Posts by Milanium

    Ob das schön ist oder nicht ist ganz etwas anderes.


    Es ist völlig irrelevant was das Ausländerrecht hier glaubt an Recht sprechen zu müssen und in welchen Landesregierungen hier wie auch immer verfahren wird !

    Es ist eine massive Kollision mit dem Grundgesetz Art. 3, den Gleichbehandlungsprinzip.


    Grundgesetz überschreibt Ausländerrecht.


    Milanium

    Kurzer Zwischenbericht:

    Der "ehemalige" Blue-Cardbesitzer der jetzt NE hat, hat seinen "Betreuungskontakt" in der Personalabteilung aktiviert ihm bei seinen Hochzeitsplanungen einer Landsmännin zu unterstützen...

    (blue cardler haben in einem Großunternehmen meist einen tatkräftigen Unterstützer bei allen behördlichen Themen, der dann auch aktiv wird ...)


    Nun hat sein "Behörden-Mentor" behauptet, das es trotz NE keinerlei Probleme gäbe im Falle einer Heirat. Er stehe in direktem Kontakt mit der zuständigen ABH und diese würden "wohlwollend im Sinne des Unternehmens" (und seiner Mitarbeiter) agieren.

    Er erwarte keine Dokumentenprüfung weder bei der Heirat in D noch in PH und ein A1 für die Braut wäre auch nicht erforderlich, schliesslich wäre er ja ein BlueCard-owner, wenn auch in der Vergangenheit.


    Ich werde den Fall weiter begleitend beobachten und berichten, aber sollte sich das hier bestätigen, dann sehe ich schon ein massives Problem in der "Glaubhaftigkeit der Notwendigkeit einer UP als auch eines A1" in Generellen !


    Es scheint so zu sein das man hier eine Art Abwägung zwischen Chancen und Risiken vornimmt und lässt den ausländischen ehemaligen Bluecardowner mit der laxen Prüfung und schnellen Einreise gewähren um ihn nicht als wichtiges Wirtschafts-Zahnrädchen zu verlieren.

    Ein gleich- oder höherqualifizierter Deutscher im gleichen Unternehmen der ebenfalls einen Philippina heiraten möchte MUSS allerdings den "Knüppelweg" mit UP und A1 nehmen. Na das nenne ich mal sinnvolle und gerechte Immigrationspolitik !


    Milanium

    Na klar sage ich Bescheid wies weitergeht.


    Und auch mich interessiert unwahrscheinlich ob das philippinische Dokumentenwesen bei Frauen hochqualifizierter "völlig in Ordnung zu sein" scheint !


    Desweiteren bin ich selbst ja - nach deren Definition - ebenso ein mindestens genauso "Hochqualifizierter" - eben aber nur Inländer - und frage mich deshalb , warum bei mir dann beim Frauenimport aus Drittland das volle Programm also die UP / A1 / FZV notwendig war ! (Vorsicht: Sarkasmus !)


    Milanium

    Der Staat hat sowohl Interesse daran, dass die Hinzuziehenden Deutsch sprechen, als auch daran, dass Fachkräfte einwandern. Bei hochqualifizierten Ausländern überwiegt für den Gesetzgeber das Interesse daran, sie anzulocken und zu halten, deswegen sind die Hürden für deren und derer Familien Zuzug bewusst viel niedriger als bei anderen Gruppen.


    Wenn der Ausländer weiterhin die Einkommensgrenzen erreicht, wird ihm die blaue Karte auf Antrag wieder erteilt werden. Beruflich habe ich lange Erfahrung mit der Beratung von blue card Besitzern:)

    Gut. Das klingt plausibel UND würde natürlich verhindern das ein "Hochqualifizierter" sauer fährt wenn er hier schon Jahre im Land ist und dann - quasi wie ein Außerirdischer behandelt wird wenn er das Normalste des Normalen vollziehen will - nämlich Heiraten...


    Ich verstehe in dem Fall dann aber auch die Community hier die dann berechtigt unkt und NICHT VERSTEHen will warum ein "Inländer" beim Heiraten einer Drittländer(in) dem "Ausländer" (mit Bluecard) erheblich benachteiligt wird.


