Posts by tulang

    Ghostbuster, Du hast doch die vorhandenen Informationen nicht mal richtig gelesen, also troll Dich. Wenn Du das Angebot als nicht seriös ansiehst ist doch gut. Dann mach es halt nicht. Du scheinst auf einen Wunschtermin vermutlich noch mit Wunschairline zu spekulieren. Den mußt Du bitte selbst buchen. Du hast überhaupt nichts verstanden, weil Du eben nicht gelesen hast. Und dann statt zu fragen rumgeiferst. Noch mal, laß es einfach, sowohl dieses Angebot in Erwägung zu ziehen und noch viel wichtiger den Thread und das Forum mit dem Getrolle weiter kaputt zu machen.


    Hans27, die Antwort auf diese "unschuldige" Frage ist sehr, sehr viel komplizierter als Du es vermutest und hängt zum Beispiel auch sehr stark vom Zielland ab. Wichtig ist es für Deine Rolle in so einem "Mini-Projekt" aber nicht wirklich, weil das Alles für Dich vorbereitet wird. Diese Art von Kurieren fliegen wie auch weiter oben zu lesen jeden Tag durch die Luft, das ist etwas völlig Normales. Ich selbst habe in den drei Jahren vor Corona mindestens Hundert solcher Missionen gemacht. Beim Zoll in Frankfurt und München kommen/kamen (vor Corona) vermutlich jeden Tag eine Handvoll dieser Kuriere an, die Zöllner kennen die beteiligten Kurierfirmen. Die Firmen, für die die Güter bestimmt sind, kennt i.d.R. Jedermann, weil Weltkonzerne.


    Weil es vor drei Tagen um einen Flug nach DE ging und weil das für die meisten hier vermutlich interessant und am ehesten greifbar ist kann ich Dir gerne verraten, daß es bei Flügen in die EU im Grunde drei Fälle gibt 1) Selbstverzollung (unter 1.000€) 2a) Voranmeldung mit ATA-Nummer und Du gehst in Vorleistung und 2b) Voranmeldung mit ATA-Nummer und Firma zahlt direkt und 3) Du übergibst beim Zoll am roten Kanal die Ware an einen Zollbroker. Gibt vermutlich noch andere Spielarten, Zoll ist unglaublich komplex, aber das sind die drei Arten, die mir begegnet sind. Man bekommt in jedem Fall klare Anweisungen und an die muß man sich dann auch unbedingt halten!


    Wer also wie Ghostbuster zu faul oder zu doof zum Lesen ist oder Gott bewahre beides, der ist für den Job absolut ungeeignet! Und damit noch einmal der verzweifelte Appell an alle Labertanten und Trolle sich woanders zu tummeln und hier einfach die Fresse zu halten.

    Wer noch in PH ist und bereit in diesen Zeiten zu fliegen (gerne auch one-way zurück nach DE) kann sich bei mir bitte kurzfristig melden. Nähe zu Manila ist im Moment keine Voraussetzung mehr, selbst tiefe Provinz ist OK, solange Ihr noch irgendwie nach Manila kommen könnt.


    Es geht um eine konkrete Anfrage für Ende der Woche. Also bitte nur melden, wenn Ihr jetzt fliegen könnt.

    Wer noch in PH ist und bereit in diesen Zeiten zu fliegen (gerne auch one-way zurück nach DE) kann sich bei mir bitte kurzfristig melden. Nähe zu Manila ist im Moment keine Voraussetzung mehr, selbst tiefe Provinz ist OK, solange Ihr noch irgendwie nach Manila kommen könnt.

    Also, zum Einen gibt es Theorie und es gibt Praxis (und praktische Grenzen, an die die Bürokratie sicher stößt). Auch Once tappt mal wieder in die Falle zu sehr vom Normalfall auszugehen.


    Du behauptest, unsere Einreise sei (von Anfang an) auf Dauer angelegt. Beweise? Dürfte eine Behörde, die sich auf die Hinterbeine stellen wollte, schwer erbringen können, weil die eben zum Glück nicht in unsere Köpfe schauen können. Ohnehin bräuchte eine solche, unterausgelastete Behörde Informationen, die ihnen in der Form nicht zugänglich sind, um überhaupt aufmerksam und aktiv werden zu können.


