Posts by Phil-Ole

    So ähnlich habe ich das auch gesehen. Sie wollte arbeiten gehen aber dann.. wäre keine gemeinsame Zeit mehr übrig geblieben. Da ich im Moment gut 8 Wochen im Jahr auf den Phil bin (dreimal) wäre das nicht gut gewesen für unsere Beziehung.

    Das kann ich nachvollziehen.

    Und dann kommt dazu dass ich ja in absehbarer Zeit auch dort leben möchte. Bedeutet das Business ist schon so etwas wie ein Versuch in Zukunft daraus Erträge zu erzielen. Dass ich jetzt mit den invesitionen etwas kürzer trete hat den Grund, dass ich das Geld nun mal auch ansparen sollte.

    Das Du in absehbarer Zeit, was immer das heißen mag, übersiedeln und vom Gewinnen euren Lebensunterhalt bestreiten kannst sehe ich so schnell nicht kommen. Dazu braucht es noch Zeit, oder es müssen noch andere Einnahmenquellen erschlossen werden.


    Natürlich mußt Du sparen, bevor Du investieren kannst. Unklar bleibt für mich immer noch die wirkliche Ertragskraft des Ladens.

    Wir haben einen kompletten Hausstand zusammenkaufen müssen da wir jetzt in einem Haus leben welches eben nicht fully furnished ist. Dank Doi Doi hat uns dass im Moment keine 30.000 Pesos gekostet da er Schränke, Betten und einen Esszimmertisch selbst gebaut hat. Die nächsten 10.000 Pesos gehen drauf für Wände die wir noch ziehen müssen um alle Personen untergebracht zu haben. Also ich bin nicht arm aber hier investieren und in den laden investieren und dass alles auf einmal... das klappt im Moment nicht.

    Vielleicht habe ich was überlesen, aber mir ist nicht klar, warum zum jetzigen Zeitpunkt diese Investition in Haus und Ausstattung getätigt wurde. Ihr hattet doch erst kurz vor Ladeneröffnung Euer gemeinsames Haus wieder aufgegeben, um Kosten zu sparen. Zzumal Du, wie Du schreibst, nur 8 Wochen im Jahr vor Ort bist.


    Ich hätte vermutet, daß das zur Verfügung stehende Kapital erstmal in notwendige Investitionen für den Laden fließt, wie z.B. CCTV, Kühlschrank, Erweiterung der Terrasse, Klimagerät.

    Die nächsten 10.000 Pesos gehen drauf für Wände die wir noch ziehen müssen um alle Personen untergebracht zu haben.

    Wer soll denn da alles leben ? Die komplette Familie ?

    Also ich bin nicht arm aber hier investieren und in den laden investieren und dass alles auf einmal... das klappt im Moment nicht.

    Völlig nachvollziehbar.

    Deswegen wundert es mich, daß ihr diese Baustelle zum jetzigen Zeitpunkt eröffnet, und nicht erst zu einem späterem Zeitpunkt, wenn andere Dinge erledigt sind.

    Im Sommer war bzw. wird er eh gut sein da mehr Menschen draußen sitzen.

    Die Terrasse scheint der eigentliche Umsatz- und vor allem Gewinnbringer zu sein.

    Dafür ist aber die Miete sehr hoch.


    Das Gesamtkonzept muß eventuell nochmal angepaßt werden.

    Also alles gut jedenfalls für den Moment.

    Nun, auf jeden Fall pendeln sich die Umsätze so bei rund 300.000 Peso pro Monat ein, was ja erstmal ein Wort ist. Ob sich das bei unverändertem Konzept noch weiter steigern läßt, kann ich nicht einschätzen. Aufmerksamkeit sollte man auf die Marge legen. Da die Verkaufspreise eigentlich fest stehen, geht das nur über den Einkauf.


    Und da gibt es ja immer noch das schwelende Problem mit dem Barangay Captain.


    Also alles gut, so weit würde ich nicht gehen. Aber es könnte deutlich schlimmer sein, wenn auch noch die Umsätze wegbrechen, oder erneut Schwierigkeiten mit Lieferanten auftreten.


    Ich hoffe, das wird sich alles regeln und wünsche viel Glück dabei die richtigen unternehmerischen Entscheidungen zu treffen.

    Was nicht immer leicht ist.

