Posts by limahong

    ... So oder so wird man dich dort aber nach der Herkunft des Geldes fragen.

    Wer, der Geldwechsler beim Aldevinco in Davao?

    Die Geldwechsler interessiert das nicht, aber die Bank(en), bei der/denen man das Geld einzahlt. Es kann bestenfalls zu nervigem Papierkram führen, schlimmstenfalls dazu, dass das Konto eingefroren wird und man wochen- oder monatelang Theater hat. Und das viele Geld in bar aufzubewahren, wäre mir zu riskant.

    Ich vermute, 200-€-Scheine werden schwierig in den Philippinen umtauschbar sein, wenn es bereits in Deutschland Geschäft gibt, die keine 200-€-Scheine annehmen.

    In Deutschland liegt das an Sicherheitsbedenken und der Sorge vor mangelndem Wechselgeld. Auf den Philippinen habe ich 200-€-Scheine problemlos wechseln können (in Metro Manila).


    Natürlich stellt sich die Frage, wie man so eine große Summe auf einmal getauscht bekommt. In Manila (Ermita) gibt es viele Geldwechsler in unmittelbarer Nähe zueinander, wo man sicherlich große Beträge tauschen kann. Kaum einer wird aber mit Summen größer als 10 Tsd. umgehen können, wenn es ein spontaner Tausch ist. Wenn man dann von einem Geldwechsler zum nächsten geht und tauscht, hätte ich Angst, mit all den vielen Peso mit einem Gewicht von mehreren Kilos und entsprechendem Volumen rumzulaufen.


    Man könnte das Geld (in Euro) auf den Philippinen auch direkt zur Bank bringen. So oder so wird man dich dort aber nach der Herkunft des Geldes fragen. Mittlerweile handhabt man das strenger als früher wegen der Korruptionsskandale und den großen Mengen Bargeld, die da eingesetzt wurden. Da kann es vielleicht vorkommen, dass man viele Nachfragen stellt und Nachweise haben will, wo es herkommt, wo es hin soll usw.

    Ich habe in den letzten Jahren in ein paar Condos für kurze Zeit (Tage bis Wochen) gewohnt. Aufzüge, die nicht funktionieren, Kakerlaken, lose Fliesen, verranzte alte Einrichtung ... teilweise wirkten die Gebäude an sich schon absolut heruntergekommen.


    Ein Mal war ich im Victoria Sports Tower in Quezon City untergekommen. Eines Abends stieg ich nichtsahnend in den falschen Fahrstuhl und fand mich statt am anderen Ende des Ganges im Nachbarwohnturm, der zum selbem Wohnkomplex gehört, wieder. Alles sah fast so aus wie in „meinem“ Gebäude, nur hundertmal heruntergekommener. Überall leere Wohnungen, teils ohne Tür und im Rohbauzustand. Ein bisschen wie im Horrorfilm. Zu allem Überfluss war der Fahrstuhl auch noch so defekt, dass er einfach mal manche Geschosse ausließ, da konnte man noch so oft drücken. Den Rest musste man über eine typisch philippinische Treppe bewältigen.


    Ein anderes Mal war ich direkt gegenüber vom SM Megamall in Mandaluyong in bester Lage. Überall Kakerlaken. Aus allen Ecken kamen sie gekrochen. Später las ich die Bewertungen auf der Buchungsplattform. Der Eigentümer hatte offensichtlich ewig nichts in die Wohnung investiert, und Beschwerden perlten an ihm ab wie Wasser an einer neuen Teflonpfanne. In den Gängen des Gebäudes, Sparbeleuchtung. Die Fahrstühle sehen von innen einfach abgenutzt aus, außer dass die Deckenverkleidung doch eigentlich gar nicht abnutzen kann.


    So muss es nicht überall aussehen. Aber man merkt eben, wie wenig da instandgehalten wird. Falls man sich wirklich ein Condo zulegen will, sollte man lieber in der Rubrik „foreclosed“ suchen. Die Preise sind schon etwas realistischer.


    Erinnert mich sehr stark an den alten Berliner Flughafen Tegel. Da gab es auch Fans, die sich über kurze Wege freuten. Architektonisch einzigartig und für damalige Verhältnisse innovativ. Aber fürs 21. Jahrhundert aus der Zeit gefallen. Möge der neue Flughafen in Bulacan tatsächlich mal fertig werden. Dann kann man NAIA in irgendwas anderes transformieren. (Ich weiß, wie spekulativ das alles noch ist, aber man darf ja noch träumen dürfen.)

    Sieht mir danach aus, als hätten die den Poller einfach mit Zement auf dem Boden fest gemacht. Man sieht überhaupt keine Armierungseisen. :blöd:denken:mauer:Rolf:weia

    Vielleicht mit Schrauben und Dübeln be„fest“igt.

