Posts by Thorsten4343

    :thumb Danke



    Meiner Meinung nach erdet nichts mehr als selbstverdientes Geld. Ich wäre auch auf den Philippinen niemals auf die Idee gekommen, meiner Frau zu raten (damals unverheiratet) ihre dortige Beschäftigung im Callcenter aufzugeben. Nach lokalen Maßstäben hat sie für einen Managementjob ganz ordentlich verdient, aber natürlich nicht nach deutschen Maßstäben.

    Solange man nicht fließend Deutsch spricht, ist die Auswahl an verfügbaren Jobs begrenzt. Gleichzeitig lernt man wohl nirgends schneller, als unter praktischem Druck. Deshalb betrachte ich die Lohnhöhe in der Anfangszeit als untaugliches Kriterium, sofern die Arbeitsbedingungen nicht ausbeuterisch sind.


    Meine Frau hat vor der Ehe immer ihr Geld selber verdient. Kennengelernt habe ich Sie z.B. in Taiwan als Sie dort in der Elektronikproduktion gearbeitet hat. Und Sie möchte auch hier gerne wieder arbeiten. Eine der Motivationen ist sicherlich auch, dass wir einen Deal haben, dass ich für Ihren Unterhalt hier in Deutschland aufkomme, dass Sie aber für jegliche Unterstützung Ihrer Familie auf den Phils das Geld selber verdienen muss.


    Momentan sind allerdings aus meiner Sicht die Deutschkenntnisse noch nicht ausreichend. Ein paar mehr Monate Integrationskurs tun da wahrscheinlich noch gut. Aber stimmt die Frage ist dann wann ist der richtige Zeitpunkt und dabei sollte man sich nicht nur von der Kohle leiten lassen, da ist was dran.

    Über eine Bekannte bekam sie dann 2005 eine Stelle als Altenpflegehelferin (die ersten Jahre als Minijob). In dem Bereich arbeitet sie bis heute (seit 12 Jahren Vollzeit). Sie hat verschiedene Weiterbildungen absolviert. Nach Stationen in Seniorenzentren, ambulanter Pflege und Psychiatrie arbeitet sie seit letztem September in einer Einrichtung die Senioren-WG's anbietet. Ein sehr interessantes Konzept, anständige Bezahlung, nette Kollegen. Somit jobmäßig alles gut zur Zeit.

    Evtl. wird es bei meiner auch später ein Job als Altenpflegehelferin. Wir haben 2 km entfernt ein Seniorenheim, bei dem man als Altenpflegehelferin keine formalen Vorraussetzungen erfüllen muss, habe schon mit denen telefoniert und die haben prinzipiell Interesse. Die Anerkennung des Krankenschwesterabschluß wäre also dafür gar nicht nötig. Allerdings reichen im Moment die Deutschkenntnisse noch nicht. Aber nach Abschluß des Integrationskurses hat sie eine Chance und wenn das klappt wäre es optimal. Kurzer Arbeitsweg (5 min zur Bushaltestelle + 5 min Bus fahren) und Sie würde auch lieber in der Altenpflege, als im Krankenhaus arbeiten.


    Wenn ihr zusammen veranlagt werdet, müsste das eigentlich unter dem Strich für dich eher von Vorteil sein. Ich will hier aber nicht ablenken, sondern noch ein Beispiel für deutsche Bürokratie erzählen.

    Ja durch die Zusammenveranlagung sparen wir jede Menge :D


    Aber für das zusätzliche Einkommen meiner Ehefrau ist der Steuersatz trotzdem :Kotz.


    Beispiel: Ab einem Jahreseinkommen des Ehemann von ca. 106.000€, ist alles was die Frau dazu verdient Spitzensteuersatz + Soli.

    Dazu noch die Rentenversicherungsbeiträge (nur die KV+PV bleibt unabhängig von den Stunden gleich, da sowieso unter 50% der Bemessungsgrenze). Bleiben also gerade mal um die 47% übrig. Bei einem Mindestlohn Job in der Gastrostromie bleiben dann ca. 5,50€ pro Stunde von den 12 €.

    Bei Einkommen des Ehemannes von z.B. 80.000€ sind es auch nur ein paar Prozent mehr die übrig bleiben. Ganz anders sieht es aus wenn das Einkommen des Ehemannes unter 50000€ liegt, dann bleibt ordentlich was über von dem Zusatzverdienst der Ehefrau.


    Das motiviert in meinem Fall konkret dazu das Sie einen Job annimmt der knapp über Minijob liegt (also ca. 12h pro Woche), um in die günstigere gesetzliche KV zu kommen. Da ich in der PKV bin musste ich auch meine Ehefrau in der PKV versichern.

