Posts by Macambol

    Seitdem DK für die Dokumente ähnlich strenge Auflagen hat wie Deutschland, kann man diesen Weg eigentlich vergessen und gleich in Deutschland heiraten,

    Kannst du das genauer begründen, warum es jetzt strengere Auflagen gibt?

    Natürlich nicht, wer kann schon in die Köpfe der Regierung hineinsehen... :dontknow


    Ich weiß nur, dass es seit Anfang 2019 in DK standesamtstechnisch so aussieht wie bei uns. Also kann man gleich in D heiraten - ist vom Papieraufwand her der gleiche Aufwand (oder wenigstens sehr ähnlich).

    Seitdem DK für die Dokumente ähnlich strenge Auflagen hat wie Deutschland, kann man diesen Weg eigentlich vergessen und gleich in Deutschland heiraten, es sei denn, das Standesamt in Töndern (seinerzeit sehr beliebt) liegt einem besonders am Herzen.


    Sonst gilt eigentlich nur als empfehlenswert das Standesamt in Hong Kong (im Moment allerdings nicht so einfach)...


    Natürlich werden die apostillierten Heiratsurkunden anerkannt, sie beurkunden ja nicht die Ehepartner, sondern die Schließung der Ehe zwischen den mit Reisedokumenten ausgewiesenen Personen.

    Also, irgend jemand arbeitet in der DBM. Denn vor gut einer Woche bekam ich eine Email von der ABH, die zusätzliche Infos von mir per Scan haben wollten (erw. Meldebescheinigung, Wohnraumauskunft, die letzten sechs (!) Gehaltszettel usw. und so tot). Also haben die einen Anstoß von der DBM bekommen, ob sie denn zustimmen würden.


    Und das taten sie! Wieder eine Hürde genommen. Der gute Mann von der ABH hat mich auch mit Informationen versorgt (zugeschüttet, um genau zu sein :thumb). Darin kamen auch die 90 Tage Gültigkeitsdauer des Visums vor, innerhalb derer sich meine Frau sowohl beim Meldeamt als auch bei der ABH vorzustellen hat. Wenn denn momentan kein Flug geht, hätte es auch keinen Zweck, jetzt im Besitz eines Visums zu sein, wenn man es denn nicht benutzen kann...

    Quote

    ...Diese Vaterschaft gilt es dann anzufechten. Dies können die Mutter, der biologische und auch der rechtliche Vater. Die Frist für diese Anfechtung beträgt 2 Jahre und beginnt ab Kenntnis von den Gegebenheiten, die gegen die Vaterschaft sprechen.

    Bei der Vaterschaftsanerkennung gilt Deutsches und Philippinisches Recht...

    Das ist zumindest ähnlich dem, was ich kolportiert habe, außer, dass es eben nicht ausschließlich deutsches Recht betrifft. Dass der Prozess außerdem lange dauern wird, steht auf einem anderen Blatt Papier...


    Also: einer der zwei betroffenen "Väter" kann für oder gegen die Vaterschaft klagen. Was passiert eigentlich, wenn der, der für die Vaterschaft geklagt hat, beim DNA-Test ausgeschlossen wird?

    Ich weiß jetzt wirklich nicht, wo das Problem liegt. Soweit ich verstanden habe, geht es um ein FZV während der Schwangerschaft nach Deutschland. Dabei ist das Kind nach Vaterschaftsanerkennung Deutscher. Es gilt hierbei also ausschließlich deutsches Recht. Und genau das ist doch, was Dich interessiert, oder?


    Folglich müsste es genauso funktionieren, wenn die Dame mit dem Pinoy eine wunderbare Ehe führen würde (also ohne anstehende Anullierung). Es kommt nur auf die Anerkennung an, die sogar einen DNA-Test beinhalten kann, der erzwungen werden kann.


    Ergänzend wäre zu bemerken, dass der Antrag zwischen dem vierten und siebenten Schwangerschaftsmonat gestellt werden sollte (Fähigkeiten für ärztliche Untersuchungen und Reise).