    Auch hier MUSS eine Harmonisierung her, sonst droht weitere Abwanderung der Wählerschichten ins rechts-aussen Lager.


    -> Es ist also ein "ökonomisch-politisches DILEMMA" zwischen möglicher Abwanderung erzürnter Hochqalifizierter aus Drittländern ODER der Wählerwanderung von erzürnten Inländern nach Rechts Außen.


    Milanium

    …. dann musst du Grün wählen, die werden das durchsetzen!

    Guter Hinweis ! Danke.

    Ich meine ja nur - es ist mein natürliches Rechtsempfinden welches hier bei so einem Fall-Vergleich Alarm schlägt...

    Es gibt aus meiner Sicht keinen wirkliches "staatstragendes" Argument oder "wahres Risiko" welches die Ungleichbehandlung rechtfertigt.


    Ausserdem geht es aber auch nicht um mich, sondern um einen Kollegen, der übrigens diese Ungleichbehandlung zwischen seinen vielen Kollegen (es sind Hunderte) festgestellt hat.


    Es ist glaub ich wirklich an der Zeit die Einwanderungsregeln zu harmonisieren !

    Einem normal und logisch denkendem Menschen kannst Du die bestehenden Regeln mit deren nicht nachvollziehbaren Ungleichbehandlungen nicht mehr ohne Scham plausibilisieren.


    Milanium

    Weil philippinische Ehepaare (im Allgemeinen ausländische Ehepaare eines Drittlandes) wenn sie mit BlueCard einreisen (Arbeitsvisum) weder einen A1 benötigen noch eine (nachträgliche) UP ihrer Heiratsdokumente gefordert ist. Ihre Heirat wird als gegeben angenommen und juristisch nicht angezweifelt - trotz international nicht anerkanntem philippinischen Dokumentenwesen -

    … das ist aber doch nicht vergleichbar mit dem Fall, den du hier vorgetragen hast.

    Der Pinoy lebt in D und hat schon eine NE und will jetzt eine Pinay nach D holen. Sie sind ja, wenn ich das richtig sehe, noch gar nicht verheiratet. Oder habe ich das falsch verstanden?

    Das ist alles RICHTIG verstanden:

    Er arbeitet seit wohl so 5 -6 Jahren als Ingenieur in D, hat NE.

    Sie, seine langjährige Freundin lebt in PH und war lediglich so 2 mal im Jahr zu 6-wöchigen Besuchen hier.

    Nun ist am Wochenende die Verlobung ausgesprochen worden.


    warum ist das nicht vergleichbar ?

    Ein junges Paar hat das naturgegebene "Menschenrecht" ohne Trauschein zusammenzuleben.

    Es kann heiraten - muß aber nicht - so finde ich ... das ist im Leben ein ganz normaler und überall auf der Welt ähnlicher Vorgang...


    ... UND folgerichtig finde ich es als natürlich RICHTIG planend heiratende Paare einwanderungs-juristisch genauso zu behandeln wie verheiratete...


    M.

    Warum auch sollte ein Pinoy in Deutschland einfacher eine Pinay heiraten können, als ein "Biodeutscher"? Vereinfachungen gibt es nur für EU Bürger oder "spezielle" Ausländer

    Das möchte ich gerne beantworten Handyman:


    Weil philippinische Ehepaare (im Allgemeinen ausländische Ehepaare eines Drittlandes) wenn sie mit BlueCard einreisen (Arbeitsvisum) weder einen A1 benötigen noch eine (nachträgliche) UP ihrer Heiratsdokumente gefordert ist. Ihre Heirat wird als gegeben angenommen und juristisch nicht angezweifelt - trotz international nicht anerkanntem philippinischen Dokumentenwesen -


    Wenn also - wie im Fall meines Kollegen hier - ein unverheiratetes junges Pärchen einreist wo bspw. der Mann einen "Ingenieuresjob" in einem HightTech-Unternehmen hat und nun nach Einreise vor hat seine langjährige Freundin zu ehelichen, dann wäre es doch UNSACHGEMÄSS und UNZUMUTBAR hier nun eine besonders höhere Meßlatte an Sprachkenntnisse und Urkundenprüfung anzusetzten als bei seinen verheiratet eingereisten Kollegen.

