Posts by Makato45

    Ja, aber eher nicht Philippinen, da die Arbeitsmoral der "Untergebenen" trotz sehr guter Bezahlung oftmals "Grottenschlecht" ist und du das ausbaden musst!

    Manchmal habe ich das Gefühl, vor rund 40 Jahren auf einem anderen Planeten :rolleyes: in Manila gearbeitet zu haben. Mir waren rund 80 Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen unterstellt. (Verkauf/Marketing). Ich habe das Team immer als motiviert und arbeitsam empfunden. Zwar waren gewisse landestypische Verhaltensweisen etwas gewöhnungsbedürftig, hielten sich aber durchaus in erträglichem Rahmen und waren nicht extremer, als was ich später in der CH mit Angestellten erlebt habe. Kurz, es erstaunt mich, dass es sich zwischenzeitlich dermassen zum Schlechteren geändert haben soll.


    Makato45

    Ich habe die Wettervorhersage regelmässig über die Seite "weater.com.ph/news" bezogen. Für mich war (ist?) diese Wetter-Infoseite im Vergleich zu allen anderen die aufschlussreichste. Insbesondere hat es dort immer gut zusammengestellte und übersichtliche Information hinsichtlich Sturmwarnungen.


    Seit einigen Tagen wird diese Seite auf Meteogroup.com.news umgeleitet. Die Meteogroup ist offensichtlich auch Betreiber der Wetterinfo in den Philippinen. Leider richtet sich diese Seite nun nur noch an Geschäftskunden und gibt keinen Hinweis darauf, wohin die Info über das Wetter in den Philippinen "verschwunden" ist.


    Weiss jemand, wo die spezifische PI-Wetterseite der Meteogroup gefunden werden kann?


    Makaot45

    In Makato/Kalibo (Aklan) bezahle ich zwischen Peso 9.50 & 11.50 pro KWh. In den letzten acht Jahren beliefen sich meine Kosten pro KWh auf Peso 10.65 im Durchschnitt.


    Makato45

    Ich habe bis Anhin meine Reise-Annullationsversicherung über Allianz-Assistance für Expats gebucht. Glücklicherweise hatte ich mit einer (bescheidenen) Ausnahme, die problemlos abgewickelt und rückvergütet wurde, keinen gröberen Schadenfall.


    Für unsere bevorstehende Reise in die Schweiz wollte ich erneut eine solche Annullationsversicherung abschliessen und habe dabei im Kleingedruckten feststellen müssen, dass man wohl einen Wohnsitz im Ausland haben kann, die Deckung aber nur gewährleistet wird, wenn man die Reise in der Schweiz bei einem Schweizer Anbieter gebucht hat. Nach telefonischer Rücksprache wurde mir bestätigt - da ich meinen Flug bereits gebucht habe - dass es nicht möglich ist, eine Versicherung abzuschliessen. :mauer


    Das heisst, dass ich bei meinen früheren Reisen eigentlich (theoretisch) nie versichert gewesen bin.....:weia


    Nun bin ich auf der Suche nach einem vertrauenswürdigen Anbieter in den Philippinen. Kennt jemand einen solchen & wenn ja, was sind die gemachten Erfahrungen?


    Makato45

    Ein interessanter Artikel des Philstars über die aktuellen Probleme Manilas.


    Hier die Übersetzung in D:


    Wie eine 43-jährige Prognose die aktuellen Probleme von Metro Manila richtig einschätzt.


    MANILA, Philippinen - Der Stadtplanungsexperte Felino "Jun" Palafox Jr. beschuldigte "zu viel Politik" und mangelnde Kontinuität und institutionelles Gedächtnis als Gründe für den "katastrophalen" Verkehr von Metro Manila in einem Interview vom 14. Oktober über ANCs "Early Edition".


    "Wir sagten, dass es zu dieser Zeit [wegen] des Nichtsnutz-Szenarios katastrophalen Verkehr, Überschwemmungen, Katastrophenvorsorge, Mangel an angemessenen Wohnungen, Müllproblemen, Wasserversorgungskrisen, Strom und so weiter geben wird", sagte Palafox.


    Er bezog sich auf das von der Weltbank finanzierte Metro Manila Development Planning Project im Jahr 1976, wo er als Seniorplaner und Teamleiter für Entwicklungsplanung tätig war.


    Laut Palafox waren viele Empfehlungen bereits damals ausgesprochen worden und wurden heute noch nicht ausreichend umgesetzt.


    Die Bedingungen verschlechtern sich: Wie behindern wir uns selber?


