Posts by hey joe

    ...dieses wäre schon alleine dem Kind gegenüber regelrecht ein verlogener Akt, weil ein Kind zur jederzeit dass Recht hat, wer seine Richtige Eltern sind bei der Erzeugung?...


    Meines Erachtens kein verlogener Akt, wenn ein Mann eine Frau liebt und infolgedessen die volle Verantwortung für deren Kind übernimmt - zumal dies ja offenbar der leibliche Vater nicht tut.


    Spricht übrigens auch nicht gegen das mögliche Recht des Kindes, (jederzeit?) zu erfahren, wer sein leiblicher Vater ist. (Übrigens; Wo ist dieses Recht definiert?) Dies können ihm die Eltern ja immer noch sagen, wenn sie es für gerechtfertigt halten.


    Sorry, ist ein bisschen OT und hilft dem Threadstarter nicht weiter. Mein Engel (als Pinay) weiss leider auch keine Antwort.

    Wir haben zur Zeit ein Au Pair Mädchen bei uns, dessen Eltern auf Mindoro leben. Bei deren Haus in Socorro wurde das Dach weggeweht.


    Auch unsere Verwandten auf Marinduque sind diesmal betroffen. Ihre Siedlung am Fuße des Malindig wurde durch einen eigentlich winzigen Bach, der in der Trockenzeit überhaupt kein Wasser führt, vollkommen überschwemmt. Während auch bei Nachbarn Dächer davonflogen oder einstürzten fielen bei unseren Verwandten nur die Zäune um. Verletzt wurde zum Glück niemand.

    ... Eine hochwertige medizinische Versorgung, die ein Überleben bei Herzinfarkt, Schlaganfall etc. sicherstellt, ist nur möglich, wenn sich das Leben der Menschen von Grund auf ändert. Denn die ansässige Bevölkerung muss sich ein entsprechendes Gesundheitssystem durch Arbeit selbst organisieren, aufbauen, erhalten und auch bezahlen. Könnte die Gesellschaft das machen, wenn sie wollte? Wollte sie es machen, wenn sie könnte? Oder ist sie glücklich damit, wie es ist, selbst wenn man mit Anfang 60 wie ein Tier hilflos am Herzinfarkt verreckt?


    Interessante Fragestellung. Aber: Wer ist "die Bevölkerung"? Wer ist "die Gesellschaft"? Wenn die medizinische Versorgung in Manila oder Cebu zumindest noch relativ gut klappt (wobei noch zu fragen wäre: Für die, die es sich leisten können oder für alle?), in den Provinzen und auf den kleinen Inseln jedoch nicht; Hat "die Bevölkerung" dort andere Einstellungen, ist "die Gesellschaft" dort eine andere?
    M.E. könnten die Philippinen zumindest ein wesentlich besseres Gesundheitssystem als sie es derzeit haben finanzieren, aufbauen und erhalten, wenn die Regierung das wollte. Die ist in der Verantwortung. Genug Mittel, die statt dessen in Korruption und Selbstbereicherung verschwinden, sind doch vorhanden.
    Natürlich kann man nicht auf jeder Insel ein Herzzentrum haben. Besser als jetzt ginge aber sicher, ohne das sich das Leben der Menschen von Grund auf ändern müsste.

    Prinzipiell ist das wettermässig mal eine gute Reisezeit, da sie in etwa am Ende der Trockenzeit liegt. Es ist also mit viel Sonne und auf dem Meer mit relativer Ruhe zu rechnen. Schnorcheln macht da viel Spass...
    Walhaie allerdings haben auch "Saison". Sie kommen insbesondere dann in Küstennähe, wenn sie hier ergiebige Futterquellen finden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Regen Nährstoffe von reichhaltigen Vulkanböden ins Meer spült und so eine Vermehrung des Krill ermöglicht, von dem wiederum die Walhaie leben. Begegnungen mit den Tieren sind während Eurer Reisezeit also möglich, aber nicht garantiert.

    partyevent,
    Mitdenken hilft gelegentlich beim Verstehen. Du hattest geschrieben:


    ...
    Die Hervorhebung des Wahlrechts für den Grund einer Einbürgerung finde ich perfide. Als CDU und alles was links davon steht ist eine Einbüregrung natürlich sehr wichtig. Werden diese Menschen, so denn sie von ihrem Wahlrecht gebrauch machen - nicht die Parteien rechts von der CDU wählen.


    So zieht man sich als mitte links Partei in seinem Wahlbezirk das passende Klientel heran....


    Die Begriffe "Wahlpflicht" und "Wahlzwang" hast Du nicht benutzt, ich habe auch sie verwendet, um Deine Argumentation ad absurdum zu führen.


    qtrivial,
    eben dies wird ja in einem anderen Thread auch so gesagt. Hier wird plötzlich das Gegenteil behauptet...


