Posts by Molchzar

    Die Firma Europa Design ist eine rein philippinische Firma, die größtenteils mit chinesischem Material arbeitet (Z.B. alle Kunststoff-Profilteile). Der Name soll wohl etwas vortäuschen. Stammt aus der Gründerzeit, als es noch in deutscher Führung war.

    Ich kenne ja auch einen Teil dieser Vorgeschichte.


    Rein
    philippinische Firma ? Wie kommst du darauf ? Der Eigentümer ist ein
    Holländer - natürlich wird der aus rechtlichen Gründen eine
    Unternehmensstruktur gewählt haben, die es ihm ermöglicht, auf den
    Philippinen wirtschaftlich tätig zu sein. Das Material stammt aus
    Deutschland. Es handelt sich also nicht um China Produkte.


    Auf
    jeden Fall sind die Fenster (so weit ich das bis jetzt beurteilen kann)
    von guter Qualität. In punkto Service und nicht nur im Hinblick auf die
    Einhaltung von Terminen, arbeitet Europadesign "philippinisch" und die
    Auftragsabwicklung ist echt Scheiße.

    Vor zwei Wochen hatte ich ihr hier berichtet, dass das Bauwerk zu 99 % fertig gestellt ist. Ich bin von dieser Zahl ausgegangen, weil es in der Tat nur noch geringfügige Arbeiten zu verrichten gibt. Zu diesen geringfügigen Arbeiten zählte ich unter anderem das Anbringen von Screens und das Reinigen des Treppengeländers (Stainless).Die Reinigung des stainless Geländers allein hat aber drei Tage gedauert und das Ergebnis lässt immer noch zu wünschen übrig. Woran liegt das? Die Bauarbeiter (insbesondere die Maler) -aber nicht nur- haben eine wahre Schweinerei hinterlassen. Mir tat der Arbeiter, der das "buffing" durchzuführen hatte, unendlich leid. Denn seine Säuberungsarbeiten waren bereits im Preis enthalten (werde ihm einen bestimmten Betrag extra zahlen.


    Ein großes Ärgernis: ich hatte Europa-Design (immerhin ein europäisches Unternehmen) mit dem Einbau der Fenster beauftragt. Zwar sind die Fenster eingebaut aber leider noch unvollständig. Die Firma ist nicht in der Lage, die Arbeiten abzuschließen. Und das ist besonders misslich, weil die Regenzeit bereits begonnen hat.


    Da es in den letzten zwei Wochen sehr viel geregnet hat ( teilweise wolkenbruchartig), stellt sich jetzt ein neues Problem. Von den derzeit etwa zehn beschäftigten Arbeitern sind teilweise nur fünf vor Ort. Natürlich ist es nicht schön, bei Regen rechtzeitig seine Arbeit aufzunehmen - aber inzwischen geht mir die Regenphilosophie schwer auf die Nerven. Natürlich regnet es manchmal heftig, man kann aber davon ausgehen, das der heftige Regen nach ein bis Stunden vorbei ist. Das hindert die Arbeiter aber nicht daran, erst gar nicht zu erscheinen. Die Gefahr, dass niemand erscheint, wenn es frühmorgens regnet , ist sehr hoch. Glücklicherweise schlafen 3-4 Arbeiter im Haus, so dass die Arbeiten immerhin irgendwie weitergehen.


    Wenn es so weitergeht dauert der Bau der Garage nicht 5-6 Wochen, sondern ein paar Wochen länger. Heute Morgen hat es wirklich heftig geregnet, aber seit Stunden regnet es nicht mehr. Das hat die Arbeiter aber nicht daran gehindert bis jetzt nicht (10:00 Uhr) zur Arbeit zu erscheinen.


    Was kann man tun?


    Alle, die bereits über gewisse Philippinenerfahrungen verfügen, kennen vermutlich das Problem. Wenn es regnet werden Verabredungen nicht eingehalten und alle bleiben zuhause. Ich kann mich noch gut an die Zeit der inneren wo ich noch zahlreiche Verabredungen hatte und die betroffenen Personen gar nicht oder mit mehrstündiger Verspätung eintrafen.


    There is a lof fun in the Philippines !!!!

    Seit ein paar Tagen liegen mir die Kopien des warrants of arrest vor. Eine Kopie der Haftbefehle werde ich aber nicht ins Netz stellen, weil diese
    Urkunden keinerlei detaillierte Aussagen über den CRIME und über irgendwelch weiteren Personen machen; erkennbar ist nur das es sich um geplatzte Schecks handelt. Bei einem Haftbefehl wurde die Kaution auf 8000 Pesos festgesetzt und bei dem anderen auf 2000 Pesos.


