Posts by Cyborg85

    Trotzdem: Eine fiktive Frau,mit Kind oder Kindern eines Europäers,sehr arm,nicht mehr jung,vielleicht auch nicht ganz gesund,mit einer wirtschaftlichen Erfolgsgarantie in Deutschland bekommt diese Chance definitiv nicht?

    Wo siehst Du denn da eine "wirtschaftliche Erfolgsgarantie", wenn sich eine ausländische Putzfrau hier in die Selbständigkeit wagt? In dem Gewerbe gibt es viel Konkurrenz und billige Arbeitskräfte findet man auch in Osteuropa. Von daher ist es für mich völlig nachvollziehbar und richtig, wenn es für solche Unterfangen kein Visum gibt.


    Wenn Du ihr unbedingt helfen willst, kannst Du ja versuchen, ihr eine Ausbildung als Krankenschwester auf den Philippinen zu finanzieren. Weil es in Deutschland einen massiven Mangel an Pflegekräften gibt, wird die Einreise von entsprechenden Pflegefachkräften angeblich unterstützt und gefördert. Ich denke in dieser Richtung bestünden viel realistischere Chancen als mit Deinen bisherigen Plänen und weniger Geld kostet es vermutlich auch.


    Und falls die fiktive Frau tatsächlich Kinder eines Europäers haben sollte, gäbe es vielleicht auch gewisse Chancen auf ein Visum, wenn die Kinder die Staatsbürgerschaft eines EU-Landes hätten.

    Wenn man sich die momentane Schuldenpolitik und die Ausweitung der Geldmenge (quantitative easing) weltweit ansieht, scheint es schon ziemlich wahrscheinlich, dass der Goldpreis auch in Zukunft weiter steigen könnte.


    Ob allerdings eine Investition in einen Goldminenbetreiber der richtige Weg ist? Neben dem Kursrisiko des Goldes selbst, holt man sich damit auch noch das Unternehmensrisiko des Minenbetreibers mit rein. Wenn dieses Unternehmen schlecht wirtschaftet, hat man am Ende wohl möglich nichts von einem steigenden Goldpreis.


    Ich würde daher eher direkt in das Edelmetall investieren, aber auch nur zu einem geringen Teil. Aktien und andere Sachwerte sind in dem Zeitraum ja auch massiv gestiegen und sie werfen zusätzlich noch Dividenden ab, was bei Gold natürlich nicht der Fall ist.


    Physisch Goldmünzen oder Barren kaufen ist attraktiv, weil man dann unabhängig von Geschäftspartnern wie Banken oder Emittenten von Wertpapieren ist. Außerdem kann man das Gold, zumindest in DE, nach einer Haltedauer von mindestens einem Jahr steuerfrei verkaufen. Ich mache das aber trotzdem nicht, weil ich bei physischem Goldbesitz Angst vor Einbrechern hätte und Bankschließfächer mit Versicherung teuer und im "Ernstfall" auch nicht sicher sind.


    Eine interessante Alternative waren bisher Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities) mit Wandlungsoption in physisches Gold, weil sie steuerlich wie physisches Gold behandelt wurden. D.h. bei Haltedauer länger als ein Jahr kann man sie bislang noch steuerfrei verkaufen. Allerdings will die Regierung dies nun wohl ändern, und auf solche Geschäfte auch Abgeltungssteuer berechnen. Dazu kommt noch ein Ausfallrisiko des Emittenden des Wertpapiers. Die ETCs sind zwar mit physischem Gold besichert, aber ob das im Ernstfall so reibungslos funktioniert, ist halt die Frage.

    boerse.ard.de | Entwurf für das Jahressteuer-Gesetz - Steuer auf Xetra-Gold?

    Eine Bekannte hat heute einen Beitrag über Locally Stranded Individuals in Manila geteilt. Im Vergleich dazu sieht die Unterbringung von LSI in Anda ja fast wie ein Resort aus. Angeblich 8000 LSI sind im Rizal Memorial Stadium in Manila in Quarantäne, unter miserabelsten Bedingungen. Zu dem dichten Gedränge von Menschenmassen kommt jetzt auch noch Überflutung durch Regen hinzu. Furchtbare Zustände! Seht selbst, der Post ist öffentlich und kann auch ohne FB-Account geöffnet werden:


    https://www.facebook.com/perma…535064183527&id=706033526

    Wie kann man sich das vorstellen?

    Ich kann endlich wieder meine Kinder sehen aber nur aus 4m Entfernung??


    Das waere fuer mich glaube ich schmerzhafter als sie fuer 2 Wochen garnicht zu sehen.

    Das macht den Kindern doch eher Angst wenn sie nicht zum Papa hinlaufen duerfen ohne zu wissen warum eigentlich! :(

    Genau das war gerade auch mein Gedanke. Was soll der Sohn wohl denken, wenn er den Papa endlich wieder sieht, aber dann nicht zu ihm darf? Fast so als wäre der Papa ein eingesperrter Schwerverbrecher... :Bye


    Carabao vielen Dank, dass Du Deine Story hier so ausführlich schilderst. Solche ehrlichen, ungefilterten Eindrücke von vor Ort und aus erster Hand bekommt man sonst absolut nirgends. Ich wünsche Dir ein baldiges happy end!

