Posts by limahong

    Es gibt die Seite italki.com, wo man sich Sprachlehrer für verschiedene Sprachen raussuchen kann. Habe ich ein paar Mal für Tagalog-Stunden gemacht. Dort findest du auch einige Lehrerinnen und Lehrer für Cebuano. Ist dann eben direkter Einzelunterricht über Zoom, Skype oder deren eigene Plattform. Preislich eben das Niveau der Philippinen, also nicht so teuer, wenn es ein Lehrer von den Philippinen ist.

    Hallo! Bei mir war es ein bisschen ähnlich. Meine mittlerweile verstorbene Mutter hatte eine Eigentumswohnung, von der sie immer sprach, aber keine Papiere hinterließ, zumindest nicht so, dass ich rankommen konnte.


    Ich habe eine Privatdetektei in Manila beauftragt, die entsprechenden Einträge beim Rathaus (wegen Grundsteuer) und bei der Wohnungsbaubehörde (NHA – National Housing Authority) einzuholen. Das hat mich 300 € gekostet, ich habe aber einen 10-seitigen Bericht mit Fotos und allem drum und dran bekommen. Das Geld war es mir wert.


    Was ist denn über die Eigentumswohnung in diesem Fall überhaupt bekannt? Wo in Manila soll die sein? Ist die Adresse bekannt? Gibt es Papiere?

    Es mag ja solche Fälle geben, sind aber nicht rechtssicher denke ich mal.

    Auf Guimaras haben die Behörden schon davor gewarnt:

    https://dailyguardian.com.ph/g…ales-of-residential-lots/

    Ich meinte ja auch nicht, dass es rechtssicher wäre. Ich wollte nur ein Beispiel geben, dass es eben woanders auch vorkommt. Im oben genannten Beispiel bei Lipa City bauen ein paar Leute Bananen und Papayas für den Eigenbedarf im Garten an. Im Ernstfall wird man damit wohl nicht durchkommen, weil eine Villa mit Bananenstauden keine Landwirtschaft ist. Schade um das viele Geld.

    Preis scheint ja ok zu sein.

    Allerdings die Aussage das man später auch ein Haus bauen kann (nicht nur ein Framhaus sonder ein größeres um dort selbst zu wohnen) oder ein Resort zu errichten kann sich als falsch erweisen.

    Auf Guimaras wurden in den letzten Jahren etliche Grundstücke mit Agricultural Titel verkauft und den Käufern gesagt sie könnten darauf ein Haus bauen.

    Manche Grundstücke wurden von einem Entwickler sogar wie eine Subdivision" "vorbereitet" - also Straßenschneisen angelegt und Parzellen abgesteckt.

    ABER - die Käufer dürfen dort nicht bauen da es Agricultural Land ist - und es wird auch nicht gewandelt werden. - Also mit der Aussage (Resort) etwas vorsichtig umgehen.

    Es gibt momentan auf YouTube ein paar US-Expats bei Lipa City, die eine Subdivision namens Tierra Maria bewohnen. Diese Subdivision bezeichnet sich selbst als "fully-developed 33-hectare residential farming community" auf der Internetseite.


    In einem der YouTube-Kanäle (My PI Dream) spricht ein älterer US-Expat, der dort wohnt, sehr ausführlich über seinen Haus- und Poolbau. Er sagt auch, dass man dort agricultural land bekommt, von dem man nur 25 % der Fläche bebauen darf. Dabei gibt es wohl auch ein paar Tricks, z. B. soll man wasserdurchlässiges Pflaster, also Pflastersteine mit Loch, verwenden, weil die damit gepflasterte Fläche nicht als versiegelt zählt. Die Nachbarn bauen sich ebenfalls schicke Häuser dort hin, ohne irgendeinen Bezug zu Landwirtschaft zu haben, wenn man von ein paar Gärten mal absieht.

    Vielleicht kannst du den mit einem Herbizid einsprühen, wenn du das immer mal wieder machst, ist der so geschwächt, dass er abstirbt. Und das Laubproblem ist auch gelöst.

    Also hier endlich mal eine Antwort vom BOQ (Viber-Nummer, auf E-Mails hat bisher keiner reagiert).

