Posts by hge

    Kann mir jemand einen Fachanwalt Verwaltungsrecht mit Erfahrung Familienzusammenführung deutsch/phil empfehlen?

    Wenn es so einen gäbe, müsste der wahrscheinlich H4 beantragen :)


    mE hat die ABH ca. Anfang September die Dokumente von der DBM bekommen. Und offenbar hat sie keine Zeit, sich damit zu beschäftigen. Ja nach Größe und Auslastung der ABH kann das (auch in Nicht-Corona Zeiten) schon mal ein paar Wochen dauern.

    es hat sich meinerseits beim Stöbern hier noch eine weitere Frage ergeben, da ich ab unnd an von Wohnortbescheinigung von der Verlobten gelesen habe.

    Mein Standesamt hat mir davon nichts gesagt bisher und auf dem Zettel was das OLG will steht davon auch nichts..

    Wenn dein StA das nicht auf dem Laufzettel gefordert hat, brauchst du es auch nicht besorgen.

    Du kannst dich immer auf den Laufzettel berufen !


    Meist wird das CTC ( Cedula )als Ersatz für die Wohnortbescheinigung genommen. Kostet nur ein paar Peso und bekommt sie bei ihrem municipal. Dauf auchten, dass auf den Zettel ihre Adresse lesbar ist.


    https://en.wikipedia.org/wiki/Community_Tax_Certificate

    verstehe ich dass richtig, ich benötige nur meine internationale Geburtsurkunde, diese muss nicht von der PH Botschaft in DE beglaubigt werden?

    richtig gelesen bedeutet das "optional", dass überhaupt keine GU vorgelegt werden muss.


    Allerdings ist es besser, eine GU vorzulegen. Im Falle eines Ausländers dann die internationale GU, damit man die auf den Philippinen lesen kann.


    Die Frage der Legalisation:

    Grundsätzlich muss eine philipp. Behörde eine deutsche Urkunde nur dann anerkennen, wenn sie bei der philipp. Botschaft legalisiert wurde. Meist wird das aber von den philipp. Behörden bei Beantragung der marriage license nicht gefordert. Wenn man die Legalisierung machen will, ist das nur eine zusätzliche Sicherheit, aber nötig ist es in der Praxis nicht. Es sei denn, deiner Verlobte hätte konkret von der Behörde , wo die marriage license beantragt werden soll, erfahren, dass sie Wert auf diese Legalisation legt.

    Ist es wirklich wichtig nach philippinischen Recht, das die Frau den Namen des Ehemannes annehmen muss.

    Ich habe im Netz gelesen das es auch auf den Philippinen nicht unbedingt sein muss. Aber im Netz steht ja oft viel.

    philipp. Recht


    1) Die verheiratete Ehefrau hat die Wahl - es besteht jedoch keine Pflicht - den Namen des Ehemannes anzunehmen oder ihrem Namen anzufügen. Sie kann wählen, ihren ledigen Namen nach der Heirat weiterzuführen.
    A married woman has an option but not a duty to use the surname of the husband. She may choose to use her maiden name after marriage.


    https://www.eda.admin.ch/dam/c…mes_after_Marriage_en.pdf



    Darum frage ich euch mal. Wie habt ihr das gemacht. Hat eure Frau euren Namen angenommen? Oder habt ihr das dann erst gemacht als sie in Deutschland war.

    Frau hat meinen Namen angenommen.

    Da wir in D geheiratet haben, ging es Namensänderung natürlich nur in D. bzw. war am einfachsten.


    Das Umlautproblem hatten wir nicht.

    Aber vielleicht meldet sich jemand, der auch einen Umlaut im Nachnamen hat.

    Wie ist das eigentlich wenn die philippinischeFrau in Taiwan lebt und arbeitet und von Taiwan nach Deutschland reißt. Benötigt sie dann auch das CFO-Seminar?

    Nein;


    Sie darf nur nicht den Fehler machen, mit dem Visum, dass die deutsche Botschaft in Taipeh ausgestellt hat, über die Philippinen nach D zu reisen. Dann könnten die philipp. immigration sie an der Weiterreise hindern.

    Später wenn sie ein AE hat, wird kein CFO-Seminar mehr verlangt.

