Posts by hge

    Also ich weiss nicht so recht was im Namensrecht steht aber bei meiner Frau steht im Perso

    Wenn du vom Perso(nalausweis) sprichst, dann ist deine Frau offenbar schon eingebürgert.

    Bei der Einbürgerung kann man eh die Namen wieder neu "sortieren". Bei meiner Frau haben wir das "Antonie" - also den uralten Mittelnamen - weggelassen. Kann man aber machen wie man will.

    Ganz kurz:

    Ich halte die Praxis, wie es jetzt (meist) gemacht wird, für akzeptabel.

    Wenn man beim Standesamt durchsetzen könnte, dass die alte Mittelname nicht in den Vornamen übernommen wird, ist man ziemlich nah an dem, was der TS will.


    Wenn dann seine Frau einen Doppelnamen annehmen will, wird das hier in D ohne weiteres gehen. (Die Namensregelung in D ist ja auch viel variabler als die philipp. Namensregelung).

    Man sollte aber beachten, dass sie zunächst philipp. Staatsbürgerin bleibt, und ihr Haupt-identifaktionsdokument bleibt der philippinische Pass. Und was dort eingetragen wird, bestimmen die philipp. Behörden nach ihren Regeln. Falls im deutschen StA ein Doppelname gewählt wird, sollte man darauf achten (oder vorab klären), dass dieser nicht im Nachnamen des philipp. Pass erscheint.

    Ansonsten sähe das so aus:

    Vorname: Desiree

    Mittelname: Talde

    Nachname: Talde-Müller


    Ich glaube nicht, dass das gewollt ist ???

    Also auf ihren Deutschen Ausweisdokumenten bekommen wir es nicht hin dass " Desiree Talde Müller " steht?


    Habe im Internet recherchiert dort habe ich herausgefunden dass man zw. Phil oder Deutschen Namenrecht entscheiden könnte,

    aber ich kenne das Phil Recht nicht daher wollte ich hier fragen.

    Beim einfachen und mE gebräuchlichen Weg bekommt man das nicht hin, dass auf deutschen Dokumenten "Desiree Talde Müller" steht.

    Mein StA (Großstadt) hat das jedenfalls damals nicht geschafft.


    Es war uns aber egal, denn: ihr philippinischer Pass ist ja mit dem "richtigen" Namen ausgestattet. Weil hier philipp. Namensrecht angewendet wird. Die einzige "deutsche" Dokument das sie bekommt, ist ja der eAT und die HU.

    Jedenfalls wir sind mit diesem "Makel" damals durchs Leben gekommen und bei der Einbürgerung wurde dann dieser ehemalige Middelname weggelassen.


    Sie könnte sich mE noch dafür entscheiden, dass sie "Talde-Müller" in den Nachnamen bekommet; also ein Doppelname.

    Dann wäre das Antonie aber immer noch nicht aus dem Vornamen getilgt.

    Wenn man Doppelnamen liebt, könnte man das so machen. Dann muss man natürlich aufpassen, dass die philipp. Botschaft das Talde nicht 2mal einsetzt; einmal als Mittelname und einmal als Bestandteil des Nachnamens.


    Problem ist, dass es bei uns keinen Mittelnamen gibt, daher hat man in jedem Fall ein sogenanntes "hinkendes Namensrecht".

    Im Moment läuft die UP und unser Standesbeamte ist echt super cool und ich will ihn nicht jede Woche mit neuen Fragen bombardieren ;)

    daher war meine Idee hier zu fragen - was evtl. ja auch anderen helfen kann

    Na, das wird dein StA ja aushalten. Solche Regeln ändern sich ja von Zeit zu Zeit. Und möglicherweise gibt es heutzutage eine neue Lösung.


    Problem bei unserem StA war, dass sie darauf bestanden, dass bei dem Namen vor der Hochzeit alle Namens-Bestandteile übernommen werden mussten. Und da es in D keinen Mittelname gibt, landete der im Vorname. Da der Vorname nach der Hochzeit bleibt, stand der immer auch noch nach der Hochzeit drin. Wie gesagt, nach der Einbürgerung war wieder alles okay..

    hr Name:

    Vorname: Desiree

    Mittelname: Antonie

    Nachname: Talde

    Vor der hochzeit:

    Da es hier keinen Mittelnamen gibt, kannst du im Formular nur so eintragen:

    Vornamen: Desiree Antonie ; Nachname: Talde


    (man darf eben kein Namensteil auslassen, und muss Antonie in den Vornamen setzen.



    Nach der Hochzeit wird dann auf der HU da stehen:

    Vorname: Desiree Antonie Nachname: Müller


    Die philipp. Botschaft wird aber in ihrem philipp. Pass eintragen:

    Vorname: Desiree

    Mittelname: Talde

    Nachname: Müller

    .. also sie wird nach philipp. Namensrecht vorgehen.


    Fazit:

    In deutschen Urkunden hätte sie dann immer diesen alten Namensteil Antonie im Vornamen; meine Frau ist dies bei der Einbürgerung losgeworden.


    So ist meines Wissens nach der Standard. Du kannst aber gerne mal dein StA fragen, ob man jetzt auch andere Möglichkeiten hat.

