Posts by hge

    "außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter" ist die normale vollständige Amtsbezeichnung

    .. das denke ich nicht.


    Ich kann es jetzt auf die Schnelle nicht finden, aber ein Botschafter nennt sich nur "Botschafter" und nichts sonst. Diese Bezeichnung "ausserordentlicher .." lässt darauf schließen, dass es jemand aus dem diplomatischen Corps eines Landes ist, aber noch nicht die "vollen Weihen" hat; trotzdem kann er die Funktion eines Botschafters voll wahrnehmen.


    Siehe auch hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ministre_plénipotentiaire


    Ich werde bei nächster Gelegenheit meinen mir bekannten Ex-Botschafter mal danach fragen. Dauert aber noch 2 Wochen.

    Da hier auch andere User des P.-Forums mitlesen, die in einer ähnlichen Situation sind, dass ein Schengenvisum auch in der Remo abgelehnt wurde, finde ich die ganzen Tipps, sich dann an "Gott und die Welt" zu wenden, nicht zielführend und die Praxis zeigt wohl auch, dass die Erfolgsaussichten sehr, sehr gering sind.

    Das hier ist aber kein Standardfall "Freund lädt (arbeitslose) Freundin ein", sondern es geht um die Mutter bzw. Großmutter. Und da darf man mE schon mal bei den Zuständigen (egal ob gewählt oder nicht gewählt) nachfragen, ob sie das genau so sehen bzw. implizit, ob sie bei der eigenen Mutter auch so handeln würden.


    Aber es ist ja einfacher eine Sache zu vertreten wenn es sich um andere handelt. Nur wenn es um die eigenen Angelegenheiten handelt, dann ruft man Zeter und Mordio und Verstoß gegen Menschenrechte.

    Und wieviel Bearbeitungszeit gibst du den Beamten hierfür? Bei 30 Min. sind dies schon rd. 7% seiner täglichen Arbeitszeit. Bei mehreren derartige Arbeitsvorgänge sind es dann vielleicht schon 30 % der Arbeitszeit am Tag (es gibt ja sicherlich nicht nur Beschwerde wegen nicht erteilte Schengenvisas, sondern die Beschwerden werden sehr vielfältig sein) für Tätigkeiten, die überhaupt nicht sein Aufgabenbereich betreffen!

    Sorry, ich muss mir jedoch jetzt keine Gedanken über die Auslastung der handelnden Behörden machen noch muss man sich ein schlechtes Gewissen deswegen einreden lassen, das man es überhaupt gewagt hat, sich an seine gewählten Vertreter zu wenden. So was fällt ja noch nicht mal den Grünen ein :)

    Ja, aus dem Landesinnenministerium...M.E. ist diese Behörde eher für die "innere" Sicherheit - wie z.B. der Polizei - zuständig und nicht, dass sie für Bürger irgendwelche Schreiben an Bundesbehörden weiterleitet, womöglich noch mit einer Stellungsnahme nach entsprechender Erruierung des Sachverhaltes.

    Hier wird m.E. einfach Dinge erwartet, die unrealistisch sind.

    Genau (so unverbindlich) wie dem TS geantwortet wurde, könnte man auch der zuständigen Behörde schreiben. Da sehe ich aufwandsmäßig keinen Unterschied... Eruieren ist nicht nötig, da genügt doch der Standardsatz, dass sie sich auf die Darstellung des TS verlassen hätte. Jeder der solche Schreiben wie an den TS aufsetzt, wird in der Lage sein, ein solches Schreiben an die zuständige Stelle aufzusetzen.


    Wie gesagt, ich glaube zwar nicht, dass dies direkten Erfolg hat, aber es könnte doch möglicherweise nächste Anträge auf ein Visum beeinflussen. Es reicht ja, dass die zuständigen Stellen dann mitkriegen, dass hier möglicherweise eine Entscheidung über ein Visum etwas unglücklich war. Denn wem sollte nicht auf Anhieb einleuchten, dass es unschön ist, der Großmutter bzw der Mutter ein Visum zur Tochter zu verwehren.