    Ist möglicherweise ein Bild von 1 Person und Text „lmg: mo mg:Rruters/NoalCalis R ssistance IONAL Iment Imentis is ct to a fee 50.00 per ggage. of pushcart FREE. 'Not for aesthetic purposes': Deadly NAIA crash puts bollards under scrutiny interaksyon“


    Hier ein Foto vom Poller. In der Tat nur so etwas wie Ankerbolzen. Wenn man bedenkt, dass der Beton ggf. nicht so fest ist, weil es ja nur eine Art Bürgersteig und kein tragendes Bauteil ist, konnte so ein Poller der Wucht eines SUV niemals standhalten. Quelle


    Des Weiteren hat Edison Bong Nebrija von der MMDA über die Ursache des Unfalls spekuliert. Kurz zusammengefasst: Unachtsamkeit des Fahrers, gepaart mit Unfähigkeit und Unkenntnis über das korrekte Funktionieren seines Autos.


    Theoretisch könnte es auch sein, dass die ursprüngliche philippinische Heirat nicht registriert wurde, was aber höchst unwahrscheinlich ist.

    Es kommt ja gelegentlich vor, dass Unterlagen bei einem Brand, Hochwasser etc. verschwinden. Der Geburtseintrag meiner Mutter ist vermutlich bei einem Brand in den 80ern verschwunden. Der Grundbucheintrag von einem Familiengrundstück ist ebenso verschwunden. Es kann also durchaus sein, dass besonders ältere Urkunden bei Behörden nicht auffindbar sind.

    Hallo! Ich bin zwar nicht yannic, beschäftige mich aber aktuell mit Baumaterial für einige Renovierungen, die ich in der Region Manila vornehmen werde bzw. die ich durchgeführt habe.


    Zur 1. Frage

    Eine Türzarge (aus „Mahogany“, was aber nicht dem uns bekannten Mahagoni entspricht, sondern eher eine Art Handelsname für rötliches Holz zu sein scheint) bekommt man aktuell für ca. 1500 PHP. Dabei handelt es sich um drei einfach zugesägte Leisten, die dann eine Zarge ergeben. Nicht enthalten im Preis sind Holzbehandlungsmittel (gegen Termiten, geläufige Marke: Solignum), Farbe oder Scharniere und Schrauben. Darüber hinaus muss man ja noch Türgriffe installieren. Dabei gibt es natürlich Unterschiede in Qualität und Preis. Generell lohnt es sich, mal auf Facebook Marketplace in der Region zu schauen bzw. Anbieter anzuschreiben oder auch auf der Website von Wilcon (große Baumarktkette) Preise zu vergleichen. Man kann auch bei Lazada oder Shopee schauen. Gerade dort (wie auch auf Facebook Marketplace) werden gerne auch die Bezeichnungen auf Tagalog (oder in der jeweiligen Regionalsprache) verwendet:


    Türzarge = hamba

    Türblatt = pinto

    Scharnier = bisagra

    Farbe = pintura usw.

    Waschbecken = lababo

    für andere Dinge auch nur der englische Name (door knob, tiles, varnish, plywood, screws)


    Will man auf den Philippinen mit Holz bauen, käme vielleicht auch importiertes Kiefernholz (pine wood) infrage, weil das wohl eher unattraktiv für Termiten ist (habe ich gelesen, aber keine Erfahrung damit). Kiefernholz findet man auch auf FB Marketplace angeboten, wenn man nach Bauholz sucht.


    Zur 5. Frage

    Hardiflex ist eine US-Marke, die aber mittlerweile nicht mehr auf den Philippinen aktiv ist (laut Webseite). Bei den Platten handelt es sich um Faserzementplatten. Es gibt auch andere Marken, wie z. B. Shera. Man findet online Angebote zu „Ficemboard“. Darüber hinaus gibt es auch Gipskartonplatten, auch von der deutschen Marke Knauf.


    Zur 6. Frage

    Bei Fliesen kommt es auf Qualität und Format an. Für Fliesen im Format 60 × 60 cm zahlt man aktuell mindestens 120 PHP pro Stück, für Fliesen im Format 60 × 120 cm ab 550 PHP aufwärts. Dazu kommt ja noch Fliesenkleber (tile adhesive), den es auch in unterschiedlichen Qualitäten („Standard“, „heavy duty“ usw.) gibt. Eine bekannte Marke ist ABC.


    Zur 7. Frage

    Einfache Alu-Fenster (ggf. mit Insektengitter – screen) kann man sich individuell günstig anfertigen lassen. Auch einfachere Kunststoff-Fenster gibt es, die individuell gefertigt oder auch in Standardmaßen lieferbar sind. Da kann man auf den oben genannten Online-Plattformen schauen.