    Hätte sie diese Energie in eine andere "Arbeit" gesteckt, käme sie sehr gut ohne monatliche Unterstützung klar und wäre auch beschäftigt, allerdings ohne Probleme und Stress! Dazu wären die Ersparnisse noch auf dem Konto des TE und könnten für die schönen Dinge des Lebens ausgegeben werden!

    Ich kann natürlich nicht für why-not-now antworten, nur ein Beispiel von mir selbst schildern.


    Als ich meine Freundin kennenlernte, war sie berufstätig. Das hatte zur Folge, daß sie während meiner Urlaube nicht genügend Zeit für und hatte. Eigentlich so gut wie keine.


    Das habe ich mir 2 Urlaube lang angeguckt, und sie dann gebeten ihren Job an den Nagel zu hängen. Eine finanziellen Ausgleich für ihren nun nicht mehr vorhandenen Verdienst habe ich vorgenommen. Das hat mich nicht umgebracht, aber wir hatten nun ein komplett anderes Leben.

    Ich finde sowohl den gesamten Thread toll, also auch deine Geschichte und wünsche euch das alles funktioniert!

    Das sehe ich ganz genauso und ich hoffe, daß why-not-now uns weiterhin an seinen Erfahrungen teilhaben läßt.

    wem67 - das hast Du im Prinzip schon richtig analysiert. Ich bezahle monatlich einen Betrag. Nur... nichts tun für diesen Betrag fände ich dann irgendwie nicht so prickelnd. Deshalb das Business. Sollte es wider erwarten so sein, dass wir tatsächlich ein wenig Geld generieren wird der Betrag kleiner. Ich kann sparen und das Geld für Flüge ausgeben. Es landet so oder so auf den Philippinen oder beim Versuch dort hinzukommen.

    So hatte ich das immer verstanden, und das ist auch nachvollziehbar für mich.

    Wobei Du ja auch mal die Hoffnung geäußert hattest eher aus dem Arbeitsleben ausscheiden zu können, wenn der Laden genügend abwirft.


    Allerdings müßt ihr auch ein ganz schön großes Rad drehen um in die Gewinnzone zu kommen und Deine monatlichen Unterstützungsleistungen zu reduzieren. Davor habe ich großen Respekt und ich freue mich für Dich, daß Dein GM nebst Bruder so toll mitziehen.


    ich will jetzt nicht den großen Psychologen raushängen lassen, aber für Dich zu sehen wie Dein GM unter "Extremsituationen" reagiert ist sicherlich ungemein wertvoll. Hört sich blöd an. Aber ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll.


    Ich wünsche euch weiterhin Erfolg, und habe große Achtung davor wie ihr versucht das alles zu managen. Zwar würde ich ein paar Sachen anders machen, aber das heißt ja nicht, daß ich Recht habe.

    Und auch das halte ich schon fuer hoch bemessen.

    Also wir kommen zu fuenft mit etwa 15.000-18.000 PHP fuer Lebensmittel "durch" - da ist Supermarkt dabei aber auch regelmaessig Frisches vom Markt.

    Mit 400 Euro meinte ich nicht nur Lebensmittel, sondern die Summe der Einkäufe auf dem Markt und im Supermarkt für Lebensmittel, Hygieneartikel, Kosmetik, Reinigungsartikel und allmöglicher Kleinkram, der so anfällt. Da gehen bei uns so im Schnitt 25.000 Peso für drauf.

    Hin und wieder (etwa alle 2-3 Monate) goenne ich mir auch beim oben erwaehnten Swiss Deli leckere Schlemmereien aus der Schweiz, die schlagen dann schonmal mit 3.000 PHP oder mehr zu Buche

    Das ist in meinen 25.000 Peso schon enthalten.

    Bis auf "Auto kaufen" und "Kleidung" gebe ich dir Recht.

    "Öffentliche Verkehrsmittel" stimme ich Dir auch zu, wenn Du den Nahverkehr meinst.

    Ich wuerde es beim Betrachten dieser kleinen Liste unterm Strich eigentlich so sagen:

    das Leben hier ist nicht wesentlich billiger aber auch nicht wesentlich teurer als in DACH, die Preisniveaus sind einfach in ihren Bereichen verschoben!

    Würde ich auch so sehen.

    Frueher als ich noch in .at gelebt habe (alleine!), kam ich mit etwa 1400 EUR ganz gut ueber die Runden.