    Leider enthalten die Haftbefehle keinerlei Particulars bezüglich der Lieferanten. Sonst hätte ich bereits mit diesen Kontakt aufgenommen.


    Beide Haftbefehle wurden an nicht mehr aktuelle Anschriften ausgestellt.


    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Contractor alle paar Monate seine Adresse wechselt, um zu verhindern dass solche Haftbefehle überhaupt zugestellt werden können. In einem Land, wo es keinerlei Meldepflicht gibt, ist das doch ein sehr geeignetes Mittel, um solche Haftbefehle ins Leere laufen zu lassen.


    Mein Rechtsanwalt hat klare Anweisungen von mir, weitere Details herauszufinden. Großes Interesse scheint er aber daran nicht zu haben, denn der Arbeitswütigste ist er nicht.


    Ich halte mich momentan auch zurück, da ich ihn nicht verärgern will. Ich gehe davon aus, das dauernde requests nicht willkommen sind.


    inzwischen ist auch die Antwort auf meinen reply affidavit überfällig (Termin war so um den 10. Juli). Ich warte erstmal ab , was passiert. Ich hoffe, der Ankläger wurde inzwischen informiert, dass zwei Haftbefehle vorliegen.

    Update:


    ja, es gibt zwei Haftbefehle. Einen gegen den Contractor persönlich und einen zweiten gegen ihn und seine Ehefrau gemeinschaftlich. Wie es aussieht, wurden diese warrants of arrest noch nicht zugestellt. Das dürfte damit zusammenhängen, dass er eine neue Postadresse hat. Der Haftbefehl lautet aber auf die alte Adresse. Da sich hier wohl niemand ein Bein ausreißt und intensiv recherchiert, wo der der Mensch jetzt wohnt, legt man wahrscheinlich die Urkunde einfach in den "pending" Korb.


    Mein Rechtsanwalt bekommt morgen eine Kopie der beiden Haftbefehle und wird diese dann dem Prosecutor zukommen lassen.


    Übrigens: die Haftbefehle wurden erlassen weil zwei Schecks geplatzt sind. Also keine große Sache. Wenn der Schuldner seine Kaution bezahlt wird der Haftbefehl ausgesetzt.


    Wenn mir die Kopie des Haftbefehls vorliegt, werde ich sie anonymisiert ins Netz stellen.

    Hier noch ein Selbstbau der sehr einfach aussieht.
    Eigentlich nur Kupferrohre auf ein Holzbrett alles schwarz gestrichen.
    Liefert wie er im Video sagt kontinuierlich 160 Fahrenheit heißes Wasser.
    http://www.gratis-energie.com/solar-ener…lar-boiler.html


    Und was habe ich davon ?


    Ich will ja ein Bad bei 38-40 Grad heißem Wasser nehmen und nicht bei 71,11 Grad. Schleppe ich jetzt kaltes Wasser in das Badezimmer, um ein Bad zu nehmen?

    Update:


    Wie wohl nicht anders zu erwarten, hat der liebe Contractor seine Extrazeit ( zehn Tage) bekommen. Neue Deadline ist der 15. Juli.


    Ich habe meinen Rechtsanwalt gebeten, einer weiteren Extension zu widersprechen und zwar konsequent – auch bereits im Vorfeld.


    Am 15.7. wird die Antwort kommen. Werde mich dann also mit weiteren „irrelevanten“ Stories herumschlagen müssen.


    Man kann der Sache aber auch etwas gutes abgewinnen: ich habe meinen Attorney darauf angesetzt, herauszufinden, ob wirklich zwei Warrants of Arrest“ im April gegen den Contractor beim Sheriff vorlagen und was daraus geworden ist.


    Sollte sich dieses „Gerücht“ bestätigen, gäbe es ein weiteres „natürliches“ Druckmittel gegen den Contractor.

    Da das Haupthaus zu 99,5 % fertig ist und nur noch kleinere Malerarbeiten anstehen, bin ich bereits dabei , eine genauere Kostenaufstellung vorzubereiten. Ich werde in der nächsten Woche eine entsprechende Statistik veröffentlichen. Die durch den Rechtsstreit entstandenen Mehrkosten werde ich aber vorher herausrechnen. Auch werde ich mich auf die reinen Baukosten beschränken und Ausgaben für Möbel, appliances und gegebenenfalls auch für die zusätzlichen Einbauschränke ganz herauslassen bzw. gesondert aufführen.

