Posts by kaunlaran

    Wer ist denn nun der Vermieter? Kann man das nicht klar und deutlich sagen?!


    Nehmen wir einmal an, daß der Ehemann der Vermieter ist und auf den PH lebt. In diesem Fall greift das DBA Philippinen, das das Besteuerungsrecht dem Belegenheitsstaat zuweist - also den PH (Art. 6).

    Hier greift dann auch die phil. Befreiung für Ausländer nicht, weil die Einkünfte auf den PH erzielt werden - d.h., es ist eine Steuererklärung auf den PH abzugeben. Achtung: Hier erfolgt die Gewinnermittlung durch Bilanzierung - nicht wie bei uns durch Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben. Die Einschaltung eines phil. tax accountants ist daher unbedingt empfehlenswert, zumal z.B. bei gewerblichen Vermietungen dem BIR halbjährlich eine Liste der Mieter einzureichen ist. Das mag in der tiefen Provinz noch nicht angekommen sein - bei uns ist es strafbewehrte Pflicht.

    Grundsätzlich hätte diese Regelung für den im Ausland lebenden Deutschen keine Auswirkungen für das deutsche Steuerrecht, aber es ist bzgl. der Höhe der auf den PH erzielten Einkünfte fraglich, ob er in D. noch die unbeschränkte Steuerpflicht beantragen kann. Ist das nicht möglich, wird er beschränkt steuerpflichtig. Auf die Nachteile bzgl. des Steuertarifs wurde schon mehrfach hingewiesen.

    Sollte aber eine unbeschränkte Steuerpflicht möglich sein, werden die positiven(!) phil. Einkünfte bei der Berechnung des Steuersatzes berücksichtigt, sog. Progressionsvorbehalt.


    Beispiel:

    zu versteuerndes Einkommen Deutschland 100.000 - Steuersatz 35% - Steuer 35.000

    Einkünfte PH zusätzlich 20.000

    Der Steuersatz berechnet sich wie folgt:

    zu versteuerndes Einkommen 100.000 zzgl. Einkünfte PH 20.000 = 120.000 - Steuersatz dafür = 40%

    Steuer in D. somit 40% von 100.000 = 40.000


    Die phil. Einkünfte werden nur für die Berechnung des Steuersatzes berücksichtigt.

    Negative Einkünfte mindern das deutsche Einkommen nicht - sie werden nur "vorgetragen", d.h. können künftig berücksichtigt werden.

    Sollte die Ehefrau keine deutschen Einkünfte haben, wäre es problemlos, wenn sie die phil. Einkünft erzielt. Bekanntermaßen gibt es bei der unbeschränkten Steuerpflicht auf Antrag keine Zusammenveranlagung (StKl. III) - sie unterliegt dann mangels deutscher Einkünfte nicht mehr der deutschen Steuerpflicht.

    Deine Frau musste, als sie die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen hat erst die Philipp. Staatsangehörigkeit ablegen. Und das deswegen, weil die deutschen prinzipiell nur eine Staatsangehörigkeit zulassen.. es gibt Ausnahmen von der Regel…


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass 1976 keine Entlassung aus der Philipp. Staatsbürgerschaft nötig war. Wenn nein, würde es unter Umständen bedeuten, dass deine Frau noch 2 Staatsbürgerschaften hat; denn die deutschen Behörden bestehen heute vor der Einbürgerung auf die Ausbürgerung Urkunde des Heimatlandes. Ohne diese Urkunde gibt es keine Einbürgerung.


    http://philippine-embassy.de/filipino-citizenship/

    Meine Frau hat Beginn der 90'iger die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt und angenommen. Für die Entlassung aus der phil. Staatsangehörigkeit wurde kein Papier oä von der phil. Botschaft/Konsulat verlangt. Sie gab ihren alten phil. Paß ab und bekam im Gegenzug den deutschen Reisepaß.
    Ich bin nicht sicher, ob sie - beim deutschen Ausländeramt - irgendetwas unterschrieben hat - aber bei einem phil. Konsulat oä waren wir mit Sicherheit nicht. Man sagte uns, man würden den Paß zur phil. Botschaft schicken - das wärs dann. Ob der dort jemals angekommen ist, ob das vermerkt wurde - wer kann das heute nachvollziehen?


    Natürlich gab es damals auch schon die Vorschrift, das man die phil. Staatsangehörigkeit ablegen mußte, um die deutsche zu erhalten - Ausnahme war auch schon damals die Beibehaltungsgenehmigung. Aber die haben wir nicht beantragt. Wahrscheinlich wurde das alles nicht so eng gesehen wie heute....

