Posts by pooh_1973

    Ich muss sie zuerst besucht haben?

    Ja...weil sonst ein Besuch zu Freunden oder Bekannten nicht akzeptiert wird und das Visum abgelehnt wird. Bis vor 2 Jahren wurde sogar ein 3 maliger vorheriger Besuch gewünscht!


    Ansonsten wäre nur ein reines Touristenvisum möglich, mit allen Konsequenzen!

    Es wird hier im Forum immer wieder kommuniziert, dass mindestens 2 Besuche (Du erwähnt nun sogar 3 Besuche) Voraussetzung für die Erteilung des ersten Besuchervisums sind. Dies ist schlicht falsch! Bitte gebt die Angaben von der DBM-Webseite genau wieder. Dort steht eindeutig, dass vorherige Besuche eine von diversen Möglichkeiten ist, die Bekanntschaft nachzuweisen. Das heißt aber auch, dass es andere Möglichkeiten gibt (z.B. Schriftverkehr, Telefonnachweise, Kopien der Ausweise etc.). Das war auch vor ein paar Jahren nicht anders. Es gibt auch genügend Gegenbeispiele gegen diese Behauptung. Meine heutige Frau bekam ihr erstes Besuchervisum während meines ersten Besuchs, ihre Cousine bekam ein Besuchervisum für unsere Hochzeit auch ohne weiteres. Die gesamte Story und die Hintergründe müssen glaubhaft gemacht werden und stimmig sein. Persönliche Besuche sind sicherlich hilfreich, sind aber nicht der einzige Weg, die Bekanntschaft nachzuweisen.

    Meine Ex-Freundin (und jetzige Frau) hat 2017 in Manila ein Touristenvisum für die USA beantragt. Dieses wurde auch ohne Probleme genehmigt. Ausschlaggebend war zu diesem Zeitpunkt aber wohl, dass sie schon 3 Schengen-Besuchervisa und entsprechende Besuche (inklusive Rückkehr) vorzuweisen hatte.

    Erfahrungsgemäß ist es für Pinoys/Pinays aber sehr schwer, ein US-Visum zu bekommen. Einen Sponsor im Sinne einer Verpflichtungserklärung brauchst Du für ein Touristenvisum nicht (B1/B2), dort ist die Prozedur auch eine ganz andere als in Deutschland. In Deutschland ist die Prozedur sehr papiergesteuert und basiert auf den Unterlagen, bei den Amerikanern ist das Hauptkriterium das Interview und der wohl vorher erfolgte Check in den entsprechenden Systemen.

    Die Fragen im Interview sind ähnlich wie bei der DBM. Und auch für die USA gilt: Die Story muss stimmig und nachvollziehbar sein, irgendwelche konstruierten Geschichten werden sehr schnell entlarvt.

    Beim Interview in der US-Botschaft wird er sicher gefragt werden, was seine Absichten sind, wie lange und wo er hinreisen möchte und was er dort macht, welchen Job und Einkommen er hat und wer evtl. für die Reise zahlt und wer mit ihm reist. Wenn er darlegen kann, dass er mit Dir reist und Du auch für die Kosten aufkommst, dann kann es schon klappen. Die gesamte Story muss aber in der Gesamtheit passen.

    Meine Frau hat gerade heute in Frankfurt ein neues US-Visum beantragt (war notwendig aufgrund Namenswechsel nach Heirat), auch dieses wurde genehmigt. Es ist also für Pinoys nicht unmöglich, ein US-Visum zu erhalten.

    Du solltest vielleicht überlegen, welche positiven Argumente es gibt. Hat Dein Freund schon eine Reisehistorie (unabhängig von seinen beruflichen Aufenthalten)? Hatte er schon mal einen Aufenthalt und ein Visum für das Schengengebiet, Australien, Japan etc? Hat er ein stabiles Einkommen?

    Meine Frau hat das Thema Namensänderung, ROM und neuen Reisepass im Juni im Generalkonsulat Frankfurt veranlasst. Ging alles relativ fix und professionell vor Ort. Den neuen Reisepass haben wir nach ca. 4 Wochen abholen können.

    und du weißt wie ich, dass es mittlerweile fast unmöglich ein schengenvisum zu bekommen. Viele viele Freunde von mir, die Schwiegereltern, Eltern oder nur Freunde eingeladen haben, haben das Visum nicht bekommen.

