Posts by Makato45

    Im Jeepney-Coffee-Shop des Intercon in Makati (als das Interconti noch stand....:pleased) bestellte meine Frau ein Gericht mit Hühnchenfleisch, worauf der Waiter fragte: Well done, medium or rare. :weia.


    Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Trainee handelte, der erst seit einer Woche "im Amt" war. Hoffentlich hat der danach bei der Anlehre besser aufgepasst und seine Lektionen nicht nur gelernt, sondern auch die Zusammenhänge verstanden.


    Makato45

    Gut gemachter Film! :blumen - Es freut mich, hier im Forum einen weiteren ehemaligen "Afrikaner" anzutreffen.


    Selber habe ich während sechs Jahren im Kongo/Zaire für eine Schweizer Handelsfirma gearbeitet und während dieser Zeit praktisch den afrikanischen Kontinent (etappenweise) vom Atlantik zum Indischen Ozean auf dem Landweg durchquert.


    Da kein Philippinenbezug zu diesen Reisen besteht, habe ich einen ersten Video gemäss Empfehlung der Moderatoren in der Rubrik "Off Topic" hier eingestellt.

    Vor einiger Zeit habe ich die Moderatoren angefragt, ob unter dem neuen Themenbereich «Reiseberichte aus dem Rest der Welt» solche Archiv-Berichte auch einen Platz haben, obwohl diese Reisen damals ohne Philippinenbezug und auch ohne philippinische Familienbegleitung stattgefunden haben. Es wurde mir empfohlen, die Videos im «Off topics» einzustellen.


    Der Philippinenbezug kann hergeleitet werden, als dass ich meine Filme, nachdem ich sie in der Schweiz habe digitalisieren lassen, hier in Makato bearbeitet und auf Youtube gestellt habe, Ich bin Expat und Rentner und habe hier endlich die Musse gefunden, diese «Arbeit» zu erledigen.


    Als «Teaser» sozusagen, soll meine Silvester-Reise 1971/72 dienen. Zusammen mit zwei Kollegen unternahmen wir diese viereinhalb tägige Reise, die in Kinshasa begann und uns via verschiedene Zuflüsse des Kongo nach Kikwit, einem kleinen Provinz-Städchen tief in der kongolesischen Provinz brachte.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/77648/


    Es dürfte sicher den/die einen oder anderen interessieren, wie vor mehr als 40 Jahren die Passagier-Fluss-Schifffahrt auf den Wasserwegen des Kongo ausgesehen hat.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/77649/




    Dazumal habe ich die Fahrt wie folgt beschreiben:


    (O-ton....)

    Neujahr habe ich unterwegs verbracht. Zusammen mit zwei Kollegen habe ich eine „Silvesterkreuzfahrt“ unternommen.Mit dem Linienschiff, der M/V „HOUFFALIZE“ der Nationalen Schifffahrtsgesellschaft OTRACO. fuhren wir viereinhalb Tage lang den Fluss hinauf. Erst den Zaire, um dann später bei Kwamouth in den Kwa einzubiegen. Eine kurze Strecke befuhren wir den Kasai, später den Kwango bis Bandundu, wo wir in den Kwilu einfuhren Auf diesem fuhren wir bis zu unserem Ziel, dem Städtchen Kikwit.


    Es war eine unglaublich schöne und interessante Fahrt!. Interessant vor allem das Leben (authentisch) auf den vier Bargen, welche vor unserem Schiff hergeschoben wurden. Da wimmelte es von Leuten, Kindern, Waren, Autos, Ziegen usw. Es ist erstaunlich, wie die einheimische Crew diese fast 100 Meter lange Komposition geschickt den kurvenreichen Fluss hinauf steuerte. (Anmerkung: Es wurde auch nachts gefahren. Mit starken Scheinwerfern „tastete“ sich das Schiff von Seezeichen zu Seezeichen – eine überaus eindrückliche Erfahrung!)

    Die Region des Kwilu ist enorm schön. Der Fluss ist sehr schmal. Die Ufer sind beidseits mit dichtem Urwald bestanden.

