Posts by miloe

    Hallo,

    ich möchte mal 2 Beipielaufgaben (aus diesem Schuljahr) einstellen

    high school, grade 6

    Meine Nichte hat mich gebeten ein wenig zu supporten und ich dachte Mathematik das sollte noch klappen.

    In der Tat ist auch Sie zu Hause im homeschooling. Ich bin auch zu Hause, aber 10.000km entfernt.

    Nach etwas holprigen Start meinerseits, hatte mich dann der Ehrgeiz gepackt:


    Testaufgabe 1

    die einzelnen Aufgaben (A, C, D, ...) sind zu berechnen und entspr. den Ergebnissen mit dem Buchstaben der Aufgabe zuzuordnen

    Mir geht es insbesondere um die Aufgabe I

    Ich greife mal vor und behaupte das der Lösungssatz wie folgt heißt

    INSECTS AND SMALL REPTILES


    Einzig das (richtige) Ergebniss für den Buchstaben I ist gar nicht aufgeführt

    Man hat bei der Lösung einfach y vergessen, es müßte also wie folgt heißen: 25x² - 30xy + 9y²

    Ich habe mal die Lehrerin kontaktiert (dafür ist der FacebookMessenger gar nicht mal so schlecht) und darauf hingewiesen und gefragt in wie weit man hier den Schülern hilft (insbesondere wenn Fehler in den Aufgaben sind).

    Sie hat tatsächl. schnell geantwortet und sich mir gegenüber für den typographische Fehler entschuldigt (misstype of the variables).

    Ob Sie die Schüler entspr. informiert hat ist mir bis dato noch nicht zu Ohren gekommen


    Testaufgabe 2

    Mir geht es insbesondere um die Aufgabe 16

    Auch hier glaube ich hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es müßte eigentlich Antwort D sein wenn denn das Vorzeichen richtig wäre

    statt 4y² - 6y + 9 müsste es wie folgt heißen 4y² + 6y + 9

    Ist mir aber erst vorhin aufgefallen.

    Ich habe mal die Lehrerin kontaktiert , die Antwort steht noch aus


    Frage: habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit den Schulaufgaben eurer Kinder / Neffen / Nichten, ... ?


    Zudem hoffe ich das die Lehrerin mein Feedback schlußendlich meiner Nichte nicht krumm nimmt ...


    Gruß

    mioe

    Hallo pasaway,

    in der Tat habe ich versucht Buch zu führen um selber etwas Überblick zu behalten


    Die Kosten wurden in die folgenden Kostenblöcke aufgeteilt.

    Bitte nicht auf den Peso genau nehmen, aber die Gesamtsumme stimmt zumindest für die Zeit von Dez2013 bis Dez2015

    Das Grundstück selber ist nicht in den Kosten des Hausbaus enthalten.


    Benennung

    php

    Bemerkung

    Gravel/Sand

    40.000

    Holowblock (5 inch)

    91.000

    für ca. 5.500 Steine

    Bewehrungsstahl

    115.000

    d10 + d12

    Winkeleisen etc.

    25.500

    C - Purlins

    23.000

    Plywood + Konstruktionsholz

    26.000

    Verkleidungsholz

    15.000

    Facialboard

    Zement

    142.000

    ca. 615 Säcke

    Draht

    3.300

    ca. 55 kg

    Nägel

    1.800

    ca. 30 kg

    Plumberung + 2x Toilette

    51.500

    incl. 2x Toilette + Handwaschbecken

    Ceiling außen incl. Labor

    38.000

    Ceiling innen incl. Labor

    87.500

    Material, Montage und Streichen

    Sandwichdach

    380.000

    incl. Installation

    Türen (außen, innen), Schiebefenster

    114.000

    Regenwasser-, Abwasserleitungen

    12.200

    PVC orange

    Brunnenschlagen, Jetmatic, Plumberung, Watertank

    36.000

    Werkzeug divers

    30.000

    Fliesen GuestCR

    8.700

    Material

    Fliesen CR + DirtyKitchen, Balcony

    25.500

    Material

    Fliesen innen

    62.000

    Material

    Zement + Fliesenkleber

    9.500

    Lamellenwindow

    3.700

    Vordach

    52.700

    Material + Labour

    Elektroinstallation

    115.000

    Material + Labour

    Hausbauteam

    330.000

    Labour

    diverses Material (Kleinteile, Farbe, Verdünner, …)

