Posts by hge

    Inwiefern hat die CFO den hier überhaupt ein "Veto-Recht"? Meinem Verständnis nach kann diese Behörde ja niemanden die Ausreise verweigern, wenn er/sie das explizit möchte, oder?

    Nur dann, wenn gegen philippinisches Recht verstoßen würde.

    zB bei "Mail-Order-Bride"... ansonsten kann CFO zwar verzögern, aber nicht verhindern.

    Punkt 12: Visit visa application

    Hier weiß ich nicht mal, was gemeint ist.

    Weiß ich auch nicht. Wörtlich übersetzt heißt es "Antrag auf Besuchsvisum". Macht ja nur Sinn, wenn man tatsächlich mal ein Besuchsvisum beantragt hat.

    Hier könnte auch ein Visum des Deutschen auf den Philippinen gemeint sein. Vielleicht um nachzuweisen, dass man sich auch mal persönlich getroffen hat.

    Wie sieht es aber nun mit ihrem philippinischen Bankkonto und dem Titel vom Lot aus? Muss/Sollte das auch geändert werden, weil es sonst später mal zu Problemen führen könnte oder ist das egal?

    Du hast die Antwort ja gleich mitgeliefert: Wenn man den Namen auch im Grundbuchauszug etc ändert, ist es immer einfacher nachzuweisen, dass einem die entsprechende Sache/Konto gehört. Pass vorlegen, fertig.

    Wenn man es nicht macht, muss man immer an Hand von Dokumenten (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde etc) nachweisen, wer der richtige Eigentümer ist. Ein Pflicht zur Umschreibung ist mir nicht bekannt.



    PS und OT: wenn deine Hochzeit schon 2 Jahre her ist, dann bereite deine Frau bei der Passbeantragung auf erschwerte Bedingungen vor. Stichwort: "delayed registration". Nachzulesen auf der HP der phili. Botschaft

    1. Verpflichtungserlärung:

    Muss die Verpflichtungserklärung auf meinen Namen ausgestellt sein oder kann diese z.B. auch von meinem Vater für meine Verlobte abgegeben werden?

    Prinzipiell dürfte auch ein Dritter (also dein Vater) diese VE ausstellen. Es geht ja nur um die "Absicherung" für die Zeit zwischen Einreise und Hochzeit.

    Leider gibt es aber ABHs, die drauf bestehen, dass der Verlobte selbst die VE abgibt. D.h. : deine ABH muss dir sagen, ob die VE des Vaters akzeptiert wird. Meist wird es akzeptiert, ich weise nur darauf hin, dass es möglicherweise zu Problemen kommen könnte!



    naja, das ist sowas wie eine "Maximal Liste"...


    Vieles fällt ja weg, weil es wahrscheinlich nicht zutrifft (zB 2,3,4,7)


    9 und 10 habe ich noch nie gehört;


    13 und 14 kommt mir übertrieben vor; Bilder kann man ja vorzeigen, wenn man sie hat.


    Was von dieser Liste davon zu besorgen ist, kann und sollte man ja machen, aber ansonsten erst mal weglassen.

    Zudem hat meine Frau die letzten Tage 2 Filipinas ausgemacht, die ebenfalls nicht zuvor verheiratet waren, die die dt. Staatsbürgerschaft angenommen hatten und ihre Kids ohne Sorgerechtsbeschluss des Vaters nach D holen konnten.


    ...somit müsste es ja eigentlich auch möglich sein, sich notfalls auf die beiden Damen zu beziehen, die ihre Kids vor nicht allzu langer Zeit unter den selben Voraussetzungen ohne Sorgerechtsbeschluss o.ä. nach D holen konnten, oder meint ihr nicht?

    .. da gibt es keine allgemeinverbindlichen Vorschriften; wenn die eine Behörde es so macht, muss die andere Behörde das nicht gleich machen.


    Hast du denn schon mal mit der ABH grundsätzlich darüber geredet, dass sie laut philippinischem Recht das alleinige Sorgerecht hat? (was man ja schon indizienhaft an Hand des Merkblattes nachweisen kann).

    Oder auch die ABH darauf hingewiesen, sie könnte sich ja leicht die Expertise der DBM einholen?


    Erst wenn dann die ABH auf die Einwilligungserklärung besteht, könntest du diesen Weg ja weitergehen.


    Kein offizielles Dokument liegt anscheinend vor. Hier ist wohl das Problem.

    .. na, die DBM besteht ja grundsätzlich darauf, dass die Geb-Urkunde des Antragstellers vom PSA ist. Ohne das wird es sowieso kein Visum geben.

    „für visum is laut h § 71 Abs. 2 AufenthG die Botschaft zuständig... Weiterhin liegen uns keine Unterlagen vor. Wenden Sie sich an die Botschaft“

    d.h. nur, dass das Visum bei der zuständigen Botschaft beantragt werden muss.

    Offenbar hat die ABH aber den Visumsantrag noch nicht vorliegen!

    Hat die ABH nun doch nichts mit der Visaentscheidung Heiratsvisum zu tun? Wenn ABH in solche entscheidungen involviert wäre, muesste der sachbearbeiter das nicht wissen?

    .. doch, die ABH muss dem Antrag zustimmen. Das kann sie aber nur, wenn ihr der Antrag überhaupt vorliegt.

