Posts by level4

    (...) hat es doch irgendwer hingekriegt, dass jeder einzelne der Sippschaft (außer der Mutter) in großer Runde vor mir antrat und sich bedankt hat. Ich hab dann, wie wir weg waren, "Ate" klar gemacht, dass ich solch vekrusteten Scheiß nicht noch einmal erleben möchte.

    Hä?!


    Das verstehe ich jetzt nicht...


    Die haben sich bedankt und du möchtest "diesen Scheiß nicht nochmal erleben"? :dontknow


    Ich bin da gar nicht so begeistert davon, weil man ja zu diesen "Status" durch Zufall kommt.

    Warum durch Zufall?


    Ein Mann der älter ist als man selbst ist der "Kuya" - oder wenn viel älter dann der "Lolo" - eine Frau die "Ate".


    Das ist wie Berni schon erläuterte eine Respektsbekundung.


    (..) das Utang na Loob wird heute oft mißbraucht und hat nicht mehr den Stellenwert von früher.

    Ja du hast leider vollkommen Recht.


    Mir scheint es irgendwie dass die jüngeren verweichlichten Generationen sich darauf zu verlassen scheinen dass ihnen alles zum Allerwertesten getragen wird, anstatt wie eigentlich vorgesehen umgekehrt!

    Das aktuelle Niveau der Spritpreise wird natürlich - wie überall auf der Welt - durch die militärische Eskalation mit dem Iran getrieben.

    Ja das stimmt natürlich, war aber auch vor der Hormuz-Krise schon teuer, oder sagen wir so: teurer als vor 10 Jahren.


    Und dass "westliche" Lebensmittel z.T. erheblich teurer sind als etwa in Europa ist auch klar, da sie importiert werden müssen. Das trifft aber auch auf asiatische Importprodukte zu. Bspw. kosten die koreanischen Instant-Noodls weit mehr als die philippinischen

    Same here, siehe den obigen Vergleich mit dem randvollen und dem halbvollen Einkaufswagen.


    Unter'm Strich kriegt man für das gleiche Geld einfach weniger als früher, egal ob Import-Wurst oder philippinisches Klopapier - die Inflation ist daran mitunter sicher auch nicht ganz unschuldig... :floet


    Die hohen Stromkosten habe ich mit einer Insel PV-Anlage gekillt die sich in ca. 5 Jahren amortisiert hat. Seitdem bin ich autark und habe keine Probleme mehr bei Brownouts und keine Stromrechnungen mehr trotz mehrerer Aircons und anderer elekrischer Verbraucher.

    Ja das hab ich mir auch schon mal überlegt, bin aber skeptisch da ich mir durch regelmäßige Wartungsarbeiten/-kosten oder ggf. Reparaturen nicht eine zusätzliche "Baustelle" aufmachen möchte.


    Die Arbeitskräfte sind nach wie vor billiger auf den Phils, zumindest, wenn man noch welche einzeln kriegt.

    Ja, billiger sind sie! :pleased


    Aber nicht preiswerter!! :P


    Ja, aber man muss brauchbare finden....ansonsten kostet es 3 fach

    So ist es!


    Ein brauchbarer Handwerker kostet mit das 3-fache, ein unbrauchbarer muss jeden Ziegelstein 3x anfassen... :weia

    Das kostet also entweder Geld oder Nerven. :D


    Ich hab letzten Monat meine Küche komplett neu renovieren lassen, allerdings über ein Achitekturbüro und nicht von "zusammengeklaubten" Handwerkern von der Strasse, schliesslich wollte ich das alles sauber koordiniert und vor allem professionell gemacht haben.


    Hat am Ende des Tages gleich viel gekostet wie es auch in DACH kosten würde - bei gleicher Qualität wohlgemerkt! :dontknow


    Zum Beispiel mit großem Garten und mehrmaligen Ernten im Jahr.

    Man muß nicht zum großen Farmer mutieren, vieles erledigt die Vegitation von ganz alleine.
    Es reduziert aber die Kosten und man hat was sinnvolles zu tun.

    Ja da hast du Recht!


