Posts by Cyborg85

    In der Regel ist doch der Mittelname einer Filipina ihr Geburtsname oder sehe ich das falsch ?

    Mittelname und Geburtsname sind nicht ganz das gleiche. Meine Frau hatte vor der Hochzeit auch schon einen Mittelnamen (den Geburtsnamen ihrer Mutter).

    In den deutschen Personenstandsurkunden wurde ihr alter Nachname als Geburtsname übernommen ("Müller, geb. Adobo" um beim obigen Beispiel zu bleiben) und der Mittelname beim Vornamen mit eingetragen, allerdings mit Anmerkung "Vornamen und Mittelname". Im philippinischen Pass wurde beim ROM ihr alter Mittelname durch ihren Geburtsnamen ("Adobo") ersetzt und ihr Nachname in "Müller" geändert.

    Wenn wir keine namensrechtliche Änderung machen, wäre ihr Name auf einem deutschen Ausweis/Pass daher quasi "Lisa Grace Adobo Müller , geb. Adobo".


    Edit:

    luckyvogel danke für Deinen Erfahrungsbericht. Geteiltes Leid ist halbes Leid, hehe. Denke auch, dass bei uns am Ende alles gut / wie gewünscht wird. Aber ist schon Nervenaufreibend, wenn sich alles über Wochen/Monate hin zieht und man zwischen 3 Behörden hin und her geschickt wird.

    Vielen Dank für Eure Ratschläge.

    Ich habe dann aber kein Theater gemacht und die namensrechtliche Veränderung veranlasst .. hat nur ca. 20 Euro gekostet.


    Aber damals hätten die die neuen Pässe auch wieder mit dem Mittelname im Vornamen ausgestellt. Das wäre kein Hinderungsgrundgewesen. Nur weil wir darauf bestanden, dass der Mittelname aus dem Vorname getilgt werden sollte, mussten wir dann noch ein paar Tage warten.

    So wird es jetzt bei uns auch laufen.


    Wie von Moalboal geschrieben, wurde der alte Mittelname bei Hochzeit in die Personenstandsurkunden mit eingetragen (mit Vermerk Vornamen und Mittelname), von daher ist es lt. den Behörden auch korrekt, dass dieser auf der Einbürgerungsurkunde steht.


    Meine Frau hat jetzt einen vorläufigen Personalausweis mit "Lisa Grace Adobo" als Vorname. Den Mittelnamen können wir voraussichtlich per namensrechtlicher Erklärung entfernen lassen. Die Standesbeamtin war sich aber unklar darüber, ob das per Angleichungserklärung möglich ist, oder ob eine andere Rechtsgrundlage für die Änderung gefunden werden kann/muss. Sie "interpretiert" die Gesetzeslage momentan so, dass der philippinische Mittelname nach Einbürgerung nur bei unverheirateten Personen möglich sei. Sie will sich aber nochmal schlau machen. Bearbeitungsdauer aufgrund Personalmangels voraussichtlich mindestens 8 Wochen. :mauer


    Viele Grüße

    :hi

    Hallo zusammen,


    vor ein paar Tagen wurde meine Frau offiziell eingebürgert und bekam ihre Einbürgerungsurkunde ausgehändigt.

    Die Freude und Erleichterung nach rund 14 Monaten Verfahrensdauer war groß, währte aber leider nicht lange.


    Direkt am nächsten Tag hatte sie einen Termin auf dem Bürgeramt, um einen Personalausweis und Reisepass zu beantragen. Doch dort wurde sie wieder weg geschickt, weil angeblich die Einbürgerungsurkunde falsch ausgestellt sei.


    Das Problem:

    Auf der Urkunde gibt es ein Feld "Name, Nachname, Geburtsname". Dort hat die Sachbearbeiterin der Einbürgerungsbehörde den philippinischen Mittelnamen mit eingetragen, in etwa so (alle Namen frei erfunden, nur zur Veranschaulichung):


    Lisa Grace Mittelname: Adobo Müller

    Dabei wäre "Lisa Grace" der Vorname, "Adobo" der Mittelname und "Müller" ihr fiktiver Nachname.