    Ich hatte denen die Seite mit meinen Covid-Impfungen aus dem gelben Heft als Foto geschickt und gefragt, ob die Kreuzimpfung als vollständige Impfung anerkannt wird.
    Übersetzung für diejenigen, die kein Tagalog können:
    BOQ: -Zeigen Sie es dem BOQ, wenn Sie ankommen.

    Ich: -Ich will aber vor Ankunft auf den Philippinen wissen, ob das anerkannt wird.

    BOQ: -Ist das die gelbe Karte?

    Ich: -Ja.

    BOQ: -Warum ist das gemischt? Das ist kein Problem, solange Sie vollständig geimpft sind.

    Ich: - Das ist so üblich in mehreren Ländern in Europa und Kanada.

    BOQ: -OK, Sir.

    Ich: -Aber dies wird als vollständige Impfung anerkannt, auch wenn es gemischte Dosen sind?

    BOQ: -Warum finden Sie denn nicht raus, ob Sie vollständig geimpft sind? Das ist in Ordnung. Es ist wichtig, dass Sie die gelbe Karte vorzeigen, um die Quarantänezeit zu verkürzen.



    So, was soll ich damit also anfangen? Wenn ich das im Ernstfall vorzeige, wird man das als Fehler des (nicht mal namentlich bekannten) Mitarbeiters abtun ...


    Wie sieht es denn mit denn mit den Kreuzimpfungen aus? (Astra, Moderna oder Astra, Pfizer) Weiß jemand ob diese Leute als "fully vaccinated" gelten?

    Diesbezüglich habe ich auch mal versucht, etwas herauszufinden, was leider nicht so einfach ist. Laut einem YouTube-Video soll mehreren Leuten mit Kreuzimpfungen am NAIA gesagt worden sein, dass diese nicht anerkannt würden. Schon mal ein Indiz, aber nicht wirklich aussagekräftig.


    Ich habe versucht, das BOQ zu kontaktieren, Kontaktformular auf der Internetseite: geht nicht, eine E-Mail-Adresse angeschrieben: Mail kann nicht zugestellt werden, 2. E-Mail-Adresse angeschrieben: keine Antwort. Einem Verwandten hat man bei der Einreise 7 Telefonnummern vom BOQ gegeben, keine funktioniert, eine weitere funktioniert, aber keiner geht ran. Welcome to the Philippines! Es gibt wohl zwei E-Mail-Adressen, die funktionieren, und auch einen Viber-Kontakt. Ich werde die alle mal abgrasen, bis ich eine Antwort habe, und die dann hier reinstellen.

    1. Stimmts? Müssen Pass und Sterbeurkunde an Botschaft oder Konsulat geschickt werden?

    Aus eigener Erfahrung (Mitte 2018) weiß ich: Ja, Reisepass und Sterbeurkunde der lokalen Behörden (PSA-Urkunde ist da nicht notwendig) gehören der Konsularabteilung der Botschaft zugesandt. Der Reisepass wird dann entwertet und den Angehörigen zugesandt und es wird bei der ausstellenden Passbehörde in Deutschland und der Rentenversicherung Meldung gemacht.

    Ob dies jetzt seinen Wahlambitionen schadet?;)


    Gruss

    Lasst uns hoffen, dass es der Fall ist und er weiterhin hauptberuflich Sportler in Rente bleibt.


    Wobei man ja sagen muss, dass die Konkurrenz ja auch nicht so dolle ist. Von denen sollte sich der ein oder andere auch mal vermöbeln lassen und in Rente gehen. :D

    Das ist kein Land für depressive und sensible Menschen

    Absolute Zustimmung! Das Land ist, auch wenn es dort sehr reiche Menschen gibt, im Großen und Ganzen arm, finanziell arm, aber in der harten Lebenswirklichkeit auch arm an Werten, die es den Schwachen ermöglichen würden, ein halbwegs würdiges Leben zu führen. Ein Menschenleben ist da nicht viel Wert. Wenn Menschen arm sind und ständig unkontrolliert Nachwuchs kommt, muss man als Individuum zurückstecken.

    Schwäche (psychische Krankheit) muss man dann eben runterschlucken. Konfliktsituationen werden nicht mit Diskussionen gelöst, sondern entweder verdrängt oder, wenn sich viel angestaut hat, zur vollen Eskalation gebracht (um es mal sehr zugespitzt zu sagen).


