Posts by Holzwaeller

    Also ich habe mich jetzt nochmal rückversichert (bei unserem Sohn, der schon einige Jahre auf Mactan Island zuhause ist). Auf dem Zielkonto kommt genau der Betrag an, der bei der Überweisung ausgehandelt und in Euro bezahlt wurde. Keine Gebühren. Wir orientieren uns beim Wechselkurs am Währungsrechner vom Bankenverband. Die Wechselkurse sind immer sehr nahe an dem Kurs, den wir aktuell dort finden. Wir haben viele Überweisungen in den letzten Jahren über dieses Institut ausgeführt und nie ein Problem gehabt. Die Formalitäten sind transparent, übersichtlich und sehr korrekt. Das wäre für mich im Zweifelsfall auch einige Zehntel Punkte Wert.


    lG

    Colon,

    wir haben in den letzten Jahren viele Überweisungen über Wise (früher Transferwise) getätigt. Was die Gebühren anbelangt so finden wir diesen Anbieter als fair und transparent. Ich habe es leider noch nicht geprüft, was letzten Endes auf dem Zielkonto angekommen ist, kann ich aber gerne herausfinden. Ich werde mich dann wieder melden, wenn ich konkrete Daten habe.

    Ich möchte aber anmerken, dass Wise nicht unbedingt dafür verantwortlich zu machen ist, was das Geldinstitut am Zielort an Gebühren abverlangt. Wir sehen gegenwärtig keinen besseren Anbieter und wären sehr neugierig, wo sich der befinden sollte.


    lG

    Wenn man richtig baut, hält auch die Hütte dem Sturm stand!

    Erklaer das mal den Leuten, die sich vielleicht " richtig bauen " nicht leisten koennen.

    Oder einen Star - Architekten..........

    ... wobei die Versorgungsprobleme rund um sauberes Trinkwasser und die Beschaffung von Lebensmitteln wahrscheinlich noch das größere Problem sind. In dem Zusammenhang muss nun auch der Notstand durch fehlende Einkommen beklagt werden (da war an anderer Stelle schon darauf hingewiesen worden). Die schlimmen Zerstörungen in MEPZ1 und MEPZ2 (Mactan Economic Processing Zone) könnte über Monate großes Ungemach für viele Familien bedeuten, weil nun die Einkommen fehlen.


    Rubuste Dächer sind allerdings nicht nur von teurem Material abhängig. Es kommt auch sehr darauf an, dass man mit den vorhandenen Materialien richtig umgehen kann. Da gibt es schon genügend Handwerker, die das können.


    LG

    Durch die tollen Filmdokumente von Robert Hetkaemper werden Reiseerlebnisse im Zusammenhang mit Philippinen Reisen erst so richtig vorstellbar. Dafür sind allerdings die nötigen Ortskenntnisse erforderlich, das Wissen um geeignete Verkehrsverbindungen, die Frage, welche Destinationen lassen sich sinnvoll miteinander verbinden, welche Regeln gibt es im Umgang mit den verschiedensten Problemen zu beachten und vieles mehr. Bei der Behandlung dieser Thematik kann und wird es sicherlich einige Überschneidungen mit bereits behandelten Topics geben. Dennoch können hier viele weniger bekannte und/oder neue Erkenntnisse ausgetauscht werden.


    Vielleicht ein Beispiel dazu:


    Viele Philippinen Reisende, besonders die, die über Cebu anreisen, besuchen früher oder später auch die Inselprovinz Bohol. Oft geschieht das schon einen Tag nach der Ankunft. Von Mactan Island aus (Cordova) gibt es eine Fährverbindung nach Getafe auf Bohol (mittlerweile 2-3 x am Tag). Von hier aus gibt es gute Straßen in den Osten von Bohol z.B. in die Region "Anda", eine sehr schöne Destination auf Bohol. Bei der Reiseplanung können solche Möglichkeiten sicherlich bedacht werden. Die meisten Reisenden müssen erst einmal mit dem Taxi oder privat angeheuerten VAN quer durch Mactan, über eine der Brücken und dann noch eine ganze Weile durch die Stadt gurken, bis sie am Pier ankommen, von wo aus sie nach Tagbilaran auf Bohol übersetzen können. Eine Fahrt von einem der größeren Hotels am Punta Engano bis zum Pier in Cebu City dauert heutzutage so um die 90 Minuten. Vom Punta Engano zum Pier in Cordova dauert die Fahrt so ca 20 Minuten und die Überfahrt kostet nur so um die 150 PHP.