    Hier vestehe ich dann die Logik nicht mehr, vor allem die Sinnhaftigkeit des Sprachkurses nicht und ebenso der maßlos überzogenen Urkundenprüfung.

    -> Ist doch dem Pinoy seine Sache, wenn er ne Landsmännin heiratet und wenn die schon mal verheiratet war dann isses doch sein Problem und nicht das des deutschen Staates ...


    Milanium


    P.S. als Hintergrund: Ich arbeite hier an einem Standort rund 5000 zumeist Ingenieuren mit Mitarbeitern aus 120 versch. Nationen. Die meisten der Ausländerpaare sind verheiratet mit einem landsmännischem Partner. Sie bestätigen mir alle, wenn sie verheiratet eingereist waren, dass keinerlei Deutsch-Sprachkenntnisse erforderlich waren. Die Einreise der Ehepartner war "unproblematisch". (Müssten fast alle Blue-Card owner sein)


    Auch deswegen versehe ich die "maßlos überzogene Behörden-Panik" mit A1 und UP der Verwaltungsbehörden nicht, wenn nun ein Deutscher oder ein "nicht-bluecard"-Ausländer sich entscheidet einen Ausländer aus einem Drittland zu heiraten !

    Wenn der Pinoy in Deutschland keine Bluecard hat, wovon ich jetzt ausgehe muss m. M. n. ein normales FZV zum Ausländer gemacht werden. D.h. UP, A1, Nachweis von Wohnraum, Einkommen und unbefristeter Arbeitsvertrag. Alles in allem ca. 1 Jahr Vorlauf


    Aber die Spezialisten hier wissen das sicher ganz genau

    Er war Bluecard Kandidat beim Start vor vielen Jahren hier und hat JETZT aber schon Niederlassungserlaubnis ! (Das ist seineswissens ein höherer Status)

    Falls das wichtig ist: Sein Gehalt dürfte bei 75-85 k brutto jährlich liegen.

    Braucht man da wirklich auch A1 (vor der Einreise) und den ganzen UP Quatsch ?


    Das ist ja unmenschlich.

    Der heiratet doch lediglich ne Landsmännin...

    Wäre er vorher mit Ihr verheiratet gewesen, dann wäre ihre Einreise unproblematisch mit seiner verbunden gewesen...

    Warum das nun erschweren ?


    Manchmal verstehe ich die Welt hier nicht mehr...


    M.

    Kurze Frage an die Spezialisten:


    Ein guter Arbeitskollege (phil. Pass) der schon lange in Deuschland arbeitet und lebt heiratet demnächst eine Landsmännin...

    Er hat bereits die Niederlassungserlaubnis und möchte demnächst seine Freundin (Philippina) heiraten.

    Die Freundin lebt noch in den Philippinen und war schon mehrfach mit Besuchsvisum (jeweils 1-2 Monate Besuhe abgestattet) in D eingereist.


    Wie ist hier der Ablauf mit dem Familiennachzug ?


    Kann Sie ggf. sogar sofort miteinreisen wenn die Ehe in den Philippinen dokumentiert ist, oder gibt es hier dann auch wieder "Papierkrieg" bevor sie einreisen darf ?


    Ich bin mir nicht sicher wie hier der Prozess ist, daher die Frage.


    Milanium

    Die Insolvenz wäre für mich erst der finale letzte Schritt, souzusagen die Ultima Ratio.

    Vorher kann man aber noch folgende Optionen prüfen:


    1) Der sogenannte Insolvenzplan (gemeinsam mit einem Berater erstellt) ermöglicht zumindest in deutschem Recht mit Gerichtshilfe einen "Vergleich" mit den Gläubigern herbeizuführen. Dieser wird gerichtlich bestätigt und die Restschuldbefreiung erfolgt sofort. Als Beispiel die 65.000€ - den Gläubigern etwa 40%-60% des Betrages anbieten, aber eben sofort als Auszahlung. (Alternative wäre die Insolvenz und das will kein Gläubiger da der Geldfluss dann langsam erfolgt)

