Posts by Moeller

    Nach den Zahlen von Raphael waeren das

    feuer 2020 21600 Peso bei jaehricher Erhöhung ab 2024 60000 Peso jährlich.

    Das für eine Frau die gar nicht arbeitet und mit einem Rentner verheiratet ist.

    Kann das sein ?

    Würde denn hier eine Getrenntveranlagung helfen? Dann hätte die Frau ihren eigenen Steuerbescheid mit 0 EUR Einkommen.


    Das ganze muss man natürlich querrechnen, da die Zusammenveranlagung in der Regel viel Steuern spart.

    Wegen der Corona-Krise ist er in Vergessenheit geraten. Nun ist er wieder da: :(


    https://ph.news.yahoo.com/fili…al-renewed-084117698.html


    Die um den Taal liegenden Gemeinden und Städte Bauan, Mabini, Lemery, Agoncillo und San Nicolas wurden am 22. April 2020 von einer Serie von Erdbeben erschüttert, das stärkste mit 4.9. Die Vulkanforscher vom PHIVOLCS wollten deswegen noch nicht die Alarmstufe von derzeit 1 erhöhen, raten aber eindringlich davon ab, die unmittelbare Gefahrenzone des Taal-Vulkanes zu betreten.

    Andere Frage: wie sieht es mit den Beschäftigten d.h. OFWs im Ausland aus? Die erbringen ja 1/3 des BSP der Philippinen. Und auch vor der Corona-Krise haben die Verwandten davon profitiert.


    Ich habe nichts gehört, gehe aber davon aus, dass die allermeisten noch im Ausland arbeiten und ihre Verwandten unterstützen können. Natürlich gibt es auch hier Risiken, zum Beispiel der extrem niedrige Ölpreis dürfte den Emiraten und Co. zu schaffen machen. Das Geld fehlt dann für die vielen Helfer aus den Philippinen.

    Das Zollprivileg der Balikbayan-Box ist eigentlich als Zückerchen für philippinische Gastarbeiter gedacht, die im Ausland für das philippinische Sozialprodukt schuften, und nicht zur Versorgung von in den Philippinen lebenden deutschen Rentnern. Vor ein paar Jahren sollte das verschärft werden, d.h. es war geplant, dass der Absender einen philippinischen Pass haben musste, aber das geplante Gesetz ist wieder in der Schublade versunken.


    Ich habe mit meiner Familie zusammen gefühlt über 100 Boxen geschickt, ich erinnere mich an einen Totalverlust, aber sonst blieb es bei "Kleinkram", den wir aber nicht reklamiert haben. Jahrelang mit Transwing, jetzt mit Bestbalikbayan aus Wülfrath.

    Zolltechnisch war da schon der ein oder andere Artikel in der Grauzone. Auf den Versandpapieren ist gar nicht so viel Platz, um jeden Artikel haarklein anzugeben, also beschränkt man sich doch auf Kinderkleidung, Backwaren, Spielzeug und deutsche Bücher.

    Bevor Ihr vor einen deutschen Kadi zieht: Denkt auch immer daran, dass ihr die deutschen und europäischen Ausfuhrvorschriften einhalten müsst, unter Umständen Warenanmeldungen etc. :floet


    Totalverlust ist natürlich einfach und eindeutig, aber bei Beschädigungen oder Verlust von einzelnen Gegenständen stellt sich immer das Problem, nachzuweisen, dass der Artikel in der Box war und ordentlich verpackt war. Die besten Chancen hat man, wenn man im Beisein des Paketbotens auf Beschädigungen hinweist oder möglichen Diebstahl, wenn das Gewicht nicht mehr stimmt. Die Boten von Transwing haben sogar bei Ablieferung der Box immer ein Gruppenphoto mit Box gemacht.


    Wegen der offiziell niedrigen Wertgrenze kann ich keinen Hochsicherheitstransport verlangen. Dafür bin ich froh, dass alles so unkompliziert abläuft und preisgünstig ist. Ich glaube, die in Thailand lebenden Rentner sind in diesem Punkt neidisch auf uns.