    Vielleicht können wir einen solchen Informationsaustausch in diesem Thread (nochmals) versuchen. Es gibt ja schließlich auch ständig neues.


    LG und guten Rutsch an alle

    Miks,

    die Personalie Robert Hetkaemper ist zweifellos ein Mentor der Philippinen, sowohl durch die Beschreibung der verschiedenen Regionen, deren Bevölkerungsgruppen und allgemeiner Lebensbedingungen. Seine Dokumentationen sind zeitlos. Sie gehören sicher zu den wertvollsten und informativsten Bilddokumenten um und über die Philippinen, die in deutscher Sprache existieren. Was im deutschen Fernsehen ansonsten an Informationsleistung zu den Philippinen angeboten wird, ist aus meiner Sicht eher bescheiden und reflektiert in keiner Weise eine umfängliche, noch ausgewogene Berichterstattung zu und um eines der spannendsten und schönsten Länder Südostasiens. Über den Taifun Rai (auch Odette) sind mir gerade einmal Kurzberichte in einer Länge von 20-30 Sekunden in Erinnerung. Bislang konnte ich keinen Kommentar zu den schlimmen Folgen registrieren.

    Miks, dennoch eine kurze Frage zum "Thread". Soll der "nur" den tollen Beiträgen von Robert Hetkaemper gewidmet sein, oder dürfen hier auch andere Gedanken einfließen, die der Überschrift "Die Philippinen - Ein Reiseerlebnis" gerecht werden? Das "nur" ist hier wahrlich nicht despektierlich gemeint.


    LG

    Ich hätte hier auch noch eine kleine Geschichte, selbst erlebt (Ende der 90er).


    Wir durften in den 80er und 90er immer im Haus unserer Schwägerin wohnen (Frau und ich und unsere 3 Kinder). Der Schwiegervater, der damals noch lebte hatte einen guten Nachbarn, der zu meinem besten Freund wurde. Immer, wenn wir die Möglichkeit hatten zu reisen, hatte er vorher schon ein Moped hergerichtet, denn in dieser Gegend von Mindanao ging damals ohne fahrbaren Untersatz eigentlich nichts. Ich habe keine Fahrt mit dem Moped, die weiter ging als 10 km ohne ihn gemacht. Er war und ist ein echter Fachmann (heute schon 76) , und seine Hilfe musste ich oft in Anspruch nehmen. Auch wenn wir weitere Touren, etwa nach Camiguin, Cebu oder Bohol (natürlich mit Fähre) gemacht haben, war er dabei.

    Er hatte so nebenbei auch beste Kenntnisse in der Landwirtschaft. Sein Anwesen ein reiner Abenteuerspielplatz. Das Bild unten zeugt davon.



    Nun ist es sicherlich interessant zu erfahren, wie es zu dieser Freundschaft zwischen Hund und Ferkel kommen konnte.

    Es war so, dass das Ferkel von einem großen Wurf stammte (mehr als 10 Ferkel). Er konnte sich an den Zitzen seiner Mama nicht durchsetzen, weil es das schwächste war.

    Glücklicherweise konnte es eine Ersatzmutter finden (da, wo es im Bild draufliegt) . Mein Freund Ito hat mir versichert, dass die Ersatzmutter es an ihre Zitzen rangelassen hat, das allerdings immer nur für kurze Zeit, wegen der spitzen Zähne.

    Diese und ähnliche Erlebnisse haben meine Zuneigung zu den Philippinen immer wieder aus Neue angefacht.


    LG

    level4,

    vieles von dem, was Du hier angeführt hast, kann ich unwidersprochen so bestätigen. Ich hatte mich oben (bei meiner "Lobhudelei") auch eher auf die Beerdigungszeremonie selbst bezogen. Die Art von feierlichem Rahmen hat dem eigentlich traurigen Anlass einen humorvollen Touch und der Behandlung des Ablebens einen eher versöhnlichen Charakter gegeben, wie man eben alternativ mit dieser Angelegenheit umgehen kann. Die Familienangehörigen, die dem Verblichenen vorher Sterbehilfe geleistet haben, möchte ich von der Kritik ausnehmen. Die tragen neben dieser Last auch noch weitestgehend die Kosten, die bei der Beerdigung entstehen. Ähnlich sieht es aus bei den sehr beliebten "Fiestas". Da sind es immer wieder die gleichen Familien, die keine Kosten vermeiden (können), um die "Gäste" zufrieden zu stellen. Es betrifft dann in erster Linie die Familien, deren Angehörige im Ausland arbeiten (OFWs). Die Unsitten, die daraus entstanden sind, ärgern mich seit 30 Jahren.

