Posts by jeba

    Hi,

    schaut doch mal in das seit Jahren bestehende Deutsch-Philippinische- Steuerabkommen rein. Das muesste dort alles geregelt sein!

    MfG.

    Das regelt nur die Besteuerung von Einkünften, die aus einem der beiden Länder stammen. Mich interessiert hauptsächlich die Besteuerung von Einkünften aus Drittländern.

    Es gibt auch andere Konzepte. Möglicherweise werfen diese etwas weniger Profit ab, das weiß ich nicht. Möglich ist einiges.

    Welche Konzepte sollen das denn sein? Wohlgemerkt, es geht mir um private Pflege zuhause, nicht im Heim.


    Ich wuerde sagen ja, es sei denn man lebte in .de zuvor wie der Kroesus am Thron.


    Medizinische Versorgung ist aber der Knackpunkt Nummer 1 weswegen auch ich hier von den Phils abraten wuerde wenn man gesundheitlich vorbelastet dorthin auswandern moechte!

    Ih dachte, die Privatkliniken dort böten westliche Standards (solange man es bezahlen kann)? Ist das nicht so?

    Nicht von Taifunen bedroht: Sued-Mindanao

    Ist das nicht eine recht unsichere Gegend?

    Wenn du Pflegebeduerftig bist und kein Vermoegen besitzt dann tut der Staat das doch.

    Nein, keine 24 Stunden-Pflege, sondern allenfalls die 11 - MInuten, die der ambulante Pflegedienst erübrigen kann.

    Dann lass dich doch von denen pflegen?!

    Sollen die dafür ihre Berufe an den Nagel hängen, ihre Partner verlassen und auf eigene KInder verzichten? Würdest Du das von Deinen Kindern verlangen (abgesehen davon, dass meine Tochter in den USA lebt und dort verheiratet ist)?

    Nein, ist es nicht. Ist aber tzrotzdem kein Grund, Andere dafür durch Hungerlöhne bezahlen zu lassen.

    Was Du als Hungerlöhne bezeichnest, ist immer noch ein Vielfaches dessen, was sie zuhause hätten. Und entspricht übrigens kaufkraftbereinit mindestens Harz IV-Niveau, was für sehr viele Menschen in Entwicklungsländern paradiesisch und höchst erstrebenswert wäre.

    Es wurde schon ein paar mal gesagt, das Basisproblem ist doch, dass eine Pflegerin

    auf den PH schon guenstiger ist als in Europa, aber die medizinische Versorgung

    umso teurer

    Die Krankenversicherung meiner Freundin kostet bereits jetzt € 500-600 (je nach Wechselkurs) und deckt nicht mal alle Leistungen ab. Wenn man die Selbstbehalte und Eigenanteile hinzurechnet kommt man leicht auf € 800/Monat. Würde das für die Ph. nicht reichen?

    Also ein Zweiklassensystem im Pflegebereich.

    Und wer soll Deiner Ansicht nach Sozialabgaben zahlen? Oder sind die Deiner Ansicht nach überflüssig?

    Ja, ein Zweiklassensystem, wie man es ja sonst im täglichen Leben auch hat. Es gibt doch jetzt auch schon einen "zweiten Arbeitsmarkt" oder Business- und Holzklasse. Sozialabgaben werden hier in Zypern vom Arbeitgeber gezahlt und vom Lohn abgezogen. Warum sollte das nicht auch in D gehen?

    Vielleicht solltest Du erst mal meine vorherige Antwort lesen, bevor Du Deine Phrasen in Dauerschleife wiederholst.

    Habe ich nochmals getan, aber keine Antwort gefunden, wie Du private Pflege ZUHAUSE für zumindest einen nennenswerten Teil der Bevölkerung erschwinglich machen willst.

    Und btw, hoffentlich kommt es zu Nachforderungen der bisher Ausgebeuteten. Niemand mit nur einem Funken Anstandsgefühl konnte sich schützenswert darauf verlassen, für sich einer Sonderrolle in Anspruch nehmen zu können und außerhalb rechtlicher Vorgaben seinen privaten Arbeitssklaven zu halten.

    Mach doch mal eine Umfrage unter Leuten, die im Pflegeheim liegen (oder denen das droht), ob sie eher das deutsche oder das zyprische Modell bevorzugen würden. Ich denke, Du würdest überrascht sein.