    Falls Sie einen Job knapp über Minijob anfängt kann Sie in die gesetzliche KV.

    Aber jede Stunde mehr als die ca. 12h / Woche bringt dann um 5,50-6€ Netto und macht daher nicht wirklich Sinn...

    Gute Idee diesen Thread zu starten Roseforest. Interessant die Beiträge zu lesen hier. :thumb


    Meine Ehefrau ist seid 6 Monaten in Deutschland und arbeitet bisher noch nicht, konzentriert sich im Moment auf den Integrationskurs.


    Früher oder später wird Sie wahrscheinlich anfangen erstmal Teilzeit zu arbeiten parallel zum Integrationskurs. Das wird dann wahrscheinlich auch ein Job in der Gastronmie oder Produktion oder ähnliches. Nach Abschluß des Integrationskurs wird Sie wahrscheinlich versuchen im Krankenhaus oder Altenpflege zu arbeiten, Sie ist Krankenschwester. Allerdings ist die Prozedur der Anerkennung der Krankenschwesterausbildung gewohnt typisch deutsch = bürokratisch.

    Kommt halt aus den Philippinen und nicht der Ukraine , also kein "fast path" ;)


    Ein weiteres Problem für die Motivation ist der hohe Steuersatz. Damit meine ich nicht was Sie aktuell direkt Netto bekommen würde (Steuerklasse 5/3), sondern das was hinterher nach dem Lohnsteuerjahresausgleich übrig bleibt. Ich verdiene ganz gut, so dass auch als verheiratet der Steuersatz für das durch Sie zusätzlich verdiente Geld sagen wir es mal freundlich "nicht unbedingt motivierend ist".


    Aber spätestens nach dem Integrationskurs wird Sie Steuer hin oder her auf jeden Fall arbeiten gehen. Den ganzen Tag rumsitzen ist definitv nicht Ihr Ding.

    Wobei Sie hat einen grünen Daumen :D Mein Garten sieht jetzt Top aus :cheers

    Nach meiner Kenntnis gibt es bei dem Basistarif keine Provision. Deshalb ist niemand daran interessiert diesen Tarif zu verkaufen.

    Gruß,

    Dirk

    Das ist genau das Problem. Die Vertreter haben nicht mal die Möglichkeit zu unterstützen wenn Sie wollten.

    Zumindest bei meiner Versicherung ist das so, da geht das nur direkt über die Zentrale.


    Und die Versicherungen selber haben auch kein Interesse an dem Tarif (deswegen gibt es auch keine Provision).

    Das der Grund bei mir nicht relevant ist fällt durch das Raster.

    Der Grund ist das dort üblicherweise die landen die keiner haben will, Alt und Vorerkrankungen.

    Bei mir 33 Jahre , kerngesund und Gesundheitsprüfung beim Arzt auch schon durch spielt das keine Rolle, die könnten sich eine goldene Nase daran verdienen. Hilft aber auch nicht, weil der Tarif bei denen auf der "abwimmeln Liste steht"...


    Unglaublich, wie kann es sein das wir in Deutschland eine Pflicht zur Krankenversicherung haben und ich komme nicht weiter wie ich meine Frau versichern kann :(:(:(


    Und dazu so ein nicht aufzulösendes Henne/Ei Problem ... kein AT >12 Monate dann keine Versicherung ... keine Versicherung, dann kein AT > 12 Monate


    Es ist zum verwzeifeln, jetzt habe ich nach fast 2 Jahren nicht sehen endlich meine Frau in Deutschland, bin endlich verheiratet... und habe immernoch keine Sicherheit wie es weitergeht wegen dieser Scheiss Krankenversicherung

    :(:(:(:(:(

    also bei uns ging es auch nicht mit GKV und meine Privatversicherung hat dann meine Partnerin ohne Probleme nach kurzer Gesundheitspruefung zum Basistarif aufgenommen. Ich musste aber fuer die Zeit in der sie schon hier mit Duldung ist einen Beitrag zahlen aber ok

    Die Duldung wurde als Aufenthaltstitel akzeptiert

    "Die Duldung wurde als Aufenthaltstitel akzeptiert"


    Auch für den Basistarif musstest du also einen Aufenthaltstitel nachweisen ?

    :(:(:(


    Basistarif steht rechtlich jedem zu der seinen Wohnsitz in Deutschland hat.