    Hallo Alfi,


    also einen Quad habe ich während meiner Woche auf der Insel nirgends gesehen. Und ich glaube für die Dinger braucht man ohnehin auch einen Motorradführerschein, zumindest wenn man damit in den Straßenverkehr will.

    Motorisiertes Dreirad... falls Du dazu auch ein Tricycle zählst, könnte das vielleicht klappen, denn davon standen einige bei dem Moped-Verleiher am Hafen. Aber das meintest Du wahrscheinlich nicht. Ich glaube auch, mit so einem Ding hätte man nicht wirklich viel Spaß.


    Offizielle Autovermietungen habe ich auch keine gesehen und ich bin mir relativ sicher, dass es auf der Insel keine gibt. Was auf jeden Fall geht, ist ein Auto mit Fahrer quasi als (Tages-)Tour buchen. Aber Du willst vermutlich selber fahren, richtig?

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass es so wie bei heirip von privat klappt... die Pinoys sind ja meist recht hilfsbereit und aufgeschlossen, und freuen sich, wenn sie ein paar Peso dazuverdienen können. :D


    Oder vielleicht doch nochmal über ein Zweirad nachdenken. So ein automatic-Scooter ist ganz leicht zu fahren und es passt schon ein bisschen was drauf:


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    Viele Grüße

    Bezueglich Steinzeit. Du uebersiehst, dass die philippinische Wirtschaft hauptsaechlich eine inlaendische ist. Man ist viel weniger vom Ausland abhaengig als zum Beispiel Deutschland. Auch wenn der Tourismus ein wichtiger Bereich ist, so ist er doch lange nicht alles.

    Die Philippinen sind aber der weltgrößte Importeur von Reis, weil die eigene Landwirtschaft den Bedarf nicht decken kann:

    https://www.rappler.com/busine…ld-top-rice-importer-2021


    Und für den Import brauchen die Philippinen Geld und Devisen. Ohne Tourismus und OFWs, welche Geld nach Hause schicken, wird es irgendwann zwangsläufig eng werden.


    Aber selbst wenn die Philippinen recht früh wieder aufmachen sollten, habe ich für mich schon entschieden, dass ich erst wieder auf die Philippinen fliege, wenn es in DE eine Impfung gibt. Ich beobachte die Situation interessiert aber gelassen. Wenn es erst Ende 2021 oder vielleicht noch später möglich sein wird, dann ist es eben so.


    Wir haben hier ein politisches Problem, welches ultimativ durch die nationalen Wahlen im Jahre 2022 geloest werden wird. Am 1. Juli 2022 gibt es eine neue Praesidentin mit einem vollkommen anderen Ansatz als was wir heute sehen.

    Dein Wort in Gottes Ohr! :floet

    Danke an alle für das positive Feedback. Freut mich, dass der Bericht gut ankommt. :thumb


    Aber dann haben einige Freundinnen meine Frau wegen der angeblichen Hexerei dort so verrückt gemacht, dass ich lieber die Planung geändert habe, damit der Haussegen nicht schief hängt.

    Hehehe, ja die meisten Filipinos sind echt total abergläubisch, was Siquijor betrifft. Ich musste auch einige Überzeugungsarbeit leisten und die Verwandten arbeiteten gegen meine Bemühungen, weil sie Angst um uns hatten. Zum Glück konnte ich sie überreden, denn die Insel ist wirklich schön.


    Nur mit dem Motorrad habe ich nichts mehr am Hut. Dann könnte ich während der Fahrt ja auch nicht filmen. Von der Montage am Lenker halte ich nicht so viel.

    Da findest Du sicherlich auch einen Fahrer, der Euch zu den Sehenswürdigkeiten bringt. Ich glaube in unserem Resort (und in anderen bestimmt auch) konnte man auch einen Tour über die Insel in einem klimatisierten Van buchen.

    Ich habe sogar mal einen Blog oder Reisebericht gelesen, da hat sich einer den ganzen Tag lang von einem Tricycle über Siquijor zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten fahren lassen. Am Ende hatte er aber dafür "Rücken", weil die Sitzposition im Tricycle nicht so wirklich ergonomisch ist. :happy


    Viele Grüße

    Danke für die Blumen jarno und ALFI54 :friends

    Es zeigt mal wieder, dass man die Transporte nicht unterschätzen darf. Erfahrene Reisende planen da eher konservativ, denn Wege können schon zeitraubend sein. Liest man aber auch oft hier.

    Stimmt, da geht auf den Philippinen echt immer viel Zeit drauf. Wie eingangs erwähnt rechnete ich schon bei der Planung damit, dass jeder Ortswechsel ein verlorener Tag ist und das kam dann auch in etwa hin.