    Einen Mangobaum oder Papaya oder so kann man sich auch in den "kleinen" Garten stellen und die Dinger wachsen von alleine. :yupi


    Sowas ist ein nettes "Zuckerl" nebenbei, an den monatlichen Kosten ändert es aber nicht wesentlich viel, es sei denn man hat natürlich wie du sagst dementsprechend Fläche und auch die Muse das zu bewirtschaften.


    Es ist nicht so, dass wir dazu gezwungen wären so zu leben.
    Wir leben schon immer so, 30 Jahre verheiratet, auch in Deutschland und auch so auf den Phils.
    Kostet Zeit, haben wir doch, was soll man sonst machen? Trübsal blasen, saufen?

    Ich finde du machst das sehr richtig, es scheint dir an nichts zu fehlen und du bist glücklich, genau so soll es ja sein! :pleased


    Ich wage aber mal zu behaupten dass ein solcher Lebensstil nicht unbedingt auf den "Otto-Normal-Auswanderer" zutrifft, es sind ja schliesslich nicht nur Rentner die auswandern sondern auch jüngere Leute, und die haben mitunter ganz andere Vorstellungen vom "Leben im Paradies"... :ironie

    Die genannten Beträge sind meiner Meinung nach realistisch, eher noch etwas zu gering.

    Eine realistische Kalkulation für ein angenehmes Leben als Alleinstehender beginnt außerhalb der Luxusviertel von Manila bei etwa 1.300 bis 1.800 Euro. Sobald Familie, ein Auto oder häufigere Reisen dazukommen, sind 2.000 bis 2.500 Euro eine weitaus solidere Basis.

    Ja die Zahlen sind realistisch, aber wie du sagst eher noch etwas zu gering bemessen.


    Insbesondere wenn Familie dazukommt (ich meine natürlich Kernfamilie also eigene Frau und Kinder), dann kratzt man mit 2.5k EUR ggf. schon an der oberen Grenze des Machbaren.


    Zudem darf man auch die Teuerung nicht außer Acht lassen; wie überall sonst werden auch hier die Dinge nicht billiger, sondern teurer!


    Ich kann mich noch erinnern, vor gut 12 oder 15 Jahren kam ich hierzulande noch mit 1500-1800 EUR über die Runden und das inklusive Familie also schulpflichtige Kinder.


    Diese Zeiten sind aber leider schon längst vorbei... :halt


    2.5k EUR würde ich heutzutage als 5-Köpfige Familie schon eher als das Minimum betrachten, meistens bewegen sich meine Monatsabrechnungen zwischen 2.8 bis 3.5k EUR!


    Wir leben aber garnicht irgendwie "luxuriös" oder "extrem westlich" oder so... :dontknow


    Strom ist auf den Philippinen vergleichsweise "sauteuer"!

    Also mit 3x Aircondition, ein paar Electric-Fans, Kühlschrank, ein paar anderen Verbrauchern wie Laptops, TV, usw. zahl ich monatlich selten weniger als 9k PHP.


    Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs haben sich in den letzten 10-15 Jahren gefühlt extrem verteuert!

    Früher hatte man beispielsweise für 10k PHP noch einen randvollen Einkaufswagen wenn man aus dem SM-Supermarket rauskam, heute ist dieser für diese Summe vielleicht halb voll und reicht gerade mal für eine Woche...


    Der Spritpreis für's Auto oder Moped ist ebenfalls sehr gestiegen - früher 50 PHP, heute 90 PHP oder mehr!


    Zu Mietpreisen kann ich nicht viel sagen, aber ich weiß dass mein Grundstück heute etwa 3x soviel wert ist als der damalige Kaufpreis!


    Auswärts zum Dinner gehen - das macht man als Familie selbstverständlich hin und wieder gerne - rechne 1000 PHP pro Person im Median.


    Mal ein Wochenendausflug zum Strand; was manche Resorts heutztage für Zimmerpreise aufrufen ist teilweise eine bodenlose Frechheit!


    Dazu kommen dann noch so Dinge wie Versicherung fürs Auto, Versicherungen für Leib und Leben, jährliche Grundstückssteuer, Schulkosten natürlich (für 3 Kinder in meinem Fall), Gas und Wasser (kann man eher vernachlässigen), andere "Vergnügungskosten" wie z.B. mal was im Shopee bestellen oder ins Kino gehen, usw. usf...


    Das alles leppert sich!!