    Ich habe dazu eine ganz ähnliche Meinung. Ich habe eine Begräbniszeremonie mit allem "Drum und Dran" in der Mitte der 90er Jahre bei dem Großvater meiner Frau miterleben dürfen. Über eine Woche lang werden Verwandte, Bekannte und Nachbarn verköstigt. Das kommt letzten Endes teurer als die Beerdigung selbst. Auf der Basis unserer Weltanschauung kann man darüber wohl nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe aber nie zuvor ein derart würdevolle Beerdigung miterlebt.



    Die "Kapelle" glich eher einer Karnevalsgruppe und spielte immer die gleichen Rhythmen. Ihr Auftreten hat der ganzen Zeremonie aber jenen Spirit verliehen, der mich sehr beeindruckt hat. Ich finde, in der Art und Weise, wie die Pinoys das alles handhaben hat viel mehr Würde, als Praktiken in unseren Breiten, wo wir in einem "ruhigen" Krankenhausbett die letzten Atemzüge machen und schließlich im "engen Familienkreis" beigesetzt werden.


    Was Hilfsbereitschaft auf den Philippinen anbelangt, so kann ich hier nur in voller Überzeugung zustimmen.


    LG

    Es sieht in Cordova (Mactan Island) so aus, dass sich zumindest die Versorgung mit Trinkwasser verbessert hat. Wir konnten heute zum ersten Mal (seit dem 16.12.) unseren Sohn erreichen und zwar über "Skype to Phone". Andere internetbasiert abhängige Möglichkeiten zu telefonieren funktionieren bei uns (noch) nicht. Die Möglichkeit, irgendwelche Angehörigen, Freunde, Bekannte ... über "Skype to Call" (also von Skype zu einem Telefon oder Handy direkt) sind dabei möglicherweise auch nur vorübergehend verfügbar, weil die örtlichen Behörden die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen haben, damit das möglich wird. So habe ich es von meiner Frau verstanden. Die Experten in dieser Runde wissen wahrscheinlich genauer bescheid. Ich musste allerdings geduldig etwa 6-8 Mal anwählen (über Skype), bis der Kontakt schließlich zustande gekommen ist. Die Verbindung selbst war einigermaßen akzeptabel, sodass die wichtigsten Informationen ausgetauscht werden konnten.

    In Cebu City scheint aktuell Trinkwasser das größte Problem zu sein neben Strom und Benzin.

    ... plus Geldbeschaffung, plus Kommunikation per Mobile (oder Festnetz) nach draußen, plus Möglichkeiten von Mactan nach Cebu zu gelangen ... etc.

    Es ist wohl so, dass Mactan Island viel schlimmer betroffen ist als Cebu City. Am härtesten betroffen sind nach unseren Informationen Lapu-Lapu und Cordova. Wie gesagt, dass sind die Informationen die wir über andere Kanäle soweit bekommen haben. Unser Neffe, der im gleichen Haus wohnt wie unser Sohn, dessen Frau und Kleinkind "heute 2 Wochen alt geworden" und 5 weiteren Personen, hat gestern sage und schreibe fast 24 Stunden für 2 Gallonen Wasser angestanden.


    Ich wage mir gar nicht vorzustellen, wenn der Kleine sich um eine Woche verspätet hätte. Glücklicherweise ist das Haus noch relativ gut bewohnbar. Das ist natürlich schon ein großer Vorteil.


    LG ... HW

    Wenn ihr euch einen Eindruck von Leyte machen wollt - schaut mal das aktuelle Video von Tim an

    Dieses Video ist sehr beeindruckend und von guter Qualität! Es vermittelt in vielerlei Hinsicht eine Vorstellung über das Geschehene. Die Zerstörungen gehen wohl noch weit über die Schäden durch Yolanda und dem Erdbeben 2013 auf Bohol hinaus, da weitere Bereiche in den Visayas betroffen waren. Wir müssen daher nicht großartig philosophieren, was uns da noch alles bevorsteht. Wir konnten bisher immer noch nicht Kontakt mit unseren Angehörigen in Cordova aufnehmen und daher keine weiteren Detailinformationen einholen.


    LG

    Vielen Dank für ausführliche Statusberichte besonders an dino, Pimooh ...