    Nun auf den Phils (mit Frau plus drei Kindern) mit sagen wir vergleichsweise 2000 EUR oder sogar weniger.


    Man sieht also, es schenkt sich Stand 2019 nicht wirklich viel...

    Und schon wieder sind wir uns grundsätzlich einig

    sanukk hat doch überhaupt noch nicht gesagt, was er einkauft. I.d.R. werden aus Europa importierte Lebensmittel in den Philippinen teurer sein, als in D.

    sanukk erwähnte, daß er im Hotel wohnt. Allerdings macht er auch Einkäufe zwischen 1.000 und 2.000 Peso.

    ist ja alles schön und gut, aber es reflektiert nicht das normale einkaufsverhalten eines hier lebenden Expats.

    In Davao gibt es z.B. Swiss Deli, wo man z.B. (euopäischen!) gekochten Schinken für 50 Pesos /100 gr., oder Lyoner für 46 Pesos / 100 gr., auch Schwarzwälderschinken oder Parmaschinken, europ. Käse usw. kaufen kann. Preise sind sicherlich höher als bei uns im Diskounter, aber alles noch bezahlbar, wenn man sich nicht ausschließlich von europ. solchen Lebensmittel ernährt.

    Genau so sieht es aus. Solche Artikel sind teuer. Aber nicht unverschämt. Dazu kommt noch Milch, Yoghurt, Käse, Saucen etc.

    Aber ich bleibe dabei, im ganz normalen Einkaufsmix liegen die Phils bei 80% im Vergleich zu deutschen Preisen.


    Und damit kann man weder viel Geld sparen, noch verlieren. Die Gesamtsumme für Einkäufe pro Monat dürfte 500 Euro kaum übersteigen. Und auf den Phils sind es dann vielleicht 400 Euro. Also 100 Euro Ersparnis. Will man also wirklich günstiger leben, muß man das in anderen Bereichen reinholen.

    In D. zahlt man für ein gutes Rindersteak so um die 20 Euro/kg, bei Filet über 30 Euro/kg. Wieviel hast du für solches Steakfleisch in den P. gezahlt? Für ordentliches Rindfleisch, welches ich auch für Steaks benutzt habe, habe ich so um die 400 Pesos /kg im Gaisano bezahlt.

    400 Peso ist günstig. Aber selbst wenn es 600 Peso sind, ist das billiger. Gleiches gilt für Schweinefilet.

    Klar ist das dann das "normale" Leben aber ich glaube in DACH wäre das normale Leben wesentlich anders gelagert als dort. Denn es will mir doch ehrlich keiner weismachen dass er mit 1000 Euro in DACH ein schönes Leben haben wird.

    Das sehe ich auch so.

    Rechne nur bitte mit 60.000 Peso, und nicht mit 1.000 Euro. Der Wechselkurs kann einen mit diesem Einkommen schon treffen.

    ich kenne im übrigen einen aus unserem Forum der das so praktiziert. Der hat ein kleines Häuschen gemietet, fährt ein Motorrad bzw. Drike, gönnt sich jeden Tag sein Bierchen und ist zufrieden und glücklich mit seiner Frau. Natürlich kann der nicht alle zwei Monate die Inseln erkunden aber er kann dort würdig und selbstbestimmt leben. Ich behaupte dass würde er hier nur bedingt.

    Auch das sehe ich so.

    Man kann das genauso praktizieren, und wenn alles gut geht, hat man vermutlich eine höhere Lebensqualität als in Deutschland. Knackpunkt ist und bleibt die KV. Allerdings mag es Gründe geben darauf zu verzichten. Das ist allerdings sehr individuell. Wil ich aber en Kv auf den Phils, dann sind 60.000 Peso / 1.000 Euro schon sehr knapp. Oder gar nicht möglich.

    Genau das wollte ich auch sagen.

    Habe es nur umständlicher ausgedrückt.


    Danke.

    Das es dann ggf. die Philippinen werden liegt eben an anderen Dingen

    Bei mir ist das so. Und die anderen Dinge sind ganz einfach meine langjährige Freundin und persönliche Lebensumstände, die mich auf die Phils verschlagen haben. Hätte ich eine deutsche, holländische, ukrainische, ungarische oder englische Freundin. wäre ich mmti an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie auf die Idee gekommen auf die Philippinen zu ziehen. Nun bin ich aber da, und ich habe es mir dort heimelig gemacht. Und hätte ich dasselbe in Deutschland gemacht, wäre es teurer.