    Aber anscheinend stellen die Versicherer trotzdem noch zusätzliche (über Wohnsitz hinaus) ungerechtfertigte Anforderungen bzgl. des Aufenthaltsstatus

    :(:(:(

    Aktueller Stand meiner Recherchen zum Thema PKV (zum Teil eigene Erfahrungen, zum Teil Info anderer Member per PN)


    AXA

    unmöglich, da nur mit Aufenthaltstitel min 12 Monate


    Huk-Coburg

    verlangt Aufenthaltserlaubnis (was das genau bedeutet, habe ich noch nicht rausbekommen, Befürchtung ist das auch AT min 12 Monate)


    Debeka

    Ok wenn man vorher selber schon dort versichert war.

    Nicht möglich oder sehr teuer wenn wenn man vorher dort nicht schon versichert ist.

    (Welches von beiden bekomme ich hoffentlich noch raus. Teuer wäre mir mittlerweile egal, Geld spielt keine Rolle mehr, Hauptsache ich finde eine Lösung Sie überhaupt unter zu bekommen)



    Basistarif theoretisch Anspruch das die Versicherungen einen auch nur mit Wohnsitz versichern.

    Aber die Versicherungen haben nicht wirklich Interesse und machen einem daher auch den Weg nicht einfach.

    Fängt damit an das kein Versicherungsagent das machen kann und man erstmal rausfinden muss wie man den überhaupt beantragen kann.



    Bitte bitte, falls irgendwer hier Erfahrungen hat mit Basistarif bei der PKV beantragen (egal ob positive oder negative), dann bitte Info hier oder per PN.

    Ich kann den Basistarif nicht gleichzeitig bei mehreren PKV beantragen, daher muss der erste Schuss sitzen.

    Ich weiss dass die meisten in der GKV sind und es daher ohne Probleme klappt mit Familienversicherung.


    Aber trotzdem muss es doch auch viele Forenmember geben die privat KV versichert sind und das gleiche Problem in der Startphase gehabt haben.


    Ich stehe hier vor einem Henne Ei Problem:

    Ohne Aufenthaltstitel keine KV (auch private anscheinend nicht). Ohne KV keinen Aufenthaltstitel.


    Das Problem müssten doch eigentlich viele hier gehabt haben.

    Daher bitte bitte, ich bin super dankbar für jeden der seine in der Startphase privat versichert hat und mir Informationen dazu geben kann.

    Privatversicherung hat dann meine Partnerin ohne Probleme nach kurzer Gesundheitspruefung zum Basistarif aufgenommen.

    Würdest du mir verraten welche PKV das ist ?


    Ich befinde mich aktuell im Panikmodus.

    GKV geht definitiv nicht. Und PKV scheint ausserhalb Basistarif auch nicht zu funktionieren.


    Basistarif sollte rechtlich eigentlich jede private Versicherung machen, habe aber mittlerweile gelesen, dass es da auch Probleme gibt das einige Versicherungen auf Zeit spielen und trotz rechtlicher Verpflichtung das hinauszögern oder gar ablehnen.


    Ich komme nicht weiter und brauch dringend in den nächsten 6 Wochen eine Krankenversicherung. Da läuft das Visum ab.


    Daher bitte , wenn hier irgendwer Erfahrungen hat wie es mit der privaten Krankenversicherung geklappt hat bevor der Aufenthaltstitel da war, bitte Info hier. Ich bin super dankbar über jeden Strohhalm.

    Versteh ich nicht: du bist doch eh in der PKV (siehe Ausgangspost).. sollte dort auch diese beknackte 1 Jahres Regel gelten? Ich war der Meinung, die gilt nur für die GKV...

    Du müsstest den Basistarif für beide bei der PKV nehmen, den gibt es auch mit unter 1 Jahr. Einfach mal mit deiner PKV reden...Basis ist zwar teuer, aber das einzig mögliche (meines Wissens)

    Danke Goose werde ich versuchen. Das wollte ich eigentlich vermeiden da das wirklich sehr teuer ist aber gut besser als nicht versichert zu sein.


    Ich habe das gleiche Problem. Bin selber privat versichert und GKV haben ich 3 kontaktiert und alle abgewunken mit dem Hinweis das mindestens 12 Monate Aufenthaltstitel notwendig.


    PKV versuche ich gerade noch. Ist aber bisher weiter unklar ob nur mit Fiktionsbescheinigung irgendwas anderes geht als der sehr teure (und dazu noch schlechte) Basistarif.


    Basistarif als Notlösung geht aber zumindest nach Aussage des Vertreters meiner PKV relativ schnell nach Antrag (nach ca. 1,5 Wochen soll man dann den Versicherungsschein haben).