    Kurzzeit-Vermietungen (AirBnB) könnten u.U. problematisch sein. In Serendra / BGC sind sie offiziell nicht zulässig. Bei Freunden / Verwandten mussten wir jeweils eine Erklärung abgeben und es gab keine Probleme. Auch ist schon BIR an die Verwaltung herangetreten um zu erfahren, wer seine Wohnung vermietet / versteuert.

    Danke für die Info. Vorerst soll nur die Schwiegermutter dort wohnen.
    Daher steht aktuell die Frage im Vordergrund, wer die Renovierung organisieren kann.

    Auf Facebook habe ich diese Seite gefunden:

    https://www.facebook.com/imhomemanilaph

    Ich habe keine Ahnung, ob die was können oder nicht. Ich habe keinerlei Erfahrung mit denen, sondern habe nur deren Seite gefunden, als ich nach Renovierungsfirmen auf Facebook Marketplace geschaut habe. Generell findet man viel zu "Condo renovation" auf Facebook Marketplace.

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage bzgl. Einreise als Dual Citizen. Ich meine mich zu erinnern, dass hier mal gepostet wurde, dass Doppelstaatler (Deutsch-Fil.) theoretisch beide Pässe bei der Einreise zeigen müssen. Ist das so? Im Netz finde ich dazu nichts konkretes.

    Das E-travel Formular habe ich mal vor längerer Zeit ausgefüllt, ich erinnere mich nicht, ob es eine Option für Doppelstaatler anzuklicken gab. Bei der Ausreise müsste dann ein Doppelstaatler im Prinzip auch das E-Travel ausfüllen, sofern der Pass bei Einreise vorgezeigt wurde?

    Zeig nur Deinen phil Pass vor und damit hat sich, es sei denn, das Du minderjährig bist! Und fülle deinen E-Travel bei Ein- und Ausreise aus!

    Mir (erwachsener Doppelstaatler) ist 2018 mal von einem Immigration Officer am NAIA gesagt worden, ich sollte immer beide Pässe vorzeigen, nachdem ich ihm nur meinen philippinischen Pass hingehalten hatte.


    Als Doppelstaatler ist man auch von der Travel Tax befreit. Wenn man bei der Ausreise nur den philippinischen Pass vorzeigt, könnte das vielleicht auch Nachfragen zur Folge haben – da habe ich aber keine Erfahrung, weil ich immer ohne Probleme beide Pässe vorzeige.


    Man bekommt in beide Pässe einen Stempel, in den nicht-philippinischen Pass kommt bei der Einreise noch der Vermerk "PP" (für "Philippine Passport") reingekritzelt.


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    Kleiner Tipp von mir als unerfahrenem Laien, der sich ein bisschen was zur Thematik angelesen hat: Die Armiereisen, die man als stirr-up bezeichnet, sollten etwas anders gebogen werden, um für mehr Stabilität zu sorgen. So, wie man es oben sieht, ist es nicht falsch, aber es kann besser gemacht werden. Siehe Bild. Stichwort für Google: stirrup 135 degree hook


    „Pinas“ ist der umgangssprachliche Ausdruck für die Philippinen. Man würde ihn nicht unbedingt in einem sachlichen Zeitungsartikel oder in einer Politikerrede hören.


    Ich habe den Ausdruck „Pinas“ tatsächlich auch in Nachrichtensendungen gehört, aber nicht, wenn es um ernste Nachrichten ging, sondern eher um Unterhaltung und Freizeit.


    Ein Äquivalent haben wir im Deutschen dafür nicht wirklich. Vielleicht vergleichbar mit den USA und dem Ausdruck „Amiland“.

    Ja, die gibt es dort. Ein bisschen größer als hier und braun. Nennen sich auf Tagalog garapata (Betonung auf dem pa).


    Eine kleine Anekdote von mir, der als Sohn einer philippinischen Mutter in Deutschland geboren und sozialisiert worden ist.


    Meine Mutter war auf den Philippinen Lehrerin und somit auch verpflichtet, als Wahlhelferin zu fungieren. Während der Wahl für den (eigens von Marcos geschaffenen) Posten des Gouverneurs von Manila kandidierte seine Frau Imelda. Natürlich wurde bei der Wahl manipuliert und meine Mutter kriegte dies natürlich mit, als nach der Auszählung das offizielle Ergebnis, was in der Zeitung stand, von dem abwich, was sie selbst mit ausgezählt hatte. Zeitlebens schimpfte meine Mutter immer wieder auf Marcos. Auch den Sohn, der 2016 fast Vizepräsident geworden wäre, sah sie als potenziellen Diktator. Sie meinte, sobald er an die Macht kommt, errichtet er eine neue Diktatur. Sie schaute oft Nachrichten, hatte auch eine ausgeprägte Meinung zu deutschen oder amerikanischen Politikern.


