Posts by Kiara

    Danke an alle! Ich habe alles gelesen, auch wenn ich nicht auf jedes Posting eingehe. Ihr habt mir auf jeden Fall sehr geholfen :pleased

    Ist die Mutter im Grundbuch drin? Dann geht das Haus für die Schulden drauf

    Nein, sie steht nicht im Grundbuch (und besitzt auch kein Auto oder sonstige Wertgegenstände). Gerade weil es keine lieblich-partnerschaftliche Beziehung ist, hat mein Vater hier klare Grenzen gesetzt. Es gibt auch kein gemeinsames Konto. Meine Mutter hat das, was sie sich mit ihrer Arbeit erarbeitet hat und kann damit tun und lassen was sie will. Das Ergebnis ist bekanntlich nicht so dolle.

    Hallo,


    es sind Deine und Deines Vaters Schulden schon jetzt. Der Vertrag regelt nur den Pflichtanteil bei Ableben? Der Pflichtanteil kann auch Schulden sein. Das Haus wird wahrscheinlich mehr wert sein als die Schulden.

    Der Pflichtteil, auf den meine Mutter verzichtet, betrifft das Ableben meines Vaters. Er hat keinerlei Schulden. Meine Mutter hat zu ihrem Kredit eine Pflichtversicherung abgeschlossen, die (angeblich) besagt, dass die Schulden nach ihrem Ableben nicht auf mich übergehen und selbst wenn das der Fall wäre, würde ich die Erbschaft einfach nicht annehmen. Meinen Vater dürfte das solange sie lebt nicht betreffen, da er nicht als Gläubiger angeführt ist. Ich muss mir den Vertrag mal ansehen.

    Wenn der Kredit deiner Mutter unbesichert ist und auch dein Vater über eine Bürgschaft nicht für den Kredit mithaftet, würde ich einen Schuldnerberater empfehlen. In D. wäre dann eine Privatinsolvenz zu überlegen. Wie es in Österreich gesetzlich geregelt ist, weiß ich nicht.

    Danke, Schuldnerberater ist eine gute Idee, ich habe direkt einen Termin ausgemacht und werde sie dazu begleiten.

    Du musst ihr die Privatinsolvenz schmackhaft machen. Bei dem Kredit und dem Einkommen ist das dringend anzuraten.

    Hat ein Arbeitskollege von mir auch gemacht, als er von einem Geschäftspartner gelinkt wurde und dabei war sein Gehalt deutlich höher und die Schulden mit 50k auch weit weniger. Zudem ist er auch erheblich jünger gewesen, hätte also die Schulden locker zahlen können.

    Mit der Privatinsolvenz ist deine Mutter in 6 Jahren schuldenfrei und dabei bleibt ihr genügend Geld für ein würdiges Leben.


    tbs

    Ich werde mich dazu einlesen bzw. den Schuldnerberater fragen. So wie ich die Lage einschätze, hätte sie mit der Privatinsolvenz bzw. den vielen Gerichtswegen kein Problem.

    Das Problem sieht sie mittlerweile ein. Die vielen schlaflosen Nächte, in denen sie sich die letzten Monate darüber sorgte und grübelte, wie sie letztendlich (über)leben soll, haben letztendlich dabei geholfen. Ich habe sie heute auch gefragt, wie sie denn Geld in die Philippinen schicken will, wenn sie nichtmal genug für Essen und Medikamente hat. Ihre Antwort lautete "Dann bekommen sie nichts mehr, sie sind alt genug." - ihr einziger Wunsch ist es, alle paar Jahre die Heimat zu besuchen, was derzeit utopisch klingt aber trotzdem verständlich ist. Falls es mit der Schuldnerberatung klappt und z.B. niedrigere Kreditraten ausgehandelt werden können, könnte sie monatlich ein wenig wegsparen und sich damit ihren Urlaub leisten. Anderen Luxus gönnt sie sich tatsächlich nicht.
    Ich werde mich erkundigen, ob es eine Möglichkeit gibt, das Bankkonto meiner Mutter zu verwalten. Es fühlt sich nur etwas seltsam an, dass ich mich als Tochter um ihre Geldangelegenheiten kümmern muss. Man sollte meinen, dass es umgekehrt mehr Sinn macht.

