Posts by mamugla

    Bei allen, die in Deutschland Geld verdienen, hält der Fiskus seine Hand auf. Dabei spielt es keine Rolle, welche Staatsbürgerschaft man hat. Um in den Genuss der Steuerklasse, die für Verheiratete normalerweise III, muss man in Deutschland als verheiratet registriert sein.

    Hallo yberion45,

    die Hochzeit muss im zuständigen Standesamt Deiner deutschen Adresse eingetragen werden. Allerdings benötigt man dazu die deutsche Übersetzung des philippinischen Heiratsvertrages. Muss von einem staatlich anerkannten Übersetzer gemacht werden, mit Stempel und Unterschrift. Neben den Kosten für die Übersetzung habe ich 2011 noch etwa 50 € für den Eintrag im Standesamt bezahlt.

    Hallo Carabao,

    ich habe auch die ganze Geschichte hier verfolgt und bin nicht darüber verwundert. Ich lebe als Rentner mit meiner Frau jetzt seit fast drei Jahren auf Leyte. Bevor ich hier hin gezogen bin wusste ich durch meine jährlichen Aufenthalte hier, was mich erwartet. Aber erst, wenn man hier lebt, öffnet sich einem die philippinische Welt in der Praxis. Gesetze gibt es hier nur, damit sie keiner beachtet.:mauer Kein Vermieter weiß, in welchem Zustand ein Haus, das vermietet wird, zu sein hat. Weder Car-noch Motocicledriver wissen, dass auf den Philippinen "Rechts vor Links" gilt. Ich glaube auch die LTO-Officers wissen nichts davon.

    Ich komme mit allem gut zurecht und fühle mich hier "sauwohl".

    Ich bin froh, dass es für Dich so gimpflich ausgegangen ist und wünsche Dir mit Deiner Freundin noch einen stressfreien Aufenthalt auf Bohol.:thumb


    Viele Grüße aus Tacloban

    mamugla mit Frau

    Ich habe mich mit meiner Frage auf Berni2 bezogen, der geschrieben hat:

    der Mitarbeiter sagte mir, man braucht selbst nicht aktiv werden, das würde alles das PRA Office in Makati machen

    Mir ist ein Fall eines jetzt 78 Jahren alten deutschen Rentners bekannt, der seit 2001 auf den Phils lebt. 2008 ist seine Frau an Krebs gestorben. Mit im Haus leben noch zwei Kinder von der Verwandtschaft, die das Haus einmal erben sollen. Nach dem Tod der Frau kam deren Schwester und wollte sich Haus und Grundstück unter den "Nagel reißen". Das Gericht sprach dem Rentner das halbe Haus zu und die andere Hälfte den Kindern. Somit ist es ja richterlich bekannt, dass der Rentner seit 2008 Witwer ist. Trotzdem lebt er noch immer mit seinem 13a Visa auf den Philippinen. Von einem Annual Report hat er auch noch nie etwas gehört und hat deshalb bis heute auch keinen abgegeben. Die philippinischen Ämter sind wohl nicht miteinander vernetzt. Ich hoffe für ihn, dass ihm keiner "ans Leder" will.

    Hallo WNN,

    wie hier berichtet, habe ich vor einiger Zeit ein paar Barbecue-Sticks an GM überreicht. Ihr selbst und Doi Doi haben diese Sticks mit mariniertem Fleisch und Huhn gut geschmeckt. GM hat den Fehler gemacht, der Kundschaft, die interessiert war, zu sagen, dass diese Sticks von einem Foreigner sind. Es ist klar, dass dan Filipinos sofort blockieren.:Kotz

    Letzte Woche hatten wir hier in Villa Ines eine Geburtstagsfete. Ich habe auch hier meine Barbecue-Sticks beigesteuert, und die gingen weg , wie warme Semmeln. Vielleicht ist es eine Möglichkeit für Euren Minimarket sich auch von den übrigen Straßenküchen abzusetzen und mit verschiedenen guten Barbecue-Sticks die Einnahmen noch zu steigern. Wenn es sich bei der Kundschaft herum spricht, dass man bei Euch abends sitzen kann und hat gutes Barbecue und kühle Getränke zur Auswahl, dann wird sich das bestimmt positiv auf den Umsatz auswirken.

    Viel Erfolg noch!:cheers:thumb

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich den Flug nach Manila bei der KLM von Köln aus gebucht habe, war das Ticket trotz Zubringerflug etwa 200 Euro billiger, als wenn man es direkt von Amsterdam bucht. Grund sind wohl die höheren Abgaben für Kerosin in den Niederlanden. Wäre für Euch eine Überlegung wert, von Köln oder Düsseldorf aus zu fliegen.

