Posts by Moeller

    Zur Ehrenrettung der Anbieter von Computerhardware muss man aber sagen, dass auf dem Zuliefermarkt die Hölle los ist.

    Die Automotive-Industrie scheint den ganzen Markt an Speichern leer zu kaufen.


    Wir haben in der Firma die gleichen Herausforderungen und merken das an den verlängerten Lieferzeiten von Speichern und Chips.


    Das hat mit Corona nichts zu tun, selbst in den schärsten Corona-Zeiten hat die Logistik immer funktioniert, es stand vielleicht einmal eine Sendung ein bis zwei Tage länger im Zoll, aber das war es auch an Auswirkungen.

    Ich buche seit Jahren über explorer.com. Einmal habe ich aus Langeweile deren Preis mit den billigsten im Internet zusammengestückelten Flügen verglichen. Ersparnis wäre gerade einmal 20 EUR gewesen.

    Im übrigen unterliege ich dann europäischem Recht und nicht dem Recht, wo der Billiganbieter zufällig sitzt.


    Im übrigen ist es möglich, auf internationalen Flügen das Gepäck durchchecken zu lassen, selbst wenn mit verschiedenen Fluggesellschaften geflogen wird. Es muss natürlich für den Transfer genügend Zeit vorhanden sein.

    Eine Ausnahme sind Domestic-Anschlussflüge in den Philippinen.


    Eine Bekannte hat auch gemeint, auf die Dienste eines Reisebüro verzichten zu können. Flug nach Lima über London. Leider wusste sie nicht, das Heathrow und Gatwick unterschiedliche Airports sind. Der Transfer wurde dann privat mit in London ansässigen Verwandten bewerkstelligt. Hat gerade so geklappt. :)

    Bitte unbedingt beachten:


    On Updated Summary of Philippine Travel Restrictions and Exemptions


    Ggf. bei der philippinischen Botschaft in Berlin nachfragen, ob derzeit eine Einreise in die Philippinen möglich ist. Insbesondere sind alle SRRV suspendiert, siehe hier: "Travel ban to foreign SRRV holders"


    Die Botschaft der Philippinen ist aufgrund behördlicher Anordnung des Landes Berlin für den Publikumsverkehr geschlossen, bis auf weiteres, mindestens bis zum 10. Januar 2021.

    Telefonische Auskünfte werden aber erteilt.

    yup

    Nicht alle. Mein Ford Ranger muss alle 10k km oder 6 Monate. Kommt immer etwas drauf an, Diesel haben meist 10k. Trotzdem verglichen zu Deutschland viel zu kurz. Denke liegt aber dran das die meisten Autos hier Stadtfahrzeuge sind. Ist einfach schlecht für einen Motor ständig im Stau zu stehen mit Stop-and-Go. Da ich in meinem ersten Jahr schon fast 30k gefahren bin kommen die Ölwechsel auch Recht fix. Kosten immer so um die 10k.


    Grüße Chris

    Berücksichtigt in den Philippinen auch, dass der Verkehr nicht so flüssig wie in Deutschland läuft, und ständiges Abbremsen und Anfahren viel Sprit schluckt. Dazu kommt die Airco als Spritfresser.

    Ein ebenfalls in Deutschland unbekannter Kostenfaktor sind die Mautgebühren für die Autobahnen. Besonders in Manila geht das auch in das Geld, wenn man den Skyway benutzt. Da sind die Pickerl in Österreich und der Schweiz Schnäppchen dagegen.

    60 P für einen Haarschnitt ist der normale Preis auf der Strasse, ordentlich, sauber, aber ohne Firlefanz und ohne Internet-Auftritt. Der Laden ist dann geöffnet, wenn die Friseuse da ist.


    Du bist bereit, den Webauftritt und den schicken Salon mitzubezahlen und lässt Dir den Haarschnitt 150 P kosten. Das ist ein halber Tageslohn. Auch in Deutschland habe ich die Wahl, für 12 Euro für den Haarschnitt gibt es eine Tasse Filterkaffee, für 35 Euro ein Gläschen Sekt dazu.

    Die Filipinos schwimmen nicht so wie die Deutschen auf der "Geiz-ist-geil"-Methode und honorieren das Besondere.


    In sofern passt diese Geschichte gut in das Thema. In diesem Forum wird öfters gefragt, was kostet das Leben auf den Philippinen? Nun, der eine ist mit Spiegelei und Reis zum Frühstück zufrieden, das andere Extrem braucht jeden Tag deutsches Brot und Joghurt.