    Vielen Dank! Ich denke neben dem Philippinischen System und der dazugehörigen Denkweise (utang na loob, nur im "heute" leben) scheinen auch die Banken nur an ihren eigenen Gewinn gedacht zu haben. Man sollte meinen, dass die Bonitätsprüfung ein Kreditgesuch ablehnen würde oder ihr niemals ein Dispo von 6.000 Euro gewährt wird, das war aber leider nie der Fall. Trotzdem habe ich die Hoffnung, dass es mit der Schuldenbelastung besser wird.

    Danke für den Hinweis, ich werde mich dazu beim Notar erkundigen. Beim Unterschreiben bzw. Aufsetzen des Vertrags wurde sie nicht über mögliche Schulden gefragt. Gemäß Erbrecht in AT würde ihr normalerweise 1/3 des Hauses (+lebenslages Wohnrecht) zustehen, während mir 2/3 gehören. Von daher wäre das Haus nicht komplett weg, weil die Mehrheit mir gehört und ich mir nicht vorstellen kann, dass die Bank mir etwas wegnimmt, obwohl ich in keinem der Kreditverträge stehe. Aber daran denke ich noch nicht, mein Vater ist für sein Alter sehr fit und bleibt uns sicherlich noch viele Jahre erhalten =)

    Hallo zusammen!

    Ich habe leider kein passendes Unterforum gefunden, da es sich nicht direkt um ein Problem handelt, das die Philippinen als Ort betrifft, sondern um jemanden, der seit knapp 40 Jahren in Österreich wohnt. Es geht also um meine Mutter (60 Jahre), die nicht mit Geld umgehen kann. Das alles fällt ihr nächstes Jahr auf den Kopf und ich suche einen Weg, ihr zu helfen, ohne ihr Geldproblem bzw. ihren seltsamen Lebensstil zu unterstützen.

    Grundsituation:
    Meine Mutter erhält derzeit ein Gehalt von 1.200 netto monatlich als Küchenhilfe und schickt seit Jahren 350 Euro pro Monat an die Familie ihrer verstorbenen Schwester in Manila. Das sind ihre 2 erwachsene Neffen, die knapp 40 und verheiratet sind + je ein Kind im Grundschulalter haben. Beide Familien arbeiten Vollzeit. Auch eine Nichte unterstützt sie hin und wieder, weil diese als Hausfrau ganz viel Zeit hat, mit meiner Mutter täglich auf Facebook zu schreiben und Bilder von ihren Kindern zu schicken (meine Mutter liebt kleine Kinder).
    Nächstes Jahr geht meine Mutter in Rente und erhält knapp 800 Euro netto, da sie hier in Österreich nur ca. 20 Jahre Vollzeit berufstätig war. Davor war sie Hausfrau und kümmerte sich um mich (30, weiblich). Ich habe schon geahnt, dass es ihr finanziell nicht so gut geht, weil sie ständig davon redet, dass sie darauf hofft, im Lotto zu gewinnen und ihre letzten paar Euros in die wöchentlichen Lottoscheine steckt. Also sprach ich sie darauf an und da wurde mir erst das gesamte Ausmaß bewusst:

    • Sie hat derzeit einen offenen Kredit von 60.000 Euro, der noch 10 Jahre läuft. Monatliche Rate knapp 500 Euro, dazu noch die dazugehörige Pflichtversicherung.
    • Ihr Dispo ist komplett ausgeschöpft (5.000 Euro!) und sie kann keinen Cent abheben. Sie ist sogar stolz darauf, wenn sie am Monatsersten frühmorgens zum Geldautomaten geht und dabei "schneller als die Bank" ist und Geld abheben kann, bevor die "Bank es wegnimmt" (abbucht).
    • Abfindung bei Rentenantritt erhält sie nächstes Jahr knapp 9.000 Euro, behält davon aber nichts, weil sie seit Jahren ihrem ehemaligen Chef (mit dem sie befreundet ist) knapp 10.000 Euro schuldet und diese zurückzahlen will/muss.
    • Trotzdem hofft sie, bald wieder ihre Heimat besuchen zu können, idealerweise jedes Jahr