    Besonders spektakulär waren jeweils die „Rendez-vous Manöver“. Unzählige Pirogen kamen längsseits, um Passagiere zu bringen. Es wurden Fische ver- oder Bier eingekauft, Ein lebhafter Handel fand zwischen den Pirogen-Fischern und den Passagieren und Besatzungsmitgliedern statt. Es kam gar manchmal vor, dass eine Piroge kenterte. Da die meisten Flussanwohner gute Schwimmer sind, war dies nicht weiter tragisch, es sei denn eine Kiste Bier sei verloren gegangen.....“


    Eine einmalige Erfahrung. Auch mehr als 40 Jahre danach, hat dieses Erlebnis seine Faszination behalten.


    PS:

    Es ist zu berücksichtigen, dass es sich um einen Super8 Film handelt, der digitalisiert wurde. Dessen Qualität entspricht deshalb nicht mehr den heutigen Standards. Ich hoffe, er gefällt trotzdem....


    Bei Interesse bin ich gerne bereit, weitere Videos aus dieser Zeit hier einzustellen und freue mich auf entsprechende Rückmeldungen.


    Gruss Makato45

    Hi Daniel - das hätte mich sehr interessiert, bin aber während dieser Zeit noch in der Schweiz und daher "landlocked". - Schade.


    Ich habe 1973-1981 mit meiner Sloop "Kalayaan" in der Manilabay & Batangas gesegelt und unternahm 2016 einen Törn mit einem alten Windjammer von den Azoren nach Hamburg. Falls es dich inteessiert, findest du den Trip-Beschrieb hier. Fazit: Seebeine wären vorhanden.....:happy.


    Mit bestem Gruss


    Jürg (Makato45)

    Danke für's posten. Der Film ist wirklich gut gemacht. Da hat jemand ein gutes Auge für das typisch Philippinische. Lebt man für einige Zeit als Expat hier (bei mir sind es dieses Jahr ingsgesamt 20 Jahre) passiert es recht schnell, dass das Exotische nicht mehr als ungewöhnlich wahrgenommen wird. So ist es erfrischend, die PI's wieder einmal via das Auge eines Newcomers präsentiert zu bekommen. Die Themenauswahl ist interessant und der begleitende Kommentar unaufdringlich und gekonnt.

    Ein Video zum Weiterempfehlen :blumen

    Makato45

    die z.Zt. heftige Hitze macht den Pflanzen zu schaffen.

    In letzter Zeit war es in der Tat überaus heiss und trocken. Unser Carabao-Gras war komplett verbrannt.



    letzte Woche hat es während eines starken Gewittes intensiv geregnet. Erstaunlich, wie schnell sich die ersten grünen Spitzen zeigten.



    Auch heute regnet es und über der Wiese erscheint bereits wieder ein erster Hauch von Grün......


    Unsere Kakteen schätzten die Trockenheit und gediehen prächtig.




    Die junge Agave, welche wir vor rund drei Jahren als klitze-kleinen Ableger der früheren Altpflanze neu gezogen haben, entwickelte sich bereits zu einem stattlichen Gewächs.





    Offensichtlich scheinen weder Hitze noch Trockenheit dem robusten Santan-Busch Probleme zu bereiten. Er blüht kontinuierlich.




    Unsere Foxtail-Palmen stehen ebenfalls in Blüte und produzieren gleichzeitig Nüsse. Diese werden auf der HP "Liste der Philippinischen Heilpflanzen" wie folgt beschrieben:


    Verwendet

    Genießbarkeit

    - Blogs haben berichtet, dass das Nektarinenfleisch der Frucht essbar ist, wenn auch eher geschmacklos - nicht süß, sondern leicht scharf.

    - Vorsicht: Es wurde berichtet, dass die Frucht für Hunde giftig ist.

    Folkloristisch

    - Auf den Philippinen wird kein folkloristischer medizinischer Gebrauch gemeldet.

    Andere

    - Perlen: Samen, die zur Herstellung von Bodhi-Perlen verwendet werden.




    Makato45

    Es mag Zufall sein, aber vor genau drei Jahren, am 30. Juni 2015 wurde hier der letzte Eintrag gemacht. Sicher ein Grund, um wieder einmal etwas beizutragen :pleased


    «The one and only – the only one»
    Wir können unsere erste eigene Mango ernten!
    :yupi

    Vor fast einem Jahr berichtete ich hier über unsere ersten Mangos, die der erste unserer Mongobäume "produzierte".


    Nun sieht es schon interessanter aus. Der Baum trägt nun deutlich mehr Früchte.



    Wegen der vorherrschenden Trockenheit sind die Mangos aber deutlich kleiner, als letztes Jahr.