    69.000

    Bricks

    32.700

    3.900 Stück

    Eigenleistung Bauherr und Bauherrin

    nicht verrechnet

    nicht dokumentierte Ausgaben

    59.400

    Schätzung

    ca 2.000.000 php


    Gruß

    miloe

    Hallo limahong,

    in der Tat war ich auch etwas überrascht wie das mit den Türrahmen gemacht wurde, hatte mich aber entschieden hier auf das Können der Mitarbeiter zu vertrauen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich eh keine andere Chance, denn zum Türeinbau war ich nicht vor Ort ...


    Letztendlich ist aus meiner Sicht eine Kombination aus philippinischer Traditionsbauweise (die qualitativ gut ausgeführt ist) in Kombination von 'ausländischen' Ideen (wenn man selber vor Ort ist) der beste Ansatz.


    Das Thema der Termiten ist tatsächlich nicht zu verleugnen.

    Ich hatte die tatsächlich auch schon in 2 Türrahmen, allerdings hat das eine hilfreiche helfende Hand mit was weiß ich geimpft und und ausgestochen und anschl. mit Holzkitt wieder beigearbeitet und gestrichen. Wenn man nicht weiß wo das war, man sieht es nicht/kaum.


    Mal sehen wenn die Reparatur größer wird, wie das dann aussieht und zu beheben sein wird.



    Gruß

    miloe

    22 und letzter Teil


    Der eigentliche Hausbau ist abgeschlossen

    1) Luftbild noch vor dem Bau des Vordachs und das 2) Luftbild abschließend irgendwann im Jahr 2015


    Auch vom Flugzeug aus ist das weiße Dach durchaus gut zu sehen (wenn man weiß wo)

    Natürlich muß das Dach auch mal sauber gewaschen werden, denn man merkt schon die Luftverschmutzung ...


    Mittlerweile grünt es gewaltig und es gibt auch neue Nachbarn


    Mittlerweile grünt es gewaltig und es gibt auch neue Nachbarn


    Auch hatte ich die Chance im Jahr 2016 ergriffen und konnte das rückseitige Grundstück mit ca. 800sqm noch mit dazu erwerben. Somit ist jetzt auch für Freizeitaktivitäten Platz und es reifte die Idee das Grundstück hälftig aufzuspalten.

    In der ersten Hälfte sollte der Pool entstehen und in der 2ten Hälfte erst einmal ein Garten, aber dieser Teil könnte ggf. auch mal bebaut oder getrennt verkauft werden.

    Über den Poolbau (auch diese Idee kam ja jetzt des Öfteren im Forum mal auf) werde ich mal separat berichten.


    Abschließend zum Hausbau:

    Das obligatorische Blessing mit Lechon Baboy und Party erfolgte erst deutlich später am 14.01.2017; hier hatte ich sogar meine Eltern mit dabei.


    Anbei eine bildliche Auswahl dazu


    Ende der Hausbaugeschichte von miloe

    21)

    Auch im Badezimmer sah es mittlerweile sehr gut aus


    Beim GuestCR mußte nachgebessert werden, hat aber prima geklappt



    Bau Carport / Vordach (Dezember 2014)

    CADmodell

    pasted-from-clipboard.png


    Umsetzung incl. Demontage der Reste unseres temporären Häuschens welches vorher nochmals als Gerüstersatz diente

    pasted-from-clipboard.png


    Damit war der eigentliche Hausbau abgeschlossen

    in Teil 22 folgt nochmals eine Luftbildaufnahme und ein weiterer Ausblick

    20) Verlegung Fliesen innen (Dezember 2014)


    Ziel war die Verwendung von Fliesen 60x60 cm und 30x60cm, um Zuschneidearbeiten so weit als möglich zu minimieren. Zudem war ein symmetrisches Design gewünscht, welches aber auch kleine Fehler kaschieren kann.


    CADmodell und Ergebnis des Einkaufs pasted-from-clipboard.png


    Dazu wurde eine zentrale Masterfliese definiert, von der alles in 4 Richtungen geht. Zudem wurde ein Fliesenleger angeheuert.

    Die Sachlage und Zielsetzung wurde erklärt, die Masterfliese habe ich entsprechend mit ausgerichtet, zudem wurden die Maurerschnüre gespannt und auch nochmals verdeutlicht das die Fuge der Schnur zu folgen hat.