    Bei der Aushändigung der Urkunde kam uns das schon etwas seltsam vor. Aber unsere Nachfrage wurde sofort abgebügelt: "Wir müssen den Namen genau so schreiben, wie er im Pass steht".


    Laut Bürgeramt darf der Mittelname aber nicht auf der Urkunde stehen, weil es nach deutschen Namensrecht keinen Mittelnamen gibt. Falls sie mit dieser Urkunde einen Pass beantragt, würde ihr Vorname ansonsten buchstäblich lauten:

    "Lisa Grace Mittelname: Adobo"


    Während unserer Anwesenheit rief die Dame aus dem Bürgeramt bei der Sachbearbeiterin aus dem Einbürgerungsamt an und die beiden -stritten- diskutierten, was denn nun richtig sei. Sie kamen aber scheinbar zu keiner klaren Übereinkunft.


    Nun verlangt das Bürgeramt von meiner Frau, dass sie die Urkunde korrigieren lässt, oder alternativ beim Standesamt ihre Namensführung irgendwie klärt.


    Noch kurz zur Ergänzung:

    Wir haben in Deutschland geheiratet. Meine Frau entschied sich bei der Hochzeit für die Namensführung nach deutschem Recht.

    Dementsprechend ist ihr (beispielhafter) Name auf allen behördlichen Angelegenheiten (z.B. AT) "Lisa Grace Müller, geb. Adobo". Nach meinem Verständnis, und bei anderen eingebürgerten Philippinas die wir kennen war es auch so, sollte der philippinische Mittelname bei Einbürgerung schlicht und einfach wegfallen.


    Daher meine Fragen an Euch:


    - Musste Eure Frau nach der Einbürgerung eine namensrechtliche Erklärung oder ähnliches beim Standesamt abgeben, obwohl das bei/nach der Hochzeit bereits geschehen ist?


    - Wie genau ist der Name auf der Einbürgerungsurkunde geschrieben? Mit oder ohne Mittelname?


    - Weiß zufällig jemand, ob es eine klare Regelung gibt, ob die deutsche Einbürgerungsurkunde den Namen nach deutschem Recht oder den Namen nach philippinischem Recht beinhalten muss?


    - Habt Ihr sonstige bzw. allgemeine Tipps, wie man an solche Probleme herangeht, wenn sich unterschiedliche Behörden uneinig sind und man selbst der Leidtragende dabei ist? Vielleicht kennt ja jemand eine Rechtsnorm oder irgendetwas "offizielles", worauf wir die Sachbearbeiterinnen freundlich hinweisen könnten?



    Danke und viele Grüße

    :hi

    Es dauert noch ein wenig, aber besser früher als später. Ich fliege von Terminal 1 zurück nach Peking. Ist der Check in von Air China auch in Terminal 1 vertreten?

    Check-In ist im gleichen Terminal wie der Abflug. Schau aber, kurz bevor Du zum Flughafen fährst, zur Sicherheit online nach, ob Dein Flug wirklich noch von T1 geht. Kann sich nämlich gelegentlich auch mal ändern!


    Zweite Frage, nach meiner Ankunft gestern gab es in Terminal 1 nur einen Ausgang. Rein durfte ich nicht mehr. Wie komme ich in den Abflugsbereich?

    Der Abflugbereich ist ein Stockwerk höher. Aber wie schon geschrieben wurde: sag einfach dem Taxifahrer (oder besser dem Grab driver) dass Du zum Terminal 1 Departure willst.

    Hallo Roseforest,

    Vielleicht hat jemand von euch eine ähnliche Situation - ich würde gerne hier berichten wie es läuft .

    ich lese gespannt mit. Wir würden auch gerne irgend wann mal die Eltern meiner Frau einladen, daher interessiert mich Dein Erfahrungsbericht.