    Aber lassen wir das. Hier jetzt bitte wieder zurück zum Thema: Deutsche (oder österreichische/schweizer) Staatsbürgerschaft annehmen - warum oder warum nicht?

    Erst mal vielen Dank für Eure Antworten. Gibt ja offenbar eine ganze Menge gute Gründe, diesen Schritt zu gehen - und fast nichts (vielleicht ausser dem Herz und dem Gefühl?), was dagegen spricht.


    ...
    Ein Punkt der nicht für eine Einbürgerung spricht:
    Alle paar Jahre ein paar Tage in Berlin verbringen... das fand ich bisher immer sehr schön!
    Ohne "Passzwang" wird sich dies vermutlich erledigen...


    Mein Engel liebt die Reisen nach Berlin auch sehr. :D Da mein Bruder aber in Frankfurt/Oder lebt wird sich das auch in Zukunft machen lassen.


    ...
    - eine weitere Stimme gegen die CSU ...


    Das wäre natürlich ein Grund. Leider (Oder: Zum Glück) wohnen wir aber nicht in Bayern. :D


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    Die Hervorhebung des Wahlrechts für den Grund einer Einbürgerung finde ich perfide....
    So zieht man sich als mitte links Partei in seinem Wahlbezirk das passende Klientel heran....


    ... im November 2014 ein Projekt gestartet in dem alle Ausländer die länger als 8 Jahre in Deutschland leben und in Ludwigshafen wohnen "Zwangseingebürgert" werden....
    Nun ja, wenn man schnell diese Leute einbürgert tauchen sie in den Statistiken nicht mehr als Ausländer auf sondern als Deutsche..... Und das kurz bevor die Invasion auf Deutschland losging.


    Ein Schelm wer böses dabei denkt....


    Meines Wissens gibt es in D ein Wahlrecht und keine Wahlpflicht. Und schon gar keinen Wahlzwang, der vorschreibt, wen die Eingebürgerten zu wählen haben. Verfolgt man den anderen Thread, in dem Du so fleissig schreibst, findet man da ja das genaue Gegenteil: Gerade Ausländer würden sich vehement gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik und also für die Parteien rechts von dem, was Du als "Mitte" bezeichnest, aussprechen. Ja, was denn nun? Wie man es gerade braucht?


    "Zwangseinbürgerung" sehe ich auch nicht. Zum Einen ist es immer noch eine freie Entscheidung, zum Anderen betrifft es ja nur Leute, die ihren Lebensmittelpunkt schon lange und auch zukünftig in D haben und die nachweislich integriert sind. Wenn die auch statistisch Deutsche sind, obwohl ihre Wurzeln anderswo liegen, sehe ich da kein Problem - abgesehen davon, dass ihre Anzahl nun auch nicht gerade riesig ist...


    Trotz des Zwangs und der verwässerten Statistik scheint es Dich aber nicht zu stören, dass Deine Frau die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat...


    Schon seltsam, wie jedes Thema hier genutzt wird, um Stimmung zu machen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?


    An weiteren Argumenten für oder gegen die Einbürgerung bin ich immer noch interessiert. Vor allem, wenn sie tatsächlich von "Betroffenen" - also von Euren Frauen - kommen.

    Mein Engel hat vor einigen Tagen einen Brief unseres Bürgermeisters erhalten, in dem er sie bittet, sich zu überlegen, ob sie die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen möchte. Sie wohne schon lange in Deutschland und sei hier heimisch geworden, schreibt der OB. Als Vorteil wird insbesondere das Wahlrecht hervorgehoben, das sie mit diesem Schritt erwerben würde. Sie könne wählen, sich aber auch als Kandidatin aufstellen lassen, und so aktiver an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen.


    Politisches Wahlrecht allein ist für meinen Engel allerdings kein ausreichender Grund. Sie fühlt sich hier einerseits zwar tatsächlich zu Hause und engagiert sich beispielsweise im Elternbeirat des Kindergartens. Andererseits fühlt sie sich aber eben auch als Philippina.


    Ich würde gern wissen, wie Ihr - oder Eure Frauen bzw. philippinischen Partner - das sehen. Warum haben sie die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen oder warum eben nicht?

    ...


    Bitte nicht abschweifen vom Thema. Es geht hier nicht um FKK-Straende...


    Doch, irgendwie schon. Es geht um das Akzeptieren, Respektieren, Beachten und Einhalten von Regeln, Gesetzen, Gebräuchen, kulturellen Eigenarten. Manches mehr, manches weniger. Gesetze sind in D einzuhalten, FKK muss man nicht mitmachen, wenn man nicht will (da nicht gesetzlich vorgeschrieben), aber akzeptieren, dass es andere tun. Auf den Phills (oder in Ägypten) hat man ebenfalls Gesetze einzuhalten, und dass heisst in dem Fall eben, dass man als begeisterter FKK-Fan eben nicht nackt badet und sich dann bei Problemen mit Bevölkerung oder Polizei auf deutsche Gepflogenheiten beruft.