    Obwohl sich viele der Initiativen des Stadtentwicklungsprojekts auf die Modernisierung von Slums konzentrierten, darunter die Projekte Tondo Foreshore und Dagat-Dagatan, wurde auch eine Reihe von Infrastrukturfragen anerkannt, mit denen Manila heute konfrontiert ist.


    In dem 122-seitigen Dokument der Weltbank heißt es: "Die dringendsten Probleme von Metro Manila betreffen Unterkünfte, Gesundheit und Ernährung, städtischen Verkehr und institutionelle Kapazitäten". Diese gehören nach fast einem halben Jahrhundert immer noch zu den dringendsten Problemen des Landes.


    Bereits 1976 identifizierte die Weltbank das Stauproblem von Metro-Manila, das sich heute zu einer ausgewachsenen Krise entwickelt hat, sagen zahlreiche Verkehrs- und Arbeitergruppen.


    Der Stadtplaner im selben Interview enthüllte eine beunruhigende Statistik: "Wenn Sie 40 Jahre Wirtschaftsleben mit fünf bis sechs Stunden Pendeln pro Tag hätten, hätten Sie 28.000 bis 40.000 Stunden verschwendet", sagte Palafox.


    "Das sind mindestens neun bis fünfzehn Jahre, die deinem Leben genommen wurden."


    Ähnlich sagte die Japan International Cooperation Agency in einer Studie aus dem Jahr 2018, dass der Verkehr die Philippinen nun täglich 3,5 Milliarden Peso an "verlorenen Möglichkeiten" kostet. Es wird erwartet, dass sich der Betrag bis zum Jahr 2030 verdreifachen wird.


    Was den Verkehr betrifft, so hat sich die Weltbank bemüht, Investitionen für eine Reihe von Verbesserungen vorzunehmen, darunter Straßenmarkierungen, Fußwege und Wartehallen sowie Prioritätsspuren für Busse und Jeepneys. Senator Francis Pangilinan's Vorschlag "Magna Carta of Dignified Commuting", der am 24. Juli dieses Jahres eingereicht wurde, drängt darauf, dieselben Dinge zur Angelegenheit der Staatspolitik zu erklären: angemessene Verkehrsdienstleistungen und funktionale Mobilitätsinfrastruktur, Vertretung bei der Entscheidungsfindung und andere Maßnahmen.


    Wasserprobleme


    "Ein großes Problem beim Bau von Kanalsystemen auf den Philippinen ist, dass keine zufriedenstellenden Leitungen zur Verfügung stehen", heißt es im Bericht.


    Das jetzt abgeschlossene Manila-Wasserversorgungsprojekt stellte 1978 fest, dass "das mit diesem Projekt verbundene Hauptrisiko die Fähigkeit von[Metropolitan Waterworks and Sewerage System] betrifft, seine Fähigkeit zum Bau und Betrieb eines viel größeren Wasserversorgungssystems zu verbessern".


    Das Republic Act No. 9275 oder das Philippine Clean Water Act von 2004 zwang Manila Water, Maynilad und MWSS, "die bestehende Abwasserleitung, die in allen[Bauwerken] vorhanden ist, innerhalb von fünf Jahren nach ihrer Verabschiedung an das verfügbare Abwassersystem[s] anzuschließen".


    Der Oberste Gerichtshof entschied im August 2019, dass die drei sich der Verletzung dieses Abschnitts schuldig gemacht haben, da diese Anforderung bis 2009 nicht erfüllt wurde.


    "Wenn die Konzessionäre in fünf Jahren komprimieren sollten, da das SC-Urteil das will, was als 40-jähriges Projekt geplant war, würden die Hunderte von Milliarden von Pesos, die benötigt werden, zu einer Erhöhung der Wasserrechnung der Abonnenten führen, wodurch sie weniger Geld für andere Notwendigkeiten übrig blieben und eine höhere Inflation auslösten", sagte Manila Water in einer Erklärung.


    Würde man laut Manila Water gesetzeskonform Straßen ausheben, würde sich die Verkehrssituation wiederum nur verschlechtern.


    Upgrades im Gesundheitswesen


    Ein weiterer von der Weltbank in den 1970er Jahren hervorgehobener Bereich war das Gesundheitswesen.


    "Fast alle staatlichen Kliniken brauchen ein gewisses Maß an baulicher Aufwertung, wie z.B. die Verbesserung der Kanalisations- und Wasseranschlüsse, Reparaturen an Wänden, Dächern und in einem Fall den Wiederaufbau", sagte der Bericht.


    Heute nennen die Gruppen die öffentliche Gesundheitssituation im Land eine eigene Krise, von der viele die ausgeprägte Unterfinanzierung des Systems beklagen. Das Philippine General Hospital in Manila zum Beispiel erlitt für 2020 eine Budgetkürzung von P2,77 Milliarden, nachdem im Vorjahr noch 3,23 Milliarden Peso zugeteilt wurden.


