Posts by Femiii

    Ich kenne Geschichten, wo Beziehungen anfangs glatt liefen. Dann kamen Kinder. Statt der Frau ist der Mann dann zu Hause geblieben (die Frau hatte mehr verdient) und hat sich um den Haushalt etc. gekümmert. Die Frau hat stattdessen Karriere gemacht, während der Mann der Held in der Kindergarten-Krabbelgruppe war. Irgendwann hatte sie keinen Respekt mehr vor ihrem Mann, denn er war nicht mehr für sie attraktiv (sie konnte nicht mehr zu ihm aufschauen), sie hat sich einen Mann genommen, der gesellschaftlich über ihr steht und die Ehe ging in die Brüche. Fazit: na klar bin ich konservativ!

    Weshalb halte ich sie denn künstlich klein? Ich möchte doch auch, dass sie eine Ausbildung macht. Und sie kann auch gerne gut verdienen, solange es nicht mehr ist als ich. Und ich verdiene ziemlich gut. Nur weil ich sie jetzt nicht ermutige, eine Mega-Karriere anzustreben? Sie ist übrigens 21.

    Und weshalb sollte der Staat für sie zahlen müssen? Wäre ich nicht sowieso unterhaltspflichtig, falls es in die Brüche geht?


    Weshalb wiederspricht sich meine Aussage? Schon mal was von Hypergamie gehört? Kann es nicht sein, dass es auch ein Bedürfnis einer Frau sein kann, zum Mann aufzusehen und ihn somit attraktiv zu finden und das zu ihrem Glück beiträgt? Und wer redet hier von Unterdrückung? „Hosen anhaben“ meint doch nicht zwangsläufig Unterdrückung.


    Ich habe ihr selber schon gesagt, welche Rechte und Möglichkeiten sie hier hat und wie Scheidungsurteile hier in DE oft ausgehen. Nochmal: ich möchte und werde sie hier nicht „einsperren“.


    Kann ein philippinischer Bachelor eigentlich mit einem deutschen Bachelor verglichen bzw. gleichgesetzt werden?


    Ich arbeite im Personalbereich eines großen Unternehmens und bin 27 Jahre alt. Wir werden in einer Großstadt leben. Ich habe ihr bereits gesagt, dass ich kein Geld (zumindest keine größeren Summen - etwas Unterstützung hin und wieder bin ich bereit zu zahlen) für ihre Familie ausgeben kann. Wenn sie ihre Familie hinterher mit einem Teil ihres eigenen Geldes unterstützen möchte und ihr das wichtig ist, habe ich da aber natürlich nichts gegen.

    Wie ist denn die Stellung der Frau in der philippinischen Gesellschaft?

    Ich verstehe auch nicht, was an Carabaos Aussage egoistisch sein soll.

    Korrekt, ich möchte eine gleichbeRECHTigte Partnerin. Keine unmündige Partnerin. Aber UNBEDINGT ohne Allüren! Das ist eigentlich der Kern, worum es mir geht. Es ist für mich wirklich unfassbar, was sich viele Männer hier in DE von ihren Frauen bieten lassen (auch wenn natürlich nicht alle Frauen so sind). Und manche Typen scheinen das dann auch noch irgendwie toll und "modern" zu finden, wenn sie von der "Chefin" rumkommandiert und bevormundet werden. "Was für eine tolle, starke Frau!":mauer
    Trotz Emanzipation soll meine Verlobte aber die Möglichkeit haben, zu mir aufzuschauen und ich möchte "die Hosen" in der Beziehung anhaben. 8-) Daher sollte sie zwar nach Möglichkeit eine Ausbildung machen und zumindest teilzeit arbeiten irgendwann, aber halt keine große Karriere. Außerdem möchte ich das Gefühl haben, sie beschützen zu können. Bei so einigen deutschen Frauen frage ich mich eher, wer mich vor denen beschützen würde?!?! :dontknow

    Ich kann mir übrigens beim besten Willen nicht vorstellen, dass meine Verlobte fremd geht. Sie ist dafür überhaupt nicht der Typ. Und ich denke, dass ich dafür einen ganz guten Riecher habe. Habe in DE mehr als genug Dating, Beziehung etc. mit Frauen hinter mir.