    Ich verstehe Deine intention, jedoch bedenke, dass Du damit auch Schaden anrichten kannst. Ich kenne die rechtliche Lage auf den PH dazu nicht, aber was passiert wenn igendjemand eine "Gewischt" bekommt und sich verletzt. Oder irgendetwas auf Grund des Stromes passiert und du dir dann die Wut der Nachbarschaft auflädst?!



    Ich würde da vorsichtig sein mit solchen "Spielereien". Ich denke Dein Nachbar der das hat ist Filipino und da sieht die Sache schon wieder anders aus.... "it is not your country" - wenn du weißt was ich meine...


    Hallo Partyevent,


    Ich verstehe deinen Einwand. Mein Grundstück wurde in einer „besseren“ Subdivision erbaut. Diese Subdivision hat vier Villages. Mein Village grenzt an ein landwirtschaftliches Gebiet (1,5 m hohe Mauer) an. Im Umkreis von mehreren Kilometern gibt es keine Häuser im 180 Grad Winkel. Das hat zum einen den Vorteil, dass keine Lärmbelästigungen zu erwarten sind und zum anderen habe ich einen wunderschönen unverstellten Blick auf die Mountains. Dieser Panoramablick war auch entscheidend dafür, dass ich mich für das Grundstück entschieden habe. Hinzu kommt, dass in dieser Subdivision ( genauer in meinem Village) noch relativ wenig Grundstücke bebaut sind. Ich schätze, dass nur 20-30 % dort gebaut haben.


    Für mich ist eine geringe Bebauung ein Segen. So gibt es keine unmittelbaren Nachbarn und das nächste Haus ist mindestens 30 m entfernt. Also ideal für einen Ruhesucher. Für meine philippinische Partnerin ist natürlich eine solche Konstellation alles andere als ideal. Sie möchte natürlich lieber „crowded“ wohnen.


    Aus der Lage entsteht natürlich naturgemäß auch ein gewisses Problem: wie schützt man sich gegen potentielle Einbrecher ? Ich sehe diese Frage ziemlich entspannt, kann aber meine Partnerin verstehen. Sie sieht die ganze Sache naturgemäß etwas unentspannter. Da ich auf „Fenstergrills“ verzichten möchte ( ich mag keine vergitterten Fenster), muss ich den Ängsten etwas entgegensetzen.


    Derzeit bauen wir einen 2 m hohen Fence (massiv). Der Developer erlaubt keinen höheren Schutzzaun. Bevor ich da jetzt ein Bobwire- Drahtgeflecht draufsetze, möchte ich andere Alternativen prüfen. Entschieden ist noch nichts !!!


    Generell zum Hausbau:
    Ich habe mich gegen einen Bungalow entschieden. Ich wollte ein dreigeschossiges Haus mit einem Roofdeck. Die Zukunft wird erweisen, ob ich ein 88 qm großes Roofdeck „sinnvoll“ nutzen kann. Sollte sich die Dachterrasse als „wenig nutzbar“ erweisen, besteht die Möglichkeit auf dem Dach einen größeren Masterbedroom zu errichten, dem eine 30 – 40 qm große Dachterrasse vorgeschaltet ist. Auch das ist ein attraktiver Gedanke.


    In meinem Haus ist später ein Fahrstuhl geplant. Momentan ist aber der Bereich, in dem später mal dieser Fahrstuhl stehen soll, zugebaut. Die Fläche wird derzeit als Storeroom genutzt.


    Alle Zimmer im ersten Stockwerk haben einen separaten Eingang ( Zugang über einen Flur ). Ich ich mag dieses philippinische Kuddelmuddel ( alle Zimmer sind nur über das Wohnzimmer zu erreichen) überhaupt nicht. I want my privacy !!!!