    Definitiv nicht wahr.....meine Frau hat vor der Eheschließung 4 Schengenvisa in den letzten 3 Jahren bekommen, zur Hochzeit in D kamen die Schwester und die Cousine, beide erhielten auch ein Schengenvisa.....hier im Forum hört man fast nur von den Absagen, aber viel zu selten von den Erfolgsstories....

    Solange ihr hier zeitlich noch flexibel seid, kann es noch passen. Habt ihr keine Probleme mit der 6 Monatsfrist vom Standesamt? Unser Standesamt sagte uns, dass wir mit der Anmeldung im Standesamt genau 6 Monate bis zur Eheschließung Zeit haben, dies inkludiert die Befreiung durch das OLG, den Antrag bei der DBM, Genehmigung ABH etc,. Deswegen waren wir auch unter Zeitdruck, weil unser Termin Anfang Juni für die Eheschließung der letztmögliche Termin war, danach hätten wir laut Standesamt das ganze Prozedere nochmal von vorne starten müssen. Hat zum Glück aber an Ende gereicht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob jedes Standesamt hier unterschiedliche Interpretationen hat.

    Ich klink mich hier mal in die Diskussion mit der eigenen Erfahrung aus diesem Jahr ein.


    Aber zuerst eine wichtige Frage: Hat die zukünftige Schwiegermutter überhaupt schon einen Reisepass? Falls nicht, sollte dies als erstes erledigt werden, ansonsten erledigt sich die ganze Diskussion.


    Mit dem genannten Zeitrahmen habe ich allerdings erhebliche Zweifel, ob es klappt. Das gilt vor allem für das Besuchervisum, aber auch für das Heiratsvisum. Das letztere ist mit etwas Glück bis Mitte Januar machbar, aber wenn ihr mit dem Besuchervisum bis zur Genehmigung des Heiratsvisum warten wollt, dann dürfte es sehr unwahrscheinlich werden.


    Wir haben im Frühjahr etwas ähnliches gemacht, meine Frau hatte Ende März ihren Termin zum Antrag des Heiratsvisums, Termin zur Eheschließung war Anfang Juni. Wir hatten Sorgen, dass dies bereits knapp sein könnte.

    Außerdem sollte eine Cousine meiner Verlobten als Besucher zur Hochzeit kommen. Die beiden Visumsanträge wurden am gleichen Tag gestellt, Heiratsvisum bei der DBM, Besuchervisum bei VFS. Dies wurde von uns explizit so geplant und die Termine so gebucht. In den beiden von mir erstellen Einladungsschreiben haben wir explizit auf den anderen Visumsantrag verwiesen, auch haben wir dafür gesorgt, dass in beiden Interviews der beabsichtige Besuch der Cousine erwähnt wird.


    Für uns hat sich das immerhin ausgezahlt: Das Besuchervisum wurde 2 Wochen später ausgestellt, das Heiratsvisum brauchte bis zur Bearbeitung durch die DBM auch 2 Wochen, danach noch Versand nach Deutschland (kann zwischen 1 und 4 Wochen dauern, bei uns dauerte er 2 Wochen), Genehmigung durch die ABH (in unserem Fall innerhalb von einem Tag, habe von anderen ABH gehört, wo es auch 1-2 Wochen dauern kann) sowie Ausstellung des Visums durch die DBM inklusive Versand von Passport nach Manila und zurück. Danach kommt noch CFO. Für das Heiratsvisum sind 4-6 Wochen also mindestens anzusetzen. und mit Verzögerungen ist immer zu rechnen. Bei uns dauerte es somit von Antrag Heiratsvisum bis zum Pass mit ausgestelltem Visum und CFO-Zertifikat fast 7 Wochen, und dabei hatten wir noch eine sehr kooperative ABH.


    Ich kann daher nur davon abraten, mit dem Besuchervisum bis zur Ausstellung des Heiratsviums zu warten.


