Das liegt gar nicht an einem „kastrierten“ Euro-Konto bei der Metrobank, sondern ist ein klassischer Fehler im internationalen Zahlungsverkehr.
Die deutsche Bank hat die Euro zwar völlig korrekt per SWIFT losgeschickt, aber auf dem Weg dorthin hängen oft Korrespondenzbanken dazwischen. In dem Fall hat vermutlich die BPI (die in Europa Abwicklungshubs hat) das Geld abgefangen und die Euro, entweder automatisch oder durch einen Systemfehler, eigenmächtig in Peso umgerechnet.
Weil das Geld dann einmal in Peso vorlag, wurde es nicht mehr über das teure SWIFT-Netz weitergeleitet, sondern als billige Inlandsüberweisung via PesoNet an die Metrobank geschickt. Bei der Metrobank kam am Ende also eine ganz normale Peso-Inlandsüberweisung von der BPI an. Und da ein Euro-Konto technisch nun mal keine Pesos annehmen kann, mussten die das dort blockieren.