    Ich finde es gegenüber den anderen Bürger "teuer" wenn sich eine Landesbehörde mit Dinge beschäftigt, für die sie nicht zuständig sind und so weniger Zeit haben, sich um die Erledigung ihre eigentliche Aufgaben zu kümmern, für die sie (mit unseren Steuermittel) bezahlt werden.

    Sorry, aber der MP hatte doch in diesem Fall jemanden, der sich um die Dinge des TS gekümmert hat.

    Es gibt also offensichtlich genügend "manpower" um für die Bürger da zu sein. Wenn die nun dafür eingesetzt würde, an der zuständigen Stelle sich für das Anliegen des Bürgers einzusetzen, wäre das genau soviel Aufwand gewesen.

    Warum beim FZF, also einem Visa ohne Ermessenspielraum, ähnlich auch Blaue Karte EU, die ABH beteiligt werden muss ist unverständlich. Was prüft die ABH, was der Sachbearbeiter vor Ort in der AV nicht besser weiss?

    Genau das sagte ich doch... oder ?

    Das könne sie im Rahmen der Erteilung der AT.

    wenn tatsächlich was überprüft werden muss, dann vor der Einreise. Denn es ist ja die Philosophie, dass es nach der Einreise schwierig ist, eventuell die Ausreise wieder zu erzwingen oder andere Vorrausetzungen durchzusetzen wie zB das A1.

    Ich ging ja von den Fällen aus, wo der Anspruch unzweifelhaft besteht und die Zustimmung zum Visum Makulatur ist.

    Der Ministerpräsident oder der Innenminister von Niedersachsen haben sicherlich keine Weisungsbefugnis / Einflußmöglichkeiten gegenüber der DBM.

    Das ist zwar richtig; aber der TS hat seinen Wohnsitz im Einflussbereich dieses Ministerpräsidenten und somit ist der auch für alle möglichen Belange seiner "Schäfchen" zuständig. So klingt es ja zumindest im Wahlkampf. Es ist klar, dass der Ministerpräsident keine Weisungsbefugnis gegenüber dem AA oder der Botschaft hat. Aber er könnte sich doch für seinen Bürger zumindest einsetzen. Früher nannte man sowas Empfehlungsschreiben.


    Ich habe es schon mal erwähnt, dass ich mal vor einigen Jahren erlebt habe, wie sich der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach für ein solches Schengen Visum eingesetzt hat. Der hatte auch nie Weisungsbefugnis gegenüber dem AA, trotzdem kann jede politische Gestalt das machen. Deswegen finde ich es wirklich billig, wenn der MP ganz lapidar auf seine fehlende Zuständigkeit verweist.


    Offen ist, ob man für die "Fürsprache" gleich den Ministerpräsidenten nimmt oder nicht einfach mal den Bürgermeister, der einen zumindest persönlich kennt. (so wäre es bei mir). Auch die direkt wählbare Abgeordneten würden sich wahrscheinlich etwas mehr Mühe geben als der MP...


    Nützen wird es wahrscheinlich alles nicht sehr viel, auch Bosbach war damals nicht erfolgreich. Es könnte aber zumindest Einfluss auf ein neu gestelltes Visum haben.

    Die Sachbearbeiter könne noch am wenigsten dafür. Solange Politiker und Behlördenleiter aber denken man müsse es Ausländern besonders schwer und möglichst bürkratisch machen, wird sich nichts ändern.

    Ander Länder machen es anders. Als ich in USA studierte, hatt ich einen Gang zum Konsulat in Berlin, das wars. Antrag mit Belege war sowieso online.Vorteil, bei der Vorsprache war mein Antrag schon geprüft und der Sachbearbeiter hat noch eine Frage gestellt.

    … das geht bei uns nicht, weil wir ein föderatives System haben. Die Länder (oder Kommunen), wohin sich der Ausländer langfristig begibt wollen eben mitbestimmen, wen sie bei sich haben möchten. Ich stimme dir aber zu, dass dies in sehr vielen Fällen (zB. Zuzug zu deutschen) überhaupt kein Ermessen gegen einen Zuzug gibt und somit diese Fälle auch von Manila aus entschieden werden könnten.


