Posts by pasaway

    Bedeutet diese E-Mail, dass dem Visaantrag endgültig stattgegeben wurde? Wenn ja, würde dies doch bedeuten, dass das AA bereits sein Okey gegeben hat, richtig?

    Ja.. die brauchen die Pässe ja nur, um das Visum einzukleben.


    Was ist denn das für ein Formular, dass noch einzureichen ist?

    Aber ist das nicht erstaunlich, dass das jetzt alles so unbürokratisch und ohne weitere E-Mail von der AA (und ohne Anforderung weiterer Unterlagen) über den Tisch geht? Wir sind gerade ziemlich perplex, aber freuen uns sehr. Jetzt nur noch den Reisepass einsenden (muss das Kind auf den Phils machen bzw. jemand dort) und das erwähnte Formular zurücksenden, welches ausgefüllt werden muss,. Dies ist ein "German Visa Approval" mit auszufüllenden Angaben zu: Name of Applicant, Passport Number, Travel Date, Delivery Adress, Contact Number und Signature.
    Das muss dann wohl meine Frau ausfüllen und unterschreiben und an die DBM senden.

    Liebe Forumsmitglieder,
    ich wollte euch nur mitteilen, dass meine Frau heute eine E-Mail von der DBM bekommen hat. Vor drei Wochen haben wir ja dem AA einzig unsere Einkommens/Vermögensverhältnisse mitgeteilt und eine eingescannte Kopie des Ausweises meiner Frau zugesendet. Seitdem haben wir nichts mehr vom AA gehört. Es wurden auch keine weiteren Formulare wie z.B. übersetzte GU der Kinder eingefordert o.ä.

    Heute nun wie oben geschrieben eine E-Mail von der DBM mit folgendem ins Deutsche übersetzten Inhalt:


    Sie werden gebeten, die folgenden Anforderungen zusammen mit dieser E-Mail einzureichen:


    a. Gültiger Reisepass Ihres Kindes


    b. Geplantes Einreisedatum Ihres Kindes nach Deutschland, bitte verwenden Sie das beigefügte Formular (bitte beachten Sie, dass Sie kein Flugticket kaufen müssen. Die Einreise und Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis bei der Ausländerbehörde ist in der Regel für 90 Tage ab dem von Ihnen angegebenen Datum möglich).


    c. Die vollständige Versandadresse und aktualisierte Kontaktnummer


    Bitte reichen Sie die oben genannten Unterlagen über einen Kurierdienst Ihrer Wahl ein, z.B. FedEx, LBC, DHL, etc. (vollständige Adresse siehe Signatur).


    Eine persönliche Abgabe ist derzeit nicht möglich.


    Die Pässe mit Ihren Visa werden ca. eine Woche nach Eingang Ihrer Pässe in der Visa-Abteilung an unseren externen Dienstleister weitergeleitet.


    Die Zustellgebühr beträgt PhP 300,-, zahlbar über verschiedene Online-Kanäle. Unser externer Dienstleister wird sich mit Ihnen unter der von Ihnen angegebenen Telefonnummer in Verbindung setzen und Ihnen Anweisungen zur Zahlung und Zustellung geben.


    Wir danken Ihnen.

    _____________________

    Bedeutet diese E-Mail, dass dem Visaantrag endgültig stattgegeben wurde? Wenn ja, würde dies doch bedeuten, dass das AA bereits sein Okey gegeben hat, richtig?

    Uns haut das gerade regelrecht aus den Socken, da wir damit gerechnet haben, dass wir noch einiges an Unterlagen einreichen müssen und sich das Prozedere über einen langen Zeitraum hinziehen wird.

    Jetzt heißt es scheinbar nur noch, dass meine Frau das der E-Mail beigefügte Formular ausfüllen, unterschreiben und (wenn möglich eingescannt per E-Mail) an die DBM senden und muss, dass der Reisepass des Kindes an die DBM gesendet wird und dass die 300 Peso überwiesen werden müssen. Wie wir dies machen, ist allerdings noch die Frage (paypal? KK?)