    Was kann ich denn jetzt noch tun, die Zeit bis zum Ablauf OLG ende Dezember zählt herunter

    Bezüglich OLG kannt du erst mal nichts tun.


    Wende dich mal an das Bundesverwaltungsamt:

    BVA - Startseite (bund.de)


    Die können zumindest feststellen, ob der Antrag schon von der DBM zur ABH übermittelt wurde.


    BVA - Visaangelegenheiten (bund.de)

    Mit denen hatte ich früher schon Kontakt ... ohne Auftrag der DBM machen die nichts. Da müsste sich schon viel verändert haben, von dort Hilfe zu bekommen. Da ist die DBM bisher viel Kundenfreundlicher gewesen.

    Die DBM sollte das Problem ja auch viel besser lösen können, einfach weil sie näher dran ist bzw. vor Ort ist.

    Der Bürgerservice macht nur dann noch Sinn, wenn man das Gefühl hat, dass die DBM sich nicht mehr rührt oder irgendwie auf Tauchstation geht. Solche Probleme kann der Bürgerservice nicht selbst lösen, aber er kann die DBM mal anstoßen, Dinge zu tun.

    Nun planen auch wir, dass CFO Seminar schon zeitnah zu absolvieren, um uns später etwas zu sparen.

    Meine Fragen hier lauten konkret:

    So wie ich das verstanden habe, wird doch zur Zeit alles Online abgewickelt. Ein Seminare (Face to face) gibt es nicht .

    Also einfach warten bis er/sie das Visum hat und dann sich Onliine beim CFO registrieren.. alles weitere erfäht man dort.

    Aber wenn kurzfristig was dazwischen kommt, wie Krankheit von Frau und/oder Kind, dann wird das schon eng mit dem Termin Ende Januar.

    .. dann kann aber deine ABH immer noch eine Verlängerung machen (Fiktionsbescheinigung).

    Dazu würde ich jetzt nicht die "Apparatur" der DBM anwerfen. Ich nehme ja an, dass die Einreise bis Ende Januar klappt.

    Wir hatten so ein ähnliches Thema schon mal hier:


    Heiki91/Visum aus Spanien


    "Streng genommen" würde auch aus einem EU-Staat gelten, dass ein Antrag auf FZ deiner Frau gestellt werden muss.

    Mit Sprachnachweis.. falls das Kind nicht dein leibliches Kind ist.


    Aber Franky hat in diesem thread auf die Verodnung §39.6 hingewiesen:


    Quote

    Über die im Aufenthaltsgesetz geregelten Fälle hinaus kann ein Ausländer einen Aufenthaltstitel im Bundesgebiet einholen oder verlängern lassen, wenn
    .....
    6.er einen von einem anderen Schengen-Staat ausgestellten Aufenthaltstitel besitzt und auf Grund dieses Aufenthaltstitels berechtigt ist, sich im Bundesgebiet aufzuhalten, sofern die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung eines Aufenthaltstitels erfüllt sind; § 41 Abs. 3 findet Anwendung,

    Du solltest also mit deiner zuständigen ABH (zukünftiger Wohnsitz) klären, ob du einfach einreisen kannst (geht erst mal ohne Probleme) und dann vor Ablauf von 3 Monaten eine reguläre AE für deine Frau beantragen kannst

    oder

    ob sie auf ein förmliches Antragsverfahren aus Malta haben möchte. (geht dann nur über die Deutsche Botschaft in Malta)

    mE wird bei dem Artikel unterschieden, zwischen Ländern bei denen es überhaupt keine Möglichkeit gibt, an eine zertifizierte Prüfung zu kommen und denen , wo es diese Möglichkeit noch - wenn auch unter erschwerten Bedingungen - gibt.

    Bei ersteren muss also dieses Jahr der "Bemühungen" nicht abgewartet werden, während bei letzteren diese Bemühungen nachzuweisen sind. Wobei ich persönlich dann auch alle Anmeldungsversuche zu Unterricht und Prüfungen dokumentieren würde.... (das meinte ich mit "normales Programm").

    Hier ein interessanter Artikel:

    Fehlende Möglichkeiten eines Deutsch-Sprachnachweises im Ausland beim Ehegattennachzug | Nachrichten Ausländerrecht: Politik Gesetzgebung | News (migrationsrecht.net)


    Leider sind die Philippinen in der Liste der Länder, bei denen man Nachsicht erwarten kann, nicht aufgeführt. Daher gehe ich davon aus, dass nach wie vor das "normale Programm" abläuft.

    kann das tatsächlich so sein? Wenn die Mutter als Filipina auf den Philippinen das alleinige Sorgerecht für das Kind bekommt, kann das doch nicht automatisch auf den Vater 50/50 übergehen, nur weil sie zwischenzeitlich die deutsche Sta angenommen hat.

    Wie das deutsche SorgeRecht bei unehelichen Kindern genau ist, weiß ich gar nicht.


    Aber man kann sich doch nicht einerseits auf das deutsche Recht berufen, wenn es um den Nachweis der LU geht (bei Zuzug zu Deutschen nicht nachzuweisen) und das philippinische Recht heranziehen, wenn es um das Sorgerecht geht.

    Aber bitte: ob das in diesem Fall tatsächlich möglich ist, müsste mE ein Fachmann entscheiden. Vielleicht ist der Fall schon mal richterlich entschieden worden. Weiß ich jedenfalls nicht.