Posts by gluino

    keiner konnt mir bisher irgendwie eine Info geben wie es wohl mit dem Mädchen weitergeht.

    Da du der nächste/einzige Angehörige bist, der sich in Deutschland auskennt, wird es ganz stark von deinem Urteil und deiner Initiative abhängen, wie es mit der Tochter weitergeht.


    Wofür soll denn die Anerkennung des Hauptschulabschlusses gut sein? Wenn (!!!) sie gut in der Schule ist und/oder auf eine gute Privatschule geht, würde ich eher versuchen, ein Gymnasium / eine Gesamtschule zu finden, das Integrationsklasse(n) oder Internationale Klassen und entsprechende Erfahrung hat. Dort wird langsam in den Regelunterricht eingeführt und gleichzeitig Sprache bis ca. B1 vermittelt. Das gibt es für quasi alle Altersstufen bis 18. Von Januar bis zu den Sommerferien ist genug Zeit zu sehen, ob es Erfolg hat. Irgendwo auf dem Land wird es sowas aber wahrscheinlich eher nicht geben.

    Naja, zu "das wird nicht klappen" usw.


    Es kommt natürlich auf den Abschluss, die Details des Studiums, und evtl. auch Board Exam usw. an.


    Das zahnmedizinische Studium meiner Frau wurde vor ein paar Jahren vollständig anerkannt. Die Behörde (BR Köln, gilt als durchaus vergleichsweise "streng") hatte ein umfangreiches Gutachten in Auftrag gegeben, das am Ende bestätigt hat, dass die Studienleistungen äquivalent zum deutschen Zahnmedizinstudium waren. Da wurden im Detail die Studieninhalte verglichen, bis hin zu SWS in verschiedenen Themen. Diverse weitere Unterlagen und Übersetzungen waren natürlich nötig. Da (zumindest an den "besseren" Unis) das Curriculum stark am angelsächsischen Raum orientiert ist, wurde fachlich nichts beanstandet. Es gab dann noch die zusätzliche Anforderung, eine zahnmedizinisch-fachsprachliche Prüfung abzulegen, wo u.a. ein Patientengespräch und ein Gespräch mit Kollegen simuliert wurden - hat auf Anhieb geklappt nach Vorbereitung. Außerdem musste ein "Fachkunde im Strahlenschutz" Kurs gemacht werden (ein Wochenende), was aber kein großes Ding ist, da das alle praktizierenden Ärzte auch alle 5 Jahre machen müssen. Nach Sprachprüfung und "Fachkunde" hat sie die deutsche Approbation bekommen. Das ganze Abenteuer hat natürlich locker ein Jahr gedauert, war aber interessant.


    Details:

    https://www.bezreg-muenster.de…zt/approbation/index.html

    ... dann "Abschluss in einem Drittstaat" ausfalten, da kommt die lange Liste der beizubringenden Papiere. Übrigens: nach wie vor "nur" B2 erforderlich - aber dann eben die Fachsprachprüfung.

    Finde es im Uebrigen am Rande bemerkt absolut unverantwortlich einem Kind (geschweige denn dreien!) so einen "Erwachsenen-Bull***t" aufzuerlegen wie den der da bei euch gerade ablaeuft.

    Ueber sowas denkt man schon vorher nach und redet daruber, und "ueberzeugt" nicht jemanden nach DE auszuwandern, was soll denn das???


    Unreifer Idi0t und weltfremde Pinay. (Sorry po)

    Genau so ist es!

    Die Kinder aus einer solchen Beziehung können einem Leid tun. Was soll denn dabei herauskommen, wenn die Freundin nun zwangsweise in Deutschland bleiben muss?


    Ich denke, es ist auch zumindest bemerkenswert, dass die (noch junge) Freundin alle drei Kinder mitgenommen hat. Wenn es ganz so wäre, wie der TS beschreibt, also Eitel Sonnenschein für die Kinder in D und Squatter Area in PH, dann hätte sie die Kinder doch eher zurückgelassen, und hätte sich alleine auf den Weg in die PH gemacht. *Entweder* der TS hat eine ganz eigene Sicht der Dinge, *oder* die Freundin ist so drauf, dass er sie mit den Kindern sowieso besser ziehen lässt.

