Posts by franky_23

    Das mit der UP ist das eine. Ich würde ggf. einen schriftlichen Antrag stellen und alternativ um die einen negativbescheid bitten im Sinne, dass auf Grund der besonderen Umstände darauf zu verzichten bitten, da im Moment auf Grund der Lage mit einem zeitnahen Abschluss zu rechnen ist weiterhin sich die Sachlage auf den Philippinen nicht ändert, da wegen des dortigen Lockdowns ebenfalls die Behörden geschlossen sind.


    Wenn ich mich recht erinnere ist auch der Verband der binationalen Familien aktiv, da die Lage für binationale Familien besonders problematisch ist.


    Ob man dann für einen Zeitraum ggf. erklärt, dass die Urkunden auch weiterhin gültig sind, da die Verzögerung nicht vom Antragsteller verursacht wurde, könnte z.B. dies für einige Zeit hingenommen werden.


    Vielleicht nutzen auch die OLGs die Zeit sich abzustimmen und ein System wie z.B. in Thailand einzuführen - anfänglich probeweise.

    https://manila.diplo.de/ph-de/…inischer-urkunden/1891042

    Geht, aber nicht länger als 6 Monate


    Quote

    Das Kindergeld wird rückwirkend nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag auf Kindergeld eingegangen ist.

    BGBl I S. 1682, § 66 EStG, mit Wirkung vom 1. Januar 2018

    macht man die UP erst nach der Geburt, verliert man möglicherweise Geld


    das heißt doch, dass selbst bei Antragstellung mit einem 5 bzw. 6 Monate alten Baby noch rückwirkend zur Geburt gezahlt wird. Wie lange die Bearbeitung des Antrages dauert ist unerheblich.

    Vaterschaftsanerkennung beim Standesamt? Bist du sicher das das geht? In Bayern bin ich da sehr sekptisch, denn Vaterschaft ist eine Sache des BGB und damit hat ein Standesamt wenig zu tun. Aber wer weiß?

    Formloser Antrag auf Klärung der Identität, die von der Bundesrepublik regelmäßig in Zweifel gezogen wird, obwohl die Person einen legalen Aufenthaltstitel hat konkret zur Vermeidung einer nicht zeitnahen Ausstellung einer validen Geburtsurkunde des deutschen Kindes im Zuge der Vorwirkung von Art. 11 GG in Verbindung mit Art 6 GG (familiäres Zusammenleben)


    Dann ist es Aufgabe der Behörde damit was zu machen und drauf zu antworten, …

    Wieso sollte dies gefährdet sein? Da gibt es immer Optionen auch mit der Kleinkindbetreuung, …


    Wenn sie bis Ablauf ihres bisherigen Titels die Ausbildung noch nicht aufgegeben hat, sondern lediglich die Ausbildung verlängert hat, dann ist auch ein titel nach § 16 AufenthG möglich. Bis das dann vorbei ist, bis dahin ist die UP durch.


    Die UP kann im Zuge der Amtshilfe von D aus durch das Standesamt angeleiert werden. Vielleicht auch mal mit dem Jugendamt sprechen ob die das Standesamt animieren können aktiv zu werden.

    Die ganze Sache in Ruhe angehen lassen und aktuell nicht Zuviel Gedanken darüber machen.

    Ob dann für die Eintragung als Mutter die UP nicht doch verlangt wird weiss niemand.

    Nach der Geburt bekommt sie über kurz oder lang einen Titel nach §28 Abs.1 Satz 3. Das ist einer der besten Optionen die sie haben kann.

    Nur bei § 28 Abs. 2 Niederlassungserlaubnis gibt es teilweise die Auffassung, dass dies nur als Ehepartner geht. Das ist im Moment auch sekundär.


    Die UP wird auch wieder funktionieren.

    Aber nur bei Heirat in DK, HK wäre die GU unproblematisch gewesen.

    Aber bei der Vorlage könnte die Mutter vielleicht bitten, dass von einer Behörde die UP angestoßen wird, insbesondere um zu vermeiden, dass das deutsche Kind von einer Mutter mit nicht geklärter Identität abstammt.