    "Der vorgeschlagene Haushalt 2020 der PGH wird ihren Patienten schaden. Nicht nur müssen die Kürzungen rückgängig gemacht werden, sein Budget muss erhöht werden", argumentierte Senator Ralph Recto in einer Erklärung. "Die PGH ist oft die erste Option und das letzte Mittel der Armen und der Mittelschicht, um die beste medizinische Versorgung zu erhalten, also schadet jede Kürzung ihres Budgets am meisten."


    Auf den Philippinen liegt das Verhältnis von Gesundheitsfachkräften zu Personen bei nur 19 pro 10.000 Personen und damit massiv unter der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, mindestens 45 Gesundheitsfachkräfte pro 10.000 Personen zu beschäftigen.


    Das Land hat auch den Ausbruch von Infektionskrankheiten und das wachsende Misstrauen gegenüber Impfstoffen zu verzeichnen. Diese Fragen stellen sich im Zuge der Vorbereitungen des Gesundheitsministeriums für die Umsetzung des Universal Health Care Law im Jahr 2020.


    Andere Vorhersagen


    "[Metropolitan Manila] versucht auch, die Dezentralisierung des städtischen Wachstums zu fördern, indem er kleine und mittlere Städte entwickelt und nicht nur Ressourcen in die MMA einspeist", so der Bericht.


    Heute ist Metro Manila nach Bevölkerungsschätzungen von Demographia aus dem Jahr 2019 das viertgrößte Stadtgebiet der Welt.


    Apropos Bevölkerung, das Dokument der Weltbank schätzt, dass etwa "40.000 neue Familien, die jährlich hinzukommen" und prognostizierte richtig den Bevölkerungsboom, den die Inselgruppe um die Jahrhundertwende erleben würde, und prognostizierte, dass die Bevölkerung bis zum Jahr 2000 77 Millionen erreichen würde.


    Tatsächlich zählte die Bevölkerung fast eine ganze Million mehr als die von 77,99 Millionen Menschen, wie eine im selben Jahr durchgeführte Volkszählung ergab. "Die Philippinen werden auch in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten die Auswirkungen von Bevölkerungswachstum und Urbanisierung spüren", warnte die Weltbank.


    Die derzeitige Bevölkerung der Philippinen beträgt 108.558.991 zum 20. Oktober, basierend auf einer Worldometers-Auswertung der Daten der Vereinten Nationen. Laut Worldometers ist die Zahl gut für 1,4% der gesamten Weltbevölkerung.


    Pflaster-Politik und institutionelles Gedächtnis


    Das Build, Build, Build, Build, Build Schema von Duterte, das auf eine beschleunigte Infrastrukturentwicklung und die Einleitung eines "goldenen Zeitalters der Infrastruktur" abzielt, war eine der zentralen Säulen seiner Kampagne ins Amt.


    In seinem Interview gab Palafox zu, dass einige der gleichen Empfehlungen aus dem von der Weltbank finanzierten Projekt erst unter der Regierung Duterte Gestalt annahmen, insbesondere die Circumferential Road 6 und die Metro Manila Subway.


    Er warnte jedoch davor, dass einige davon nur Pflaster-Lösungen sind und keine langfristigen Veränderungen bewirken würden. "Ich denke, all diese Empfehlungen werden die Situation verbessern, aber sie werden das Problem nicht lösen [weil] das Verkehrsmanagement nicht ausreicht]," bekräftigte Palafox gegenüber den vorgeschlagenen Lösungen zur Überlastung.


    "Wie man mit Straßenmangel und Verkehrsmangel umgeht? Wir beginnen mit Stadtplanung und Landnutzung, denn Landnutzung ist die Nachfrageseite des Verkehrs."


    Auch dies wurde von der Weltbank weitgehend anerkannt. In einem Abschnitt über die Umsiedlung von Hausbesetzern schrieben sie: "Die wichtigste Antwort der Regierung auf die Probleme der Slum- und Besetzergebiete war eine Reihe von Ad-hoc-Projekten, die nicht erfolgreich waren".


    Pläne und Pläne


    Vor dem Programm "Build, Build, Build, Build" der Duterte-Administration gab es auch die JICA-Roadmap für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur für die Metro Manila und ihre umliegenden Gebiete, den Metro Manila Dream Plan, der Lösungen für Verkehrsstaus, Landnutzung und Umweltrisiken vorsah. Es wurde von der NEDA unter dem Vorsitz von Benigno Aquino III bis 2030 angenommen.


