Posts by woody55

    Ich würde mich bei der Hotline erkundigen, ob die erstmalige Inbetriebnahme in einem Roaming-Netz funktioniert. Im Internet habe ich das gefunden:


    Anfrage an Congstar


    Allerdings scheint es nicht einmal der Support genau zu wissen, denn er schreibt:

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    soweit mir bekannt ist, verhält sich das dort genau so.

    Einen neue Karte muss sich eigentlich immer zuerst ins heimische Netz einbuchen, damit sie ordnungsgemäß funktioniert.

    Nachladen von Guthaben sollte bei allen Providern über das Internet funktionieren, allerdings braucht man halt ein anderes internetfähiges Gerät:

    Link

    Möglicherweise kann man es auch über das Internet aktivieren, aber da würde ich mich erkundigen.


    Der einfachste und sicherste Weg wäre, wenn ein Bekannter hier die Karte kaufen, aktivieren und aufladen könnte. Auf die Philippinen per DHL &Co. schicken, damit sie auch wirklich ankommt.

    Sanukk, pass auf, dass du nicht noch aus einer anderen Ecke Probleme bekommst, nämlich beim Transfer des Geldes:


    Überweisungen auf die Philippinen -Geldwäsche (wurde am 13. Juli aktualisiert)


    Hier ein Auszug:

    Quote

    In addition to international regulations, under the Philippines’s Anti-Money Laundering Act of 2001, all money transactions exceeding 400,000 Philippine pesos ($8,528 as of November 5, 2015) must be reported to the Anti-Money Laundering Council – even if done through a bank.

    Danke auch dir, trivial, für deine Berichte. Als ich sie gelesen habe, habe ich mich zu fürchten begonnen, was da alles auf mich zukommt. Es ist aber alles glatt gelaufen.

    Ich könnte jetzt groben Unfug machen, wie etwa "Wohnung in Graz kurzfristig und kurzzeitig zur Erlangung eines Aufenthaltstitels zu vermieten" schreiben. Wird aber dann auch für mich blöd , wenn 20 Leute oder mehr in einer Dreizimmerwohnung gemeldet sind :D

    Meine Frau ist jetzt schon seit Anfang November hier bei mir in Österreich (genauer: Graz, Steiermark) und Mitte August läuft ihr Aufenthaltstitel "Familienangehöriger" ab.


    Was man für die Verlängerung benötigt, ist hier zu finden: Webseite


    Sicherheitshalber habe ich noch die zuständige Sachbearbeiterin der Abteilung 3 der Steiermärkischen Landesregierung angerufen und folgende Auskunft erhalten (deckt sich im Wesentlichen mit der Webseite);

    • Reisepass meiner Frau
    • mein Reisepass
    • Meldezettel meiner Frau
    • mein Meldezettel
    • meine Gehaltszettel der letzten drei Monate
    • Bestätigung der Krankenversicherung, dass meine Frau mit mir mitversichert ist (erhält man bei der Versicherung, meist sofort zum Mitnehmen)
    • isometrisches Passfoto (nicht älter als 6 Monate, der Fotograf schreibt normalerweise das Datum die Aufnahme auf die Rückseite der Fotos)
    • (wenn vorhanden, bei uns war es das) Zertifikat über die Prüfumg Deutsch A2

    Zusätzlich muss man noch das Formular Nr. 23 ausfüllen, der einzige Unterschied ist, dass man im Kopf des Formulars "Verlängerung" ankreuzen muss. Es ist das selbe Formular, dass man auch beim Erstantrag bei der Botschaft abgeben muss.


    Zusätzlich muss man noch Kopien der oben angeführten Dokumente mitbringen, im Amtsgebäude scheint es keine Kopiermöglichkeit zu geben.


    Bei der völlig unproblematischen und zügig abgelaufenen Antragsabgabe wurden nochmals die Fingerabdrücke aller Finger meiner Frau abgenommen.


    Die Gebühr von €160,- konnte ich direkt bei der Sachbearbeiterin mit der Bankomatkarte bezahlen.


