Posts by wombatparade

    Dafür vermutlich die Deutsche Staatsangehörigkeit aufgeben?

    Das sicherlich nicht, jedoch kann aus der emotionalen (Trotz-)Reaktion ein gewisser Frust der jungen Halbfilipina abgeleitet werden, dass die Corona-bedingten Reaktionen der Staaten, Fluggesellschaften und anderen Beteiligten einen solch unberechenbaren Einfluss auf hr Leben, Beruf, Freizeit etc. hat. - Was sich gewissermaßen ja auch in diesem Thread widerspiegelt, aber eigentlich hier OT eher von mir nach "Ab wann kann man wieder reisen" geschrieben gehört hätte.

    Mal so eben von jetzt auf gleich:

    aber das wurde von Dino gestern nacht oder heute morgen schon angekündigt. Trotzdem ziemlich spontan die Berliner. lol

    Boah, mag sein... Da geht man abends ins Bett und am nächsten Morgen nach dem Brunch liest man dann, dass da jetzt gar nichts mehr geht, um auf die Philippinen zu kommen. - Meine Tochter will unbedingt auf die Philippinen. "Dann nehme ich eben die philippinische Staatsbürgerschaft an und hole mir den philippinischen Pass, dann kann ich ja trotzdem im Sommer meinen Onkel besuchen." - Alle 14 Tage ändert sich die Welt, manchmal auch über Nacht. :dontknow

    Es ist ein Problem, wenn Du große Beträge/Anteile schon bezahlt hast. Rechne damit, dass das Geld weg ist. Meine Erfahrung ist, das Jammern den locals zu überlassen, da gibt es dann eher eine Einigung. Ich drücke Dir die Daumen. Du bist noch in Deutschland oder wieder auf den Philippinen? Der Coordinator wird in der jetzigen Lage sicher die gleichen Probleme haben wie so mancher, dessen Geschäft auf gesellschaftlichen Zusammenkünften/Freizeit etc. aufbaut. Das bedeutet, er/sei wird Dein Geld jetzt zum (über)leben benutzen. Vielleicht sogar ohne Scham. - Vor allem: Je länger Du wartest, desto weniger die Chance was zurück zu bekommen. Vielleicht kann Deine philippinische Seite via Barangay Captain einen Ausgleich erreichen.

    Bescheuerte Idee: Androhen, dass er/sie dann eben doch liefern muss wenn ein Refund nicht möglich ist. Auch wenn gar keiner kommt, wird dieser Vorschlag vor der Barangay zeigen, dass er/sie derzeit selbst gar nicht mehr in der Lage ist zu liefern wie vertraglich vereinbart. Nur eine aus deutscher Sicht bescheuerte Idee. Lieber das Hochzeitsessen alles einpacken und den Armen schenken, das Drumherum alleine geniessen als es dem Coordinaror "for nothing" in den Rachen werfen. Du würdest so mehreren helfen als nur einem/einer.

    Ansonsten fällt mir da Raffy Tulfo Show ein. Der Coordinator sollte wenig Interesse haben, dass sein Geschäft im TV diskreditiert wird aber so Hochzeitsgeschichten lassen sich gut "vermarkten" weil viel Herzschmerz dabei ist.

    Quarantäne... Das hört sich erstmal nach "man sitzt zu Hause und guckt Netflix leer" an. Pustekuchen. Arbeitsplatz IT einer mittelgroßen Universität. 90% der IT-Belegschaft im mobilen Arbeiten, um eine Ansteckung - sollte sie eingeschleppt werden - zu unterdrücken. Die Notwendigkeit die IT am Laufen zu halten, damit der Rest arbeiten kann, hat man verstanden.

    Arbeiten bedeutet derzeit, kein Arbeitstag unter 10 Stunden. Am Wochenende werde ich mich noch stundenweise um Stellenausschreibungen und Liegengebliebenes kümmern dürfen. Meine Kollegen, die gesamte IT, beutet sich im Home Office aus, um das, was zwei Jahrzehnte ein Steckenpferd von einigen wenigen Dozenten war, nun auf die gesamte Einrichtung auszuweiten: Online Vorlesungen in diversen Formaten für alles ab Vorlesungsstart auf den sich die KMK ab 20.04. verständigt hat.