    Irgendwie macht mir persönlich nur die aktuelle Situation um Corona und die Maßnahmen Kopf zerbrechen. Auf den Philippinen kann sich das Kind mittlerweile wieder frei bewegen, Freunde treffen etc. Und hier kommt es ausgerechnet jetzt nach D, wo die Menschen weitesgehend eingesperrt sind. Aber das ist eine andere Geschichte...

    LG

    Erstklassig! Hut ab und herzlichen Glückwunsch. Meine Frau hat auch den Traum, ihr eigenes Haus auf den Phils zu erwerben, sodass sie später im Alter für längere Zeit auf den Phils verweilen kann. Sogar Mabalacat wurde wegen der Nähe zum neugestalteten Flughafen Clark in die engerer Auswahl genommen. Grundstücke gibt es ja auch genug dort. Darf man erfahren, was in etwa der gesamte Hausbau mit Küche, Bad etc. gekostet hat?
    Grüße

    Weshalb die Lohnabrechnungen? Bei einem Kindernachzug zu einem deutschen Staatsangehörigen ist eine Unterhaltssicherung nicht erforderlich.

    Nicht ganz richtig.....ein Prüfung ist schon möglich...eine Versagung aber nahezu unmöglich.


    § 27 Grundsatz des Familiennachzugs


    (3) Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Familiennachzugs kann versagt werden, wenn derjenige, zu dem der Familiennachzug stattfindet, für den Unterhalt von anderen Familienangehörigen oder anderen Haushaltsangehörigen auf Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch angewiesen ist. Von § 5 Abs. 1 Nr. 2 kann abgesehen werden.

    Gilt das denn auch für deutsche Staatsangehörige?

    Im Paragraph 28 heißt es:


    (1) Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen
    1.Ehegatten eines Deutschen,
    2.minderjährigen ledigen Kind eines Deutschen,
    3.Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge
    zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat. Sie ist abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 in den Fällen des Satzes 1 Nr. 2 und 3 zu erteilen.

    Bezogen auf den genannten § 5 Abs. 1 Nr. 1
    (1) Die Erteilung eines Aufenthaltstitels setzt in der Regel voraus, dass

    1.der Lebensunterhalt gesichert ist,



    http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__28.html

    http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__5.html


    lg

    Vielen Dank für die Antworten. Es ist so, dass ich in der Tat weder Lohnabrechnung noch eine mit großartigem Einkommen erstellte Einkommenssteuererklärung vorlegen kann und mich deshalb eher als Privatier sehe. Hatte vor 2 Jahren als Freiberufler einen schlimmen Burnout und bin in der glücklichen Situation, dass ich zuvor sehr sparsam war und einen Großteil des viele Jahre lang hart erarbeiteten Geldes nun zur Verfügung habe, um es für eine recht lange Zeit ruhig angehen zu lassen. Noch fühle ich mich immer nicht in der Lage, wieder richtig zu arbeiten, sodass ich nur noch ab und zu kleinere Aufträge bearbeite. Mehr als 4 Tausend Euro kam aber im letzten Jahr nicht zusammen. Und durch Corona würde wohl auch 2021 nicht mal viel mehr dazukommen, da viele meiner damaligen mittelständischen Kunden kurz vor der Insolvenz stehen.

    Ich freue mich, dass hge auch noch mal meine Meinung bestätigt, dass das Gesetz nicht zulässt, den Nachzug des Kindes vom Einkommen der Mutter und dem des Mannes der Mutter abhängig zu machen. Ich befürchte, dass der Sachbearbeiterin nicht bewusst ist, dass sich der Nachzug zu einem/r deutschen Staatsangehörigen vom Nachzug zu Ausländern diesbezüglich unterscheidet. Die ländliche Ausländerabteilung, die nun für uns zuständig ist, befasst sich halt mit sämtlichen Ausländer-Angelegenheiten, also nicht wie in Großstädten, wo man in Ausländerbehörden spezielle Unterabteilungen hat. So hatte ich es zumindest gehört.