    Frühester Abholtermin ist einen Tag vor Ablauf des erstmalig erteilten Aufenthaltstitels, dann wird dieser eingezogen und man erhält den neuen, der wieder für ein Jahr gültig ist.


    Nach zwei Jahren bekommt man einen Aufenthaltstitel für drei Jahre (allerdings muss man bis dahin Deutsch A2 bestanden haben), kann man danach die Deutschprüfung für B1 nachweisen, erhält man einen unbegrenzten Aufenthaltstitel. Generell sind die Sachbearbeiter sehr freundlich und hilfsbereit, es hat nie irgendwelche Probleme mit falschen Auskünften o.ä. gegeben.

    Das geht wenn man selbst bucht nur mit getrennten Buchungen, kann aber gut sein dass Reisebueros auch das fuer einen erledigen!

    Das habe ich mir auch schon gedacht, aber müßtest du dann nicht bei jedem Stop dein Gepäck abholen und neu einchecken? (Wenn du selbst buchst)


    Geflogen bin ich bei Cathay immer mit einer 777.

    Ich bin bisher 2x auf die Philippinen geflogen und zwei weitere Male nach Hongkong (von dort sind es ja nur 2 3/4 Stunden nach Cebu). Im Prinzip geht es ja eigentlich nur um die Langstrecke mit 10 bis 12 Stunden Flugdauer, alles andere mit 2-3 Stunden ist m.E. ein aushaltbares Elend.


    Gebucht habe ich bei Cathay Pacific, Emirates und Lufthansa, immer Business Class und ich habe es nicht bereut. Das Ranking:


    Am liebsten fliege ich mit Cathay Pacific, man hat dort keinen Sitz wie in der Holzklasse, sondern eine Art Koje, der Sitz lässt sich komplett horizontal einstellen. Anschlüsse für USB sind vorhanden, eigener Bildschirm mit Kopfhörern, Leselampe usw. Man kann aus drei verschiedenen Menüs wählen, die man sich anschauen und dann seine Wahl treffen kann. Im Overheadbereich gibt es reichlich Platz für das Handgepäck. Vom Nachbarn ist man weitgehend abgetrennt. Man bekommt auch ein kleines Täschchen mit Zahnbürste, Socken usw. Der größte Vorteil besteht für mich, dass es nur Gangsitze durch die Aufteilung 1-2-1 gibt. Man muss also über niemanden drübersteigen oder über sich drübersteigen lassen und wird nicht gestört, wenn jemand aufsteht.


    Emirates ist merklich schlechter, die Bestuhlung ist 2-x-2 (x = vergessen), aber weit mehr Platz als in der Holzklasse. Zur Abtrennung vom Nachbarn kann man eine Platte hochfahren, die der Nachbar allerdings auch wieder niederfahren kann. Es gibt auch keine drei Menüs zur Auswahl.


    Lufthansa ist noch etwas drunter, keine Abtrennung zum Nachbarn, Bestuhlung ähnlich wie bei Emirates (2-x-2, kann mich nicht mehr genau erinnern). Die Sitze sehen so aus wie bei Cathay in der Premium Economy, also etwas breiter und am Fenster 2 Plätze statt 3.


    Einen Vorteil hat die Businessklasse auf jeden Fall: Hat man Zwischenaufenthalte von mehreren Stunde, kann man unter Vorweis der Boarding Card die Business Lounge der jeweiligen Fluglinie besuchen (manchmal sind auch mehrere Linien zusammengelegt). Dort kann man sich nach Herzenlust mit Essen und Getränken abfüllen, da alles gratis ist - zumindest in den Loungen, wo ich war. In Hongkong gibt es Schließfächer für das Handgepäck, Duschen, einen Computerraum mit iMacs (Windows und MacOS mit Office-Programmen installiert), ein Teehaus, eine Nudelbar und eine Snackbar sowie freies WLAN.