    Kurzum, meine Mutter kann mit Geld nicht umgehen und mit ihren 60 Jahren erwarte ich hier leider nicht viel Besserung. Sie hat eine Metallherzklappe und geht ohnehin davon aus, keine 10 Jahre mehr zu Leben. Vielleicht lebt sie deswegen so verschwenderisch. Erkläre ich, wo sie Geld einsparen kann, schaltet sie direkt auf Durchzug bzw. wechselt das Thema. Oder straft mich tagelang mit Schweigen,- leider typisch philippinisch. Man kann sich also ganz einfach ausrechnen, dass sie mit den 800 Euro Rente nicht auskommen wird, da schon 500 für den Kredit wegfallen, ihr Dispo wohl auch Zinsen verlangt und sie neben Essen/Trinken/Handyrechnung auch Geld für Medikamente (ca. 100 pro Monat - Insulinpen, Marcumar, Asthma-Medikamente, Rheuma-Spriten) ausgeben muss. Zugtickets und "Freizeitgeld" sind noch nicht einmal einkalkuliert. Oh, das Haus kostet natürlich auch alle paar Monate Geld (Strom, Versicherungen, Kanal, etc). Und NATÜRLICH will sie auch weiterhin Geld in die Philippinen schicken, auch wenn 350 Euro wie bisher Gott sei Dank nicht mehr möglich sind :dontknow


    Minimale Verbesserung

    Mittlerweile hat sie begriffen, dass sie nächstes Jahr finanzielle Probleme haben wird (deswegen wohl auch die Lottoscheine), und wird nun die von ihr seit knapp 25 Jahren gemietete Wohnung in Central Manila (Sta Cruz, ca. 8000 Php ohne Aircon/Strom/etc) an einen der Neffen abgeben bzw. komplett weggeben. Bis vor ein paar Jahren wohnte ihre Schwester darin und nach deren Ableben nutzte meine Mutter die Wohnung während des Urlaubs, also nur alle paar Jahre. Die Neffen schlafen alle paar Nächte dort, da die Wohnung sehr zentral gelegen ist, daher werden sie die Wohnung vermutlich übernehmen und ggf. weitervermieten.


    Unsere Familiensituation
    Ich bin hin- und hergerissen. Zum einen möchte ich ihr zumindest ein wenig helfen, aber auf keinen Fall monatlich Geld überweisen. Sie hat an ihrer Misere selbst Schuld. So hat sie mir als Kind ohne zu Fragen mein Sparbuch leergeräumt (oder wie sie es nannte: Geld nur ausgeliehen), aber Gott sei Dank nach einem Streit mit meinem Vater zurückgezahlt. Auch habe ich ihr vor einigen Jahren 10.000 Euro gegeben, um ihren Kredit abzubezahlen und ihr im Gegenzug das Versprechen abgerungen, dass sie a) nie wieder einen Kredit aufnimmt und b) ich ihr mit dieser Geste nichts schulde und sie mich niemals um Geld fragen soll. Einen neuen Kredit hat sie ein halbes Jahr später aufgenommen. Es gab somit viele Enttäuschungen. Es klingt vielleicht, als ob sie ein schlechter oder ungebildeter Mensch ist, dem ist aber nicht so. Sie ist fleißig, hat ihr Leben lang viel gekämpft und hart gearbeitet, ABER sie ist zu gutherzig und kann einfach nicht mit Geld umgehen. Sie gibt das Geld kaum für sich aus, sondern fast immer für andere und der Großteil der Schulden stammen von den Krankenhaus- und Beerdigungskosten ihrer verstorbenen Schwester (jahrelang Diabetes, viele Krankenhausaufenthalte, Operationen, später auch Dialyse). Auch hat sie geholfen, ihren beiden Neffen eine Ausbildung zu ermöglichen, weswegen beide nun zum Mittelstand gehören und für die Philippinen sicher kein schlechtes Leben führen (auch wenn es weit vom Luxus entfernt ist). Für sich selbst kauft sie hin und wieder ein T-Shirt bei Kik oder gönnt sich eine Papaya aus dem Supermarkt. Auch mir nimmt sie immer mal wieder Kleinigkeiten mit, um mir eine Freude zu machen. Ich habe mit ihr tatsächlich ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Wir leben im selben Haus, sie mit meinem Vater im Erdgeschoß und ich mit meinem Mann im ersten Stock. Seit ich denken kann, führen meine Eltern eine Art Zweckbeziehung oder Wohngemeinschaft. Ich war damals ein "Unfall", wodurch mein Vater meine Mutter heiratete und sie mir zuliebe bis dato zusammen blieben, allerdings in getrennten Schlafzimmern schlafen und auch generell nichts Pärchenhaftes an sich haben. Sie haben sich aber damit arrangiert und die Hausarbeit aufgeteilt sowie ihre eigenen Gehälter. Somit weiß mein Vater (75 Jahre) nichts von den Geldproblemen und würde ihr auch nicht helfen, wenn dem so wäre. Es ist auch so, dass ich das Haus eines Tages alleine erben werde, da meine Mutter lt Vertrag freiwillig auf ihren Pflichtanteil verzichtet. Auf diese Art wollte sie meinem Vater beweisen, dass es ihr schon immer nur um ihre Tochter und nicht ums Geld geht. Mein Mann und ich haben wiederum beschlossen, dass wir -wenn dieser Tag irgendwann kommt- meine Mutter bis zu ihrem Lebensende mietfrei im Haus leben lassen. Aber bis dahin dauert es hoffentlich noch viele, viele Jahre! Also eine etwas seltsame Familiensituation, auch wenn alles friedlich und geregelt ist.


