Posts by fuldapaar

    @ wol23


    Überleg es dir gut, aus finanziellen Gründen nach DE zurück zu kehren um.hier die OP machen zu lassen. Frage, hast du hier Freunde, Verwandte, die sich kümmern werden?
    Ich habe mir die letzten Jahre, besonders seit dem mein Jahrzehnte langer Ehemann es vorgezogen hat, mich gegen eine gesunde ,hübsche Pinay Lady auszutauschen, ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut. Freunde, Selbsthilfegruppe, Dialyse Forum, Ärzte, Nachbarn etc. Jetzt in dieser schwierigen Zeit habe ich von überall her Unterstützung bekommen. Von.praktischer Hilfe bis zu aufbauenden Wünschen. Das ist sowas von wichtig . Allein in der Fremde, da kann die medizinische Seite noch so gut sein. Wenn die Seele und die Psyche nicht gefördert wird, dann wird das nichts.
    ....
    Noch was am Rande, hab hier öfters gelesen, auf den Phils gäbe es diese jungen, hübschen Schwestern, wäre doch vieel besser und der Gesundung förderlicher, als das was man in DE hat. Also ich hab hier sowohl liebreizende und herzliche Schwesternschulerinnen als auch ältere, routinierte, Milanium würde sagen Schabracken, die genau wissen, wie eine korrekte Pflege auszusehen hat. Nicht zu vergessen, hübsche junge Pfleger, die mir den Arsch ausgeputzt haben. Das ist in dem Moment sowas von egal.


    Tandu, würdest du dich bitte wieder kümmern, korrigieren, editieren an die richtige Stelle schieben. Nur bitte nicht im Forum.Nirwana verschwinden lassen. Dankeschön


    Und :blumen für die guten Wünsche



    Gerne doch...Tandu :hi

    Ich bin vor zwei Wochen in DE transplantiert worden. Kein Unfall, schon geplant, aber eine Todspende. Es gab und gibt auch noch Startschwierigkeiten, die neue Niere will nicht so recht. Hier wird ohne Rücksicht auf die Kosten alles getan, um mich und die Niere zu retten. Ich bin ganz normale AOK Patientin wohlgemerkt. Auf den Phils hätte ich keine Chancen gehabt. Niere wäre weg gewesen, sehr unsicher, ob ich es überlebt hatte. Bei den Kosten angefangen bis hin zu den medizinischen Möglichkeiten.
    Klar, ist nicht gerade der Normalfall. Wollte ich nur mal erwähnt haben für diejenigen die meinen das a. Ein paar Euros im Sparstrumpf eine gute Rueckversicherung sind, man b. ja noch schnell nach DE könne im Ernstfall(ich hätte es nicht zurück beschafft) und c . Die medizinische Versorgung so sehr gut ist auf den Phils.
    Habe ich ja die letzten Jahre zig mal hier lesen können.
    Also Jungs, und auch Mädels, überlegt euch gut was ihr für euch und eure Liebsten macht.
    Und d. Nichtbzu vergessen, dann ist das Leben haltvorbei, Hauptsache ich habe die Zeit gut gelebt. Wenn escwirklich soweit ist, dann denkt man ganz schnell ganz anders drüber.


    Danke fürs Zuhören. Und wenn mir jetzt bitte ein Mod den Gefallen tut, hiervetwas zu korrigieren und zu editieren . Flach im Bettbliegen und auf dem Handy tipseln , gibt zu viele Schlechtschreibfehler und ich hasse das. Danke.


    Gruß Sabine

    Die Bäumchen die man hier bei uns in Gartenzentern kaufen kann, sind keine richtigen Calamansi, auch wenn sie so ähnlich genannt werden. Zierorangen sind das, und die Mitarbeiter sagten uns dort jedesmal die Früchte sind nicht zum Verzehr geeignet.


    Die lieben Mitarbeiter haben einfach keine Ahnung. Ich hab 2 Bäumchen hier in DE gekauft und die Früchte schmecken genau wie auf den Phils und sehen auch genauso aus. Der einzige Unterschied, sie haben viel weniger Kerne und dadurch liefern sie mehr Saft.

