Abenteuer unter Palmen - Der grosse Philippinenroman im Stile der Reiseerzaehlungen Karl May’s

  • ich hatte nur das Stiletto mit mir zur Verteidigung sonst nichts ein paar Tausend Peso in der Tasche falls ich einen Wächter bestechen müsste um Juanita freizubekommen falls sie gefangen wäre


    Eine dunkle Kappe auf damit man mich in der wie üblich in den Tropen schnell einfallenden Nacht nicht so gut sieht


    Ich lief den Weg am Strand zum Resort dass in Stille und fast kompletter Dunkelheit da lag.


    Nicht einmal in der Küche nur in der relativ weit entfernten Rezeption war Licht zu sehen


    Vor dem Resort ging ich zum Parkplatz aber da war keine Limousine mehr zu sehen. Nur noch ein nicht mehr sehr fahrtüchtig aussehender Jeepney.

    Dong und mein Fahrzeug konnte ich wohl vergessen.

    Auch keine Polizeiautos oder so waren zu sehen. Wie sind die Einsatzkräfte und die Schwarzgekleideten denn alle zum Resort gekommen? War doch nur 2 Stunden her?


    Ich beschloss der Sache auf den Grund zu gehen und ging zurück zum Strand


    Tatsächlich da lag ein grosses dunkles Schlauchboot am Strand und ein ca. 5 m langes Metallboot


    Ich sah einen Typen unter einer Palme sitzen der rauchte und aufs Meer schaute


    Hatte der keine Angst dass ihm eine Nuss auf den Kopf fällt?


    Wenn man der Statistik glauben kann ist die Wahrscheinlichkeit von einer Kokosnuss erschlagen zu werden über 10 mal höher als vom Hai gefressen zu werden


    Egal sein Problem


    Ich schlich zwischen dem Typ und der ebenfalls unbeleuchteten Bar Richtung Gästehäuschen davon in der Hoffnung das von Juanita zu finden

    Bahalag saging basta labing

  • im dunklen weitläufigen Resortgelände irrte ich zwischen den ebenfalls dunklen Gästehäuschen umher


    Ich durfte Juanita doch nicht alleine in dem Chaos lassen


    Wusste aber nicht welches ihres war


    Dann hörte ich von der Rezeption her einen spitzen Schrei


    Schnell lief ich los

    Bahalag saging basta labing

  • der Schrei musste von der Rezeption gekommen sein die etwas beleuchtet war.


    Ich rannte los und wollte sehen was los war ohne zu vergessen die Umgebung abzuscannen


    Die Hintertür war nur angelehnt ich schlich mich rein und sah zunächst einen Typen mit Sicht auf das Geschehen sitzen und rauchen neben sich eine halbvolle Tanduay Longneck und wie ein anderer Typ war glaube ich einer der Bootsleute vom Strand eine Frau die nur noch mit Shirt und Unterhose bekleidet war mit seinem Unterarm am Hals runterdrückte und mit der anderen Hand versuchte ihr Höschen runterzuziehen


    Und ja die Frau war Juanita


    Ich sah rot

    Bahalag saging basta labing

  • noch hatte mich keiner bemerkt


    Ich nahm die Longneck und zog sie dem rauchenden Typen vor mir über den Schädel


    Dummerweise muss er doch was gehört haben weil sein Kopf hatte sich zu mir gedreht so dass ich etwas auch die Stirn erwischte


    Er röchelte verdrehte die Augen auf mein Kruzifix dass mir für solche Fälle um den Hals hing gerichtet und fiel vom Stuhl

    Wenigstens hatte er so die Chance in den Himmel zu kommen wenn er es nicht überleben sollte. Zum Glück hatte es nicht geknackt


    Der andere Typ der Juanita bedrängte drehte sich ebenfalls zu mir und ich rammte ihm die abgebrochene Flasche ins Gesicht und verdrehte sie etwas nach rechts. Er schrie vor Schmerz auf. krümmte sich nach hinten. Das Blut strömte aus seinem Gesicht.

    So kann er mich wenigstens nicht erkennen dachte ich

    Ich nahm den freigewordenen Stuhl und zog ihn dem Bootsmann übern Schädel damit er endlich zu Boden ging

    Zum Glück waren das alte Holzstühle in der Rezeption die allegegenwärtigen monobloc Plastikstühle taugen nicht für solche Aktionen..

    In Europa hätte ich mit meinen goldgefüllten massgefertigten spitzen italienischen Schuhen dem Schwein am Boden noch zwei Tritte verpasst um dafür zu sorgen dass es so schnell nicht wieder aufsteht

    Am Besten in die Seite Nierenbereich je nachdem wie er liegt

    Das geht halt auf den Phillies mit Slippern nicht

    Also musste ich ihm die Stuhlreste übers Kreuz und Hinterkopf ziehen bis er sich nicht mehr bewegte

    Ich wollte es unbedingt vermeiden dass er die nächste halbe Stunde aufstand und seine Bande rief um mich zu verfolgen.

    Juanita schaute mich entsetzt an

    'Wir müssen gehen' sagte ich, 'ganz schnell'

    'Komm mit ich bring dich in Sicherheit'

    Sie stand auf zog sich an nahm ihre Tasche

    Zum Glück war noch nichts passiert sie konnte laufen

    Bahalag saging basta labing

  • wir gingen in der Dunkelheit Richtung da wo ich meine Sachen gebunkert hatte

    Nur der Sternenhimmel über uns

    Ganz friedlich plätscherten die Wellen

    Ich liebe die Dunkelheit.

    Die Sicherheit nicht gesehen zu werden und zu tun was ich will

    Die Unsicherheit sich jederzeit gegen eine möglichen Feind verteidigen zu müssen

    Unangenehme Erfahrungen hatte ich immer mit hellem Licht

    Wie das grelle Licht morgens im Gefängnishof wenn wir um 7h zum Frühappell antreten mussten bevor es zur Arbeit ging

    Oder das Flutlicht dass durch den Alarm der ausgelöst wurde als ich den Tresor des Tabakgrosshändlers der die Zigarettenautomaten in meiner Gegend seit Jahrzehnten beliefert aus dem Büro wuchtete.

    Da ging ich doch lieber im Dunklen am Strand lang

    In Deutschland durfte ich mich die nächsten Jahre sowieso nicht blicken lassen sonst fahre ich wieder ein dachte ich.

    Wir kamen langsam zu dem Sari2x in der Fischersiedlung am Strand wo ich das Zimmer gemietet hatte

    Doch da war irgendetwas los.

    Bahalag saging basta labing