    Ich habe es auch immer wieder kontrolliert (ich war ja selbst parallel an meinem Carport am arbeiten). In der Tat folgte die Fuge der Schnur.

    Am ersten Tag abends sehe ich mir das nochmals genauer an und habe festgestellt das mein Fliesenleger die gespannte Schnur der Fuge angepasst hatte und es schon eine entspr. Abweichung von gut 12mm auf 4,2 Meter. Natürlich folgte die Fuge der Schnur, aber so war es ja nicht gedacht.


    Nach leichter Hitzewallung meinerseits habe ich vorsichtig versucht die letzte Fliese zu lösen und es ging tatsächlich ohne sie kaputt zu machen. Anschließend sah es wie folgt aus:


    Als der Fliesenleger am frühen Morgen wieder zum Dienst erschien, sah er unser nächtliches Werk und er ward nie mehr gesehen. Dann brauchte ich ca. 1 Woche um einen anderen Fliesenleger zu finden.

    Dieser war aber ein absoluter Glücksgriff, der neben dem Haus dann auch Badezimmer, Balkon und DirtyKitchen mit gefließt hat.

    Auch die Flurbreite mit 1,22m passte perfekt zu Fliesen und der gewählten Fugenbreite




    weiter dann mit Teil 21

    19)

    Bau der abgehängte Decke / Ceiling (September - Dezember 2014) innen und außen, Innenanstrich sowie Bau meiner überdachten Außenwerkbank

     

    (was wohl unsere betriebliche Sicherheitsfachkraft in Dland zu der Leiterbefestigung sagen würde …)


    Zudem hatten wir uns auch final für die Farbe der Grundstücksmauer entschieden


    in Teil 20 folgen die Innenfliesen mit ihren ganz eigenen Problemen

    18)

    Gehweg ums Haus


    Wie bereits beschrieben sollte es nicht betoniert werden. Daher habe ich mich für Pflastersteine (Bricks) entschieden. Ein Muster hatte ich mit nach Dland genommen und habe mal wieder im CAD modelliert.

    So konnte ich genau sagen wo welche Stufe hin muß und wie breit die Stufe sein mußte, damit sich ein symmetrisches Bild ergibt (ohne gerade in den Ecken etwas zuzuschneiden).


    CADmodell


    Umsetzung (August 2014)

     

    Tatsächlich passte es so wie geplant


    Auch die Hausfarbe war inzwischen auch geklärt: helles Orange (August 2014)


    weiter geht es mit der Ceiling in Teil 19

    17)


    Haustür (Mitte Juni 2014)


    Innentüren unbehandelt (Mitte Mai 2014) / behandelt (Mitte Juni 2014)


    Fenstergitter (Ende Juni – Anfang Juli 2014)

    Da alle Fenster ein vorbestimmtes Maß hatten konnte wieder eine Lehre erstellt werden. Das Fenstergitterdesign wurde so gewählt das es leicht herstellbar, regelmäßig und eher unscheinbar ist.

     


    Mit dem Gehweg ums Haus geht es weiter in Teil 18

    16)

    Anfang Juni 2014 war ich wieder für 2 Wochen vor Ort und konnte unser Eingangstor in Angriff nehmen


    Temporäres Gate


    Die reale Umsetzung erfolgte auch Dank der Hilfe meines Vaters

    Das Tor besteht aus zusammen 4 Flügeln, die sich hälftig in 2 große Doppelflügel oder je hälftig als Klappflügel verwandeln lassen.


    Hier schlich sich leider ein Fehler in meiner Planung ein, denn ich hatte die Tür im Tor auf die Außenseite des rechten Flügels gemacht, gerade dort wo man Stabilität braucht. So zog sich der Türflügel runter und ging nicht mehr auf.

    Dieser Fehler wurde ca. 1 Jahr später meinerseits mit der Hilfe von Flex, eigenem Schweiß und Schweißgerät wieder korrigiert.