    Allerdings konnten nur fünf der kurzfristigen Projektpläne erfolgreich abgeschlossen werden, während viele davon im Rahmen des Pakets Build, Build, Build, Build umgewidmet wurden, zu dessen Projekten Ideen aus den Verwaltungen von Ramos, Arroyo und Aquino gehören.


    "Ich denke, zu viel Politik, mangelnde Kontinuität und institutionelles Gedächtnis[verursachten das Verkehrsproblem], weil[die Verwaltungen] frühere Planungsinitiativen ignorieren und so weiter", sagte Palafox.


    " Es ist kurzfristig und opportunistisch, nicht langfristig und visionär."


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

    Als ich im November 2014 diese Information einstellte, musste ich "ein wenig" sehr optimistisch in die Zukunft geschaut haben :denken


    2018 wurde der "Makato By-Pass" dem Verkehr übergeben.


    Erfreulich, dass sich in der Zwischenzeit doch Einiges getan hat. Die Brücke über den Fluss steht! :thumb


    1101015-Aklan-Kalibo_Bridge_Circumferential-Road_001.jpg


    1101015-Aklan-Kalibo_Bridge_Circumferential-Road_002.jpg


    Zur Zeit wird intensiv an den Anschlussarbeiten der Brücke zur bereits früher fertiggestellten Strasse gearbeitet.


    1101015-Aklan-Kalibo_Bridge_Circumferential-Road_003.jpg


    1101015-Aklan-Kalibo_Bridge_Circumferential-Road_005.jpg


    1101015-Aklan-Kalibo_Bridge_Circumferential-Road_006.jpg


    Es scheint, dass mittlerweile auch eine Lösung gefunden wurde, die Umfahrungsstrasse in die Osmeña Avenue einzuleiten. Jedenfalls wird auch dort an den letzten rund 500 Metern gearbeitet. Für den Laien sieht es ein bisschen nach einem «Chnorz» :sonicht aus – aber lassen wir uns überraschen.


    1101015-Aklan-Kalibo_Bridge_Circumferential-Road_007.jpg


    Am anderen Ende der «Circumferential Road», in Makato, wird ebenfalls daran gearbeitet, den Anschluss in den «Western Nautical Highway», respektive die Kreuzung zum «By-Pass» fertig zu stellen.


    Es macht den Anschein, als dass es im Bereich des Möglichen liegt, bis zu den kommenden Festivitäten des «Ati-Atihan» Mitte Januar 2020 die ganze Umfahrungsstrasse soweit in Stand zu stellen, dass sie dem Verkehr übergeben werden kann.


    Die Umfahrungsstrasse wird die Verkehrssituation in Kalibo spürbar verbessern und die Fahrzeit zwischen Iloilo/Roxas City zur Touristen-Destination Caticlan/Boracay je nach Verkehrsaufkommen um eine gute halbe Stunde verkürzen.

    Da wir in Kürze eine Reise nach Europa antreten, wollten wir heute in Kalibo/Aklan unsere Polio Impfung auffrischen lassen. Dies wurde letztmals vor 10 Jahren im Juni 2009 gemacht und im gelben, internationalen Impfbüchlein entsprechend vermerkt.


    Irgendwie erstaunte es mich nicht, dass hier niemand über die neue Situation informiert ist. Im neuesten Spital, dem Panay Health, konnte uns keine Auskunft gegeben werden, wie und wo man eine solche Impfung machen lassen kann.


    Desgleichen im Provincial Hospital und bei der Provincial Health Organization - überall herrschte blankes Unverständnis. Bei letzterer Organisation konnte nach einigen Nachfragen ein Arzt gefunden werden, der vage etwas gehört haben will. Die Impfung sei aber eh nur für Klein-Kinder gedacht. Wir sollten doch bei einem privaten Arzt versuchen, ein Rezept für eine Polio-Impfung zu erhalten. Ob der Impfstoff hier verfügbar sei, konnte er uns nicht sagen.


    Die Suche geht weiter.......X(


    Makato45

    Borbon

    Seit meiner Pensionierung lebe ich (wieder) auf den Philippinen, d.h. nunmehr seit 10 Jahren. In der Schweiz bin ich ab- und in Manila bei der Botschaft angemeldet.