    Als Tipps für die Schwiegermutter: Es geht nicht darum zu zeigen, dass sie viel Geld hat oder sich irgendwie besser darstellt. Es geht darum, dass ihre Situation realistisch und nachvollziehbar dargestellt wird. Wenn ihr es so darstellt, als ob sie wohlhabend ist, obwohl sie es nicht ist, so fällt dies sehr schnell auf. Wenn sie aus einfachen Verhältnissen kommt und dies auch entsprechend dargestellt wird, so ist dies glaubwürdiger und die Chancen werden damit besser.

    Eine Verständnisfrage bleibt bei mir dann doch:


    Ich verstehe dies nun so, dass eine Filipina/ein Filipino zuerst nach Manila oder Cebu muss, um bei VFS seinen Antrag abzugeben. Wird dann dort auch das Interview durchgeführt? Gibt es noch ein Interview bei der Botschaft zu einem anderen Termin, d.h. muss man dann zweimal nach Manila für einen Antrag (zuerst VFS, danach Botschaft)?

    Hallo Leute,


    nachdem wir in den letzten 2,5 Jahren uns immer nur mit Besuchervisen rumgeschlagen geht es bei uns nun zum nächsten Schritt.


    Daher wollen wir nun ein Heiratsvisum beantragen. Im April haben wir zusammen in den Philippinen ihre Dokumente zusammengetragen, mit allen Unterlagen war ich Anfang Mai beim Standesamt, welches diese zwecks Prüfung an die DBM schicken wollte. Leider scheint mein Standesbeamte bei diesem Thema jedoch äußerst ahnungslos und auch nicht allzu hilfsbereit zu sein. Informationen, die ich von ihm bekomme, sind bestenfalls eine 1:1 Kopie von der Webseite der Botschaft.


    Natürlich wissen wir, dass die Prüfung der Unterlagen einige Zeit dauern wird, als Richtwert bin ich von 6 Monaten ausgegangen. Diese 6 Monate sind bei uns in der nächsten Woche nun vorbei. Ich habe durch Nachfragen im Juli erfahren, dass der Botschaft die Angaben des Detektivs vorliegen. Dass dieser in der Nachbarschaft unterwegs war, hatten wir bereits Ende Mai gehört.


    Ich hatte nun nochmals im Oktober nachgefragt, ob es Neuigkeiten gibt, werde aber vom Standesamt abgewimmelt, er bezieht sich auch darauf, dass die DBM darum bittet, von Nachfragen abzusehen.


    Meine Frage wären Erfahrungswerte von Euch, wie lange aktuell die Dokumentenprüfung bei der DBM dauert. Gibt es hier welche, die den Prozess in den letzten Wochen und Monaten beendet haben und angeben können, wie lange das ganze gedauert hat, bis die Dokumente und das Ergebnis wieder beim Standesamt sind? Mich würden natürlich aktuelle Werte interessieren, um eine ungefähre Idee von der Dauer zu bekommen.


    Vielen Dank!

    hge: Es ist zwar richtig, dass das 10 Jahresvisum der Standard für das B2-Visum ist, aber es gibt auch "kleinere", z.B. nur 6 Monate.
    Dass die Einreise auch problematisch sein kann, ist auch richtig. Dies scheint aber nicht zwingend bei Einreise aus Richtung D/Schengengebiet zu stimmen. Wir sind zuletzt 2 mal von D in die USA gereist, Einreise in JFK und Orlando, dort gab es jeweils nur die maschinelle Einreise via APC, ein Interview wie früher fand nicht mehr statt, geschieht alles am Computer und am Ende stempelt es ein Beamter noch ab und gibt max. 1-2 Fragen. Ob das Prozedere bei Einreise z.B. aus Richtung Asien oder an anderen Flughäfen anders ist, kann ich nicht sagen.


    TanduayIce: Ich hätte da so meine Zweifel. Wenn ihr aus Richtung Kanada einreist, heißt dies, dass Deine Frau bereits ein Visum für Kanada hat. Da Kanada und die USA in Sachen Sicherheitsüberprüfung etc. SEHR ENG zusammen arbeiten, war das sicherlich schon die halbe Miete. Aber genau genommen handelt es sich bei Euch um den Versuch, ohne gültige Einreisepapiere ( = Visum) in die USA einzureisen. Das kann auch anders ablaufen und dann ist erstmal Essig mit USA für einige Zeit........da habt ihr meiner Meinung schlicht seeeehr viel Glück gehabt....