    Also wenn man auf die Phils. auswandern möchte, dann würde ich ebenfalls sagen:

    nicht ohne stabilen finanziellen Background, und vor allem wenn man eine Familie gründen möchte dann muss man sich auf europäische Preise einstellen.



    Und nein, ich bin nicht hierher ausgewandert um zu leben wie die Filipinos mit jeden Tag Reis und trockenem Fisch... ;):P

    Wir haben die Schwester meiner Frau (neben der Mutter, die inzwischen mit 99 verstorben) ist Lebenslang seit 1976 unserer Heirat auf den Philippinen - finanziell unterstuetzt.

    Blöde Frage: warum?! :dontknow


    Damals warst du um die 30 und ich vermute mal die Schwester deiner Frau ebenfalls?


    Für mich ist das "arbeitsfähiges Alter", also "pauschales Durchfüttern" hätte es bei mir nicht gegeben.


    Soll natürlich keine Belehrung sein oder so, jetzt ist das Kind eh schon in den Brunnen gefallen...

    (Hätte, hätte, Fahrradkette... :floet)


    An dem Tag als ich anfangen wollte zu bauen, sagte die aelteste Nichte, dass man (Schwester, Mutter, 2 Nichten und adoptierter Neffe "nicht mit uns zusammen wohnen wolle!!!

    Sehr dreist! :mauer


    Auf wen lief denn der Titel des Grundstücks?

    Falls auf deine Frau, dann weg mit ihnen dahin wo sie hergekommen sind. :halt


    Hier wieder; hätte, hätte.... :rolleyes:


    Trotz aller liebenswuerdigkeit, (...) sind fuer mich trotzdem viele Filipinos bessere Piraten

    Hehe, cooler Spruch, den werde ich mir merken! :D


    Ps.: Bin auf Shitstorm vorbereitet.

    Denke mal jeder der hier lebt wird dir definitiv nicht mit shitstorm antworten!

    Sehe ich auch so.

    Jeder, bzw. spätestens jeder Expat hat sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht, die einen mehr, die anderen weniger.

    Irgendwo weiter oben in Arthur's Elaborat steht ja geschrieben dass utang na loob nicht nur die Familie betrifft, sondern die gesamte Gesellschaft im Allgemeinen.

    Meine Schwägerin sendete mir unaufgefordert ?zigtausend Piso auf das BDO-Konto. Das war geborgtes Geld aus 2008.

    Ja, es gibt sie durchaus, die ehrlichen und pflichtbewussten Filipinos! :pleased


    Oder sagen wir besser so; die welche den Umgang mit Ausländern verstanden haben und sich auch auf deren Kulturverständnis einlassen, insbesondere hinsichtlich gewisser "Zuwendungen" :ironie.


    Ich erlebe das gerade mit einem guten Kumpel von mir; der leiht sich in den letzten paar Wochen wirklich SEHR oft 500 Pesos GCash von mir!

    (Selbe Prämisse wie immer natürlich: "no new loan before an open loan is paid back.")


    Aber das funktioniert einwandfrei; da gehen manchmal 3x pro Woche 500 Pesos hin und her - ich hab keine Ahnung was der mit dem Geld macht, ich vermute mal Cockfight oder Gambling oder so - aber manchmal zahlt der das sogar am selben Tag noch zurück, einmal sogar 2 Stunden später! :dontknow


    Wissend natürlich, dass er dann nur eine Nachricht zu schicken braucht und schon schicke ich ihm wieder 500 (oder einmal waren es sogar TAUSEND!)


    Damit kann ich leben, also der nimmt das mit dem Zurückzahlen WIRKLICH ernst, nicht weil er "Angst" vor mir hat oder so, sondern aus Respekt und weil sich das eben einfach so gehört.


    Sehr guter Kumpel, einer bei dem ich mir 0.0 Sorgen mache... :friends


    Und den braucht man auch nicht lange zu fragen wenn es irgendwo was mitzuhelfen gibt, der steht stramm auf der Matte - "utang na loob an die Gesellschaft" sozusagen.


    Er ist übrigens mitte-/ende-30 und betreibt selbst ein kleines Business, kommt also über die Runden.



    edit:

    Kleiner Nitpick den ich mir nicht verkneifen kann: Aber ist den Leuten bewusst dass das Geld nahezu nur noch die Hälfte wert ist durch Inflation zwischen 2008 und 2026?

