Ich sehe da in den nächsten Jahren dunkelschwarz.
Alle Massnahmen, die helfen würden, sind unpopulär - entweder bei den Politikern oder bei der Bevölkerung.
Man müsste Hochbahnen bauen, unter der Erde ist Wasser, auf der Strasse Verkehr.
Alles, was mehr als 5 Passagiere transportieren kann, müsste subventioniert werden.
Die KFZ Steuer müsste auch erhöht werden.
Ein Importverbot für Autos würde helfen.
Die Verlegung des Regierungssitzes ist für die korrupte Bande undenkbar, da wäre man ja weit weg von den Geldgebern.....
Die grösste Idiotie war das Colour - Coding. Da hat man innerhalb von 4 Jahren die Anzahl der Autos in Metro Manila verdoppelt.
Interessant: https://www.tsikot.com/news/ph…raffic-from-2002-to-2025/
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Wenn man nach Indonesien blickt, das sich ja gerade eine neue Hauptstadt baut, kann man auch sehen, wie Politiker und andere die Gelegenheit wahrnehmen würden, ordentlich was abzugreifen. Da müssten so viele Gelder investiert werden, dass man die Wirtschaft ankurbeln würde, aber eher dadurch, dass sehr reiche Menschen noch mehr ausgeben und man sich fragen muss, wie die so viel Geld auf einmal haben können.
Man ist gerade dabei, eine komplett erneuerte Eisenbahnstrecke (NSCR und weitere Linien) zu bauen. Die ersten Bahnhöfe stehen bereits, in Metro Manila ist man noch dabei, die Fundamente zu setzen.
Es ist geplant, eine Monorail in Pasay zu errichten, aber nur 1,9 km lang. Das bringt eben nur den Leuten was, die nahe am MOA leben und arbeiten. Da wäre eine ebenerdig fahrende Straßenbahn deutlich besser, keine Ahnung, warum man das nicht macht.
Die U-Bahn durch Metro Manila wird gerade gebaut. Erste Tunnelabschnitte sind im Rohbau fertig. Es wäre eine große Entlastung, die U-Bahn nutzen zu können, wird aber nach Plan erst 2029 fertig, also eigentlich Anfang der 30er.
Am schlimmsten finde ich immer noch die scheußlichen alten Jeepneys. Die absolute Ineffizienz mit lokalem Flair. Die Teile sollte man abschaffen und durch was ersetzen, was größer und sicherer ist.
Ich selbst bin bei meinem letzten Besuch mehrfach von Caloocan nach Pasay und zurück gefahren. Pro Weg bis zu anderthalb Stunden mit Tricycle, Jeepney, LRT/MRT, nochmal Jeepney, ggf. mal ein Taxi. Selbst an den Haltestellen von MRT und LRT fühlt es sich an wie eine Bergbesteigung.
Die Bürgersteige haben offiziell mindestens 1 Meter breit zu sein. Dann stehen da aber ganz legal irgendwelche Pfosten, Masten und Wasseranschlüsse mitten drauf. Die ganze Stadtplanung ist fußgängerfeindlich.
Und dann natürlich noch das größte Infrastrukturprojekt der Philippinen: der New Manila International Airport (NMIA) in Bulacan, der laut manchen Kritikern eine kleine Umweltkatastrophe im Umland erzeugt und innerhalb von ein paar Jahrzehnten komplett abzusaufen droht. HIER mal ein Artikel dazu. Man wird sehen, wie das den Verkehr um NAIA herum reduzieren wird, falls NMIA denn tatsächlich öffnen sollte.