    Ist vielleicht etwas off Topic, aber ein US Visum ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn die Liebste bisher "nur" mit Besuchervisum in D war.


    Meine Freundin war bisher 3 mal mit Besuchervisum in D , wir haben dann im letzten Jahr auch versucht ein US Visum zu beantragen (bei US Botschaft in Manila). Sie hat keinerlei Verbindung oder Historie mit den USA, jedoch lebt ihre Schwester dort. Sie bekam relativ problemlos ein 10 Jahresvisum mit mehrfacher Einreise und max 180 Tage Aufenthalt. Beim Interiew in der Botschaft schien es entscheidend gewesen zu sein, dass sie in ihrem Pass mehrere Schengenvisa hatte und diese auch ordnungsgemäß benutzte und pünktlich wieder nach Hause geflogen ist. Inzwischen waren wir auch schon gemeinsam in den USA für einige Zeit und die Einreise dort war auch kein Problem.


    Eine Filipina, die in D lebt und verheiratet ist, sollte es daher eigentlich einfacher haben. Natürlich ist jeder Fall unterschiedlich, man sollte sich auf jeden Fall ordentlich vorbereiten und auch vernünftig argumentieren können.

    Der Versand erfolgt in der Regel mit 2Go und ist auch nach Mindanao schnell und zuverlässig, bei uns war die Zustellung (nach Gensan) 2-3 Werktage nach Termin bei der Botschaft


    Es gibt eine Trackingnummer, aber das Onlinr-Tracking ist nicht zwingend aussagekräftig, bei uns war die Zustellung immer vor dem ersten Update im Online-Tracking.

    Ich wäre da sehr vorsichtig!


    Einige größere Flughäfen in China bieten ein Transitvisum an, das setzt aber voraus, dass man über einen TIcket für einen internationalen Weiterflug ab diesem Flughafen von dieser Stadt in den nächsten 3 Tagen (72 Stunden) verfügt. Soweit ich weiß, ist nicht vorgesehen, dass Stadtgebiet zu verlassen.


    Bei Deiner geplanten Konstellation (Einreise in Peking, Weiterreise nach Chengdu, von dort Flug nach Manila) sind diese Voraussetzungen aber nicht erfüllt und Du brauchst meiner Meinung nach ein Visum für China!


    Im übrigen befindest Du Dich nur dann im Transitbereich eines Flughafen, wenn Du nicht die Immigration duchläufst. Ich vermute, dass ist mit Deiner Peking & Chengdu Konstellation auch nicht gegeben.

    Die Immigration in den Philippinen wird die VE wahrscheinlich nichts interessieren, da braucht man eher einen Affidavit of Support, ein deutsches Dokument wird diese weniger interessieren.


    Anders kann dies aber bei der Einreise ins Schengengebiet sein. Bei meiner Freundin wurde bei 3 Einreisen jedes Mal die VE überprüft.


    Ich würde einfach bei der DBM nachfragen und darum bitten, die VE im Original ebenfalls ihr zuzuschicken. Bei uns war die VE jedes Mal beim Pass dabei.

    Wir waren in einer ähnlichen Situation. Nach erteiltem Visum und ordnungsgemäßer Ausreise haben wir überlegt, der Einfachheit halber beim nächsten Antrag ein unechtes Jahresvisum zu beantragen. Genauso wie das "normale" Besuchervisum unterliegt dieses der 90/180 - Tage - Regel, ist jedoch bis zu 5Jahre lang gültig (bei erster Bewilligung aber maximal 1 Jahr).


    Ich habe mich damals sowohl bei der hiesigen Stadtverwaltung (VE) als auch bei der Botschaft entsprechend schlau gemacht. Von der Stadtverwaltung kam die Aussage, dass die normale VE auch für ein unechtes Jahresvisum gültig ist, dass dieses jedoch besser auf der VE vermerkt werden sollte. Die Kosten und das Vorgehen sind identisch wie bei einem normalen Besuchervisum. Wir haben bei Abgabe der VE dann entsprechend der Vorgaben darauf bestanden, dass bei der Gültigkeit der VE 1 Jahr mit dem Vermerk "unechtes Jahresvisum" angegeben wird. Dies war auch kein Problem.