    Ich werde hier ein Update geben sobald klar ist wie es bei mir weiter geht mit der Versicherung...

    Für mich hört sich dass so an, das man trotz des Anspruch aus §5 13 ggf. trotzdem keinen Anspruch hat wegen der Einschränkung in §5 11.


    Aber auf jeden Fall danke für die Anregungen und den link. Ich versuche mich mal weiter schlau zu machen und ggf auch den Orginaltext des SGB zu lesen um genauer zu verstehen ob man Anspruch hat oder nicht.

    Hoffentlich ist Basistarif der PKV die Lösung.

    Auch aus dem verlinkten Dokument:


    Basistarif PKV
    Seit dem 1. Januar 2009 müssen die Privaten Krankenversicherungen (PKV) nach §
    193 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) einen Basistarif für alle Personen mit
    Wohnsitz in Deutschland anbieten, die u. a.

    • nicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig
    sind,
    • nicht freiwillig versichert sind,
    • nicht privat versichert sind,
    • keinen Anspruch auf Leistungen nach § 2 AsylbLG haben,
    • nicht Empfänger laufender Leistungen nach dem Dritten, Vierten,
    Sechsten und Siebten Kapitel SGB XII sind, wenn deren
    Leistungsbezug bereits vor dem 1. Januar 2009 begonnen hat.


    Die Bedingungen erfüllt ja eigentlich jede phillipinische Ehefrau die in Deutschland den Wohnsitz angemeldet hat, nicht arbeitet (und damit nicht GKV versicherungspflichitg ist) und auch ansonsten noch nicht privat/freiwillig versichert ist.



    Falls hier jemand Erfahrungen hat seine phil Ehefrau privat zu versichern, wäre ich auch sehr dankbar wenn ich hier höre welche Nachweise die PKV verlangt hat. Ich stehe im Moment echt auf dem Schlauch wie ich endlich an eine Versicherung für meine Frau komme.

    Danke für das verlinkte Dokument mit den Erläuterungen:


    Allerdings finde ich dort genau einen der Gründe der bisher bei meiner alten GKV das Problem ist.

    Das die Versicherungspflicht in der GKV für alle die sonst keine haben eingeschränkt ist und entweder eine Niedererlassungserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis von mehr als 12 Monaten besitzt. Also genau das Henne EI Problem. Ohne KV keine Aufenthaltstitel, ohne Aufenthaltstitel keine GKV. Daher würde mich tatsächlich interessieren wie du das bei der AOK durchbekommen hast ?


    "§ 5 Abs. 11 SGB V nennt darüber hinaus einige Besonderheiten für Ausländer:
    Danach besteht eine Versicherungspflicht in der GKV für Ausländer nach dem
    letztgenannten Fall (bisher keine Krankenversicherung) nur, wenn der Ausländer
    • eine Niederlassungserlaubnis oder eine Aufenthaltserlaubnis mit einer
    Befristung auf mehr als zwölf Monate besitzt und

    • für die Erteilung dieser Aufenthaltstitel keine Verpflichtung zur
    Sicherung des Lebensunterhalts nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 des
    Aufenthaltsgesetzes besteht."

    s besteht Versicherungspflicht in Deutschland. Es gibt sogar dazu explizite eine Regelung, wenn ein Ausländer im Heimatland ein Angestellter war, dass muss er in die GKV. Ist er/sie aber nach dem Beruf her selbständig, muss die PKV her:

    Danke für die Info:

    Die gesetzlichen Versicherungen die ich bisher angerufen habe, haben alle behauptet, dass gesetzliche nicht geht wenn keine Vorversicherungszeiten innerhalb der EU bestehen.

    Und mit einer habe ich explizit über §5 SGB V gesprochen, die haben zumindest telefonisch abgelehnt mit dem Hinweis, dass es angeblich nur für bestimmte Arten von Aufenthaltstiteln geht. Aber zum einen falle Aufenthalt nach Eheschließung nicht drunter und zum anderen ist ja auch das Henne/Ei Problem, das erst KV benötigt wird um überhaupt an den Aufenthaltstitel zu kommen.


    Wie war denn Deine Argumentation bei dem Einspruch ? Und wie schnell ging es nach dem Einspruch bis du den Vertrag hattest ?


    Und falls ich versuche an eine private KV zu kommen. Wie weisst man dann nach Ehefrau selbstständig war, wenn es z.B. so war war wie Sari/Sari Store. Da hat man ja nichts in der Hand.