    Seltsamerweise wurde vor einigen Jahren diese alleinige Zuständigkeit bei SchengenVisum auf die Botschaft verlagert. Wahrscheinlich dem VisaCodex geschuldet. Zuvor gab es aber noch einige Zeit das sogenannte "Verschweigefristverfahren". d.h. die ABH bekam Nachricht über den geplanten Besuch. Wenn innerhalb von 14 Tagen kein Widerspruch kam, galt die Zustimmung als gegeben.

    mE könnten AA und die Länder wenigstens dieses Verfahren auch für die Fälle des FZ/ Hochzeitsvisa einsetzen, bei denen ein unmittelbarer Anspruch besteht. Aber lieber hat man eine überarbeitete Verwaltung..

    Hauptproblem ist doch, dass die 2 Ablehnungen von der DBM den Polen auf jeden Fall auffallen werden.


    Daher ist die Frage, wie man die Reiseroute nach Polen gestaltet:

    Soll nur Polen aus besuchtes Land angegeben werden, dann könnte der polnische Entscheider denken, da will doch jemand einen geplanten Besuch in D verheimlichen.

    Ist Polen und D als Zielland angeben, dann kann er denken, Polen soll nur das Durchgangsland und hauptsächlich, will die Antragstellerin sich in D aufhalten.

    Wie man es dreht und wendet, man weiß nicht, wie es auf der polnischen Botschaft gesehen wird.


    Wenn aber der polnische Botschaft als Hauptdirektive durch ihr Außenministerium aufgegeben wurde, den Tourismus in Polen zu fördern, wird denen die Ablehnung der Deutschen egal sein.


    Probieren geht über Studieren!

    Sieht die DBM hier die Möglichkeit vor, einen früheren Termin zu bekommen? Gibts da vielleicht Wartelisten, auf die man kommt, falls jemand abspringt etc. ? Denke das wird etwas knapp mit dem Termin.

    Du kannst die DBM anschreiben, aber ich vermute, das gibt nix.


    Ich würde schon mal beim StA wegen Verschiebung des Termins nachfragen. Wird sicherlich auch mit der Frist des OLGs zusammenhängen.

    Aber nicht wenn man der Embassy einen detaillierten Reisplan mit Flug Manila - BKK - Warschau und eine Übernachtung im Hotel "Wozszbriesz" gebucht hat! Wie schon gesagt wollte de Embassy einen sehr ausführlichen Reiseplan

    … aber dieser Reiseplan ist dem Visum nicht anzusehen. Dann müsste sich der Kontrolleur mit der Embassy in Verbindung setzen. Kann ich mir nicht vorstellen …..

    Der Reiseplan ist ja im Prinzip nach der Erteilung des Visums komplett egal. Hauptsache, die Länge des Visums wird nicht überschritten.

    Ein Abweichung von ursprünglichen Reiseplan könnte allenfalls durch Zufall (zB Unfall, Krankheit, Überziehung des Visums …) rauskommen.


    Der Grund des Reiseplans ist doch der, dass die Embassy sieht, wer für die Vergabe des Visums zuständig ist. Demnach wird dann auch das Visum erteilt. Und - gerade bei Reisegruppen - wird die Reiseroute ja auch zu 99% so ablaufen. Und wenn jemand abweicht, ist das eben auch laut Visacodex nicht sanktionswürdig, solange man ihm (Nachher) keine ausgesprochene Trickserei vorwerfen kann.

    Da dann aber dann außer dem Einreise und Ausreisestempel nichts erkennbar ist, würde das für die Behörde schwierig nachzuweisen.


    Natürlich sollte das kein Aufruf sein, hier zu tricksen!

    bräuchten jemanden, der von deutsch auf tagalog übersetzen kann.

    Ich weiß nicht, wie die Dolmetscher-Situation in Hamburg ist.

    Wir hatten jedenfalls vor einigen Jahren keinen Erfolg damit, einen vereidigten Dolmetscher Deutsch-Tagalog in Köln zu finden.