    Das mit der Krankenversicherung ist so eine Sache. Als nicht mehr wohnhaft in der Schweiz verliert man ja die obligatorische KK. Damals konnte oder wollte die Helsana erst nicht Hand für eine Lösung bieten. Nachdem ich darauf gedrängt habe, offerierten sie mir einen vorbehaltlosen Übertritt zu einer dänischen Expat Versicherung, die wohl teuer, aber OK war (ca. CHF 850.-- pro Monat für Privatversicherung). - Als nach einigen Jahren die Prämie von einem Tag auf den anderen auf rund CHF 1450.-- erhöht wurde (aufgrund eines teuren Krebs-Falles in der Schweiz - sie bezogen ihre Prämienberechnung offensichtlich nur auf das "Krankengut" in der Schweiz :mauer) habe ich diese Versicherung aufgegeben.


    Alternativen zu anständigen Bedingungen waren in meinem Fall nicht mehr zu finden - die Allianz wollte z.B. EUR 25'000.-- p.a. mit Vorbehalt. Da der "Kilometerzähler im fortgeschrittenen Alter" doch einige bedeutende Vorfälle aufwies, würde das bedeutet haben, dass ich wohl viel Prämie für praktisch keine Leistung zu bezahlen gehabt hätte.


    Ich habe daher beschlossen, selber zu versichern. D.h., dass ich monatlich den Betrag der KK-Prämie auf ein separates Konto lege. Glücklicherweise beliefen sich die Kosten für medizinischen Auslagen bislang maximal auf rund CHF 2'000.-- (inkl. Check-up's in der CH) pro Jahr für uns beide.


    Trotzdem befassen wir uns gedanklich mit der Idee, unseren Lebensmittelpunkt wieder in die Schweiz zu verschieben. Wir würden hier in den Philippinen vom "Resident" zu "Winter-Bird" wechseln. Dabei spielt die Gesundheitsvorsorge eine Rolle - im Wesentlichen sind es aber andere Gründe, die uns dazu bewegen, diese Änderung in Betracht zu ziehen. Diese sind privater Natur, haben aber nichts mit dem Leben hier in den PI's zu tun, sondern liegen in der CH.


    Grundsätzlich ist aber sicher zu sagen, dass eine Versicherungslösung besser ist. Je nach KK ist es sicher möglich, ein vernünftiges Angebot zu erhalten. Info findest du hier.


    Gruss Makato45

    Kürzlich reisten wir von Makato/Kalibo nach dem rund 175km entfernten Iloilo. Die Strasse ist nun mehrheitlich in akzeptablem bis guten Zustand. Nur in der Provinz Capiz behindern Bauarbeiten zügiges Fortkommen. Kaum hat man die Provinz Aklan hinter sich gelassen, beginnen die Baustellen, die sich nun seit Jahren hinziehen. Es bleibt aber die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit aber doch ein Ende abzusehen ist. Bei Sapi An ist rund ein halber Kilometer nur im Einbahnverkehr zu bewältigen. Danach aber hat man wieder freie Fahrt.


    Bei unserem kürzlichen Kurzbesuch beschlossen wir, das 3* Hotel Injap-Tower «auszuprobieren».


    Dieses ist ideal im neuen, aufstrebenden Stadtviertel direkt gegenüber dem grossen und grosszügigen «SM»-Shopping Center gelegen. Grosser Vorteil: Über eine Passerelle, welche die viel befahrene Einfallstrasse «Diversion Road» überquert, kann das Einkaufszentrum problemlos zu Fuss erreicht werden.



    Das Quartier präsentiert sich auch nachts sehr eindrücklich.




    Blick von unserem Zimmer im 14. Stock auf das gegenüber liegende Quartier, das sich in voller Entwicklung befindet.



    Das Restaurant im 21. Stock bietet einen interessanten Ausblick. Das Hotel war gut besucht – die zahlreichen Gäste liessen es sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet gut ergehen.







    Da die Fenster mit einer Folie ausgestattet sind, können leider von dieser Warte aus keine attraktive Bilder über das Quartier gemacht werden.


    Fazit: Das Injap-Tower Hotel ist für einen Kurz-Aufenthalt ideal gelegen und preislich absolut vernünftig (wir haben für ein Doppelzimmer Peso 2'200.-- inkl. Frühstückbuffet bezahlt) – die Zimmer sind einfach, bieten aber einen durchaus akzeptablen Standard – gutes Preis/Leistungsverhältnis.


    Makato45

    Hinsichtlich der medizinischen Versorgung in provinzieller Umgebung ist aus meiner Sicht grundsätzlich darauf hinzuweisen, dass man akzeptieren muss, dass trotz Vorhandensein guter Ärzte, nicht immer alles zum Besten bestellt ist. Vielfach sind die Spitäler als Belegarzt-Spitäler organisiert. da kann es durchaus vorkommen, dass bei einem Notfall nicht sichergestellt ist, dass ein Arzt oder ein Spezialist in tunlicher Frist auch wirklich aufgeboten werden kann.