    Ich will hier noch mal auf die früher diskutierte Steuerproblematik eingehen:

    Man muß immer unterscheiden zwischen Wohnsitzstaat und Quellenstaat. Wenn jemand z.B. in der Schweiz wohnt und von einer Schweizer Quelle seine Einkünfte bezieht, ist es einfach: Die Einkünfte sind steuerpflichtig.

    Schwierig wird es, wenn Wohnsitz und Quelle auseinanderfallen - also Wohnsitz PH und Einkünfte aus der Schweiz oder D. oder USA.

    Dann regeln die Doppelbesteuerungsabkommen, welches Land das Besteuerungsrecht hat - tlw., vor allem bei Einkünften aus Kapitalvermögen - wird das Besteuerungsrecht auch aufgeteilt.

    Wohnt ein Schweizer oder Deutscher auf den Philippinen und bezieht Einkünfte aus der Schweiz/Deutschland, kann es also sein, daß das Besteuerungsrecht den Philippinen zugesprochen wird. Ein Beispiel sind z.B. deutsche Betriebsrenten. Nur bzgl. der Renten aus der Sozialversicherung hat sich der deutsche Staat das Besteuerungsrecht einräumen lassen, nicht bei Betriebsrenten.

    Ein anderes Beispiel wären Bezüge aus öffentl. Kassen. Hier hat in allen mir bekannten DBA's der Kassenstaat (= Quellenstaat) das Besteuerungsrecht.

    Bei Dividenden (=Kapitaleinkünfte) wird meist geteilt und zwar verbleiben häufig 15% im Quellenstaat (=Deutschland, z.B. Dividenden von Bayer) und bzgl. des Restbetrages hätten die PH die Besteuerungsmöglichkeit.


    Die PH haben jedoch eine Regelung, nach der ausländische Einkünfte von Ausländern nicht der Steuerpflicht unterliegen - sie sind steuerfrei. In Sec. 24 A 1 c heißt es:


    Quote

    An income tax is hereby imposed:(...)

    On the taxable income defined in Section 31 of this Code, other than income subject to
    tax under Subsections (b), (C) and (D) of this Section, derived for each taxable year from all sources within the Philippines by an individual alien who is a resident of the Philippines.


    http://www.chanrobles.com/lega…nalrevenuecodeof1997.html


    Also: Ausländer sind nur mit ihren inländischen (phil.) Einkünften auf den Philippinen steuerpflichtig.


    So sind z.B. Dividenden von britischen Gesellschaften vollkommen steuerfrei, weil GB keine Quellensteuer erhebt, auch wenn sie auf einem deutschen oder Schweizer Bankkonto gutgeschrieben werden. Deutsche Dividenden werden zunächst mit 25% belastet, dann kann man die Erstattung von 10% beantragen, da D. nur mit 15% besteuern darf.


    Ein Ausländer ohne phil. Einkünfte wird sich daher auch nicht beim örtlichen BIR registriert lassen können, weil er keine auf den phil. steuerpflichtigen Einkünfte erzielt.


    Ich hoffe damit zur Klärung beigetragen zu haben.

    auf europaeische aktien zahlst du 25% withholding tax. es gibt keine ermaessigung.

    Wenn Du auf den PH lebst und z.B. deutsche Aktien hast, beträgt die Kapitalertragsteuer 25%. Sie wird auf Antrag auf 15% ermäßigt (Art. 10 Abs. 2c DBA - PH). Erstattungsanträge können beim Bundeszentralamt für Steuern heruntergeladen werden:


    https://www.bzst.de/DE/Steuern…_Ausl_Formulare_node.html

    (Antrag auf Erstattung)


    Bei britischen Aktien wird keine Quellensteuer erhoben.


    Auf den PH werden diese Einkünfte nicht mehr besteuert, da Einkünfte von Ausländern aus ausl. Quellen dort steuerfrei sind.

    Unter steuerlichen Gesichtspunkten sind die Dividenden von brit. Aktien (brutto = netto) bei Wohnsitz auf den PH am besten. Deutsche Aktien liegen mit 15% Steuereinbehalt vor US-Aktien, bei denen der Einbehalt lt. DBA USA-PH 25% beträgt.