    Einbau der Schiebe- und Lamellenfenster (Mitte Mai bis Mitte Juni 2014)


    Mit den Türen geht es weiter in Teil 17

    15)

    Größerer Septictank (Anfang Mai 2014)



    Start des Baus der Dirty Kitchen und daher Abriss der alten Toilette

    das soll nach CADmodell wie folgt aussehen (jedoch ohne Dach dargestellt):


    Umsetzung Mitte Mai - Anfang Juni 2014

    Hier wird noch das Dach der teilweise kannibalisierten temporären Hütte mit benutzt. Zudem ist auch hier eine temporäre Lösung für die Küchenarbeitsplatte gefunden worden.



    Später sieht es dann so aus, wobei die Fliesen noch kommen und auch die Holztüren noch ihre dunkelbraune Farbe erhalten.


    weiter dann mit 16)

    14)


    Natürlich gab es auch Probleme, so waren zwar die Abflußrohre schon gelegt, aber da wo die Ablaufrinne der ebenerdigen Dusche hinsollte war jetzt harter Beton. Der Bohrhammer leistet jetzt gute Dienste.


    Anschluß der Abwasserleitung der Toiletten an den vorhandenen und in Betrieb befindlichen kleinen Septictank der zu dem inzwischen kannibalisierten temporären Häuschen gehört (Mitte April 2014)

    Gut das ich ja in der Ferne war und mir den Geruch nicht antun mußte …


    Parallel startete die Vorbereitung für den Stromanschluß ins Haus hinein und es werde Licht (Anfang Mai 2014) und meine Freundin zog nun in das neue Haus ein, wenn auch in wechselnde Zimmer, je nach laufenden Bauarbeiten.

     


    Außenarbeiten wie z.B. das Betonieren der Terrasse als auch Nivellierungsarbeiten (Anfang Mai 2014)


    weiter dann unter 15)

    13)

    Innenausbau mit Rahmen der Innentüren sowie laufende Verputzarbeiten innen und außen (Anfang April 2014)

       


    Betonieren des Fußbodens (Mitte April 2014)


    erste kleinere Probleme werden dann in Teil 14 beschrieben

    12)

    Dann war das Dach zu und dicht (Mitte April 2014)


    Auch der Innenausbau schritt parallel und zeitgleich voran


    GuestCR (Anfang April 2014)



    Stromverteilung (April 2014)



    weiter im Innenausbau in Teil 13

    11) Der Endspurt bis zum Dach


    Dann haben wir noch eine Umrandung angebracht (Holz) die den Abschluß bildet und an die später die Dachrinne kommt.


    Leider war ich 2 Tage hinter meinem Termin geblieben, aber das Dach war auch noch nicht da.


    So nutzten wir die Zeit und legten die Höhe der späteren Innenraum - Ceiling fest. Dazu habe ich eine Klappholztreppe eingebaut, damit ich später den Zwischenboden/die Ceiling auch nutzen kann.


    Dann habe ich noch markiert wo Steckdosen und Lichtschalter mit entspr. Verschaltung hinkommen sollen. Ebenso wurde die Lage der Regenwasser - Fallrohre definiert (das war einfach, denn die Rohre für den Abfluß waren ja schon im Boden verlegt, aber sicher ist sicher)


    ABER

    Leider mußte ich dann Ende März 2014 nach 3 Monaten zurück nach Dland und damit begann die ‚Fernüberwachung‘ meinerseits, aber mein Vorarbeiter ist ja eine gute Seele und die Bilddokumentation des Fortschritts kam regelmäßig. Verputzen und Fußboden betonieren, das geht auch ohne mich (wenn die geforderten Maße klar sind und auch eingehalten werden).


    Das Dach kam dann im April 2014 (1 Woche später als geplant)

     


    Auch mußte noch etwas bei der Struktur der Terrassenüberdachung nachjustiert werden.



    Aber dann, dann geht es weiter in Teil 12

    10)

    Dieses Dach (Sandwichpaneele) war meinerseits auch im CAD geplant und die beauftragte Firma machte auch einen Hausbesuch um die Maße zu überprüfen und auch letzte Terminabsprachen durchzuführen. Der Termin wurde auf den Anfang der letzten Märzwoche festgelegt.


    Auch hatten wir uns auf die Größe und Anzahl der C-Purlins verständigt an denen die Dachelemente verschraubt werden.


    Neben dem Dachfirst sollten es 3 C-Purlins zuzügl. 2 separate umlaufende Winkeleisen bei der Überdachung außen sein.