    Man kann diese Frage nicht allgmein mit einem Betrag "x" beantworten.


    Am Rande: mit der Mathematik hat es Dein Coiffeur nicht so. Was ist "110% undivided attention…"? Das geht nur, wenn ein anderer Kunde gleichzeitig nur 90% Aufmerksamkeit erfährt. :D

    Die einzige Versandmethode in die Philippinen, die in allen Krisen zuverlässig funktioniert, ist die Balikbayan-Box. Laufzeit je nach Region etwa 2 Monate, und in bald 20 Jahren ist noch nichts verloren gegangen. Die meisten Versender verschicken alle zwei Wochen.

    Die Philippinische Post ist auch nicht schneller.


    Bestbalikbayan in Wülrath bietet auch eine Junior-Box an, zum halben Preis. Ich hatte mit denen auch schon einmal Luftfracht-Balikbayan geschickt, ich weiss nicht, ob die das noch anbieten, einfach nachfragen. Dokumente sind in einer Balikbayan-Box nicht verboten. Ich würde natürlich nicht die Kreditkarte auf der Inhaltsliste angeben. :D


    Und zum Thema Kreditkarten: es ist gut, wenn man eine zweite hat, um ein paar Monate überbrücken zu können. Zur Not tut es aber auch eine Postbank-Sparcard, mit der man im Jahr viermal ohne deutsche Gebühren Geld am Automaten ziehen kann. Man kann auch mehrere von diesen Karten besitzen. :pleased

    Bei allem Mitgefühl mit dem Opfer läuft dieses Thema auf eine Vorverurteilung der Autofahrerin hinaus. Das Unfallgeschehen ist nur mit zwei Sätzen beschrieben, ohne Beschreibung der Örtlichkeit. Daraus kann ich kein Urteil fällen.


    Rechts überholen: es macht einen Unterschied, ob ich in einer Ortsdurchfahrt in Rambo-Manier und mit Dauereinsatz der Hupe mir den Weg gewaltsam frei mache, oder ob ich versuche, an einem Tricycle vorbeizukommen, das mitten auf der Strasse vor sich herschleicht. Das Rechtsfahrgebot für langsame Fahrzeuge hat sich leider noch nicht überall auf den Philippinen herumgesprochen. Oder es handelt sich um unsichere Fahrzeugführer, die deswegen langsam und in der Mitte der Strasse fahren.


    Auch unter den philippinischen Fußgängern gibt es leider genügend Kamikaze: das sind Fahrgäste, die auf der mittleren Spur plötzlich aus dem Jeepney springen, oder die Zeichen von Verkehrskadetten und Polizisten missachten, um eine Straße sicher zu überqueren.


    P.s. In Deutschland wird diese Rolle gerne von Radfahrern übernommen.

    Kurze Fragen:


    1. wird der Nachweis der Buchung des Quaratäne-Hotels schon beim Einchecken in Deutschland verlangt, d.h. lässt die Fluggesellschaft einen stehen, wenn man diesen Nachweis nicht hat?


    2. wird ein COVID-19 Test für die Einreise auf die Philippinen verlangt, oder ist der Test bei der Ankunft im Flughafen Manila ausreichend?

    (weder Emrirates noch Dubai verlangen zur Zeit allgemein einen COVID-Test)

    Wo ist das Problem? So ungewöhnlich ist das nicht. In Deutschland kann man auch eine andere Person mit dem Verkauf einer Immobilie beauftragen. Die Vollmacht muss notariell beglaubigt sein. Klassischer Fall sind betagte Mitbürger, die nicht mehr selbst reisen können und ihre Immobilie in einer anderen Stadt verkaufen wollen.


    Unabhängig davon, rate ich jedem bei einer Immobilienübertragung persönlich anwesend zu sein und den gesunden Menschenverstand über alles andere zu stellen. Bei einer Transaktion in den Philippinen ist es wichtig zu wissen, dass der vermeintliche Verkäufer wirklich die Verfügungsmacht über das Grundstück hat. Der Titel muss sauber sein. Bei einer Vollmacht würde ich zweimal genau hinsehen.


    Im Fall des Themenstarters bestehen aber keine Zweifel an der Identität der beteiligten Personen.

    Der Fall ist gar nicht ungewöhnlich: Der Verkäufer und Eigentümer lebt nicht in den Philippinen und möchte seinen rechtsmässigen Besitz in den Philippinen verkaufen.