    Ein Problem kann entstehen, wenn Du z.B. deutsche Aktien bei einem ausl. broker (z.B. Interactive Broker) hast. Die Steuererstattung erfolgt nur, wenn Du eine amtlich vorgeschriebene Steuerbescheinigung vorlegen kannst. Ein ausl. Broker kann die naturgemäß nicht ausstellen. Das ist dann mit viel Schreiberei verbunden und wird teuer. Besser ein deutsches Institut suchen, bei dem man mit Wohnsitz im Ausland ein Depot eröffnen kann.

    Ich gebe jährlich ab, und 2016 ist durch... Könnte höchstens Versuchen das nachträglich geltend zu machen. Kenne mich da leider zu wenig aus.

    Wenn der Bescheid nicht unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen ist, hast Du kaum eine Chance, das geltend zu machen. Allenfalls bei falscher Zustellung, z.B. Deine Frau ist im Briefkopf (Adressat) nicht aufgeführt. Wenn es das Jahr 2016 betrifft, dürfte auch die Behauptung, den Bescheid nicht erhalten zu haben, nicht greifen.

    Sollte der Bescheid unter Vorbehalt (§ 164 AO) ergangen sein (steht oben), dann würde ein Antrag auf Änderung reichen. Das ist aber unwahrscheinlich, wenn Du "normaler" Arbeitnehmer bist. Bist Du selbständig, kann es schon sein.

    Vorläufigkeit (§ 165 AO) bezieht sich immer auf bestimmte Tatbestände, die ggfs. (verfassungs-)gerichtlich anhängig sind. Das wird hier wohl kaum vorliegen.


    Im übrigen wären die Kosten nur als sog. "außergewöhnliche Belastung" abzugsfähig. Da wird dann noch ein Eigenanteil abgezogen. Es wäre sowieso zweifelhaft, ob sich ein Ansatz auswirken würde.

    Er wurde von seiner Tochter eingeladen, die dort lebt. Selbst wenn die ihm jeden Monat eine Million Peso überweisen würde, würde das meine Finanzbehörde hier nix angehen.
    tbs


    Vermutlich der ausschlaggebende Punkt in der ganzen -unklaren- Geschichte.
    Natürlich, tbs, mußt Du Deinem Finanzamt mitteilen, wenn sich noch andere Personen am Unterhalt Deiner Schwiegereltern beteiligen sollten. Dann sinkt nämlich auch der Betrag, den Du absetzen kannst:


    Quote


    Werden die Aufwendungen für eine unterhaltene Person von mehreren Steuerpflichtigen getragen, so wird bei jedem der Teil des sich hiernach ergebenden Betrags abgezogen, der seinem Anteil am Gesamtbetrag der Leistungen entspricht. Nicht auf Euro lautende Beträge sind entsprechend dem für Ende September des Jahres vor dem Veranlagungszeitraum von der Europäischen Zentralbank bekannt gegebenen Referenzkurs umzurechnen.


    Vorschrift § 33a Abs. 1 Satz 7 und 8 EStG.


    Durch die Bestimmung wird sichergestellt, daß der berücksichtigungsfähige Betrag insgesamt nur einmal gewährt wird. Das ist ja auch nachvollziehbar, denn andernfalls könnten - bei sechs oder sieben zur Unterstützung verpflichteten Personen - viel höhere Beträge abgesetzt werden.
    Die Einladung der Tochter in die USA spricht auch dafür, daß diese ihrer Unterhaltspflicht nachkommt. Denn es wäre vollkommen unplausibel, daß sie den Vater zwar in die USA einlädt, ihn aber ansonsten "verhungern" läßt.


    Woher Lolo die Bescheinigung bekommt? Doch ganz einfach - eine Negativbescheiniugn der staatlichen Sozialbehörde, die die Renten auszahlt. Die bescheinigt ihm, daß er keine Rente bekommt.

    Tja - Essen war für uns eben sehr günstig und nur für ein Touristenvisum würde ich auch nicht unbedingt nach Berlin fliegen. Essen war auch der Nachfolger von Düsseldorf, die gleiche Dame arbeitete dort jedenfalls weiter.


    BTW: Was sind denn ROM/ROB?

    Danke für die Hinweise.


    Bedeutet das jetzt für Personen, die in NRW wohnen, daß sie sich künftig vertrauensvoll an die Konsularabteilung der Botschaft in Berlin wenden müssen?


    Es betrifft uns (hoffentlich) nicht, weil meine Frau und ich immer zusammen einreisen, aber man weiß ja nie, welche Unterlagen oä man mal doch benötigt....