    übersetzt in Detailplan


    Daraufhin mußte ich Gas geben, denn unsere Vorbereitung war noch nicht abgeschlossen, denn ich hatte auch das Verputzen terminlich außer acht gelassen und auch die zeitfressende massive Eigenkonstruktion bei der Terrassenüberdachung.


    Somit habe ich noch ein paar zusätzliche Bauarbeiter besorgt, die wohl dann bei anderen Baustellen nicht mehr erschienen sind, und die haben sich echt gut integriert und gearbeitet.



    Dann sah es in der Gesamtansicht so aus:


    Anschließend starteten innen und außen Verputzarbeiten im oberen Bereich, bei denen man - wenn das Dach liegt - nur noch sehr schwierig rankommen würde.


    Weiter im Endspurt dann in Teil 11

    9)

    Anschließen begannen wir mit dem Fußboden, den Frisch- und Abwasserrohren sowie der entspr. Frischwasserverteilung außen und innen.


    Plan/CADmodell der Abwasser- und Frischwasserleitungen und Regenabfluß



    Umsetzung wie folgt:


    Da es quasi ein Neubau auf der grünen Wiese war, waren wir auch nicht an der Frischwasserleitung angeschlossen.

    Ich habe daher den Anschluß vorbereitet und entspr. eine Leitung grundstücksseitig verlegt und eine 2te Leitung die erst einmal Brunnenwasser verteilt.

    Dazu wurde in meiner temporären Bleibe ein weiterer Brunnen geschlagen.


    Auch begannen wir die Vorbereitungen für das Dach.


    weiter in Teil 10

    8 )

    Auch die temporäre Bleibe in der wir bereits wohnten war dann irgendwann im Weg und mußte leicht kannibalisiert werden, bzw. was übrig blieb wurde durch andere Bewohner zweckentfremdet.


    Die spätere Terrasse wurde bereits früh genutzt …, allerdings war dem Bauherr nicht alles geheuer.

     



    Aber dann nahm es Formen an und so sah es nach ca. 2 Monaten aus (also gegen Ende Februar 2014)



    weiter in Teil 9

    7)

    Beim Überwachen stellten sich dann schon im Morgengrauen erste Probleme ein.


    Da wir ja auf dem engen und mittlerweile durchlöcherten Grundstück wohnten, bin ich doch glatt noch quasi im Dunkeln in das große Fundamentloch gefallen da der Sand an der Seite nachgab. Es war nur gut das die Bewehrung noch nicht drin war …

    Anschließend haben wir die Löcher am Hauptweg etwas abgesichert.


    Auch wollte ich fest definierte Maße bei den Fenstern und der Haustür einhalten.


    Es wurden daher die Fensteröffnung auf 4 Seiten auch eingeschalt mit Beton ausgegossen, sprich ich habe betonierte Rahmen an den Fenstern und auch Türstürze.

    Das hatte ich beim ersten Fenster mit den Bauarbeitern besprochen und diese hatten es gleich umgesetzt. Ich dachte zwar das dies bei den Fenstern 2 … x auch gleich so gemacht würde, aber hier war gleich wieder Holzbrett und kleine Mörtellage und Hollowblocks drauf angesagt.

    Da ich es sofort sah konnte es umgehend korrigiert werden, danach hatte es sich bei der Mannschaft eingeschliffen.

    Als die erste Mauer stand habe ich ein Höhenprofil erstellt und als Master angenagelt, so das es jeder sehen konnte. Hier waren Höhe Fußboden und Höhe Fenster angezeichnet, zudem steht das Haus etwas erhöht zum allgemeinen Umland.


    Die Arbeit schritt voran. Ein Teil der Arbeiter kannte mich schon vom Fencebau, andere haben wie noch zusätzlich angeheuert und es lief echt gut auch wenn man am Anfang etwas Phantasie brauchte um sich das ganze fertig vorzustellen.


    Ich und mein Team sind auch von größeren Arbeitsunfällen verschont geblieben, wenn man mal von Hautabschürfungen, Sonnenbrand und eingerissene Fußnägel absieht.


    Baufortschritt


    Plötzlich war der bereits vorhandene Septictank des temporären Häuschens im Weg für mein geplantes Streifenfundament.