    Laut Goose handelt es sich ja eher um eine Wohltat. Oder habe ich da was falsch verstanden.

    Interessant wäre auch die Info, wieviel denn pro Stunde bezahlt werden soll und ob für diese Beschäftigten das Arbeitszeitgesetz gelten darf.

    Wie Tandualyce schon gesagt hat:

    Quote

    Pflege nach Stundensatz ist nicht finanzierbar.

    Das Arbeitszeitgesetz gilt ja für alleinerziehende Eltern auch nicht (zu denen ich übrigens selbst gehörte, nach dem meine Frau verstarb, als unsere Kinder noch im Kindergartenalter waren).


    Das war noch vor dem Urteil hat aber auch da schon einen höheren 4stelligen Betrag gekostet der nur zu ca. 20% durch Pflegeversicherung, etc. bezuschusst wurde.

    Aber die Familie hat gemeinsam schon rechtzeitig einen "Topf" für solche Fälle angelegt aus dem das alles dann getragen werden konnte.

    Könntest Du Dir das nach dem Urteil und der bevorstehenden Anhebung um mehr als 20% immer noch leisten? Wenn ja: Glückwunsch! Die meisten können es nicht.

    Eine Lösung wie du sie einforderst ist eine politische Aufgabe - wir hier alle sind keine Politiker, daher musst du uns auch nicht danach fragen.

    Ich frage diejenigen, die meinen Vorschlag ablehnen, ob sie eine bessere Lösung haben. Einfach nur "nein" zu sagen ist nämlich zu billig.

    Und deinen Wunsch - Verhältnisse, Qualität und Sicherheit wie in D, Kosten aber wie in einem Drittweltland ist schon sehr anmaßend. Rosinenpickerei nennt man das und das ist Gottseidank nicht so möglich.

    Hier in Zypern ist es bislang weitgehend möglich. Meine Sorge ist eben, dass sich das ändern könnte. Daher will ich mich vorsorglich nach Alternativen umsehen.

    Mal im ernst.....Du brauchst aktuell keine Pflegerin weder fuer dich noch fuer deine Partnerin. Was soll der Kaese?!

    Siehe meine Antwort eine Zeile höher.

    Ja, warum will ich eigentlich nicht für Tierquälerei mitverantwortlich sein? Und warum mache ich mir Sorgen wegen ein zehntausend Euro mehr oder weniger im Monat? Auf die "Argumente" dazwischen will ich nicht weiter eingehen.

    Dir wurden nun mehrfach Alternativen aufgezeigt auf du die bisher nicht eingegangen bist. Du gehst scheinbar jeden Kompromiss aus dem Weg und dadurch wird das nie was.

    Die bisher genannten Alternativen muss ich entweder noch weiter erkunden oder sie halten einem Vergleich mit Zypern nicht stand.

    Was Du scheinbar nicht verstehst, obwohl es nun schon mehrfach wiederholt wurde, ist, dass "Olga" auch schützenswert ist, auch wenn sie bereit ist sich selbst auszubeuten.

    Du scheinst besser zu wissen, als "Olga" selbst, was sie will. DAS nenne ich übergriffig!

    Ebenso ist schützenswert ist unser regulärer Arbeitsmarkt

    Der würde ja nicht betroffen, wenn man eine Regelung wie in Zypern übernähme. Die Arbeitserlaubnis gilt ja nur für den Arbeitgeber, der Visum und Aufenthaltserlaubnis gesponsort hat.

    Der "alte" Pflegebedürftige will eine Pflege für sich, so gut & günstig wie möglich...das ist mit solchen irren Gesetzen wie in D nicht machbar....

    Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, denn Pflege nach Stundensatz ist nicht finanzierbar...für 99% der Bürger. Andere wollen dafür arbeiten...ich sehe dafür keine Problem, wenn es um private Pflege geht...nicht um Gewerbe

    Das ist mir aus der Seele gesprochen! Ich habe ja ausdrücklich gesagt, dass ich mir die von mir vorgeschlagene Lösung nur für private Arbeitsverhältnisse wünsche.

    Nee, ist es eben nicht. dazu gibt es in Deutschland (zum Glück) klare Regeln.

    Für viele Senioren sind diese Regeln ein Unglück.