    Es gibt zwei weitere Balkone ( Terrassen) – jeweils acht qm groß. Eine Terrasse ist direkt dem Masterbedroom angegliedert und kann auch nur von diesem erreicht werden. Der zweite Balkon ist keinem speziellen Raum zugeordnet und kann durch einen Ausgang (Eingang) von allen Zimmern direkt erreicht und benutzt werden (ohne durch das Wohnzimmer zu gehen). Auf diese Terrasse war ich nicht fixiert. Es war der Wunsch meiner Partnerin auch zur Straßenseite einen solchen Balkon zu bauen. Wie sie mir mitteilte, dient dieser Balkon dazu, zu sehen und gesehen zu werden. Es gibt viele philippinische Menschen, die gern ein „Bad“ in der Menge nehmen. Darüber hinaus gibt es im Erdgeschoss eine 16 qm große Terrasse. Eine solche Terrasse halte ich für unverzichtbar, da diese (ganz abgesehen von den anderen Vorzügen) einen unmittelbaren Zugang zum Gartenbereich bietet. Der vordere Gartenbereich umfasst ca. 250 qm, soll begrünt und und etwas aufgepeppt werden. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen.


    Natürlich gibt es auch eine dirty Kitchen (auch wenn für einen Europäer eher „ Schweinkram „ - musste das wohl sein). Im Anschluss an die dirty kitchen gibt es eine größere Laundry area. Auch das wieder eine philippinische Spielart, der ich nicht sehr viel abgewinnen kann. Es scheint aber den Filipinos nicht klarzumachen sein, dass man eine moderne Warmwasserwaschmaschine auch in die normale Küche (normales Bad oder ersatzweise in die dirty kitchen ) integrieren kann und beim Einsatz einer modernen Waschmaschine eine "Handwäsche" fast vollständig entfallen kann . Mit einem solchen Unterfangen (Verzicht auf eine Laundry area) hätte ich mich nicht durchsetzen können. Naja - Platz habe ich ja genug.


    Vielleicht werde ich es aber sogar später mal begrüßen, dass die clean kitchen selten benutzt wird (insbesondere nicht für die Zubereitung von „Stinkefisch“ und die unangenehmen Gerüche draußen bleiben (da wo sie hingehören).


    Am Ende der Woche werde ich anfangen, den gesamten Gartenbereich sauberzumachen und mit dem Landscaping beginnen. Die Arbeiter dürfen sich dann nur noch im vorderen Bereich austoben und alle notwendigen Materialien sollen nur noch in diesem Bereich gelagert werden (Zement wird natürlich in überdachten Laundrybereich gelagert).

    Das mit dem Elektrozaun oberhalb (30-40 cm) des Fence sind ja noch Gedankenspielereien.


    im Bad wurde leider die vorgerstellte Mauer vor dem Waschbecken vergessen,


    Ich habe in der Tat das letzte Mal vor 4 Monaten in deinen Thread geschaut.


    Deine Bemerkungen bzgl. des Badezimmers (welches ? ich habe drei und ein WC auf dem Roofdeck). Ich habe anders gebaut. Ein 10 qm großer Masterbedroom wäre für mich nicht in Frage gekommen (mein Badezimmer ist größer !). Aber du hast ja auch für die Familie gebaut, ohne Flure - zur Toilette muss man durchs Wohnzimmer.


    Bei mir gibt es in allen Badezimmern Ablageflächen oberhalb des Waschbeckens (unterhalb des Spiegels).


    Probleme mit dem Wasser sowieso, man kennt ja die Philippinische Qualitaet beim bauen, was willst Du mit den vielen Terrassen, da sitzt kein Mensch drauf viel zu heiss, ich haette lieber einfacher gebaut und dafuer mehr auf die Inneneinrichtung geachtet.


    Gerade auf die Inneneinrichtung wurde geachtet. Auf den einen oder anderen Einbauschrank hätte ich verzichten können. Da musste ich mich meiner Partnerin "unterordnen".


    Terrassen.


    Klar sitzen Filipinos nicht gerne draußen und benutzen Balkone fast nie. Ich sitze gerne draussen und es weht dort auch ein frischer Wind. Bei dir gibt es quasi nur einen Wohnraum Jeder muss immer durch das Wohnzimmer durch. So hätte ich nie gebaut. Da das Wohnzimmer zumeist der TV - Raum ist und man sich dort den philippinischen Shows nicht entziehen kann, habe ich mir große und komfortable Rückzugsräume geschaffen.

    So jetzt ist es geschafft. Das Haus ist fertig- zumindest zu 99 ,9 %.


    Aber das ganze Projekt ist noch nicht beendet. Wir sind gerade dabei, die Garage zu bauen. Es sollen nicht nur eine simple Garage werden, sondern das Gebäude wird zweistöckig errichtet. Die Grundfläche beträgt 44 qm. Im Erdgeschoss wird sich ein eine nach vorne offene Garage (mit einem Treppenhaus und einem Storeroom ) befinden und im Obergeschoss eine kleinere Wohneinheit (einschließlich eines kleinen Balkons).


