Posts by Eckhard

    edit
    immer noch derselbe Fall, also auch der selbe thread
    hge



    Da ich nichts mehr dem Zufall überlassen will und nichts vergessen möchte habe ich noch eine Frage zum weiteren Ablauf nach Beendigung der Dokumentenprüfung. Wenn ich alles richtig verstanden habe, schickt die DBM alle Dokumente mit Prüfungsbericht an das Standesamt zurück. Ich lege dort alles weitere vor was für die Weiterleitung an den Präsidenten des OLG benötigt wird für die Befreiung von der Vorlage des Ehefähigkeitszeugnisses. Wenn dieses vorliegt und die Dokumente alle als OK betrachtet werden mache ich den Heiratstermin und erhalte vom Standesamt das Formblatt 11/121. Das schicke ich dann meiner Verlobten als letztes fehlendes Dokument für das Visa Interview. Sie besorgt sich anschließend den Visasticker vom CFO und schickt dann ihren Reisepass zur Botschaft um den Visastempel zu erhalten. Jetzt steht im Merkblatt Visabeantragung:" Langzeitvisa bedürfen der Zustimmung durch die zuständige Ausländerbehörde am künftigen Wohnort, das Visa kann erst nach Eingang der Zustimmung erteilt werden."
    Wann läuft dieser Prozess denn ab? Muss ich zur AB gehen oder macht dies das Standesamt? Bei welchem Stand des Prozesses? Muss ich diesen Schritt noch zeitlich on top planen für den Visatermin bei der Botschaft?

    Die Botschaft wird da nicht mitspielen. Auf so ein Szenario möchte ich mich auch nicht einlassen. Von daher eher großzügig rechnen. Man muss ja auch die Postwege zwischen Manila und Deutschland dazu rechnen. Möglicherweise sitzen wir dann wochenlang auf vollständigen Unterlagen und müssen den Termin abwarten, aber dem finanziellen und auch emotionalen Schaden bei erneuten fünf Monaten Wartezeit gehe ich lieber aus dem Weg. Muss jetzt nur noch meine Verlobte davon überzeugen. Geht halt nicht um einen deutschen Bauantrag sondern nur um eine Filipina. Ohne Lobby und das Misstrauen haben wir beim Versuch das Schengen-Visa zu bekommen deutlichst zu spüren bekommen.

    Ich habe heute die Antwort der Botschaft erhalten, was das Fehlen von Dokumenten beim Visatermin betrifft. Sollte etwas aus der Aufzählung im Merkblatt fehlen, wird der Antrag abgewiesen und man muss Online einen neuen Termin vereinbaren. Hat man Pech, wartet man dann nochmal fünf Monate. Ich versuche gerade meine Verlobte davon abzuhalten bereits jetzt (Dokumentenprüfung läuft seit zwei Monaten) bereits jetzt einen Termin für Anfang Februar zu machen. In ihrem Forum wurde ihr von Antragstellern gesagt die konnten nachreichen. Das heißt also für mich ich möchte lieber den Zwischenbescheid abwarten und hoffen das ansonsten alles glatt läuft. Sehr suboptimal das alles, aber es geht ja nicht um deutsche Antragsteller sondern "nur" um Filipinas.

    Vielleicht sollten wir diesen Thread mal schließen, da laufen zu viele unterschiedliche Sachverhalte parallel. Das Ursprungsthema ist abgeschlossen. Mit gleichzeitig beantragtem Heiratsvisa gibt es kein vorgeschaltetes Schengen-Visa. Die Verwurzelung wird nach Bedarf ob mit oder ohne Kinder als unzureichend bewertet. Langfristiges ausreichendes Einkommen muss zur gewünschten Dauer passen. Damit wäre das eigentlich ausreichend beschrieben. Ich werde mich nach Antwort der DBM zum Thema Visaerteilung bei fehlenden Dokumenten dann nochmal melden.

