Posts by wombatparade

    Meines Wissens gibt es die Möglichkeit, eine im Ausland geschiedene Ehe auf den Philippinen registrieren zu lassen. Das, was ich dazu herausfand ist, dass der philippinische Partner dann wieder als unverheiratet gilt. Ich habe vor einigen Monaten das Dokument bei einer philippinischen Behördenwebseite heruntergeladen und zu der Scheidungsurkunde meiner Lebenspartnerin geheftet, denn diese Registrierung wollen wir bei unserem nächsten Besuch auf den Phillippinen machen. - Dann kam Covid-19.


    Suche mal bei Google mit "register foreign divorce philippines"

    Hallo,


    wir möchten einen guten Bekannten auf den Philippinen - also eine Person unseres Vertrauens - als "Aufpasser" für unser Haus beschäftigen. Natürlich geht das auch einfach per Azimo oder Banküberweisung aber wir möchten ihn gerne offiziell beschäftigen mit Arbeitsvertrag, SSS und Phil Health. Vielleicht habe ich nicht die richtigen Begriffe zum Suchen benutzt aber gibt es eine Art Checkliste, Anleitung was man alles in welcher Reihenfolge machen muss?


    Viele Grüße

    Jan

    Man kann eine Beibehaltungsgenehmigung für die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen und wenn man die hat, eine andere Staatsbürgerschaft - zum Beispiel die Philippinische annehmen. Dies soll dann gehen, wenn das Abgeben einer anderen Staatsbürgerschaft unverhältnismäßige Nachteile bringen würde. In den Fundstücken im Internet die ich dazu vor einiger Zeit aus Interesse fand, ging hervor, dass wirtschaftliche Nachteile regelmäßig anerkennungsfähig wären. Ich denke, hier sollte man - wenn das eine Option sein kann - einen Anwalt für Ausländerrecht o.ä. hinzuziehen. In meiner naiven Vorstellung wäre ein "nicht erben können" oder ein "nicht mehr besitzen können von (zuviel) Grundeigentum" ein solcher erheblicher Nachteil sein. Vielleicht muss sich der "Nachteil" aber auch auf Nachteile in Deutschland beziehen. :dontknow Aus meiner Linkliste dazu hatte ich dies noch nicht gelöscht: http://reuter.mit.edu/dfgwiki/Beibehaltungsgenehmigung was eher auf den im Ausland arbeitenden Wissenschaftler gemünzt ist aus Zeiten wo Deutschland seinen Brain Drain noch sehr intensiv selbst betrieben hatte.:mauer

    Das Thema Beibehaltungsgenehmigung war dann nicht mehr so interessant, weil man ja auch als ehemalige Filipina Grundeigentum erwerben kann: "Article XII Section 8 of the Philippine Constitution" in Verbindung mit "Batas Pambansa Blg. 185" für "Haus und (kleinen) Hof" sowie "Republic Act 8179" sowie "Foreign Investment Act of 1991" für größere von kleinen kommerziellen Investments. Siehe http://invest.cfo.gov.ph/part2/land-acquisition-and-ownership.html mit Chrome oder Edge/Chomium öffnen

    Dann nehme ich eben die philippinische Staatsbürgerschaft an und hole mir den philippinischen Pass

    Selbst das wuerde im Moment nicht helfen.

    Sie sollte sich mal Agentenfilme - z.B. James Bond - angucken, die springen immer

    heimlich nachts mit dem Fallschirm ab..........

    Naja, eigentlich ganz einfach. Je kleiner das Boot, desto weniger fällt man auf.

    Sollte doch Quarantäne am Ziel nötig sein, dann ist das im Verhältnis zur Reisezeit zu vernachlässigen.
    Man braucht auch nur 1.000.000 - leider Euro, nicht Peso für die nötige Hardware. :yupi

    Dafür vermutlich die Deutsche Staatsangehörigkeit aufgeben?