    In einer Lounge ist es nicht so zugig und laut wie in den Hallen oder an den Terminals, auch habe ich weniger Bedenken, dort überfallen, ausgeraubt oder bestohlen zu werden, wer sich BC leisten kann, hat das eher nicht notwendig. Grundsätzlich kann man auch vor dem Abflug in eine Lounge gehen, sobald man eingecheckt hat, auch wenn es mehrere Stunden sind.


    BC-Passagiere steigen gleich nach Behinderten oder Familien mit mehreren Kindern ein, dann kommt erst die Economy.


    Die Lebensqualität ist bei einem BC-Flug deutlich höher, solange ich es mir leisten kann, werde ich immer BC fliegen. Normalerweise ist auch mehr Gepäck im Preis enthalten, aber von Fluglinie zu Fluglinie verschieden.


    Eines ist mir leider noch nicht gelungen, für die kürzen Flüge Economy und die langen Business zu buchen.

    Das hab ich schon mitbekommen, ich glaube aber, dass das nicht so funktionieren wird.

    Siehe Help.gv.at bzw. mein Zitat.


    Quote

    Visa D berechtigen grundsätzlich zu einem Aufenthalt von 91 Tagen bis zu sechs Monaten. In Ausnahmefällen ist auch die Erteilung eines Visums D mit einer Gültigkeitsdauer bis zu 12 Monaten möglich (z.B. auf Basis eines internationalen Abkommens). Erteilt wird es vor allem zu Kurszwecken, die nicht in den Bereich der Aufenthaltstitel fallen und zur – einmaligen – Überbrückung bis ein Aufenthaltstitel erteilt wird. Dabei muss jedoch bereits zum Erteilungszeitpunkt die Erteilung des Aufenthaltstitels feststehen und nur mehr ein zeitliches Hindernis vorliegen.

    Vielleicht habe ich hier einiges nicht klar rübergebracht. Daher folgendes zur Ergänzung:


    Wenn deine Frau die Mail (siehe erstes Zitat) erhält, dass ihr Aufenthaltstitel genehmigt ist, sollte das Formular zum Antrag eines D-Visums beiliegen, wenn nicht, so wie bei mir, nachfragen. Es wird dir unverzüglich geschickt. Die Botschaft schlägt von sich aus vor, ein D-Visum zu betragen, anscheinend aus Erfahrungen der Vergangenheit, dass der Aufenthaltstitel nicht innerhalb der dreimonatigen Dauer eines normalen Schengenvisum erteilt wird. Der Sachbearbeiter bei der steiermärkischen Landesregierung meinte, wenn er alle Papiere hätte, würde er den Aufenthaltstitel innerhalb von ein bis zwei Wochen von der Staatsdruckerei bekommen.


    Aufpassen: Die Botschaft leistet sich manchmal Eigenmächtigkeiten. Ich habe meiner Frau alle Mails mit der Botschaft für ihren Termin fürs Visumansuchen mitgegeben, um Missverständnisse zu klären. Die bockige (philippinische) Sachbearbeiterin wollte diese jedoch partout nicht lesen, sondern sagte nur: „Wie have our own requirements!“ Deswegen habe ich dann angerufen und dies mit einer österreichischen Vorgesetzten von ihr geklärt. Keine Obrigkeitsgläubigkeit, streiten! Es hilft. Wahrscheinlich hat sie das Formular für den Aufenthaltstitel mit dem von einem Schengenvisum verwechselt, dort ist nämlich eine Verpflichtungserklärung notwendig. Wenn man einem Filippino einen Posten oder auch nur ein Pöstchen gibt, scheint er/sie sich als Master of the Universe zu fühlen.


    Die zweite Eigenmächtigkeit war, dass sie uns das Visum nur für 4 Monate anstatt der gewünschten 6 Monate ausgestellt haben und meiner Frau beschieden haben, das würde reichen. Ich war wieder drauf und dran, eine böse Mail zu schreiben, hab es dann aber unterlassen, weil ich nicht zuviel umrühren wollte.


    Beim Referat für das Aufenthaltswesen gibt es einen Infopoint, der bereitwillig Auskünfte gibt, ebenso die Sachbearbeiter, die man am besten nachmittags anruft. Unser zuständiger Beamter (zuständig für die Anfangsbuchstaben Q bis Z des Nachnamens) war nett und hilfsbereit.