    Ich würde auf dem philippinischen Grundbuchamt nachfragen, wie vorzugehen ist. Vielleicht genügt es sogar, dass die Schwester auf den Philippinen eine Vollmacht über den gesamten Verkauf bekommt und im Namen des Verkäufers den Kaufvertrag und Übertragung abwickeln darf. Dann bräuchte es nur eine Vollmacht, der "deed of absolute sale" muss nicht zur Unterschrift in die Schweiz geschickt werden.


    Ich vermute, dass eine vor einem schweizer Notar vollzogene Vollmacht ausreichen sollte. Der Teufel steckt aber im Detail: ein schweizer Notar wird wohl kaum die philippinischen Anforderungen an eine solche Vollmacht kennen, und angesichts des eher bescheidenen Honorars auch keine Nachforschungen anstellen. Es ist auch nicht jeder Notar bereit, eine englischsprachige Urkunde zu beglaubigen. Vielleicht kann ein philippinischer Notar den Entwurf für die Schweiz aufsetzen. Notare sind in den Philippinen nicht so teuer. :)


    Wenn es nicht so weit zur philippinischen Botschaft in Bern ist, würde ich dort die Vollmacht beglaubigen lassen. Dann kannst Du sicher sein, dass wenigstens formal alles in Ordnung ist.

    1 Warum hat man einen 2. und 3. Pass

    LG Lotsch

    Ganz einfach: wenn Du viel in Länder reist, in denen Monate vorher ein Visum beantragt werden muss und Dein Pass bei irgendeiner ausländischen Botschaft in Berlin herumgammelt, während Dein Radius in dieser Zeit auf Europa und die Türkei beschränkt ist.

    Der zweite Grund sind Länder, die sich nicht riechen können. Hat Israel seine Duftspur in Deinem Pass in Form eines Stempels hinterlassen, kommst Du in viele arabische Länder nicht mehr herein oder kannst Dich auf dumme Fragen gefasst machen.

    Und der dritte Grund ist eine zusätzliche Sicherheit bei Verlust.


    Als ich meinen Reisepass beantragt habe, hat die nette Beamtin darin ein wenig geblättert und gefragt, ob ich gleich einen zweiten haben möchte. Das würde mit dem gleichen Antrag gehen und ich spare mir einmal das Geld für die Passfotos. Für die Stadt ist das auch lukrativ, mit einem Arbeitsvorgang doppelt zu kassieren.

    Die Regel ist, es gibt bis zu 3 Pässen ohne besondere Anträge für jedermann, und bis zu 10 Pässe auf begründeten Antrag, z.B. für Vielreisende.

    Ich habe aber keine Ahnung, ob das bei der Deutschen Botschaft in Manila genauso geht wie im deutschen Inland.

    Achtung....in D gemeldet sein und dort nicht den Lebensmittelpunkt haben, ist illegal und KANN zur Strafen führen.

    Keine schlafenden Hunde wecken!

    Die Kombination eines ausländischen ersten Wohnsitzes und eines Zweitwohnsitzes gibt es im deutschen Melderecht nicht. Selbst wenn Du nur vorübergehend in Deutschland bist, hast Du dort melderechtlich Deinen ersten Wohnsitz. Somit ist alles in Butter, wenn Du brav Deine Steuern zahlst und auch sonst alles tut, was von einem deutschen Bürger verlangt wird.


    Aber Vorsicht: Verlangt Deine deutsche Gemeinde eine Zweitwohnungssteuer, musst Du genau die Satzung zur Zweitwohnungssteuer durchlesen. Die meisten Gemeinden sind so schlau und erfassen den Fall, dass jemand einen Erstwohnsitz im Ausland hat und legen Deine Wohnung in Deutschland dann als Zweitwohnung aus. Solche Zweifel können schnell bei Deiner Gemeinde aufkommen, wenn Du Deinen Pass bei der Deutschen Botschaft beantragst, was auch teurer als im zuständigen Einwohnermeldeamt ist.

    Wenn Du Dich abmeldest, musst Du alles genau durchrechnen. Für Deutsche im Ausland gibt es kein Ehegatten-Splitting und keine Werbungskostenpauschalen. Bei Betriebsrenten mit Lohnsteuerkarte erfolgt ein pauschaler Abzug, der in der Regel höher als im Inland ist. Du kannst auf Antrag in Deutschland unbegrenzt steuerpflichtig werden, wenn nicht mehr als 10% der Einnahmen aus dem Ausland stammen. Dann will aber das Finanzamt pünktlich Deine Steuererklärung haben.