    Sorgerecht hat die Mutter und sie ist ja leibliche Mutter, das ist ja biologisch bestimmt. Aufenthaltsrechtlich hat die Mutter ja ein AE die durch ein Kind oder eine Heirat nicht erlischt. Sie gibt ja ihre Ausbildung nicht auf. ggf. wird der AT auf Basis der Ausbildung verlängert.

    Den "starken" Titel basierend auf der Mutter eines dt. Kindes wird halt dann nach abgeschlossener UP erteilt. Es gab auch schon Urteile des BVerwG die in einigen Fällen eine rückwirkende Rechtswirkung für die Titel als möglich ansahen (waren denke ich einige Fälle von Schengenvisa) Das ist ja im Grunde sekundär.


    Wie lange gilt ihr bisheriger Titel? und nach welchem Paragraf hat sie einen? Er ist ja bis 2021 gültig und wird ja durch das Kind nicht zurückgenommen.


    Hat sie einen nach § 32 AufenthG dann könnte auch eine NE nach § 35 denkbar sein, je nach dem wie lange sie in D ist und wie hoch die Ausbildungsvergütung ist. Das ist ja vom Träger abhängig. Es ist keine Erstausbildung, da sie Pflegehilfskraft ist (War eine 1 jährige Ausbildung, oder 2 jährig?)


    https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__35.html

    Hat sie eine nach 16 a, und ist in Ausbildung wird diese entweder verlängert oder sie bekommt eine Fiktionsbescheinigung. Ich tippe auf ersteres. Aus einer Unterbrechung durch Schwangerschaft und Geburt eines dt. Kindes entstehen ihr keine Nachteile für den AT auf Grund der Ausbildung wenn sie nur pausiert und die Ausbildung nicht aufgibt.


    Da das dt. Kind dann immer in D leben darf, ist das Aufenthaltsrecht der Mutter ebenfalls aus familiären Gründen gesichert.


    Welche Paragrafen dann die Ausländerbehörde anführt um die Zeit bis zur abgeschlossenen UP zu gestalten ist kaum vorhersehbar.

    Für jeden Reisenden der sich seit Mitte Februar mit Corona und Reisen beschäftigt hat musste klar sein was kommt. Es gab wochenlang Möglichkeiten selbständig nach Hause zu kommen. Natürlich musste man eventuell seinen Urlaub früher beenden oder manche gar die Reise nicht antreten.
    Jeder der zurück geholt wurde muss auch vollkommen für die Kosten aufkommen!

    Denn der Statt sind in diesem Fall die Steuerzahler, also auch ich und ich möchte die Kosten anderer hier nicht übernehmen.

    gibt aber auch Airlines die haben Flüge gecancelt um dann sich an der Rückholaktion zu beteiligen. Wird dann am Ende zweimal bezahlt ;-)

    Wie das hge


    siehe z.b. hier https://onlinescheidung-rechts…es-nichtehelichen-kindes/



    du scheinst dich mit Unterhaltsrecht nur sehr marginar auszukennen. Bei der Bemessung des Unterhaltes trägt der Zahlende im Grunde die ganze finanzielle Unterhaltslast und der/die Betreuende die Betreuungsleistung. Kindergeld wird hälftig als Leistung des Zahlenden angerechnet. So kenn ich die Regelungen. Außer das Kind ist z.B. zum Studium außer Haus. Hier sind dann beide unterhaltspflichtig gegenüber dem Kind.

    Unterhalt für die Mutter eines nichtehelichen Kindes


    Unterhalt für Mutter Vater eines nichtehelichen Kindes



    Wer (Vater oder Mutter) ein Kind betreut, dass aus einer nichtehelichen Beziehung stammt, hat gegen anderen Elternteil einen Anspruch auf Unterhalt. Im Folgenden beziehen sich die Infos der Einfachheit halber auf den Unterhalt der nichtehelichen Mutter, sie gelten aber ebenso für den betreuenden Kindesvater.