    Deine Art zu reisen z.B. teilweise ohne Vorbuchung der Resorts ist interessant, obschon ich es nicht meinem Ideal entspricht. Aber, man ist so vor bösen Überraschungen gefeit. Werde ich mir mal merken, besonders dann, wenn ich mit Mietauto unterwegs bin.

    Ich bin normalerweise auch jemand, der gerne alles im Voraus plant und alle Unterkünfte vorab bucht. In anderen Reiseländern mache ich das auch so. Aber die Philippinen sind da etwas anders und man kann sich einfach nicht so wirklich auf detaillierte Planungen verlassen. Mal wird ein Flug umgebucht/gecancelt, mal kann eine Fähre aus technischen Gründen oder Wetter-bedingt nicht fahren usw. Ohne feste Buchungen kann man dann ganz entspannt bleiben und seinen Reiseplan einfach anpassen.


    Da wir in der Nebensaison unterwegs waren, hat das ohne vorher zu buchen gut funktioniert und wir bekamen immer ein Zimmer in dem Hotel wo wir auch vorzugsweise hin wollten. In der Hauptreisezeit kann es aber durchaus passieren, dass die gewünschte Unterkunft dann schon ausgebucht ist. Dann müsste man Kompromisse eingehen und Alternativen suchen. Beide Vorgehensweisen haben also Vor- und Nachteile.


    Viele Grüße

    :hi

    Rückreise nach Manila


    Nach einer weiteren Nacht im Go Hotel Bacolod war es Zeit für den Rückflug nach Manila. Beim Kofferpacken fiel mir auf, dass an meinem Koffer das Namensschild (eines wie das hier) fehlte. Auf der Taxifahrt zum Hotel war es definitiv noch am Koffer, also muss es wohl jemand während unserem Aufenthalt dort entwendet haben. Keine Ahnung, warum jemand so etwas klauen sollte. Vielleicht gefiel es jemandem und er wollte es als Souvenir haben. Der materielle Verlust hält sich natürlich in Grenzen, aber es ist einfach ein ungutes Gefühl, wenn sich jemand an deinen Sachen zu schaffen gemacht hat. Zum Glück hatten wir einen Safe im Zimmer, so dass alle Wertsachen in Sicherheit waren.


    Für den Transfer zum Bacolod-Silay Airport nutzten wir den Transferservice der Reiseagentur in der Hotellobby. Die Fahrt zum Flughafen kostete 500 PHP.


    Beim Philippine Airlines Flug nach Manila lief alles gut. Der Anflug unserer Maschine von Manila hatte zwar eine Stunde Verspätung, aber PAL hat es trotzdem geschafft, pünktlich abzuheben. Daumen hoch! :thumbsup


    Nun hatten wir noch einen Tag in Manila, welcher als Zeitpuffer vor dem Rückflug nach Deutschland eingeplant war. Per Grab Taxi fuhren wir vom NAIA Terminal 2 zu unserem Hotel. Wir hatten ein Zimmer im „Hotel 101“ gebucht, welches in der Nähe der Mall of Asia liegt. Hier kostete das Zimmer rund 3500PHP pro Nacht inklusive Frühstück. Klarer Vorteil war natürlich die Nähe zur MOA, welche man problemlos zu Fuß erreichen konnte, und die kurze Fahrzeit zum Flughafen. Nachteil war der vor allem nachts recht störende Verkehrslärm, welcher durch die „window type aircon“ nahezu ungehindert in das Zimmer eindringen konnte.



    Zurück nach Deutschland


    Unser Rückflug nach Deutschland startete morgens um 7:45Uhr vom NAIA Terminal 1. Sicherheitshalber trafen wir drei Stunden vor Abflug am Flughafen ein. Beim ersten Sicherheitscheck am Eingang zum Terminal hatte der Gepäckscanner einen Bluescreen, während gerade mein Koffer drin war. Die Anlage wurde heruntergefahren und dieser Eingang zum Terminal wurde geschlossen, während meine Frau aber noch außerhalb war. Geht ja schon gut los, dachte ich mir. Nachdem sie durch einen anderen Eingang rein kam, und ich den Koffer wieder aus dem Scanner heraus bekommen hatte, konnten wir zum Check-In von Oman Air gehen. Der Check-In dauerte ziemlich lange: Wir mussten über eine Stunde warten, obwohl wir schon so früh am Flughafen waren. Vor uns waren viele Philippinerinnen in der Schlange mit „Sammelsurien“ von allerlei Papieren, die aus irgendeinem Grund bei allen ausgiebig geprüft und diskutiert werden mussten. Dadurch dauerte die Abfertigung locker 5-10 Minuten pro Passagier. Außerdem standen auch nur zwei Schalter für den Check-In zur Verfügung.


    Nach Sicherheitskontrolle und Immigration ging es dann zum Gate. Vor dem Boarding führte Oman Air interessanterweise eine zusätzliche Kontrolle des Handgepäcks durch. Alle Gepäckstücke mussten auf einem Tisch präsentiert und geöffnet werden. Sie wurden dann durchgeschaut und der Inhalt wurde abgetastet. Scheinbar traut Oman Air der Sicherheitskontrolle des Flughafens in Manila nicht so recht.