    Wir haben ein Visum für die Mutter, das als Vorbereitung zur Übersiedelung gedacht ist. Mir ist jetzt nicht bekannt, daß sie sich strafbar machte, wenn sie das Visum nutzte, um sich innerhalb der gesetzten Frist ein Bild zu machen und eine Entscheidung zu fällen, ob sie wirklich hier bleiben will. Das Visum erlaubt es auch zu reisen, wovon wir ebenfalls Gebrauch zu machen gedenken, und ist dabei keinesfalls auf Deutschland beschränkt. Es ist auch mitnichten so, daß die Mutter zusammen mit dem Kind einreisen müßte. Mutter und Kind können völlig frei und unabhängig voneinander (ein)reisen. So unfrei ist Deutschland dann zum Glück doch noch nicht.


    Also können wir bitte diesen überkorrekten, vorauseilenden Gehorsam mal für eine Minute vergessen? Meine Partnerin bestimmt ihr Leben immer noch selbst.

    Wir sind noch nicht in DE. Bitte um eine Änderung des Visums ist bereits raus an die DBM. Hoffentlich antworten die bald, im besten Fall morgen am Montag.


    Den Grund hatte ich genannt. Das Kind ist ab Tag der Anmeldung schulpflichtig. Es ist noch nicht klar, wo wir schlußendlich landen. Daß wir mitten im deutschen Schuljahr umziehen ist schon dumm genug. Aber wir wollten halt nachdem die DBM unsere Planung mit Einschulung in DE vermasselt hat das Schuljahr hier in PH zu Ende bringen. Einen Tod mußten wir nun sterben, weil die Schulzeiten in DE und PH eben gar nicht synchron laufen.


    Im schlimmsten Fall geht er also zwei Wochen in Stadt X in die Schule, dann noch mal drei Wochen in Stadt Y und dann sind Ferien. Der Heckmeck muß aus meiner Sicht nicht sein, läßt sich aber eben nur umgehen, wenn wir uns erst anmelden, wenn 100% klar ist, wo Mutter und Kind am Ende wirklich bleiben werden. Eine Ausnahme von der Schulpflicht wird es aus dem Grund jedenfalls nicht geben.


    PS: Es ginge sogar noch blöder, weil bei uns nicht mal klar ist, welches Bundesland es wird. Es könnte also sein, daß er vier Wochen zur Schule geht, dann 1 Woche Ferien. Dann Umzug und noch mal vier Wochen und dann wieder Ferien.

    Daß ohne Wohnsitz keine ABH zuständig ist ist soweit klar. Daß ohne Anmeldung keine sozialen Leistungen zu beziehen sind ist auch klar, aber auch nicht Ziel. Den Schengenraum dauerhaft zu verlassen ist auch nicht das Ziel und auch nicht notwendig, solange eben vor Ablauf von 90 Tagen eine Wohnung genommen wird und der Antrag auf AE bei der ABH gemacht wird.


    Übrigens ist es nicht einmal notwendig von Hotel zu Hotel zu vagabundieren, man kann sogar im gleichen Hotel bleiben. Laut §29 BMG bis zu 90 Tage. Oder eben einfach im EU-Ausland sein. Oder spätestens alle zwei Wochen den Standort im Inland wechseln, wenn es kein Hotel ist. Gibt also viele Möglichkeiten, wenn man das so will.


    Was die Arbeitsaufnahme angeht bin ich noch nicht sicher, weil die Forenmitglieder für meine Begriffe zu schnell Dinge, die nicht "Normalfall" sind, als unmöglich oder illegal abtun. Meine Analyse habe ich letztes Jahr im Juli weiter oben geschrieben geschrieben. Meine von hge bestätigte Interpretation ist, daß das Visum an sich bereits zur Arbeitsaufnahme berechtigt. Explizit erwähnt ist es aber nicht in unserem Visum. Von der Notwendigkeit, daß dies explizit vermerkt sein muß oder man eine Arbeitserlaubnis einholen müßte, habe ich im Gesetz bislang aber auch nocht nichts gelesen. Daß man als Wohnsitzloser Arbeitnehmer (oder Selbständiger!) eine Ausnahme ist mag vielleicht so sein. Das macht es aber noch nicht unmöglich oder illegal.

    Handyman, vielen Dank für Deinen Beitrag. Was Du schreibst mag der Normalfall sein, ansonsten ist daran aber so ziemlich alles falsch.