    Die Finanzierung der ca. 30-40.000€ über einen Hypothekendarlehen (z.B. Interhyp aktuell 0,4% die finden immer eine Bank) abgesichert über das Haus. Ich würde es auf 15 Jahre anlegen, dann wäre die Montasrate unter 200€


    2) Die gesamte Summe 65.000€ über den oben genannten Weg umschulden (ohne den Isolvenzplan, falls es das in Österreich nicht gibt) und 20 Jährig UMSCHULDEN mit Hypothekendarlehen (zur Zeit 0,4% !! Zins) Das wäre dann eine Monatsrate von etwa 300€.


    Ich habe gerade eben eine Umschuldung für meine Mutter über einen grösseren Betrag durchgeführt. Sie ist 74 Jahre alt. Das Alter spielt also nur bedingt eine Rolle.


    Damit würde genug übrig leiben um bescheiden selber zu leben und ggf. noch etwas weniger in die Phils zu senden UND das Haus bliebe auch erhalten.


    Milanium

    Das Zimmer finde ich persönlich jetzt nicht so den Hit - das liegt aber daran das ich klimatisierte Räume generell ablehne - , aber die Art Deko Gestaltung und insbesondere die Nachtbeleuchtung deutet auf künstlerisches Talent hin. Gerade die Integration in die bestehende tropische Landschaft ist gut gelungen. Mit den Farben und der Intensität könnten wir noch diskutieren...


    Könnte ich mir durchaus vorstellen, das Resort einmal zu besuchen, gerade weil auch ruhig gelegen...


    Mehr Bilder von solchen Resorts bitte.


    Milanium

    Es ist genau das, was sich viele Abenteurer hier wünschen:

    Einsamer Strand abseits des Tourismus - schwere Erreichbarkeit über Land - und viel viel unbelatestete Natur...

    "Robinsonfeeling pur..."


    und das mit

    - philippinischer Motor- und Bootstechnik

    - einem Kind

    - und ungeeigneten Komunikationsmitteln.


    Das ist genau das Gemisch aus Faktoren bei dem bei ungünstigen Wetterverhältnissen / in Kombination mit Technikausfall ganz schnell eine NOT-Situation entstehen kann:

    Motorausfall, Sturm, Beschädigung des manövrierunfähigen windigen Bootes an einem Rif... (denn Rest kann man sich denken)


    Ein Glück: Ihr habt nochmal "Baboy gehabt" wie man so schön sagt...


    Was ich anders gemacht hätte:

    1) So eine Tour, wenn keine "zuverlässiges Boot" zur Verfügung steht, dann NUR mit ZWEI Booten zusammen fahren.

    2) Nie ohne Satellitentelefon aus dem Haus. (Sind nicht mehr so teuer)

    3) auch Schwimmwesten sind da gar keine so schlechte Idee...


    Milanium

    komisch, dass, solltest du recht haben, nicht alle Männer dieser Welt den gleichen Frauentyp anschmachten.

    Oder umgekehrt, nicht alle Frauen dieser Welt einen Männertyp anhimmeln.

    Na ja - die kulturelle Entwicklung der Menschen bringt es mit sich, das "Misswahlen" bei Männern oder "Adoniswahlen" beim schwachen Geschlecht offen oder verdeckt schon ab dem pubertären Alter durchgeführt werden.

    So ergibt sich ein jeweils spezifischer "Spitzenvertreter" des jeweiligen Geschlechts automatisch !

    Dieser Spitzenvertreter ist dann der Sexualpartner der sich mit einer maximalen Anzahl an möglichen Partnern binden könnte, da ihn ja nehezu ALLE anhimmeln.


    Da wir aber im Schnitt Otto-Normalverbrauchermänner sind und es vermutlich nicht jeder von uns zu einer Miss Universe bringen wird, hat die Natur eine gewisse automatische Selbstreflexion eingebaut, welche uns dazu führt eine größere Anzahl an in Frage kommender Sexualpartner zuzulassen, so daß es nicht unweigerlich zu einem Aussterben der Spezies wegen überzogenen Foredrungen an das andere Geschlecht kommt.