    Mein Ziel ist es nicht möglichst billig zu leben, sondern bequem. Das kann ich auf den Phils für weniger Geld realisieren, als in Deutschland. Daß es woanders noch günstiger ginge glaube ich Dir unbesehen. Ist aber nicht relevant für uns.


    Mein persönlicher Grund mich auf den Phils niedergelassen zu haben ist nicht finanzieller Natur.

    Sollte ich wirklich irgendwann nach Asien auswandern will ich doch meinen Lebenstandart nicht einschränken. Billig leben kann ich überall, ich muss halt dann auf Anehmlichkeiten verzichten z.B Auto oder Klimaanlage.

    Das tue ich nicht und verzichten ist generell nicht meine Stärke.

    Und wenn du in DEU nicht mehr im Berufsleben stehts, brauchst auch keine mehr. Ich schon, ich habe halt einen andren Lebenstil und dazu gehört bei verschiedenen Anlässen im dunklen Anzug zu erscheinen.

    Ich brauche aber Klamotten für den Winter und andere Sachen. Die sind teurer als in Deutschland.

    Und zu bestimmten Anlässen tritt dort man auch anders auf, als man es in den Philippinen tut.


    Meinen Lebensstil kennst Du nicht.

    In den Tropen sind es dann sogar Extrausgaben, weil es sinnvoller ist anstatt eines dunklen Anzugs tagsüber einen hellgrauen oder beigen zu tragen mit atmungsaktiven Stoff und weniger Futter.

    ich habe Anzüge und Krawatten in allen Farben aus Middle East mitgebracht, aber noch nie einen auf den Philippinen getragen.

    Ich achte zwar auf Kleidung, trage auch wenn ich auf Ämter gehe lange hosen, aber mir ist kein Anlaß in den letzten Jahren in Erinnerung, wo ich einen Anzug hätte tragen können. Meine teuersten Klamotten sind Sachen, die ich beim Golf trage.


    Wir sind uns doch aber einig, daß Bekleidung generell auf den Phils billiger als in Deutschland ist. Oder ?

    Richtig...wenn man aber recht gerne Milchprodukte (Joghurt, Käse, usw.) mag und auch gutes Fleisch mag, wird es dort schon recht teuer!

    Ja.

    Und wenn man in Deutschland Kiwis, Erdbeeren, Spargel oder was weiß ich zu jeder Jahreszeit essen will, dann wird es auch teuer.


    Ich ernähre mich auf den Phils zwar gern mit einheimischen Produkten, aber nicht nur. Je nachdem, worauf ich gerade Lust habe. Das mache ich in Deutschland auch. Und im Durchschnitt aller Einkäufe in beiden Ländern würde ich sagen die Phils liegen bei 80%. Das betrifft mein ganz persönliches Einkaufverhalten. Du kannst es vielleicht auf 70% drücken, oder auf 110% erhöhen. Das liegt an Deinem Einkaufverhalten und Vorlieben.


    Die Phils sind billiger, aber nicht wirklich billig. Ich würde Once zustimmen, daß wenn ich in erster Linie billig leben will, andere Länder als die Philippinen in Frage kommen würden.

    auch nur wenn man "Normalgröße" hat..ich hatte dort immer Probleme Klamotten zu finden (196 cm und Schuhgröße 47 :D )...das geht in D einfacher

    Das Problem habe ich auch. Aber es gibt mittlerweile einige XXL - Shops. Bei Schuhen wird es schwieriger, und wenn man was in meiner Größe findet, dann ist die Auswahl nicht so riesig. Das mag in Manila oder Cebu anders ein.


    Da ich aber hier nicht im Berufseben stehe brauche ich z.B. keine Anzüge. Im Jahresschnitt gebe ich deutlich weniger für Anziehsachen aus als in Deutschland.

    Auto??? Die Anschaffung eines "Gebrauchtwagens" ist deutlich teurer als in Deutschland, selbst bei einem Neuwagen gibt es kaum Verhandlungsspielraum (meine Erfahrung)! Versicherung ist ungefähr gleich, Reparaturen deutlich günstiger...dafür aber auch meist "Grottenschlecht", Benzin ist günstiger

    Stimmt :floet

    Gebrauchtwagen sind teuer, gebrauchte Roller auch.