    Die Erfahrungen auf dem Rückflug mit Oman Air waren im Prinzip gleich wie die oben beschriebenen Erfahrungen auf dem Hinflug. Auch hier klappten alle Verbindungen ohne Probleme und der Umstieg am Muscat International Airport war auch wieder einfach und angenehm.


    Und damit ging diese vierwöchige Reise zu Ende! :pleased


    Hoffentlich bekommen wir Corona bald in den Griff, damit sich die Reisebranche danach in absehbarer Zeit wieder erholen kann und irgendwann dann hoffentlich solche Abenteuer wieder problemlos möglich sein werden.

    Nach Mambukal ging es zurück nach Bacolod zum Mittagessen. Anschließend besuchten wir das Balay Negrense Museum in Silay City. Dort kann man einiges über das Leben und die Geschichte eines Zuckerbarons und seiner Familie aus dem späten 19. Jahrhundert erfahren.


    Balay Negrense Museum

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    Dann ging es weiter zu den Ruinen, die eine Art Wahrzeichen der Stadt Bacolod sind. Das Gebäude war wohl früher auch das Haus eines Zuckerbarons, wurde aber im zweiten Weltkrieg zerstört. Heute ist es eine Touristenattraktion, zusammen mit einem Park um das Gebäude herum. Unser Tourguide wollte uns ursprünglich mehrere Stunden dort bleiben lassen, was ich aber nicht so ganz nachvollziehen kann. Die Ruinen sind zwar ganz nett anzusehen, aber so spannend nun auch nicht.


    Die Ruinen von Bacolod und der Park

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    Zum Abschluss der Tour besuchten wir noch einen Park im Stadtzentrum sowie das „Negros Forests and Ecological Foundation Biodiversity Conservation Center“.

    Von Sipalay nach Bacolod


    Nach den entspannten Tagen am Sugar Beach ging es weiter in Richtung Bacolod. Nach dem Check-Out vom Driftwood Village brachte uns deren Boot zurück nach Sipalay City. Vom Anlegeplatz am Sandstrand kann man problemlos zu Fuß bis zum Ceres Bus Terminal laufen, denn die Strecke ist nur ca. 150m lang.

    Nach Bacolod gab es eine gute Busverbindung, wenn ich mich recht erinnere fuhr stündlich ein Aircon-Bus ab Sipalay nach Bacolod. Da wir nicht umsteigen mussten, war diese Busfahrt ziemlich entspannt. Der Bus legte an einer Stadt auf der Strecke eine 20-minütige Pause ein, wo man sich auch ein bisschen die Beine vertreten und Snacks oder Getränke kaufen konnte.


    Die Tickets für den Aircon-Bus von Sipalay nach Bacolod kosteten 291PHP pro Person. Für das Gepäck wurden in diesem Bus 50PHP Gebühren fällig. Insgesamt kostete uns die Fahrt zu zweit mit Gepäck also 632PHP.


    Als wir nach der mehrstündigen Fahrt abends in Bacolod ankamen, wurden unsere Koffer, noch bevor wir den Bus verlassen hatten, ausgeladen und von einem „Dienstleister“ in Beschlag genommen. Wir wollten eigentlich nur direkt zum ca. 20m entfernten Taxistand und wären auch gut ohne Hilfe zurechtgekommen. Aber er wollte sich einfach nicht abwimmeln lassen. Für „ein bisschen mit dem Koffer helfen“ wollte er dann 100 Peso haben. Wir gaben ihm 20 Peso, ich denke das war genug für die vielleicht 30 Sekunden „Arbeitsaufwand“, die wir eigentlich gar nicht haben wollten.



    Bacolod


    Mit dem Taxi ging es dann zum Hotel „Go Hotels Bacolod“, welches direkt neben der großen Shopping Mall Robinsons Place liegt. Für dieses Hotel hatte ich im Vorfeld von Deutschland aus ein Zimmer für zwei Nächte gebucht, da wir aufgrund des Flugs hier sowieso nicht mehr sonderlich flexibel sein konnten.


    Die Lage des Hotels ist sehr gut, weil einerseits nahe der Innenstadt und außerdem direkt bei der Mall, wo man immer etwas Gutes zum Essen findet. Außerdem befindet sich in der Lobby eine kleine Reiseagentur, über die man sowohl Touren als auch einen Transfer zum Flughafen buchen kann. Die Zimmer waren sehr schön modern eingerichtet und mit einem Zimmersafe ausgestattet. Auch das Bad war schön sauber und modern, natürlich auch mit Dusche und Warmwasser. Der Preis für das Doppelzimmer ohne Verpflegung lag hier bei 1520PHP pro Nacht, gebucht über Agoda. Frühstücken konnte man in einem kleinen Bistro in der Lobby, was aber nicht wirklich gut und leider überteuert war. Wenn man etwas Zeit hat, geht man besser in der Mall nebenan frühstücken.


