Posts by Moeller

    Ja, das wird wohl der Fall sein. Feiertage treten auf den Philippinen oft spontan auf, und die Behörden und der öffentliche Dienst halten sich akribisch daran. :D

    Vielleicht hat Dein Nachwuchs das nicht mitbekommen bzw. die SMS ist nicht angekommen.


    Private Unternehmen und Geschäften stören sich nicht an Feiertagen, außer den wenigen "etablierten", wie 12. Juni oder Neujahr.


    Eine andere Gelegenheit, die gerne von Schulen und Behörden wahrgenommen wird, sind Ankündigungen von Taifunen, auch wenn sie weit weg sind.

    Generell spricht ja nichts gegen die ING. Das ist die größte Direktbank in Deutschland.


    Laut der Webseite muss man nicht Filipino sein, man muss eine ACR I-card und ein weiteres philippinisches Dokument haben (z.B. Führerschein). Die Kontoeröffnung erfolgt über Web-Indent (wohl ähnlich wie bei der deutschen DKB).


    Für Rentner, die mit Smartphones nichts am Hut haben, taugt das Konzept natürlich nicht. Geldtransfer ist zu allen großen philippinischen Banken via Peso-Net möglich.


    Für ständig auf den Philippinen lebenden Deutsche sind folgende Aspekte interessant:


    1. Kann ich damit Rechnungen bezahlen? (Wasserrechnung, Stromrechnung)

    2. Ist ein Geldtransfer von einem deutschen ING Konto auf ein philippinisches ING Konto problemlos möglich, und wie hoch sind die Spesen?


    Punkt 1. erfüllen auch die philippinischen Banken, die an PESO-Net beteiligt sind. Der Vorteil ist aber, dass die philippinischen Banken ein Filalnetz haben und Geldautomaten anbieten. Hier bringt die ING keinen Zusatznutzen.

    Punkt 2. könnte wirklich interessant sein. Ich habe aber darüber keine Informationen gefunden.

    Ich finde diese Kalkulation interessant - die meisten philippinischen Kleinunternehmen dürften so etwas nicht haben.


    Nur zur Vollständigkeit: in Anbetracht, dass Ihr doch einiges investiert habt (z.B. Klimaanlage), würde ich einen Posten "Abschreibung und Wartung" einbeziehen. In den Philippinen halten die Sachen nicht so lang. Und ich kann mich an den Bericht über eine kaputte Scheibe noch erinnern.


    Braucht Ihr den Posten "Internet" für Euern Betrieb, d.h. bietet Ihr Euren Gästen "free WiFi"? Oder ist es eher Privatsache, damit Du mit Deinem GM kommunizieren kannst? Das ist natürlich o.k., gehört aber dann nicht in eine Kalkulation für den Betrieb.

    Hat jemand aktuelle Erfahrungen, wie und wo Gerichtsurkunden von Philippinischen Gerichten beglaubigt werden können?


    Für eine Familenangelegenheit brauchen wir die Abschriften der Beschlüsse des MANILA REGIONAL TRIAL COURT und des DSWD (National Capital Region).

    Wir haben nur Kopien (alles lesbar, mit Aktenzeichen und Datum), unsere City Hall möchte - für uns nachvollziehbar - beglaubigte Kopien.


    Wie kann man die Beglaubigungen bekommen? Die Beschlüsse datieren aus 1991, es ist schon etwas her. Die Adressen der Behörden habe ich schon ausfindig gemacht. Gibt es einen Registrar, an den man sich wenden muss? Oder geht das nur im schriftlichen Verfahren? Wer hat da aktuelle Erfahrungen? Was kostet das?


    P.s. in Deutschland geht das jetzt wirklich einfach, oder wir haben nur Glück gehabt. Die komplette Akte wurde von dem zuständigen deutschen Gericht nach Zahlung des Vorschusses für die Kopien innerhalb von einem Monat zugeschickt, zwei beglaubigte Kopien von einem Schriftstück hatten wir nachträglich angefordert, diese kamen in zwei Wochen und wurden noch nicht einmal berechnet. Vielleicht hat der Hinweis auf das Informationsfreiheitsgesetz geholfen.

    Quote

    Zitat von samar



    Ich habe schon beim Mango Juice (bin nicht mehr ganz sicher, ob es der war!) von Del Monte gelesen, dass der nicht in Europa, den USA und noch einigen anderen Orten verkauft werden darf.

    Das kann ganz einfach markenrechtliche Gründe habe, wenn z.B. ein Teil eines Konzerns in einem bestimmten Land verkauft wird. Dann kann die abgespaltene Einheit das Recht von der ex-Mutter bekommen, den Namen lokal für eine bestimmte Zeit weiterzuverwenden. Das schliesst Exporte aus.