    :D Ach komm, es ist der Wille der zählt! :pleased

    Sowohl hinsichtlich nichtsnutzigem Schwager, als auch Schwiegermutter.

    Nein das war nicht mein Schwager, sondern der Sohn meines Schwagers!

    Ein kleiner junger "TikTok-Bursche" sozusagen... :473


    Mein Schwager selbst ist super, der tut zwar auch so "herumjobben" ohne wirklich festen Arbeitsplatz, aber der weiss - so wie meine Schwägerinnen - dass bei mir "nix zu holen" ist.

    Er macht das aber erfolgreich, also ich höre eigentlich nie Beschwernisse irgendeiner Art... :dontknow


    Das Verhältnis ist super, also der ist 3 oder 4 Jahre älter wie ich und wir begegnen uns alle auf Augenhöhe. :thumb


    Ihm hab ich von der Aktion seines Jungen aber nix erzählt, sonst gibt der dem nur eines auf die Mütze und da muss man nix eskalieren lassen wie ich finde..... Zumindest nicht mit mir auf der Bühne! ;)


    No hard feelings, T.I.P. (This Is Philippines)8-)


    Die Schwiegermutter bekam eine gute Rente von Spanien, was allerdings regelmäßig einige ihrer Kinder plünderten, sodas dann nochnichtmal Geld da war für ihre Medikamente.

    Wie ich schon sagte; das ist utang na loob in die komplett falsche Richtung! :halt


    Es hilft nur eine klare Linie und klare Ansagen, sowie eine Minimierung des Kontakts.

    Klare Ansagen JA - AUF JEDEN FALL!!


    Minimierung des Kontakts allerdings nur wenn die Ansage nicht verstanden wurde. :weia


    Beispiel eine Schwester meiner Frau:

    die lieh sich irgendwann mal 10k Pesos von mir.


    6k hat sie bisher tatsächlich zurückbezahlt, 4k sind noch offen - seit JAHREN schon haha - wir haben es beide schon abgeschrieben. :D


    Ich hab damals gesagt "solange du es nicht zurückbezahlst frag mich nicht mehr nach einem neuen Loan."

    -

    Zu 100% akzeptiert "because that is fair" - Verhältnis nach wie vor blendend! :thumb



    Aber das hat dann fast nixmehr mit utang na loob zu tun, sorry dass ich hier OT schreibe..... :peinlich

    Allerdings hat ein Teil der Familie diese Eigenschaft nicht geerbt, und deren Kinder auch nicht

    Wie gesagt, "utang na loob von oben nach unten", dafür fehlt mir echt ein wenig die Fantasie das irgendwie zu rechtfertigen. :dontknow:blöd


    Ich hab's hier im Forum schon mal irgendwo erzählt; vor einigen Wochen oder Monaten lud ich den Sohn meines Schwagers und seine Frau ein für ein Wochenende mit auf die Insel an den Strand zu kommen.


    Beide Mitte-/Ende-20 sowas.


    Super-Resort, Super-Essen, Super-Strand,...

    Und für die beiden: alles for free natürlich!! :yupi


    Wieder angekommen in Davao bedankten die beiden sich nicht etwa für den schönen Wochenendausflug, nein!!


    Sie kamen schon einen Tag später daher und fragten ob sie von mir Kohle haben könnten für <wasweissichwas>... :mauer


    Aber nichtmal direkt bei mir, sondern der Schwager-Sohn beauftragte seine Frau meine Frau anzuhauen, welche dann mich anhauen sollte wie es denn aussieht mit "eh nur 15k Pesos" oder so.... :happy


    Was meine Antwort war kann man sich vorstellen und seither habe ich die beiden nie wieder gesehen.... ;(



    Hier ebenso:

    ich bin 20 Jahre älter als die beiden Jungspunde, also eigentlich sollten die MICH zum Wochenende am Strand einladen, oder?



    Das monetäre Verständnis mancher FIlipinos kann ich hier gelinde gesagt nur als "verquer" bezeichnen... :dontknow



    Da lob ich mir meine Schwiegermutter :verbeugen, die nehme ich hin und wieder mit nach Singapore oder nach Malaysia oder auch nur zum Strand auf die Insel, die FREUT aber sich immer wie ein Goldesel und die muss man förmlich dazu zwingen sich mal etwas zu gönnen!