    Der Fall ist schon etwas spezial.
    Ich habe heute die Botschaft angeschrieben und gefragt wie es sich mit dem Visatermin verhält, wenn sich wider erwarten die Befreiung vom Ehefähigkeitszeugnis verzögert und somit das Form 11/121 vom Standesamt noch nicht vorliegt. Ob man es nachreichen kann oder ein neuer Onlinetermin gemacht werden muss, mit Pech in 5 Monaten. Immer vorausgesetzt alles andere ist da und die A 1 Bescheinigung auch

    Der Anfangsbuchstabe stimmt. Aber ich glaube nicht, dass es bei Anfangsbuchstabe H anders ausgesehen hätte. Der hatte erstmalig abgelehnt. Mir fehlt leider die Kenntnis, ob andere Deutsche Botschaften Sachverhalte anders bewerten. Mein Anwalt sprach von 2-3 sehr restriktiven Botschaften. Mir ist auch nicht bekannt, ob andere Schengen Staaten bei gleichen Rechtsgrundlagen ihr Ermessen weiter fassen. Vielleicht will man auch einfach den Filipino/die Filipina nicht mit Schengen wenn immer möglich draußen lassen. Alles Dinge die mir in der ausgelieferten Situation durch den Kopf gehen. Dazu die Grußworte des Botschafters über die (zutreffende) Gastfreundschaft der Phillipinen. Meine Verlobte meinte nach der abgewiesen Remonstration jedenfalls jetzt hätte sie die deutsche kennengelernt.

    Habe ich auch nicht so aufgefasst. Man lernt nur mit der Situation zu leben. Was ich wirklich denke, schreibe ich hier lieber nicht alles. 6 Monate für eine Dokumentenprüfung? 5 Monate im voraus einen Visatermin ins Blaue stellen? Da ist das Bauamt bei einem Bauantrag ja kundenfreundlicher und planbarer. Hier geht es aber um Menschen die mit aller Kraft daran arbeiten in das gemeinsame Leben zu kommen. Mir fehlen da echt die Worte. Dazu kam bei mir noch der Remonstrationsbescheid wo schon sehr offensichtlich alles beiseite geschoben wurde was das gewünschte Ergebnis gestört hat. Dazu noch ein, zwei persönliche verbale Spitzen gegen mich. Mein Anwalt nannte es das Machwerk eines genervten Zynikers. Nur mal dazu, und der hatte schon Verfahren beim VG in Berlin. Das muss man alles wegstecken. Ich bin da voll auf deiner Seite.

    Ich verstehe deine Antwort nicht so ganz. Erstens wollte ich mich allgemein bei den Leuten hier bedanken, die mir durch ihre Beiträge oder direkten Antworten in den Visaprozessen geholfen haben. Ich glaube auch nicht, dass ich jammere wenn ich Dinge in Frage stelle. Ich erwarte auch nicht das hier meine Probleme gelöst werden. Hier täuscht man sich aus und teilt Erfahrungen und stellt Fragen. Und warum sollte ich an die Botschaft schreiben? Zur aktuellen Dauer unserer Dokumentenprüfung bekomme ich sowieso keine Antwort von dort. Ich werde meine Meinung zur Ablehnung unseres Schengen-Visa und zur unverhältnismäßig langen Dokumentenprüfung gegenüber dem AA noch äußern, ist aber evtl. dann nur für nachfolgende Antragsteller hilfreich wenn man Dinge überdenkt oder ändert.

    Ich glaube, wenn man lange im Forum ist oder halt wie viele von euch, die uns "Neulingen" immer wieder Hilfestellungen geben, mit dem ganzen Procedere vertraut sind nehmen einiges irgendwann als normal hin. So weit bin ich aber noch nicht. Trotzdem mal Danke an euch für Tipps und realistische Einschätzungen der vorgetragenen Lebenssachverhalte. Ich versuche gerade meine Verlobte davon abzuhalten jetzt schon einen Visatermin zu machen. Sie ist in einem englischsprachigen Forum unterwegs und da wurde sie dazu ermutigt weil die Detektive da waren. Ich schätze mal es wird ziemlich genau die 6 Monate dauern. Die Remonstration war auch nicht viel schneller entschieden. Die Botschaft scheint darauf zu achten, dass die angegebenen Zeitvorgaben eingehalten, aber auch nicht wesentlich unterschritten werden um keine Präzedenzfälle zu schaffen. Ist meine Vermutung. Und klar, wir nutzen die Zeit für die Sprachkurs. Meine Verlobte macht den A2 online bei einer Anbieterin (Filipina) aus Deutschland. Im Gegensatz zur Unterrichtsmethode beim Goethe-Institut ist der Unterricht nicht rein in Deutsch. Bisher ist sie sehr angetan. Mir wäre es trotzdem lieber gewesen, sie hätte ihn hier im deutschen Umfeld bei der Volkshochschule gemacht während der Schengen-Visa Zeit.