    Mit einer psychischen Erkrankung ist man dort stigmatisiert. Das ist ein Zeichen von Schwäche, etwas, wofür sich die Familie schämt. Statt Unterstützung gibt es Ausgrenzung. Vielen gewöhnlichen Menschen (auch in Deutschland) fehlt das Wissen über psychische Krankheiten, auf den Philippinen ist es noch ausgeprägter. Die Menschen können auch nicht wirklich differenzieren – "krank im Kopf" ist dann die einzige Schublade, für die man in seinem Alltagsdenken gerade noch Platz findet. Es gibt immer mal Berichte im Fernsehen aus den Provinzen über Menschen mit psychisch kranken Familienmitgliedern (Schizophrenie, Psychose etc.), die dann draußen wie ein Tier an einer Kette im Käfig gehalten werden, weil man sich keine Behandlung leisten kann. Solche Eindrücke prägen natürlich auch das Bild, was dann die Öffentlichkeit von Betroffenen hat, auch wenn man in solchen Berichten tatsächlich auch ansatzweise versucht zu helfen und zu erklären.


    Als Mensch mit Depressionen aus einer anderen Kultur wird man es dort denkbar schwer haben, Anschluss zu finden und auf Akzeptanz zu stoßen. Dann lieber mal längere Urlaube und das Land kennenlernen, aber dauerhaft dort leben, vor dem Hintergrund der mangelnden Akzeptanz und dem schlechten Gesundheitswesen, würde ich dort nicht.

    Doch, das kriminelle Gesocks aus den westlichen Länder trifft sich auf den Philippinen oder Brasilien. Hat ja einen Grund warum die Spur des Geldes aus Wirecard in diese Länder führt. Oder der Versuch die Zentralbank in Bangladesh zu erleichtern führt auch auf die Inseln.

    Gerade bei den genannten Beispielen hätten strengere Vergaberegeln für Touristen-Visa von philippinischer Seite keinen Unterschied gemacht. Der Cyber-Raub der bangladeschischen Zentralbank durch nordkoreanische Hacker über chinesische Mittelsmänner unter Beteiligung von ein paar Filipinos hätte man damit ebenso wenig verhindern können wie Marsaleks und Christoph B.s krumme Geschäfte.


    Andere Visaregeln auf den Philippinen würden hauptsächlich nur mehr Bürokratie und Gebühren bedeuten.

    "Body filler" bezeichnet in der Regel eine 2-Komponenten-Spachtelmasse (filler), die man für Karosserien (engl. body) verwendet. Das Zeug ist da sehr billig und wird zum Beispiel unter dem Markennamen "Polituff" verkauft.


    Der wäre sicher für die Wandfüllungen, die i.d.R. aus Zementmischungen bestehen, immer noch viel zu teuer und sicher auch nicht gesund, wenn die Sonne zu Ausdünstungen beiträgt. Ich denke mal, es handelt sich bei Wall-Fillern um eine Spachtelmasse, um die Wände von kleinen Unebenheiten zu befreien und schöne glatte Wände zu machen: https://forum.mt5.com/showthre…Brands-in-the-Philippines

    Was wirtschaftlich ist und was nicht, findet bei Baumaßnahmen auf den Philippinen nicht immer Anwendung. Ich habe mehrere Baustellen auf den Philippinen gesehen, wo besagte Polyester-Spachtelmasse eingesetzt wurde. In ähnlicher Form im Übrigen auch als Fugenmasse zwischen Marmorplatten (da aber in anderen Farben).

    Wenn man sich das ein oder andere Bild weiter oben ansieht, merkt man, dass die gespachtelten Stellen rötlich sind, was darauf zurückzuführen sein könnte, dass der Härter der Polyester-Spachtelmasse rot ist. Skim coat ist weiß, nicht rötlich.


    Ich weiß, das ist zwar an dieser Stelle alles (begründete) Spekulation. Vielleicht kann der Bauherr mal konkret nachfragen. Mich würde interessieren, was da eingesetzt wurde.

    Hallo!

    Ich bin gerade nach der UP.

    Die Papiere (CEMOR, Birth Certificate und das Certificate Baptism) 4 Seiten.

    Ich habe gerade ein Angebot für eine vereidigte Übersetzung für das OLG von 195 Euro bekommen. Ist dieser Preis ok?