    Aus der lässt sich auch gut Jogurt machen . dazu braucht man die nur ins warme stellen in einen Behälter geben z.B. eine große Tasse die dann abgedeckt wird nach 2 bis 3 Tagen hat man dann Jogurt .


    Meine Mutter nannte das früher Dickmilch. Die ist auch gut, aber eben kein Joghurt.

    Täglicher Bedarf an Insulin


    Geht man bei einem Diabetiker von einem täglichen Bedarf an Insulin aus, so kostet die Lebensrettung pro Tag durchschnittlich 2,15 Euro, das bedeutet, dass monatlich für Insulin durchschnittlich 64,50 Euro an Kosten anfallen, gerechnet mit 30 Tagen, bzw. pro Jahr 774,00 Euro. Bei den Durchschnittspreisen wurde von einem Tagesbedarf von 50 IE ausgegangen.


    Quelle:http://www.diabetes-union.de/w…-die-kosten-fuer-insulin/



    Bei diesen Kosten keimt in mir die Vermutung, dass er seine Diabetis leichtfertig ignoriert hat, es sei denn, er lebt mit extrem wenig Geld auf den Phils, so dass er sich das Insulin nicht leisten konnte.

    Die Preise von 3-6000 k Php gelten bestimmt für einen Patienten mit einem funktionierenden Shunt. Ein Shunt ist der Dialysezugang am Arm, da werden operativ Vene und Arterie am Arm miteinander verbunden, Ziel ist, den Blutfluss zu erhöhen, damit die Dialyse effektiv stattfinden kann. Dieser Shunt wird dann jeweils für die Dialyse mit 2 Nadeln punktiert. Ein Shunt braucht nach der OP ca. 6 Wochen, bis dass er ausgereift und benutzbar ist.


    Ich gehe davon aus, dass er noch keinen Shunt besitzt, dann muss ein anderer Zugang geschaffen werden. Dazu wird ein sogenannter Demers Katheder in die Halsschlagader gelegt. Das ist wesentlich aufwendiger als die Punktion einen Shuntes, von daher ist es logisch, dass hier höhere Preise aufgerufen werden. Ob 20000 Php gerechtfertigt sind, kann ich allerdings nicht beurteilen.


    Bei einer schweren und unbehandelten Diabetis, dazu noch einhergehend mit einer Niereninsuffizienz, genügt es, sich den Zeh leicht anzuschlagen, und es entsteht eine nicht heilende Wunde. Dass so ein Patient vor einer Amputation dialysiert wird, ist medizinischer Standard, er soll die OP ja überleben.

    Glaube aber, dass er ohne jegliche Versicherung und nur mit wenig Rücklagen das kaum überleben kann!


    Das glaube ich nicht nur, ich weiss es. Und auch wenn er gute Rücklagen hätte, wären sie bei dieser Erkrankung viel zu schnell aufgebraucht. Bei einer Nierenschädigung durch Diabetis können sich die Nieren nie wieder erholen. Da braucht man richtig viel Kohle oder eine anständige KV.

    In DE werden pro Dialyse 189,-€ abgerechnet. Das wären umgerechnet 11340 Peso.
    Preise für die Hämodialyse auf den Phils kenne ich nicht, ich hatte mich in 2012 über die Kosten der Bauchfelldialyse informiert. Da wurden vom Apotheker monatliche Materialkosten von 100.000- 120.000 Peso genannt. Inzwischen kenne ich einige Materialpreise hier in DE und muss sagen, das ist viel zu viel.


    In Folge der Diabetis wird bei dem Expat eine chronische Niereninsuffizienz entstanden sein. Um ausreichend zu entgiften sind 3 Dialysen pro Woche mit mindestens 4 Stunden effektiver Dialyse notwendig, am besten sogar 5 Stunden. Nur 2x Pro Woche ist das Überlebensminimum, hat dann aber nichts mehr mit Lebensqualität zu tun, Folgeschäden sind vorprogrammiert und die Mortalität hoch.


    Zu den reinen Dialysekosten kommen dann noch die Medikamente, bei mir sind es gut 1000,-€/Monat, dazu Arzt und Laborkosten. Da kommt einiges zusammen, ab und an kommt noch ein Krankenhausaufenthalt dazu.
    Auch mit einer guten Rente ist das nicht zu schultern.