    Er erklärte mir auch die Reihenfolge nach dem Ankommen: Zuerst Meldezettel, mit diesem zur Krankenversicherung (ohne Meldezettel keine Versicherung, steht auf der Homepage der Versicherungen) und dann erst zu ihm. Andersrum funktioniert es nicht. Bei uns hat er keine Dokumente verlangt, es ist aber besser, alle für den Aufenthaltstitel notwendigen Papiere mitzunehmen.


    Für den Meldezettel sicherheitshalber folgende Dokumente mitbringen:

    • Geburtsurkunde und Reisepass deiner Frau, ohne Pass geht gar nichts
    • Mietvertrag oder Grundbuchsauszug deiner Immobilie
    • Deinen Meldezettel
    • Österreichische Heiratsurkunde

    Für die Versicherung zusätzlich noch die eigene eCard und den Meldezettel deiner Frau.

    Es wird meistens nicht alles verlangt, aber sicher ist sicher.


    Die Voraussetzungen für das D-Visum gibt dir die Botschaft in der Mail bekannt, in der sie dir die positive Erledigung des Aufenthaltstitels zuschickt (siehe erstes Zitat in meinem vorigen Post), außerdem findest du sie auch auf help.gv.at


    Rückflugticket oder Rückkehrbereitschaft muss nicht nachgewiesen werden, außer du willst deine Frau bei Nichtgefallen zurückschicken :floet


    In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und gutes Gelingen!

    Hallo, vielleicht kann ich mit ein paar Informationen beitragen. Meine Frau und ich haben zu Ostern in Hongkong geheiratet und sie ist bereits seit Anfang November hier und besitzt ihren Aufenthaltstitel für ein Jahr.


    Mein Dank an trivial für seine detaillierten Ausführungen und Erfahren bei der Beantragung eines Aufenthaltstitel, ohne dich wäre mein Fall möglicherweise nicht so schnell und reibungsfrei gegangen.


    Ich komme auch aus der Steiermark und hier sind die Verhältnisse bei weitem nicht so arg wie in Wien.


    Unser Weg war folgender:

    • Heirat in Hongkong
    • Heiratsurkunde aus Hongkong mit Apostille bekommen
    • damit zum Standesamt und eine österreichische und internationale Heiratsurkunde beantragt.
    • Beantragung des Aufenthalthaltstitels bei der Botschaft in Manila
    • Beantragung des D-Visums
    • Abholung des Aufenthaltstitels in Österreich

    Die Details:


    Die für dich zuständige Abteilung ist die Abteilung 3 der Steiermärkischen Landesregierung, Referat Aufenthaltswesen und auf deren Webseite findest du die für den Aufenthaltstitel zuständigen Sachbearbeiter sowie die benötigten Dokumente:

    Dokumente

    Sachbearbeiter

    Ich habe mich vorher an vier (!) verschiedenen Stellen (help.gv.at, Telefonat mit dem zuständigen Sachbearbeiter, Mail an die Botschaft, Infopoint des Aufenthaltswesens) über die Papiere schlau gemacht und das war auch gut so, denn der Sachbearbeiter nannte mir ein notwendiges Dokument, das sonst nirgends erwähnt war. Du musst vom Kreditschutzverband 1870 eine Selbstauskunft, genannt "Infopass für Behörden" verlangen und diese zur Beantragung des Aufenthaltstitel bei der Botschaft mit einreichen. Das steht nirgends!!!

    Die Selbstauskunft kannst du auf der Webseite des KSV beantragen und bekommst sie nach 2-3 Wochen mit der Post geliefert, der Briefträger verlangt einen Ausweis und kassiert die Gebühr als Nachnahme.