    Noch am Abend buchte ich bei der Reiseagentur eine City Tour für den nächsten Tag. Danach gingen wir in der Mall zum Abendessen. Über einen Hinterausgang des Hotels kommt man nach ca. 50m Fußweg direkt in die Mall.


    Am nächsten Morgen stand unsere gebuchte Tour auf dem Programm. Für 2500 PHP bekamen wir einen Fahrer mit klimatisiertem Van und hatten von 8 bis 17 Uhr Zeit. Spritkosten waren vom Preis ausgeschlossen und mussten am Ende der Tour bezahlt werden. Bei uns waren das rund 300 PHP. Und natürlich fielen an allen besuchten Attraktionen zusätzlich noch Eintrittsgelder an.



    Mambukal


    Wir besuchten zuerst ein paar kleinere Sehenswürdigkeiten in Bacolod und fuhren dann aus der Stadt hinaus zum Mambukal Resort. Dort konnte man unter anderem mit einem Guide durch den Dschungel wandern und auf dem Weg sieben Wasserfälle besichtigen. Die Wanderung war aufgrund der Hitze körperlich recht anstrengend. Das stellenweise steile Gelände und viele Treppenstufen zehrten schon etwas an der Kondition. Aber der schöne Anblick der Natur entlohnt einen dafür entsprechend.


    Eingang zum Mambukal Resort

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    Aufgestauter See, auf dem man Boot fahren kann

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    In freier Wildbahn lebende Flughunde (kommt auf dem Bild leider nicht so gut raus)

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    Und hier einige Bilder von der Dschungel-Wanderung zu den sieben Wasserfällen

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    Das Wasser war hier ziemlich frisch. Nach einer kurzen Pause und Abkühlung ging es auf dem selben Weg wieder zurück nach unten.

    Danke für die Blumen ALFI54, und auch danke für alle 'likes'. :thumb


    Aber ich Bitte Dich, zwischen 800-1000Pesos Abendessen für 2Personen ist doch super.

    Ich habe mich ja gar nicht über den Preis beschwert, sondern das Preis-/Leistungsverhältnis gelobt. Ich wollte mit "nicht ganz billig" lediglich ausdrücken, dass man sich dort, wenn man es denn möchte, auch deutlich günstiger verpflegen kann. Z.B. in einer Eatery in der Stadt oder in billigeren Restaurants, welche es dort in großer Zahl gibt. Aber wie gesagt, wir waren mit dem Essen so zufrieden, dass wir jeden Abend im Coral Cay Resort gegessen haben. :cheers

    Driftwood Village und Sugar Beach


    Wir hatten uns im Vorfeld verschiedene Unterkünfte am Sugar Beach online angeschaut und uns dann für das Driftwood Village entschieden. Da Mitte Oktober Nebensaison ist, war recht wenig los und wir konnten uns quasi vor Ort ein Zimmer aussuchen. Zur Saison, z.B. an Weihnachten, sollte man aber frühzeitig reservieren, weil sie dann nach eigenen Angaben oft ausgebucht sind.


    Im Driftwood Village schlafen die Gäste in „all native style comfortable Bungalows“, also in traditionellen philippinischen Bambushütten mit Nipa-Dach. Ein paar Tage wohnen wie ein Pinoy! :D Unser Badezimmer hatte aber immerhin eine Dusche mit Durchlauferhitzer, was glaube ich schon etwas über dem Pinoy-Standard mit der typischen Schöpfkelle als Dusche ist. Aircon gibt’s in den luftigen Hütten natürlich nicht, nur einen Ventilator. War für uns aber kein Problem, denn wir waren zu dem Zeitpunkt schon mehrere Wochen auf den Philippinen unterwegs und hatten uns dadurch schon einigermaßen an die hohen Temperaturen gewöhnt.


    Wir nahmen den Bungalow mit dem Namen „Eagle“, welcher 1000 PHP pro Nacht kostete, ohne Verpflegung. Für Essen und Getränke bezahlten wir dort im Schnitt 2000 PHP pro Tag. Im Driftwood Village bekommt man eine große Auswahl an Speisen und Getränken. Sowohl philippinische als auch internationale Küche wird serviert. Mit der Qualität des Essens war ich sehr zufrieden. Die Mitarbeiterinnen im Resort waren alle super freundlich, zuvorkommend und immer glücklich und gut drauf. Wir fühlten uns total wohl und willkommen.


    In den kommenden Tagen ließen wir es ruhig und entspannt angehen. Der Sugar Beach ist ein wunderbarer Sandstrand mit feinem, sauberem Sand und perfekt zum schwimmen geeignet.


    An einem Abend lernten wir den Schweizer Gründer der Unterkunft kennen. Wobei eigentlich seine Frau das Resort betreibt und managt und er sich eher im Hintergrund hält, aber finanziert hat wohl er das alles. Er erzählte, dass es Pläne gebe, eine Straße zum Sugar Beach zu bauen um den Strand touristisch besser zu erschließen. Er und weitere Resort-Besitzer dort versuchten das aber zu verhindern - verständlicherweise. Er sagte, er und einige andere Resort-Besitzer wollen nicht, dass Sipalay zu einem zweiten Boracay mit koreanischem und chinesischem Massentourismus werde. Ich hoffe sehr, dass diese Pläne nicht umgesetzt werden und dass der Sugar Beach in Sipalay noch einige Jahre so ruhig und abgeschieden bleiben kann.


