Posts by Eckhard

    Ich habe heute wieder beim BVA angerufen. Der Visaantrag meiner Verlobten vom 26.3. ist dort noch nicht elektronisch erfasst. Wir mussten noch Dokumente nachreichen (Mittelname der Eltern unterschiedlich in 2 Dokumenten, einmal ausgeschrieben, einmal nur erster Buchstabe als Abkürzung-es lebe die deutsche Gründlichkeit.... :-) ). Aber die Dokumente sind am 27.3. schon auf dem Postweg zur Botschaft gewesen. Für mich heißt das, der Antrag ist dort noch unbearbeitet, da keine elektronische Übermittlung des Datensatzes an das BVA stattgefunden hat, geschweige denn was mit Diplomatenpost unterwegs ist. Enttäuschend, aber inzwischen nicht mehr überraschend.

    Meine Verlobte hatte beim Visagespräch das Problem, dass in ihren Dokumenten der Mittelname der Eltern einmal ausgeschrieben und einmal nur jeweils der erste Buchstabe niedergeschrieben war. Am Ende war sie so verwirrt, sie hat jetzt beide Varianten vom CENOMAR per Post nachgeschickt. Ich hoffe das war es jetzt endlich und sie bekommt den Anruf den Pass zu schicken.

    So wie ich meine Sachbearbeiterin verstanden habe geht es beim AB sehr schnell. Der Knackpunkt ist die DBM mit deren Bearbeitung. Dann müssen die Unterlagen (wenn vollständig) mit Diplomatenpost zum zuständigen AB verschickt werden, dauert ca 14 Tage. Beim AB geht es dann aber schnell und dann wird das anscheinend nur noch elektronisch signiert, sodass die Botschaft das go bekommt den Reisepass einzufordern. Wie lange das dort dauert ist wieder das große Fragezeichen. Aber wir gesagt, das AB ist da sehr schnell nachdem was mir anvisiert wurde. Vielleicht geht es bei der Botschaft nach dem Outsourcing der Schengen-Visa ja jetzt alles zügiger.

    Das scheint mir eine gute Idee zu sein. Ich könnte das scannen, als Email an die Botschaft schicken und fragen, ob es in Ordnung ist es beim AB hier vorzulegen.

    Andererseits schreibt die Botschaft, Anträge werden nur bearbeitet wenn sie vollständig sind. Das ist genauso unmissverständlich. Oder ich warte bis meine Verlobte dort war, mit unvollständigen Unterlagen halt, sie lässt sich eine Vorgangsnummer geben und ich schicke es dann mit der Vorgangsbezeichnung. Verlieren damit wieder Zeit. Und irgendwie ist das auch ziemlich albern und unprofessionell wenn es so sein soll.

    Natürlich heirate ich nicht für einen inneren Reichsparteitag. Jeder hier im Forum lebt mit einer Filipina und weiß welch besondere Eigenschaften diese mitbringen und hat seine Gründe warum er sein Herz an diese besonderen Menschen verloren hat. Ich bin unendlich dankbar für Maria, sie hat mein Leben in so vielen Bereichen bereichert und ich bereue keine der Anstrengungen um unser Zusammensein zu realisieren. Ich bin dankbar dafür, dass ich die Philippinen und die Menschen dort kennenlernen durfte. Das hat viele Augen bei mir geöffnet und mich als Mensch bereichert.

    hge, ich schicke ein Dokument zu einem existierenden Vorgang, schließlich besteht ein Visaantragstermin. Werde natürlich ein Anschreiben machen mit Nennung von Tag und Uhrzeit und Name. Ich vertraue da den Fähigkeiten einer deutschen Behörde. Zu ihr schicken klappt nicht mehr, sie fliegt Sonntag nach Manila

    Ich konnte es heute kaum glauben als ich die Post aus dem Briefkasten geholt habe. Das OLG Oldenburg hat nicht mal 10 Tage für die Befreiung von der Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses gebraucht. Das Standesamt hat mir die Bestätigung der Eheanmeldung übersandt. Das schicke ich morgen per DHL Express direkt zur DBM, meine Verlobte hat am 25.3. das CFO - Seminar und am 26.3. den Visatermin. Nach dem gescheiterten Schengen-Visa ist mir das ein innerer Reichsparteitag, dass es jetzt genauso kommt wie in meiner Antragsbegründung damals. Nämlich das unsere Heiratsabsicht ernst war, dass die damalige Vorlage vieler der notwendigen Papiere für das Heiratsvisa nicht wie im Remonstrationsbescheid von der Botschaft falsch interpretiert mit dem Antrag auf das Schengen-Visa von uns der kompliziertere Weg des Heiratsvisa umgangen werden sollte. Wenn die Botschaft sich nicht wieder endlos Zeit nimmt ist meine Verlobte Ende April endlich hier. Schade nur, dass wir mangels freier Termine erst im Juni heiraten können. Sie wird als Reisetermin den 29.4. nennen. Meine Bearbeiterin bei der AB hat mir versprochen sie bearbeitet unseren Antrag sofort nach Eintreffen der Papiere von der Botschaft. Ich bin wirklich total dankbar wie schnell die Behörden hier in Oldenburg arbeiten, wie kooperativ sie sind und verstehen durch was wir durch mussten und alles tun damit der Visa Wahnsinn endlich ein Ende hat.