    So, jetzt habe ich mich als juristischer Laie weit aus dem Fenster gelehnt, aber nur all die Ergüsse zusammengefasst, die die Experten hier schon mal von sich gegeben haben. hge, hilf! :cheers

    Mag sein. Ich glaube allerdings, dass sich in meinem Einladungsschreiben nichts Interpretationsfähiges findet, sondern ausschließlich Fakten. Ich fange jetzt auch nicht an, zu bedauern, dass ich Euch diese Einladung - die ich nicht mal selbst erfunden habe - zur Verfügung gestellt habe. Nehmt sie so hin oder streicht sie aus dem Gedächtnis. Mein in gedruckte Zeilen gegossenes Exemplar liegt jedenfalls in dieser Form in der Visastelle der DBM und harrt mit den anderen Papieren der Bearbeitung.

    Und wieder erhebt sich aus einer Antwort eine neue Frage:


    "Eine Legalisierung wird für die Länder benötigt, die nicht Teil des Haager Apostilleabkommens sind. Auch hier wird die Unterschrift des Übersetzers auf der beglaubigten Übersetzung noch einmal durch das Gericht bestätigt und für das Ausland kenntlich gemacht."


    So. Die Philippinen sind dem Apostillenverein beigetreten. Somit müssten sie die deutsche Apostille akzeptieren, obwohl wir deren Apostillen NICHT akzeptieren, oder schließt sich das gegenseitig aus?

    Die Sache mit der VE macht mir Kopfschmerzen. Es wird an geeigneter Stelle darauf hingewiesen, dass es bis zur Abschiebung kommen kann, die der Verpflichtungsgeber bezahlen müsste. Damit ist doch eigentlich alles getan, um den Eigentümer des abgelaufenen Visums wieder heim zu schicken. Die öffentliche Kasse wird damit auch nicht belastet. Alle damit verbundenen Kosten können damit abgedeckt werden, auch Personaleinsatz bei der Suche nach dem Visumsinhaber und letztendlich das Ticket für den Heimflug.


    Hier meine Frage: Wenn oft genug Visamissbrauchsfälle bekannt werden würden, gäbe es möglicherweise weniger VEen, sprich: Einladungen...


    Und die, die das Risiko auf sich nehmen, bekommen genau das, was sie möchten.

    Ich bin zwar (Bundes-)Beamter, finde aber die Sache mit der UP in diesem Fall trotzdem als kalten Kaffee. Aus den oben zitierten Gesetzen erschließt sich mir nur der Rechtsanspruch des (bisher ungeborenen) Kindes, welches offensichtlich durch die Vaterschaftsanerkennung als Deutscher geboren werden wird. Damit muss es nach Deutschland einreisen dürfen. Und ob die Mutter jetzt Rosa Iminez Guanterez oder Lieschen Müller heißt, spielt m.E. keine Rolle, da sie ja zwingend (als "Behälter" des ungeborenen Kindes) (zunächst) mit einreisen MUSS.

    hge :

    ...auf die UP verzichtet werden. (Wegen Apostille auf der HU)

    Ich glaube, hier hast Du Dich vertan - die UP dient der Feststellung der Richtigkeit DES INHALTS der philippinischen Urkunden, die Apostille bescheinigt nur die Echtheit der Urkunde, auf der sie klebt (oder eingestempelt ist). Wenn diese Annahme richtig sein sollte, könnte die philippinische Apostille durchaus von Deutschland anerkannt werden, und die UP dennoch Standardprocedere bleiben. Sch... Bürokratie!

    Mach' Dich trotzdem auf eine UP gefasst. Sie kommt aber erst nach der Hochzeit zum Tragen.

    Lass' den Quatsch mit dem Vermittler (investiere das Eingesparte lieber in die Party oder Hochzeitsreise), die drei Schritte kannst Du auch selbst gehen. Ist recht einfach - es gibt genügend "Klickanleitungen"... 8-)

    Nämlich zweimal. Und das erforderliche Passbild NICHT aufkleben (obwohl es in der Bedienungsanleitung so steht), sondern schlicht mit einer Büroklammer befestigen. AUCH NICHT ANTACKERN! Das dritte Passbild muss den Namen und das Geburtsdatum der Antragstellerin auf der Rückseite tragen. Am Pass der Antragstellerin mit Büroklammer befestigen.