    Infopass

    Die Geburtsurkunde und die NBI Clearance (Strafregisterbescheinigung) müssen vom DFA in Manila beglaubigt und von der Botschaft in Manila überbeglaubigt werden. In der Praxis sieht das so aus, dass das DFA eine pompöse Seite mit einem roten Kunststoffband und einem goldenen Sticker an das Dokument anheftet. Die Botschaft drückt auf diese Beglaubigung einen Stempel drauf (das heisst dann Überbeglaubigung) und das wars.

    Bei uns in der Steiermark werden die Dokumente bis zu einem Alter von 6 Monaten akzeptiert, nicht so wie in Wien nur drei Monate. Meine Frau musste auch keine neue NBI Clearance beibringen.

    Wenn deine Frau in Manila oder Umgebung wohnt, ist das alles problemlos, die Beglaubigung des DFA dauerte 1-2 Tage, die Überbeglaubigung der Botschaft 10 bis 15 Tage. Die Konsulargebühren wurde heuer gleich von €40 auf €80 erhöht. Zur Überbeglaubigung muss das Dokument nicht übersetzt sein, da die Beglaubigungen nur die Echtheit der Unterschrift des unterzeichnenden Beamten bestätigen und sonst nichts, wie sinnvoll das ist, sei dahingestellt. Übersetzt werden sollte es von einem gerichtlich vereidigten Dolmetscher, das sicherste ist, die Dokumente per Kurier (nicht normaler Post) nach Österreich zu schicken, hier zu übersetzen und wieder zurück zu schicken. Übersetzungen des deutschen Honorarkonsuls Dr. Franz Seidenschwarz sollten akzeptiert werden, obwohl er nicht gerichtlich vereidigt ist.


    Deine Frau braucht für den Aufenthaltstitel folgende Dokumente:

    • Reisepass
    • Biometrisches Lichtbild
    • Formular Nr. 23 (Antrag), herunterzuladen bei help.gv.at und auszufüllen
    • Geburtsurkunde überbeglaubigt und übersetzt
    • Heiratsurkunde (internationale oder österreichische Ausfertigung)
    • Gesicherte Unterkunft: Grundbuchauszüge von Eigentumswohnungen oder Mietvertrag
    • einen Meldezettel von dir, dass du dort wohnst
    • Gesicherter Lebensunterhalt: Gehaltszettel der letzten 3-6 Monate
    • Prüfungszeugnis Deutsch A1
    • Strafregisterbescheinigung (NBI Clearance) überbeglaubigt und übersetzt
    • Selbstauskunft des Kreditschutzverbandes 1870
    • eine Reiseversicherung, die Behandlungen bis €30.000,- abdeckt, kann dir dein Versicherungsagent anbieten, der Zeitraum ist natürlich problematisch, ich habe gewusst/gehofft, dass meine Frau Anfang November eintrifft, also habe ich die Versicherung bis Ende Jänner laufen lassen, du kannst sie aber sofort kündigen, wenn deine Frau ihre eCard bekommt.
    • Eine Verpflichtungserklärung ist NICHT notwendig, da du für deine Ehefrau ohnehin haftest! Beim Antrag wollte die Sachbearbeiterin in der Botschaft unbedingt eine Verpflichtungserklärung. Ich habe darauf hin um 4:00 früh (10:00 Ortszeit Manila, Termin meiner Frau) bei der Botschaft angerufen und mit einer deutschsprachigen Mitarbeiterin diesen Punkt geklärt. Keinesfalls abwimmeln lassen und eine deutschsprachige Vorgesetzte verlangen - hartnäckig sein! Sollte die Sachbearbeiterin irgendetwas anderes verlangen -> Vorgesetzte! Nicht abspeisen lassen.

    Termine bei der Botschaft für Beglaubigungen musst du über die Homepage der österr. Botschaft in Manila vereinbaren und die Antwort mit der Referenznummer unbedingt ausdrucken. Man muss dazu die Seite im Browser ausdrucken, es gibt kein PDF zum Herunterladen.

    Setze dich bei Fragen und Unklarheiten mit der Botschaft per Mail in Verbindung, sie antwortet meist schon am nächsten Tag und gibt hilfreiche Auskünfte.