    Eine Lösung?

    Da ich sie nicht verarmen lassen kann/will, ihr nach den letzten Enttäuschungen aber auch nicht einfach so Geld in die Hand drücken möchte (denn auch ich arbeite hart für mein Geld), habe ich nun überlegt, ob ich mir von meiner Mutter in Haus & Garten helfen lassen soll, sobald sie in Rente ist. Ich hatte ihr gegenüber nämlich erwähnt, dass mein Mann und ich uns in nächster Zeit stundenweise eine Haushaltshilfe suchen wollen und sie meinte, dass sie das für uns kostenlos machen könnte und wir das Geld lieber sparen sollen (wie gesagt, sie ist zu gutherzig). Bisschen Wäsche, Staubsaugen, Abwasch, Gemüsebeet düngen/gießen oder kleine Botengänge (Briefe zur Post, Medikamente abholen). Im Gegenzug dachte ich daran, ihr dafür Gutscheine zu geben, beispielsweise für den örtlichen Supermarkt und/oder die Apotheke. Also Orte, an denen sie sowieso jeden Monat Geld ausgeben muss. Vielleicht auch für ihr Lieblingscafé, damit sie ein wenig entspannen kann. So käme sie auch gar nicht auf den Gedanken, einfach weniger zu essen und das übrige Geld in die Philippinen zu schicken (das passierte, als sie noch Hausfrau war und von meinem Vater nur Taschengeld erhielt). Was sie letztendlich mit dem Geld macht, was auf ihrem Konto liegt, ist natürlich ihre Sache. Wenn tatsächlich etwas übrig ist, kann sie ruhig alles wegschicken oder für den nächsten Urlaubsflug sparen, da mische ich mich überhaupt nicht ein.

    Fragen:
    - Denkt ihr, dass das eine gute Lösung ist?
    - Welcher Betrag wäre monatlich angebracht?
    - Welche Gutscheine oder Möglichkeiten gäbe es noch?
    - Hätte meine Mutter als Rentnerin noch immer die Möglichkeit, ihren Kredit aufzustocken? Ich hoffe, dass das nicht möglich ist und sie nun in Ruhe abbezahlen kann.


    Freue mich natürlich auch über sonstige Tipps und Hinweise! :pleased

    Ich lese die Beiträge sehr gerne mit und finde sie richtig interessant! Nur eine Frage habe ich, wofür steht denn "mein GM"? Ich denke, dass damit die Gattin gemeint ist oder General Manager, aber weil ich es nicht genau weiß, ersetzt es meine innere Stimme beim Lesen ganz automatisch mit "Mein Großmütterchen", was die Geschichte durchaus noch heiterer macht ;)

    wo finde ich den Eintrag bei Fb?

    Lieber Alt-Sheriff, wie wäre es, wenn du die Fragen der anderen User beantwortest, statt nach Monaten zurück zu kommen und eine Frage zu stellen? Geben und Nehmen! Hier die Frage, die du wohl übersehen hast:


    Hi Sheriff,


    Wow das sind ja mal Info's. Kanntest du Ihn persönlich oder darf ich fragen woher du diese Infos hast?
    Mittlerweile, da sich ja auch Leute aus anderen FB Gruppen gemeldet hatten, scheint der ordentlich Dreck am Stecken zu haben.