    Da die Vaterschaftsanerkennung inhaltlich doch nicht so komplex ist, könnte man als Ersatz doch deutsch-englisch nehmen. Da werden sich doch jede Menge Übersetzer (Dolmetscher) in HH finden lassen.

    Wird die Reiseroute nicht vermerkt im VIS bzw. der genaue Reisezeitraum?

    Reiseroute nicht; würde aus Platzgründen garnicht ins Visum passen.

    Reisezeitraum: es ist ein Gültig von und Bis datum angegeben und dazu noch die Dauer, die man innerhalb dieses Zeit Fensters bleiben kann.


    Es gibt zwar innerhalb des SchengenVisums das sogenannte LTV-Visum; dann ist dies nur für das im Visum genannte Land gültig. Das wird mE aber selten vergeben. zB dann wenn jemand als Zeuge vor einem Gericht aussagen soll. Dann ist das Visum eben nur für das betreffende Land gültig.

    Nach dem ersten Tag nach der Einreise schon in Münchenerwischt werden würde bestimmt Fragen nach sich ziehen nur wer soll einenerwischen..

    Warum? wenn jemand zB in MUC einreist, dort übernachtet und am nächsten Tag nach Warschau weiterfliegt ist das absolut in Ordnung. Man wird für jede Situation eine erklärbares Scenario finden.

    a, aber bei einer 11 / 10 Beantragung riecht die Embassy den Braten und m.M. nach sinkt die Erfolgschance gegen Null!

    Richtig, aber darum geht es jetzt ja nicht. Es ging ja um die Reisemöglichkeiten nach der Einreise.


    Ich würde ohnehin ein Visum nur für Polen beantragen (max 14 Tage). Man kann dann auch ein paar Tage nach D reisen; selbst wenn "erwischt" ist das alles legal.

    Das wäre dann sozusagen ein "Opener" für ein Visum bei der DBM um ein nächstes Visum für D zu beantragen.

    Also davon Polen nur als Alibi zu nutzen würde ich abraten...wird sie erwischt und im Moment gibt es sehr viele Kontrollen an der Grenze im Grenzgebiet zu Polen...kann es Ärger geben und dann bekommt sie nie wieder ein Schnegenvisum


    Ich wüsste jetzt nicht, wieso das Ärger geben kann.

    Eine SchengenVisum ist für den gesamten SchengenRaum gültig. Es ist nur zu beachten, dass der Hauptteil des Aufenthaltes in dem Land verbracht wird, von dem auch das Visum erteilt wird.

    Soweit ich weiß, ist auch die beantragte Reiseroute nicht im Visum vermerkt. Und eventuelle Abweichungen davon sind zulässig und nicht verboten. Müssen nur erklärt werden.

    Selbst wenn man jemanden 1 Tag nach der Einreise in Warschau schon in München erwischt, wird man das erklären müssen. Aber gestattet ist es allemal... Entscheidend ist nur, dass man die meiste Zeit in Polen war und fristgemäß ausgereist wird.


    https://manila.diplo.de/ph-de/…lf-reise-schengen/1726426

    Also für die Freundin meines Kumpels haben wir ein Touristenvisum beantragt. Vorgelegt wurde eine Reiseplanung (Travelagency) nach Polen (12 Übernachtungen in Polen im Ferienhaus) + 1 Woche Deutschland....Die Botschaft wollte eine Reisebestätigung der Travelagency, Nachweise über entsprechende Mittel auf dem Konto der Dame in Höhe von 25€ / Tag + Reisekosten (Flug, Hotel, Transport...alles was die Travelagency berechnet hatte..insgesamt runde 4.000 €) und eine KV!

    Das sollte ja auch beim TS machbar sein. Also ohne jegliche VE und Einladung aus einem Schengen Staat.


    Ich würde es begrüßen, wenn jemand (zb der TS) dies mal probieren würde. Um endlich mal die These hier live zu überprüfen, ob die anderen Staaten wirklich nachsichtiger sind.