    Alles was nach den ersten Meldungen von letzten Donnerstag verbreitet wurde, ließ schon schlimmes befürchten. Es scheint alles noch viel schlimmer zu sein. Unser Sohn konnte noch vor dem Zusammenbruch der Kommunikationswege einige Details mitteilen. Die decken sich schon weitestgehend mit den anderen Meldungen, die hier reingestellt wurden. Gestern haben wir auf abenteuerlichen Umwegen zumindest eine Statusrückmeldung aus Cordova bekommen. Zumindest haben sie scheinbar genügend Trinkwasser. Diese Nachrichten konnte er in einem Skype Call an seinen Bruder weitergeben. Wir selbst hatten bisher noch keine Gelegenheit mit ihm in Kontakt zu treten. Es ist allerdings schon beruhigend, dass es keine gesundheitlichen Schäden gibt.

    Pimooh,

    vielen Dank für diese guten, wenn auch sehr besorgniserregenden Hinweise. Ja, man benötigt nicht viel Phantasie, um selbst auf ähnliche Erkenntnisse zu kommen, man klammert sich aber natürlich an jeden Strohhalm. Besonders besorgt es mich, dass nur eine der 3 Brücken zwischen Cebu City und Mactan Island befahrbar ist, wenn ich es richtig verstanden habe. Ich weiß aus eigenen Erfahrungen seit Anfang der 80er, was das heißt. Ein uns bekanntes Ehepaar (nahe Verwandte meiner Frau) hatten sich nun schon angeboten von Cebu City aus nach Mactan zu fahren. Ich weiß jetzt nicht, ob wir denen das zumuten können.

    Vielen Dank an alle für gute Tipps und Hinweise.

    Pimooh,

    vielen Dank für den Status!

    Neben der persönlichen Betroffenheit innerhalb der Familie tut es uns natürlich auch besonders weh wegen den vielen Bekannten und direkten Nachbarn in und um Cordova, die sprichwörtlich das Dach über dem Kopf verloren haben. Wir haben gestern Abend (vor dem Zusammenbruch der Kommunikationswege) noch viele Bilder und Videos bekommen, die zum Ausmaß der Zerstörungen eindrückliche Bilder vermitteln. Sehr schmerzhaft das alles.

    Pimooh,

    bitte erlaube mir einige Fragen:

    gibt es derzeit irgendwelche Anhaltspunkte dafür, wann es wieder Strom geben könnte. Ähnlich Frage hätte ich bezüglich mobiler Verbindungen und der Wasserversorgung. Unser Sohn wohnt mit seiner jungen Familie in einer kleineren Gemeinde nahe Cordova. Wir haben schon fast einen ganzen Tage keine Verbindung mehr zu ihm.

    Bekomme ich ohne Probleme einen Tag vorher ein Ticket fuer mich und Bike auf dieser Strecke oder sollte ich es online buchen (ist erstaunlicher Weise moeglich)?


    Diese Möglichkeit kenne ich leider nicht, allerdings gibt es von Cordova (auf Mactan Island) aus eine Fährverbindung nach Jetaffe (auf Bohol), etwa 40 km nördlich von Tubigon. Die ist etwas abenteuerlich, dennoch sehr interessant. Da kann es gut sein, dass Du Gleichgesinnte findest, die ebenfalls mit dem Bike unterwegs sind.Die Überfahrt dauert ca 1 Stunde.


    2. Wie ist die Strecke Tubigon - Jagna ueber Central Nautical Hwy? Ist sie gut ausgebaut, Strassenbelag? Was ausser einem Abstecher zum "Chocolate Hill Complex" koennt ihr mir empfehlen?
    Sehr viel Zeit habe ich leider nicht, da ich einen Tag spaeter mittags die Faehre Jagna - Camiguin nehme (komme aber spaeter zurueck fuer eine ausfuehrliche Bohol Bike Tour).


    Von Jetaffe aus kannst Du über die Ost-Route auf Bohol nach Anda fahren, sehr gute Straße und auch eine schöne Strecke. In Anda gibt es gute Resorts, da findest Du sicher was Brauchbares. Ich habe diese Strecke mit meiner Frau im März 2015 befahren. Ich würde diese Strecke bei der Anfahrt nach Camiguin bevorzugen, da Du ja später sowieso noch ne Bike Tour auf Bohol vor hast. Von Anda nach Jagna sind es dann nochmal ca 30 min bis 40 min zu fahren.