    Grüße Chris

    Und hier der FB Link, nach dem du gesucht hast.

    Vielen Dank euch allen!
    Ich werde mich wohl zwischen Thailand, Hongkong und Bali entscheiden müssen, die sind für mich am Interessantesten. Der Familie ist es nicht weiter wichtig, bzw. trauen sie sich nicht, ihre Präferenzen zu nennen, weil sie eingeladen werden ("Everything is ok for us, we are just happy to be with you!"). Wenn es etwas Schönes für die Kids zu erleben gibt und die Erwachsenen etwas Abwechslung zum Stress & der Luft in Manila bekommen, sollten eigentlich alle glücklich sein :yupi


    Danke nochmal :)

    Hallo zusammen!


    Ich hoffe der Titel ist so halbwegs verständlich. Mein Mann und ich würden gerne mit meiner Mutter und meinen beiden Cousins + deren jeweilige Frau & je 1 Kind (alle Philippiner) Urlaub machen. Insgesamt werden wir etwa 9 Leute sein, je nachdem ob alle Zeit dafür haben. Grund ist einfach, dass mein Unternehmen seit einiger Zeit gut läuft und ich es schön fände, mit meinen Verwandten in einem Land zu sein, das zur Abwechslung nicht nur mir fremd ist und wo alle zusammen etwas zu entdecken haben. Da ich davon niemanden zu meiner damaligen Hochzeit in Österreich einladen konnte, ist das einfach eine schöne Möglichkeit, mit allen etwas zu unternehmen. Diese Verwandten sind die einzigen, die immer zu meiner Mutter standen; haben auf mich aufgepasst; haben nie nach Geld gefragt und haben alle seit Jahren einen Bürojob =)


    Da Europa dafür (leider) wegfällt, weil es Visumstechnisch zu kompliziert ist, suche ich nach Alternativen in der Nähe von den Philippinen. Es wäre schön, wenn alle ohne große Probleme einreisen könnten. Soweit ich in der Liste sehe, sprechen mich Hongkong, Thailand, Malaysia und Indonesia an. In Hongkong gibt es sogar ein Disneyland und in den anderen Ländern bestimmt ein paar schöne Strände (auch wenn diese nichts besonderes sind, wenn man in PH lebt).


    Habt ihr vielleicht ein paar Empfehlungen für mich? Vielleicht hat hier schonmal jemand Urlaub mit der Liebsten gemacht, als sie noch keine EU-Staatsbürgerschaft hatte.
    Budget ist erstmal nicht so wichtig, es muss kein Luxusurlaub werden, aber alleine durch Sightseeing & Co kommt sowieso einiges zusammen. Nur Dubai wäre bei dieser großen Gruppe zu teuer, aber die anderen Länder scheinen vergleichsmäßig um einiges günstiger zu sein :peinlich


    Vielen Dank :pleased

    du bist doch keine philippina, also warum solltest du auch tagalog lernen ;)
    somit nein und keine.


    Huch, nun stehe ich ein wenig auf dem Schlauch. Der Thread heißt doch "Wir erziehen unser Kind zweisprachig Tagalog und Deutsch, WER noch" und da ich ein Kind aus einer exakt solchen Verbindung bin, dachte ich es passt und meine Frage würde Sinn ergeben. Mein Fehler, falls ich etwas falsch verstanden habe ?(

    wenn sie 3500 Euro netto monatlich verdient , ist eine spende von 350 wohl kein ding.
    hat sie weniger , ist sie schön doof in meinen augen. wie so viele die selber keinen knopf an der jacke haben aber geld schicken ohne ende.


    Da hast du natürlich recht. In ihrem Fall verdient sie netto gerademal 1200 Euro, zahlt noch einige Kredite ab und dann gibt es noch die monatlichen Überweisungen in die RP. Für gewöhnlich hat sie bereits am Anfang des Monats gerademal einen zweistelligen Betrag für sich selbst übrig. Sämtliche Versuche, sie davon zu überzeugen, mehr zu sparen, prallen an ihr ab. Zumindest sieht sie allerdings ein, dass sie keine weitere Kredite bei der Bank oder Freunden nimmt, da sie in 2 Jahren in die Rente geht und sich ihr Einkommen weiter verringern wird. Für dieses Jahr konnte ich sie zumindest überzeugen, den jährlichen Heimaturlaub auszusetzen, was schonmal ein riesiger Fortschritt ist ;)

    Lohnt es sich denn überhaupt noch, Tagalog zu lernen? Welche Vorteile hat es?