    Vielleicht muss man die Frage auch mal anders stellen: Wir Deutschen erwarten, dass sich Ausländer bei uns integrieren. Was erwarte die Pinoys von ihren Immigranten? Dass ihnen aufgrund ihres (mehr oder weniger vorhandenen) Geldes alles am Popo vorbei geht und sie sich aufführen dürfen wie sie es zu Hause niemals tun könnten?

    Man kann doch auch heiraten, ohne sich in D niederzulassen. Die Frage ist halt: Was ist der Sinn einer Hochzeit? Geht es darum, seine Liebe in einem lebenslänglichen Versprechen zu manifestieren, oder geht es darum, gesetzliche Möglichkeiten auszuloten? "Negative Konsequenzen" hat eine Ehe m.E. auf Eure bisherige Lebensweise nicht, der Ehering hindert Euch doch nicht, Euer bisheriges Leben weiterzuführen. Er hilft Euch allerdings auch nicht weiter im Bestreben, einen 5monatigen Aufenthalt für Deine Frau in D zu erreichen.

    Nun ja, so einen Aufwand wie in dem Video betreiben die Leute auf Marinduque nicht. Die Pilze wachsen von selbst auf dem Reisstroh.
    Ich werde meine Schwägerin aber mal auf das Video aufmerksam machen. Vielleicht gibt's dann öfter Suppe.

    Mein Engel sagt, solche Pilze wachsen auf Marinduque. Dort wird das Stroh vom geernteten Reis am Feldrand aufgeschichtet, nach einiger Zeit wachsen darauf dann die Pilze. Auf Marinduque nennt man sie Amamakul, man kocht eine gute Suppe damit. Dass sie auf einer Wiese wachsen hat mein Engel hingegen noch nie gesehen - also Vorsicht, es kann durchaus etwas anderes sein. Die Idee, ältere Leute oder mal auf dem Markt nachzufragen scheint mir sinnvoll. Dann aber denjenigen, der sagt, man kann sie essen, zum Essen einladen. =)


    Vielleicht kannst Du es auch mal hier probieren: http://www.123pilze.de/000Forum/index.php

    ...
    die nachweise über die seriösität des anliegens wird jeder haben können der sich mit einbringen will. dass es allerdings hier in zweifel gezogen wird wundert mich nicht wirklich!...


    Andersrum: Erst Nachweis der Seriosität, dann kann man überlegen, ob man sich einbringt. Die Zweifel werde doch durch Euer Vorgehen aufgeworfen.
    Wie gesagt; Er soll sich und sein Vorhaben hier vorstellen. Dann wird man weitersehen.

    eintakter, Dein Kumpel sollte sich mal persönlich hier vorstellen und erklären, was er vorhat. Hier mit einer nicht genannten "Kinderhilfsorganisation", mit der das Ganze dann offenbar nicht einmal etwas zu tun hat, einen seriösen Eindruck für ein (m.E.) zweifelhaftes Vorhaben zu erwecken, scheint mir wenig hilfreich.


    Ich persönlich habe bislang keine negativen Erfahrungen bei Visaanträgen für philippinische Verwandte machen müssen, jeder Antrag auf ein Schengenvisum (selbst für eine 18jährige, unverheiratete Studentin, die verwandtschaftsmässig nur die Tochter einer Cousine meiner Frau ist) wurde genehmigt.Vielleicht ist es eher sinnvoll, Anträge gut vorzubereiten und zu begründen, statt auf die Behörden zu schimpfen...

    Tomaten, auch Peperoni, brauchen relativ viele Nährstoffe. Daher sind grössere Töpfe erforderlich, so dass genügend Erde (und damit Nährstoffe) vorhanden sind. Ggf. lässt sich das durch Düngen zumindest teilweise ausgleichen.

    Also auf Marinduque bimmelt es schon. Zumindest die zwei grössten Kirchen in Buenavista haben je eine Glocke. Wobei die Philippine Independent Church gerade für eine neue Glocke sammelt, da die alte einen Sprung hat und entsprechend eher scheppert als läutet. Auch die Kathedrale in Boac hat Glocken. Das Läuten nervt mich aber nicht, kenne ich ja aus D. Es gehört m.E. zu unserer Kultur, ich (als bekennender Ungläubiger) würde es vermissen, wenn sich irgendwann die wenigen Idi... Individualisten durchsetzen, die das Läuten wegen Lärmbelästigung verbieten wollen.