    Das Problem des Themenstartes "lapulapu901" sehe ich darin, dass die Balikbayan-Box eine Woche zu Hause stand, bevor reklamiert wurde. Versucht doch das gleiche einmal bei DHL in Deutschland. :yupi:Rolf


    Stellt doch die Box vor dem Versand auf eine Badezimmerwaage, macht ein Photo, und schreibt das Gewicht auf die Box. Bei der Ankunft sollte die Box nicht leichter geworden sein, und falls doch, lässt sich das noch unter Beisein des Paketboten dokumentieren.


    Der Inhalt der Box ist sicher nicht unüblich, dürfte aber zolltechnisch in der "Grauzone" liegen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung, dass man solche kritischen Gegenstände gerne aus dem Gedächtnis verdrängt, und diese bei der Inhaltsangabe später vergisst. :floet


    Quote

    "Autobatterieladegerät, Autobirnensatz, Türalarm, Transportwagen", "Edelstahlteile", "Rohrzange 1 1/2 ", Elektrowerkzeug"

    Dann greifen aber die Bedingungen der Balikbayan-Boxen-Versender, zum Beispiel bestbalikbayan "Schäden oder Verluste an Gegenständen, die nicht auf der Ausfuhrerklärung vermerkt sind, werden in keinem Fall anerkannt."


    Interessant sind auch "2Kg Kaffeepulver". Ich hatte auch schon daran gedacht, Mangos oder Bananen auf die Philippinen mitzubringen, wenn sie wieder einmal im hiesigen Netto billiger sind als auf dem Palengke. :D


    Wenn Ihr den Rechtsweg beschreitet, lest erst einmal vorher die AGBs Eures Versenders. Wenn er die Ablieferung des Paketes an der philippinischen Haustür verspricht, muss er dafür nach deutschem Recht geradestehen. Vielleicht schreibt er aber auch, dass die Pakete an einer Sammelstelle abgeholt werden müssen, bzw. der lokale Transport dann auf Euer Risiko geht.


    Vermutlich handelt es sich um ein "Stückgutfrachtvertrag im Seehandel" nach HGB. Möglicherweise greifen hier die Haftungshöchstbeträge nach HGB, die sich per Kilogramm Fracht berechnen. Insgesamt keine alltägliche Rechtsmaterie, angesichts des niedrigen Streitwertes und des eher komplizierten Falles werden Euch die Herzen aller Rechtsanwälte zufliegen. :halt

    Das Problem ist nicht die Schenkungssteuer, falls man überhaupt gefragt wird, füllt man eben den Zettel aus und bekommt einen Bescheid über 0 EUR. Auf die hohen Freibeträge in Deutschland (nicht auf den Philippinen !!, dort sind es nur 250.000 P, d.h. 4500 EUR) habe ich bereits hingewiesen.


    Wenn das deutsche Finanzamt eine solche hohe Transaktion gemeldet bekommt, kann es fragen, wo das Geld denn her stammt. Wenn man das mit seinem Einkommen, vorhandenen Vermögen und einer sparsamen Lebensweise erklären kann, ist alles o.k.

    Wenn man aber - vielleicht sogar wahrheitsgemäss - angibt, dass das Geld aus zurückgeholtem Schwarzgeld aus dem Ausland oder einer nicht versteuerten Erbschaft stammt, hat man ein Problem. Am besten, man ist auf solche Fragen gut vorbereitet. 8-)


    Und vielleicht rechnet man auch in Deutschland mit Einnahmen auf den Philippinen und will entsprechende Nachweise sehen. Banken und Notare sind per Geldwäschegesetz verpflichtet "auffällige" Transaktionen zu melden.


    Trotz aller Steuerbürokratie halte ich die deutsche Finanzverwaltung für einer der effizientesten. Die haben eine Software, die dort anschlägt, wo es Ungereimtheiten und vermutlich etwas zu holen gibt. Da fasst dann der Steuerinspektor nach. Das Fachbuch, das jeder auf seiner Steuererklärung hat, interessiert niemanden mehr.


    Fazit: ein paar zehntausend Euros bekommt man auf den Philippinen unbemerkt unter. Einfach in kleineren Häppchen schicken, als "Unterstützung für die Familie" oder für einen Luxusurlaub. Manch einer kann solche Beträge noch verschmerzen und unter "Spielgeld" buchen, wenn das Ehegespons oder die Verwandtschaft damit durchbrennen.