    Nachfolgend kurz zusammengefasst, wie es bei mir abgelaufen ist, als Verdacht auf eine Streifung/leichter Schlaganfall und/oder Probleme mit dem Herzen abzuklären waren, wobei erschwerend dazu kam, dass mein Arzt landesabwesend war.


    Im Emergency Room im Panay Health in Kalibo, dem neuesten Spital hier, waren nette Krankenschwestern und/oder eine Ärztin da, schienen aber mehr oder weniger "hilflos", da ich "auf eigenen Beinen" und nicht mit der Ambulanz ankam. Im ER kriegt man bestenfalls Sauerstoff und eine IV. Weder eine EKG-Maschine noch ein Defribilator scheinen dort vorhanden zu sein.


    Ein Echokardiogram war nicht zu erhalten, da die Maschine niemand richtig bedienen konnte. Drei Tage später war es dann in einem anderen Spital (St. Gabriel) möglich.


    Ein Stress-EKG konnte nicht vorgenommen werden, da mein Arzt an einem Kongress landesabwesend war und nur er und ein zweiter anderer Arzt diesen Test durchführen können. Dieser konnte sich der Sache dann drei Tage später annehmen.


    Ein weiterer Test, der nötig gewesen wäre, wird nur von einem Arzt durchgeführt, der einmal pro Woche aus dem 170km entfrernten Iloilo angereist kommt. Dummerweise war dies während Ostern, daher erschien er für drei Wochen nicht, dann war 1. Mai, dann tauchte er auch nicht auf. Nach fünf Wochen war dann auch dieser Test gemacht.


    Für die ganze Provinz gibt es nur eine Neurologin, welche noch für die Regierung arbeitet und daher nur sporadisch in ihrer Praxis zu finden ist. Wenn sie dann mal da ist, dann warten 50-60 Patienten darauf, gesehen zu werden. Man kann sich vorstellen, wie viel Zeit sie sich nehmen kann, um eine Diagnose zu erstellen......


    In den Grossstädten ist es um die Gesundheitsvorsorge sicher besser bis gut bestellt. Die Situation in der Provinz dürfte es sich weitgehend wie oben beschrieben oder ähnlich darstellen.


    Da ich kurz nach meinen gesundheitlichen Turbulenzen in die Schweiz reiste, konnte ich dort die nötigen Abklärungen machen. Glücklicherweise ist alles wieder i.B "im Butter":D.


    Makato45

    Ich habe unten stehenden Kommentar gestern geschrieben, bevor die nachfolgenden Antworten gepostet wurden. Er mag daher nicht mehr ganz aktuell sein: Offensichtlich habe ich ihn nicht abgesandt und bringe nun den Entwurf nicht mehr zum verschwinden :dontknow. Daher sende ich ihn nun trotzdem ab umd bitte um entsprechendes Verständnis:


    Gemäss den Informationen, welche wir von einem Juristen der PRA (Philippine Retirement Authority) kürzlich erhalten haben, kann ein Testament komplett handschriftlich mit Datum und Unterschrift erstellt werden. Dieses kann in der Sprache des Erblassers erfasst sein (sicher empfiehlt es sich eine Englisch-Übersetzung davon zu machen). Es sit nciht nötig, ein Testament beim Notar zu machen. Das kann teuer und insofern kompliziert werden, als dass man drei Zeugen haben muss, welche das so erstellte Testament bezeugen.


    Anscheinend wird im Erbfall gemäss den gesetzlichen Bestimmungen des Herkunftlandes des Erblassers vorgenommen, was aber vorgängig von einem philippinischen Gericht

    Bei unserm kürzlichen Besuch in Boracay übernachteten wir im «Sundown – Austrian Pension House». Dieses steht ganz am Ende der «White Beach» (Station 3) und ist für uns ideal gelegen – ruhig und weg vom grossen Rummel. Ein grosser Vorteil ist die Lage des Hotels, direkt am Strand. Die Strandpromenade endet knappe 100 Meter, bevor man zum Hotel gelangt – dadurch hat es auch keine «Prozession» von Touris vor dem Haus!



    Man beachte den Windschutz, während der Habagat-Zeit (Südwestmonsun) ein Muss! Die meisten der Hotels und Restaurants schützen sich nicht mehr mit grossen, vorgespannten Tüchern, welche die Sicht aufs Meer verhindern. Die Hartplastik-Fenster eignen sich bestens und halten den Wind perfekt ab.


    Für unser Zimmer mit Balkon und Meerblick haben wir Peso 3'500.-- (ohne Frühstück) bezahlt.





    Blick von unserer Terasse.