    Voraussetzung für den Unterhaltsanspruch


    • Der Kindesvater muss die Vaterschaft nach § 1592 Nr. 2 BGB anerkannt haben oder
    • Die Vaterschaft ist rechtskräftig festgestellt worden, § 1600d Abs. 1 und 2 BGB.
    • Für das OLG Saarbrücken reicht es aus, wenn der Kindesvater seine Vaterschaft nicht bestreitet.



    Ob der Unterhalt aus Leistungen des Ehemannes aus freiwilligen Leistungen der Großeltern stammt ist nicht so wichtig.

    Sie benötigt 3 Jahre eine AE nach § 28 und die dürfte sie im Moment nicht haben. Je nach Rechtsstatus sind es im Moment mehr. Müsste im Einzelfall prüfen.

    Nachdem sie 3 Jahre eine AE nach § 28.1.3 oder §28.1.1 hat, dann kann sie nach § 28.2 eine NE beantragen. 3 Jahre z.B. nach §32 oder was ich nicht vermute nach § 16 oder 17 hat dann gilt die Vergünstigung von 3 Jahren nicht. Was du theoretisch meinst ist ja, dass sie dann nach 3 Jahre § 32 und dann 1 Monat § 28.1.1 hat, dass sie dann nach §28.2 die NE bekommt. Nicht im Sinne des Gesetzes. Denke dazu gibt es auch Urteile vom BVerwG.


    aber 28.1.3 ist ein sehr starker Aufenthaltstitel, der einem nur streitig gemacht werden kann, wenn man sich nicht um das Kind kümmert, oder einfach längerfristig im Ausland lebt. Einfach rechtzeitig den Vater zum Jugendamt wegen der Vaterschaftsanerkennung senden. Dann vor der Geburt die AE nach § 28.1.3 beantragen, dann ist die ABH am Zuge ob sie eine UP einleiten will oder nicht. Der Titel müsste für die notwendige 3 Jahresfrist für NE nach § 28 abs. 2 dann ab Geburt laufen.

    Ausbildung:

    Die Ausbildung in der Berufsschule kann sie gleich nach der Geburt weitermachen, wenn sie das wünscht. Ihr zu kündigen wäre schwierig, ginge auf keinen Fall vor Ende der Mutterschutzfrist und warum sollte der Ausbildungsbetrieb das wollen, wenn sie nicht gerade die schlechteste Azubine der Welt ist?

    Hierzu eine Detailfrage -> sie ist im 2. Ausbildungsjahr und könnte ihre Ausbildung nächstes Jahr beenden. Ist es bei einer dualen Ausbildung (Berufsschule + Betrieb) ein Problem, wenn sie wg. des Beschäftigungsverbots sowie Mutterschaft auf große Fehlzeiten in der betriebliche Praxis kommt? Die Schule möchte sie ordnungsgemäß weiter besuchen...

    Verlängerung der Ausbildungszeit um ein halbes Jahr könnte die Folge sein. Das liegt dann i.d.R. an der Kommunikation zwischen dem Betrieb und der zuständigen Stelle. (IHK, HWK-Innung, Regierung je nach Ausbildungsberuf)

    Da sie Berufsverbot hat verlängert sich evt die Ausbildung um 1 Jahr. Grundsätzlich, wenn Aussichten auf ein Bestehen da sind und vernünftig dargelegt werden kann, dass die Ausbildung ordnungsgemäß durchgeführt wird/wurde, dann sollte dies auch ohne große Verlängerung gehen, wenn hier im Grunde nur der Mutterschutz vor und nach der Geburt zu Fehlzeiten führt und die Mutter gleichzeitig im Mutterschutz in die Berufsschule geht. Stellt sich die Frage wie lange die Fehlzeiten vor Eintritt der Mutterschutzes sind. Dann könnte man auch noch argumentieren, dass der gesetzl. Jahresurlaub erst am Ende genommen wird. Hat sie z.B. in der BS durchweg gute Noten und der Betrieb bescheinigt ihr überdurchschnittliche/ herausragende Leistungen, dann könnte man formal eine Verkürzung der Ausbildung um 6 Monate gegenrechnen.

    Wo ein Wille, da ein Weg, sofern die Leistung passt.