    Ich bin selbst Übersetzer bzw. beeidigter Dolmetscher und finde diese Preise, ohne die Dokumente gesehen zu haben, ganz in Ordnung. Es kommt natürlich immer darauf an, wie viel draufsteht, des Weiteren muss ja auch das Layout einigermaßen nachempfunden werden. Da steckt mitunter einiges an Arbeit drin. Du kannst dir ja ein paar Angebote von anderen Übersetzern einholen. Du kannst auf der Seite des BDÜ (einem Berufsverband für Dolmetscher und Übersetzer) entsprechend beeidigte Übersetzer aus deiner Gegend ansehen und sie mit den eingescannten Unterlagen anschreiben. Sie müssen nicht aus deiner Gegend sein, aber wenn sie es sind, kannst du die Unterlagen persönlich hinbringen und die Übersetzung auch wieder abholen. Spart Porto und du bist sicher, dass die Unterlagen nicht verloren gehen.


    Kleiner Hinweis: Die hier im Forum hinterlegten Links zu Listen von Dolmetschern und Übersetzern ("Links zu den amtlich anerkannten Übersetzern, für Visaangelegenheiten und Gerichtsbarkeiten.") sind nicht mehr aktuell.

    Danke, Kiara, für den Bericht. Bevor der Thread geschlossen wird, wollte ich auch noch kurz was schreiben. Diese mangelnde finanzielle Kompetenz ist etwas, das sehr verbreitet zu sein scheint. Von Fällen wie dem deiner Mutter habe ich im Umkreis meiner Mutter auch immer mal wieder etwas mitbekommen. Die finanziellen Transferleistungen oder manchmal auch nur Sachgeschenke in die Heimat sind sehr weit verbreitet. Klar verschulden sich auch Europäer, aber selten wegen der raffgierigen Familie.


    Obwohl meine Mutter ein sehr distanziertes Verhältnis zur Sippe hatte und manche von denen aus unterschiedlichen Gründen gehasst hat, hat sie auch die eine oder andere Balikbayan-Box "nach Hause" geschickt oder Geschenke mitgeschleppt, nur um dann bitter enttäuscht festzustellen, dass die Sachen verstaubten oder verschenkt bzw. verkauft wurden. Es ist rational einfach nicht nachvollziehbar wie sehr man nachtragend ist und jahrzehntealte Geschichten nicht abgehakt werden können und dennoch zur "Familie" hält. Wie eine gärende Flüssigkeit, die immer mal wieder blubbert und deren Gase dann irgendwann zur Explosion führen.:explotieren


    Dieses Beispiel ist eine weitere Illustration für die Auswirkungen der Kulturpsychologie der Filipinos, in der die Wertewelt stark am Kollektiv ausgerichtet ist, weshalb das Kollektiv auch fortwährend diese Werte vermittelt. Gehirnwäsche trifft es schon ganz gut. Da bin ich doch froh, dass ich in Deutschland sozialisiert bin.

    Ein wenig abenteuerlich klingt es ja schon. Es liegt ein Hauch von Wirtschaftskrimi in der Luft. Er offenbart mir, dass er einst als Ingenieur in einem deutschen Unternehmen arbeitete, was man heute vielleicht als Start-up bezeichnen würde. Es ging um den gescheiterten Versuch einer spektakulären Idee: die Wiederbelebung der Zeppeline. Die großen Luftschiffe sollten, mit der Technik des frühen 21. Jahrhunderts ausgestattet, Fracht befördern. Mehrere Versuche der technischen Zusammenarbeit mit bedeutenden Playern der Luftfahrtindustrie und auch die Finanzierungsgesuche gegenüber Investoren und der Politik hinterließen nicht mehr als eine große Halle im tiefen Brandenburg, die heutzutage ein künstlich beheiztes Tropenparadies beheimatet. Doch das originale Tropenparadies wollte ich hier auf den Philippinen finden, was beim Ausblick auf die Skyline des Millionenmolochs Manila ähnlich fern scheint wie die Hallenkonstruktion in Brandenburg.