    Die Bauzeit wird 4-6 Wochen dauern. Gleichzeitig wird noch der Fence errichtet. Ich habe mich entschlossen, keine Mauern um das Grundstück herum zu machen, sondern einen besonderen Drahtzaun. Dieser Zaun soll begrünt werden.Es ist beabsichtigt, rund um das Grundstück in den Zaun dornige
    (z.B. Bougainvillea) Pflanzen zu verwenden. Das soll zum einen den Effekt haben, dass so etwas wie eine bunte Hecke entsteht und zum anderen sollen die Dornen potentielle Diebe abhalten. Derzeit prüfe ich, ob ich zusätzlich noch ein elektrisch geladenes "Oberteil" (30-40 cm) installiere. Mir schwebt so etwas wie ein elektrisch geladener Viehschutzbereich vor. Habe dieses kürzlich in der Nachbarschaft gesehen. Werde mich in den nächsten Tagen mal sachkundig machen.


    Es wird endlich Zeit, dass die Baumaßnahmen zu einem guten Ende kommen. Ich bin ja jetzt schon fast sieben Monate zugange und so langsam geht mir die Energie aus. Ich persönlich werde in den nächsten Tagen in das Haus einziehen, die Familie folgt dann Anfang August.


    Sachdienliche Hinweise, wie man solch einen geplanten "Viehschutzzaun" technisch gestalten kann, sind ausdrücklich erwünscht.

    Meine Frau möchte eine 15 jährige pubertierende Nichte, die von den Eltern nicht in den Griff zu kriegen ist für ca. 1 Jahr aus der philippinischen Schule herausnehmen und nach D. holen, damit sie unter den strengen Augen meiner Frau hoffentlich die Kurve kriegt.


    Mal ganz abgesehen von der Rechtslage - ich finde die die ganze Idee absurd ! Eine 15 jährige aus den Philippinen nach Deutschland zu "verschleppen", um sie zu "disziplineren" ? Was soll denn die junge Dame (vermutlich ohne Deutschkenntnisse und Deutschlandbezug) in Deutschland machen ? Zur Schule kann sie nicht gehen, da sie kein Deutsch spricht.


    Der TS sollte sich mal Gedanken über seinen eigenen "Geisteszustand" machen.

    was hier m.m. viel schwieriger ist waere das einschaetzen , beurteilen und sichern von anspruechen VOR dem kauf , das jammern und lamentieren hinterher ist hier nicht erwuenscht und sehr oft wird darauf verwiesen bzw. gefragt warum man das nicht vorher probiert bzw. abgeklaert hatte , die meisten langnasen bringen die "geldzurueck" tradition noch mit her und sind erbost wenns nicht klappt .
    wiederverkaeufer ordern manchmal den groessten schrott und wollen den selbstverstaendlich verkaufen um die vorleistung + gewinn einzuholen , ein klageweg mit hilfe philippinischer gesetze ist dann teuer und langwierig und wird sich in den meisten faellen kaum lohnen ,
    besser ist augen auf - wie im verkehr - was hilft dem kaputten bein ? die schuldfrage ist secundaer


    Empfehlung: einfach mal lesen. kaithoma hat auf eine DTI Seite verwiesen.
    Auf der DTI Seite und meinem Link findet man alles, was man wissen muss.

    Natürlich kann man auch sein Geld zurück verlangen. Oft aber erst, wenn die Nachbesserung keinen Erfolg hatte.

    Ausserdem fühle ich mich ziemlich (nicht komplett) sicher, was evtl. rechtliche Dinge angeht, denn eine gute Freundin ist Richterin in CdO.


    Congratulations. Ein solcher Kontakt ist bestimmt Gold wert, inbesondere wenn sie im zuständigen Gerichtsbezirk als Richterin tätig ist.

    Nur wer der Meinung sein sollte, dass das Ganze eben nur auf den Phils. passieren kann - auch hier in D gibt es genügend Bauträger, die abkassiert haben, ohne eine (oder nur geringe) Leistung zu erbringen. Hier wird eben vom Bauträger Konkurs angemeldet und das Geld ist dann ebenfalls weg.