    Und nicht vergessen, eine Arbeitskraft, die in Deutschland arbeiten dürfte, und in einem solchen "Arbeitsverhältnis" landen würde, bekäme irgendwann mit, was sie andernrorts verdienen kann, und schon ist sie weg. Oder befürwortest Du auch, dass man ihr den Pass weg nimmt und sie nicht aus dem Haus lässt?

    Wie gesagt, ich befürworte eine Regelung wie in Zypern. Diese sieht zwar eine tägliche Arbeitszeit von nur 8 Stunden vor, aber Bereitschaftszeit zählt nicht mit (so wie es bis letztes Jahr in D auch war). Und ein Wechsel des Arbeitgebers ist nur mit behördlicher Erlaubnis möglich (das gibt es übrigens auch in D bereits jetzt).

    Ich habe das bisher so verstanden, dass der TE deshalb nicht in DE lebt/leben will, weil ihm die Kosten für die private Pflege zu hoch sind. Er wünscht sich eine Regelung für DE, dass für ausländische Pflegekräfte kein Mindestlohn gilt, damit er sich in DE eine private Pflegerin für kleines Geld leisten kann.

    Der TE möge mich berichtigen, falls ich es falsch verstanden haben sollte.

    Ich habe D aus 2 Gründen verlassen: erstens wegen der Steuern und zweitens, weil meine (mittlerweile verstorbene) Mutter nicht in ein Heim wollte. Zypern habe ich gewählt, weil ich sie hierher mitnehmen konnte und im Bedarfsfall erschwingliche Pflegeunterstützung hätte bekommen können. Da mir die hiesige Regelung gefällt, würde ich sie mir auch für D wünschen.

    Der TE will eigentlich seinen Lebensabend auf Zypern verbringen und hat dort Angst, dass die Pflege teurer wird

    Stimmt. Wenn es mir auf € 10000/Monat mehr oder weniger nicht ankommen würde, wäre ich allerdings lieber in D oder der Schweiz.

    Dass die meisten es sich nicht leisten können, 5-stellige Gehälter zu bezahlen. Ist das so schwer zu verstehen?

    Nein, ist es nicht. Ist aber tzrotzdem kein Grund, Andere dafür durch Hungerlöhne bezahlen zu lassen. Oder soll der Staat dann etwa noch Aufstocken?

    Nein. Einfach den Zustand vor Einführung des Mindestlohns für den Bereich privater Haushaltshilfen, Nannies und Pflegekräfte wiederherstellen. So wie Zypern es macht und wie es in dem oben von mir verlinkten Dokument der zyprischen Einwanderungsbehörde beschrieben ist.

    Dann sind doch die Philippinen eh viel zu weit weg, um da dauernd nach SA zu jetten.

    Ob sie jetzt nach Zypern oder auf die Philippinen jettet, macht keinen großen Unterschied.

    hallo, Du warst noch nie auf den Philippinen?

    Nein. Bevor ich auch nur einen Schnupperaufenthalt in Erwägung ziehe, will ich mir erst mal eine Meinung bilden, ob die überhaupt infrage kommen.

    Das muss man ja nicht nachmachen.

    Indirekt macht das jeder nach, der bei ebay T-shirts für €1.49 oder bei Lidl Sportschuhe für €14.99 kauft.


    Im Übrigen erwarte ich immer noch Alternativvorschläge!

    Deutsches Sicherheits-, Versorgungsdenken ist O.K. , da ist nichts dagegen zu sagen . . .

    in Deutschland!!!

    Auch außerhalb D´s nicht. Wenn sich das in einem Land nicht realisieren lässt, muss man eben weitersuchen.

    In Deutschland ist eine gesicherte Versorgung auch ohne finanziellen Background machbar, niemand muss auf eine staatliche Grundversorgung verzichten.

    Ob die aber den eigenen Ansprüchen soweit genügt, dass man - wenn schon nicht glücklich, dann doch wenigstens zufrieden - leben kann? Das scheint mir sehr fraglich.

    Wir, als hier auf den Phils lebende Ausländer, sollten versuchen, mit dem hier lebenden Volk mitzuschwimmen, uns einfach anpassen

    Oder lieber erst gar nicht dorthin auswandern. Nach den bisher hier erhaltenen Antworten zu urteilen, scheint das für mich die Antwort zu sein.