    Tipp: Nicht auf den 30.4. festlegen.


    Im Mai gibt es eine ganze Reihe Termine mit TG (Thai Airways) für rund 460 EUR nach FRA.


    Um den letzten Euro (bei halbwegs vernünftigen Verbindungen) rauszuquetschen: EUR 390 am 7. Mai mit MH/DE, buchbar über condor.de:


    Manila Kuala Lumpur

    12:50 16:50 Malaysia Airlines MH807

    Kuala Lumpur Frankfurt/Main

    23:35 06:45 +1 Tag Condor DE2359

    Ich habe selbst mal die Rolle als Dolmetscher für Freunde (deutsch/brasilianisch) gemacht, das war in Göttingen. Wie schon von anderen geschrieben, es muss der gesamte offizielle Teil "spontan" übersetzt werden. Es wurden keinerlei Nachweise von mir verlangt, und es gab auch keine langen Diskussionen: Personalausweis vorgelegt, und gesagt, dass ich bereit bin zu dolmetschen. Genau das muss natürlich vorab mit dem Standesamt geklärt werden. Alles an einem Termin, also keine zweifache Anreise.


    Ich hatte vorher gedacht, dass ich einen vorgedruckten Text bekomme, den ich dann in Ruhe übersetzen kann, aber es war wie gesagt eine direkte Übersetzung dessen, was die Standesbeamte gerade gesagt hat, mit Mikrofon in der Hand vor >100 Anwesenden. Man muss eben bereit sein, die eine oder andere legale Floskel irgendwie zu erklären ("Güterstand" oder was auch immer... aber m.M. nach einfacher als eine Steuererklärung zu übersetzen). Das allgemeine Sprachniveau ist denke ich weniger das Problem, eher das Vokabular in diesem speziellen Kontext, und die Fähigkeit, Begriffe vernünftig zu umschreiben, deren exakte Übersetzung man nicht kennt (und Ehefrau/Ehemann ja vielleicht ebenso wenig). Mir kam sicher zugute, dass ich 7 Jahre in den USA gelebt habe.

    Er wurde von seiner Tochter eingeladen, die dort lebt. Selbst wenn die ihm jeden Monat eine Million Peso überweisen würde, würde das meine Finanzbehörde hier nix angehen.


    Naja, diese Aussage ist in ihrer Allgemeingültigkeit wohl schlichtweg falsch, zumindest wenn man auf diesem Wege seine Steuern reduzieren möchte. Unterstützungszahlungen sind nur für "bedürftige" Angehörige steuerlich zu berücksichtigen. Wenn der Angehörige aus anderen Quellen monatlich 1 Mio. Peso erhält, ist er wohl kaum bedürftig.
    Das wird doch auch einer der Gründe sein, warum seit 2017 (?) bei Unterstützungszahlungen innerhalb Deutschlands die TIN des Empfängers zwingend ein der ESt angegeben werden muss.

    Nun hatte ich gestern aber einen Anruf bekommen da ich selbständig bin wird mein Gewinn zu 50% auf meine Frau verlegt, so das ich bei fast 500 euro wäre.


    Der erste Teil des Satzes ist sicher richtig, aber bei 500 EUR landet man eigentlich nie: es wird maximal 50% der Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt, so dass der Maximalbeitrag inkl. Pflegeversicherung knapp 390 EUR sind.
    Zumindest ist dem bei der Techniker so, und ich vermute, dass sich die GKV da absprechen.

    Soll das heissen, dass die Urkundenprüfung 4 Jahre gedauert hat?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur an einem problematischen Taufzeugnis (oder was war das problem?) gelegen hat.
    Dass deswegen 4 Jahre ins Land gehen, ist für mich unerklärlich. Zumal das Taufzeugnis ja nur ein supporting document ist.

    Naja, es scheint schon der mindestens zweite Anlauf zu sein, in 2015 war lt. Aussage des TE bereits eine UP gescheitert, weil neben dem beanstandeten Baptismal auch irgendwas mit den Schulunterlagen war:


    [Deutschland] hinundweg/Heirat In Dänemark!!???