    Hier geht es aber um den zehnfachen Betrag.:floet

    Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht der Bürokratiehengst bin, der immer auf Einhaltung des Dienstweges pocht. Aber in Deinem Eingangsposting hat mich die Summe schon ein wenig erschrocken, und schon alleine der Geldtransfer geht in dieser Grössenordnung nicht spurlos an den Behörden vorbei. Und über den Bekanntenkreis kenne ich die Herausforderungen von Patchwork-Familien, daher mein Hinweis, alles rechtssicher zu verbriefen.


    Vielleicht passt der Tip auf Deine Verhältnisse: "übe" doch erst einmal mit einem kleinen Grundstück und einer überschaubaren Immobilie auf den Philippinen. Wenn Du beim Kauf nicht hoffnungslos über den Tisch gezogen wirst und die Lage stimmt, hast Du gute Chancen auf einen Wertzuwachs. Um die Vermietung können sich die Verwandten vor Ort kümmern, das wäre gleichzeitig auch ein Test für spätere größere Immobilien-Geschäfte. Ein "Condo" (Eigentumswohnung) kannst Du auch als Ausländer kaufen, wenn dass die Gesellschaft so vorsieht.

    Wenn Du noch etwa sieben Jahre bis zum "großen Schlag" warten kannst, hat das den grossen Vorteil, dass Deine Tochter volljährig ist. Die Schenkungsproblematik ändert sich natürlich nicht, aber Deine Tochter braucht keine Genehmigungen mehr.


    P.s. Auch in DACH ist der Immobilienmarkt überhitzt und schwierig, insofern halte ich eine Investition in den Philippinen nicht von vorneherein für eine verrückte Idee.

    Die Statistiken melden bis heute etwa 80.000 registrierte Corona-Fälle und 2700 Tote. Rechnet man die Dunkelziffer der leichten Fällen, d.h. der infizierten Personen ohne auffällige Krankheitssymptome, kann man eine Sterberate von 2-4 % abschätzen. Einige Opfer waren gesundheitlich vorbelastet oder altersschwach.


    Das größte Risiko ist der Straßenverkehr. Fliegen und die Eisenbahn sind dagegen sehr sicher. Im Jahre 2016 kamen in den Philippinen auf 100.000 motorisierte Fahrzeuge 108 Tote. Damit ist das Risiko eines tödlichen Verkehrsunfalls in den Philippinen um das zwanzigfache höher als in Deutschland. Weltweit sterben im Durchschnitt etwa 3600 Menschen an einem Tag im Strassenverkehr, also ein Drittel mehr als alle bisherigen Corona-Opfer zusammen.

    Und wenn wir bei den menschgemachten Todesursachen sind: weltweit geschehen pro Jahr etwa 500.000 Morde und 800.000 Selbstmorde.


    Um diesen makabren Vergleich weiter fortzusetzen, wenden wir uns wieder den Infektionskrankheiten zu: Weltweit sterben etwa 60.000 Menschen an Tollwut. Diese Krankheit führt absolut sicher zum Tod, wenn man es nach der Infektion nicht innerhalb eines Tages ins Krankenhaus schafft. Übrigens wird dieses Risiko in China gerne vernachlässigt, obwohl die Tollwut dort einige tausend Opfer pro Jahr fordert. Reisen in Indien ohne Tollwutschutz kann man schon als fahrlässig bezeichnen. Aus den Philippinen werden 200 bis 300 Tollwut-Tote pro Jahr berichtet, bei Tierbissen muss man entsprechend schnell handeln.


    Mein persönliches Fazit: Wer zu den Risikopersonen gehört, d.h. gesundheitlich vorbelastet oder schon älter, sollte auf Reisen verzichten. Zur Zeit ist die Ansteckungsgefahr mit Corona in den Philippinen und Deutschland etwa gleich groß, auch die Frage nach der besseren medizinischen Versorgung lasse ich offen. Generell ist hier Deutschland besser, allerdings sind unsere Krankenhäuser und Ärzte mit der "normalen" Grippe schon gut ausgelastet, so dass Engpässe zu befürchten sind.

    Persönliche Hygiene ist immer ein guter Tip - gerade jetzt kann man sich die Hände nicht häufig genug waschen. Und wer allgemein gesund lebt, hat auch weniger Vorerkrankungen und ein geringeres Risiko einer Infektion.