    Oder eine ganz profane kaufmännische Entscheidung: Mango-Saft wird in den Philippinen von Del Monte günstiger und mit einer geringeren Handelsspanne angeboten als in den kaufkräftigeren USA oder in Europa.

    Da will man natürlich nicht, dass ein findiger chinesischer Export-/Importhändler containerweise das Zeug auf den Philippinen kauft, von Hilfskräften ein Zusatzetikett für Deutschland aufkleben lässt, und billiger als der Konzern selbst anbietet.


    Manchmal sind es auch Zusatzstoffe, die auf den Philippinen zugelassen sind, aber in Europa verboten sind oder umgekehrt.

    Versand von Flüssigkeiten: das Problem ist nicht die Annahme am Paketschalter, sondern die Verweigerung des Luftfrachtführers, die Fracht mitzunehmen. Und Luftfracht wird geröngt, da kannst Du keine Flüssigkeiten verstecken, wenn es nicht erlaubt ist. Dann geht das Paket vom Flughafen wieder an Dich zurück, im besten Fall bekommst Du die Paketgebühr erstattet.


    Du wirst es wohl nicht so eilig haben, und Zuckerwasser überlebt mehrere Monate in der geschlossenen Flasche. Da ist Seefracht die Alternative. Hier gibt es auch weniger Beschränkungen.


    Ich würde mich auch an einen Lebensmittel-Importeur in DACH wenden. Alternativ würde ich die einschlägigen Balikbayanpaket-Anbieter durchtelefonieren. Viele machen auch Frachtsendungen von den Philippinen nach Europa. Was ich nicht empfehlen kann, da es nicht erlaubt ist: einfach ein paar Flaschen Limo zusammen mit anderem Umzugsgut von einem Bekannten in einen Container stellen und nicht besonders deklarieren.


    Und bei einem Preis von 1000 P per Kilo finde ich die Idee reizvoll, einfach Gepäck hinzuzubuchen. Wenn Du sowieso vor hast, von den Philippinen nach Deutschland zu fliegen, gönne Dir doch Economy Plus. Da hast Du ein paar Kilos mehr und andere Zückerchen, wie mehr Platz im Flugzeug und einen besseren Service.

    Auf jeden Fall solltest Du einen ordentlichen Resibo haben, dass der Zoll über den Inhalt in den Flaschen sicher sein kann. Ich sehe nicht, dass die Einfuhr von Limonade in Europa für den persönlichen Gebrauch verboten ist. Und die Freigrenze dürfte auch nicht überschritten sein.

    Ein Anruf in der indonesischen Botschaft kann nichts schaden. Die Aufenthalts- und ggf. Arbeitserlaubnis aus Indonesien muss doch irgendwie gespeichert sein. Letztlich entscheidet Indonesien über die Einreise.


    Hat Deine Schwägerin den Reisepass vorher kopiert bzw. fotografiert? Das kann diese blöde Situation vereinfachen.


    P.s. Das mache ich persönlich immer. Nach der Einreise die Seite mit dem Einreisestempel. Kostet nichts und kann nichts schaden. Wenn das Handy natürlich auch geklaut wird, hilft nur noch das Speichern in der Cloud.


    P.s. p.s. vielleicht taucht der Pass auch wieder auf. Soviel kann die Unterwelt nicht mit einem philippinischen Pass in Europa anfangen.

    Was spricht dagegen? Unsere Hauptstadt hat seit Jahrzehnten mehrere Flughäfen, und der Zustand wird sich so schnell wohl nicht ändern. :D


    Vom Süden, d.h. CALABARZON fällt die längere Anfahrt nicht so sehr ins Gewicht.


    Wenn hier günstigere Start- und Landegebühren verlangt werden, werden die LCC sich das schon überlegen. Für Transit-Reisende, die an NAIA ankommen, ist das natürlich ein Graus.

    Falls jemand eine günstigere, aber zuverlässige und zeitige Sendemethode von Cebu aus kennt (Gogobo scheint das nämlich direkt bei der Hauptpost Manila zu machen), bitte genau angeben.

    . . .

    Gruß

    Nik

    Wenn Du nicht in der hintersten Provinz wohnt, lohnt sich eine Anfrage hier im Forum, ob jemand nach Deutschland fliegt und einen einfachen Brief mitnehmen kann. Auch einige andere Länder sind akzeptabel und transportieren Post schnell nach Deutschland (ich habe gute Erfahrungen mit Sendungen aus der Schweiz, Niederlande, USA, Kanada, Taiwan, Singapur und Emirate). Die Lebensbescheinigung ist ja keine Fristsache, wo es genau auf einen Tag ankommt, und Du gehörst ja zu den ersten, die das leere Formular in den Händen haben.