    Vom Meer und vom Strand aus kaum zu erkennen, liegt das Driftwood Village versteckt im Wald.

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    Rezeption und Bar

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    Restaurant

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    Unser Bungalow namens "Eagle"

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    Zwischen Sandstrand und Resorts gibt es einen Fußweg, über den man im Halbschatten den ganzen Strand entlang gehen und zu den anderen Resorts gelangen kann. Allerdings Obacht vor herabfallenden Kokosnüssen. :495:

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    Und hier noch ein paar Bilder vom Strand.

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    Von Siquijor nach Sipalay


    Nach einer erlebnisreichen, aber auch erholsamen Woche auf Siquijor, wollten wir als nächstes Sipalay und den Sugar Beach im Westen von Negros besuchen. Über das Forum hier war ich auf den Sugar Beach aufmerksam geworden. Die Bilder und die ruhige Lage hatten mir sehr gut gefallen, deswegen wollte ich dort auf jeden Fall ein paar Tage verbringen.


    Wir checkten morgens um 7 Uhr vom Coral Cay Resort aus und ließen uns von einem Tricycle zum Hafen von Siquijor bringen. Die Überfahrt von Siquijor nach Dumaguete klappte dieses Mal wie geplant mit der OceanJet-Fähre, welche pünktlich um 8:30Uhr ablegte. Die Tickets kosteten hier 250PHP pro Person zzgl. 14PHP terminal fee. Für das Gepäck wurde im Terminalgebäude nochmals insgesamt 130PHP kassiert.


    Zurück in Dumaguete ließen wir uns von einem Tricycle direkt zum Ceres Bus Terminal „south bound“ bringen. Es gab von dort aus die Möglichkeit, entweder per Umsteigeverbindung über Bayawan und Hinoba-an nach Sipalay zu fahren, oder aber auf einen Bus zu warten, der ein mal am Tag um die Mittagszeit die ganze Strecke von Dumaguete bis nach Sipalay fährt. Da wir erst kurz vor 10 Uhr hatten, nahmen wir die Umsteigeverbindung.


    Der erste Abschnitt von Dumaguete nach Bayawan war ganz entspannt in einem klimatisierten Bus. Die Straße führte an der Küste der Insel entlang und während der Fahrt konnte man immer mal wieder eine schöne Aussicht genießen. In Bayawan angekommen wurde uns gesagt, der Bus nach Hinoba-an sei gerade weg, aber der nächste komme bald: „soon, maybe half an hour“. Wir warteten dann aber über eine Stunde in der Hitze und an der Haltestelle sammelten sich unterdessen mehr und mehr Fahrgäste, die alle nach Hinoba-an wollten. Der nächste Bus war ein kleinerer Bus ohne Aircon. Beim Beladen ging es etwas stressig zu, der Porter mahnte zur Eile, damit unsere Koffer noch einen Platz im Laderaum fänden. Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, war die Fahrt auf dem dann folgenden Streckenabschnitt nicht gerade ein Vergnügen. Der Bus war bis auf Anschlag vollgestopft und hatte keine Aircon - der reinste Viehtransport. In Hinoba-an gab es dann eine kurze Verschnaufpause auf einem Schotterplatz und wir konnten in den nächsten Bus nach Sipalay umsteigen. Glücklicherweise war dieser Bus noch nicht so voll und wir mussten auch nur ca. 20 Minuten bis zur Abfahrt warten. Der Bus von Hinoba-an nach Sipalay war zwar auch nicht klimatisiert, aber immerhin war er nicht so überfüllt und so war die Fahrt eigentlich ganz erträglich. Gegen 16:30 Uhr kamen wir in Sipalay City an.


    Zur Veranschaulichung hier zwei Photos der Ceres-Busse: Einmal der komfortablere Aircon-Bus und einmal der kleinere Bus ohne Aircon.

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    Beim nächsten Mal würde ich nicht mehr die Umsteigeverbindung per Bus nehmen. Entweder den Aircon-Bus, der die gesamte Strecke von Dumaguete bis nach Sipalay fährt, oder eben einen Van mit Fahrer mieten. Beim Bus bin ich mir nicht ganz sicher, um wie viel Uhr dieser in Sipalay ankommt. Es könnte vielleicht passieren, dass man dann am selben Tag kein Boot mehr zum Sugar Beach bekommt. Ein Van mit Fahrer ist natürlich die schnellste und komfortabelste Möglichkeit, aber dafür auch wesentlich teurer.


    Der Preis für die gesamte Busfahrt von Dumaguete nach Sipalay lag bei 288PHP pro Person. Im Aircon-Bus von Dumaguete nach Bayawan wurde zusätzlich eine Gebühr von 10PHP für das Gepäck erhoben. In den kleineren Bussen ohne Aircon allerdings nicht. Die Gesamtkosten zu zweit mit Gepäck lagen somit bei 586PHP.