    Dieses "Öffnen des Idealfensters" kann sehr unterschiedlich ausfallen, muss nicht immer linear und einparametrig sein.


    Sozusagen eine PS-Limit in den eigenen Vorstellungen, welches sicherstellt das sich mindestens ein jeweils anderer Partner für einen interessiert !


    Wer im falschen Sexualsegment forscht wird mit Nicht-Paarung bestraft.

    Wer im richtigen Level oder darunter fischt bekommt schnell einen geeigneten Partner.


    Eigentlich ein ganz simples und natürliches Selektionsprinzip mit 2 gegenpoligen Extremvertretern:


    Dem "Adonis" dem sehr viele Frauen schnell ins Netz gehen, er aber das Schicksal hat durch die Vielzahl an Frauen dann die "Richtige" rauszufiltern...

    Und dem "Glöckner" der das Schicksal hat womöglich gar keine Frau abzubekommen, wenn sich keine erbarmt...


    Wenn die Kultur des Menschen nun hier nicht noch die Erungenschaften "Wohlstand, Erfolg, Ansehen, Macht, u.v.m" mit ins Spiel gebracht hätte, wäre die Partnerwahl eigentlich von vorneherein realtiv "klar und biologisch-esthetisch gerecht".

    Hier ergibt sich nun noch mehr "Verhandlungsspielraum" denn Erwartungen werden nun nicht mehr nur an den "Spezieserhalt" gestellt, sondern auch noch an neue rein menschlich-kulturelle Parameter !


    heisst: Auch ein potthässlicher Mensch hat die Chance noch einen einigermassen gutaussehenden Partner zu finden, wenn die anderen Parameter positiv sind.

    Und andersherum: Adonis hat keine Chance wenn die anderen Parameter im extrem Negativen sind.


    Milanium

    Wer analysiert uns? Sind ja scheinbar ein paar Spezies unter euch :D

    Beide relativ gut aussehend (liegt immer im Auge des Betrachters, aber wir arbeiten viel an uns), beide aus gutem Haus, beide haben mehr Geld als sie ausgeben können...trotzdem über 10 Jahre glücklich zusammen und 3 Kids!

    Dazu keinen goldenen Käfig, beide reisen auch mal getrennt und fühlen sich immer noch toll!

    Es gibt eben verschiedene Arten von Gründen eine Beziehung zu führen, natürlich ist Liebe zumeist der Hauptgrund, aber selbst da haben wir ja sogar 6 völlig unterschiedliche Typen. (wahrscheinlich gibts noch deutlich mehr)


    Das macht es so schwer sich gegenseitig zu verstehen bei Diskussionen !


    Milanium

    Ich bin überzeugt, dass die obige Einteilung in Liebestypen, die ich gut kenne, totaler Quatsch ist. Männer und Frauen werden da in einen Topf geworfen. "Liebe" ist für einen Mann etwas völlig anderes als für eine Frau. Aber den Unterschied der Geschlechter zur verschleiern ist das Geschäftsmodell unserer Zivilisation. Viel Glück!

    Vielleicht hast Du zufällig mal auf den Quellenlink geschaut:

    Der Artikel mit der Liebesstileinteilung entstammt der Zeitschrift "Elle" und die wird gemeinhin als Frauenzeitschrift bezeichnet. Aber Männer dürfen sie natürlich auch lesen... :)


    Ich glaube schon, das diese Einteilung auch Frauen ganz zugänglich sein wird, denn beispielweise der Typus Agape ist exakt die Liebesform die praktisch jede Mutter ihrem Kind schenkt, die bedingungslose Urliebe.


    aber ganz klar: bei Männern dürfte die Einteilung weitgehend die Typenvielfalt abdecken.


    Milanium

    Back to topic: Welche Liebesform als Voraussetzung für Feminismus in der Partnerschaft ?