    Die Verlustquoten bei Einschreiben sind in Deutschland wesentlich höher als bei unauffälligen Normalbriefen. Leider ist bei der Deustchen Post auch nicht mehr alles so wie früher, und Sub-subunternehmen mit Briefkastenleerungen etc. beauftragt. Normalbriefe sind mir in Deutschland bislang nicht verloren gegangen.


    Auf jeden Fall ist DHL Express sehr zuverlässig und schnell.

    Um den Fall und um Cebu Pacific einschätzen zu können: wie lange hast Du im Voraus gebucht?


    P.s. das passiert nicht nur bei Cebu Pacific. Ich hatte den gleichen Spass bei Air Berlin mit einem Flug Düsseldorf-Vancouver, hier war die Verschiebung sogar drei Tage. Nun, Air Berlin ist jetzt pleite.

    Ganz profane Frage an Eddie91: hat Deine Freudin schon irgendwelche Erfahrungen im Hotel-/Gastronomie-Bereich gemacht oder kommt sie frisch von der Schule?


    Wäre nicht unwichtig, um zu zeigen, ob man für diesen Beruf geeignet ist (ist in Deutschland ein Knochenjob, und der 8-Stunden-Tag steht oft nur auf dem Papier) und ein wenig Erfahrung und Interesse freut jeden Arbeitnehmer, und macht den Einstieg einfacher.

    Wenn es sich anbietet: BestBalikbayan in Wülfrath bietet auch Luftfracht zu fairen Kosten an. Da können zusammen mit der Lebensbescheingung aus Deutschland auch andere Sachen mitgeschickt werden. Ist nicht ganz so schnell wie DHL Express, aber dauert in der Regel nicht länger als 2 Wochen und ist unkompliziert (man erhält einen DHL Aufkleber aus Wülfrath und gibt seine Sendung einfach an der nächsten Post oder DHL-Annahme ab).

    Wichtig ist, auf alle Sendungen in die Philippinen eine Handy-Nummer zu schreiben. Dann kann der Zusteller eine SMS schicken, wenn er das Haus nicht findet, bzw. die Post benachrichtigt den Empfänger, dass eine Sendung zur Abholung bereit liegt.
    Der Name des Empfängers soll auch so geschrieben sein, wie im Ausweispapier, sonst kann es Probleme bei der Abholung geben.


    P.s. 10 Wochen für einen normalen Brief sind normal. Ist halt nicht die Deutsche Bundespost mit Zustellung am nächsten Tag (obwohl, das gab es in Manila vor 30 Jahren auch).

    Das Risiko sehe ich bei dem Amerikaner und nicht bei Deiner Frau. Natürlich solltet Ihr den gesunden Menschenverstand walten lassen, aber ich gehe davon aus, dass der Amerikaner nicht gerade illegale Drogen auf dem Grundstück herstellen will. Wahrscheinlich hat Euer amerikanischer Freund einfach nur Geld über, und anstelle eines teuren Geländewagens in den Staaten, den auch ein unversicherter mexikanischer Lastwagen zu Schrott fahren kann, gibt er halt das Geld für ein Grundstück auf den Philippinen aus.


    Wenn der Amerikaner stirbt, hat er bzw. die Erben ein Problem, denn das Grundstück läuft nicht auf seinen Namen. Das gleiche Problem hat er, wenn Deine Frau stirbt, denn die Erben wissen nichts von irgendwelchen mündlichen Vereinbarungen.


    Wichtig ist, dass der Titel "sauber" ist, d.h. das die Vorbesitzer auch eingetragen sind und keine Belastungen auf dem Titel sind. Und dann solltet Ihr überprüfen, ob die Lage und die Fläche des Grundstückes mit dem Grundbuch übereinstimmen. Wie sieht es mit der Erreichbarkeit aus? Ist das Grundstück von einer öffentlichen Strasse aus zugänglich? Oder gibt es ein Wegerecht über andere private Grundstücke? Kann klappen, muss aber nicht. Die offizielle Barangay-Strasse ist der sichere Weg.


    Deine Frau haftet für die Steuern und Grundbesitzabgaben. Dafür gehört ihr ja das Grundstück.


    Was unter Umständen geht, ist ein "Long Lease" contract, d.h. ein langfristiger Pachtvertrag auf 50 Jahre, mit der Option um eine Verlängerung um weitere 25 Jahre. Dieser Vertrag ist wie ein Titel, und kann weitergegeben werden.