    Mein Vater hatte meiner Mutter verboten, mit mir auch nur ein Wort Tagalog zu sprechen, daher bin ich deutschsprachig aufgewachsen. Englisch lernte man in der Schule, das habe ich über die Jahre selbst soweit verbessert, da ich beruflich mit Menschen aus verschiedensten Ländern zusammenarbeite. Aber bis heute hat es mir nie gefehlt, Tagalog sprechen zu können. Als Kind war ich oft auf den Philippinen im Urlaub und auch heute fliege ich alle paar Jahre dorthin. Ich habe allerdings den Eindruck, dass sich hauptsächlich ärmere Menschen an dieser Sprache festklammern, während viele andere Englisch bevorzugen. Ich meine gelesen zu haben, dass es sowieso die offizielle Amtssprache ist, von daher macht das natürlich Sinn. Selbst wenn meine Mutter (eine Philippinin) einkaufen ging oder jemanden etwas auf Tagalog fragte, wurde ihr auf Englisch geantwortet. Die Sprache scheint langsam auszusterben, zumal es viele technische Begriffe in dieser Sprache gar nicht gibt und in vielen Teilen des Landes komplett andere Dialekte gesprochen werden. Soweit ich gehört habe, sind diese Dialekte komplett verschieden und nicht mit hochdeutsch-bayrisch vergleichbar, das man mit ein wenig Fantasie doch noch versteht :D

    Meine Mutter ist Filipinin und schickt jedes Monat um die 350 EUR dorthin. Keine Ahnung, wofür das alles genutzt wird, unter anderem für Miete, Strom, Nahrung und so. Sie kümmert sich um die Familie ihrer Schwester, 2 Söhne + deren Frauen und je ein Kind. Es gab noch einen dritten Sohn, der arbeitet allerdings in Dubai und ist seitdem extrem arrogant geworden, sogar den Kontakt hat er abgebrochen. Vermutlich hält er sich für etwas besseres, weil er als Musiker einer Hotelbar in Dubai arbeitet und sich einen Audi auf Leasing geholt hat. Die anderen beiden sind teil der Mittelklasse und arbeiten hart. Auch deren Frauen sind berufstätig, von daher scheinen alle ihr Bestes zu geben. Leider hat sich auch meine Mutter in Schulden gestürzt, da ihre Schwester jahrelang Diabetes hatte und die letzten Wochen ständig im Krankenhaus war. Dialyse und ähnliches waren ebenfalls teuer, und dann gab es noch die Beerdigung. Aus der ganzen Geschichte könnte man glatt ein TV Drama machen.


    Aber gut, es ist ihr Geld und ob sie sich damit schicken Schmuck für sich selbst kauft oder es "spendet", ist ihre Sache. Von mir bekommt die Familie jedenfalls nichts und das wissen alle.

    Meine Familie hat dieses Jahr Parfum und Schokolade bekommen. Für die Kinder gab es Spielzeug aus dem Action, also sehr günstig. Über diese Geste haben sie sich immer sehr gefreut und sich dann am Ende des Urlaubs mit einem Souvenir bedankt. Dieses Jahr habe ich z.b. einen Spielzeug Jeepney und kleinere Arbeiten aus Holz bekommen. Während man zumindest bei mir Zuhause die Geschenke erst auspackt, wenn die Gäste gegangen sind, scheint es in den Philippinen andersrum zu sein. Die freuen sich, wenn sie beim Auspacken zusehen dürfen und sich der Beschenkte darüber freut. Mir macht es sehr viel Spaß, mir Geschenke zu überlegen. Einmal hatte ich eine Labyrinthbox gekauft und 1000 Peso darin versteckt. Anschließend mussten sie das Labyrinth mit einer Kugel absolvieren, um einen Schalter zu erreichen, der den Geldschein freigab :lock War ein großer Spaß für alle und (hoffentlich) kein allzu plumpes Geldgeschenk.