    Nach dem Einreichen erhältst du bzw. deine Frau folgende Mail mit einem signierten Schreiben eines Botschaftsmitarbeiters:

    Zur Beantragung des Visum würde ich keinesfalls zum erwähnten VFS gehen, dies ist eine Privatfirma, die im Prinzip die Drecksarbeit für die Botschaft erledigt, damit diese sich nicht mit fehlerhaften oder unvollständigen Anträgen herumschlagen muss. Also besser den oben erwähnten Termin bei der Botschaft wahrnehmen, der geht ohne Voranmeldung.


    Das beiliegende Formular zur Beantragung eines D-Visums musst du ausfüllen und zum Visatermin mitnehmen. Die Reservierung oder das Flugticket muss für einen einfachen, also keinen Hin- und Retourflug sein!


    Das Visum ist im Gegensatz zu help.gv.at gebührenfrei, weil es zur Abholung eines Aufenthaltstitels dient.


    Meine Frau war am 1.August in der Botschaft und diese Mail in weniger als 3 Wochen bei uns eingetroffen.


    Am 3. September war meine Frau wieder auf der Botschaft zum Einreichen des D-Visums. Am 12. September kam folgende Mail:

    Am 1. November ist meine Frau in Graz gelandet. Am 2. bin ich mit ihr sofort zum Meldeamt gegangen und habe den Meldezettel abgeholt. Danach waren wir bei der Krankenversicherung und haben sie angemeldet. Leider hat uns die Versicherung trotz Verlangen nicht die richtige Bestätigung ausgehändigt. Als wir am gleichen Tag bei der Abteilung 3 der Stmk. Landesregierung waren, war der zuständige Sachbearbeiter nicht anwesend und sein Vertreter konnte uns nicht weiterhelfen.

    Also sind wir eine Woche später hingegangen und ich traute meinen Augen nicht: Der Sachbearbeiter zog die Karte aus einer Schublade und überreichte sie uns! So schnell kann's gehen. Keine weiteren Dokumente waren erforderlich


    Der Aufenthaltstitel ist auf ein Jahr nach dem Einreichen für den Aufenthaltstitel bei der Botschaft limitiert, bei meiner Frau ist das also Mitte August.


    Meine Frau und ich helfen Euch und allen anderen Mitgliedern des Forums gerne, auch per PM, weiter, falls ihr noch Fragen habt. Wir können allerdings nur für die Verhältnisse in der Steiermark sprechen.


    Ich kann nur sagen, das Leben und die Behörden haben es offensichtlich sehr gut mit meiner Frau und mir gemeint, sonst wäre das alles nicht so absolut reibungslos abgelaufen.

    Meine Frau und ihre Schwester sind auch Mitglied von Born Again. Beide machen kein Geheimnis draus, von Alk- und Zigarettenverbot war nie die Rede (es gibt Beweisvideos, wo beide Tequila u.a. trinken). Jesus scheint eine größere Rolle in dieser Gemeinde als in der katholischen Kirche zu spielen.


    Ich konnte einmal einem Gottesdienst beiwohnen, den ich bis heute als den Besten meines Lebens in Erinnerung habe. Die Bibel wurde in einfachen und verständlichen Worten erklärt und interpretiert. Bibellesungen unter der Woche werden auch hin und wieder abgehalten.


    Ein (deutscher) Freund von mir ist auch Mitglied bei dieser Gemeinde, er sagte mir, dass diese in D ind Ö googlemäßig unter dem Begriff „evangelische Freikirche“ zu finden seien.

    Gering, Österreich ist eher noch strenger als die DBM....auch beim Hochzeitsvisum liegen die Ansprüche höher

    Sorry, aber in Ö gibts kein Hochzeitsvisum wie in D. Es gibt nur das übliche Schengenvisum und ein D-Visum für Aufenthalte bis zu 180 Tagen. Letzteres bekommt man, wenn man seine Ehefrau zur Abholung des Aufenthaltstitels „Familienangehöriger“ nach Ö holen will.


    Ich durchlaufe den Prozess gerade mit meiner Frau und werde darüber noch berichten.