    Nur mal ein paar Beispiele zur Illustration. Das FZF-Visum erlaubt auch das Reisen innerhalb Schengen-Raum, gegebenenfalls bis zu 90 Tage. Auch ein Verlassender EU und Wiedereinreise ist idR gestattet (in unserem Fall ist es so). Nix da mit "spätestens 14 Tage nach Einreise mit FZV ist ein Wohnsitz anzumelden". Wenn ich mich recht erinnere ist der Begriff des Wohnsitzes auch an den Willen geknüpft, sich dort dauerhaft niederzulasssen. Ich zitiere mal aus Wikipedia, war der erste Treffer in Google: "Der Wohnsitz ist der räumliche Mittelpunkt der Lebensverhältnisse einer natürlichen Person. Im Unterschied zum bloßen Aufenthalt oder Wohnort setzt der Wohnsitz einen rechtsgeschäftlichen Willen voraus, einen solchen zu begründen." Die Wahl dieses Ortes und die damit verbundene Willensentscheidung ist wie eingangs erwähnt in unserem Fall eben noch nicht abgeschlossen.


    Recht dürftest Du und TanduayIce damit haben, daß eine offizielle Wohnsitznahme Dinge erleichtert oder eben auch erst ermöglicht. Völlig falsch hingegen ist dann wieder "Außerdem wird sie ja mit Sicherheit zu einem Integrationskurs verpflichtet werden, wie soll sie da arbeiten?" Auch hier meine ich mich zu erinnern, daß eines der Ziele bei der Einführung der Integrationskurse war, Zuwanderer aus den Sozialversicherungssystemen heraus zu bekommen und sie in den Arbeitsmarkt vermittelbar zu machen. Das heißt nicht, daß der Gesetzgeber immer schlau genug ist, sich nicht selbst ins Knie zu schießen. In diesem Fall scheint er es aber gewesen zu sein. Ich zitiere die BAMF als ausführende Behörde: "Verpflichtung zur Teilnahme - [...] Eine Verpflichtung ist zu widerrufen, wenn es dem Ausländer zusätzlich zu seiner Erwerbstätigkeit nicht zuzumuten ist, an einem Teilzeitkurs teilzunehmen." Immerhin.


    Alacrity23 danke ich sehr für seine fundierten Beiträge. Wir planen wie von Dir erwähnt eine dreimonatige Incoming-Versicherung (rein rechtlich könnte sie auch unversichert hierher kommen, denke ich. Solange sie nicht gemeldet ist, besteht eben keine Pflicht zur KV).


    Wollen wir mal schauen, ob die DBM den Zusatz bezüglich erlaubte Arbeitsaufnahme noch hinzufügt

    Wir haben das Visum inzwischen erhalten. Hat nur schlappe drei Jahre gedauert.


    Wo Mutter und Kind sich schlußendlich niederlassen werden ist noch nicht klar. Auch um mehrfachen Schulwechsel zu vermeiden soll die Wohnsitznahme und Anmeldung daher erst erfolgen, wenn das wirklich abschließend geklärt ist. Das sollte innerhalb der Gültigkeit des Visums zulässig sein, oder?


    Im Visum steht nichts Weiter zum Thema Erwerbstätigkeit. Das sollte ich also noch von der DBM einfordern. Auf welcher Grundlage? Die DBM macht in unserem Falle leider nichts, zu dem sie nicht verpflichtet sind. Wenn das dann hoffentlich vermerkt ist ist eine Arbeitsaufnahme auch vor der Wohnsitznahme gestattet, oder?

    Wir haben CFO gemacht, nachdem das Visum schon im Paß war. Daher gab es den Sticker bereits am Tag des Seminars und man mußte sich nicht zwei Mal durch Manila quälen.


    Die Flachpfeifen haben vehement darauf bestanden, ein GCP-Seminar zu machen. Korrekt wäre PDOS gewesen, da Zuzug zum deutschen Kind. Dafür waren wir auch angemeldet und wären beinahe abgewiesen worden. Bei uns ist Niemand verheiratet und der Quatsch mit mail-order bride trifft auf uns mal überhaupt nicht zu. Mit Logik hat man's beim CFO aber offensichtlich nicht so und gegen die Vorurteile und eingefahrene Denke dort war kein Ankommen. Zumindest hat man uns aber dann noch am selben Tag im "falschen" Seminar verarztet.