    Eigentlich falsch, oder?! :denken


    Normalerweise sollten doch gerade die älteren ihr "Anrecht" auf utang na loob wahrnehmen, und nicht die jungen welche selbst noch 2 gesunde Arme und Beine haben!?


    So würde zumindest ein Schuh draus werden...

    Das ist ja wenigstens mal eine stichhaltige Aussage; zumindest besser als "sollte jetzt gehen..." oder "probier einfach 1 Monat statt 2 Monate..."


    Ich hab mich jetzt auch mal erkundigt warum das so ist (naja was heisst erkundigt; ich hab die KI gefragt :P) und die Antwort habe ich schon erahnt:


    Das ist kurz gesagt nur darum so weil sie sicherstellen wollen dass sich jemand auch tatsächlich im Land befindet.


    Du hast halt das falsche visa für einen langzeitaufenthalt gewählt.


    Mal ganz ehrlich, welcher Tourist bleibt länger als ein jahr im Land?

    Das hört sich vielleicht auf den ersten Blick doof an, aber so unrecht hat leachim da garnicht!

    Genau genommen ist das 9a für touristische Zwecke gedacht und nicht für Langzeit-Expats.


    Nichtsdestotrotz ist es für den TS nun natürlich eine blöde Situation wenn er alle 2 Monate auf eine andere Insel übersetzen muss (wenn ich es richtig in Erinnerung habe).


    Eine Alternative wäre vielleicht alle 12 Monate kurz auszureisen - oder eben auf ein anderes Visum umzusteigen.


    für Langzeitaufenthalt gibt es das Verheiratetenvisa, SRRV und Quotavisa.


    Damit muß man jedes Jahr dann in den ersten zwei Monaten bei der BI erscheinen und seinen Obulus abdrücken. Zusätzlich nach alle 5 Jahre die ACRI Karte erneuern.

    Den Annual Report kann man online machen - kurzes Teams-Meeting, ist in 10 Minuten erledigt, und ein paar hundert Pesos per GCash oder Credit Card bezahlen.


    Für die ACR-Karte kommt man natürlich nicht umher persönlich zum BI zu fahren.

    Das Ende vom Lied, wir haben eine Bettelbesuche mehr und ich gehöre nicht mehr zur Familie. Wir leben jetzt ruhiger

    Das ist sehr traurig zu lesen :(, zeigt aber auch gewissermaßen das "wahre Gesicht" mancher Mitmenschen... :dudu


    Utang na loob quasi in die andere finanzielle Richtung, also von alt nach jung, das ist ja auch mal ein interessantes "soziologisches Experiment"... :473


    Meine Schwägerinnen und mein Schwager sind glücklicherweise alle gleich alt wie ich (+/- 2-3 Jahre), da gibt es soetwas nicht.


    Einzig meine Schwiegermutter, der gegenüber fühle ich mich mehr oder weniger "verpflichtet" im Sinne des utang na loob - aber die ist derart bescheiden, die traut sich nichtmal zu Fragen wenn sie ihre Arztrechnung nicht bezahlen kann... Nichtmal ihre eigenen Kinder! :peinlich


    Es gibt in den Philippinen ja viele Leute, die gar nichts arbeiten und sich von der Familie aushalten lassen.

    Niemand kann ihnen sagen, dass sie faule Säcke sind und ihr Leben endlich auf die Reihe kriegen sollen - das wäre ja ein Gesichtsverlust.

    Statt dessen wird enormer Druck auf die Familienmitglieder mit Einkommen ("Breadwinner") ausgeübt - Verpflichtung nach Utang na Loob, die faulen Säcke finanziell zu unterstützen.

    Also meiner Definition nach hat das nix mehr mit utang na loob zu tun, sondern das ist ganz einfach "faule Ausnutzerei". :Kotz


    Wenn ich das richtig interpretiere, dann scheinen manche Menschen diese sogenannte "Bringschuld ab Geburt" sehr gerne als "Freifahrtsschein für alles" nicht nur zu betrachten sondern auch zu nutzen.