    Das sicherlich nicht, jedoch kann aus der emotionalen (Trotz-)Reaktion ein gewisser Frust der jungen Halbfilipina abgeleitet werden, dass die Corona-bedingten Reaktionen der Staaten, Fluggesellschaften und anderen Beteiligten einen solch unberechenbaren Einfluss auf hr Leben, Beruf, Freizeit etc. hat. - Was sich gewissermaßen ja auch in diesem Thread widerspiegelt, aber eigentlich hier OT eher von mir nach "Ab wann kann man wieder reisen" geschrieben gehört hätte.

    Mal so eben von jetzt auf gleich:

    aber das wurde von Dino gestern nacht oder heute morgen schon angekündigt. Trotzdem ziemlich spontan die Berliner. lol

    Boah, mag sein... Da geht man abends ins Bett und am nächsten Morgen nach dem Brunch liest man dann, dass da jetzt gar nichts mehr geht, um auf die Philippinen zu kommen. - Meine Tochter will unbedingt auf die Philippinen. "Dann nehme ich eben die philippinische Staatsbürgerschaft an und hole mir den philippinischen Pass, dann kann ich ja trotzdem im Sommer meinen Onkel besuchen." - Alle 14 Tage ändert sich die Welt, manchmal auch über Nacht. :dontknow

    Es ist ein Problem, wenn Du große Beträge/Anteile schon bezahlt hast. Rechne damit, dass das Geld weg ist. Meine Erfahrung ist, das Jammern den locals zu überlassen, da gibt es dann eher eine Einigung. Ich drücke Dir die Daumen. Du bist noch in Deutschland oder wieder auf den Philippinen? Der Coordinator wird in der jetzigen Lage sicher die gleichen Probleme haben wie so mancher, dessen Geschäft auf gesellschaftlichen Zusammenkünften/Freizeit etc. aufbaut. Das bedeutet, er/sei wird Dein Geld jetzt zum (über)leben benutzen. Vielleicht sogar ohne Scham. - Vor allem: Je länger Du wartest, desto weniger die Chance was zurück zu bekommen. Vielleicht kann Deine philippinische Seite via Barangay Captain einen Ausgleich erreichen.

    Bescheuerte Idee: Androhen, dass er/sie dann eben doch liefern muss wenn ein Refund nicht möglich ist. Auch wenn gar keiner kommt, wird dieser Vorschlag vor der Barangay zeigen, dass er/sie derzeit selbst gar nicht mehr in der Lage ist zu liefern wie vertraglich vereinbart. Nur eine aus deutscher Sicht bescheuerte Idee. Lieber das Hochzeitsessen alles einpacken und den Armen schenken, das Drumherum alleine geniessen als es dem Coordinaror "for nothing" in den Rachen werfen. Du würdest so mehreren helfen als nur einem/einer.

    Ansonsten fällt mir da Raffy Tulfo Show ein. Der Coordinator sollte wenig Interesse haben, dass sein Geschäft im TV diskreditiert wird aber so Hochzeitsgeschichten lassen sich gut "vermarkten" weil viel Herzschmerz dabei ist.

    Quarantäne... Das hört sich erstmal nach "man sitzt zu Hause und guckt Netflix leer" an. Pustekuchen. Arbeitsplatz IT einer mittelgroßen Universität. 90% der IT-Belegschaft im mobilen Arbeiten, um eine Ansteckung - sollte sie eingeschleppt werden - zu unterdrücken. Die Notwendigkeit die IT am Laufen zu halten, damit der Rest arbeiten kann, hat man verstanden.

    Arbeiten bedeutet derzeit, kein Arbeitstag unter 10 Stunden. Am Wochenende werde ich mich noch stundenweise um Stellenausschreibungen und Liegengebliebenes kümmern dürfen. Meine Kollegen, die gesamte IT, beutet sich im Home Office aus, um das, was zwei Jahrzehnte ein Steckenpferd von einigen wenigen Dozenten war, nun auf die gesamte Einrichtung auszuweiten: Online Vorlesungen in diversen Formaten für alles ab Vorlesungsstart auf den sich die KMK ab 20.04. verständigt hat.

    Viele Lehrende ziehen mit, gehen Kompromisse ein, liefern eigene Beiträge, unterstützen. Das macht Spass. Ob das eh schon doppelt belastete Internet zuckt, wenn ab 20.04. alle Studierenden online die Vorlesungen besuchen?