    Danach habe ich auch die DBM angeschrieben, um zu erfahren, ob ein unechtes Jahresvisum überhaupt möglich ist. Ich habe damals sehr schnell eine Auskunft erhalten. Die Ausstellung eines unechtes Jahresvisum ist möglich, jedoch liegt es im Ermessensspielraum der Botschaft, dieses Visum auszustellen oder nicht. Die DBM, so die Auskunft, stellt ein unechtes Jahresvisum für unsere Konstellation (Freundin zu Besuch bei Freund) aber nicht aus, sondern vergibt diese Art Visum lediglich an Geschäftsreisende oder ggf. an einen philippinischen Ehepartner eines deutschen Staatsangehörigen, wenn diese im Ausland leben.


    Wir haben trotzdem ein unechtes Jahresvisum beantragt. Dies hat die Freundin beim Interview angegeben, auch im Einladungsschreiben haben wir explizit darauf verwiesen. Wir haben jedoch auch darauf hingewiesen, dass, sollte die Ausstellung dieses Visums nicht möglich sein, wir um Ausstellung eines normalen Besuchervisums für 90 Tage bitten. Wir haben schließlich dann "nur" das 90 Tage Besuchervisum erhalten. Ich habe danach nochmals bei der DBM nachgefragt, ob der Antrag auf das unechte Jahresvisum beim Antrag übersehen wurde oder ob dies eine bewusste Entscheidung gegen das unechte Jahresvisum und für das 90 Tage Besuchervisum war. Die Antwort kam auch hier relativ schnell mit Hinweis auf die vorherige Aussage, dass sämtliche Angaben geprüft wurden und für unsere Konstellation ein unechtes Jahresvisum nicht möglich ist und daher das normale Besuchervisum ausgestellt wurde.




    Ich würde daher davon ausgehen, dass bei einer Freundin dieses Visum schlicht nicht ausgestellt wird. Für Geschäftsreisende oder Ehepartner sollte es aber durchaus versucht werden.

    Die Gültigkeit der VE (6 Monate nach Ausstellungsdatum) bezieht sich nur auf die Nutzung der VE zur Visumsbeantragung.


    Beispiel wie wir es dieses Jahr gemacht haben:
    VE geholt im Februar, Visumsantrag im April, Einreise für 90 Tage war dann Mitte Juli. Alles kein Problem


    Die 6 Monate Gültigkeit der VE beziehen sich darauf, dass sich Deine finanziellen Verhältnisse zwischendurch ändern können, Die VE ist aber natürlich für den vollem Umfang des Aufenthaltes gültig, die 6 Monatsfrist bezieht sich jedoch lediglich auf die Beantragung des Visums und dabei Nutzung der VE.


    Zur Einladung:
    Ich würde auf jeden Fall ein Einladungschreiben abgeben, das rundet das Ganze ab und man kann auf einige Details eingehen und diese erklären. Auf keinen Fall 70 Seiten, das liest sich doch niemand durch. Maximal 1-2 Seiten. Kurz auf Eure Historie eingehen, erklären was ihr vorhabt während des Aufenthaltes (keine detailierte Liste), ihr Reiseplan und Darlegung der wesentlichen Gründe, warum sie wieder zurückkehren wird. Da es eine Behörde ist, würde ich das Schreiben sehr formal halten. Wir haben immer 2 Versionen mit identischen Inhalt aufgesetzt, eines in Deutsch für den Visumsentscheider im Backoffice, eines auf Englisch für die Interviewerin am Schalter.


    Bei uns wurde das Einladungsschreiben jedes Mal ausgiebig studiert und die Fragen orientierten sich auch sehr stark am Aufbau der Einladung.

    Was sagt das Tracking von 2Go denn aus? Wurde schon zugestellt? Normalerweise muss sie doch am Schalter direkt ihre Adresse auf dem Umschlag von 2Go angeben, da muss sie dann die Tracking-Nummer abschreiben....


    Interssanterweise haben wir diese Prozedur schon 3mal gemacht, aber jedes Mal wurde der Pass zugestellt und erst am Abend danach war der erste Status bei 2Go sichtbar. Dumm auch, dass das Tracking von 2Go nur diesen einen Status kennt "zugestellt"....