    Da sollten manche Pinoys vielleicht das eigene Verständnis des Begriffs etwas nachjustieren, aber was weiß denn ich als Americano schon.... :floet



    Irgendwo weiter oben in Arthur's Elaborat steht ja geschrieben dass utang na loob nicht nur die Familie betrifft, sondern die gesamte Gesellschaft im Allgemeinen.


    Das halte ich für einen sehr interessanten Punkt, wirft für mich aber eine sehr brennende Frage auf:


    warum schmeissen sie dann ihren Müll einfach auf die Strasse oder in den Kanal, und warum werden Tiere dann derartig mies behandelt wie man es leider sehr oft sieht?


    Vom "Karma" das Arthur in dem Zusammenhang kurz angesprochen hatte merke ich da nicht wirklich viel. :rolleyes:


    Aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel von der Kultur in der ich selbst nur Gast bin...

    Sehr interessant, das wusste ich auch noch nicht. Kann ich aber teilweise nachvollziehen. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch schwierig für die Kids.

    Ich nenne das für mich ganz frech "Utang Na Loob in Reinstform", oder noch zugespitzter ausgedrückt "dreistes Ausnutzen von Utang Na Loob".


    Dass man seine Eltern - insbesondere im hohen Alter - in jeglicher Form unterstützt ist sehr tief in der phil. Kultur verwurzelt, und ich halte das auch für etwas sehr Ehrenhaftes! :pleased


    Für Eltern die sich, während sie selbst noch in Lohn und Brot stehen(!), am Einkommen ihrer Kinder bereichern weil "this is how we do it... :floet" fehlt mir allerdings jedes Verständnis.


    Aber da sollten wir als Ausländer uns bestenfalls nicht einmischen...


    Aber wie gesagt, ich vermute das wird heute in den Städten so nicht mehr gelebt.
    Bei uns in der Provinz ist das aber immer noch die Regel.

    Vereinzelt schon, allerdings bestätigen Ausnahmen eher die Regel.


    Was ich auf jeden Fall (in der Stadt) sehr oft vernehme ist, dass die Kinder für die Medizin und Gesundheitsversorgung ihrer Eltern oder Großeltern aufkommen, also jeden Peso davon bezahlen.


    Halte ich für vollkommen richtig und korrekt, solange es nicht ausufert.



    Allerdings gibt es auch heute noch vereinzelt Beispiele wie folgendes:


    ich hatte mal einen Kumpel (der ist schon vor Jahren weggezogen), der und dessen Brüder wurden im abwechselnden Turnus von ihrer Mutter als OFW nach Saudi geschickt um fleißig Kohle an sie zu schicken während sie zuhause genau GARNIX machte obwohl sie durchaus noch im arbeitsfähigen Alter war.


    Die hatten einfach keine andere Wahl, so nach dem Motto "entweder du machst das oder du bist nicht mehr mein Sohn!" :Kotz


    Der besagte Kumpel hat es dann aber recht clever angestellt um aus der Nummer "rauszukommen"; er hat zwar wie gefordert 40-50-60% :dontknow seines Gehalts an die Frau Mama geschickt, den Rest aber angespart und in eine Ausbildung investiert.


    Mit dieser Ausbildung ist er dann 1000km nördlich nach Luzon gezogen, hat dort schnell Arbeit gefunden, geheiratet, Familie gegründet und wollte vom Rest der Sippe (übertrieben gesagt natürlich!) nix mehr wissen.


    nun ist er entlassen worden und wir haben keine ahnung was er jetzt macht oder wie es weitergeht...war also eigentlich alles umsonst,was man versucht hat um ihm zu helfen..

    Vielleicht ist er ja zum Jobcenter gegangen um sein Hartz4 in Cash zu erhalten und man sieht ihn demnächst in einer der RTL2-Dokus... :Rolf


    Ich scherze natürlich...

    Sehr schade wenn junge Leute derart falsche Entscheidungen treffen - allerdings die wirklich genauen Hintergründe kennen wir ja nicht... :dontknow


    aber jeder ist nun mal seines glückes schmied

    So ist es. :pleased

    Was ist das "Senior High school"?

    eine bestimmte Schule? wieviel Schuljahre? Welches Abschlusszeugnis ?

    Senior High School sind die letzten beiden Jahre der Sekundarausbildung bevor man aufs College (Uni) geht oder in die Arbeitswelt einsteigt.