    Viele Lehrende ziehen mit, gehen Kompromisse ein, liefern eigene Beiträge, unterstützen. Das macht Spass. Ob das eh schon doppelt belastete Internet zuckt, wenn ab 20.04. alle Studierenden online die Vorlesungen besuchen?

    Kein Spaß ist das Home Office. Kein eigener Raum, eine Winzecke am Esstisch. Der Weg zur Arbeit ist einmal auf der Bank nach rechts rutschen, mittags mal schnell nach links gerutscht, Kalorienaufnahme. Essen ist das nicht. Meine Liebste kocht wie immer sehr gute Sachen, merke aber auch, die Situation dass ich arbeiten muss belastet sie. Immerhin, täglich Mittag zu zweit daheim. Doch der Kollege braucht Unterstützung aus mehreren Abteilungen. Ist dringend, Termine sowieso knapp bei all den Dingen die gerade parallel gemacht werden. Videokonferenz, bat er. Kam zur Unzeit, parallel mit dem Smartphone in ein Status-Meeting per Videokonferenz eingewählt, mit dem Knopf im Ohr den Zeitpunkt des eigenen Berichts erhört. Die Liebste klappert mit dem Geschirr. Bei einem anderen Kollegen will die dreijährige an den PC. Geht jetzt nicht, Papa muss arbeiten (Mama nicht daheim).

    Parallel macht der Messenger auf mehreren Kanälen auf sich aufmerksam. Gut, dass angezeigt wird, in welchem Kanal jemand eine Nachricht an mich adressiert hat. Die werden immer gelesen, die anderen zum Kaffee. Nebenbei wird noch telefoniert, es wird mehr telefoniert als sonst. Der Abstimmungsbedarf ist gewaltig. Manchmal fühlt man sich dennoch von Kommunikation abgehängt. Verrückt, alle Kanäle werden bespielt aber es ist eben doch was anderes wenn man wie früher mal schnell den Flurfunk abhören konnte oder wie jetzt im mobilen Arbeiten daheim sitzt. E-Mails werden früh am nächsten Morgen und Abends zum Feierabend abgearbeitet.

    Dann Einkaufen, schnell zwischen den ganzen wie die Untoten wirkenden durch die Gänge hasten und das Nötigste zusammenklauben. Kein Klopapier. Aha, noch immer wird gehamstert. Keine Zeit dazu. Noch um den Block laufen, den Arbeitstag gedanklich abschliessen. Leere Straßen, seit Wochen wie ein langer Sonntag da draußen. Zu Hause noch Corona-Zahlen nachschauen, deswegen ja dieser ganze Stress. Die Liebste guckt Netflix, ich kann keinen Bildschirm mehr sehen. Schlafen und früh aufstehen. Hoffentlich finden sie bald eine Behandlung, ich will wieder ins Büro.

    Ich glaube, dass Du das nicht beeinflussen kannst. Wenn die deutschen Behörden weitere Risikogebiete ausweisen und diese bei der WHO gelistet werden und dann wieder andere Länder auf der Route abticken oder die philippinischen Behörden auf dieser Basis bzw spontanen Eingebungen der Herrschenden Deutschland oder Teile davon auf eine Liste setzen und sich Regeln dazu ausdenken, dann wird das kommen wie eine Naturkatastrophe: Im Grunde plötzlich und unvorbereitet.


    Du lebst ruhiger, besser - philippinischer :denken- wenn Du es auf Dich zukommen läßt und wenn sich etwas der Reise entgegen stellt dann zu handeln.


    Keine Reiserücktrittversicherung. - Ich weiss nicht ob die hilft bedingungen zu einigen wird man sicher online finden. Vielleicht steht das was drin oder mal anfragen. Eine nachträglich dazu buchen - schriftlich bestätigen lassen, dass Dein Fall abgesichert ist. ODER darauf bauen, dass es schon gut geht und wenn nicht, ob Du nicht sowieso ggf. auf Kulanz bei der Airline mehr erreichst.


    (Und ja, ich mache mir auch Gedanken, obwohl noch ein paar Monate hin. Loslassen ist nicht so einfach. Dabei ist das ohne dass man handeln kann reiner "Brainfuck", weil man sich nur im Kreise dreht - und dann Nudeln mit Klopapier und Mehl hamstert - welche ein Menü :Rolf)

    Hier in D trockneten mir die Patronen der Tintenstrahldrucker immer ein. Da war dann ein streifenfreier Ausdruck mal eben schnell immer dann wenn es mal schnell gehen musste eine Herausforderung. Ich habe dann auf Laser umgestellt und bin seit Jahren mit einem Farb Laser äußerst zufrieden, samt N in eins, Fax, kopieren, Scannen mit texterkennung pih pah poh...


