So lange man sich auf eine evtl. zwei Inseln beschränkt, geht es noch mit der Reiserei. Vor allem, wenn man von den intl. Flughäfen auf den Philippinen direkt hinfliegen kann. Aber sobald man nur noch mit Boot oder Schiff hinkommt, wird es zeitfressend. Oder wenn man über eine Zweitinsel umsteigen muss, um die Zielinsel zu erreichen.
Manchmal schafft man es, das Ziel noch am gleichen Tag zu erreichen, wenn man spätestens um Mittagzeit im intl. Flughafen ankommt. Dann erreicht man normalerweise die diversen Busse, Anschlussflüge oder -Schiffe noch. Aber schon ab 16 Uhr abends kann es sein, dass man zuerst noch übernachten muss, um weiterreisen zu können.
Was die Infrastruktur betrifft, kommt es sehr auf die Gegend an. Negros Oriental Jahr 2007 war die Hauptstrasse von Dumaguete nach Tayasan eine Katastrophe mit Schlammpisten usw. Jahr 2023 war die Strecke eine Topstrasse.
Ormoc City hat eins der zuverlässigsten Stromnetze auf den Philippinen dank Geothermikkraftwerken. Mobiles Internet war 2023 wesentlich besser als 2019 gewesen. Hatten nur an wenigen Orten kaum oder keinen Empfang. Bei den Unterkünften hatten wir Glück und anständige Zimmer mit funktionierendem WLAN gehabt. Und gute Unterkünfte werden unter Freunden auch weitervermittelt. In den Provinzen draussen muss man bei den Unterkünften aber leider den Schrott nehmen, weil es häufig nur Bruchbuden gibt. Und wie schnell alles zerfallen kann, hatte ich an einem Resort in Tayasan gesehen. Das wurde von einem Deutschen geführt und war recht gut. Paar Jahre später war der Zustand noch OK gewesen. Der Deutsche war nicht mehr da, weil er aus medizinischen Gründen nach D zurück musste, um sich behandeln zu lassen. Dann kam das Erdbeben in Negros und das Geld fehlte dann, um ein paar der Bungalows zu reparieren. So stiegen wir 2019 woanders ab.
Es muss auch gesagt werden, dass es Pinoys gibt, wie wissen, man ein Resort richtig führt und auch Kundschaft haben. Doch diese Perlen verschwinden manchmal im Haufen Schrott.