    Ich werde es jetzt wirklich so machen, dass ich die Lohnbescheide meiner Frau sowie Scans meines Bankguthabens an die Sachbearbeiterin sende und sie dazu freundlich rein aus Interesse frage, ob sich an der Gesetzeslage bzgl. der Familienzusammenführung zu dt. Staatsangehörigen etwas geändert hat, da es ja bislang so war, dass die Lebenssicherung kein Kriterium für eine Bewilligung darstellte.

    Vielen Dank für die Nachricht, foobamsen. Dann könnte ich ihr natürlich Kontoauszüge zusenden und hoffen, dass dies ausreicht. Andererseits frage ich mich, weshalb dies eigentlich vonnöten ist. Schließlich ist für den Familiennachzug zu Deutschen die Sicherung des Lebensunterhaltes wegen des uneingeschränkten Aufenthaltsrechts von Deutschen im Bundesgebiet gemäß § 28 Abs. 1 Satz 3 AufenthG im Regelfall keine Voraussetzung. So steht es zumindest auf der Seite des dt. Bundestages und anderen Gesetzesseiten.

    Ich möchte die Dame sehr gerne auf das ihr wohl nicht vertraute Recht aufmerksam machen, denn es scheint ihr nicht klar zu sein, dass sich das Recht beim Familiennachzug zu Deutschen grundsätzlich vom Recht des Zuzugs zu Nichtdeutschen unterscheidet. Auch hinsichtlich Wohnraumberechnung etc.
    Das "wie ihr das erklären" ist hier nur die große Frage...

    So, heute nun haben wir endlich eine E-Mail vom Ausländeramt erhalten, das nach unseren Umzug für uns zuständig ist.
    Es wurde geschrieben, dass wir schon vorab folgende Unterlagen an die Sachbearbeiterin senden sollen:
    1. Eine Passkopie meiner Frau
    2. Lohnabrechnungen der letzten 6 Monate von meiner Frau und mir.

    Hierzu frage ich mich folgendes:
    Weshalb die Lohnabrechnungen? Bei einem Kindernachzug zu einem deutschen Staatsangehörigen ist eine Unterhaltssicherung nicht erforderlich.
    Weshalb nun die Aufforderung der Einsendung unserer beiden Lohnabrechnungen? Ich selber bin Privatier (aber noch nicht in Rente) und kann der Sachbearbeiterin noch nicht einmal Lohnabrechnungen zusenden.

    Was würdet ihr sagen: wie sollen wir hier vorgehen? In die Offensive gehen und der Sachbearbeiterin erklären, wie die Rechtsprechung in diesem Fall ist?
    Möchten er uns ja auch nicht mit der Sachbearbeiterin verscherzen.

    PS: bzgl. Sorgerecht wurde noch nichts eingefordert.

    Liebe Forumsmitglieder,

    meine filipinische Frau hat die deutsche Staatsbürgerschaft, ihr großer Traum ist und bleibt jedoch, sich irgendwann einmal ein eigenes Haus auf den Philippinen zu kaufen. Sie ist sich sicher, dass dies trotz ihrer Abgabe der filipinischen Staatsbürgerschaft und der Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft kein Problem sei. Zumindest bis zu einer gewissen Haus-/Grundstücksgröße. Ich selber bezweifle aber, dass dies ohne weiteres möglich ist und möchte ihr gern unangenehme Überraschungen ersparen.

    Wisst ihr, ob sie als gebürtige Filipina mit dt. Staatsbürgerschaft ein Haus/Grundstück auf den Philippinen erwerben kann oder könnt ihr mir sagen, ob dies zu Komplikationen führen könnte und was man bedenken sollte?