    Eine Tante meiner Frau hat vor einigen Jahren auch mal ihren Vater nach D eingeladen. Visum hatte problemlos geklappt. Bei seinem ersten internationalen Flug hatte er aber auch eine Begleitung. Er war damals noch nicht ganz so alt (ich glaube Mitte 60) und spricht auch etwas Englisch, aber trotzdem wollte er bzw. seine einladende Tochter es nicht riskieren. Es ging auch weniger um Immigration, sondern um den internationalen Transit in einem fremden Land und großen Flughafen. Damals ergab sich eine Gelegenheit, weil andere Verwandte auf dem Rückflug von den Inseln nach D ihn begleiten konnten bzw. es wurde im Vorfeld alles entsprechend geplant. Vielleicht ergibt sich für Euch ja auch eine entsprechende Möglichkeit, oder Deine Frau holt ihn dort ab in Verbindung mit einem kurzen Heimaturlaub. Alternativ vielleicht einen schon erwähnten Service der Airline in Anspruch nehmen.

    Den Rückflug von D nach PH hat er dann alleine gemeistert. War soweit ich es mitbekommen habe für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis, von daher finde ich es gut, dass Ihr den Schwiegervater auch einladen wollt.


    Darf ich fragen, wie lange er hier bleiben soll?

    Wird er solange bei Euch in der Wohnung wohnen?


    Viele Grüße

    Hallo Laine,


    Ich finde es sehr schade dass man den Pass abgeben muss - kenne allerdings nur den Vorteil, dass man mit Pass mehr Land kaufen kann. Kennt ihr noch mehr Gründe, welche für den phil. Pass sprechen?

    Andere Vorteile kenne ich auch nicht. Bedenke aber, dass ein philippinischer Pass / Doppelstaatlichkeit auch Nachteile haben kann. Die Immigration z.B. hindert gerne mal Filipinos an der Ausreise, um sie angeblich vor Menschenhandel zu schützen und damit nur registrierte OFWs im Ausland arbeiten. Jedenfalls kann und wird die deutsche Botschaft bei Problemen dann nicht helfen können, weil das dann eine interne Angelegenheit ist, wie die Philippinen mit ihren Staatsbürgern umgehen.


    Kommendes Jahr würden wir planmäßig für längere Zeit im NIcht-EU-Ausland befinden, weswegen meine Frau dann ohne deutschen Pass den Aufenthaltsstatus verliert. Im Moment hat sie den EU-Aufenthaltstitel, maximale Abwesenheit ist aber auch hier 6 Monate.

    Da bleibt eigentlich nur Lösung, die schon geschrieben wurde: Wenn sie eine Niederlassungserlaubnis hat, einen entsprechenden Antrag bei der ABH stellen. Einen deutschen Pass bzw. die Einbürgerung zu beantragen geht auch nicht von heute auf morgen. Der Antrag meiner Frau läuft schon seit über einem Jahr, obwohl alle formalen Bedingungen von Anfang an erfüllt und nachgewiesen sind. Die Behörden sind überlastet und man wartet ewig. Daher würde das zeitlich wahrscheinlich für Euch sowieso nicht mehr reichen.


    Wir spielen immer noch mit dem Gedanken, das Nachbargrundstück auf dem Philippinen zu erwerben, das wird sich allerdings rauszögern. Anscheinend wäre das Land zu groß, dass es ein Ausländer erwerben könnte, wurde uns gesagt.

    "Wurde uns gesagt"... von wem? Ausländer dürfen überhaupt kein Land kaufen, außer Anteile an Condos die mehrheitlich aber Filipinos gehören müssen. Kläre die Fakten lieber selber, anstatt Dich blind auf irgendwelche Aussagen zu verlassen.

    Aber als Ehemalige Philippinische Staatsbürgerin hätte Deine Frau gewisse Privilegien, sowohl im Bezug auf Landkauf als auch eventueller Daueraufenthalt. Daher kann man meiner Meinung nach getrost auf den Philippinischen Pass verzichten. Eine spätere Wieder-Einbürgerung geht auch, ist meiner Meinung nach aber den potentiellen Verlust des dt. Passes (je nach dem, ob das Gesetz kommt) aus eben genannten Gründen nicht wert.