    Kein Spaß ist das Home Office. Kein eigener Raum, eine Winzecke am Esstisch. Der Weg zur Arbeit ist einmal auf der Bank nach rechts rutschen, mittags mal schnell nach links gerutscht, Kalorienaufnahme. Essen ist das nicht. Meine Liebste kocht wie immer sehr gute Sachen, merke aber auch, die Situation dass ich arbeiten muss belastet sie. Immerhin, täglich Mittag zu zweit daheim. Doch der Kollege braucht Unterstützung aus mehreren Abteilungen. Ist dringend, Termine sowieso knapp bei all den Dingen die gerade parallel gemacht werden. Videokonferenz, bat er. Kam zur Unzeit, parallel mit dem Smartphone in ein Status-Meeting per Videokonferenz eingewählt, mit dem Knopf im Ohr den Zeitpunkt des eigenen Berichts erhört. Die Liebste klappert mit dem Geschirr. Bei einem anderen Kollegen will die dreijährige an den PC. Geht jetzt nicht, Papa muss arbeiten (Mama nicht daheim).

    Parallel macht der Messenger auf mehreren Kanälen auf sich aufmerksam. Gut, dass angezeigt wird, in welchem Kanal jemand eine Nachricht an mich adressiert hat. Die werden immer gelesen, die anderen zum Kaffee. Nebenbei wird noch telefoniert, es wird mehr telefoniert als sonst. Der Abstimmungsbedarf ist gewaltig. Manchmal fühlt man sich dennoch von Kommunikation abgehängt. Verrückt, alle Kanäle werden bespielt aber es ist eben doch was anderes wenn man wie früher mal schnell den Flurfunk abhören konnte oder wie jetzt im mobilen Arbeiten daheim sitzt. E-Mails werden früh am nächsten Morgen und Abends zum Feierabend abgearbeitet.

    Dann Einkaufen, schnell zwischen den ganzen wie die Untoten wirkenden durch die Gänge hasten und das Nötigste zusammenklauben. Kein Klopapier. Aha, noch immer wird gehamstert. Keine Zeit dazu. Noch um den Block laufen, den Arbeitstag gedanklich abschliessen. Leere Straßen, seit Wochen wie ein langer Sonntag da draußen. Zu Hause noch Corona-Zahlen nachschauen, deswegen ja dieser ganze Stress. Die Liebste guckt Netflix, ich kann keinen Bildschirm mehr sehen. Schlafen und früh aufstehen. Hoffentlich finden sie bald eine Behandlung, ich will wieder ins Büro.

    Ich glaube, dass Du das nicht beeinflussen kannst. Wenn die deutschen Behörden weitere Risikogebiete ausweisen und diese bei der WHO gelistet werden und dann wieder andere Länder auf der Route abticken oder die philippinischen Behörden auf dieser Basis bzw spontanen Eingebungen der Herrschenden Deutschland oder Teile davon auf eine Liste setzen und sich Regeln dazu ausdenken, dann wird das kommen wie eine Naturkatastrophe: Im Grunde plötzlich und unvorbereitet.


    Du lebst ruhiger, besser - philippinischer :denken- wenn Du es auf Dich zukommen läßt und wenn sich etwas der Reise entgegen stellt dann zu handeln.


    Keine Reiserücktrittversicherung. - Ich weiss nicht ob die hilft bedingungen zu einigen wird man sicher online finden. Vielleicht steht das was drin oder mal anfragen. Eine nachträglich dazu buchen - schriftlich bestätigen lassen, dass Dein Fall abgesichert ist. ODER darauf bauen, dass es schon gut geht und wenn nicht, ob Du nicht sowieso ggf. auf Kulanz bei der Airline mehr erreichst.