    Vielen Dank für eure Antworten und Grüße

    Vielen Dank für eine Antworten.


    Leider sind wir ja nicht vor Ort, als dass wir bei der DSWD vorsprechen könnten. Somit bleibt uns erst einmal abzuwarten, bis sich die neue ABH des kleinen Kreises, in dem wir nun wohnen, bei uns meldet. Vielleicht haben wir ja Glück und uns bleiben weitere Dokumenten-Einforderungen/Eingeständnisse vom Vater oder gar gerichtliche Beschlüsse erspart. Ich hatte nicht gewusst, dass dies bei einem Umzug in einen benachbarten Kreis so umständlich ist bzw. dass der Prozess dann bei der "alten" ABH abgebrochen wird. Die Sachbearbeiterin sagte uns, dass sie diese Info an die DBM leitet und die DBM sich dann an die Ausländerbehörde des neuen Wohnorts wendet.

    Vielen Dank für eure Unterstützung.

    Ich hatte übersehen, dass die GU des Kindes tatsächlich eine PSA ist. hge hatte ja bereits erwähnt, dass solch eine GU von der DBM angefordert wird. Meine Frau hatte damals bei Familienzusammenzug natürlich auch so eine, jedoch ist die, so meine ich, handschriftlich erstellt worden.

    Das Kind hat den Nachnamen des Vaters erhalten. Der Vater wurde ganz offiziell als Vater des Kindes in der GU eingetragen. Leider ist das Kind late registered. Mal sehen, ob sich das Prozerede deshalb in die Länge ziehen wird.

    Jetzt haben wir noch ein kleines Problemchen. Wir sind heute bzw. gestern in einen anderen Landkreis gezogen, haben uns sogleich hier angemeldet und haben dies heute auch gleich bei der ehemals zuständigen Ausländerbehörde gemeldet. Diese hat nun den Fall für sich geschlossen und wird die DBM über den Umzug informieren. Man sagte uns, dass dann wiederum eine andere Behörde bzw. jene des neuen Landkreises für uns zuständig sein wird. Hierzu würde die DBM sich mit der nun zuständigen Behörde des Kreises in Verbindung setzen und wir bekommen dann von denen Bescheid, was gemacht werden muss bzw. welche Dokumente eingefordert werden.

    Vom Vater haben wir bis heute keine Nachricht erhalten, ob und wann er uns eine Einwilligungserklärung erstellen und zusenden wird. Ich hoffe, dass die neue Behörde, von der wir hoffentlich auch bald Bescheid bekommen, ganz auf solche Erklärungen/Sorgerechtsbeschluss verzichtet.

    ...somit müsste es ja eigentlich auch möglich sein, sich notfalls auf die beiden Damen zu beziehen, die ihre Kids vor nicht allzu langer Zeit unter den selben Voraussetzungen ohne Sorgerechtsbeschluss o.ä. nach D holen konnten, oder meint ihr nicht? Geht ja auch um Gleichbehandlung...


    Eine dt. Behörde kann bei zwei gleichen Visaangelegenheiten doch eigentlich nicht unterschiedliche Anforderungen stellen...

    Vielen Dank für eure Antworten und Gedanken zu dem ganzen.


    Also zunächst einmal wollte ich noch einmal darauf hinweisen, dass die DBM ja schon mal vor einiger Zeit in einer E-Mail auf unsere Anfrage hin geantwortet hatte, dass man bzgl des Visums keinen Sorgerechtsbeschluss oder ähnliches vom Vater benötigt, sodenn die Eltern nie verheiratet waren.
    Zudem hat meine Frau die letzten Tage 2 Filipinas ausgemacht, die ebenfalls nicht zuvor verheiratet waren, die die dt. Staatsbürgerschaft angenommen hatten und ihre Kids ohne Sorgerechtsbeschluss des Vaters nach D holen konnten.
    Wir hoffen, noch weitere Infos von den Damen einholen zu können.