    Bin hier langsam echt am verzweifeln, Kann doch in einem Land in dem angeblich alle sich versichern müssen nicht so schwer sein an eine Krankenversicherung für meine Frau zu kommen ....

    Gesetzliche Krankenversicherung habe ich versucht. Das geht ohne Vorversicherungszeiten in Europa nicht.

    Zumindest nicht als freiwillige Versicherung.

    Aufnahme in Familienversicherung ist was anderes, das geht relativ einfach.

    Falls hier doch jemand andere Erfahrungen hat, das es auch im Falle freiwillige Versicherung geklappt hat,

    dann wäre es prima die Info zu bekommen bei welcher gesetzlichen das möglich ist.


    Die anderen die hier Erfahrungen damit haben die Ehefrau privat versichern. Welche Dokumente wurden da benötigt ?

    Habe mich bisher leider weil alles so eine Hektik war mit meine Frau letztes Jahr hier herzubekommen und dann noch zu heiraten bisher noch nicht ausreichend um die KV gekümmert und jetzt läuft mir die Zeit weg.

    Ich wäre daher super dankbar für Jegliche Info über eine private KV bei der man ohne viele Nachweise seine Ehefrau versichern kann.

    Danke nochmal an alle die hier geantwortet haben.


    Damit sind erstmal alle Fragen beantwortet.


    Etwaige weitere Fragen stelle ich direkt an das Konsulat in Frankfurt.


    Kann daher geschlossen werden.



    Wie gewünscht geschlossen ... trivial

    Noch eine Frage:


    "Additional Requirements:

    If applicant was previously married and is now divorced:

    Court decision divorce decree"

    ...


    Ist applicant nur die phil Ehefrau ? Dann wäre das nicht nötig.

    Oder sind immer beide "applicant", so das ich auch Dokumente von meiner Scheidung beibringen muss ?

    In Deutschland ist Hochzeit mittlerweile ohne Trauzeugen möglich.


    Auf den Philippinen sind nach meinem Wissen Trauzeugen (Witness) verpflichtend.


    Hat hier jemand Erfahrung wie bei einem ROM (Registration of Marriage) einer in Deutschland geschlossenen Ehe damit umgegangen wird wenn keine Trauzeugen dabei waren ?

    Nachdem meine ExFrau das von mir aufgesetzte Schreiben bzgl. Unterhaltszahlung unterschrieben hatte, ging es dann alles immer noch nicht reibungslos, aber zumindest etwas glatter weiter mit meiner AbH.


    Leztzlich ging am Ende doch alles ohne extra Vororttermin und die AbH hat heute dem Visaantrag zugestimmt.


    Die gesamte Prozedur ist aber dennoch ein Hammer. Wer Unterhalt für minderjährige Kinder zahlt und falsche Angaben macht, kann sich da böse was einfangen. Die Reihenfolge war bei zwei Punkten so, dass man erst unterschreibt , dass man korrekte Angaben gemacht hat, inkl. das man die rechtlichen Folgen verstanden hat (bis zu mehrjähriger Gefängnisstrafe bei bewussten Falschangaben) und erst kurz danach bekommt man mitgeteilt das diese Angaben überprüft werden.


    1) Die Angabe der Daten für die Verpflichtungserklärung die auch den Unterhalt beinhalten....danach wird dann sehr genau hingeschaut, nicht nur ob Unterhalt exakt wie angegeben gezahlt wurde, sondern auch ob er angemessen ist.


    2) Man unterschreibt das man keine Unterhaltsschulden hat und für die Kinder keine Sozialhilfe bezogen wird (und auch nicht in der Vergangenheit bezogen wurde). Danach wurde ich aufgefordert das entweder selber nachzuweisen (was nur geht wenn die ExFrau sich das bescheinigen lässt, also völlig unmöglich ohne die Frau in die Gründe einzuweihen warum man das haben möchte) oder man gibt die Information raus wo die ExFrau gemeldet ist, dann fragt die AbH die Bescheinigung bei der entsprechenden anderen Stadtbehörde an.


    Ich habe zum Glück alles korrekte Angaben gemacht. War ja nur mein hohes Gehalt das für Irritationen ob es des vordergründig zu geringen Unterhaltes gesorgt hat. Aber wenn da jemand falsche Angaben macht sitzt er arg in der Klemme.



    Moderatoren:

    Thema an sich ist damit abgeschlossen. Bitte den thread noch 1-2 Tage offen lassen, falls noch jemand der vorher kommentiert hat, doch noch was dazu sagen möchte. Danach kann der Thread dann gerne geschlossen werden, das Thema ist ja durch.