    Wie auch immer, ich möchte mit ihm so ein Affidat of Support ausstellen lassen.
    Bei der Recherche im Internet und vorgehensweise komme ich leider nicht weiter. Könnt ihr mir sagen, wie das funktioniert? Kann ich das Dokument von der philippinischen Botschaft in Deutschland runterladen? Wenn ja.. wie geht es weiter.. muss ich das ausfüllen? Müssen Nachweise geliefert werden? Muss es beglaubigt werden? Sorry aber mir ist der Ablauf noch ein Rätsel.
    Ich will helfen, bin aber ein bisschen ratlos und will es für ihn schnellstmöglich ausstellen lassen.
    Oder kann die Filipina dass auch selbst auf den Philippinen machen?
    Danke an alle.

    Wir haben es damals so gemacht:
    (1) Geeignete Vorlage suchen....hier findet man sinnvolle Dokumente z.B. auf der Webseite der Botschaft der Philippinen in Norwegen oder Singapure (in Google anch "affidavit of support singapore" bzw "norway" eingeben). Dieses Dokument müsst ihr für seine Anforderungen anpassen:
    - dein Freund muss seine Daten mit sich als Einladener eintragen und am besten auch ein paar Infos zum Job angeben (um zu zeigen, dass er ein geregeltes Einkommen hat, wir erwähnten den Arbeitgeber, die Länge der Beschäftigung, den Job und das Monatsgehalt) (ggf. sollte man ihr dann neben dem Affidavit auch eine Kopie des letzten Gehaltsabrechnung mitgeben.....das wäre dann die sehr detailierte Version
    (2) Wenn Dein Freund das Dokument angepasst hat (inklusive Angaben des Mädels wie Name, Adresse; Passportnr. etc) ausdrucken, unterschreiben und dann wie hge beschreiben hat vorgehen. Hier würde ich aber noch anmerken


    "2. falls der Notar das nicht in englisch machen will, Übersetzung vom vereidigten Übersetzer dazu besorgen"


    Sehe ich keine Notwendigkeit für. Bin kein juristischer Fachmann, aber nach meiner Meinung dient der Notar lediglich dazu, zu bestätigen, dass dies wirklich die Unterschrift Deines Freundes ist. Ich denke nicht, dass der Notar den eigentlichen Inhalt überprüft (kann dies ein Fachmann auf diesem Gebiet klarstellen). Eine Kopie des Ausweises Deines Freundes sollte sein Mädel auch bekommen.



    "4. dann zum philipp. Botschaft schicken zwecks Überbeglaubigung "


    kann auch bei den philipp. Konsulaten geschehen.


    Kostenpunkt für Notar, Landgericht, Konsulat plus Versand per DHL Express nach Phil (2-3 Werktage) ca. 100 Euro und dauerte ca. 2 Wochen mit allen Stationen (wobei 10 Tage davon auf das Konsulat entfielen trotz Express-Zuschlag)


    Viele Forenmitglieder sehen diesen Affidavit als nicht notwendig oder überflüssig an, wer sich wirklich sicher fühlen will, kann es machen, ob es rechtlich wirklich notwendig ist, hängt wahrscheinlich vom Einzelfall ab.


    Hierbei stellen sich auch noch andere Fragen_
    1. Reist das Mädel zum ersten Mal außerhalb der Phils? Dann ist eine secondary inspection SEHR wahrscheinlich...das scheint die Immi regelmäßig bei der ersten Ausreise zu machen.
    2. Wie alt ist sie? Altersunterschied? Wie lange kennen sich die beiden? Wie tritt sie gegenüber Behörden auf? DAs sind alles Faktoren, die eine Rolle spielen können.
    3. Die sicherste Methode ist trotz allem: Wenn er sie abholen kann und mit ihr zusammen fliegen kann, kann er bei Bedarf einen Affidavit bei der Immi direkt abgeben, die haben ggf. auch solche Formulare.


    Alle diese Ratschläge beziehen sich auf den Fall, dass das Mädel ihren Freund in Deutschland besucht. Das ist in diesem Fall auch nicht gegeben. Wenn sie nur nach HK will und dort sofort heiratet (haben sich die beiden überhaupt schon mal getroffen???), könnte es ne andere Situation sein. Ggf. kann man dies auch offen gegenüber der Immi ansprechen, ich gehe davon aus, dass sie nach der Hochzeit ohnehin auf die Phils zurückkehrt.