    Wie verhält es sich mit Tintenstrahldruckern auf den Philippinen? Trocknen Dank Wärme oder trockener Klimaanlagen Luft genauso schnell ein oder die Luftfeuchtigkeit verhindert das?

    Will kein Stress haben wenn mal etwas passiert.

    Also dann besorge Dir eine Kreditkarte mit einem riesigen Limit und habe jemanden dabei, der im Fall der Fälle diese Karte auf den Tisch legt. Erstmal muss man bei allen Reisekrankenversicherungen die ich kenne, die Behandlungskosten auslegen. Der Stress beginnt dann zurück in D wenn man es überlebt hat und das Geld von der Versicherung zurück haben möchte.


    (Ich selbst bin bei HUK24 reisekrankenversichert. Sehr günstig. Aber da noch nie gebraucht ... )

    Der größte Vorteil dürfte besseres Internet vor Ort sein. In DL kenne ich das so, dass die zusätzlichen Einnahmen ganz verlockend sind und der Passus zum Rückbau durch Verlängerung nicht zum Tragen kommt. (Ich persönlich würde ja einen Internetanschluss per Kabel am Standort des Providers raushandeln wollen :D)

    Dachte nie im Leben,

    dass eine so grosse Epidemie wie in China vom Essen ausgelöst werden kann.

    Ähm... Also "Essen" würde ich das nicht bezeichnen. Ja, die Chinesen sind über alles stolz auf ihre allen anderen Küchen überlegene Küche. Bis auf die vielen Knochenspliter wenn es "ganzes Hühnchen klein gehackt" gibt mal abgesehen... Aber muss man sich alles was selten ist und krabbelt in den Mund stecken? Da ist bei genügend Verwandtschaft zum Leckerli schnell irgendwas auf den Konsumenten exklusiver chinesischer "Küche" übertragen. :mauer


    Am leckersten fand ich die kleinen lebenden Schlangen und das Schweinehirn beim Hot Pot in Chengdu. :thumb Nur betrunken ertragbar:drunk.gif

    Also das Farmhouse ist das Haus in dem der Bauer/Farmer mit seiner Familie wohnt, um das umliegende Land zu bestellen. Warum nicht eine größere dirty kitchen, einen house barn planen und bauen. Wenn sich dann die Landwirtschaft in einigen Jahren nicht trägt, ja schade. <hint, hint>


    Aber ich glaube, es ist nicht wirklich schwierig eine Baugenehmigung zu bekommen. Ich hatte eher den Eindruck, es ist dort mehr wie eine Bauanzeige bei uns. Freundlich sich beraten lassen im engineer Office in der city hall brachte uns (für einen Anbau) auch Tipps für Civil engineers.

    Die anderen Interessenten können auch lesen und sich eine Meinung bilden. Wenn da quasi alle Kommentare positiv sind und nur einzelne negativ, dann hat sowas auf meine persönliche Bewertung keinen Einfluss. Ich überlege dann, was ist dran am negativen Kommentar im Vergleich zu den positiven. - Das werden andere auch so machen.


    Auf einen negativen Kommentar lese ich bei großen Firmen oftmals ein "es tut uns leid, dass sie mit unserem Service nicht zufrieden waren. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit wir unseren Service verbessern können." Und sonst nichts. Wenn es tatsächlich einen Fehler gab, sollte man gucken, wie man den dauerhaft abstellen kann. Das könnte man schreiben.


    Rechtfertigen wäre meines Erachtens das Falsche, jedenfalls sehr sehr vorsichtig damit umgehen. Ich glaube, da geht man schnell in ein gegenseitiges Bashen über. Besser den Beschwerde führenden ein verbales Kissen hinhalten, dann ist die Luft raus.

    Wo kommt denn der Schall tatsächlich her, der so störend ist? In einem anderen (beruflichen) Projekt hatte ich beobachtet, dass das meiste mit einem besseren Schalldämpfer am Auspuff erreicht wurde. War allerdings auch ein Generator mit 800kW in einem 40 fuss Container. D. H. Der Motor ansich war schon in einem Gehäuse.