    Es mußte somit eine andere Lösung her, sprich das Streifenfundament kam nicht in die Tiefe sondern auf den Septictank und auch erste Abwasseranschlüsse wurden verlegt


    Fortsetzung folgt dann in Nr. 8

    6)

    Bauweise:

    • Bungalowstil mit ca. 100sqm Wohnfläche und überdachter Terrasse
    • 1 innenliegende Küche, 2 kleine Schlafzimmer, 1 Masterbedroom und 1 Wohnzimmer
    • 1 großes Badezimmer im Haus und 1 GuestCR welches nur von außen zugänglich ist.
    • 1 central room dessen Hauptzweck die leichte Zugänglichkeit von Energieverteilung sowie Wasserverteiler und – leitungen ist, ergänzt durch die Verwendung als Lager für Essensvorräte, Handwerkszeug, …
    • Um das Haus herum Überdachung von mind. 1,20m Breite auf 3 Seiten
    • Die Toreinfahrt ist auf 4,3m Breite komplett in der Länge separat überdacht (aber an das Haus angeschossen)
    • Die einzelnen mit stahlbewehrten Punktfundamente sind mit stahlbewehrten Streifenfundamenten verbunden, auf denen die Hollowblocks - auch mit senk- und waagerechten Stahlarmierungen - aufbauen.
    • Einhalten bestimmter Hauptmaße um spätere Zuschneidearbeiten an Fliesen möglichst zu vermeiden (Beispiel: Fliese 30x60cm und 60x60cm; der Flur ist daher 1,22m incl. Verputz geplant
    • Abwasser wird aus Innenräumen gleich nach außen geleitet in Septictank (für die 2 Toiletten) und Wasch- bzw. Dusch- und Spülwasser wird auch sofort nach außen und um das Haus herum in den Kanal geleitet (der Verrieselungskanal wurde selber gebuddelt mit Anfangs ca. 3m Läge)
    • Frischwasser wird auch um das Haus herum geleitet und dann auf kürzestem Wege in die entspr. Innenräume geleitet. Verwendet wurden hier PPR Rohre
    • Das Dach besteht aus Sandwichpaneelen, ausgeführt als Verbunddach in 5cm dick mit 2x Stahl 0,5mm oben und unter und dazwischen ausgeschäumt. Als Dachfarbe wurde weiß gewählt da dies weniger Wärme absorbiert. Die Dachüberstände sind genau geplant, damit ganze Felder verbaut werden können; Die Dachbefestigung erfolgt mit Schrauben und Stormwasher. Das Dach sollte symmetrisch (vorne / hinten) liegen.

    CADmodell (ohne Dach dargestellt)


    Das sich mein Vorgehen der Vorabtätigkeiten während meiner Abwesenheit beim Mauerbau bewährt hatte, wurde es auch beim Hausbau so übernommen.

    Ich wußte genau wo die Punktfundamente hin sollten und die Bewehrung war auch klar (wie bei den Mauerpfosten). Also Skizze geschickt und Vorarbeiten gestartet. Der Nullpunkt war ja definiert.

    Aber dann fiel uns ein das wir erst Material beschaffen müssen welches wir an strategischen Stellen auf dem Grundstück lagern und erst dann die Fundamentlöcher buddeln.


    Es war echt eng und zu guter Letzt gab es auch noch Feuer welches sich außen durch die Wiese fraß !



    Aber auch außerhalb des Grundstücks wurde Material gelagert


    Hier auch wieder Hollowblock 5 inch, aber diesmal in heavy duty Qualität.

    Bei dem 1 Meter Falltest ist alles kaputt, nur der Hollowblock nicht. Hier war es nicht mögl. mit der Maurerkelle mal eben schnell den Stein in der Länge zu kürzen bzw. zu bearbeiten. Das ging und geht nur mit schwerem Gerät (Hammer, 2 Hand Winkelschleifer, …)

    Mein Plan war hier zumindest nicht alle Kammern der Hollowblocks mit Zement zu füllen, aber hier war mein Team eigen und letztendlich konnte und wollte ich das auch nicht ständig überwachen.


    Ich flog kurz nach Weihnachten 2013 wieder rüber und pünktlich zum 02.01.2014 starteten wir. Das Ziel war in 3 Monaten (also Ende März) das Dach drauf zu haben

    Auch mir hat es Spass gemacht hie und da mitzuhelfen, aber meine Hauptaufgabe war das Vermessen sowie das Überwachen und ausgehendes Material entspr. wieder zu beschaffen.


    weiter dann in Teil 7