    Vorsicht ist gut - Panik halte ich für falsch. Und im Sommer dürfte der Spuk vorbei sein.

    Eine Alternative kannst Du auch prüfen: Du gibst Deinem Sohn ein Darlehen. Nach deutschem Recht muss dafür ein Ergänzungspfleger gestellt werden (§ 1909 BGB).

    Die Zinskonditionen kannst Du frei vereinbaren, von 0% bis zu den banküblichen. Auch das musst Du im Vorfeld gut klären, damit nicht eine Schenkung unterstellt wird. Ein reines Darlehen muss nicht notariell abgeschlossen werden, aber auch hier würde ich nicht an der falschen Stelle sparen und stattdessen die Beratungsleistungen des Notars in Anspruch nehmen.


    Ich sehe das alles andere als einfach, da die Beträge auch für deutsche Verhältnisse nicht niedrig sind und Dein Sohn noch minderjährig ist. Und eine Finanztransaktion in dieser Höhe geht auch am deutschen Finanzamt nicht spurlos vorbei.

    Angesichts der Tragweite und der Höhe des Betrages würde ich auch den Weg durch die Instanzen in Deutschland gehen. Auch Deine Familienverhältnisse können sich noch ändern, leider auch das Verhältnis zu Deinem Sohn. Da stecken wir alle nicht darin, wenn zum Beispiel der Nachwuchs sich den "falschen" Partner aussucht.


    Mit dem Kauf des Grundstückes hat Dein Kind auch Verpflichtungen, zum Beispiel Steuerzahlungen. Da musst Du klären, ob eine Genehmigung des deutschen Familiengerichts notwendig ist und ob ggf. ein Ergänzungspfleger zu stellen ist. In Deinem Fall schenkst Du Deinem Sohn Geld zweckgebunden zum Erwerb eines Grundstückes auf den Philippinen. Eine notarielle Beurkundung in Deutschland scheint mir sinnvoll (wenn auch nicht unbedingt notwendig). Ein guter Notar wird Dich in dieser Frage auch im Rahmen seiner Möglichkeiten beraten, so dass Du einen Teil der Notarsgebühren wieder an anderer Stelle einsparst.


    Die gleiche Frage stellt sich dann wieder auf den Philippinen. Auch hier musst Du Dich schlau machen, ob zum Beispiel die Mutter zustimmen muss (ist in Deinem Fall wohl kein Problem). Besser ist es natürlich, wenn Du das alleinige Sorgerecht hast und das gerichtlich verbrieft ist.

    Wenn Dein Sohn 18 Jahre alt ist, kann er über das Grundstück frei verfügen. Wenn Du das nicht willst, musst Du Dir über usufruct (Niesbrauch) oder andere Belastungen Gedanken machen. Das senkt den Wert des Grundstückes und kann auch wieder vorteilhaft sein.


    In Deutschland profitierst Du vom hohen Freibetrag bei der Schenkungssteuer (wenn nicht andere Schenkungen gleichzeitig anfallen). In den Philippinen ist der Freibetrag 250 kP, darüber fallen 6% auf den jeweiligen Einheitswert an. Ich weiss nicht, wie Schenkungen an im Ausland lebende philippinische Staatsbürger behandelt werden. Diese Frage solltest Du schon vorher klären, um die richtige Entscheidung zu treffen, ob Du Dein Geld auf die Philippinen schickst und dort Deinem Sohn übergibst oder besser das Geld schon in Deutschland auf Deinen Sohn übertragen.


    Die Frage nach dem angemessenen Kaufpreis kannst Du nur vor Ort klären. Das Forum kann die Frage nicht beantworten, es sei denn, Du liegst um den Faktor 10 daneben. Wie in DACH gibt es eigentlich nur drei Kriterien: 1. Lage 2. Lage 3. Lage


    Wenn Du vor Ort Einheimische hast, hat das den Vorteil, dass der "Langnasenaufschlag" wegfällt. Leider sind sich aber auch Verwandte nicht zu schade dafür, die Hand aufzuhalten, wenn es um viel Geld geht, und Dein Kaufpreis sollte sich nicht durch (versteckte) Provisionen noch erhöhen. Ich rate Dir, in der heissen Phase vor Ort zu sein, aber im Hintergrund zu agieren.