    Ein Bekannter teilte mir gerade mit, daß das Honorarkonsulat in Essen seit Mai d. J. geschlossen sei. Seine mail sei unzustellbar zurückgekommen und dann habe er eine Daueransage mit der entsprechenden Info am Telefon gehört.


    Weiß jemand da näheres?

    Wenn du die philippinische annehmen würdet, würdest du gleichzeitig die deutsche verlieren.. also ich sehe da keine Möglichkeiten.


    Nicht ganz, hge.


    Man kann eine Beibehaltungsgenehmigung beantragen - s. § 25 II StAG



    https://www.gesetze-im-internet.de/rustag/StAG.pdf


    Zuständig sind - zumindest in NRW - die Bezirksregierungen, denen die Kommunen die Anträge vorlegen müssen. Ich hatte mich mal vor fast zehn Jahren damit beschäftigt und bei der zuständigen Bezirksregierung nach den Zahlen der letzten beiden Jahre angefragt (Rechtsgrundlage: Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz!). Von 44 Anträgen in zwei Jahren wurden 13 Anträge genehmigt -also nur rd ein Drittel. Nun ist die für mich zuständige Bezirksregierung (Münster) vermutlich auch sehr konservativ - in Berlin mag das anders sein. Allerdings hatte ich damals festgestellt, daß auch die Kommentierungen zu der Gesetzesvorschrift "schwammig" waren, nichts aus dem man "Honig hätte saugen" können. Man muß ein begründetes Interesse nachweisen, warum man beide Staatsangehörigkeiten "benötigt".


    Mir ist damals in unserem Fall nichts eingefallen. Sicherlich könnte man versuchen, z.B. bei "Gründung einer Firma" so etwas durchzubekommen und vielleicht ständen die Chancen nicht schlecht, wenn man schon ein Unternehmen betreibt und auf die PH expandieren will. Aber generell dürfte es schwierig sein, diese Beibehaltungsgenehmigung zu bekommen.


    Mein Tipp: Zunächst mal bei der zuständigen Behörde nach den Zahlen anfragen - dann lassen sich die Chancen besser einschätzen.

    Wir hatten das grad das erste Gespräch mit unserem Rechtsanwalt. Zwei wichtige Erkenntnisse:


    - ehemalige Pinoys können ohne Beschränkung Land erben und es behalten - nur ein Neuerwerb ist nicht möglich;
    - auf keinen Fall ein Testament machen. Testamente müssen vom Gericht genehmigt werden. Er habe z. Zt. einen Fall, der bereits seit 28 Jahren laufe - obwohl keine Erbstreitigkeiten vorliegen. Stattdessen empfiehlt er eine Verkauf oder eine Schenkung zu Lebzeiten.


    Na ja, jetzt können wir die verschiedenen Möglichkeiten mal durchspielen. Sobald ich was Neues weiß, stelle ich es ein.


    Leachim hat Recht: der Wechselkurs >>> Abwertung der Peso kann die Inflation über eineni mittel bis längeren Zeitraum nicht ausgleichen.


    Und genau das wird solchen Auswanderern mit kleiner Rente zum Problem werden.


    So ist es und die Rentenerhöhungen in D. halten sich auch im Rahmen und gleichen den Kaufkraftverlust nicht aus. Die Schwankungen des PHP zum Euro kann man hier für die Zeit von 1999 - 2017 nachsehen:


    https://www.bundesbank.de/dyna…BBEX3.A.PHP.EUR.CA.AA.A04

    Gut, daß Ihr das Thema anschneidet - steht bei uns auch im Augenblick auf der Agenda.


    Wir hatten heute ein Gespräch mit dem Steuerberater. Natürlich gibt es eine Erbschaft- und Schenkungssteuer - läuft als real estate tax. Das Gute: Durch die Steuerreform sind hohe Freibeträge angefallen.
    Wichtig für mich war zu wissen, wie der Wert der Grundstücke ermittelt wird - das ist im allgemeinen ja die Krux bei der Sache. Lt. Steuerberater greift man im Allgemeinen auf den assess-value zurück, der von der Gemeinde festgestellt und bei der Grundsteuer-Berechnung zugrunde gelegt wird. Der liegt in unserem Fall erheblich unter den Bilanzwerten (vermietetes Geschäftshaus); damit können wir gut leben.