    Das phil. Schulsystem ist de facto folgendermaßen gegliedert:


    Grade 1-6: Elementary School

    Grade 7-10: Junior High School

    Grade 11-12: Senior High School


    Der Abschluss bzw. das Abschlusszeugnis der Senior High School nennt sich "Senior High School Diploma" und gilt als Studienberechtigung, vergleichbar mit dem Abi in D/A/CH

    Sehr gut und vor allem übersichtlich zusammengefasst, vielen lieben Dank dafür!! :verbeugen


    Meine älteste Tochter macht gerade etwas ganz ähnliches mit Australien, also sie bzw. wir leiten gerade alles für ihr Studium dort in die Wege.

    Ebenfalls BS of Nursing und ebenfalls stellte sich von Anfang an die Frage "mit Agentur oder ohne?".


    Der Vorgang ist in etwa ganz gleich wie bei deinen "Fällen" in Deutschland, also

    -> Sprachnachweis

    -> das richtige Visum

    -> doch einiges an Dokumentenkram, aber nichts das nicht beibringbar wäre

    -> ...


    Allerdings hatte die Uni in dem Fall ausdrücklich angeraten sich an eine von ihnen selbst akkreditierte Agency zu wenden, mit der Begründung dass der Visumsantrag bzw. die Begleitschreiben die man dafür braucht nicht ohne sein werden und weise formuliert sein wollen.


    Jedenfalls ist es ganz ähnlich wie von dir geschildert; die Agentur wird zu 100% vom Ausbildungsgeber bezahlt!

    "Kleinkram" wie Notarisierungen, Sprachnachweis, medical check-up usw. muss man natürlich selbst übernehmen...



    Das mit dem DMW ist ein sehr interessanter Punkt den ich bisher noch garnicht auf dem Schirm hatte! :Augenbraue

    Ich werde mich diesbezüglich mal mit der Agency in Verbindung setzen, nicht dass das Mädel dann am Ende am Airport steht und offgeloadet wird weil noch irgendein Zettel fehlt! :weia



    Gerne könntest du auch noch die genauen dokumentarischen Anforderungen "deiner" Mädels nachreichen damit man sich einen noch detailreicheren Überblick verschaffen kann falls man soetwas vor hat! :pleased


    Vielen Dank nochmal für den ausführlichen Beitrag! :hi

    Die Meldungen häufen sich (zumindest in meinem Ohr) dass das mit der Online-Verlängerung des 9a-Visums wohl doch nicht so astrein funktioniert wie eigentlich alles andere das die Phils in den letzten Jahren <online> so anbieten was "Behördenkram" betrifft. :Augenbraue


    Screenshots von einzelnen Fehlermeldungen wären hier sicherlich sachdienlich um der Crux auf den Grund zu kommen! :pleased

    Die Ankunftszeit duerfte mehr als 12 Stunden verspaetet in Manila sein und es wurde wohl nur ein Voucher gegeben.

    Voucher für Essen und Trinken ist bei einem LCC ja eh schon als Zeichen der Kulanz zu werten, die 5J macht das meines Wissens immer so.


    (...) mir ist nur irgendwie im Ohr, dass nach einer bestimmten Stundenzahl - bei Verspaetung- mindestens 600,-Euro in Europa gefordert werden koennen.

    In Europa, ja. Aber nicht in Asien und schon garnicht auf den Philippinen und schon extra-garnicht bei einer Airline wie Cebu Pacific. :(


    Die Begriffe "Kompensationszahlungen" und "Cebu Pacific" stellen eine "conradictio in adjecto" dar.

    Made my day! :Rolf

    Traurig aber wahr...



    Die 5J definiert ja klar was sie an Kompensationen anbietet (Auszug):

    5J_delay_compensation.png


    Quelle: https://help.cebupacificair.com/

    Dies würde auch nach der Hochzeit so bleiben. Wir haben noch 3 Jahre zu arbeiten und würden dann auf die Philippinen ziehen. Ist es möglich unter diesen Umständen in Deutschland zu heiraten? Oder besser auf den Philippinen? Oder geht das überhaupt??