    Die Altersrente wird bei einem Wohnsitz im Ausland nicht gekürzt, wohl aber einige andere Renten, wie Berufsunfähigkeit, da der deutsche Fiskus noch immer der Meinung ist, das Leben sei auf den Philippinen wesentlich billiger.

    FAZIT: alles genau durchrechnen, bevor man sich abmeldet.

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Auch in Deutschland wird munter Sand auf die Strände unser Nordseeinseln gespült. Vielleicht gäbe es Sylt schon längst nicht mehr, wenn man der Natur freien Lauf lassen würde. Der Spaß kostet jedes Jahr Millionen Euros an öffentlichen Mitteln.


    Im übrigen wird in Deutschland der Sand vom Meeresboden geschürft, die philippinische Lösung dürfte sogar umweltverträglicher sein.

    Auch auf die Gefahr hin, politisch nicht korrekt zu sein: hier handelt es sich nicht um Opfer des Taifuns. Ursache ist der fahrlässige Umgang mit Kerzen. Kerzen sollten niemals unbeaufsichtigt brennen, und selbst, wenn sie das tun, sind sie ungefährlich, wenn sie entsprechend aufgestellt werden (z.B. auf einer feuerfesten Unterlage wie einem Porzellanteller). Ganz zu schweigen, Rauchmelder hätten hier eine Tragödie vermieden. Ich tue mich mit diesen Dinger auch schwer, vor allem in Deutschland mit den bürokratischen Begleiterscheinungen, aber sie retten nun einmal Leben, und kosten nur einen Bruchteil eines (billigen) Handies.

    Im übrigen lernen das auch die Kinder in den Schulen auf den Philippinen, wie man sich richtig verhält. Man muss sich nur an die Regeln halten.


    So wurden bei dem Ausbruch des Taals die Opfer eines Verkehrsunfalls zu den Vulkanopfern gezählt. Der Zusammenhang bestand darin, dass zwei Lastwagen eines Hilfstransportes zusammengestoßen sind. Auf der anderen Seite wäre der Unfall nicht passiert, wenn sich die Beteiligten an die Verkehrsregeln gehalten hätten, ganz zu schweigen von den nicht benutzten Sicherheitsgurten.


    Naturkatastrophen können wir nicht vermeiden, aber richtiges Verhalten kann Leben retten. Die Philippinen sind vorbildlich, was die Vorbereitung auf Erdbeben anbelangt, aber in der Sicherheit im Alltag ist noch einiges im Argen. Leider gehören solche Bilder zum Alltag auf den Philippinen, wie Brände und Elektrounfälle durch schludrige Installation.

    Eine wesentliche Konsequenz von Armut ist Fehlernährung, nicht zwangsläufig Unterernährung. In vielen Südsee-Staaten ist Übergewicht mit seinen Konsequenzen (Diabetis Mellitus) ein größeres Problem als Unterernährung.


    Eine gesunde Ernährung fängt mit frischem Gemüse und Obst und Ballaststoffen an. Ein Teller pappiger Reis mit einer fettigen Sauce ist preiswerter als eine Mango zum Frühstück. Kalorienmangel ist nicht das Problem, aber der durchschnittliche Filipino nimmt zu viel Kohlenhydrate zu sich.


    Die Frage des Themenstarters ist leider nicht sehr spezifisch. Wie ich bereits geschrieben habe, schwanken die Lebensmittelpreise sehr stark, sowohl saisonal als auch von der Provinz. Ich habe auf den durchschnittlichen deutschen Renter abgestellt, der mit dem einheimischen Nahrungsangebot gut zurecht kommt, aber trotzdem Wert auf eine halbwegs vernünftige Ernährung legt.

    Auch in Deutschland kann man die Frage unterschiedlich beantworten: natürlich kann mensch von Büchsenfutter leben, und sich über die Tafeln oder Sonderposten auf Trödelmärkten billig mit Lebensmitteln versorgen.