    Möge ein jeder bei guter Gesundheit sein Leben so gestalten, dass er zufrieden und glücklich ist!

    Leichter gesagt, als getan.

    Ihr koennt noch 10-15 geile Jahre haben. Lasst es krachen!!!

    Leicht gesagt, als getan, wenn die Gesundheit nicht mitspielt und man eine alte Mutter versorgen muss (beides ist für meine Freundin der Fall).

    Wieso juckt es dich so sehr was eine Hilfe kostet? Wenn die Rente nicht reicht springt der deutsche Staat ein und alles ist geregelt fuer euch.

    Seit wann zahlt der Staat private Pflege zuhause?

    Merke.... das letzte Hemd hat keine Taschen.

    Meine Kinder haben Taschen.

    Das ist aber eine sehr einseitige Betrachtungsweise, die die problematischen Arbeitsbedingungen in der häuslichen Intensivpflege völlig ausblendet. Was ist das denn für ein Leben für die Pflegenden ohne jegliches Privatleben und eigenes soziales Umfeld, 24/7 in einem fremden Land letztendlich eingesperrt zu sein?

    Ich kann mir kaum ein elenderes Dasein vorstellen und mich stört Deine gönnerhafte Kolonialherrenattitüde. Daher halte ich es für legitim, dass unsere Gesellschaft diese Beschäftigungsformen nicht noch zusätzlich durch Ausnahmeregelungen fördert. Es wäre auch rechtlich ausgesprochen problematisch, wenn man hier ein Vakuum schaffen würde.

    Wer redet denn von Intensivpflege? Wie bereits gesagt, kommt hier auf Zypern für anspruchsvolle pflegerische Tätigkeiten der ambulante Pflegedienst ins Haus.

    Natürlich wäre ein solches Leben als domestic worker auch für mich nicht erstrebenswert, aber es wäre das kleine Übel, denn ein Leben als Niedriglöhner und ohne Krankenversicherung in Vietnam, Sri Lanka oder Kambodscha etc. ist es noch viel weniger.

    In D könnte man einfach den Status vor Einführung des Mindestlohns für solche Arbeitsverhältnisse wiederherstellen. Der Großvater meiner Frau wurde von 2 polnischen Frauen versorgt, die sich alle 6-10 Wochen abwechselten und so den Kontakt zu ihren Familien halten konnten und dennoch mehr verdienten, als ihre Männer in Polen. Und in dem Dorf meines Schwagers in D gibt es mindestens 5 solcher Fälle, die halt jetzt illegal sind (und wo nun das Risiko von Nachforderungen besteht, wenn sich dieses Urteil herumspricht).


    Wie gesagt: Wie sähe denn eine Alternative aus? Und wem wäre geholfen, wenn domestic worker in ihren Elendsvierteln bleiben müssen. Meine Putzfrau kommt aus Sri Lanka und ihre größte Sorge ist, dahin zurückkehren zu müssen, wenn ihre Aufenthaltserlaubnis abläuft. Warum weiß hier jeder besser als sie selbst, was sie bevorzugt?

    Da bin ich anderer Meinung und ich weiss was häusliche Pflege hier in D kostet da wir meinen Vater nicht ins Altenheim abgeschoben haben und ihm eine 24 Stunden Pflege in den seinen letzten Monaten ermöglicht haben.


    Aber wenn wir hier in D es zulassen das zu den von dir genannten Tarifen Pflegekräfte eingestellt werden dürfen würde dies wohl vielen Menschen erlauben dies auch in Anspruch zu nehmen. Aber auch bei den Trägerschaften der Altenheime, ambulanten Pflegediensten, etc. müsste das dann genehmigt werden und das würde die Lohnspirale in diesem Sektor nur weiter nach unten schrauben. (Trifft auf andere Sektoren auch zu)

    Hast Du die private Pflege für Deinen Vater vor oder nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Bezahlung der Bereitschaftszeit ermöglicht? Bei der geplanten Anhebung des MIndestlohnes auf € 12 würde das weit mehr als €10000 kosten. Wenn Du Dir das leisten kannst, beglückwünsche ich Dich dazu. Die meisten können es jedoch nicht. Übrigens bin ich wegen der günstigen Pflege nach Zypern ausgewandert, habe meine Mutter zu mir geholt und der Plan war, hier eine domestic workerin einzustellen. Leider wurde bei ihr kurz nachdem sie hier ankam Lungenkrebs diagnostiziert und ich musste sie für ihre letzten Monate wieder nach D zurückbringen, weil hier in Zypern Ärzte (anders als in D) nicht soviel Opiate verordnen dürfen, wie zur Schmerzstillung erforderlich, wenn dadurch die Gefahr der Lebensverkürzung besteht.