    Ehrlich gesagt, über dieses Problem würde ich mir jetzt noch keine Gedanken machen.

    mE ist es auch überhaupt kein Problem. Dass D sehr kostengünstig diese Sprachkurse anbietet, ist doch nur positiv zu sehen...


    Zumindest hat er einen Anspruch darauf laut §44 Aufenthg


    Quote

    (1) Einen Anspruch auf die einmalige Teilnahme an einem Integrationskurs hat ein Ausländer, der sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhält, wenn ihm

    1.erstmals eine Aufenthaltserlaubnisa)zu Erwerbszwecken (§§ 18a bis 18d, 19c und 21),b)zum Zweck des Familiennachzugs (§§ 28, 29, 30, 32, 36, 36a),c)aus humanitären Gründen nach § 25 Absatz 1, 2, 4a Satz 3 oder § 25b,d)als langfristig Aufenthaltsberechtigter nach § 38a oder2.ein Aufenthaltstitel nach § 23 Abs. 2 oder Absatz 4erteilt wird. Von einem dauerhaften Aufenthalt ist in der Regel auszugehen, wenn der Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis von mindestens einem Jahr erhält oder seit über 18 Monaten eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, es sei denn, der Aufenthalt ist vorübergehender Natur.

    .. selbst 38a ist erwähnt.


    Ich frage mich, warum das bei Zuzug aus dem EU-Ausland anders sein soll. Denn wenn jemand perfekt Spanisch spricht, kann er immer noch kein Deutsch.



    .. und wenn jemand einen Anspruch auf solche Kurse hat, wird er meist auch von der ABH dazu verpflichtet.

    also 2000,- Euro fuer einen Eco Flug? Ich gehe davon aus Ger-Phi Rundflug?

    Selbst wenn ich alleine waere wuerde ich niemals nicht 2K Euros fuer ein Eco Ticket hinblaettern.

    .. ich selbst kann ohne Probleme auf einen Aufenthalt auf den Philippinen verzichten.

    Aber was willst du machen, wenn asawa zB einen Trauerfall zu Hause hat; soll man dann wegen der 2k auf das ticket verzichten?

    Ich hoffe inständig, dass der Corona-Spuk bald vorbei ist.

    Formular falsch ausgefüllt? Auf dem geposteten Scan steht rechts oben "Family reunion to spouse" (also zum *Ehepartner* und nicht zum *Kind*). Das ist ja nun der entscheidende Unterschied bzgl. A1.

    .. das ist egal; die Botschaft/ABH ist immer verpflichtet die günstigste Variante rauszusuchen.

    Die Familiy reunion to spouse ist ja deswegen nicht falsch. Es geht einzig und allein darum, dass sie ein deutsches Kind hat, dafür hat die Mutter die Personensorge und daher darf sie ohne den Nachweis von A1 einreisen.


    PS:

    Auf dem Videx antrag kann man nur "Familiennachzug"/"Family Reunion" auswählen.

    Zudem nehme ich an, dass die Antragstellerin laut Darstellung des TS auf diesen Umstand hingewiesen hat.

    Der Hammer ist aber dieser, dass die DBM, bzw die Interviewerin (Filipina) und deren Vorgesetzte(r), auf ein A1 Sprachzertifikat bestehen, obwohl das FZV zum Deutschen Kind beantragt wurde. Und in dieser Konstellation ein A1 vor der Einreise nicht erforderlich ist, aber je nach ABH dann nach Einreise verlangt wird.
    Auch nach vehementen Hinweisen meiner Frau auf diese Regelung wich die Interviewerin nicht von Ihrem Standpunkt ab "Alle Visa ausser Schengen brauchen ein A1 Zertifikat"
    Jetzt hat meine Frau nun Zeit bis 14. Oktober dieses nachzureichen. Danach würde der Antrag abgelehnt.

    Ist mit Sicherheit ein Falschinformation. Egal ob Antrag zu Dir oder zum Kind: sie hat ein deutsches Kind, daher ist A1 nicht Pflicht!!


    Einfach eine Mail an den Visaleiter der DBM schicken; der wird das schon richtig stellen.


    Zur Not an den Bürgerservice des AA:


    https://www.auswaertiges-amt.d…uergerservice-faq-kontakt

    Danke für die - wenn auch - sehr späte Rückmeldung.