    Auch das Thema "Palengke vs. Supermarkt" kann man für die Philippinen nicht einheitlich beantworten. Ich kann nur für Lipa sprechen. Lipa ist eine "1st class city" und die Lebenshaltungskosten entsprechend höher. Dafür gibt es auch genügend Angebot und Auswahl. Auf dem Palengke kann ich mir mein Gemüse selbst aussuchen, wenn ich B-Ware kaufe, bin ich selber schuld. In den Philippinen wird aber auf dem Palengke viel mehr B-Ware angeboten als in Deutschland. Die Menschen sind eben doch nicht so reich wie in Deutschland. Gute Ware hat ihren Preis, das hatte ich geschrieben, der oft höher als in Deutschland ist. Im übrigen bevorzugen alle Pilipinos, die es sich leisten können, die gute A-Ware, und die ist entsprechend schnell ausverkauft. Auf dem Palengke gilt: Früher Vogel fängt den Wurm (in Deutschland stelle ich mir nicht den Wecker auf halb sechs, um einkaufen zu gehen) :gaehn


    Viele Stände zeichnen die Ware inzwischen mit einem Kilopreis aus. Der ist für Langnasen und Einheimische gleich. Allerdings fragen Langnasen seltener nach einem Tawad. Ich auch, aber unter dem Gesichtspunkt, dass mein Gehalt das Hundertfache des der Marktfrau beträgt, und mir ein paar Cents nicht so weh tun (in Deutschland gebe ich sogar Trinkgeld im Restaurant für eine mittelmässige Leistung). Da lohnt sich andere Stelle das Handeln mehr.


    Ich lade einmal ein paar Bilder vom Palengke hoch, die Preise für Reis sind aus dem Jahre 2018.

    Du wirst auf den Philippinen schnell merken, wie günstig Lebensmittel in Deutschland sind. Auch für einheimische Früchte wie Mangos, Ananas und Bananen musst Du deutsche Supermarktpreise rechnen.

    Für "europäische" Lebensmittel musst Du etwa das doppelte wie in Deutschland rechnen. Es gibt eigentlich alles, bis auf deutsches Brot. Entweder selbst backen oder im Feinkostimperium Säntis kaufen (der immer mehr Filialien in der Provinz hat).


    Wie bereits geschrieben, Fleisch genauso teuer wie in Deutschland, Geflügel etwas günstiger und Fisch deutlich günstiger, wobei der "bessere" Fisch wie Thunfisch auch seinen Preis hat. Bangus schmeckt aber auch gut, und ist günstig. Ein Ei kostet je nach Größe zwischen 6 und 8 Peso. (Tip: bringt leere Eierpackungen aus Deutschland mit, oder viel Zeit auf dem Palengke, um anzusehen, wie jedes Ei einzeln in Zeitungspapier eingepackt und das ganze noch in einen Karton geschnürt wird)

    Die Preise schwanken stark je nach Jahreszeit, Fisch ist am teuersten um Ostern herum, generell steigen die Preise, je näher die großen Feste kommen. Die Preise sind auch stark von der Provinz abhängig, bestimmte Früchte wie Kartoffeln wachsen nur in den kühleren Bergen, und die Transportwege in den Philippinen sind lang und verteuern das einheimische Gemüse. Wo der Wettbewerb größer ist, zum Beispiel in den Städten, sind die Preise günstiger. Tendenziell sind Wochenmärkte (Palengke) günstiger als Supermärkte, in Deutschland ist es umgekehrt.


    Reis kostet je nach Qualität etwa 50 - 70 Peso das Kilo.


    Dazu kommen noch die Getränke. Die verdächtigen amerikanischen Softdrinks (Coca Cola und gefärbtes sprudelndes Zuckerwasser) etwa wie in Deutschland. Leitungswasser wird in den Philippinen nicht getrunken, man kauft entweder "purified water" (das garantiert lediglich Keimfreiheit) oder etwas vornehmer und teurer, stilles Wasser von philippinischen Quellen oder gleich vom Genfer See. :(

    Auch Kaffee und Tee kommt nicht billiger als in Deutschland, viele Filipinos trinken aber Nescafé.

    Wenn wir beim Thema Kochen sind, braucht man noch LPG.


    Bier kostet das gleiche wie in Deutschland, Wein ist wesentlich teurer.


    100 Peso sind die Untergrenze, um halbwegs zu überleben, rechne besser 200 Peso pro Person.


    (p.s. sorry, off-topic aber letzte Woche bei Netto, umgerechnet in Peso: Mango Stück 40 P, 1 kg Bananen 50 P, Wassermelone 1 kg 70 P)


    Rauchen ist auf den Philippinen billig, es gibt aber nur wenig Plätze, wo man in der Öffentlichkeit rauchen darf.