    Das es so lange dauert ist wohl schon lange so. Ich meine das hätte ich hier mal irgendwo gelesen. Wird halt hingenommen, als normal akzeptiert nach dem Motto das war halt immer so. Neben dieser Endloszeit des Wartens macht mir wirklich Kopfzerbrechen, wie ich den Visatermin lege. Fehlt irgendwas oder bleibt was liegen wegen Krankheit oder Urlaub oder falschem Komma stehe ich dann vielleicht ganz blöd da und kann nochmal 5 Monate warten. Dann würde bei mir dann wirklich das letzte Verständnis weg sein. So kann man doch nicht mit Menschen umspringen, die sich wirklich für Ihr Ziel verdammt angestrengt und viel Zeit, Nerven und Geld investiert haben. Besser wäre sämtliche Dokumente dort vorlegen, angemessene Prüfungszeit und dann von mir aus zwei Wochen später die Kandidaten zur Visaausgabe herholen. So ist das alles ein Schuss ins Blaue. Diese Art der Visavergabe ist m.E. nicht kundenfreundlich

    Vielleicht sollte man dort mal über einen zweiten Vertrauensanwalt nachdenken. Aber auch dann wäre wohl die Visa Abteilung der Botschaft wieder das zeitliche Nadelöhr. Jeden Monat später heiraten ist ja auch bares Geld, welches dem Ansparen für die spätere Ausbildung der Kinder oder für Heimflüge meiner Verlobten und dann Ehefrau sowie Sprachkursen zur Integration genutzt werden könnte. Toll ist das alles nicht, insbesondere auch nach der Schengen-Visa Farce.

    Hallo, ich hatte Miitte Juli die Dokumente meiner Verlobten zur Dokumentenprüfung beim Standesamt abgegeben. Jetzt hat meine Verlobte erfahren, dass wohl ein Beauftragter des Vertrauensanwaltes bereits dort Vorort war. So früh hatten wir das nicht erwartet. Hat jemand Erfahrungen, wie lange es dann noch dauert, bis die Dokumente wieder bei der Botschaft sind? Immer vorausgesetzt alle Dokumente sind OK wie bei uns. Das ist ja wichtig für die realistische Terminierung des Visatermins online. Mein Standesamt geht bei der Befreiung vom Ehefähigkeitszeugnis von 4-6 Wochen aus, könnte sogar schneller gehen. Ich möchte halt keinen zu frühen Termin bei der Botschaft machen (da nimmt man ja auch immer anderen einen Termin weg) , aber auch nicht sinnlose Wartezeit haben.

    Ich kann auch nur Gutes über den A 1 am Goethe-Institut sagen. Vor allem war wichtig, dass die Gruppe sich nebenher zum lernen getroffen hat und eine what's app Gruppe hatte um sich beim lernen zu unterstützen. Ist halt etwas teurer, insbesondere weil man ja auch die Zeit nach Manila ziehen muss. Am Ende hatten aber fast alle das Zertifikat in der Hand. Meine Verlobte macht den A2 jetzt online, weil sie noch viel Zeit mit ihren Kindern und der Familie verbringen will bevor sie mit dem Heiratsvisa nächstes Jahr nach Deutschland kommt