    (Und ja, ich mache mir auch Gedanken, obwohl noch ein paar Monate hin. Loslassen ist nicht so einfach. Dabei ist das ohne dass man handeln kann reiner "Brainfuck", weil man sich nur im Kreise dreht - und dann Nudeln mit Klopapier und Mehl hamstert - welche ein Menü :Rolf)

    Hier in D trockneten mir die Patronen der Tintenstrahldrucker immer ein. Da war dann ein streifenfreier Ausdruck mal eben schnell immer dann wenn es mal schnell gehen musste eine Herausforderung. Ich habe dann auf Laser umgestellt und bin seit Jahren mit einem Farb Laser äußerst zufrieden, samt N in eins, Fax, kopieren, Scannen mit texterkennung pih pah poh...


    Wie verhält es sich mit Tintenstrahldruckern auf den Philippinen? Trocknen Dank Wärme oder trockener Klimaanlagen Luft genauso schnell ein oder die Luftfeuchtigkeit verhindert das?

    Will kein Stress haben wenn mal etwas passiert.

    Also dann besorge Dir eine Kreditkarte mit einem riesigen Limit und habe jemanden dabei, der im Fall der Fälle diese Karte auf den Tisch legt. Erstmal muss man bei allen Reisekrankenversicherungen die ich kenne, die Behandlungskosten auslegen. Der Stress beginnt dann zurück in D wenn man es überlebt hat und das Geld von der Versicherung zurück haben möchte.


    (Ich selbst bin bei HUK24 reisekrankenversichert. Sehr günstig. Aber da noch nie gebraucht ... )

    Der größte Vorteil dürfte besseres Internet vor Ort sein. In DL kenne ich das so, dass die zusätzlichen Einnahmen ganz verlockend sind und der Passus zum Rückbau durch Verlängerung nicht zum Tragen kommt. (Ich persönlich würde ja einen Internetanschluss per Kabel am Standort des Providers raushandeln wollen :D)

    Dachte nie im Leben,

    dass eine so grosse Epidemie wie in China vom Essen ausgelöst werden kann.

    Ähm... Also "Essen" würde ich das nicht bezeichnen. Ja, die Chinesen sind über alles stolz auf ihre allen anderen Küchen überlegene Küche. Bis auf die vielen Knochenspliter wenn es "ganzes Hühnchen klein gehackt" gibt mal abgesehen... Aber muss man sich alles was selten ist und krabbelt in den Mund stecken? Da ist bei genügend Verwandtschaft zum Leckerli schnell irgendwas auf den Konsumenten exklusiver chinesischer "Küche" übertragen. :mauer


    Am leckersten fand ich die kleinen lebenden Schlangen und das Schweinehirn beim Hot Pot in Chengdu. :thumb Nur betrunken ertragbar:drunk.gif

    Also das Farmhouse ist das Haus in dem der Bauer/Farmer mit seiner Familie wohnt, um das umliegende Land zu bestellen. Warum nicht eine größere dirty kitchen, einen house barn planen und bauen. Wenn sich dann die Landwirtschaft in einigen Jahren nicht trägt, ja schade. <hint, hint>


    Aber ich glaube, es ist nicht wirklich schwierig eine Baugenehmigung zu bekommen. Ich hatte eher den Eindruck, es ist dort mehr wie eine Bauanzeige bei uns. Freundlich sich beraten lassen im engineer Office in der city hall brachte uns (für einen Anbau) auch Tipps für Civil engineers.

    Die anderen Interessenten können auch lesen und sich eine Meinung bilden. Wenn da quasi alle Kommentare positiv sind und nur einzelne negativ, dann hat sowas auf meine persönliche Bewertung keinen Einfluss. Ich überlege dann, was ist dran am negativen Kommentar im Vergleich zu den positiven. - Das werden andere auch so machen.


    Auf einen negativen Kommentar lese ich bei großen Firmen oftmals ein "es tut uns leid, dass sie mit unserem Service nicht zufrieden waren. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir unseren Service verbessern können." Und sonst nichts. Wenn es tatsächlich einen Fehler gab, sollte man gucken, wie man den dauerhaft abstellen kann. Das könnte man schreiben.


    Rechtfertigen wäre meines Erachtens das Falsche, jedenfalls sehr sehr vorsichtig damit umgehen. Ich glaube, da geht man schnell in ein gegenseitiges Bashen über. Besser den Beschwerde führenden ein verbales Kissen hinhalten, dann ist die Luft raus.