    Weil es anscheinds eine der root causes für Missverständnisse in der Partnerschaft zu sein scheint und um dem ganzen Thema hier mal einen etwas wissenschaftlicheren Hintergrund zu geben, habe ich mich mal umgesehen wie die Wissenschaft dieses Phänomen mit der Liebe beurteilt. (Auch wiki schreibt das einiges gute darüber)

    Ihr findet hier auch die beiden von mir beschriebenen Hauptmodelle Deutscher Männer zu philippinischen Frauen wieder (Typ 1 & 2), aber es gibt tatsächlich einen durchaus noch differenziertere Beschreibungmöglichkeit. (Typ 3,4,5,6)


    So kommt es dann natürlich auch das wir hier gerne aneinander vorbei reden, wenn es ums Thema Beziehungen und Liebe zum Partner geht.


    Quelle:

    6 Grund-Arten von Liebe zum partner sind bekannt


    "...Während Forscher nicht sicher sind, was einen im einzelnen dazu bewegt zu lieben, sind sie sich doch einig, dass es viele Formen von Liebe gibt: Die Liebe zum Partner, zur Familie und zu den Freunden zum Beispiel.

    Die Art und Weise, wie man liebt – quasi der persönliche Liebesstil also – basiert dabei hauptsächlich auf den eigenen Erfahrungen und Interaktionen aus der Vergangenheit.

    Der Soziologe John Alan Lee hat nach dieser Annahme sechs Liebeskonzepte entwickelt.

    Diese sechs Arten von Liebe gibt es

    Typ 1: Eros

    Diese Liebe ist direkt aus einem Märchen entsprungen. Sie ist überaus romantisch und die körperliche Anziehungskraft spielt eine große Rolle.

    „Hals über Kopf“ verliebt man sich nach dem Typen Eros: Denn eine tiefere emotionale und auch körperliche Bindung wird hier sehr schnell wichtig. Die Liebenden sind fast schon süchtig danach, geliebt zu werden.

    Liebe dieser Art ist meist sehr intensiv, verfliegt jedoch auch schnell wieder.

    Typ 2: Storge

    Auf dieser Art von Liebe sind meist lang anhaltende, stabile Beziehungenbegründet. Oft entwickeln sich Liebe und körperliche Anziehung erst aus einer innigen Freundschaft und halten dann auch über mehrere Jahre. Sie basiert vor allem auf geistiger Nähe, gegenseitigem Vertrauen und Kameradschaft.

    Typ 3: Ludus

    Dieser Liebende ist ein Player. Er ist Meister darin, die Gefühle anderer zu manipulieren und ist daher – auch wenn es anfangs nicht so scheinen mag – emotional eher distanziert. Einer Beziehung bringt er dementsprechend eher wenig Hingabe entgegen, sodass diese oft eher kurzfristig und oberflächlich bleibt.

    Typ 4: Pragma

    Praktikabilität steht für diese Liebenden an erster Stelle. Das mag sich emotionslos anhören, jedoch diese Liebestypen lediglich anspruchsvoll. Ein „wir gegen die Welt“ gibt es beim Pragma-Typen nicht: Finanzielle Stabilität, soziales Ansehen und der Segen der eigenen Familie – das sind alles Dinge, die für diesen Typen in einer Beziehung Gewicht haben.

    Typ 5: Mania

    Dieser Typ wird vor allem von seiner besitzergreifenden Art charakterisiert. Diese ist darauf zurückzuführen, dass er oft schnell emotional abhängig vom Objekt seiner Begierde ist. Deshalb braucht er immerzu die Bestätigung, dass noch alles in Ordnung ist. Sobald der Typ Mania verliebt ist, vergisst er gewissermaßen, wie man allein glücklich ist. Eifersucht ist hier ein Dauerthema.

    Typ 6: Agape

    Der Agape-Typ liebt fürsorglich. Er gibt lieber, als dass er nimmt und kümmert sich um seine Liebsten. Seine Liebe ist rein und echt, denn er liebt selbstlos und bedingungslos. Der Agape-Typ ist außerdem am ehesten glücklich in seiner Beziehung, weil er seinen Partner liebt, wie er ist und deshalb eine Menge hinnimmt.


    -> Und - nun die obligatorische Frage an die Diskussionsteilnehmer: Wo seht ihr Euch UND Eure Partner? Welcher Liebestyp seid ihr ?

    Aus der kombination wird dann auch resultieren - so erwarte ich - wie Ihr als Paar zum Feminismus steht.