    Bei allem Ärger:


    Ich sehe nicht, warum die DBM hier mangelden "Servicewillen" zeigte:


    1 ) Eine VE ist eben bei der ABH abzugeben, bei der man seinen Wohnsitz hat.

    Nur wer seinen Wohnsitz auf den Philippinen hat, kann auf der DBM die VE abgeben.

    Für mich plausibel. Auch wenn du 5 Monate auf den Philippinen weiltest, hattest du doch deinen Wohnsitz in D.


    2 ) Die Ablehnung bei Eingang um 10.00 und Ablehnung schon um 14.00 finde ich nachvollziehbar.

    wenn keine VE dabei war, muss der Entscheider nicht alles lesen. Allenfalls kann man bemängeln, dass der Kreuzchen an der falschen Stelle war.


    3 ) Nach Remonstration ging ja alles durch. Was auch nicht normal ist. Die meisten Remos werden auch negativ beschieden. Es ist anzunehmen, dass es also an der fehlenden VE lag. Warum nicht gleich so.


    Das drohende Offloading durch die immigration ist ein Ärgernis, was leider immer wieder vorkommt.

    . Es ist kein Standardfall und deshalb wird wahrscheinlcih die von der DBM so geliebte UP durchgezogen. Die Frage ist, wer verlangt die UP? Das örtliche Standesamt wohl nicht, da gibt es ja bereits die Gebrutsurkunde des Kindes? Die ABH? DBM?

    .. die Frage ist ja geklärt und steht in vorangegangenen posts... ABH nicht, StA kommt ja hier nicht ins Spiel (FZ zum Kind), bleibt nur noch die Botschaft Madrid. Dass die sich bei dieser Sachlage mit UP rumschlägt, kann ich mir nicht vorstellen.

    In 38 a steht aber auch dass man die Zustimmung des Arbeitsamtes braucht.was ist damit?

    sehe ich auch so..


    In den avv.s zu §38a steht auch drin:


    anders gesagt: es geht nur das eine (§38a) oder das andere (§28);

    da §38a offenbar nicht erfüllt werden kann, wird nur §28 übrigbleiben.

    Die philippinische Botschaft in Berlin schreibt meinen Namen im übrigen mit „ae“. „Ä“ ist also auch in Berlin nicht :D

    ... dann würde ich dir raten, den Pass hier in D neu machen zu lassen. Ein "ae" ist immer noch besser als irgendein anderes Zeichen.


    PS:


    Wenn sie eingebürgert wird. kann sie dann auch auf den Umlaut ändern lassen.

    Hge, wie kommst du auf die Idee, dass die Einholung nach §36.6 eine Ermessensentscheidung der Behörde ist? Der Ausländer kann in im Inland einholen oder von außerhalb

    Wieso §36 ? haben wir bisher nicht drüber gesprochen

    Ich habe jetzt den ganzen Tread gelesen und nur ein kompliziertes durcheinander gesehen ,warum geht er nicht einfach zum Amt und beantragt einen Spanischen Pass, dann müsste doch geklärt sein aufgrund der spanischen Staatsangehörigkeit der Mutter bei seiner Geburt das er diesen auch bekommt.


    die Beantragung der spanischen Staatsbürgerschaft scheint nicht einfach zu sein bzw. auch ziemlich lange zu dauern. Das wäre schon die einfachste Lösung , ist ja auch in verschiedenen posts so angedeutet worden.

    Meine Frau sagt, das sie nach philippinischen Recht meinen Namen annehmen muss und einen neuen Reisepass benötigt. Die philippinische Botschaft in Taiwan (meine Frau lebt und arbeitet in Taiwan) würde dann den Namen so übernehmen wie er auf der CEMAR steht.

    Sie muss aber den neuen Pass mit dem neuen Namen nicht unbedingt in Taiwan machen lassen.

    Oder hat dies irgendjemand gefordert?


    Daher würde ich es vorziehen, diesen Pass hier in D zu beantragen. Die philipp. Botschaft hier in D hat ja mit Sicherheit mehr Erfahrung mit deutschen Umlauten als die philipp. Botschaft in Taiwan.