    Das von Dir genannte Problem des nach-unten-Schraubens der Lohnspirale könnte man doch wie in Zypern lösen, indem man Abweichungen von MIndestlohn und Arbeitszeitregulierung nur für Ausländer/nicht-EU Bürger zulässt, die eigens für solche Berufe nach D kommen. Rechtlich wäre das möglich, wie oben von mir verlinkte Webseite mit den zyprischen Bestimmungen zeigt. Solche Arbeitsverhältnisse sind hier gang und gäbe. Es gibt hier Dörfer mit fast genausovielen domestic workers wie Einwohnern (weil dort nur noch die Alten leben, während die Jungen zu den Jobs gezogen sind).

    gangbare Alternative, die den Gang ins Altenheim erspart.


    Du hast leider vergessen, eine gangbare Alternative zu nennen, die den Weg ins Heim erspart. Und da bist Du nicht der einzige. Ich habe schon den Bundestagsabgeordneten meines letzten Wahlkreises in D kontaktiert, um die zyprische Regelung auch für D vorzuschlagen. Seine Antwort war, dass er eine solche Regelung ablehnt, aber dass seine Fraktion an einer Lösung des Problems arbeite. Auch er hat jedoch nicht mal ansatzweise angedeutet, wie eine solche Lösung aussehen könnte.

    Ist schon lustig euch allen zuzuhören. In einem anderen Thread hier wird bemängelt das es in D seit langen keine wirkende Reallohnerhöhung mehr gegeben hat und das die Leute daher sich alles nicht mehr so leisten können, in einem weiteren Thread wird auch teilweise darüber diskutiert das die Entlohnung des Gesundheits- und Pflegepersonal viel zu gering ist und das in Ländern wie Kanada, etc. Krankenschwestern über $ 100.000 verdienen können und dies ja auch ein Grund ist warum es zu den Personalengpässen hier kommt und hier im Thread wird sich darüber beklagt das Pflege viel zu viel kostet (und kosten wird wenn vernünftige Untergrenzen für diese Tätigkeiten festgelegt werden).


    Finde ich eine sehr "ichbezogene" Betrachtungsweise. Also was wollen wir denn? Eine vernünftige Pflegeinfrastruktur (und damit halt auch angemessene Löhne) oder alles nur billig (damit es sich ein paar leisten können sich Pflegekräfte nach Hause zu holen)?

    Ist es denn soviel besser, wenn potentielle domestic worker in ihren Herkunftsländern unter noch viel schlechteren Bedingungen bleiben müssen, weil sie aufgrund regulatorischer/gesetzlicher Bestimmungen in D oder sonstigen westlichen Ländern nicht mehr bezahlbar sind während unsere Alten in Heimen dahinvegetieren müssen?

    Nach deutschen Maßstäben "vernünftige" Löhne machen private Pflege zuhause unerschwinglich. Wieviele Leute kennst Du denn, die sich jemanden für 5-stelliges Monatsgehalt einstellen können?

    Ich finde die zyprische Lösung vernünftig, derzufolge für diese domestic worker Sonderregelungen gelten, die es vielen Leuten möglich machen, sie zu beschäftigen. Deutschland sollte sich davon eine Scheibe abschneiden und die EU sollte nicht versuchen, Zypern zu einer Aufgabe dieser Lösung zu bewegen.


    Wer das anders sieht, soll doch bitte mal eine Alternative vorschlagen.

    Quote

    Führen Sie einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis mit.

    Testnachweise dürfen bei der Einreise höchstens 48 Stunden alt sein. Bei PCR-Testungen ist der Zeitpunkt oder der geplante Zeitpunkt des Beginns der Beförderung maßgeblich, sofern die Einreise mittels eines Beförderers stattfindet. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Grundsätzlich sind Sie verpflichtet, sich nach Einreise aus einem Hochrisikogebiet für 10 Tage in Quarantäne zu begeben.