    Bisher habe ich bei diversen Essen mit der Familie nur ein einziges Mal jemanden Rülpsen gehört. Derjenige hat sich zwar nicht entschuldigt und ist nicht weiter darauf eingegangen, aber was solls, sowas kann schonmal passieren. Gepupst hat -Gott sei Dank- noch niemand, zumindest nicht hörbar. Schmatzen kenne ich schon eher, kann aber auch an der Konsistenz des Essens liegen. Das Kauen mit offenem Mund stört mich da mehr als die Geräusche. Gerade wenn man sich mit jemandem unterhält und sich währenddessen den Kauprozess von Nudeln ansehen darf oder die Stückchen sogar aus dem Mund fallen.... naja, nicht so mein Fall.


    Wie ist das denn bei den Chinesen? Ist es wirklich so schlimm? Ich bin dieses Jahr in Beijing auf eine DE-CN Hochzeit eingeladen und male mir gerade das schlimmste aus :halt

    Hallo zusammen!


    Meine Mutter ist in den Philippinen geboren und hat dort ein Haus, etwa 7 Stunden Nördlich von Manila in einem kleinen Dorf namens Zambales. Da sich kaum jemand um das Haus gekümmert hat, haben Taifun/Regenzeit das Dach über die Jahre kaputt gemacht. Gibt größere Löcher, in denen es reinregnet etc. Kaufen möchte das Haus so wie es ist niemand, daher möchte sie es reparieren lassen.


    Hier kommt das Problem an der Sache - da sie einen Großteil ihres Geldes in die Philippinen schickt und weeeeeit über ihrem Einkommen lebt, kann sie sich das nicht leisten und hat mich um Hilfe gebeten. Der ganze Spaß kostet angeblich ungerechnet 4.000 EUR und ist innerhalb eines Monats erledigt. Es muss Material gekauft und scheinbar das komplette Dach ersetzt werden. Das wird von einem Nachbarn mit seinen Leuten erledigt, der schon damals das Haus gebaut hat. Ist dieser Preis denn realistisch? Ein schriftliches Angebot oder gar einen Vertrag gibt es natürlich nicht, weil dort scheinbar "mündliche Verträge" üblich sind...


    Es sind über die Jahre leider viele Dinge geschehen, weswegen sich mein Vertrauen sehr in Grenzen hält und ich es leider nicht ausschließen kann, dass sie einen Teil des Geldes nutzt, um ihren Verwandten dort Geld zukommen zu lassen. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber sie hat mir schon als Kind mein komplettes Sparbuch leergeräumt (bzw. hatte sie das Geld "ausgeborgt" - ohne zu fragen), weil sie das Geld für irgendwas brauchte. Sie ist leider zu jedem großzügig, der ein wenig freundlich zu ihr ist und ihr nette Nachrichten schreibt. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie es böse meint, aber sie lässt sich eben sehr einfach ausnutzen, seufz.



    Viele Grüße,
    Kiara

    Ach du meine Güte, ich hatte nicht erwartet, dass es so schlimm ist. Ist denn wirklich die komplette Insel zu einem Mallorca-Klon geworden oder gilt das nur für bestimmte Bereiche?
    Eigentlich hatte ich für Januar das Shangri-La gebucht, um mich zu erholen... aber wenn überall massenweise Chinesen und Koreaner herumlaufen, hat sich das wohl erledigt ;(

    Ohje, meine Antwort kommt wahrscheinlich sehr spät, aber vielleicht hilft es doch noch jemandem. Das Potipot Gateway Resort ist ganz nett, war für mich aber dann doch zu teuer, um dort nochmal zu übernachten. Stattdessen war ich im Sunbloom Resort in Candelaria. Dieses ist günstiger aber doch recht einfach gehalten. Die Standardzimmer haben eine Art Steinwand, die nicht jedermanns Geschmack ist, allerdings gibt es dort auch andere Zimmertypen. Dort ist es schön ruhig, der Strand ist sauber und man hat ihn meist ganz für sich. Tagsüber kann man mit dem Boot hinüber nach Potipot, wobei die Insel auch nicht mehr wie vor einigen Jahren war. Viel Müll, hohe Preise und natürlich viele Besucher. Aber einen Besuch ist die Insel trotzdem wert.