    Ich weiß, die DBM sind immer die Bösen usw. usw. (Ich muss irgendwas falsch gemacht haben, auf meine - wenigen, konkreten und auf den Punkt gebrachten - Emails wurde immer geantwortet... UP inkl. Spätregistrierung, Schengenvisa, Geburt und Pass haben bei uns seltsamerweise auch alle geklappt... aber das passt ja nicht ins Bild, bin schon wieder weg...).

    Es mag kein Gesetz dazu geben, aber immerhin diverse Erlasse und Anwendungshinweise. Vollkommen richtig, dass es kein Grund ist, die deutsche Staatsangehörigkeit so ohne weiteres wieder zu verlieren... aber immerhin werden "Zwangsgelder" und "Ersatzzwangshaft" angedroht. Und ja, die Auflage ist (eigene Erfahrung) einige Jahre in die Zukunft gerichtet.


    Siehe z.B.
    https://recht.nrw.de/lmi/owa/b…7&sg=&aufgehoben=N&menu=1
    (Abschnitt "Einbürgerung mit Auflagenbescheid") oder
    http://www.info4alien.de/einbuergerung/gesetze/vah.htm ("Vorübergehende Hinnahme von Mehrstaatigkeit")


    Zitat:
    "Setzt nach dem Recht des Herkunftsstaates das Ausscheiden aus der Staatsangehörigkeit die Volljährigkeit voraus und wird der Einbürgerungsbewerber nicht innerhalb von zwei Jahren volljährig, so kann Mehrstaatigkeit vorübergehend dann hingenommen werden...
    Die Einbürgerung ist in diesen Fällen mit einer schriftlichen Auflage zu versehen, in der dem Einbürgerungsbewerber die zum Ausscheiden aus der ausländischen Staatsangehörigkeit erforderlichen Handlungen aufgegeben werden und in der er verpflichtet wird, diese Handlungen unverzüglich vorzunehmen. Zur Durchsetzung der Auflage kann - auch mehrfach - ein Zwangsgeld nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen verhängt werden. Vom Vollzug der Auflage ist abzusehen, wenn nach der Einbürgerung ein Grund für die dauernde Hinnahme von Mehrstaatigkeit entsteht."

    Warscheinlich gibt es dann nur eine Einbürgerung mit Auflagen, d. h. das die Kinder mit 18 / 21 entscheiden müssen, welche Staatsangehörigkeit Sie behalten wollen! Bitte mal berichten, wie es ausgegangen ist

    Ganz genau so war es bei uns. Alles kein großes Problem, aber etwas überraschend, wenn man nicht damit rechnet. Und die durchschnittliche Sachbearbeitung muss natürlich auch erstmal recherchieren, und der Behördenleiter seine Genehmigung erteilen.

    Ich zitiere mal von https://legalbeagle.com/852208…filipino-citizenship.html
    was meiner Spekulation von weiter oben entspricht, dass Minderjährige schlicht keine rechtswirksame Erklärung abgeben können:
    "Warning
    Minors, or Filipino citizens under the age of 18, cannot renounce their citizenship because they do not have legal personality to execute an affidavit. You may request the Philippine embassy in your country to issue a certificate regarding this matter if needed."

    Ja, die Einbürgerungszusicherung ist ja auch kein Problem, aber die philippinische Botschaft entlässt keine Minderjährigen aus der Staatsbürgerschaft (siehe weiter oben in diesem Thread). Im Formular steht auch "legal age". Die explizite Rechtsgrundlage dazu habe ich nicht gefunden... versuch's mal bei der Botschaft, es ist ja nicht auszuschließen, dass sich etwas geändert hat. Ist bei uns aber auch erst drei Jahre her.

    Daher die Frage: Ist das korrekt, dass sowohl Frau als auch Kinder die Entlassung aus der phil. Staatsbürgerschaft beantragen müssen? Falls ja, unterschreibt (und entscheidet damit) die Frau als alleinige Sorgerechtsberechtigte die Anträge der Kinder (8 und 13 Jahre).