    Wir haben den Vater des Kindes dennoch angeschrieben und um eine einfache Erklärung gebeten. Aber noch keine Rückmeldung von ihm dazu.


    Ich hoffe auch, dass der Vater letztendlich keine Probleme bereitet..,

    Vielen Dank für deine Hilfe, hge.
    So habe ich mir das auch gedacht. Um keine schlafenden Hunde zu wecken und in keinen Konflikt mit der Behörde zu treten, wird es wohl das Beste sein, dass man den Vater eine Einverständniserklärung in engl. Sprache zusendet und ihn darum bittet, diese zu unterschreiben und uns zuzusenden. Der dt. Behörde würden wir dann sagen, dass dies wegen dem Versand und nachfolgender Übersetzung erst zu einem späteren Zeitpunkt zugestellt werden kann.

    Allerdings habe ich eben noch eine ältere E-Mail im E-Mail-Account gefunden, in der wir von der DBM eine Antwort zur Frage zu Punkt 4 im Merkblatt gestellt haben. Die Antwort der DBM hieß es: Ein Sorgerechtsbeschluss ist nicht nötig wenn Sie nie mit dem Kindesvater verheiratet waren.

    Dann könnte man sich ja doch wieder auf diese E-Mail beziehen und der dt. Behörde eine Kopie dieser E-Mail zusenden?!

    Liebe Forumsmitglieder,

    ich hoffe es ist okey, dass ich hierzu einen neuen Thread erstelle, da nun der zweite Teil unseres Kindernachzugs ansteht.

    Nach der Beantragung des Familienzusammenführungsvisum (Kindernachzug zu meiner phil. Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit) in der DBM haben wir nun eine E-Mail von der deutschen Behörde erhalten, die vorab unter anderem folgendes mit einer 3-wöchigen Frist anfordert:

    Von einem öffentlich bestellten und allgemein vereidigten Übersetzer ins Deutsche übersetzter Sorgerechtsbeschluss, bzw., sofern dieser nach dem jeweils geltendem Landesrecht nicht beigebracht werden kann, zumindest eine (ins Deutsche übersetzte) Einwilligungserklärung der leiblichen Mutter/des leiblichen Vaters, dass von seiner/ihrer Seite keine Einwände gegen den dauerhaften Aufenthalt des Kindes beim Vater/bei der Mutter im Bundesgebiet bestehen (nur Kopie)


    Da meine Frau wie oben gesagt die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und niemals mit dem Vater der Kinder verheiratet war, ist laut phil. Recht kein Sorgerechtsbeschluss/Einwilligungserklärung o.ä. notwendig. Wisst ihr, weshalb hier nun ein solcher angefordert wird oder wie wir uns in diesem Falle verhalten sollen? Es wäre wohl möglich, mit dem Vater des Kindes in Kontakt zu treten und ihn darum zu bitten, eine Einwilligungserklärung in engl. Sprache zu verfassen, die er uns danach nach per Express nach D sendet, damit wir die Original-Einwilligungserklärung übersetzen lassen können. Aber ist dies überhaupt notwendig? Gibt es vielleicht einen Paragrafen, den man der dt. Behörde nennen kann oder irgendetwas etwas ähnliches, was für für einen konfliktlosen Hinweis nehmen könnten?

    Ebenfalls möchte die Behörde eine von einem öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer ins Deutsche übersetzte Geburtsurkunde des Kindes haben. Die GU ist handschriftlich verfasst worden, für mich sind viele Worte kaum entzifferbar. Aber was soll's. Wat mut dat mut. Kennt ihr evtl. ein vereidigtes Übersetzungsbüro, das nicht so teuer ist und mit dem man über das Internet alles abhandeln kann?