    Hier kannst Du mehr lesen über die Privilegien von ehemaligen Filiponos, die eine andere Staatsbürgerschaft angenommen haben:

    Returning Former Natural-Born Filipino Citizen Visa


    Owning Land/Real Estate in the Philippines

    Quote

    Former natural-born Filipinos can own land in the Philippines, subject to limitations prescribed by Philippine Republic Act 8179 (for residence purposes- up to 1000 square meters of urban land or one hectare of rural land) and Batas Pambansa 185 (for business or investment purposes 5000 square meters of urban land or three hectares of rural land).


    Viele Grüße

    Hey,


    dann wünsche ich schon mal viel Spaß mit der Urlaubsplanung und Vorfreude.

    Wir waren dieses Jahr auch für einen kurzen Urlaub in der Türkei, nähe Antalya.

    Ich kann bestätigen, dass es mit dem eVisum total problemlos funktioniert. Einfach online alle Daten eintragen und bezahlen, danach kann man es direkt herunterladen. Man muss nur gut aufpassen, dass man sich nicht vertippt. Beim Check-In wurde das Visum genauestens überprüft, dass alle Daten mit Pass und AT übereinstimmen.


    Nehmt Ihr dann eigentlich einen Mietwagen? Oder wie reist Ihr dort umher?


    Wundere mich ein bisschen, warum Ihr noch kurz vor dem Jahreswechsel zurück kommt. Weihnachten wird dort doch bestimmt nicht gefeiert, aber der Jahreswechsel vermutlich schon? Wäre ja eine schöne Gelegenheit gewesen, das mit den Verwandten zu feiern...


    Viele Grüße

    So langsam aber sicher wird es hier etwas herbstlich, da bekommt man auch mal wieder Appetit auf entsprechende Speisen. Am Wochenende gab's bei uns knusprig gebackene Entenbrustfilets mit Orangen-Geflügel-Soße, Apfelrotkohl und Semmelknödeln. =)


    ihre Unterschrift im Aufenthaltstitel ist ihr neuer Nachname...Führt das zu Problemen?

    Wahrscheinlich kein Problem, weil wie roseforest schrieb, auf dem eAT im Feld Bemerkungen stehen sollte "Name nach deutschem Recht xxxxx". Würde mir da nicht zu viele Gedanken/Sorgen darüber machen. Wenn jemand wirklich die Unterschrift prüfen will, kann es sein, dass verlangt wird, dass sie den Vertrag oder was auch immer genau so unterschreibt, wie die Unterschrift im Reisepass ist (kam bei meiner Frau sogar 1x vor). Ist ja aber kein Problem.


    Bezüglich Integrationskurs kannst Du ja mal bei Deiner ABH anfragen. Wir haben damals (auf Anfrage) einen Zettel bekommen, dass sie den Integrationskurs machen soll. Aber Du kannst sie auch einfach so anmelden. Spätestens wenn sie eine Niederlassungserlaubnis haben möchte, braucht sie den bestandenen Integrationskurs ohnehin. Man kann übrigens einen Teil (50%) der Kosten des Integrationskurses auf Antrag beim BAMF erstattet bekommen. Daher Zahlungsbelege gut aufheben.

    Hi,


    da im Reisepass auch noch ihr alter Nachname steht, hat das so schon seine Richtigkeit denke ich. Bei meiner Frau war es damals jedenfalls genauso. Auch bei der Eröffnung eines Bankkontos mussten wir (laut Bankangestelltem) es zunächst auf ihren alten Namen machen.

    Sobald der ROM durch ist und Deine Frau einen neuen Reisepass mit dann geändertem Namen hat, müsst Ihr auch einen neuen eAT beantragen, der dann auf ihren neuen Nachnamen lautet.