    @ Tanduayice
    Wenn dein Bekannter es möchte, darf er mich gerne kontaktieren. Ich kenne mich inzwischen ganz gut aus, mache auch hier in DE Beratungen für Dialyse Neuanfänger, die mir mein Doc schickt und am Infostand unserer Nierenselbsthilfegruppe. Ernährung ist z.B. ein ganz wichtiges Thema, da kann man viel falsch machen, was dann wieder zu enormen Folgeschäden führt.


    Letztens hat mir mein Ex-Mann erzählt, dass die Filipinas, und er kennt inzwischen wohl einige, Krankheiten wie Niereninsuffizienz einfach nicht verstehen. Es fehlen die anatomischen Kenntnisse. Sie glauben eher an die Wunderwirkung diverser Pülverchen, für die bei Facebook geworben wird. Von daher ist es fraglich, ob man seiner Frau vermitteln kann, was jetzt zu tun ist.



    Übrigends, Diabetis und Bluthochdruck verursachen 2/3 aller chronischen Niereninsuffizienzen, deshalb unbedingt auf eine gute Einstellung achten und es nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    der engere kontakt zu nachbarn , auch im weiteren sinne , ist meiner meinung nach eine der wichtigsten voraussetzungen für ein dauerhaftes leben hier .

    Das hab ich auch als Urlauberin so erlebt. Wir hatten ja jedes Jahr für 3 Monate ein Haus gemietet, jedesmal woanders. In einem Jahr hatten wir einen super Kontakt zur Nachbarschaft, oft zusammengehockt, uns gegenseitig eingeladen und viel Spass gehabt. Einmal sind wir unangekündigt über Nacht weggeblieben, da haben die sich sorgenden Nachbarn tatsächlich ihren Hund vor unserer Tür angebunden, damit der sie alarmiert, falls uns jemand beklauen sollte.
    Anderes Jahr, anderes Haus, mit der Nachbarschaft keine engen Kontakte knüpfen können. Das Gate stand nur ein paar Minuten unbeaufsichtigt offen, schon fehlte ein Wagenheber, der im Hof stand.

    Lieber 300,


    dass Du eine große Klappe hast, weiss ich ja :D Es ist mir trotzdem ein Rätsel, wie du diese Monstren bewältigst. Hast Du nicht mal ein aussagekräftiges Foto von diesem, mir unerklärlichem Vorgang :floet :Rolf

    Danke für die Anregung. Jetzt weiss ich endlich, was ich mit den Entenschenkeln mache, die sich noch von Weihnachten her in der Truhe rumtreiben.
    Ausser Karotten kann man auch gut andere Gemüse mitgaren und so immer wieder neu variieren.

    mit selbstgekochtem Essen kann man offensichtlich bei Filippinos immer punkten!

    Jein, meine leckeren, würzigen Spaghetti Bolognese wurden kaum angerührt trotz erst großer Vorfreude. Für ihren Geschmack fehlte der Zucker.

    Diesen Landsmann durften wir auch kennenlernen. Hatten das Haus von DE aus für 3 Monate gemietet, es aber nicht lange ausgehalten. Auch ausgiebige Putzorgien konnten den Zustand nicht wirklich verbessern, 2 Zimmer waren gar nicht nutzbar, da verwanzt.


    Der Typ ist ein gutes Beispiel für einen ach so smarten Deutschen. Mit Geld auf die Phils ausgewandert, gebaut und in ein Business investiert, natürlich auf den Namen seiner Frau. Dummerweise konnte er seine Finger nicht von den hübschen Mädels lassen, seine Frau war davon nicht gerade begeistert. Sie hat alles einkassiert was sie kriegen konnte.


    Mit dem Rest hat er noch verschiedenes probiert, unter anderem diese Bar auf Stelzen. Leider ohne Genehmigung, braucht man auf den Phils ja nicht :mauer Die Nachbarn waren wohl nicht so begeistert, jeden Abend Hullygully bis spät in die Nacht, und das war dann das Ende der Bar.