    Da in Bälde unsere nächste Schweizerreise ansteht, fragt es sich, ob wir diese Mangos geniessen können. Gut möglich, dass sie während unserer Abwesenheit erntereif sein werden. :sonicht


    Da der Baum aber gleichzeitig noch Blüten trägt, kann es durchaus sein, dass wir nach unserer Rückkehr Mitte August doch noch einige unserer eigenen Mangos probieren können.



    Makato45

    Quote

    Zitat von ifugao

    gibt es keine Langzeitberichte über gut funktionierende Geschäft.


    Gibt es sehr wohl, hier zwei Beispiele:

    Hier wäre sicher auch noch die Zuellig Pharma und die Zuellig Group aufzulisten - Früher F.E. Zuellig (M) Inc., eine der ganz grossen Handelsfirmen am Platz schweizerischen Ursprungs. Zu "meiner" Zeit, als ich für FEZ arbeitete, beschäftigte die Gruppe rund 4'000 Mitarbeitende und war sehr breit aufgestellt.


    Das Zuellig Building in Makati ist ein Wahrzeichen zu übersehen ist.


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    Auch der Goldschmied Hans Brumann betreibt sein Geschäft seit gegen 50 Jahren sehr erfolgreich.


    Gruss Makato45

    Fortsetzung:


    Das Innere des Gebäudes gleicht einem Flughafen-Terminal mit Sicherheits-X-Ray-Maschinen...


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    ...und Check-In Schaltern.


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    Der Warteraum ist riesig. Bei unserem Besuch, eine Stunde vor der planmässigen Abfahrt der Fähre, herrschte gähnende Leere.


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    Von hier aus ist der Blick frei auf den Pier und die dort vertäuten Fähren.


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    Bild ex Mabuhay Maitime


    Die «Einführungspreise» sind aus lokaler Sicht recht hoch, zumal noch Steuern anfallen:


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    Bild ex Mabuhay Maritime


    Für Touristen dürfte sich der Preis jedoch im Rahmen halten


    Aus meiner Sicht bin ich recht skeptisch, ob sich diese doch bedeutende Investition lohnt, zumal die Abfahrtszeiten der Fähre nicht optimal mit den ankommenden Flügen koordiniert sind.


    Kommen Passagiere im Flughafen an, besteht ein Shuttle-Dienst zum Fähr-Hafen, welcher im Preis inbegriffen ist.


    Der PAL-Flug aus Manila kommt flugplanmässig um 09:40 Uhr an (PAL ist offensichtlich Haupt-Investor).


    Es frägt sich, ob Passagiere wirklich warten wollen, bis die Fähre um 12:30 Uhr ablegt, zumal es weder am Flughafen noch am Fähr-Terminal etwas sinnvolles zu tun gibt, um die Wartezeit zu überbrücken. Im Fährterminal soll es in absehbarer Zeit (?:floet) verschiedene Fastfood-Restaurants geben.


    Natürlich kommen verschiedene weitere Flüge insbesondere aus China & Korea in Kalibo an, deren Passagiere möglicherweise den Transfer nach Boracay via die Fähre unternehmen wollen.


    Mit dem Bus kann man umgehend nach Ankunft des Fliegers bequem und zu einem bedeutend geringeren Preis nach Caticlan fahren. Alternativ kann man per Taxi (bis zu drei Passagieren) individuell nach Caticlan reisen. Dafür muss man zur Zeit für eine Fahrt zwischen Peso 1000.-- bis 1200.-- rechnen.


    Ich bin daher nicht wirklich davon überzeugt, ob das neue Angebot genügend attraktiv ist und rege genutzt werden wird. Es ist zu befürchten, dass für den Business-Plan SEHR optimistische Daten verwendet wurden. :D


    Makato45

    Fast genau vor Jahresfrist berichtete ich über eine Jetty-Port Anlage, welche im Barrio Pook, unweit des Internationalen Flughafens von Kalibo im Bau befand.


    Anfangs März 2019 wurde der Pier samt Infrastruktur eingeweiht und die Fahrten nach Boracay aufgenommen.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/76960/

    Bild ex Mabuhay Maritime


    An je vier Wochentagen werden zwei Verbindungen nach Boracay angeboten.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/76961/


    Es war an der Zeit, selber einmal einen Augenschein zu nehmen, wie sich die Situation im Moment präsentiert.