    Eines Tages kaufte ich mir das Buch Imelda der philippinischen Journalistin Carmen Pedrosa. Die Urfassung des Buches, in dem sie Imeldas Lügengebäude aufdeckte, sorgte dafür, dass diese Journalistin mit ihrer Familie aus den Philippinen fliehen musste.


    Als ich bei meinen Eltern zu Besuch war und meine Mutter das Buch sah, fragte sie mich, was da drin steht. Ich erzählte, dass Imeldas unmittelbare Familie eigentlich arm war, sie aber behauptete, aus sehr reichem Hause zu kommen. Nur die etwas entfernteren Verwandten waren reich, ihr Vater war es aber nicht. Das war eine der vielen Lügen der Imelda.


    Meine Mutter meinte daraufhin vehement, dass das nicht stimmen könnte. Sie war überzeugt, dass Imeldas Vater sehr reich gewesen war, denn: Das hat sie in der Zeitung gelesen und das kam auch so im Fernsehen. Man muss nicht alles glauben, was in Büchern steht. Ich habe das Diskutieren gar nicht erst angefangen, weil das einfach hoffnungslos war.


    Ich lebe zwar nicht auf den Philippinen, bin aber als Doppelstaatler wahlberechtigt und nehme das Recht auch immer wahr. Die politischen Entwicklungen dort verfolge ich und verzweifle immer wieder an den schon genannten Problemen. Auch wenn hier nicht alles rund läuft, bin ich doch froh, hier zu leben und nicht dort (oder gar in den USA). Die Geschichtsklitterung und Straflosigkeit (siehe die Begnadigung von Estrada) haben Ausmaße, die mich leider pessimistisch stimmen. Politische Diskussionen, besonders online, vermeide ich hier wie dort. Solange ich nicht weiß, dass das gegenüber eine einigermaßen ähnliche Meinung hat wie ich, bin ich sehr vorsichtig.


    Dass ihr als Expats euch raushaltet, kann ich gut verstehen und würde dies auch empfehlen. Aber wie halten es eure Kinder bzw. wie versucht ihr oder eure Partner(innen), den Kindern eine gewisse politische Grundkompetenz zu vermitteln?

    Es gab ja die Frage, ob eine philippinische Sterbeurkunde hier in Deutschland anerkannt wird. Ich kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das Standesamt hier in Deutschland an Wohnort meiner Mutter auch problemlos auf Grundlage der philippinischen Sterbeurkunde (nicht einmal von der PSA ausgestellt, sondern lediglich von Rathaus (City Hall)) eine Nachbeurkundung vorgenommen hätte. Es hieß dann aber, dass, wenn die Rentenversicherung durch die Botschaft informiert sei, so eine Nachbeurkundung vermutlich gar nicht nötig sei. Somit haben wir die auch nicht machen lassen. Falls man doch die Nachbeurkundung haben möchte, also eine deutsche Sterbeurkunde, die den Sterbefall auf den Philippinen dokumentiert, müsste man laut der Standesbeamtin die Sterbeurkunde mit bestätigter Übersetzung einreichen sowie einen Nachweis, dass die deutsche Botschaft Manila kein Legalisationsverfahren für philippinische Personenstandsurkunden durchführt (Ausdruck von der Webseite). Dabei gibt es keine Fristen. Die Kosten wären bei 70 € gewesen (mag regional unterschiedl. sein).


    Die PSA-Ausfertigung der Sterbeurkunde wird vor allem auf den Philippinen gebraucht. Deren Ausstellung dauert natürlich ein paar Monate.


    Ein weiterer wichtiger Hinweis: Falls eine Autopsie vorgenommen wird, verzögert sich die Ausstellung der Sterbeurkunde durch die City Hall um Wochen bis Monate. Wenn es also nicht unbedingt nötig ist (vielleicht für eine Versicherung?), sollte man eher darauf verzichten.


    Zum Thema Testament (ich habe da keine eigene Erfahrung) meine ich mal gelesen zu haben, dass es für Leute mit Vermögenswerten in Deutschland und en Philippinen ratsam sei, zwei Testamente zu erstellen, weil die Anerkennung eines deutschen Testaments auf den Philippinen mitunter schwierig oder langwierig werden könnte. Ein handschriftliches Testament würde auf den Philippinen ohnehin nicht anerkannt werden, weil Testamente dort immer beglaubigt sein müssen.

    Es gibt Süßkartoffeln in Violett, Kartoffeln in Violett und es gibt violette Yamswurzel. Letzteres ist das, was man auf den Philippinen ube nennt. Wenn’s nur um die Farbe geht, sind diese drei genannten Gewächse sehr ähnlich, aber geschmacklich dann doch sehr unterschiedlich. In Deutschland kriegt man ube gefroren oder in Pulverform, ganz selten mal frisch.