    Ausländer dürfen von wenigen Ausnahmen abgesehen, kein Landbesitz auf den Philippinen haben. Häuser dürfen Ausländer besitzen, aber nicht den Grund, auf denen sie stehen. Ausländer dürfen aber Eigentumswohnungen (condominium) und Anteile von Wohnsiedlungen (town houses) haben, wenn der gesamte Anteil im Besitz von Ausländern 40% nicht übersteigt. (RA 4726).


    Fazit: wenn viel Geld im Spiel ist, sucht Euch einen guten Anwalt und macht einen wasserdichten Vertrag und Titel. Wenn das Grundstück unter die Rubrik "billig" fällt, dann seht es als "Spielgeld" Eures amerikanischen Freundes und lasst den gesunden Menschenverstand walten, ob beide Seiten vertrauenswürdig sind.


    https://kittelsoncarpo.com/property-ownership/

    Ich gehe ja davon aus, dass in der Zwischenzeit Mutter und Kind in D sind.. ansonsten macht der Aufwand, dem Kind einen deutschen Pass zu verschaffen ja wenig Sinn.

    Aus bitterer eigener Erfahrung: wenn Ihr für Euren Nachwuchs die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft habt, nutzt sie doch. Ich sehe keine Nachteile, und wenn doch, kann noch immer später eine Staatsbürgerschaft abgegeben werden.

    Eine Beurkundung und Beantragung eines deutschen Passes kurz nach der Geburt hat den Vorteil, dass eventuelle Urkunden noch beschafft bzw. geändert werden können, wenn irgendwelche Schreibfehler in den philippinischen Urkunden vorhanden sind, oder das deutsche Namensrecht sich mit dem den philippinischen beisst. Mit ein bisschen Glück kommt man um die Urkundenüberprüfung herum. Wartet man dagegen Jahre, geht es nicht ohne Urkundenüberprüfung, Personen oder Behörden sind nicht mehr aufzutreiben etc.

    Auch wenn das Kind auf den Philippinen aufwächst, schadet doch nicht der deutsche Pass. Vielleicht soll es später einmal im Studium nach Europa gehen. Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt. Momentan haben wir ausländischen Langnasen in den Philippinen sehr großzügige Aufenthalts- und Visabestimmungen. Wie Thailand zeigt, kann sich das aber auch jederzeit ändern.

    Fazit: wer nicht mit dem allerletzten Euro rechnen muss, sollte für seinen Nachwuchs die Dokumente möglichst bald nach der Geburt beantragen.


    P.s. Ich kann mich an meine Schulzeiten und an einen Schulkumpel aus Jugoslawien erinnern. Der war fest in Deutschland verwurzelt, und hatte mit Jugoslawien nicht viel am Hut. Nur bei den Fahrten in die DDR zückte er seinen jugoslawischen Pass und war vom Mindestumtausch befreit. :D

    Etihad bietet nun zusätzlich außerhalb der Mahlzeiten bestimmte Süßigkeiten und Snacks gegen Bezahlung an, die es vorher gar nicht gab. Kann man kaufen, muss man aber nicht.


    Das reguläre Essen ist ein wenig abgespeckt, weniger Beilagen. Das warme Hauptgericht fand ich sehr gut. Getränke waren frei wie immer. Auf dem Flug von Abu Dhabi nach Düsseldorf wurde morgens vor der Landung nicht einmal Kaffee serviert, das fand ich schon sehr schofel. An den Kosten kann es doch nicht liegen, der Wareneinsatzwert für eine Tasse Kaffee sind etwa 20 Cent und die Besatzung ist ohnehin an Bord.


    Es liegt aber wohl immer ein wenig am Passagier und an der Besatzung, meine Bekannte bekam mit der gleichen Gesellschaft gleich zwei Dosen Bier.

    Meine Erfahrungen (Turkish Airlines, Etihad, Emirates, China Airlines etc.):


    Manchmal wurde das Handgepäck gewogen. Schmerzgrenze ist die Gesamtsumme der Kilos auf dem Flugschein. Beim Umsteigen in Abu Dhabi wird das Handgepäck einer weiteren (Sicht-)Kontrolle unterzogen, zu sperriges Gepäck wird eingecheckt. Filipinos legen den Begriff "Handgepäck" bisweilen recht großzügig aus.


    Ich hatte den Laptop immer in einer extra Tasche und die wurde nicht mit dem Handgepäck gewogen. Die ALDI-Plastiktüte mit einigen Einkäufen auch nicht. :)


    Das Problem sind zu große Handkoffer (Trolleys), die nicht vernünftig in die Ablage passen bzw. nur längst. Das Format ist das Problem, nicht ein oder zwei Kilo mehr.