    Hans geht es aber nicht um den Bau von Hangars oder abgeschirmte Tropengärten, sondern um Zeppeline. Die Baupläne von damals hatte er kurz vor seinem Abgang aus dem insolventen Unternehmen noch schnell kopiert und wollte kleine Prototypen auf den Philippinen bauen. Frachtbeförderung, auch die auf dem Luftweg, ist auf den Philippinen bereits eine umkämpfte Industrie, so erklärte Hans es mir. Sein Traum ist die touristische Erschließung des Luftraums über den Inseln. "Wer soll das bezahlen?", frage ich skeptisch. Hans grinst breit. "Du glaubst nicht, wie viel Geld die Asiaten gebunkert haben!" Das ist eine Ansage, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Diejenigen, die auf den Philippinen die Fäden der Tourismusindustrie zögen: Chinesen, Koreaner, Filipinos. Bis dato war mir nicht bewusst, dass der Tourismus auf den Philippinen so eine Bedeutung hat, dass jemand irgendwelches Schwarzgeld in diese Branche injizieren würde.


    "Nun mal Butter bei die Fische", unterbreche ich ihn während seines Vortrags über die Volkswirtschaft der Philippinen, "was hab ich damit zu tun?" Da ist es wieder, dieses breite Grinsen, was Hans vor ein paar Minuten schon einmal im Gesicht hatte.

    Ich schritt also heraus aus diesem ziemlich in die Jahre gekommenen Bauwerk, dem Terminal 1 des Flughafens der Stadt Manila, einer Stadt, die früher einmal den Beinamen "Perle des Fernen Ostens" trug. Ich wurde erdrückt, von einer unsichtbaren Wand schwül-heißer Luft, einem etwas eigenartigen Geruch und einer fremden Geräuschkulisse. "Sir, you need taxi?", hörte ich von der Seite jemanden sagen. "Taxi-Betrug", dachte ich mir. Eine Masche, die es in so vielen Ländern der Welt gibt. Nur wie komme ich an ein vernünftiges Transportmittel zu meinem Hotel? Weit war es ja ohnehin nicht. Das hatte mir schon Google verraten.


    Etwas zögerlich frage ich nach dem Preis zum Pearl Inn in Ermita, was mir ein Internetforum für meinen kurzen Zwischenstopp empfohlen hatte. Der kleine Mann antwortet schüchtern: "Seben handred". "Scheint ganz in Ordnung", dachte ich mir, "allemal billiger als in Deutschland." Meiner Müdigkeit war es wohl geschuldet, dass ich nicht einmal nachverhandelte, aber sei's drum. Taxifahrer zufrieden, ich zufrieden. Angekommen. Rauf aufs Zimmer und etwas Schlaf nachholen, den ich weder im Flugzeug noch bem umsteigen im Flughafen im Orient erhaschen konnte.


    Die Sonne geht auf. "Scheiße, ich will schlafen! Was soll das?" Ja, klar, die Sonne interessiert das nicht, die macht auch nur ihren Job. Gut, nach einer Dusche und dem Frühstück also raus ins ominöse Ermita zum Geldwechsler. "Dieses Mal vergleiche ich aber und nehme nicht das erstbeste Angebot an", sage ich zu mir. Es geht ja um etwas mehr Geld als nur um 12 Euro.


    Blinkende Schilder, gelangweilte Blicke vom Personal. So unterschiedlich sie alle auch heißen und aussehen mögen, irgendwie sahen sie doch gleich aus, diese Wechselstuben. Kurse vergleichen war erst mal angesagt. Nach einer Tour durch die von Wechselstuben und Geschäften gesäumte Straße sollte es also bei Muhammad sein, einem Mittvierziger mit drahtigem Ziegenbärtchen. Sind die Philippinen nicht ein christlich geprägtes Land? Egal. Muhammad zählt, noch halb im Mittagsschlaf, kurz meine bunten Pesoscheine durch. Die Tür geht auf, ein dicker älterer Herr kommt hinein. "Na, wenn das mal kein Deutscher ist!", denk ich mir.

    PMVIC steht fuer Private Motor Vehicle Inspection Centers. Da steckt das Private schon im Namen.

    Ja, richtig, es sind von privat geführten Unternehmen betriebene Testzentren. Private bezieht sich eben nicht auf die Fahrzeuge, die da getestet werden, sondern auf die Eigentümer.


    Das Verkehrsministerium schreibt dazu:

    5. Is the MVIC for private vehicles only?

    The term “private” in PMVIC refers to the nature of ownership of the MVIC. That is, MVIC is owned by a private company.

    These new MVICs may inspect all types of vehicles, whether private or public.