    Milanium

    Eigentlich eine schöne Diskussion.

    Sie offenbart nämlich Grundsätzliches, wie:


    gesunde Selbstreflexion,

    Erwartungshaltung an eine Beziehung,

    Innen- und Außensicht eines Paares,

    die Art der Beziehungsbindung,

    die zu erwartende Beständigkeit einer Beziehung,


    Dankbarkeit ist - wie ich meine - ein typisches Phänomen bei Beziehungen von bereits erfahreneren Partnern, die beide bereits so einige Bezieheungen hinter sich haben - auch längere - zumeist mit Folgeerscheinungen (wie z.B. Kinder, Unterhaltsverpflichtungen, Todesfällen...), auch schon die erste oder zweite "große Liebe" selber erlebt, durchlebt und abdanken miterlebt haben.

    Dabei sprche ich von einer natürlichen und ehrlich gemeinten von innen kommenden Dankbarkeit, keiner erzwungenen oder erwarteten.


    Ein 20 oder 30-Jähriger wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die "klassiche (Romeo&Julia) Liebesgeschichte" bevorzugen = suchen, ein reiferer Bräutigam mit etwas mehr Lebenserfahrung wird zweckorientierter Selektieren und "hofft auf das Erwachsen der Liebe während der Beziehung", durch Stetigkeit, Verlässlichkeit und ehrlicher Zuneigung. Mit der Zeit kann hier auch Liebe entsehen. Langfristige und dauerhafte.

    Das ist die zweite Form von Liebesbeziehung die in der Literatur einschlägig dokumentiert ist.


    Nun wage ich nicht zu behaupten welche Form der emotionalen Liebe die Bessere ist, nur möchte ich feststellen, das es eben beide Grund-Arten gibt und wahrscheinlich sogar noch ein paar weitere Formen...


    Ich maße mich nicht an anderen das eigene Modell überzustülpen oder gar das jeweils andere Modell verbal abzuwerten oder irgendeine vermeintlich verkürzte Halbwertszeit daraus zu prognostizieren und das gilt hüben wie drüben: Also weder bei Gleichnationalen Paaren wie auch bei internationalen Paaren.


    Milanium

    Milanium

    Dann wäre ja nur noch darauf achtzugeben: Für eine Frau zählt nicht, was du für sie getan hast. Sondern nur, was du in Zukunft noch für sie tun kannst. Insofern: Immer genug Pulver trocken halten. Wenn das Modell dauerhaft funktionieren soll.

    Exakt was meine Frau immer sagt: "No money - no honey !"


    Besser sich einer gegebenen Realität ehrlich hinzugeben, als sich ein Leben lang der goetheanischen aber illusorischen "literarischen Liebesbeziehung" nachzueiffern...


    Ich stimme ihr zu 100% zu.

    Sie braucht mich.

    Ich brauche sie.

    Ein gutes Gefühl.


    Übrigens: Es ist eine sehr verbreitete Ansicht am philippinischen Heiratsmarkt !


    P.S. Die Versorgerehe war bis in die 70er Jahre auch bei uns noch an der Tagesordnung und ich vermute, das sie global die immer noch am häuffigsten aufretende Eheform ist.

    Wenn eine Beziehung es nicht aushält dass die "Käfigtür" immer offen bleibt, ist sie es nicht wert weiter gelebt zu werden. Sie wird nicht dauerhaft halten.

    Eine Käfigtüre braucht zumindest mal einen Käfig, an dem sie befestigt ist - aber den gibt es bei uns ja gar nicht. Hier herrscht Freiheit. Freiheit von irgend welchen Wirtschaftssystemen, welche uns bedingt durch ihr Funktionieren in eine Rolle zwingen die wir beide gar nicht haben wollen.

    Meine Frau hat kein Interesse auf "Abenteuer" draußen im Dschungel, sie ist sehr häuslich, sie ist sehr familiär, da es gar keinen Käfig gibt der sie einschränken könnte. Ich biete alle Freiheiten inklusive rund 50.000km Urlaube im Jahr.