    Der Abzweiger von der Hauptstrasse zum neuen Fährterminal ist weder bezeichnet noch sind die Bauarbeiten abgeschlossen.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/76962/


    Die Zementstrasse ist mehrheitlich fertiggestellt, es fehlen aber noch einige kurze Teilstücke.


    philippinenforum.net/forum/index.php?attachment/76963/


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    Ein fixer Investor hat inmitten der Reisfelder, einige 100 Meter vor dem Jetty Port bereits ein Hotel erstellt (MJ s Inn).


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    Beim Fähr-Terminal wird noch gebaut – viel Aktivität ist aber nicht auszumachen.


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    Es herrscht ziemliche Leere.


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    wird fortgesetzt

    Wir hier in der Region Kalibo haben seit letzten Samstag 04. Mai einen Ausfall des Internets. Die Verbindungsgeschwindigketen bewegen sich im Rahmen von 0.5 und 1Mbps, wenn es nicht gerade einen kompletten Ausfall gibt. Kalibo Cable gibt an, dass es infolge des Erdbebens in Mindoro einen Kabelbruch gegeben habe. Eigentlich sollten sie seit heute den Schaden repariert haben, aber es funktioniert immer noch nicht. - Gelassenheit und Geduld ist gefragt X(

    Quote from von Sunday

    Die Stadt liegt mehr als 600 m über dem Meer. Auch wegen des eher gemäßigten Verkehrs ist es dort klimatisch viel angenehmer als im Großraum Manila.

    Es kann mitunter auch recht kühl werden in Tagaytay. Als wir im Februar 2015 dort übernachteten, haben wir echt gefröstelt - so "kalt" war und ist es mir in den Philippinen noch nie vorgekommen. :D


    Makato45

    Das kann dann dann schon mal so aussehen.


    2009 entdeckten wir eine Termiten-Pfad (war schon fast ein Highway :D), welche vom Nachbarn her zum Haus der Eltern meiner Frau führte.




    Wir sind dann vorgegangen, wie followyou beschrieben hat, unterbrachen und entfernten den Pfad. Gröbere Schäden haben die Viecher zum Glück bei uns nicht angerichtet.


    Makato45

    Im Tages-Anzeiger ist ein Artikel (Buchbesprechung) erschienen, der mit recht interessanten Aussagen auf das Thema Seidenstrasse eingeht:


    Quote

    Seine These: Die Dominanz Europas, die mit den Entdeckungen Amerikas und des Seeweges nach Indien begann, sich durch technologischen Fortschritt verfestigte und mit der Selbstzerfleischung in zwei Weltkriegen endete, war, weltgeschichtlich betrachtet, nur ein Zwischenspiel. China, einst das Zentrum der Welt, wird diesen Platz wieder einnehmen. Dazu bedient es sich der «neuen Seidenstrassen»

    Quote

    Wir durchleben eine Transformation und geopolitische Verschiebung von epochalen Ausmassen und epochalem Charakter», <............> Europa ist mit sich selbst beschäftigt: Brexit, wachsender Rechtspopulismus, beschädigter Rechtsstaat in Polen und Ungarn. Die USA taumeln im Trump-Chaos dahin und entwickeln wieder starke isolationistische Tendenzen.

    Makato45

    Gleich vorn steht ein Denkmal für den Nationalhelden der Philippinen, nach dem der Park benannt ist

    Es ist übrigens interessant, dass das Rizal-Denkmal von einem Schweizer Bildhauer erschaffen wurde und aus Granit vom Gotthard besteht.


    Ich habe anlässlich unseres Homeleaves 2014 einen Bericht über unseren Besuch im kleinen Museum des Steinbruchs oberhalb Wassen hier im Forum eingestellt: Die Flagge der Philippinen weht über dem Reusstal


    Makato45

    Das Hotel H2O bietet eine Reihe von Vorteilen. Die Luft ist relativ gut, da es direkt an (teilweise in) der Bay steht.

    Alles ist relativ ;). In Sachen Luftverschmutzung magst du sicher Recht haben. Die Wasserqualität der Manilabay ist jedoch so katastrophal, dass die Geruchsemissionen mitunter sehr drastisch sein können, zumal das H2O ja recht nahe an der Pasig-Mündung liegt.


    Ich war seinerzeit Mitglied im Manila Yacht Club. Dort haben wir jeweils auf der Terrasse die Sicht auf die Bay genossen und auch immer gut gegessen, wenn nur nicht das gewisse Parfüm der Bay gewesen wäre......=)


    Makato45