    Viele Grüße

    Es wurde schon viel geschrieben ueber " Tricks" wie man das Haus absichert, ich kann euch aber versichern, sollte die Ehe schiefgehen und die Frau und deren Familie das Haus haben wollen, finden sie Wege das Haus zu bekommen, es sollen dadurch Auslaender sogar ums Leben gekommen sein.

    So schaut's aus. Die Philippinen sind kein Rechtsstaat und im Streitfall zieht der Ausländer so gut wie immer den Kürzeren. Im Forum gibt es jede Menge entsprechende Erfahrungsberichte / Stories zum nachlesen. Die ganzen Verträge und rechtlichen Konstrukte kann man machen, um das Gewissen etwas zu beruhigen, aber man sollte sich niemals voll darauf verlassen, dass die am Ende auch funktionieren oder eingehalten werden.

    Meiner Meinung nach ist das einzig wirklich "sichere", wenn man auf den Philippinen nur so viel (bzw. wenig) Geld für Haus und Grund ausgibt, dass man einen Totalverlust dieses Kapitals jederzeit ohne große Schmerzen verkraften kann.

    - August 23: Einladung zur persönlichen Vorsprache auf dem Amt zur schriftlichen und mündlichen Abgabe der Loyalitätserklärung. Termin erst im September bekommen.

    Update hierzu:


    Für die persönliche Vorsprache musste meine Frau in eine Außenstelle des Landratsamts kommen. Mit öffentlichen knapp 2h Fahrzeit pro Strecke, daher fuhr ich sie mit dem Auto hin (35min). Dafür ging dann bei uns beiden ein halber Tag Urlaub drauf, weil das Amt auch nur extrem kurze Öffnungszeiten tagsüber hat. Die Beamtin war sachlich, aber nicht gerade freundlich. Zuerst wurden alle Unterlagen im Original eingesehen, für die wir zuvor beglaubigte Kopien geschickt hatten. Dann bekam sie nochmal das Merkblatt zur Loyalitätserklärung und sollte sich das 15min lang durchlesen, während die Beamtin in Ihr Büro verschwand um die Originalunterlagen zu prüfen. Ich musste ab dem Zeitpunkt draußen warten. Das Merkblatt zur Loyalitätserklärung ist wohl in Baden-Württemberg einheitlich, hier könnt Ihr Euch einen Eindruck machen, was da so drin steht: Merkblatt zur Verfassungstreue und Absage an alle Formen des Extremismus


    Als die Beamtin zurück kam, begann dann, für uns etwas unerwartet, eine mündliche Befragung zu diversen Themen im Bezug auf Grundgesetz, Verfassung, Wahlsystem usw. Also im Prinzip eine mündliche Prüfung über Themen des Integrationskurses "Leben in Deutschland". Nach 15min Ausfragen kam die Beamtin dann raus und sagte zu mir "Ihre Frau hat es nicht geschafft". Na Super. Den Integrationskurs und -Test hatte meine Frau beim ersten Anlauf sofort bestanden, aber das war schon ein paar Jahr her. Ich dachte eigentlich, und so ließt man das auch in diversen Erfahrungsberichten online, dass die Loyalitätserklärung eher eine Formsache ist. Aber offenbar nicht so bei unserer Behörde. Sie bekam dann einen neuen Termin ein paar Wochen später und auf einem Post-it ein paar Stichpunkte, die sie lernen soll:

    - Die FDGO

    - Grundrechte

    - Gewaltenteilung

    - Wahlgrundsätze

    - Definition Extremismus

    - Formen von Extremismus


    Im zweiten Anlauf, der uns beide nochmal einen halben Tag Urlaub kostete (siehe oben), tauchte die Beamtin dann nicht mehr alleine auf, sondern sogar zu zweit. Eine Auszubildende durfte mit machen und an meiner Frau "üben" Fragen zu stellen. Bei der Befragung war ich selber nicht persönlich dabei, kann daher nur schildern was meine Frau mir hinterher erzählt hat. Sie wurde insgesamt ca. eine halbe Stunde zu diversen Themen aus den oben genannten Stichpunkten befragt. Auch anhand von konkreten Fallbeispielen z.B. wenn ein Dieb vor Gericht steht usw. Auch ein Foto vom Bundespräsident wurde gezeigt und gefragt, wer das sei und was er mache. Ich weiß wirklich nicht, ob es dafür eine Rechtsgrundlage gibt oder ob die Behörden einfach sehr viel Ermessensspielraum bei Einbürgerungen haben. Theoretisch sollten die Kenntnisse doch schon über den bestandenen Integrationstest nachgewiesen sein. Aber was soll's - lieber nicht mit der Behörde anlegen dachte ich mir. Zum Glück hat meine Frau bei diesem zweiten Anlauf die Fragen der Beamtin und der Auszubildenden gut genug beantwortet und "bestanden".

    Für meine Frau kommt diese Regelung zu spät, da wir momentan schon mitten im Einbürgerungsverfahren sind. Mal sehen ob es später vielleicht die Möglichkeit gibt, den Phil-Pass wieder zu bekommen ohne den deutschen abgeben zu müssen. Ich glaube aber, dass die Vorteile der Mehrstaatlichkeit für uns sowieso unwichtig sind (kein größerer Landkauf auf den Philippinen geplant).


    Ob die Änderungen zur Einbürgerung so durchgewunken werden, wie derzeit verkündet, ist also noch nicht ganz sattelfest

    In den Nachrichten haben sie gestern gemeldet, dass die Grün*Innen die Regeln noch anpassen wollen und vor Allem den Passus abschaffen wollen, dass man für die Einbürgerung seinen Lebensunterhalt selbstständig bestreiten muss. Für die Tränendrüse wurde eine alleinerziehende Mutter aus Syrien interviewt, die hier auf Kosten der Sozialsysteme lebt. :mauer


    Bei uns hat es 2017 nur wenige Monate gedauert, vom 1. Anruf (Termin) bis zum Pass

    Ihr Glücklichen! Bei uns wurde schon bei der ersten Eingangsbestätigung vorgewarnt, dass das Verfahren mindestens eine Jahr dauern wird, und es scheint auch tatsächlich so zu kommen. Hier mal unsere bisherige Erfahrungen:


    - Oktober 22: Antragsabgabe persönlich im Bürgeramt, alle Unterlagen vollständig eingereicht

    (Antragsformular, verschiedene Erklärungen, Kopie Aufenthaltstitel, erweiterte Meldebescheinigung, Geburtsurkunde mit dt. Übersetzung, Eheurkunde, Gehaltsabrechnungen, Rentenbescheide und Rentenversicherungsverlauf von uns beiden, Zertifikat B1, Zertifikat Integrationskurs, Zertifikat Einbürgerungstest "Leben in Deutschland", Nachweis über Wohnraum und monatliche Lebenshaltungskosten)


    - Zwei Wochen nach Abgabe des Antrags kam eine Eingangsbestätigung mit der Info, dass es mindestens ein Jahr dauern wird und dass man gar nicht versuchen soll den aktuellen Stand des Verfahrens zwischenzeitlich zu erfragen.


    - Mai 23: Das Landratsamt erbittet weitere Unterlagen bzw. die gleichen Unterlagen nochmal weil das Verfahren schon so lange herumliegt:

    Aktuelle Gehaltsabrechnungen von uns beiden, beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister im Original, Kopie aktueller Aufenthaltstitel


    - August 23: Einladung zur persönlichen Vorsprache auf dem Amt zur schriftlichen und mündlichen Abgabe der Loyalitätserklärung. Termin erst im September bekommen.