    Quote

    Realitätsabwehr durch Grössen- und Unverwundbarkeitsphantasien habe ich oben ja schon genannt. Das 100-Quadratmeter-Deutschland Modell hingegen wird wohl zumindest eine Weile funktionieren.

    Kann sein, das ich meine / unsere eigene Realität sehe, lebe, wahrhabe aber sie gefällt uns, denn die Alternative dazu wäre Manila in Armut ! Ich behaupte sogar: NUR das 100-Quadratmeter Modell Philippinen eingebettet in Deutschland funktioniert (bei uns) auf Dauer !

    Das Gegenteil wäre erst zu beweisen.

    Quote


    So so du für deinen Teil hast entschieden. Hast du deine Zukünftige auch mal gefragt wie Sie das sieht. Bei die gewinnt das Wort Ehefähigkeitszeugnis eine ganz neue Bedeutung.

    Wir haben ganz offensichtlich ein Modell im Konsenz gefunden, sonst wäre es doch nicht erfolgreich in beiderseitiger Glückseligkeit. Du solltest mal die FB-Seiten meier Frau studieren, mit denen Sie Ihrer Familie, ihren Freunden und sogar meinen Arbeitskollegen Ihr Leben hier in Schland und Umgebung präsentiert. Überwältigende Dankbarkeit und nur positives feedback von allen Seiten. Scheint eine gewisse Form von Zufriedenheit darzustellen... aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein...

    Nein - wir passen schon zusammen - mit dieser extremen Form von Nähe - ständigem Beisammensein - dem beiderseitigen Instinkt sich optimal möglich um die Kinderschaar zu kümmern...


    Bitte nicht mißverstehen: Ich will hier niemendem ein idealisiertes Lebensmodell aufdrängen, ich will nur meines aufzeigen. Ich bin mir durchaus im klaren das es zahlreiche andere auch mehr- oder weniger funktionierende Modelle gibt. Wir leben ja in einer pluralistischen Gesellschaft.


    Es gilt aber auch bei uns: Emanzipation der Frau und damit Selbstverwirklichung auf Kosten des Partners gibt es bei uns nicht. Wir verwirklichen uns gemeinsam und in eine gemeinsame Richtung. Egozentrische systembedingte Modeerscheinungen wie Feminismus sind uns beiden fremd.


    Milanium

    Dem ganzen stimme ich nur eingeschränkt zu.


    Wer den Fehler macht und seine philippinische Frau sobald er sie in Deutschland hat - systemerwartend - in den Arbeitsappartat einzuschleusen - sie also quasi in die Höhle der Löwen zu werfen - der geht durchaus das Risiko ein, das generelle Marktwerte neu evaluiert werden könnten:

    Wer der Illusion verfällt das man "die Filippina" und ihr "philippinische Wertemodel" 1:1 nach Deutschland verpflanzen kann undzugleich aber versucht sie schleunigst in unseren Umsatzapparat einzugliedern (weil man hier das Geld ja so dringend benötigt) der verursacht nicht selten eine stetige aber vorprogrammierte "Veränderung" seines Partners. Man wird wie seine Umgebung ist, das ist gemeinhin ja bekannt.


    Man kann nicht alles haben !


    Ich für meinen Teil habe entschieden das wir tatsächlich versuchen in unserer Beziehung das philippinische Leben und Wertemodell HIERHER holen nach Deutschland, quasi so weiterleben wie sie es in Manila getan hatte.

    Die Lebensweise, das paarliche Wertemodell, das Rollenmodell. Nur ein paar Urlaube mehr als in Manila.

    Es sind nun 7 Jahre die glücklich und zufrieden verlaufen. Ohne Ausnamen.

    Ich arbeite, meine Frau ist zu Hause. Wir kümmern uns beide um unsere vielen Kinder. Das ist die wesentliche Kerngemeinsamkeit.

    Ich will nicht sagen, das man das kopieren sollte, aber klar ist für mich, wenn ich sie ins raubtierkapitalistische Arbeitssystem eingliedere, dann könnten auch ungeplante Wünsche und Verlockungsituationen enstehen, die wir beide nicht brauchen können.


    Man kann hier also smart durch die Wahl des Lebensmodells schon entgegenwirken.


    Milanium