    Mich stören in den Entscheidungen der DBM einige Dinge. Hast du keine Kinder hast du keine Verwurzelung. Hast du Kinder hast du auch keine. Also bitte diesen Punkt aus dem Merkblatt streichen. Suggeriert es würde eine Rolle spielen. Vorher VE und KV vorlegen. Sinnlos vorab, kostet nur umsonst Geld.
    Dann bitteschön auf alles eingehen, was im Remonstrationsschreiben angegeben wird, nicht nur das rauspicken was der gewünschten Ablehnung dienlich ist. Eine wirklich ergebnisoffene Ermessensprüfung durchführen. Aber das Ding war durch als die Einkommenssituation nicht stimmte. Spätestens mit dem Besuch des Goethe Instituts sind die Kandidaten dann arbeitslos. Wird also spätestens dann ein Strick draus. Wie gesagt, ich werde meine Gedanken zu dem was wir erlebt haben meinem Abgeordneten schildern und auch dem Auswärtigen Amt. Nützt uns nichts mehr, aber vielleicht höhlt jeder Tropfen den Stein. Wir werden nicht die letzten Opfer dieses Irrsinns sein. Und verstehen tut dies alles keiner den ich kenne. Die lachen sich kaputt über die große Gefahr durch kleine Filipina im Umfeld dessen, was in Deutschland derzeit los ist. Mir klingen die Grußworte des Botschafters in den Ohren über die Gastfreundschaft der phillipinischen Menschen (was auch stimmt, wer das einmal erlebt hat wird das nie vergessen). Aber Raffael, wir erleben gerade die Gastfreundschaft die wir diesen Menschen entgegen bringen....

    Ich weiß, dass es deprimierend ist, was einige von uns erlebt haben. Trotzdem finde ich es nicht hilfreich in solchen Foren öffentlich darüber zu schreiben. Wenn ich so was versuchen will posaune ich das doch nicht aus. Auch mir wurden Ratschläge gegeben den Hardlinern in Manila auszuweichen und andere Wege zu versuchen, über Botschaften anderer Länder zum Beispiel mit gefakten Touristenvisa oder ähnlichem. Ich schalte meinen Bundestagsabgeordneten ein und schreibe auch an das Auswärtige Amt. Vielleicht ist es ja wirklich nur in einigen Botschaften so schlimm. Zumindest sollte man auf die Fakten des eigenen Antrages hinweisen und wie damit in der weiten Ermessensauslegung damit umgegangen wird. Wenn im Bekanntenkreis, und da ist keiner AfD-Wähler, die Entscheidung der Botschaft bei mir diskutiert wird und mich die Leute fragen wo denn die Begründung für die Ablehnung ist tue ich mich echt schwer mit der Erklärung und ich höre häufig das in Deutschland wohl einiges schiefläuft. Und das ist dann noch nicht mal auf die Asylproblematik gemünzt sondern darauf das es keine vernünftige Einwanderungspolitik gibt. Meine Verlobte wird den Staat nicht einen Cent kosten, wir machen sogar die Sprachkurs auf eigene Kosten. Gerade damit sie schnell integriert wird. Weil sie das will. Aber bislang ist sie nur eine potentielle Kriminelle vor der man Deutschland schützen muss. Wir gehen den Weg zum Heiratsvisa trotzdem konsequent weiter. Auch wenn es länger dauert. Alleine das man für die Prüfung von ein paar Dokumenten 6 Monate braucht und fünf Monate vorher ins Blaue einen Visatermin machen soll ist schon haarsträubend. Trotzdem verurteile ich jeden Betrugsversuch.

    Wenn ich das hier lese, stößt mir unser Versuch und die Ablehnung des Schengen-Visa trotz absoluter Ehrlichkeit und bereits weit fortgeschrittenen nachgewiesenen Anstrengungen für das Heiratsvisa nachträglich nochmal sauer auf. Das liefert der Botschaft die Argumente die sie braucht um selbst Anträge wie unseren abzulehnen. Unabhängig von den anderen haarsträubenden Argumenten im Bescheid. Wie kann man in einem offenen Forum nur so über solche Pläne plaudern. Damit tut man Antragstellerin, deren Absichten ehrlich sind keinen Gefallen. Auch wenn alle Anträge auf Schengen-Visa mit dokumentierter glaubhaft gemachter späteren Heiratsabsicht von vorne herein zum Scheitern verurteilt sind. Versuch es, aber rede nicht drüber