    Für einen neuen Pickup 4 x 4, Nissan Calibre, habe ich ca. 24.500 Euro bezahlt. Für einen neuen Roller, Honda Click, 1.400 Euro. Beides bei einem sehr guten damaligen Wechselkurs von über 60.

    Ich glaube, das hätte Deutschland mehr gekostet.

    Das ist falsch, denn zu diesen 1.500 € kommt ja auch noch die "freie" KV

    Aber nur, wenn mal Arbeitnehmer war und eine Altersrente bezieht, die eine KV mit beinhaltet.


    War man in Deutschland aber selbstständig, muß oder sollte man sich privat versichern. Und das kostet auf den Phils genau wie in Deutschland Geld.


    Wenn man ganz penibel rechnet, kostet auch für den ehemaligen Arbeitnehmer der Anteil seiner Rente, der für KV einbehalten wird, Geld. Dann greift Dein o.g. Beispiel.

    Er bekommt ja dafür nichts auf den Phils und muß eine zusätzliche Versicherung abschließen. An dem Einbehalt in D kommt er aber nicht vorbei.

    Obige Gründe sind für mich alle nachvollziehbar und für Leute eben ein Grund dort zu leben. Nicht nachvollziehbar ist für mich die Aussage es wäre dort billig zu leben. Dafür ist das Preis-Leistungs Verhältnis zu anderen Ländern zu schlecht und das fängt schon mit Ländern wie Thailand oder Malaysia an.

    Bin ich mit einverstanden.

    Aber ich kann für den gleichen Betrag X im Monat auf den Philippinen einen anderen Lebensstil pflegen, als das in Deutschland möglich wäre.


    P.S.

    Ich werde nicht in Deutschland gesucht.

    Ein meines Erachtens sehr grosser Vorteil ist auf den Phils, dass man sehr viel frisches Obst, Gemuese und vor allem Fisch/Meeresfruechte zu sehr guten Preisen auf den Maerkten bekommt!

    Wir kaufen viel auf Märkten ein und ich kann das bestätigen. Auch andere lokale Lebensmittel liegen im Schnitt bei 80% von deutschen Preisen. Lokale Lebensmittel in Deutschland sind auch nicht wirklich teuer. Wenn ich natürlich im November Spargel und zu Weihnachten Erdbeeren fressen will, dann kostet das vielleicht so viel, als wenn ich auf den Phils Salami, Käse, Schinken und Yoghurt einkaufe.

    Ernähre ich mich jeweils in beiden Ländern überwiegend von lokalen Produkten, liegen die Phils bei etwa 80% dessen, was ich in Deutschland zahlen würde. Das sind Erfahrungswerte aufgrund meiner Ernährungs- und Einkaufsvorlieben.


    Größere Einsparmöglichkeiten hat man auf den Phils bei Miete oder Kauf eines Eigenheims, Bar- und Restaurantbesuchen, sowie Klamotten.


    Für 300 Euro kann man ein schönes, geräumiges Apartment mieten. Etwas vergleichbares findet man in Deutschland nur sehr sehr schwer.


    Gehe ich mit meiner Freundin in Dumaguete schön essen, dann bin ich beim jetzigen Wechselkurs mit vielleicht 30 oder 40 Euro dabei, und dann haben wir es schon krachen lassen und es hat an nichts gefehlt, einschließlich Meerblick. Und das ginge auch noch billiger, wenn ich wollte. Einschränkend muß ich sagen, daß wir in Manila vor kurzem über 6.000 Peso im Restaurant gelassen haben. Aber da war ich ausgehungert nach deutschem Essen und Bier, und das ist nicht der Normalfall.


    Für Klamotten habe ich in Deutschland ca. 5.000 Euro pro Jahr ausgegeben. Oder auch mehr. Das war einschließlich Anzüge, Wintersachen, Schuhen, Sportsachen. Diese Ausgaben fallen auf den Phils fast komplett weg.


    Kosten fürs Auto oder Roller sind wesentlich günstiger in den Phils, sowohl was Anschaffung angeht, als auch Unterhalt.


    Ein Teil der oben genannten Einsparmöglichkeiten geht dann aber wieder dafür drauf, daß man eine Krankenversicherung braucht, und sich auch einen anderen Lebensstil angewöhnt.