    Übrigens, ob die Freundin von Mr. Smith inzwischen (!) verheiratet ist (mit ihm oder Jemand Anderem) sollte bei Zuzug zum deutschen Kind eigentlich keine Rolle mehr spielen. Nur so als Anmerkung. Da sollte insbesondere bei einer UP aus dem letzten Jahr kein Ungemach drohen, denke ich.

    Danke, Sheriff!



    Um sicher zu gehen; Es ist mit deutschem D Visum auch möglich, beim Zuzug nach Deutschland zum Beispiel nach Brüssel oder Paris zu fliegen und dann über den Landweg einzureisen? Ich lese den seit 2010 gülitigen Visa-Kodex so, aber sicher ist sicher.


    Nochmal zur Sicherheit: Ein mit FZF-Visum eingereister Filipino kann während der Gültigkeit des Visums bereits in der EU reisen, auch wenn die AE noch nicht beantragt oder noch nicht erteilt worden ist? Auf Basis Artikel 21 SDÜ wurde ich das so annehmen.

    Danke, hge. Gut zu wissen.


    War Deine respektive cienfuegos' Frau in der Zeit der Verlängerung dann bereits offiziell in Deutschland gemeldet oder ging es genau darum, das noch hinauszuschieben?

    Zunächst, es geht mir gar nicht darum, meine Frau am Herd anzuketten oder den Integrationskurs schlecht zu machen. Ich halte ihn grundsätzlich für sinnvoll. Allerdings dauert er ein halbes Jahr, die man eben auch arbeitend verbringen könnte. Generell möchte ich gerne das Heft in der Hand behalten und mir nicht mein Leben von Bürokraten vorschreiben lassen.


    Zum Thema "besondere Integrationsbedürftigkeit": Die darf nun auch nicht einfach nach Gusto festgestellt werden. Ein mögliches Kriterium ist beispielsweise die (Un)Möglichkeit, sich auf einfache Weise in deutscher Sprache verständigen zu können, womit wir dann wieder beim (vorliegenden) A1 wären. Andere Kriterien laut AVwV AufenthG RN 87.2.5 sind mangelnde soziale Kontakte oder der Bezug von Sozialleistungen nach SGB II. Wer keiner Arbeit nachgeht, für den ist ein solcher Kurs sinnvoll investierte Zeit, da besteht kein Dissens. Dieser Punkt ist auch im Gesetz selbst (§44a AufenthG Abs. 1 Satz 2) unabhängig von der Frage der besonderen Integrationsbedürftigkeit explizit aufgeführt. Kommen wir zum nächsten Punkt, der Frage nach AE und Einbürgerung. Auch hier kann ich Dir nach Blick ins Gesetz nicht bedingungslos folgen. Die Befristung auf ein Jahr wird in §8 AufenthG verlangt in Fällen des § 44a Abs. 1 Satz 1. Diese Vorschrift ist bei vorliegendem A1 eben gegebenenfalls nicht einschlägig. Für die Einbürgerung verlangt der §10 StaG ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (also B1) und "Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland". Wichtig ist an der Stelle doch, daß man Herr über seine Zeit und die Art und Weise des Wissenserwerbs bleibt. Zum Thema Zertifikat: Es ist genau anders herum. Eine Behörde kann statt ein Zertifikat zu verlangen, sich z.B. auch selbständig ein Bild machen. Ein vorgelegtes Zertifikat ignorieren darf sie hingegen in der Regel nicht.

    Auch wenn wir für unser FZF-Visum keine Krankenversicherung nachweisen müssen, so denke ich doch über eine incoming-Versicherung nach, um die Lücke zwischen Einreise und Wohnsitznahme zu überbrücken. Wer hat Erfahrungen und kann empfehlen oder warnen?


    Für mich wichtig:

    • Kosten, ich suche nur die Absicherung von Großschäden, gerne also Selbstbeteiligung im vierstelligen Bereich bei geringem Beitrag
    • Eine offizielle Anerkennung als Vollversicherung ist für uns nicht relevant, weil die Krankenversicherung nicht Bedingung unseres Visums ist
    • Möglichkeit zur Verlängerung (oder gegebenenfalls auch vorzeitigen Kündigung) sind ein Plus
    • Keine Ahnung, ob es sowas wie eine Familienversicherung gibt, bei uns geht es um Vater, Mutter und 1 Kind (Eltern unverheiratet)


    Ich muß auch mal prüfen, ob die Reiseversicherung meiner Lufthansa-Kreditkarte diese Funktion eventuell übernehmen kann.