    Und das übliche auf den Philippinen: Ist der Titel "sauber", sind Steuerschulden darauf, wie sieht es mit dem Zugang zum Grundstück aus etc.?

    . . . Denke es wird Jahre dauern bis dieser Bösartige Virus besiegt werden kann.


    Hesse

    Der bösartigste und gefährlichste Virus ist noch immer der Straßenverkehr. Anders ausgedrückt: Über eine philippinische Strasse zu gehen, ist 10.000 mal gefährlicher als sich mit dem Corona-Virus anzustecken.

    Und auch wenn ich mich wiederhole: als gesunder Mensch hat man sehr gute Chancen, auch bei einer Ansteckung heil davon zu kommen.

    Ich möchte das nicht verharmlosen, auch eine normale "Grippe" rafft jedes Jahr Zehntausende dahin. Am besten ist persönliche Hygiene, die fängt mit dem sorgfältigem (!) Händewaschen an.


    Zum Reisen: Ein besonderes Ansteckungsrisiko sehe ich nicht. Es kann Dich auch in Deutschland in der S-Bahn erwischen. Für Familienreisen sind die "Begleiterscheinungen" das größere Risiko: gestrichene Reiseverbindungen, Versorgungsengpässe, da die Bevölkerung in Panik in den "Hamstermodus" verfällt, etc.

    Vielen Dank an Hoross. Verrätst Du uns noch die Stadt, in der Du wohnst?


    Ich verstehe Dich richtig, dass Du den Überschussstrom zur Zeit der Batelec schenkst? :blumen

    Wenn die Anlage richtig ausgelegt ist, wird das nicht so viel sein, und Du kannst das unter Entwicklungshilfe buchen (besser als kostbare Freizeit bei der Batelec zu verbringen - ich kann hier mitreden, da unser altes Meter den Geist aufgegeben hatte und ersetzt werden musste).


    Ärgerlich finde ich die Zwangsabschaltung bei Brown-Out. Ich kann verstehen, dass kein Strom nach aussen fliessen darf, da die angekündigten Abschaltungen für alle möglichen Wartungsarbeiten an den Leitungen verwendet werden (z.B. Ausästen von Leitungen). Aber die eigene Versorgung sollte doch weiter möglich sein. Ist das nur eine technische Frage, bzw. Kostenfrage?


    Batterien als Speicher halte ich auch nicht für sinnvoll, zumal man den Energieverbrauch nachts auf das Notwendigste einschränken kann. Ich würde einfach den Kühlschrank per Zeitschaltuhr nachts vom Netz trennen, und dafür ein paar Grad kälter stellen (es ist ja tagsüber genügend Strom da). Nachts geht man ja nicht so häufig an den Kühlschrank.

    Das finde ich sehr interessant. Ich finde es besser, selbst aktiv zu werden, als sich an einem dubiosen Ablasshandel zu beteiligen, sprich CO2-Zertifikate. Bevor ich irgendwelche Aufforstungsprogramme in Westafrika finanziere, wo ein Drittel in der Bürokratie hängen bleibt, nehme ich das Geld lieber selbst in die Hand. Wenn am Ende sogar noch ein Überschuss bleibt, ist es eine "win-win"-Situation für mich und die Umwelt.


    Umgerechnet hat die Anlage 5000 EUR gekostet. Der Betrag ist überschaubar. Ewige Bedenkenträger mögen einwenden, dass die Panels im Taifun wegfliegen oder von Vulkanasche verstauben können. Garantiezusagen sind ganz nett, aber ich würde nicht die Hand ins Feuer legen, dass es die Firma noch in 10 Jahren gibt.


    Wieviel liefert die Anlage an einem verregneten Tag?

    Habt Ihr die Möglichkeit, den Strom zu speichern, zum Beispiel für nachts?


    Und wo ist Euer Standort? Ich vermute in Südluzon. Was habt Ihr gegen die Asche vom Taal gemacht? Genügt ein einfaches Abspritzen mit dem Gartenschlauch?

    naglipat: Du bist von der Thailändischen Infrastruktur verwöhnt. Dafür haben die Filipinos ihre Balikbayan-Pakete. :haha

    Wenn Du länger auf den Philippinen bist, lasse Dir eine guten Brotbackautomaten schicken. Backmischungen gibt es in Deutschland inzwischen bei jedem Discounter. Auch länger haltbarer Schinken, Salami oder mittelalter Gouda überleben die Reise in der Balikbayanbox gut. (bislang hat die Schweinefieber-Diskussion die Balikbayan-Boxen noch nicht erreicht).