    Mehr kann ich da leider auch nicht beitragen. Wir haben bei unserer Tour auch nur auf ein geliehenes Moped vertrauen können, ein kleines vollautomatisches Teil, sicher nicht mit einem richtigen Bike zu vergleichen. Das ändert aber nichts an dem Fahrspaß.

    Es ist ganz normal, dass diese Mordgesellen nach den letzten "Operationen" Angst und Schrecken auslösen. Wenn wir uns davon aber zu sehr beeindrucken lassen, dann müssen wir in der Tat darüber nachdenken, ob wir überhaupt noch das Haus verlassen sollten. Unsere beiden Söhne halten sich dauerhaft auf Cebu und Bohol auf, auch zur Zeit. Von ihrer Seite aus sind mir keine weiteren Anzeichen gemeldet worden, dass sich die allgemeine Sicherheitslage zuspitzen würde und wir sind ständig in Kontakt. Dennoch, ich will eine potenzielle Gefahr nicht in Abrede stellen und würde die von den örtlichen Behörden gegebenen Verhaltensregeln so gut es geht befolgen.


    Von Tagbilaran aus wäre die Anreise über Cebu mit der Fähre, dann mit dem Flieger nach Kalibo und von da aus weiter mit einem VAN nach Caticlan sicherlich eine gute Option, die ich wahrscheinlich wählen würde. Die Autofahrt von Kalibo nach Caticaln ist aus meiner Sicht auch recht angenehm und interessant (etwa 70-80)km und wahrscheinlich auch um einiges preiswerter, als die Anreise über Manila

    @ Wachi,


    ich bin recht häufig in Cebu und wohne dann auf Mactan Island, also da, wo sich der Flugplatz befindet.


    Die Verkehrsdichte im Großraum Cebu hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlimmert. Das Problem ist fast schon Tageszeit unabhängig bis etwa 21:00 Uhr abends. Vom Flughafen in die Innenstadt sollte man mindestens 1 1/4 Stunden rechnen, eher noch etwas länger. Heuer scheint der Regen auch nicht aufzuhören, obwohl im April normalerweise kein Regen fällt. Heute gab es schon wieder eine kräftige Überschwemmung in Mandaue, gleich hinter der Mandaue Bridge.


    Die Taxipreise sind schon genannt worden und decken sich mit meinen Erkenntnissen. Was "Unterhaltungsmöglichkeiten" angeht, so wissen die "Taxler" in aller Regel gut bescheid.


    Viel Glück auf jeden Fall

    Ich denke auch, dass 12 Stunden hier durchaus realistisch wären, wollte man das alles mit Bus und/oder VAN schaffen. Schon die Fahrt von Moalboal zum Busterminal Süd kann sehr anstrengend werden. Wenn man Pech hat, dann steht man ab Carcar bis Cebu nur noch im Stau. Ich würde es mit einem privat organisierten Taxi oder VAN versuchen. Geschätzte Kosten so zwischen 6000 PHP und 7000 PHP. Nur wer körperlich fit ist und eben den abenteuerliche kick sucht, der kann es mit den anderen Verkehrsmitteln versuchen. Aber dann gleich mit dem ersten VAN oder Bus von Moalboal aus aufbrechen. Viel Glück auf jeden Fall, das werdet ihr brauchen!


    Gruß ... Sture

    Hallo Reiner,


    die Fahrt von Kalibo nach Caticlan dauert ca 2 Stunden. Der Flug von Cebu nach Kalibo ist sicherlich eine gute Wahl, die nach Caticlan haben wir auch noch nicht getestet. Die Strecke von Kalibo nach Caticlan ist landschaftlich recht schön. Die Fahrservices (typisch VANs mit etwa 16 Sitzen) warten schon am Kalibo Flugplatz auf Fahrgäste. Vorbuchen braucht man da nicht, zumindest war das früher so. Wir waren letztes Mal in 2011 dort. Gewöhnungsbedürftig ist, dass manche VAN-Taxler gut Gas geben. Bei der Überfahrt mit der Fähre von Caticlan nach Boracay braucht man es nicht so komfortabel. Diese Fahrt dauert nur so 10-15 Minuten. Da nimmt man die nächste nach Ankunft in Caticlan. Noch ein Hinweis: Bei der Ankunft in Boracay warten schon die Guides, die irgendwelche Resorts und/oder Hotels vermitteln wollen. Wenn Ihr schon vorher gebucht habt, ist das natürlich kein Problem. Ansonsten etwas Vorsicht, was man Euch da versucht schmackhaft zu machen.