    Ich war gerade heute beim Standesamt. Übersetzer wird gefordert, wenn keine ausreichenden Deutschkenntnisse vorhanden sind. Es muss aber kein professioneller sein. Bei mir macht das mein Bruder. Der wird vor dem Heiratsakt vereidigt. Kostet nur 15€ Verwaltungsgebühr extra. By the way: unsere Dokumentenprüfung hat am Ende "nur" 230€ gekostet, so könnten 70 € mit den Standesamt Gebühren von 150 € verrechnet werden. Kleiner Haken: bis November keine Heiratstermine an einem Samstag frei. Daher jetzt Freitag, der 14.6. Im November ist schon die Gefahr dass das Visum wieder abläuft falls was dazwischen kommt...

    Ich weiß nicht, ob es einen Thread zum Thema Absetzen von Kosten während des Visa Prozesses hier schon gab.

    Klar sind alle Gebühren bei den Behörden nicht absetzbar. Was ist aber mit anderen übernommenen Kosten wie A1, die Unterkunftskosten dafür? Was ist mit Unterstützungsleistungen (Miete, Nahrung) für meine Verlobte und ihre Kinder während wir auf die Visaerteilung warten. Ich habe was gelesen über Unterstützung aus sittlicher Verpflichtung. Hat einer so etwas mal bei der Steuer absetzen können oder kennt einen Link oder Beitrag zu dem Thema?

    edit

    ich hab es in deinen thread verschoben

    hge

    Ich habe mit DHL auch gute Erfahrungen gemacht. Ich werde das 11/121 vom Standesamt mit DHL per Eilpost zur Botschaft schicken. Habe am 6.3. Termin zur Eheschließung und meine Verlobte am 26.3. den Visaantragstermin. Fehlt eine Woche wegen OLG und die Dokumentenprüfung mit Transfer per Diplomatenpost hat bei uns 7 1/2 Monate gedauert.

    Endlich mal ein Lichtblick. Mein Standesamt hat mich informiert, dass die Botschaft die Dokumentenprüfung abgeschlossen hat und die Dokumente nach Deutschland sind. Dauert mit Diplomatenpost 14 Tage. Das Standesamt hat mir auch gleich für den 6.3. einen neuen Termin gegeben. Zum Visagespräch am 26.3. wird somit definitiv das Formblatt 11/121 fehlen. Das OLG braucht halt 3 Wochen hier. Meine Verlobte wird trotzdem hinfliegen, das Dokument werde ich dann direkt an die Botschaft schicken. Ein echter Nervenkitzel. Aber ich kann meinen Bearbeitern bei StA und AB nur dankbar sein. So kooperativ. Die Dame von der AB sagte, sobald sie unseren Vorgang hat wird der sofort bearbeitet. Man sollte hier im Behördenteil auch mal lobend erwähnen, wenn Behörden so gut mitmachen. Hiermit geschehen👌

    Ich befürchte das es mit dem Visatermin am 26.3. eventuell nichts wird, da die Dokumente immer noch nicht zurück sind. Da nützt dann auch nichts, wenn die anderen Behörden so kooperativ sind. Wenn wir Pech haben können wir dann nochmal fünf Monate auf einen neuen Visatermin warten. Das ist dann der Hauptgewinn. Wir werden auf den Philippinen auch noch eine Zeremonie für ihre Familie und Freunde durchführen, aber erst wenn sie alle Sprach-und Integrationskurse durch hat. Hängt jetzt halt alles an der Botschaft. Ich sehe nicht so richtig, wo die zeitliche Beschleunigung durch die Heirat auf den Philippinen liegt. Die Dokumentenprüfung muss ja trotzdem stattfinden, die anderen beteiligten Behörden sind keine großen Zeitfresser. Nächstes Mal Balkanroute über Dänemark.... :mauer