    In Sipalay angekommen, telefonierten wir mit dem Driftwood Village und vereinbarten die Abholung vom Strand mit dem Boot des Resorts. Da es keine Straße zu den Unterkünften am Sugar Beach gibt, ist der Seeweg mit einem Boot die einfachste Möglichkeit, überhaupt zum Sugar Beach zu gelangen. Die Sonne war während der Bootsfahrt schon kurz vor dem unter gehen – eine tolle Atmosphäre, die große Vorfreude auf den schönen, abgelegenen Sugar Beach machte.


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    Butterfly Sanctuary


    In der Nähe des Guiwanon Spring Parks gibt es außerdem eine Abzweigung von der Siquijor Circumferential Road in Richtung Inselmitte. Die Straße ist durchgehend befestigt und führt über den gesamten Berg bis hinunter zur gegenüberliegenden Küste, wo man dann im Ort Tigbawan wieder auf die Hauptstraße kommt. Die Strecke machte Spaß auf dem Moped und war auch für unseren Scooter gut zu bewältigen. Oben auf dem Berg gibt es in einem kleinen Dorf ein Butterfly Sanctuary. Dieses wurde von einem Pinoy quasi in seinem Vorgarten angelegt und nun bewirtschaftet er es als Touristenattraktion. War ganz nett, für die Eintrittsgebühr von 100PHP pro Person hätte ich es mir allerdings doch ein bisschen größer vorgestellt.


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    In den Bergen in der Mitte der Insel gibt es außerdem die Höhle „Cantabon Cave“, die man als Tourist besuchen kann. Wir sind zwar auch mit dem Scooter nach Cantabon gefahren, haben dann aber auf einen Besuch in der Höhle verzichtet. Zu dieser Jahreszeit war der Wasserstand so hoch, dass man in der Höhle durch tiefes Wasser laufen und teils sogar ein kleines Stück hätte tauchen müssen. Das klingt natürlich nach einem Abenteuer, aber mit dem Scooter hatten wir keine Sachen zum Wechseln dabei und den Rucksack mit Schlüsseln, Handys usw. hätte ich auch nirgends sicher verstauen können. Aber die Fahrt dorthin über die kurvigen Bergstraßen hat auch schon viel Spaß gemacht.



    Paliton Beach


    Im Südwesten der Insel, ein paar Kilometer westlich des Coral Cay Resorts, gibt es noch einen weißen Sandstrand namens Paliton Beach oder auch „little Boracay“.


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    Siquijor City


    Und hier noch ein paar Bilder aus der Inselhauptstadt Siquijor City.


    Stadtzentrum und Mopeds vor dem Public Market

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    Bulad! Möchte jemand probieren? :D

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    Guiwanon Spring Park


    Auf der Nordseite der Insel liegt auf etwa halber Strecke zwischen Siquijor City und Larena der Guiwanon Spring Park. Der Eingang liegt direkt an der Siquijor Circumferential Road und für den Eintritt wird ein Obolus von 20 PHP pro Person fällig. Der Park besteht aus mehreren Holzpfaden und einer größeren Hütte in Pfahlbauweise durch die Mangroven bis raus aufs Meer. In den Mangroven befindet sich die namensgebende Quelle „Guiwanon Spring“.


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    Kanheron Ranch


    Wenn man vom Guiwanon Spring Park aus ein kleines Stück in Richtung Siquijor City fährt, man die Kanheron Ranch. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine große Bar, die mit verschiedenen USA-Requisiten einen Western-Stil anbieten möchte. Ob es einem die 100 PHP Eintritt pro Person zzgl. Parkgebühren wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Da wir gerade in der Nähe waren und genügend Zeit hatten, haben wir es uns mal angeschaut. Ich fand’s aber eher nicht so interessant.


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    Kawasan Falls & Cave


    Etwas weiter östlich gibt es rund um den Ort Tigbawan mehrere Wasserfälle. Um zu den Kawasan Falls zu kommen, sind wir im Ort von der Hauptstraße links abgebogen und vorbei an der Lazi Church auf einer kleinen Nebenstraße gefahren. Die Wasserfälle sind gut ausgeschildert, so dass man sie relativ problemlos finden sollte. Wir parkten unseren Scooter an der Straße und liefen über einen ca. 500m langen Trampelpfad, um zum Eingang der Kawasan Falls zu kommen. Mit einem offroad-tauglichen Motorrad kann und darf man auch direkt bis zum Eingang fahren. Da es in der Nacht zuvor aber geregnet hatte und der Erdboden entsprechend nass war, wäre das für unseren Scooter definitiv nichts gewesen.


    "Parkplatz" an der befestigten Straße

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    Fußweg zu den Kawasan Falls

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    Der Eingang der Kawasan Falls. Die Guides warteten in der Hütte auf Kundschaft.