    Das Essen im Restaurant ist gut. Das Menu verspricht vielseitige Küche von österreichisch bis filippino.


    Ein Platz, den man durchaus empfehlen kann.


    Makato45

    Auch wenn DIE Touristendestination Boracay nur rund 60 Kilometer von Makato entfernt ist, zieht es uns nur sehr selten dorthin. Für unseren Geschmack ist Boracay zu touristisch und zu überlaufen, zumal sich andere, ruhigere und landschaftlich eben so schöne Gebiete anbieten. (Jawili-Beach, Pandan etc.)


    Kurz: Da die PRA (Philippine Retirement Authority) zu einer Info-Veranstaltung in Boracay eingeladen hat, gab es für uns einen guten Grund, die Insel wieder einmal zu besuchen. Da wir seit der Schliessung noch nicht dort waren, waren wir interessiert, zu erfahren, was sich geändert hat.


    Schon auf der Hinfahrt ist uns die Baustelle eines enormen Hotelkastens aufgefallen, der direkt am Flughafen im Entstehen begriffen ist. Da werden in absehbarer Zeit einige Hundert Zimmer im Angebot stehen. Es wird vermutet, dass in dem Hotelkomplex wahrscheinlich auch ein Kasino integriert wird.


    Was uns erstaunte, ist die Tatsache, dass offensichtlich die Bauarbeiten am neuen Flughafen-Terminal eingestellt worden sind. Wir mussten im November 2017 via Caticlan fliegen – die Arbeiten scheinen mittlerweile nicht weiter gediehen zu sein, ausser, dass offensichtlich ein Provisorium für den Check-in erstellt wurde.


    Zur Zeit ist ja von wegen des Habagat (Südwest-Monsun) Off-Season. Dieser bläst intensiv und stetig, sodass das Meer recht aufgewühlt ist. Der Transfer zur Insel wird deshalb über den Hafen Tabon abgewickelt. Eine Fähre, die schwergewichtig für Lokalpassagiere gedacht ist, fährt nach wie vor stündlich die traditionelle Route zwischen dem Jetty-Port und Boracay.


    In Boracay angekommen, fallen uns die relativ zahlreichen Elektro-Fahrzeuge auf. Es hat deutlich weniger Tricycles. Von der Anlegestelle ins Zentrum ist die Strasse verbreitert und sauber zementiert worden. Auf beiden Seiten hat es nun einen Gehsteig der mit roten Pflastersteinen recht attraktiv aussieht. In regelmässigen Abständen sind Palmen gepflanzt worden.


    Der Habagat bläst intensiv – das Meer ist einstprechend aufgewühlt.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78693/


    Die «White Beach» präsentiert sich sauber. Es dürfen keine Sonnenschirme und Liegestühle mehr aufgestellt werden. Entsprechend flanieren die Besucher dem Strand entlang.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78694/


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78695/


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78698/


    Meer & Strand beeindrucken mit wunderschönen Farben.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78697/


    Obwohl Off-Season, hat es eine Unmenge von Touristen, meist Koreaner & Chinesen, die sich entlang der «Promenade» Tummeln. Positiv zu vermerken ist, dass deutlich weniger "fliegende Händler" ihren Ramsch anbieten.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78700/


    Was uns positiv aufgefallen ist: Die früher während des Habagats aufgestellten Schutztücher gegen den starken Wind sind mit wenigen Ausnahmen verschwunden. Die meisten Hotels & Restaurants halten den starken Wind nun mit Hart-Plastik «Fenstern» ab, die eine Sicht auf den Strand zulassen.


    Die Situation rund um d-Mall hat sich aus unserer Sicht nicht grundlegend verändert. Die Gegend rund um die Wetlands wurden aufgewertet.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78699/


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78701/


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78702/


    Was in Boracay nicht fehlen darf, ist natürlich ein attraktiver Sonnenuntergang.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/78703/


    Makato45

    Wie berichtet hat die PRA zu einer Info-Veranstaltung wie folgt eingeladen:


    Quote

    We are pleased to invite you to attend a Re-Orientation Activity on 06 SEPTEMBER 2019, 1:00 pm – 5:00 pm at Casa Pilar Resort, Boracay for SRRV members to discuss relevant topics and updates related to your membership.


    Wir freuen uns, Sie am 06. SEPTEMBER 2019, 13:00 - 17:00 Uhr im Casa Pilar Resort, Boracay, zu einer Orientationsveranstaltung einzuladen, bei der SRRV-Mitglieder relevante Themen und Updates im Zusammenhang mit Ihrer Mitgliedschaft diskutieren können.

    20190906_130101.jpg


    Aus der Einladung wäre zu schliessen gewesen, dass über allfällige Änderungen und/oder Neuerungen berichtet würde.