    Mußte 2015 wegen Krebsdiagnose unsere Tickets kurzfristig stornieren. Habe dann aber nach etwas Schreiberei den Ticketpreis zurück erhalten, ohne Reiserücktrittversicherung. Guckst Du hier:

    Ticketstorno

    Rückzahlungsanspruch auf Ticketkosten (inkl. Steuern und Gebühren)

    Die langgeübte Praxis aller Fluggesellschaften, den Ticketpreis zu 100 % unmittelbar nach Buchung des Tickets einzukassieren, sonst gibt es kein Ticket, wird zunehmend als vertragsrechtswidrig eingeschätzt. Der Luftbeförderungsvertrag ist eine Unterform des Werkvertrags, also gilt das Werkvertragsrecht des BGB mit dem Grundsatz "ohne Leistung keine Gegenleistung". Gegen diesen Grundsatz verstößt die vorgenannte Inkassopraxis. Entsprechende Klauseln in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaften sind AGB-widrig und damit unwirksam (so zum Beispiel LG Frankfurt/Main, Urteil vom 08.01.2014, 2-24 O 151/13; LG Hannover, Urteil vom 21.01.2014, 18 O 148/13; LG Köln, Urteil vom 08.01.2014, 26 O 253/13).

    Bei Ticketstorno: Voller Einbehalt unzulässig

    Verstößt schon die Vorkasse-Praxis der Fluggesellschaften gegen das Prinzip "ohne Leistung keine Gegenleistung", gilt dies erst recht, wenn das - längst vorausbezahlte - Flugticket storniert wird.

    Ist der Fluggast aus welchen Gründen auch immer gehindert, den Flug durchzuführen oder schafft er es nicht rechtzeitig zum Flug, ergibt sich regelmäßig aus den Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaften sowohl für den Storno- wie auch für den No-Show-Fall, dass der Ticketpreis zu 100 % schlicht verfällt. Noch nicht einmal die im Ticket-Preis enthaltenen Steuern und Gebühren, die nun nicht von der Fluggesellschaft abgeführt werden müssen, werden an den Flugpassagier zurückgezahlt.

    Gegen diese Handhabung stehen zunehmend rechtskräftige Urteile, zuletzt des LG Frankfurt/Main, Urteil vom 06.06.2014, 2-24 S 152/13.

    Das Werkvertragsrecht des BGB, welches für den Luftbeförderungsvertrag gilt, lässt zunächst in § 649 BGB die jederzeitige Stornierung durch den Fluggast zu, ohne Angabe von Gründen. In dieser Vorschrift sind sodann die Folgen einer solchen Bestellerkündigung geregelt. Der Werkunternehmer, also das Luftfahrtunternehmen, behält in einem solchen Storno-Fall zwar grundsätzlich seinen Vergütungsanspruch, muss sich jedoch all dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrages an Aufwendungen erspart hat bzw. durch anderweitige Verwendung der Flugleistung erzielen konnte.

    Fluggesellschaft muss ersparte Aufwendungen bzw. anderweitige Verwendung vorrechnen

    Kommt es also zu einem No-Show- bzw. Stornofall, und will das Luftfahrtunternehmen Ticketkosten einbehalten, muss es vortragen und vorrechnen, was es an Steuern, Gebühren, Kerosin, Verpflegung, etc. aufgrund der Stornierung des konkreten Tickets bzw. des No-Show einsparen konnte bzw. durch anderweitige Verwendung des Tickets erzielt hat.

    Eine solche Gegenrechnung machen die Luftfahrtunternehmen regelmäßig nicht, behalten vielmehr schlicht 100 % des Ticketpreises ein, was den BGB-Regeln widerspricht.

    Denn mangels Abrechnung ist unter dem Gesichtspunkt der ungerechtfertigten Bereicherung der Ticketpreis zu 100 % zurückzuzahlen. Zusätzlich sind die im Flugpreis enthaltenen Steuern, Mehrwertsteuer, Gebühren und Entgelte einschließlich etwaiger Zuschläge zu zahlen. Denn diese Flugnebenkosten fallen nur an, wenn der Fluggast den Flugschein tatsächlich in Anspruch nimmt.

    Mangels Abrechnung ist die Fluggesellschaft so zu behandeln, als habe sie die stornierten Tickets anderweitig mit einem Erlös weiterverkaufen können, der zumindest dem ursprünglich gezahlten Ticketpreis entspricht.