    Ganz so einfach ist es leider nicht...


    Nach philippinischem Recht können Minderjährige ihre Staatsbürgerschaft nicht ablegen. Die philippinische Botschaft kann einen Brief schreiben, wo sie das bestätigen. Das minderjährige Kind kann dann auf Antrag eingebürgert werden, i.d.R. unter der Auflage, bei Erreichen der Volljährigkeit die philippinische Staatsbürgerschaft abzulegen (oder den Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft zu riskieren).


    Zitat dazu eines Mitarbeiters der Botschaft in Berlin (das wurde dann auch so gemacht): "... we can issue also certification stating that minor cannot renounced until 18 yrs old. Certifications are in German."
    (beachte: 18, nicht 21).

    Was ich NICHT verstehe: Bacherlor of Science in Nursing, aber NICHT REGISTRIERT? Entweder sie HAT einen Abschluss oder nicht. Welche Registrierung soll das sein? Hat sie, trotz bachelor-Abschluss, noch nie als Nurse gearbeitet? --->Dann vergiss alles, was ich geschrieben habe.........

    Nun, es ist zu unterscheiden: es gibt zunächst den Abschluss an der Uni. Weiterhin sind aber bestimmte Berufe reguliert und unterliegen der PRC (Professional Regulation Commission), z.B. viele medizinische Berufe und Anwälte. In diesen Berufen muss man zusätzlich ein Board Exam ablegen, um zugelassen zu werden. Einige Absolventen schaffen das nicht, oder brauchen einige Anläufe dafür, insbesondere wenn sie von nicht den besseren Unis kommen.

    Darf ich mal fragen, welche gesetzliche Grundlage (RA der Philippinen) dies hat?


    Ich möchte das nicht in Frage stellen, habe aber bei meinen eigenen Recherchen darüber nichts gefunden.
    Zunächst habe ich nur RA9225 und RA1871 über die philipp. Staatsangehörigkeit gefunden; da kann ich nicht entdecken, dass minderjährige ihre Staatsangehörigkeit nicht ablegen dürfen.

    Hm, ich finde die Grundlage dazu auch nicht mehr explizit. C.A. 63 schreibt auch nur von erforderlicher "express renunciation of citizenship." Ich habe nochmal in alte Unterlagen gesehen, wir haben in der Tat eine schriftliche Bestätigung darüber von der phil. Botschaft Berlin bekommen - das Schreiben habe ich aber nicht zur Hand (oder gar nicht mehr...).


    Angewandt wird es aber definitv nach wie vor. Z.B. auf der Website der Botschaft Berlin (aber auch andere) zu dem Thema http://philippine-embassy.de/filipino-citizenship/ findet sich der Vordruck zur Renunciation, und der Text der Deklaration beginnt mit "..., Filipino citizen, of legal age, ..." (also: volljährig). Man könnte sich auf den Standpunkt stellen, dass Minderjährige nun mal (nach irgendwelchen anderen Gesetzen) keine rechtswirksame Erklärung abgeben können. Oder, anderer Angriffspunkt, dass Minderjährige nur derivativ die philippinische Staatsbürgerschaft haben, und diese Tatsache auch per Erklärung nicht geändert werden kann.

    (Du meinst sicher Standesamt, nicht Ordnungsamt.)


    Was du beschreibst, ist uns so ähnlich auch widerfahren. Nach der Heirat (Ph.) irgendwann neuer Pass mit neuem Nachnamen, später AE und NE alle mit neuem Namen, über Jahre hinweg. Dann auf einmal bei der Einbürgerung hieß es, dass der Ehename nie wirksam festgelegt wurde - und in der Heiratsurkunde stand in der Tat nichts darüber. Wir sind dann einfach zum Standesamt, haben die Heirat nachbeurkunden lassen, und haben dann eine Namenserklärung zum Ehenamen gemacht. Hat an einem Tag, mit Urkunden sofort zum Mitnehmen, geklappt. (Die Nachbeurkundung der Heirat hatten wir uns bis dahin immer erspart, ist ja auch nicht notwendig normalerweise, aber die Namenserklärung geht nur nach Nachbeurkundung.)