    In Deutschland bin ich nicht 10 bis 15 Mal im Monat essen gegangen, und jeden zweiten Tag oder öfter in die Kneipe. Ich hatte keine Maid, und habe auch nicht einmal alle 6 Woche irgendwo Kurzurlaube verbracht.


    Unterm Strich würde ich für meine persönliche Situation sagen, daß das Leben mit allem drum und dran in den Philippinen etwa 80% dessen kostet, was ich in Deutschland bezahlen müßte.

    Allerdings bekomme ich auf den Phils dafür einen anderen Lebensstil und mehr persönliche Bequemlichkeit.

    5000 Peso ist schon heftig, für wieviel Personen ? Denn meine 2000 Peso entstehen bei ledigtlich nur 1-2 Personen.

    Wir sind zu dritt, wenn ich die Maid mitrechne.


    Die AC läuft fast immer, wenn ich im Haus bin. Dazu 2 große Kühlschränke, Fernseher, ein paar Fans, Gartenbeleuchtung, ein Wasserspender, Hausbeleuchtung, ein Warmwassergerät im Badezimmer.


    Wenn ich vor Ort bin, haben wir über 5.000 Peso Kosten im Monat. Der Verbrauch in KW liegt etwa bei 520.

    Bin ich nicht da, reduziert sich das auf unter 3.000, da die AC dann nicht so viel läuft.


    Sollten noch in absehbarer Zeit Pumpen für den Pool dazu kommen und eventuell eine weitere AC, erwarte ich monatliche Strom Kosten von über 8.000.


    Aber mal abgesehen davon. Die Stromkosten sind zwar ärgerlich, aber nicht so wirklich hoch, wenn man die absolute Summe betrachtet. Ob es nun 80 Euro oder 120 Euro sind, ist nicht wirklich kriegsentscheidend. Da gibt es andere Kosten, die weitaus mehr ins Gewicht fallen. Und auch darauf muß man vorbereitet sein.


    Wenn also Jemand z.b. 1.300 Euro pro Monat zur Verfügung hat, sollte er diese nicht bis auf den letzten Pfennig jeden Monat auf den Kopf hauen. Ein paar Reserven zu haben im Fall eines Notfalls ist absolut ratsam. Und mit Notfall meine ich nicht (nur) lebensbedrohende Krankheitsfälle. Da gibt es weitaus weniger bedrohliche Fälle, die aber auch Geld kosten. Als da wären z.B. Laptop kaputt, Kühlschrank kaputt, Fernseher kaputt, Auto Reparatur notwendig, Hausreparatur notwendig, dringender Heimflug nach Deutschland erforderlich…………. auf gar keinen Fall vergessen sollte man auch die Wünsche und Bedürfnisse der Freudin / Frau.

    Ich bleibe dabei, dass man unter 1.500 € monatlichem Einkommen und unter 50.000 € Kapital heutztage eher nicht auf die Philippinen auswandern sollte...es sei denn man liebt den "Ride on the edge":hi:hi

    Wir liegen da nicht weit auseinander, aber ich würde lieber mit Peso rechen, anstatt mit Euro.

    Gerade wenn ich rechnen muß, spielt der Wechselkurs eine große Rolle.

    Pimooh


    Deine Fixkosten von 4.700 Peso sind wirklich sehr günstig.

    Wir zahlen für ein vergleichbares Haus deutlich mehr. Allein unsere Stromrechnung beläuft sich auf deutlich mehr als 5.000 Peso. Wir nutzen aber auch AC.


    Für Instandhaltungen sollte man auch eine monatliche Summe einrechnen. Die fällt zwar nicht auf Monatsbasis an, aber sie fällt an.


    Aber egal, was Dein oder mein Haus nun im Schnitt im Monat kostet, wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, daß Miete und Mietnebenkosten auf den Phils deutlich günstiger als in Deutschland sind. Ganz klar ein Faktor, wo man Geld sparen kann, bzw. fürs gleiche Geld mehr bekommt.


    Ein weiterer Bereich, wo man auf den Phils deutlich günstiger wegkommt, sind Restaurant- und Barbesuche.

    Wer oft essen geht, kann das in den Phils günstiger als in Deutschland tun.