    Weil der Flugpassagier regelmäßig keinen Einblick in die Betriebs-Interna der Fluggesellschaft hat, ist es der Fluggesellschaft im Wege der sogenannten sekundären Darlegungslast zuzumuten, ihre ersparten Aufwendungen bzw. anderweitig erzielten Erlöse für den konkreten Fall darzulegen und zu beziffern.
    So die Fluggesellschaft dem nicht nachkommt, sind 100 % der Ticketkosten ohne Wenn und Aber zurückzuerstatten.

    Im übrigen gilt nach Maßgabe der gesetzlichen Vermutung in § 649 Satz 3 BGB, dass der Fluggesellschaft wenn überhaupt, dann allenfalls 5 % der eigentlichen Ticketkosten zustehen.

    Entgegenstehende Beförderungs-AGBs sind unwirksam, da sie gegen die vorgenannten Prinzipien des Werkvertragsrecht verstoßen und außerdem eine unzulässige Pauschalierung des Vergütungsanspruchs darstellen. Denn dem Flugpassagier wird nicht ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass ein Schaden ausgeblieben oder wesentlich niedriger als die veranschlagte Pauschale ausgefallen ist (so: LG Frankfurt/Main, aaO.; AG Frankfurt/Main, Urteil vom 18.11.2013, 29 C 2391/13 (44); AG Rüsselsheim, Urteil vom 16.05.2012, 3 C 119/12 (36), RRa 2013, 32).

    Mein Reisepass lief letztes Jahr Ende November ab. Habe alle Dokumente und Passantrag per Email an die DBM geschickt. Danach habe ich früh genug einen Termin im September gebucht. Im Juli habe ich dann das Flugticket gebucht. Auf der DBM hatte ich dann alle Dokumente im Original und ein Passbild dabei. Die ganze Angelegenheit war nach 15 Minuten erledigt. Meinen neuen Pass habe ich dann etwa Mitte Oktoer mit 2go erhalten.

    Leider kam noch kein Zigaretten - Agent

    Für den Fall, dass viel gefragte Artikel ausgehen und man nicht auf Agenten warten will, habe ich Ghia den Vorschlag gemacht, sich bei Whizbox , der online Grocery, anzumelden. Wenn man morgens bestellt, wird es nachmittags geliefert. Einzige Voraussetzung ist, man muss mindestens für 2000 php bestellen. So hätte man aber keine Einbußen im Verkauf.:thumb

    Fuer alle Expats, die sich den Kaffee nicht entgehen lassen wollen, habe ich noch einen delikaten Tip. Ihr koennt den Besuch im Shop dazu nutzen, italienisch einzukaufen. Nicht weit entfern gibt es ein kleines italienisches Restaurant mit angeschlossenem Geschaeft. Man kann dort Schinken, Salami und Kaese als Aufschnitt kaufen.

    Hier der Link http://www.imdeli.com/

    Und hier ein Bild von meinem Enkauf






    Guten Appetit! :happy:thumb:yupi

    Wenn Deine Frau Filipina ist, brauchst Du nur ein Residenzvisum nach 13a. Es existieren in diesem Forum threads, in denen Du alles notwendige erfährst. :pleased

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass es auf den Philippinen die Gesetze nur gibt, damit sich keiner danach richtet. Das ist mit den Verkehrsregeln, die wohl kein Autofahrer je gelesen hat, genau so, wir mit den Gesetzen über die Vermietung von Wohnräumen.

    Hier nochmals mein Hinweis in Deutsch übersetzt:


    Art: 1654. Der Vermieter ist verpflichtet:

    (1) Die vertragsgegenständliche Sache in einem Zustand zu liefern, der sie für die vorgesehene Verwendung geeignet macht;


    (2) Alle notwendigen Reparaturen während des Mietvertrages durchzuführen, um sie für den Gebrauch, dem sie gewidmet ist, geeignet zu halten, sofern nichts anderes bestimmt ist;...


    Weiter steht geschrieben:


    "Art: 1658. Der Mieter kann die Zahlung der Miete aussetzen, wenn der Vermieter nicht die notwendigen Reparaturen vornimmt oder den Mieter nicht in friedlicher und angemessener Weise in dem gemieteten Objekt leben lässt.


    Art: 1659. Wenn der Vermieter oder der Mieter den Verpflichtungen aus den Artikeln 1654 und 1657 nicht nachkommt, kann die geschädigte Partei die Aufhebung des Vertrages verlangen.....".


    Wir hatten ähnliche Probleme mit unserer Vermieterin. Als sich nach unserer Beschwerde nichts tat, haben wir die Miete ausgesetzt. Nachdem dann noch immer nichts unternommen wurde, haben wir schriftlich den Vertrag für beendet erklärt und sind ausgezogen. Mit den Gestzestexten in Rückhand brauchten wir auch keinen Anwalt und nach unserem Auszug war "Ruhe im Karton".