    Mal sehen wie lange es nach dem Termin noch dauern wird, bis wir die Einbürgerungszusicherung bekommen. Das Aufgeben der phil. Staatsbürgerschaft wird dann auch nochmal dauern, aktuell wartet man auf entsprechende Termine im Konsulat FFM mindestens einen Monat. Mit etwas Glück schaffen wir es noch vor Jahresende. :cheers

    Laut Schätzung vom Abholer irgendwo zwischen 50 und 60kg.. und das Ding war voll! wie man da 70 kg reinkriegen will, weiß ich wirklich nicht. ..

    Wenn man viele Konservendosen, Nutella-Gläser und Schampoos etc. reinpackt, kann man die Box durchaus mit mehr als 70kg befüllen. Von daher würde ich schon eher Anbieter bevorzugen, die gar kein Gewichtslimit haben. Aber wenn LBC das gar nicht streng kontrolliert, passt es ja bei Euch. Berichte bitte weiter, wann und in welchem Zustand die Box ankommt (und in welcher Region). :hi

    Hi,


    Puerto Princessa ist meiner Meinung nach schon einen kurzen Besuch wert. Wir haben damals (Januar 2017) folgendes gemacht und es hat mir gut gefallen:

    - Guided City Tour incl. Crocodile Farm

    - Island Hopping Tour und Schnorcheln in der Honda Bay (sehr schön!)

    - Sabang Underground River


    In El Nido war ich selbst noch nicht, kann aber sagen, dass ein Bekannter dort war und es eher als "over rated" eingestuft hat. Ich glaube schon, dass sich ein Besuch lohnt, aber ganze 14 Tage nur in El Nido wäre denke ich viel zu lange. Zu Coron kann ich nichts sagen.


    An Eurer Stelle würde ich eine Art Rundreise planen, z.B. nach Puerto Princessa fliegen, dann nach ein paar Tagen weiter auf dem Landweg nach El Nido und von dort aus dann nach Coron. Optional vielleicht auch noch einen Zwischenstopp in Port Baton einlegen. Liegt quasi "auf dem Weg" nach El Nido.


    Viele Grüße

    Wie jemand baut - ob hohe oder niedrige Qualität - bleibt trotzdem jedem selbst überlassen. Wie gesagt, es gibt gute Gründe für billigen Pfusch und gute Gründe für teure Luxusvilla und gute Gründe für alles dazwischen. Dafür sollte sich niemand vor anderen Leuten rechtfertigen müssen.

    Wenn man auf den Philippinen bauen lässt und vom Ausland aus alles finanziert ohne echte Kontrolle zu haben, kann es halt auch ganz schnell passieren, dass man für teuren Luxus bezahlt aber trotzdem nur billigen Pfusch bekommt. Denke davor wollten viele der "Kritiker" hier warnen. Nicht zuletzt, um dem TE unnötiges Lehrgeld zu ersparen. :dontknow

    Ich werde hier den Plan beschreiben auch mit kosten. Nur aktuell sind die Kosten für mich nicht ganz nachzuvollziehen ..

    Da musst Du halt aufpassen, dass nicht das Budget zu schnell verbraten wird, dann was halbfertiges dasteht und Ihr dadurch dazu genötigt werdet, noch mehr Geld auszugeben als Ihr ursprünglich wolltet. Warum sind die Kosten nicht nachvollziehbar? Vermutlich wird von niemandem dokumentiert, wie viel Geld für was konkret ausgegeben wurde, oder? Wäre schon interessant zu wissen, wie viel das letzten Endes kosten wird. Habt Ihr die Baukostenplanung nicht in Bauabschnitte aufgeteilt, so dass man grob abschätzen kann wie weit (oder auch nicht) man den Kostenrahmen schon überschritten hat?


    Viel Glück weiterhin mit dem Bau.

    was wird das kosten ? und auch door to door ?

    Door-to-Door, Preis hängt wie bei allen Anbietern von der Zielregion ab. Genaueres steht auf der von hge verlinkten Seite, siehe Beitrag #1525.

    Scheint ca. 15-20€ teurer als pilipino business oder "best balikbayan" zu sein. Zu aktuellen Laufzeiten kann ich leider nichts sagen.