    Das ist ja genau das, was ich hier ausführen möchte. Ich bin auf einen Betrüger hereingefallen, der sich in intensivster Weise kriminell verhalten hat. Solchen Menschen kann man überall (auch in Deutschland) über den Weg laufen. Insofern sehe ich in meinem Fall auch (noch) nicht das philippinenspezifische.
    Betrüger gibt es wohl in allen Regionen dieser Welt


    Update: Mein neuer Affidavit wurde (plus der des Architekten und meiner Partnerin/Tochter des Complainants) fristgemäß beim City Prosecutor abgegeben. Der Attorney hat "kaum" (ein paar Umformulierungen) Veränderungen vorgemommen. Nun hat wiederum der Contractor Zeit (10 Tage) darauf zu erwidern. Bin gespannt, welche "faktenlosen" Stories er jetzt wieder auftischt.


    Ich gehe davon aus, das er aus der Nummer nicht mehr herauskommt. Die Schlinge um seinen "betrügerischen " Hals zieht sich zu.
    Wie will er jetzt


    a) weiterhin behaupten, er habe die 100.000 Pesos nicht erhalten ?
    b) das Fehlen der notwendigen PCAB Lizenz begründen ?



    Ich hoffe, das das PCAB Argument dem Contractor das Genick bricht. Aus der Nummer kommt er nicht mehr raus.


    Das Vorgeplänkel wird wohl noch ein paar Wochen so weitergehen. Erst wenn der Prosecutor Anklage erhebt, geht es ja richtig los.

    Kaithoma hat ja hier einen Link (DTI) eingestellt.


    Bei Problemen könnte (sollte) man die DTI einschalten. Es gibt dort auch eine entsprechende Hotline.


    Die Rechtslage ist ziemlich eindeutig. Das ganze ist (mal abgesehen vom Zeitrahmen für die Gewährleistung) fast identisch mit der deutschen Rechtslage.


    Anbei hier interessanter link


    http://www.abs-cbnnews.com/lif…/24/10/lets-talk-warranty.


    Da ich ein Haus baue, musste ich mich auch mit diversen Problemen herumschlagen. So lieferte City Hardware eine teure 50 Hertz Appliance aus und war nur schwer davon zu überzeugen, das Gerät überhaupt zurückzunehmen. Ich blieb natürlich hartnäckig. Auch die Rückerstattung wurde abgelehnt. Ich hatte zwei Mal eine Verabredung mit dem Manager - der dann aber beide Male "überraschend" nicht im Haus (trotz Termin) war.


    Da ich ohnehin noch weitere Anschaffungen vorzunehmen hatte, deren Gesamtbetrag den Kaufpreis überstieg , habe ich es unterlassen auf "Geld zurück" zu bestehen.


    Nun steht das auf den Philippinen "unbenutzbare" Gerät aber weiterhin bei Citihardware und wird weiter angeboten. Eine "echte" Sauerei. Sucht man einen Dummen, der keine Ahnung hat ????


    Da mein Hausbau fast vollendet ist und ich bald wieder "problemoffen" bin, werde ich da noch einmal nachfassen. Das ist doch ein schöner Fall für dte DTI - Hotline bzw. die DTI überhaupt.

    Hallo Chucky,


    danke für deinen konstruktiven Beitrag. Eine echte Mediation (und damit meine ich nicht die philippinische Spielart vorm Barangay) ist eine gute und hilfreiche Sache. Auch vom Coaching halte ich sehr viel.


    Noch coache ich mich selbst. Und da ich ohne Schwierigkeiten in die 2. und 3. Position gehen kann (ja sogar "assoziiert") und dies auch im konkreten Fall schon diverse Male getan habe, fühle ich mich derzeit noch der Aufgabe gewachsen.


    Das kann sich natürlich irgendwann ändern. Noch (beim derzeitigen Stand des Geschehens) fehlt es dem Contractor an Einsichtsfähigkeit. Er geht noch immer davon aus, das ihn kein philippinischer Staatsanwalt anklagt. Er hat ein sehr "einfaches" Belief-System (wie auch offensichtlich diverse Member des PFD). Motto: kein philippinischer Staatsanwalt wird gegen einen Filipino Anklage erheben.


    Ist dieser Glaubenssatz erst einmal erschüttert .... kann ich mir durchaus vorstellen, das der Contractor einlenkt. Bislang vertritt er sich noch selbst. Er hat noch keinen Attorney beauftragt. Seinem Counter-Affidavit kann man aber durchaus entnehmen, das da ein "Rechtskundiger" involviert ist. Er hofft immer noch darauf, das die Anklage "dismissed " wird.


    Wie ich finde, eine sehr naive Denkweise - aber er scheint halt so einfach gestrickt zu sein.