    Nach der Probezeit kann im Grunde nicht gekündigt werden - außer eine außerordentliche Kündigung, oder eine gemeinsame Aufhebung, … Auch wenn sie die Prüfung nicht bestehen sollte, dann muß der Ausbildungsbetrieb ihr mindestens eine Verlängerung zugestehen, i.d.R. 2 d.h. Verlängerung des Aubildungsvertragees um 2 x 6 Monate. Theoretisch wenn jetzt 6 Monate Berufsverbot sind, 3 Monate Mutterschutz vor und Nachher, …. dann wäre eine Verlängerung um 6 Monate vermutlich das Sinnvollste.


    Sie soll die 3 jährige Ausbildung fertigmachen. Während dieser Zeit bleibt ja der bisherige Status erhalten und bis dahin ist dann auch das Problem mit evt. UP etc. durch.

    Zu der bisherigen ggf. überholten Hypothese dass normalerweise nur über 80 jährige betroffen sein sollen.


    Der erste Tode Deutsche war ein 60 jähriger Hamburger Feuerwehrmann der in Ägypten Urlaub machte.

    https://www.stern.de/gesundhei…19-gestorben-9175022.html


    Das Problem mit den Jugendlichen

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/immer-öfter-werden-junge-patienten-auf-der-intensivstation-behandelt/ar-BB11uKkZ?ocid=spartanntp


    Es ist sicherlich richtig, dass es insbesondere ältere Menschen mit Vorerkrankungen trifft.

    https://www.bz-berlin.de/deuts…in-wuerzburger-pflegeheim

    https://www.spiegel.de/wissens…a3-4a42-a85b-d3dc546faa98



    Gesetzt den Fall es werden viele Patienten vornehmlich 70 + beatmet. Alle Kapazitäten sind ausgeschöpft, wie im Elsass


    https://de.euronews.com/2020/0…-aus-frankreich-aufnehmen


    oder in Italien. Welche Wertentscheidung soll dann ein Ärzteteam treffen?


    https://www.bild.de/news/ausla…stsein-69369864.bild.html


    Ist es da nicht eine Selbstverständlichkeit, dass jeder Bürger eines Landes, einen kleinen Beitrag dazu leistet, dass dieses Problem auf eine solidarische, humane Art gelöst werden kann?


    UK Boris gibt ja seine Herdenimmunisation schon auf und reaktiviert pensionierte Pflegekräfte und Ärzte. Auch die Niederlande gibt dies zunehmend auf.

    Nur gibt es immer mehr Nachweise, dass auch Jüngere durchaus ernstzunehmende Krankheitsverläufe haben. Als Risikopatienten gibt es auch Einschätzungen ab 50 +.

    Wenn dann wegen einer hochgradigen Durchseuchung und den Berichten darüber unverhältnismäßig lange kaum Touris kommen? Wegen fehlender Maßnahmen keine Pinoys mehr auf die Schiffe dürfen oder die Overseaworkers dann zu hause bleiben müssen, dann ist das sicher genial.


    Panik braucht keiner aber in vielen Fällen zumindest die nichtbeachteten Hygienehinweise konsequent anwenden und einfach zum Selbst- und Fremdschutz sich entsprechend typischen Pandemieregeln verhalten sollte doch für jeden halbwegs Intelligenten kein größeren Problem darstellen.

    Brief an die Servicestelle des AA mit Bitte um Hilfe, ob in diesem Fall z.B. ein Notdokument ausgestellt werden kann, bzw. eine deutsche Behörde im Inland die Sachbearbeitung übernehmen kann. Ersatzweise was zu tun ist, dass das deutsche Kind in den nächsten Tagen mit den anderen Deutschen evakuiert werden kann.

    Zum wiederholten Mal, es ist ein Zyprischer Aufenthaltstitel und wieso immer auf einen griechischen abgestellt wird? Sie kann doch jederzeit wie jeder normale Mensch ein Schengenvisum beantragen.


    Was ich immer noch nicht verstehe ist, was dein spezifisches Schengenvisum mit diesem Fall zu tun hat.