    Die Frage war ja, von einer Bank zur anderen Bank online zu überweisen. Beide Banken Philippinische Banken. Dies ist eine Frage der online-Limits, die man für das sendende Konto/Bank durch dort vorsprechen (ob telefonisch geht, welche Sicherheitsvorkehrungen hat man dort?) neu/höher vereinbaren müsste.


    Auf der anderen Seite - was aber nicht die Frage war - hatte ich gute Erfahrungen mit Diensten wie Transferwise, Transfergo, Azimo und anderen, auch bei höheren Beträgen. Zwar ist dann eine Klärung notwendig, woher das Geld stammt (Gehaltsnachweise) aber eigentlich war das kein Problem auch mal einige tausend Euros zu überweisen. Von einigen Arbeitstagen ausgehen, bis das Geld auf dem philippinischen Konto sichtbar wird.

    Das mit dem Termin kannst du doch einfach lösen. Einfach sagen wenn bis Ende Feb. alles fertig gibt es xxx Peso als Bonus.

    Das sollte man von Vornherein machen. Ist auch die bessere Lösung als Vertragsstrafen. Es muss nur so attraktiv sein und die Zeit insgesamt so ausreichend, dass trotzdem noch annehmbare Qualität geliefert wird. Ich komme mir ein bisschen doof vor, die aus meiner Sicht ausufernde zeitliche Dehnung auch noch mit einem Bonus zu belohnen. Ich schaue mir das noch eine Weile an. Wir haben unseren nächsten Aufenthalt angekündigt mit der Maßgabe: Sei fertig oder ich folge Dir Schritt auf Tritt.:blöd

    Kennt jemand eine zuverlässige Firma?

    Ich kann Dir für Deinen Bereich keinen empfehlen. Aber: "Definiere zuverlässig". :DBei uns geht es immer etwas voran. Wenn man Druck macht, es müsse schneller gehen dann kommen "Erklärungen" - Ich bezeichne die als Ausflüchte für Vorausplanung a la freestyle.

    Dann wird was gemacht, 1-3 von 5 Sachen sollte man korrigieren, 1-2 Sachen davon sind für die Tonne. Wie z.B. ein Waschbecken welches im Schwenkradius der Tür ist, Fliesen die so uneben wie der Acker nebenan verlegt wurden. Wenn da niemand vor Ort ist, der sich auskennt oder zumindest eine mit Dir kompatible Meinung hat, was noch akzeptabel ist und was nicht, muss viel zweimal gemacht werden. Das dauert dann eben, auch wenn der Contractor sagt "no worries, its all in the budget".


    Daher: UNBEDINGT jemanden der Deine Erwartungen an Qualität/Arbeitsausführung teilt, jeden Tag am besten 10 von 8 Arbeitsstunden VOR ORT haben. "Warum macht ihr das so und könntet ihr es aber bitte soundso ausführen?" muss der Mensch in der Lage sein zu vermitteln. Eine ungefähre Idee von Standards haben (kann man vielleicht auch irgendwo nachlesen), wie etwas mindestens auszuführen ist, das ist auch eine gute Voraussetzung. Vom Fundament bis zur Steckdose. Soviel Videocalls kann man nicht machen...

    Hallo,


    Preis und Qualität über alles ja. Das ist in Ordnung. Zeiten sind das Problem. Eigentlich sollten die Umbauten im Haus im Verlauf des Dezembers fertig sein. Sie sind es immer noch nicht. Da werden dann drei Gewerke in einer Woche angekündigt und dann ist z.b. nur der Maler da, der ab irgendwann unter der Woche auch nicht mehr weiss, was er noch machen soll weil die anderen Gewerke nicht weiter gehen.


    Es geht im wesentlichen darum, dass wir nicht weiter das Problem des Verschleppens haben. Wie verpflichtet man auf ein konkretes Datum, so dass man merken kann es wird darauf hin gearbeitet. Daher Vertrag. Vertrag auch, weil es bei den bisherigen Dingen für uns akzeptabel war ein: "Das und was wollen wir" - "Das mache ich Euch zu diesem Preis" - "OK", "OK!". Das kann man so machen, in Deutschland werden so Kühe gehandelt. Der Handschlag zählt. Nun ist so ein Anbau ein bisschen größer als eine abgehängte Decke oder Fliesen. Dass wir zusätzlich zur Berechnung des Preises auch einen Vertrag haben wollen den nun beide unterschreiben, wird überhört.