    Meine Frau hat heuer im Frühjahr das CFO-Seminar und das Interview gemacht und da war keine Rede, dass sie den Sticker bis zu einem bestimmten Zeitpunkt holen muss. Ihr wurde nur beschieden, dass sie mit Visum und Flugticket wiederkommen solle, dann bekäme sie den Sticker.


    In Cebu ist es anders als in Manila, dort läuft es nach dem First Come First Serve-Prinzip, daher ist keine Anmeldung notwendig. Ich würde aber vorher einen Besuch machen und mich erkundigen, an welchem Tag es ein Seminar für Europa gibt und wann sie dort erscheinen soll. Länderspezifische Seminare für Europa gibt es anscheinend nicht. Seminar und Interview können an einem Tag absolviert werden. Gemeinsame Fotos, Hotelbuchungen und Flugtickets können beim Interview von Vorteil sein.


    Im Übrigen ist dort anscheinend der Willkür Tür und Tor geöffnet, es werden unglaublich blöde Fragen gestellt, warum ich noch keine Kinder habe oder noch nie verheiratet war. Von meiner Frau verlangten sie außer einer Passkopie eine Kopie meines Führerscheines und ein ärztliches Attest von mir. Was da drinnen stehen sollte, würde nicht kommuniziert, es muß jedoch auf Englisch sein.

    Dass in HK keine Ledigkeitsüberprüfung stattfindet, kann ich so nicht bestätigen. Ich habe meine Verlobte zu Ostern in HK geheiratet, sie musste ein Cenomar und eine Geburtsurkunde beibringen, beide unbeglaubigt (ohne Red Ribbon).
    Ich als Österreicher musste nur meinen Reisepass vorweisen.
    Zusatzinformation: Ich habe den Weg über einen Civil Celebrant gewählt, das vereinfacht die Prozedur erheblich.

    Für die Impfungen gibt es bei Instituten für Tropen- oder Reisemedizin Empfehlungen, wie z.B. hier:


    http://www.tropeninstitut.at/ozeanien.htm


    Aber die wichtigsten hat schon phil-wulf aufgezählt. Eventuell wäre noch die Japanische Enzephalitis angebracht. Tollwut besteht aus drei Einzelimpfungen, die nach einer bestimmten Zeit verabreicht werden müssen. Lass dir also nicht zu lange Zeit damit und schau, dass du dich so früh wie möglich impfen lässt. Für Dengue und Malaria gibt es bekanntlich keine wirksamen Impfungen. Dengvaxia von Sanofi ist nicht anzuraten, wenn es nicht schon zurückgezogen wurde.


    Eine kleine Reiseapotheke solltest Du mitnehmen, mit Akutmitteln gegen Malaria (z.B. Malarone) sowie gegen Durchfall, Schmerzen, Verstopfung und - falls dir beim Fliegen oder kurvigem Auto-/Busfahren schlecht wird - Mittel gegen Reisekrankheit. Es gibt Travelgum, einen Kaugummi gegen Erbrechen, der den Vorteil hat, dass er auch nach dem ersten Erbrechen hilft, weil er nicht geschluckt, sondern nur gekaut werden muss.


    Ich habe mich mit meiner jetzigen Frau zuerst auf „neutralem Boden“ (=Hongkong) getroffen, weil mir eine neue Beziehung, unbekanntes Land und unbekannte Familie auf einmal zu viel waren. Dann sind wir auf die Philippinen geflogen. Wenn du dich mit der Familie triffst, könnten sie denken, dass du deine Flamme bald heiraten möchtest/wirst (bei mir war es so).

    Treffpunkt Deutsch ist definitiv noch aktiv, dort unterrichtet die Gattin des deutschen Konsuls in Cebu, Elizabeth Seidenschwarz. Die Ausfallsrate ist bei jenen gering, die immer den Kurs besuchen und lernen.


    Leider hat sich eine prinzipielle Verschlechterung ergeben, die Kurse sind bei gleichem Preis verkürzt worden.