    Wenn Du in größeren Städten bist, wirst Du genügend Supermärkte (SM, Robinson, South etc.) finden, die ein paar europäische Lebensmittel (z.B. Käse oder Joghurt) anbieten. Zwar verpackt, aber aktzeptabel. Auf dem "Land" eher schlecht. Da klappt es aber auch nicht mit der Zustellung.

    Oft hilft nur ausprobieren. Der South hat z.B. in der Tiefkühlung anständige "deutsche" Bratwürste.


    Gegen die Brotwüste habe ich auch kein Rezept. Die fängt schon hier in 40 km an der deutsch-niederländischen Grenze an. ;(

    Wer die Auswahl zwischen 20 Brotsorten haben möchte, verlässt am besten gar nicht Deutschland.


    Ich halte es aus, und freue mich dafür in den Philippinen über die Auswahl an Fisch und die verschiedenen Möglichkeiten, diesen zuzubereiten. Zur Zeit lebe ich in der deutschen Fischwüste, in der durch eine dicke Panade zusammengehaltene Fischfetzen serviert werden.

    Ich gehe einfach von Cabuyao in Laguna aus. Laut Statistik erste Einkommensklasse. Keine arme Ecke, da viele internationale Unternehmen hier angesiedelt sind (Nestle, San Mig, Unilever, LISP-II etc.).


    Miete: Kommt mir auch etwas wenig vor, da in Lipa der gleiche Preis für ein einfaches Appartement bezahlt wird. Aus der Entfernung und ohne Chance, die Immobilie überhaupt nur beurteilen zu können, möchte ich mich nicht festlegen.


    Du kannst Dich nur vor Ort sinnvoll erkundigen, was wirklich bezahlt wird. Wenn Du mit der Miete am oberen Limit bist, muss Du auch mit häufigerem Mieterwechsel rechnen.

    In Zusammenhang mit Taifunen wäre natürlich die Frage berechtigt, wie lange die Stromversorgung unterbrochen war bzw. ob ein Generator vorhanden ist.

    Auch bezüglich der AirCon wären ein paar Informationen interessant, z.B. ob und welche Räume klimatisiert werden können. Persönlich bin ich kein Freund von Klima-Anlagen, wenn es ohne geht. Ich gehe davon aus, dass am Meer immer ein leichter Wind weht und die Hitze erträglich ist.


    Und ein paar Worte über das Klima (wann ist Regenzeit, wie heiss wird es) wären interessanter als der übliche philippinische Food-Porn.


    "interesting neighbors." --> lässt sich in alle Richtungen interpretieren und trifft auch auf Squatters zu. :D


    Insgesamt aber ein sehr schönes Exposé mit professionellen Bildern. Aus Deutschland sind wir ja die unscharfen Handy-Photos der Makler gewohnt.:(

    Mein Arbeitgeber lässt mich nur zwei Monate pro Jahr auf die Philippinen, und da sind schon alle Feiertage, Brückentage etc. ausgenutzt. Zur Zeit muss ich mir wieder den Hintern in Deutschland abfrieren. Na ja, am Wochenende sind im Süden Deutschlands fast 20 Grad drin.


    Zu Eurem Fall: Die Kinder haben uneingeschränkte Verfügung über das Grundstück. Ich würde einen Niesbrauch (Usufruct) vorschlagen. Das mindert auch den Wert des Grundstückes und damit der Schenkung.


    Wie die Schenkungssteuer im Detail berechnet wird, muss Euch ein philippinischer Steuerberater erklären. Leider habe ich da auch keinen Namen, und wie in DACH macht es Sinn, einen vor Ort zu haben, der die Pappenheimer auf der Gegenseite, d.h. BIR kennt. Es schadet nicht, wenn Ihr Euch selbst erkundigt.