    Ganz verstehen tue ich auch die dem Schreiben beigefügte Erklärung zur Sicherung des Lebensunterhaltes nicht. Ich dachte immer, dass dies bei einem Zuzug zu einem dt. Staatsangehörigen nicht vonnöten ist.

    Ich wäre jedem dankbar, der uns helfen und Auskunft geben könnte...

    Eine Bekannte meiner Frau hat von ihrem Freund Geld bekommen, um davon +-10 gebrauchte Trikes zu kaufen. Diese vermietet sie täglich und verdient gutes Geld damit (bzw. verdiente vor Corona).

    Um wirklich recht gut von einem Business leben zu können, benötigt man halt schon etwas Geld.

    Eine gute Wasseraufbereitungsanlage kann auch eine gute Investition sein. Gleichzeitig hilft man dem Volk dabei, das wichtigste aller wichtigen Lebensmittel zu erhalten. Bestenfalls für einen "Leben und Leben lassen" Preis.

    Der Cousin meiner Frau ist 5-6 Jahre mit TUI Mein Schiff unterwegs gewesen und hat dort eine kleine Ausbildung zum Sushi Master genossen. Fuhr danach 3-4 Jahre als Sushi Master auf deren Schiffen durch die Weltmeere. Durch Corona wie viele andere Filipinos arbeitslos geworden, hat er sein zuvor verdientes Geld dazu verwendet, in Sorsogon einen Sushi Express zu gründen bzw. zu eröffnen und ist damit richtig durchgestartet. Hätte kaum gedacht, dass es doch recht viele Filipinos gibt, die einen stolzen Preis für Sushi-Kreationen bezahlen. Also auch solch eine Geschäftsidee lohnt sich...

    Aber eigentlich muss man die Mitarbeiter auf der DBM mal darauf hinweisen, dass es auch diesbezüglich Unterschiede gibt.

    Ich nehme an, dass dies dem Visumsentscheider schon selbst auffallen wird.

    Wird der Visums-Entscheider bereits (wie beim Besuchervisum) von der/dem Mitarbeiter/in, die das Interview geführt hat, einen Daumen hoch oder runter als Entscheidungshilfe bekommen? Eigentlich sind doch alle Voraussetzungen für die Erteilung des Visums erfüllt:

    Voraussetzungen: Kindesnachzug zu deutschem Elternteil

    beim deutschen Elternteil

    • Deutsche Staatsangehörigkeit
    • Wohnsitz in Deutschland
    • Sorgerecht für das Kind
    • tatsächliches Eltern-Kind-Verhältnis

    beim Kind

    • Pass oder Passersatz
    • Abstammung vom Elternteil (Geburtsurkunde)
    • minderjährig (unter 18)
    • ledig (unverheiratet)
    • kein Aufenthaltsverbot (beispielsweise Sperrwirkung)
    • kein Ausweisungsinteresse – sonst Ermessensentscheidung.

    All das trifft zu. Nur das late registered kommt da noch als die große Unbekannte vor, aber da könnte es doch auch nur noch sein, dass man einen Agenten entsendet, und somit das Prozedere in die Länge gezogen wird. Zumindest ist das ja bei einer Heirat mit einer Filipina der Fall, wenn sie late registered ist.
    Aber ist es nicht so, dass dem Visum rein rechtlich gesehen nichts im Wege stehen sollte, wenn die o.g. Punkte erfüllt sind? Falls dem Visum nicht stattgegeben wird, bliebe dann ja nur noch der Weg, gegen die Entscheidung zu klagen... :(


    haha, nein, noch lange nicht. Dann wusste anscheinend die Dame/der Herr auf der DBM, die/der den Antrag entgegengenommen hat, nicht, dass es sich hier anders verhält als bei einem Zuzug zu einem phil. Staatsangehörigen. Zum Glück ist der Betrag ja zu verschmerzen. Aber eigentlich muss man die Mitarbeiter auf der DBM mal darauf hinweisen, dass es auch diesbezüglich Unterschiede gibt.