    Wieviele Dokumente die beiden vorbereiten wollen, bleibt ihnen selbst überlassen. Es gibt keine Garantie für eine erfolgreiche Ausreise und die Immi in den Phils ist da sehr speziell.


    Als letzten Tipp: Beim Flug nach HKG sollte sich nach Möglichkeit Clark vermeiden sondern lieber MNL oder CEB wählen. Ich habe in den letzten 15 Monaten sehr viel über dieses Thema gelesen und Clark scheint da noch ne Stufe komplizierter zu sein als Manila oder Cebu...ist aber nur meine persönliche Meinung

    Wenn ihr euch jedoch noch nie persönlich getroffen habt ist die Aussicht auf ein Schengen Visa (Besucher Visa) praktisch 0%. Die DBM wird bei der Visa Prüfung den Beziehungsstatus prüfen. Wenn ihr euch nicht mindestens 2 mal persönlich getroffen habt ist für die DBM keine Beziehung gegeben und der Visa Antrag wird abgelehnt.

    Diese Aussage wird in diesem Forum immer wieder getroffen, auch von langjährigen Mitgliedern oder Mods, ist aber trostdem falsch!


    Die Anforderung, dass mindestens 2 persönliche Treffen vorliegen müssen, ansonsten wird kein Visum erteilt weil keine Beziehung vorhanden ist, steht in dieser Form auch in keinster Weise bei den Anforderungen der DBM.


    Tatsächlich wird beim Besuchervisum ein Bekanntschaftsnachweis verlangt. Unter den FAQs bei der DBM gibt es den Punkt "was ist mit Bekanntschaftsnachweisen gemeint" eine Auflistung von möglichen Argumenten. Persönliche Treffen werden dort als eine von diversen Möglichkeiten genannt, eine Beziehung nachzuweisen. aber es gibt auch andere Möglichkeiten, z.B. Telefon oder Chatauszüge.


    Das beste Beispiel ist unser eigener Fall: Wir kommunizierten 3 Jahre lang auch nur online, beim ersten Treffen haben wir schließlich nach weniger als eine Woche ein Visum bei der DBM beantragt und auch genehmigt bekommen!


    Trotzdem sollte man beim ersten Visumsantrag den Bekanntschaftsnachweis nicht vernachlässigen und es ist zweifelsohne korrekt, dass ein oder mehrere persönliche Treffen ein starkes Indiz für eine wirkliche Beziehung sind. Hierfür gibt es aber auch andere Möglichkeiten. Man sollte daher "Neulinge" auch auf andere Möglichkeiten hinweisen.

    Meine Frau hat Verwandte dort.
    Die sagen, es wäre lästig mit den vielen Taschenkontrollen, u.ä. ansonsten wäre nichts.
    Trotzdem wollen sie demnächst von da weg ziehen und sich auf Cebu niederlassen.
    Sie sagen, es wird ja nichts besser da unten.


    McTan

    Wobei es diese Taschenkontrollen dort auch schon frueher gab und nicht mit der aktuellen Situation zusammenhaengen.....und auch in anderen Staedten wie Manila durchaus ueblich sind.

    Habe kein Visum per se sondern nur die 30 visafreien Tage, habe dies letzte Woche jedoch um einen Monat in Gensan verlaengern lassen. Laut Aushang gibt es keine Express Lane Fee mehr, der Preis war 2.180 PHP, abholen konnte ich den Pass nach 3 Werktagen.


    Meine Nachfrage, ob das nicht auch schneller geht mit Hinweis auf Martial Law und Checkpoints etc. wurde verneint.


    Interssanterweise wurde der Sticker im Pass mit der Verlaengerung bereits am Abgabetag eingeklebt und abgestempelt. Warum ich dann den Pass nicht schon vorher zurueck haben konnte, weiss ich daher nicht. Ich hab allerdings zeitgleich noch ein Zertifikat bekommen, welches bestaetigt, dass ich auf keinerlei Geheimdienst- oder Schwarzer Liste aufgefuehrt bin. Keine Ahnung ob dies zum normalen Prozedere dazu gehoert, habe diese Verlaengerung das erste Mal gemacht.