    Die Quarantäne kann durch einen negativen Test frühestens nach 5 Tagen beendet werden. Ausnahmen von der Quarantäne bestehen u.a. für genesene und geimpfte Personen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.
    Sie müssen Ihren Test-, Impf- oder Genesenennachweis an das Gesundheitsamt übermitteln. Für das Versenden nutzen Sie bitte die Upload-Funktion am Ende der Digitalen Einreiseanmeldung.

    Quelle: https://einreiseanmeldung.de/#/5

    wie sie durch die jüngste Rechtsprechung in D herbeigeführt wurde (siehe hier).

    Da steht aber, dass Mehrarbeit auch bezahlt werden soll. Das hat also faktisch mit "Mindestlohn" als solchem nichts zu tun.

    Ich halte es für fragwürdig, Leute für 30h zu bezahlen und dann rund um die Uhr beschäftigen zu wollen.

    Nun, sagen wir, es ist die Kombination aus Mindestlohn und einer Arbeitszeitgesetzgebung, die Breitschaftszeiten voll vergütungspflichtig macht. Das treibt nämlich die Kosten (in D) in den fünfstelligen Bereich. Wer kann sich das denn leisten? Dies führt doch nur dazu, dass Pflegebedürftige ins Heim müssen. Wem ist denn damit geholfen? Die Osteuropäerinnen müssen eben wieder zurück in ihre Heimatländer und die alten Leute ins Heim. Eine klassische lose-lose Situation, die dadurch herbeigeführt wird, dass man zulässt, dass das Perfekte das Bessere verhindert. Mein "Schwiegergroßvater" und auch meine Großmutter konnten sich einen Heimaufenthalt noch ersparen, indem sie Pflegekräfte aus Rumänien bzw. Polen eingestellt hatten. Zu ihrem Glück starben beide noch vor Einführung des Mindestlohns.

    Habe ich das richtig verstanden? Du lebst derzeit mit Deiner Frau auf Zypern und dort gefällt es euch ganz gut. Es könnte langfristig nur ein ernstes Problem geben: Die Entwicklung der Kosten für eine Pflegekraft. Die dann Deinen monatlichen finanziellen Rahmen sprengen würden.

    Abgesehen davon, dass ich Witwer bin und meine Freundin ihre Mutter in Südafrika pflegen muss, sodass wir uns nur ein paar Monate im Jahr sehen, hast Du das richtig verstanden.

    Die EU ist dran eine Regelung für den Mindestlohn einzuführen. Das soll dann 50 - 60 % des Durchschnittslohn des jeweiligen Landes sein.

    Wenn das so kommt und der Mindestlohn wirklich nur 50-60% des Durchschnittlohnes betrüge, dann könnte ich mich in der Tat entspannen. Nur liegt der Mindestlohn ja bereits jetzt höher, wie auch die von Dir verlinkte Webseite besagt (m.W. nur bei € 960, also etwas niedriger, als dort angegeben). Nur gilt er eben nicht für ausländische domestic worker. Meine Sorge ist eben, dass sich dies ändern könnte, wenn die EU genauer hinschaut, ihn auch für diese anwendbar macht und eine Rechtslage geschaffen wird, wie sie durch die jüngste Rechtsprechung in D herbeigeführt wurde (siehe hier).

    Also ganz ehrlich,wenn du schwüles Wetter nicht magst vergiss die Philippinen,es sei denn du möchtest wieder in den Bergen wohnen.

    Wenn es um angenehmes Klima,soziale Sicherheit und medizinische Versorgung geht sind die Kanaren immer noch der beste Kompromiss........wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist

    Ich habe kein grundsätzliches Problem damit, in den Bergen zu wohnen. Im Gegenteil, das Grundstück, das ich mir hier auf Zypern gekauft habe, liegt auch ca. 600 m hoch. Aus ebendiesen Gründen. Nur habe ich hier eben eine halbwegs vernünftige Infrastrukur.

    Wie bereits weiter oben gesagt: die Kanaren gehören ja zur EU, was mich fürchten lässt, dass auch dort ein Mindestlohn eingeführt wird, der private Pflege unerschwinglich machen wird.