    Dem war aber nicht so. Die Veranstaltung war schlecht vorbereitet und mehr oder weniger nur eine PR-Aktion in Sachen PRA. Es war wenig bis nichts Neues zu erfahren, das nicht auf der PRA-Homepage in ähnlichem Detailierungsgrad aufgeführt ist.


    DSCN3116.JPG


    DSCN3117.JPG


    Für mich war die Möglichkeit des «SMILE» -Visas neu. Dieses ist bereits ab 35 Jahren erhältlich. Ein Depot von US$ 20'000.- muss geleistet werden. Im Gegensatz zum klassischen SRRV-Visum kann dieser Betrag aber nicht für eine Investition eingesetzt werden. - Das klassische Visum sieht für jüngere «Pensionäre» (35-49 Jahre) ein Depot von US$ 50'000.- vor.


    Für Personen, welche mit einem ehemaligen philippinischen Bürger verheiratet sind (Achtung: KEINE Doppelbürger), d.h. die eine fremde Staatsangehörigkeit haben und auf ihre philippinische Nationalität verzichten mussten, besteht die Möglichkeit, ein SRRV-Visum zu erhalten, bei dem nur ein Depot von US$ 1'500.- zu leisten ist.


    Es wurde zudem im Detail darüber informiert, welche Voraussetzungen es braucht, um Investitionen zu tätigen und dafür das Depot einzusetzen.


    Von Interesse waren die Ausführungen eines Anwalts, welcher zu einigen rechtlichen Fragen Stellung nahm (z.B. Arbeitsaufnahme als Angestellter). Die Informationen hinsichtlich Erbschaft im Todesfall waren recht interessant. Dabei gilt zu beachten, dass man sinnvollerweise ein Testament erstellt. Offensichtlich wird die Verteilung einer Erbschaft auf Basis der Rechts desjenigen Staates vorgenommen wird, in dem der Verstorbene Bürger war – das Testament aber in Übereinstimmungen mit dem philippinische Recht sein muss (was gerichtlich abzuklären ist). Kurz: Es wird in jedem Fall kompliziert! :denken


    Grundsätzlich wurde signalisiert, dass die gesamte Crew der PRA alles daran setze, sich für die Interessen der SRRV-Halter einzusetzen. Dabei wurde betont, dass man sich per e-mail direkt an die Abteilung SERVICING wenden solle (servicing@pra.gov.ph).


    Für Interessenten, welche sich für ein SRRV-Visum interessieren, ist nach wie vor die Homepage der PRA (http://www.pra.gov.ph/) die Info-Quelle, auch wenn sie mitunter schwer erreichbar ist.


    Fazit: Die Veranstaltung war philippinisch nett, hat aber wenig Neues gebracht.


    Makato45


    PS: Leider wurden keine Unterlagen abgegeben, sodass nachträglich nicht im Detail auf die Infos zurück gegriffen werden kann.

    Ich habe kurz in den Video reingeschaut und reingehört - es scheint mir, dass es schwergewichtig darum geht, sich für ein SRRV-Visum anzumelden. Stark auf die Situation auf die USA ausgerichtet und meiner Meinung nach eher wirr und wenig hilfreich. Habe nach ca 3 Minuten abgebrochen....


    Ich melde mich nächste Woche, um einen Feedback des Meetings zu geben.


    Makato45

    Der Link kann auf

    Ich kenne keine Änderungen. Auf der Website http://www.pra.gov.ph ist alles übersichtlich aufgeführt.

    Der Link wird leider von Chrome mit dem Hinweis "

    Bei der aufgerufenen Website besteht Phishing-Verdacht!

    blockiert :-( und via eine VPN auf Firefox scheint es auch nicht zu funktionieren*.


    Morgen gibt es in Boracay eine Info-Veranstaltung der PRA, an der ich teilnehmen werde. Die entsprechende Einladung erhielt ich per e-mail am Samstag-Abend (31. August) mit der Bitte, mich bis zum 27. August anzumelden :mauer:blöd - "It's more fun...." :D .


    Bin gespannt, was auf uns zukommt.


    Makato45


    *) via eine CH Ip.-Nummer klappte es dann doch noch

    Kann ich bestätigen - die Pizza sind gut. Ich war kurz nach der Eröffnung dort. Es gab ein "Combo-Menu", gut für zwei Personen, mit Entrée, einer Pizza und einer anständigen Flasche Wein für Peso 1'100.--. Für mich hat damit das Preis/Leistungsverhältnis gestimmt. Ich weiss nicht, ob es dieses Angebot noch gibt.


    Makato45