    Interessanterweise sind wir jedesmal reingefallen, wenn wir ein Haus von einem Deutschen gemietet hatten, bzw mieten wollten. Hohe Mieten, aber schlechte Qualität.

    Bei 2%iger Rentenerhöhung und 3,1 % Inflation hat der Rentner weniger Geld zur Verfügung. Ob der günstige Wechselkurs so bleiben wird kann man nicht wissen und auch nicht damit kalkulieren.
    Und um bei dem Beispiel von Nordwest zu bleiben, die 2%ige Rentenerhöhung macht bei 1500,-€ 30,- aus. Er zahlt schon 2000,-Peso mehr für seinen Warenkorb. Wieviel Euro sind das denn? Preissteigerungen in anderen Bereichen sind da noch nicht mitgerechnet, z.B. Wasser, Strom, Dünger für den Garten oder Material fürs Haus.



    Obst und Gemüse hab ich immer auf dem Markt gekauft, nachdem ich mich etwas auskannte auch keinen Langnasenzuschlag akzeptiert. Die Supermarktqualität konnte mich als Gärtnerin nur sehr selten überzeugen.

    2% Erhöhung auf eine 1500€ Rente sind doch mehr als 20% Erhöhung auf irgendwelche Produkte die kaum mehr als 100 Peso kosten. Bei seinem konkreten Fall wären es ja "angeblich" ca. 2000 Peso Mehrkosten pro Monat für den Einkauf.

    Wieso "angeblich"? Forenmember Nordwest schreibt immer sehr fundierte Beiträge, für mich gibt es keinen Grund, an seinen Angaben zu zweifeln.


    Vor 4 Jahren hab ich für gute Mangos 60-70 Peso/Kilo bezahlt. Jetzt wurde mir berichtet, dass im letzten Jahr der Preis auf 150-160 Peso gestiegen ist. Dafür muss eine kleine Verkäuferin einen Tag lang arbeiten. Mein persönlicher Warenkorb, wenn ich noch in Dumaguete wäre, würde sich auf einen Schlag um 1000,-Peso/Monat verteuern. Nur für heimisches Obst.

    über was für Beträge reden wir hier eigentlich ?

    Für jemanden, der schon in jungen Jahren soviel Geld zur Verfügung hat, dass er nicht mehr arbeiten muss, mögen das alles Peanuts sein.
    Für jemanden mit einer überschaubaren Rente, noch dazu mit der Verantwortung für eine Familie, ist eine Preissteigerung von 20% ein ernstzunehmender Posten.

    hier wird die Goldwaage wohl mit Bügeleisen geplättet..

    Was kein Wunder ist.
    Du hinterlässt hier sehr oft für uns Leser schwer verständliche Postings. Mir kommt es so vor, als würdest du schreiben, was dir spontan durch den Kopf geht. Für jemanden, der nicht gerade neben dir steht und dich bei deinem Tun beobachtet, oft nur schwer nachzuvollziehen. Logisch, dass dann spöttische Kommentare kommen, sobald bei uns der Aha Effekt eingesetzt hat.


    Im Anfangsposting hast du noch von einem kleinen Restaurant geschrieben. Nach und nach kam, garniert mit lustigen Verschreibern, dann raus, dass es sich um eine Nummer kleiner, um eine Eatery handelt.
    AHA- und die Kommentare sprudeln :Rolf


    Und jetzt pack bitte die beleidigte Leberwurst wieder in den Kühlschrank.


    Und versuch einfach mal, mit uns so zu kommunizieren, dass wir es auch ohne hellseherische Fähigkeiten verstehen können, danke.

    Liebe German Joy,


    mich würde mal interessieren, wieviele deiner Freundinnen arbeiten und damit zum Familieneinkommen beitragen.
    Und auch ob es zu wenig Haushaltsgeld gibt oder Taschengeld oder Geld für die phil. Familie.


    Und wenn du dich beklagst, dass dein Mann zu sehr auf deine Mutter hört, bisher hab ich gedacht, es gehöre zur guten philippinischen Erziehung, die Eltern zu achten und auf sie zu hören und ihren Rat zu befolgen. Demnach wäre dein Mann einfach nur gut erzogen.