    Das sollte doch durch diejenigen, die eine Advanzia Card haben, zu klären sein..

    Ich versteh das aus der Beschreibung so:


    Gebühren bei Barabhebung werden nicht erhoben.. Ausnahme die durch den Automaten erhobenen Gebühren.


    Aber Zinsen werden erhoben

    Sollzins bei Bargeldverfügungen (Barabhebung, Überweisungen/Geldtransfers, Kauf von Kryptowährungen), 19,44 % p.a. Effektivzins ab Transaktionstag, nominal pro Monat

    Wenn Zinsen ab Transaktionstag (Tag der Bargeldabhebung) erhoben werden, heißt das doch, dass bis zum nächsten Zahlungstermin (der 20. des Monats) Zinsen anfallen können.


    Ist das denn so?

    Liest du nicht was ich schreibe?

    19,44 wenn du deine Rechnung nicht vollständig begleichst und damit den Kredit in Anspruch nimmst ja. Dann ist aber jede Kreditkarte teuer.

    Ist das eigene Erfahrung?

    Wenn du meinst, das keine Zinsen bis zum nächsten Zahltermin erhoben werden, würde das meiner Interpretation nach nicht der Beschreibung durch Advanzia entsprechen.


    Wie sieht denn da die konkrete Erfahrung aus?

    Danke für die zahlreichen Hinweise.


    DKB wäre wohl am geeignetsten, aber dann habe ich noch ein Girokonto mehr an der Backe. Das wollte ich mir eigentlich ersparen.

    Ich werde mich dann für eine der vorgenannten Möglichkeiten entscheiden.

    Barclaycard Visa kann ich noch empfehlen, keine Gebühren. Man sollte nur das Darlen nicht nutzen dann wird es teuer. Also am besten vor der Reise Geld darauf überweisen.

    Ich möchte das Thema noch mal aufwärmen:


    Meine Jetzige Bank will für ihre Kreditkarte ab Mitte des Jahres Gebühren berechnen.


    Diese angesprochene Barclay-Visa-Card scheint mir ohne Gebühren auszukommen, zudem kostenlose Bargeldabhebung.


    Meine Frage dazu: Hat jemand diese Karte und gibt es dazu ein Online Banking um die Umsätze einzusehen und ggfs auch runterzuladen?

    Aber scheinbar kann man auch woanders teilnehmen und die Prüfung dann in meiner Stadt ablegen.

    Es ist egal, wo sie die Prüfung ablegt. Man sollte nur drauf achten, dass diese Prüfung durch den Alte-Standard zertifiziert ist.

    Zur Sicherheit beim Träger der Kurse nachfragen! Die meisten VHS-Kurse haben diese Zertifizierung.

    In welchem Zeitraum muss man denn mit dem Integrationskurs beginnen ?

    Falls nicht, droht dann die Abschiebung für die Ehefrau ?

    es gibt meines Wissens keinen definierten Zeitraum.

    Die ABH wird sie aber zum I-Kurs verpflichten; ab da sollte sie bezüglich des I-Kurses auch aktiv werden.


    Abschieben kann man deine Frau nicht; sie wird dann aber nur einjährige AEs bekommen.

    Puh in der Form 137, also das Zeugnis der Elementary School steht nun ein falsches Jahr....
    Die haben sich wohl vertippt, und in der Form ist sie ein Jahr älter.
    In dem Certificate von der Highschool wurde es wieder richtig eingetragen, dieses braucht die DBM aber nicht zur UP.

    Was kann man da machen? Habt ihr eine Idee?

    Grundsätzlich gilt: erst mal nichts ändern.


    Die Geburtsurkunde selbst scheint ja okay zu sein. Wenn der Rest der Papiere richtig ist, wird der Agent das schon richtig einordnen.

    Ich würde übrigens das Highschool-Zeugnis einfach mit abgeben.. Gibt es ein Baptismal? wenn da das Geburtsjahr richtig ist, dann sollte das okay sein.

    Ich denke der Agent wird in diesem Fall mit dem falschen Geburtsjahr beim PSA nach einer Geb-Urkunde und Cenomar fahnden. wenn da nichts ist, ist die Sache auch okay.


    Zusätzlich zu dem Tippfehler im Geburtsjahr in Form 137 gibt es noch
    zwei Schreibweisen der Mutter in den Geburtsurkunden der Geschwister.
    Einmal die richtige "...f..." und einmal die falsche "...ph..."

    das ist ein "normaler Fehler" auf den Philippinen. Da es ja offenbar nur auf den BCs der Geschwister ist, würde ich hier nichts dran machen.


    die DBM kann ohnehin nur verlangen, dass die Urkunde (BC und Cenomar) der Antragstellerin geändert werden. Die anderen vorgelegten Papiere gehören ja nur zu den supporting documents. Aus der Gesamtschau der Dokumente sollten dann der Prüfer und die DBM schließen könne, dass die Identität und Familienstand geklärt ist. Es geht nicht darum, alle Papiere der Familie einwandfrei zu bekommen.

    Das wäre interessant, da ich sogar italienische Staatsangehörigkeit habe, obwohl ich in Deutschland arbeite und lebe...