    Oder einen unbeteiligten, dem man keinen Bezug zu Euch herstellen kann, aufs Finanzamt zum Fragen schicken. :heilig


    Oder direkt auf die Seiten des Feindes schauen:


    https://www.bir.gov.ph/index.p…ormation/donor-s-tax.html


    Zum Thema "steuerliche Beurteilung des Usufructs" habe ich folgendes gefunden:


    Quote from BIR

    To determine the value of the right to usufruct, use or habitation, as well as that of annuity, there shall be taken into account the probable life of the beneficiary in accordance with the latest basic standard mortality table, to be approved by the Secretary of Finance, upon recommendation of the Insurance Commissioner. (Sec. 2, RR No. 17-2018 and Sec. 5 of RR No. 12-2018)

    Das entspricht etwa den deutschen Regeln, dass der Wert des Niessbrauches auf die statistische Rest-Lebenserwartung abgestellt wird. Für die Steuerberechnung gibt es Excel-Tabellen auf den Webseiten des BIRs mit den gültigen Einheitswerten ("Zonal values"), heruntergebrochen auf Typ und Stadtteil.

    In Eurer Konstellation habt Ihr viele Optionen offen. Eine wichtige Entscheidung sollte die Familiensituation spielen. Sowohl ein Usufruct als auch ein Long Lease Contract macht de facto das Grundstück für die Kinder Deiner Frau unverkäuflich und wertlos. Die Kinder sind nur noch auf dem Papier Eigentümer.

    Ob Eure Kinder einen Usufruct zu Gunsten Deiner Frau eintragen, oder einen Long Lease Contract schliessen, sollte nach finanzellen und steuerlichen Erwägungen getroffen werden. Ich weiss nicht, ob die Erteilung eines Usufruct Schenkungssteuer auslöst, in Deutschland wäre das der Fall. Ich kann auch nicht beurteilen, ob das Finanzamt einen Long Lease Contract mit extrem niedrigen Raten als versteckte Schenkung einstuft. Hier könnt Ihr nur bei einem philippinischen Steuerberater nachfragen, bezüglich der Schenkungssteuer auf einen Usufruct vielleicht auch direkt beim Finanzamt (BIR), mit der Bitte, die gesetzliche Grundlage zu nennen.


    Die Sonderrechte für Balikbayans sind mir auch bekannt. Wenn es für Eure Familienverhältnisse passt, könnt Ihr auch das Grundstück teilen. Dabei natürlich auf eine vernüftigte Vermessung, eventuelles Wegerecht etc. achten. Wenn Ihr für den benötigten Bauplatz mit 1000 m2 auskommt, kann Deine Frau das Grundstück offiziell besitzen. Wenn man sich in einer intakten Familie einig ist, könnt Ihr ja die benachbarten 3 ha mit bewirtschaften, ohne dass sich die Besitzverhältnisse ändern.

    Wenn Deine Frau aber das Grundstück vor den Ehegesponsen ihrer Kinder und den Nachkommen, d.h. vor unüberlegten Übertragungen auf die Verwandtschaft retten will, bleibt nur die dauerhafte Belastung mit Usufruct oder Long Lease Contract.


    Die philippinische Schenkungssteuer beträgt nach der "TRAIN"-Steuerreform 6% bei einem Freibetrag von 250 kP. Das Verwandschaftsverhältnis spielt keine Rolle.

    Hallo,

    ich möchte meinen Adoptivsohn hier in Deutschland formell adoptieren. Leider hatte der leibliche VAter die Geburtsurkunde unterschrieben… Ich brauche deshalb sein Einverständnis. Dafür hat mir das Jugendamt ein Schreiben in Deutsch geschickt, das ich in Englisch, und besser noch in Tagalog übersetzt brauche.

    Wäre toll, wenn jemand weiterhilft...

    Was heisst denn genau "formelle Adoption in Deutschland"? Ist die philippinische Adoption schon durch, d.h. gibt es einen entsprechenden Gerichtsbeschluss? In unserem Fall (liegt schon etliche Jahre zurück) gab es eine "Placement Authority" des Department of Social Welfare and Development" (DSWD) , basierend auf einen Gerichtsbeschluss, dass die "parental authority" (Vormundschaft) der leiblichen Eltern erloschen ist. Ist Deinen Unterlagen die Zustimmung des Vaters vielleicht schon enthalten, bzw. Begündung, warum diese nicht notwendig ist, z.B. komplette Vernachlässigung der Kinder?