande noch nicht die Oberhand und der liberale Geist zeigt diesen Leuten noch immer wieder auf, wo die Grenzen liegen und das ist auch gut so.



    Ich bin allerdings manchmal verwundert wie sehr gerade in Asien manche Deutsche autoritären Tendenzen beipflichten. Nicht falsch verstehen: ich bin auch dafür Regeln nicht pauschal zu ignorieren und das Monopol des Staates auf Gewalt und auch Hoheitsgewalt zu aktzeptieren - ganz klar und deutlich ja!


    Nur. Wenn der Staat beginnt Regeln nicht mehr zu akzeptieren und Teile des Staates übergriffig werden, ist Obacht gegeben und dafür haben wir unser Hirn, unseren Rechtsstaat und sowas was ich als Haltung bezeichnen würde.


    Nein, ich bin nicht links. Ich bin ein Vetreter der liberal bürgerlichen Gesellschaft. CFO ist nicht unsere Rechtsordnung. Aber sie in Frage zu stellen (kritsch zu betrachten), ist Teil unserer Rechtsordnung und niemand kann etwas dagegen tun.



    Wer mündige Bürger einen Kurs abhalten lässt ob und wie sie ins Ausland dürfen, hat für mich einen an der Waffel.


    Wer das aus unserer Kultur heraus abwinkt, darf das tun - auch gerade aus rein pragmatischen Motiven heraus. Wer aber die Sichtweisen der CFO auf unsere Sichtweisen meint übertragen zu wollen, den bitte ich das zu überdenken.


    Das wird nichts. Ich neige nicht dazu identifizierbar meine "kleinen Siege" bei solchen Dingen hämisch den Behörden gegenüber zu feiern. So ist nichts vin dem was ich schreibe gemeint.


    Wenn aber in Foren auffällig viele Leute dieses Totalverständnis an solcher Stelle zelebrieren, habe ich ein Fragezeichen im Kopf.


    Das lautet: wo sind diese Expats und Experten eigentlich aufgewachsen? Wo sind die zur Schule gegangen? CFO und Offloading klingt für mich übrigens nach DDR, aber geschenkt.



    LG