    .. wie schon erwähnt, hat dies bei Visum zum FZ oder Hochzeit ziemlichen Einfluss und würde zB das A1 überflüssig machen und insgesamt den Papierkram verkürzen.


    Leider hat dies aber auf SchengenVisum keinen Einfluss;

    Hat jemand schon damit Erfahrungen gesammelt? Sie ist seit weniger als 2 Jahre da und scheint mir ziemlich fit zu sein... https://manila.diplo.de/ph-de/botschaft/botschafter/1691092

    ein Link auf die Botschafterin ? Botschafter*innen haben meist nichts mit Visa zu tun; dazu haben sie Visaabteilungen.


    Die kannst du anschreiben, ich denke nicht, dass du von ihr Antwort bekommen wirst..

    Es wird nichts helfen, mit uns über die Sinnhaftigkeit der Regelungen bezüglich SchengenVisum/ Heiratsvisum zu diskutieren.

    Wir hier entscheiden nicht über die Visa.


    Ganz kurz: Schengen Visum wird idR nur dann erteilt, wenn auch die Rückkehrbereitschaft nachgewiesen wird; ein Hochzeitsvisum wird erteilt, wenn alle Papiere formal vorgelegt werden können. Rückkehrbereitschaft, Job etc. spielt hierbei keine Rolle.


    Es steht dir natürlich frei, ein Schengen Visum zu beantragen, wir können nur aus Erfahrung die Wahrscheinlichkeit angeben, mit der dieses Visum gewährt wird. Meist liegen wir richtig.. aber auch schon mal falsch. Schlüsse daraus, musst du selbst ziehen.

    Wir haben noch nicht über ihre Background gesprochen, was die Rückkehrwilligkeit angeht.


    Wenn sie einen sehr gut bezahlten und sicheren Job hätte, wäre schon ein Visum nach D denkbar, ohne dass man sich vorher getroffen hätte. Diese Regelung für unverheiratete Paare soll ja nur den Goodwill der DBM bezüglich des Nachweises der Rückkehrbereitschaft etwas erhöhen, falls dieses qualitativ nicht so gut sind.

    Einfach Visum beantragen.. vielleicht klappt es ja.


    Neben dem ganzen Papierkram, den das VFS sehen will, auch diese Erklärung für unverheiratete Paare vorlegen:


    BPOL 1 10 231e Erklärung zur Beziehung - Englisch (diplo.de)


    Wenn ich das richtig sehe, ist trotz Corona-Zeit eine gewisse Bewegungsfreiheit von Philippinen nach D möglich. Man muss halt nur die dann gültigen und nötigen Regeln bezüglich Tests oder Quarantäne beachten

    ist ja alles easy aber die "Anmeldung Eheschließung" bekomme ich ja erst nach Urkundenprüfung und Befreiung des Ehefähigkeitszeugnisses vom OLG.

    .. dann musst du dies deiner ABH erklären. Bring das Merkblatt der DBM mit. Ersatzweise bitte dein StA zu bescheinigen, dass die UP für die Eheanmeldung läuft.


    Normalerweise hat die Ausstellung der VE auch nichts mit der Anmeldung der Eheschließung zu tun. Hier soll nur die Bonität geprüft werden. Es machen sich die Ämter in der Zwischenzeit ihre eigenen Regeln.


    Dass die DBM schon bei Antragstellung die VE sehen will, liegt daran, dass sie möglichst alle Papiere, die für die Visumsvergabe wichtig sind auch schon sehr früh sehen will , um nicht dauernd den Papieren hinterherlaufen zu müssen.

    Früher stand auch im Merkblatt , dass die VE auch bei der ABH , die dem Visum zustimmt, selbst vorgelegt werden kann. Das ist auch heute noch gültig, man möchte es aber anders haben.


    Die Antragsabgabe wird aber nicht am Fehlen der VE scheitern. Sowas kann immer nachgereicht werden. Oder man einigt sich mit der DBM darauf, dass der zustimmenden ABH die VE vorgelegt wird. (in den ABHs hat die Abteilung, die die VEs ausstellt meist nichts mit der Abteilung zu tun, die die Visa bearbeiten!)

    Ich war bisher immer der Annahme, dass sie nach der Heirat wieder zurück zur Heimat muss.
    Dann läuft die Familienzusammenführung und sie kriegt ein Aufenthaltsrecht.

    Schau mal ins Merkblatt vom Heiratsvisum, dort steht: "Heirat und anschließender Daueraufenthalt".. dieses Visum ist ja gerade für dieses Situation geschaffen; Einreisen.. Heiraten.. Wohnsitz nehmen.


    Ich habe deine Fragen nach einem SchengenVisum immer so verstanden, dass du dies parallel machen wolltest um die Wartezeit zu überbrücken. Das kann man probieren, ob es genehmigt wird, weiß man nicht.

    "All documents in German must be accompanied by an official English translation."

    .. da ist doch nichts mehr zu übersetzen.


    Du lässt dir eine internationale HU vom StA geben. der Rest braucht nicht übersetzt zu werden.

    (Ausgenommen bei delayed registration)