    Bei den reinen Kosten für Lebensmittel, oder sagen wir besser Einkäufe insgesamt einschließlich Hygieneartikel, Reinigungsmittel, Klamotten etc., sind die Philippinen wohl auch noch günstiger, aber nicht mehr so dramatisch. In beiden Ländern gibt es sehr günstige und nicht so günstige Lebensmittel. Im Mix, also was man so im Schnitt pro Monat einkauft, liegen die Philippinen meines Erachtens so bei 80% dessen, was man in Deutschland im Schnitt bezahlt.


    Sollte man auf Luxus stehen, kann man sich in den Phils eine Maid leisten. Für Reparaturen oder sonstige Arbeiten in Haus und Garten findet man Leute, die das günstig erledigen. Das kostet in Deutschland deutlich mehr. Kann man gar nicht vergleichen.


    Man kann also auf den Phils günstiger leben, bzw. man erhält für einen Euro mehr.


    Für meinen ganz persönlichen Lebensstil, den ich auf den Phils pflege, müßte ich in Deutschland wesentlich mehr bezahlen.

    Das gilt denke ich auch für Leute, die weniger freien Cash im Monat zur Verfügung haben. Wer z.B. 1.000 Euro im Monat hat, kann damit auf den Phils mehr auf die Beine stellen, als in Deutschland. Jedenfalls bei dem aktuellem Wechselkurs.


    Knackpunkt ist und bleibt die KV. Will ich das rundum sorglos Paket auf den Phils, dann ist das nicht billig.

    Versichere ich nur "große Schäden", aber nicht jeden Arztbesuch, wird es günstiger. Oder ich verzichte ganz drauf, und gehe das Risiko ein im Ernstfall nach Deutschland fliegen zu müssen (wenn es noch geht), wo der "normale Rentner" ja eine Versicherung hat. Das ist Jedem selbst überlassen.

    Ob also jemand hier erfolgreich auswandert und einigermaßen glücklich wird, hängt nicht nur vom Einkommen ab , da gibt es noch etliche andere Faktoren , Familie der Frau usw. . Manchmal macht auch eine art Probezeit Sinn , also 6 Monate D/6Monate Phil um auszutesten , ob es einem dann eventuell schmeckt . :D

    Dem stimme ich absolut zu.


    Eine Probezeit macht wirklich Sinn. Und das kann auch zusätzliches Geld kosten ,wenn man umziehen muß, oder irgendwelche andere Probleme auftreten, mit denen man nicht gerechnet hat.


    Der TS müßte mal etwas mehr darüber sagen, wie er sich seinen Lebensalltag auf den Phils vorstellt. Großstadt oder Provinz ? Miete oder Eigentum ? Eventuell eine Möglichkeit vorhanden, von der Familie der Frau ein Grundstück zu erhalten ? Kinder ? Krankenversicherung ? Restaurantbesuche ? Inlandsreisen ? Und so weiter.


    Allgemein kann man aber schon sagen, daß man erstmal seinen Platz finden muß. Das kostet etwas Zeit, und auch Geld.

    Anschließend muß dieser Platz eingerichtet werden. Kostet nochmal Geld und während der ganzen Zeit muß man ja irgendwie leben.

    Je nachdem, wie lange das dauert, kann da schon eine runde Summe zusammen kommen.


    Wenn dann alles schön ist, muß der Lebensunterhalt bestritten werden.

    Ich rechen nicht in Euro, sondern in Peso, weil der Wechselkurs sich ja ändert. Wenn ich mal annehme, es wird ein Apartment für 18.000 Peso im Monat gemietet, dann würde ich bei 2 Personen von monatlichen Ausgaben, ohne Krankenversicherung, von 75.000 Peso ausgehen. Damit kann man leben. Es darf nur nichts außergewöhnliches passieren.


    Ich würde generell nicht mit monatlichen Ausgaben in Euro kalkulieren, sondern in Jahresbeträgen in Peso rechnen. Und dann schauen, ob ich den Jahresbetrag in Euro zum aktuellen Wechselkurs zusammen kriege, und wieviel der Euro sinken darf, damit ich das noch stemmen kann.

    Die Handtasche meiner Frau ist schon fast ein Koffer, so viel packt sie da immer rein?(

    Die Handtasche ?

    Meine hat gefühlt 200. Einige davon so groß, daß ich immer damit rechne, sie muß sie am Flughafen einchecken, weil zu groß fürs Handgepäck. :yupi