    Natürlich kannst du heiraten wen und vor allem wo und wann du willst! :thumb


    Ob Deutschland oder die Philippinen die bessere Wahl sind, dazu gibt es hier im Forum reichlich Erfahrungs- und Meinungsaustausch! :pleased


    Wenn du vor hast auf den Philippinen zu leben dann spricht meiner Ansicht nach nix dagegen auch dort zu heiraten...


    Ich bin mir nicht sicher ob das funktioniert weil sie "nur" zum arbeiten dort ist und nur Einwohner in Singapur heiraten dürfen...

    Das geht in Singapore wohl schon, siehe z.B. hier:


    Although in most marriages involving expats, one of the spouses is a Singaporean citizen, two foreigners can marry in Singapore as well provided they meet the above requirements, and one of them stayed 15 days before sending a marriage application.

    Quelle: https://irblaw.com.sg/


    Ist in dem Link leider nicht sehr ausführlich beschrieben sondern nur allgemein gehalten, aber es würde mich doch sehr wundern wenn sowas in Singapore nicht möglich wäre.


    Eine Heirat mit einem Ausländer kann sich hinziehen bis zu einem Jahr, dazu kommt dass fleissig die Frage kommt leben sie gemeinsam im Haushalt.

    Es ist hüben wie drüben ein "Akt" der vollzogen werden möchte; ob man sich jetzt ein Jahr lang mit deutschen oder ein Jahr lang mit philippinischen Behörden herumschlägt macht meines Erachtens zumindest oberflächlich wenig Unterschied. :dontknow


    Was bringt es, jetzt schon zu heiraten, obwohl ihr erst in 3 Jahren zusammenleben wollt?

    Das war nicht die Frage des TS, sondern ob "das überhaupt geht"...

    Er deutet ja selbst an dass er es mit der Heirat "nicht eilig" hat, also beraten wir mal was machbar ist und was nicht. :)


    Rechtlich ist das Modell auf jeden Fall möglich. Ich würde es aber nur wählen, wenn Ihr "emotionale" Gründe habt in D zu heiraten. Ansonsten Singapore oder das wohldokumentierte und erprobte Modell "Hong Kong".

    Ist auch aus meiner eigenen Erfahrung eine sehr unkomplizierte Lösung.


    Allerdings, wie sich das dann steuerlich in Deutschland auswirkt oder auch nicht - keine Ahnung! :dontknow

    Dann stellte sich heraus, dass die Immigration in Manila die Heiratsurkunde so nicht akzeptiert. Dann hat die Agentur die Richtigkeit und Echtheit der Urkunde durch das Konsulat in Cebu bestätigen lassen und es noch einmal mit einer ausführlichen Beschreibung nach Manila an den oberesten Chef dort per Express geschickt. Am Freitag kam dann die nächste Ablehnung.

    Hat die Immigration das gefordert, oder die "Agentur"? :denken


    Hört sich für mich auf den ersten Deut so an als würden hier unnötig zusätzliche Kosten generiert werden. :Augenbraue


    Die Agentur hat mir zu Touristvisa geraten, dass ich dann alle 2 Monate verlängern soll und da ich über Balikbayan Visum eingereist bin, müsste ich nicht nach spätestens 36 Monaten ausreisen, sondern niemals. Wenn ich die Dame auf der Immigration heute morgen richtig verstanden habe, hat sie das bestätigt,

    Nein, das Balikbayan ist kein Visum sondern ein Privileg das u.A. mit Pinay/Pinoy Verheirateten einen Aufenthalt von 1 Jahr unter dem 9a-Visum gewährt.


    Ist dieses Jahr vorbei, dann ist man wie zuvor auch weiterhin ganz normaler "9a-Holder", muss also eben alle 2 Monate verlängern bis die 36 Monate voll sind.

    Wenn man damit "niemals ausreisen" müsste, dann wären ein 13a oder ein SRRV eigentlich sinnbefreit.


    Ich postuliere also mal ganz frech dass diese "Agentur" dir Blödsinn erzählt und den Vorgang rauszögern will um extra-Rechnungen stellen zu können.


    Das 13a kann man indes auch problemlos "auf eigene Faust" machen, das ist keine Rocket-Science und das haben schon mehrere Mitglieder hier im Forum gemacht - ganz ohne "Agentur".


    Siehe auch dieses Topic hier: 13a Checklist of Documentary Requirements