    Danke www für den link, der die Schenkungssteuer betrifft. Hier ist ein Link für die Erbschaftsteuer, aus der auch der hohe Freibetrag von 5 Mio PHP ersichtlich ist:


    https://www.pinoymoneytalk.com…venue-regulation-12-2018/


    Quote


    A deduction in the amount of Five Million Pesos (P5,000,000) shall be allowed without need of substantiation. The full amount of P5,000,000 shall be allowed as deduction for the benefit of the decedent. The presentation of such deduction in the computation of the net taxable estate of the decedent is properly illustrated in these Regulations.


    Aufgrund des hohen Freibetrages war die Alternative - Einbringung des Grundbesitzes in eine Inc. - vom Tisch, zumal in dem Fall auch erhebliche Steuern angefallen wären.


    Morgen haben wir ein Gespräch mit dem Rechtsanwalt. Da werden wir auch Fragen wie Erbvertrag oder Testament, Verfahren usw. anschneiden. Ich berichte auf jeden Fall und fände es gut, wenn wir uns gegenseitig weiter austauschen.

    Mir hat gestern die UCPB mitgeteilt, daß sie mein USD-Konto nicht weiter führen könne, da ich nur Tourist (BB) sei... Man hat das Guthaben anstandslos ausgezahlt, habe heute mit der Filialleiterin der Security Bank gesprochen und eröffne da am Montag mein Konto - als Tourist mit BB-Status....


    Der Ort und die Filialen sind Bacoor, Molino.

    weil natürlich PB vor einigen Jahren auch noch viel gemütlicher war als jetzt.
    Titoklaus


    Kann ich nur unterstreichen. Wir waren einige Jahre nicht dort, aber als wir im letzten Jahr PB mal besuchten, gab es nur einen Wunsch: Schnell wieder weg.... Im Vergleich zu früher vollkommen überlaufen. Vielleicht ist es in der Nebensaison besser.


    Gehe zu deiner zuständigen Meldestelle und melde dich dort ab. Geht alles mündlich. Auf der Rückseite deines Personalausweises wird der Eintrag für Wohnanschrift geändert in "kein Wohnsitz in Deutschland". Eine Meldung an das zuständige Finanzamt erfolgt automatisch.


    Also ich habe mich im letzten Jahr für unseren längeren PH-Aufenthalt mal abgemeldet, wollte wissen, wie das funktioniert:
    Auf dem Personalausweis (Rückseite) und im Reisepaß wird vermerkt, daß man keinen Hauptwohnsitz in D. hat.
    Mit der Abmeldebescheinigung klappt die Abmeldung bei der GEZ problemlos.
    Die Mitteilung an das Finanzamt hat nicht so ganz funktioniert, jedenfalls wurde bei mir die Steuerklasse nicht umgestellt - obwohl statt III nun I angefallen wäre. Ist aber auch egal, da ich im letzten und in diesem Jahr unbeschränkt steuerpflichtig war bzw. bin.
    Bank wurde von mir unterrichtet und die Post an meinen inl. Vertreter geschickt. Ich habe allerdings auch keine Einstufung als Gebietsfremder beantragt.


    Ende Juni sind wir wieder zurück, haben uns angemeldet und der Personalausweis und Reisepaß wurden entsprechend berichtigt. Alles kein Problem.


    Einen Vorteil hat das Ganze für mich: Da ich nur die Stellen über meinen Fortzug informiert habe, die wichtig sind - sie haben auch eine inl. Vertretungsanschrift erhalten - dürften die ganzen Werbebriefe, Reklame usw. usf. mit dem Vermerk "neuer Wohnsitz: Philippinen" zurückgegangen sein. Jedenfalls erhalte ich kaum noch (Werbe-)Post.... :D

    Die wurden wohl aus dem Angebot genommen, weil keine Nachfrage bestand. Dementsprechend kann man auch keine gefüllten Patronen mehr kaufen.


    Wenn Du keine Möglichkeit hast, die aus D. per BB-Paket zu beziehen, wird Dir wohl nur übrig bleiben, auf das Angebot von Lazada zurückzugreifen.

    Wir sind im Augenblick in Los Angeles und haben gestern eine Box auf die Reise zu den PH geschickt. Hier hat man noch nie etwas von einer neuen Regelung, Beschränkungen oä gehört, auch minimis ist nicht bekannt. Als ich nachfragte, schaute man mich ganz verwundert an. Läuft wie bisher mit Pauschalangabe "used clothings" usw.


    War wohl ein Sturm im Wasserglas - denn hier leben viel mehr Pinoys und schicken ihre BB-Boxen als bei uns in D..