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    Am Eingang bekam man einen Guide zugewiesen und durfte sich eine Schwimmweste für 100PHP pro Person leihen. Dann ging es über einen schmalen und steilen Pfad durch den Dschungel runter zum Fluss. Man sollte schon gut zu Fuß sein und festes Schuhwerk tragen, denn der Abstieg über den engen Trampelpfad aus Wurzeln und Erde ist nicht ganz ohne. Unten angekommen, kann man im Fluss und im Wasserfall baden und sich erfrischen. Wenn man durch den Wasserfall hindurch schwimmt, erreicht man dahinter eine kleine Höhle – deswegen auch der Name „Kawasan Falls & Cave“. Um wieder zurück zum Eingang zu kommen, führte uns der Guide erst ein paar Meter weiter dem Fluss entlang und dann auf einem anderen Pfad zurück nach oben in Richtung Eingang.


    Ein schwieriger Pfad

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    Angekommen am Wasserfall

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    Salagdoong Beach


    An der Ostküste der Insel liegt ein touristisch intensiv ausgebauter Strand namens „Salagdoong Beach“. Neben einem Restaurant, Hotel und Toiletten gibt es dort am Badestrand Lifeguards und eine Klippe, von der man aus verschiedenen Höhen ins Meer springen kann. Um das Gelände zu betreten, musste man Eintritt und eine Parkgebühr bezahlen.


    Der Badestrand

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    Foto von der gegenüberliegenden Seite aus. Hier sieht man das Kliff von dem aus man ins Meer springen kann.

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    Siquijor auf zwei Rädern


    Direkt neben dem Coral Cay Resort gibt es einen kleinen Motorrad-Verleiher. Hier liehen wir uns einen Scooter vom Typ „Yamaha Mio Sporty“ mit 114ccm und knappen 8ps. Hört sich erst mal schwach an, aber für unsere Vorhaben auf Siquijor ausreichend. Rund um Siquijor herum führt die durchgehend gut ausgebaute „Siquijor Circumferential Road“. Eine komplette Runde um die Insel ist ca. 75 Kilometer lang und mit einer Tankfüllung zu schaffen. An manchen Tagen fuhren wir auch in die Berge im Inneren der Insel. Bei ganz steilen Straßen kam der kleine Scooter natürlich an seine Grenzen, aber gepackt hat er am Ende alles. Das Schöne am Moped fahren auf Siquijor ist, dass es dort nur relativ wenig Verkehr gibt. Insbesondere kaum Schwerlastverkehr und auch nicht so viele Autos, die meisten Verkehrsteilnehmer sind Zweiräder. Nur in den Städten Siquijor City und Larena ging es etwas chaotisch und gedrängt zu, außerhalb war es total easy und entspannt.

    Der Scooter kostete uns 300PHP Miete pro Tag, zwei Helme inklusive. Dazu kamen natürlich noch Benzinkosten, welche sich je nach gefahrener Strecke auf ein paar hundert Peso am Tag beliefen.


    Zur Vorbereitung hatte ich schon vor der Reise zu Hause recherchiert und alle interessanten Sehenswürdigkeiten notiert. Als Navigationshilfe hatte ich in Google Maps Offlinekarten für Siquijor auf das Handy heruntergeladen.


    Hier ein Photo von unserem kleinen Scooter

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    Century Old Balete Tree


    Direkt an der Hauptstraße gelegen, ca. 10km östlich von San Juan, findet man den „Century Old Balete Tree“. Für einen Obolus von 20PHP pro Person plus Parkgebühren in Höhe von 10PHP für ein Moped darf man sich den Balete Tree von der Nähe anschauen. Wenn man sich die 10PHP sparen will, kann man das Moped natürlich auch an der Straße parken und ein paar Meter laufen. Der Baum ist recht beeindruckend anzuschauen. Direkt vor dem Baum gibt es ein Wasserbecken mit „Fish Spa“, was ich mir aber erspart habe. Touristisch ist der ganze Bereich um den Baum herum stark ausgebaut. Ein großer Souveniershop, einige kleine Verkaufsstände und so weiter.


    Der Century Old Balete Tree

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    Souveniershops und Wanchu's Fesh Buko :-)

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    Mein Reisebüro (eines das auf philippinen reisen spezialisiert ist, ohne namen zu nennen) hat mir versichert wenn ich im dezember nicht fliegen kann, machen die zu weil sie dann auch am ende sind.

    Na Toll, und dann hast Du trotzdem gebucht? Viel Glück mit einer Rückerstattung deines Geldes, falls sie dann tatsächlich zumachen (was ich natürlich nicht hoffe). :floet


    Ich denke im Moment ist alles viel zu unklar und ungewiss, man kann echt nicht abschätzen, wann sich die Reisebranche halbwegs normalisiert. Auch weitere Insolvenzen sind durchaus denkbar, deswegen buche ich erst mal überhaupt nichts. Lieber warten, bis sich das halbwegs normalisiert hat und dann kurzfristig buchen.


    PS: Hast Du Dein Geld für die zwei Abgesagten Reisen im April und Juli eigentlich wiederbekommen?