    Zur Erinnerung: wir sind noch beim Vorgeplänkel - es wurde noch keine Anklage erhoben.



    Insofern greifen auch solche Hinweise (noch ) nicht. Das Strafverfahren und das Procedere hat noch nicht begonnen.

    ...aber gab/gibt es nicht einen dt. staatsbürger in den Phils - namen vergessen - der schon manche willkür des behördenapparats wieder ins rechte lot gebracht hat ? es hat dazu auch eine fs-sendung gegeben und im inet ist er auch vertreten , also warum solltest du nicht


    Wenn wir denselben meinen (Alfred Lehnert), dann vergess diesen Namen umgehend. Mehr darüber allenfalls per PN.



    wie ich deinen zeilen entnehme , dürfte bei uns die sache relativ klar sein wenn die beweis-beleglage aussagekräftig dargelegt werden kann ! und da liegt aus meiner bescheidenen sicht der hase im pfeffer , daß nämlich einfachste kontrollmechanismen eines betriebswirtschaftlichen ablaufplans außer acht gelassen wurden ! angefangen von der überhöhten anzahlung bis zur groben mißachtung von eingangs - bestands- und verbrauchskontrollen und letztendlich rechnungsprüfung , persönlich oder durch eine vertrauensperson direkt vor ort ! mir ist aber bewußt daß auch vertrauen keine einseitige sache sein kann !


    Genauso war das gedacht. Genaue Kontrollen und Rechnungsprüfung - genau diesen "Kontrollmechanismen" hat sich der Contractor vollständig entzogen. Aus gutem Grund: seine Betrügereien wären sofort aufgeflogen.

    Liebe Member,


    eigentlich war der Thread hier ganz anders geplant. Ich wollte ursprünglich über meine Erfahrungen beim Abschluss von Bauverträgen berichten. Die Grundidee war, über ein paar Zusammenhänge, Probleme und Besonderheiten beim Bau eines Hauses unter Mitwirkung eines Contractors zu berichten.


    Soweit so gut: es ist anders gekommen. Der Contractor, den ich schließlich beauftragte, stellte sich zunehmend als Betrüger heraus..Das war s o nicht vorauszusehen. Im Nachhinein betrachtet muss ich zugeben, dass mir ein kapitaler Fehler unterlaufen ist. Da im Bauvertrag eine 30 prozentige Vorauszahlung bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrages festgelegt war, bin ich mit 1.040.000 Pesos in Vorlage gegangen.


    Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen dass sich der Contractor an den Vertrag hält und die Baumaßnahmen ordnungsgemäß durchführt. In diesem Punkt war ich zu „deutsch“. Dies hätte nicht passieren dürfen. Ich hätte zunächst nur 200-250.000 Pesos als Vorauszahlung leisten sollen und dann sukzessive (je nach Baufortschritt) weitere Zahlungen vornehmen sollen.


    Insofern sind alle Vorwürfe , die auf diesen Denkfehler hinweisen, absolut berechtigt.


    Mit dieser „unnötigen und unvorsichtigen“ Vorgehensweise habe ich zu einem großen Teil die spätere Eskalation mitverschuldet.


    Ein Gutes hat die ganze Sache aber : ein solcher Fehler wird mir n i e wieder unterlaufen.


    Schon nach ein paar Tagen Bauzeit stellte sich heraus, das der Contractor nicht gewillt ist (niemals dazu bereit war) sich an den Bauvertrag zu halten. Von Anfang an versuchte er , versteckte Gewinne zu erzielen, Lieferungen zu erfinden und seine Zahlen zu manipulieren. Von Anfang an lief das ganze aus dem Ruder. Dies lag meines Erachtens nicht (wenig) an meinem Verhalten, sondern einzig und allein an der unersättlichen Gier des Contractors. Er versuchte mit allen Mitteln durch betrügerische Machenschaften zusätzliche Gewinne zu erzielen.


    Da er bereits mehr als 1 Million Pesos in der Tasche hatte und ihm zunehmend klar wurde, dass ich nicht gewillt bin, seine Manipulationen weiterhin zu tolerieren, lief das Ganze aus dem Ruder.