    Warum ist es dann recht folgenlos?

    Ich sehe das sehr ähnlich wie Carabao. Eine Frau mit dicker Karriere würde mich übrigens nicht wirklich stolz machen. Eine liebevolle Frau dafür umso mehr. Ich halte nicht viel von Leistungsgesellschaft.

    Meine Freundin kann mir von der Intelligenz her das Wasser reichen. Sie hat auf den Philippinen auch einen Bachelor-Abschluss gemacht und ist definitiv kein Dummchen. Fraglich ist nur, inwieweit der hier anerkannt wird?
    Und ich möchte sie keinesfalls irgendwo "anketten". Sie soll schon machen, was sie gerne möchte. Die Frage ist nur, wie ich es einigermaßen "eindämmen" kann, sodass keine zu krasse feministische Haltung entwickelt wird. Aber hier hat Bunkeraffe mir ja ein paar gute Tipps gegeben (auch wenn ich sowieso NIE auf die Idee käme, irgendwelche Genderfeste zu besuchen:Rolf). Danke an der Stelle!

    Ich bin auch dafür, dass sie zumindest eine Berufsausbildung hier macht. Auch wegen der Problematik im Falle einer Scheidung.
    Hat hierzu jemand Ideen? Vielleicht erstmal 2 Jahre Deutsch lernen mit 450-EUR-Job und dann eine Ausbildung anfangen? Neben Krankenschwester fänd ich sowas wie Arzthelferin oder Bürokauffrau super. Vielleicht hat jemand noch andere Ideen? Wobei ein Job bei einer Fastfoodkette mich doch im Falle einer Scheidung auch schützen würde oder nicht?

    Ich möchte halt nicht, dass sie eine Anspruchshaltung entwickelt, wie sie hier so einige Damen in DE in Beziehungen an den Tag legen. Nehmen, nehmen, rumzicken, fordern, fordern, rumzicken, nehmen. Aber wenig dafür geben. Für mich muss eine Beziehung immer irgendwo ausgewogen sein. Dennoch denke ich, dass viele Frauen immer noch zum Mann "aufschauen" möchten. Daher wäre ich halt dagegen, wenn sie jetzt einen Job hätte, in dem sie bspw. mehr verdient als ich. Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass es meinem Ego irgendwie schaden würde.8-)

    Ich werde bald eine Filipina heiraten und mit ihr in Deutschland leben. Sie ist Anfang 20 und auf den Philippinen aufgewachsen. Ich bin für Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Ich bin aber ein großer Kritiker von Gleichmacherei und extremen Formen des modernen Feminismus. Ich mag tendenziell klassische Rollenverteilungen. Damit meine ich nicht „Frau an den Herd“. Ich möchte aber keine Karrierefrau und fände es ideal, wenn sie irgendwann halbtags arbeiten würde und sich den Rest des Tages um unser Zuhause und unsere zukünftigen Kinder kümmert. Sie sieht das übrigens (noch) genau so wie ich.


    Ich möchte natürlich einerseits, dass sich meine Verlobte hier voll integriert. Sie soll machen, wonach ihr ist und sich auch ausprobieren. Natürlich auch eigene Freunde finden. Ich habe jedoch Bedenken, dass sie dabei vielleicht an die „falschen“ Leute gerät. Ich habe im Freundes- und Bekanntenkreis erlebt, wozu zu viel Feminismus führen kann.


    Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere ein paar Tipps hat, wie man es am besten hinbekommen kann, einerseits hier „anzukommen“ aber andererseits auch philippinischen Werte und Traditionen zu behalten. Vielleicht haben ja einige hier auch bereits eigene Erfahrungen gesammelt? Oder mache ich mir zu viele Gedanken?


    Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion.
    :-)