    Ich gehe heute davon aus, dass der Contractor, nachdem er erkannt hatte ,das keine weiteren Manipulationen mehr möglich waren, sich passiv „entlassen“ lassen wollte. Die Bauarbeiten gingen nur schleppend voran. Es war nur unzureichend Material vorhanden, die Bauarbeiten kamen fast zum Stillstand und jegliche Herausgabe von Belegen wurde verweigert.. Für mich war bereits spätestens um den 20. Dezember herum klar, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist. Da sich in der Zeitspanne zwischen dem 20. Dezember und dem 8. Januar auf der Baustelle kaum mehr was wesentliches – und ich hochrechnete, das bislang gerade einmal 300.000 Pesos eingesetzt worden waren, befand ich mich in einem Dilemma.


    Frage seinerzeit : Entweder ich lasse den Contractor weiter so gewähren und halte mich zurück (einerseits wäre das vernünftig gewesen, weil ja noch etwa 700 - 750.000 Pesos zu verbauen waren; andererseits war abzusehen, dass bei dieser Baugeschwindigkeit noch weitere 6-8 Wochen ins Land gegangen wären, bevor der Vorschuss abgearbeitet worden wäre und ich den Contractor auf elegante Weise „losgeworden „ wäre.. Im Ergebnis hätte das aber bedeutet dass sich die Gesamtbauzeit um mindestens zwei Monate verlängert hätte.


    Mir ist inzwischen klar dass der Contractor ab Mitte Dezember überhaupt kein Interesse mehr hatte seinen Verpflichtungen nachzukommen : Er hat seine Kündigung wegen Vertragsbruches aktiv „provoziert“.


    Folge: ich musste billigend in Kauf nehmen, dass ab sofort jetzt keine realistische Chance mehr bestand, auf „natürlichem“ Wege die „unverbrauchten“ bis zu 750.000 Pesos abarbeiten zu lassen.


    Nun werden einige mir unterstellen, dass ich fahrlässig gehandelt habe, weil ich den Contractor zu früh gekündigt habe.


    Das ist richtig und falsch zugleich. Die Chance, dass der Contractor die zu viel erhaltenen am 8.1. geschätzten 650.000 Peso noch verbraucht hätte war sehr gering. Meiner Ansicht nach hatte er daran auch keinerlei Interesse. Er hatte ja bereits einen erklecklichen Gewinn erzielt und die Entlassung, die sich ja ab Mitte Dezember abzeichnete, kam ihm sehr recht.


    Er ist wohl auch von folgender Überlegung ausgegangen: Ausländer haben keinerlei Rechte auf den Philippinen. Jedes philippinische Gericht wird auf der Seite des Filipinos stehen. Im übrigen ging er davon aus das ich jetzt den Schwanz einziehen werde und auf Einleitung gerichtlicher Maßnahmen verzichte . Diese Denkweise scheint mir auf den Philippinen sehr verbreitet zu sein - und das nicht nur bei Filipinos. Wie komme ich darauf?


    Ich bitte alle interessierten sich einmal genau die Argumente einiger meiner Landsleute hier im PFD durchzulesen. Im Thread findet ihr massenhaft Kommentare die folgendermaßen zusammengefasst werden können: das philippinische Rechtssystem unterstützt grundsätzlich nur die philippinischen Staatsbürger. Urteile sind grundsätzlich willkürlich und es besteht keine Chance vor einem philippinischen Gericht zu obsiegen.


    Kritischem Hinterfragern müsste sich jetzt folgende Frage aufdrängen?


    Lässt sich eine gemeinschaftliche Denkweise zwischen den deutschen Kommentaren und der philippinischen Sichtweise feststellen?


    Ich meine : Eindeutig JA !!!!


    Da ich solchen pauschalen Vorurteilen schon aus Prinzip skeptisch gegenüberstehe und im übrigen dieser Logik nicht folgen kann bzw. will , habe ich mich entschlossen ,gerichtliche Schritte einzuleiten.


    Obwohl mein Thread völlig anders geplant war, habe ich mich im Verlaufe der Ereignisse entschlossen, hier weiter zu berichten - auch wenn der Thread jetzt richtigerweise umformuliert werden müsste . Der Titel müsste jetzt müsste lauten: jetzt lauten : Eigene : Erfahrungen mit der philippinischen Justiz.


    Wie ich es sehe, ist dies der erste „ernsthafte „ Versuch , in welchem diese Thematik anhand eines konkreten Falles im Detail geschildert wird.


    Jeder Leser kann sich somit ein eigenes Bild darüber verschaffen, was in einem Gerichtsverfahren passiert und wie ein philippinisches Gericht im Ergebnis urteilt.



    Vorläufiges Fazit wird fortgesetzt.