Posts by kaunlaran

    Nur zur Info:

    Im Augenblick läuft eine Steueramnestie für die Inheritance und Estate Tax.


    https://www.bir.gov.ph/index.php/tax-amnesty-act.html#ta-act


    Meine Frau wollte ihre ererbte Farm in Mindanao in "geordnete Verhältnisse" bringen, als man ihr im Frühjahr auf dem BIR sagte, sie solle warten, es könnte eine Amnestie geben. So war es auch, die Amnestie wurde im Juni 19 verkündet und läuft zwei Jahre.


    https://businessmirror.com.ph/…e-estate-tax-amnesty-act/

    https://business.inquirer.net/…nesty-scheme-starts-today


    Man muß nur einen geringen Betrag zahlen, die Verzugszinsen entfallen vollständig. Die Schwierigkeiten liegen in den Papieren. Als wir den Antrag abgaben, verlangte man ein "death certificate" vom NSO. Dort ist der Tod ihres Vaters (verst. 1982) nicht registriert. Jetzt muß eine Nachmeldung erfolgen usw. usf....


    Wenn Grundstücke zur Erbmasse gehören, erfolgt eine Umschreibung nur, wenn die tax bezahlt ist. Es lohnt sich also, so etwas jetzt zu den günstigen Konditionen in Angriff zu nehmen. Die Hilfe eines örtlichen Steuerberaters ist sicherlich zweckmäßig. Schon allein die Zuständigkeit kann ein Problem sein....

    Ausländer mit Wohnsitz auf den PH dürften kaum die relevante Zielgruppe der ING sein. Insofern ist es zwar ganz gut, wenn sich jeder Gedanken macht, ob das Angebot für ihn persönlich gut und richtig ist.

    Meine Frage betraf aber ehr die Zielgruppe auf den PH. Wer legt sich ein Konto zu, bei dem eine Bargeldabhebung unmöglich ist? Welche Vorteile bietet das ING-Konto gegenüber einem Konto bei einer "normalen" phil. Bank? Ist es tatsächlich nur die Zinssatz, der in der Einführungsphase hoch angesetzt wurde?


    Kurzum: Welchen Mehrwert bietet das Konto?

    Ich frage mich inzwischen, welchen Zusatznutzen das Konto für den Kunden (egal ob Pinoy oder Ausländer) eigentlich bieten soll. Für Bargeldabhebungen oder -einzahlungen ist es nicht geeignet und alle anderen Funktionen hat man auch bei einem Metrobank & Co Konto.

    Oder ist das bargeldlose Zahlen per smartphone usw. bereits so auf den PH verbreitet, daß es ein Geschäftsmodell ist? Es geht ja nur mit dem smartphone, denn eine Debit- oder Kreditkarte erhält man auch nicht....

    Die ING bietet auch das sog. PESONet-Verfahren an, man kann also zu einer anderen Bank problemlos überweisen. Ich bin mir nicht sicher, ob das bisher auch schon möglich war.


    https://ing.com.ph/how-to/funds-transfer.html

    Das ist lt. Auskunft auch der einzige Weg, an Bargeld zu kommen. Man muß die Beträge von seinem savingsaccount auf das Konto einer anderen Bank überweisen, von der man eine ATM-Karte hat.
    Kontoeröffnung dürfte wohl nur mit "Philippine drivers license" möglich sein - da die wenigsten Foranten über einen PH-Paß verfügen dürften....

    ME ist das Konto nicht interessant für die meisten von uns. Warum dort ein Konto eröffnen, wenn man für die Bargeldabhebung ein zweites Konto braucht?

    Ich verstehe nicht, warum man keinen Flughafen in der Manila Bay baut. Kansai, Seoul oder Shanghai zeigen doch, wie es richtig geht. KL geht auch aufgrund der Bahn.

    Dirk

    Das hatte die Provinzregierung von Cavite wohl auch vorgeschlagen - allerdings sollte es mit Steuergeldern durchgeführt werden - incl. einem großen Seehafen.


    https://business.inquirer.net/…b-sangley-airport-project


    Das man sich dann für den privat finanzierten Airport im Norden entschloß ist kein Wunder. Warum zahlen, wenn man es auch gratis bekommen kann?

    Im übrigen wäre der airport auch kleiner gewesen - es waren nur zwei Start- und Landebahnen geplant.

    Bauen die nicht z. Zt. an einer "sky-way"-Verbindung zwischen NLEX und SLEX? Als wir das letzte Mal zum NLEX gefahren sind, waren die Fortschritte schon deutlich zu sehen.
    Außerdem war doch mal von einer Zugverbindung von Clark nach Caloocan die Rede.


    Da muß natürlich was geschehen, denn ein großer Teil der Industrieparks liegt nun mal südlich von Manila (Cavite, Batangas, Laguna). Gleichzeitig soll der alte Flugplatz Sangley Point in Cavite im November den Betrieb wieder aufnehmen und NAIA entlasten.

    https://gulfnews.com/world/asi…s-happens-1.1560259930707

    Vielleicht wird der beibehalten und für innerphil. Flüge weiter genutzt. Dann muß man nicht von Laguna durch die ganze Stadt, um nach Cebu zu fliegen....

    Ich bin gerade über diese beiden Artikel gestoßen:


    New Clark City: Philippinen planen grüne Stadt


    Warum Asiens Schwellenländer neue Hauptstädte bauen


    Danach soll die Regierung Duterte den Neubau einer Hauptstadt (sprich: des Regierungsitzes) planen.


    Quote

    Präsident Duterte, der auch sonst nicht unbedingt für seine zurückhaltende Art bekannt ist, hat New Clark City zu einem Prestigeprojekt gemacht, nachdem die Regierung seines Vorgängers die Pläne 2016 verabschiedet hatte. Die Planstadt entsteht auf der ehemaligen US-Luftwaffenbasis Clark, rund 100 Kilometer nördlich von Manila, soll größer als Manhattan werden und 2023 fertiggestellt sein. Die Partnerstadt von Manila soll grün, smart und nachhaltig sein.


    Ich habe bisher darüber nichts gelesen. Stimmt das wirklich oder wurde das Projekt inzwischen wieder begraben?


    Irgendwann fragte ich (2017) mal einen Bekannten ob wir nicht vielleicht mal wieder am Wochenende nach Stuttgart fahren koennten, bissl um die Haeuser ziehen... Schliesslich wollte ich ja auch wieder mal was "vom Land sehen" bzw. etwas erleben.

    Mehr und mehr Menschen fühlen sich unwohl. Viele wollen nicht mehr nach Einbruch der Dunkelheit aus dem Haus.

    Der war davon aber in etwa so begeistert wie ich wenn man mir eine Staedtereise nach Manila anbieten wuerde. :weia

    Und das aus ganz aehnlichen Gruenden wie dem obigen Fallbeispiel an der Tanke...

    "Ne du, will keinen Stress haben..." waren seine Worte - das war in den Jahren zuvor jedenfalls noch nicht so!

    Ich mache die 50:50 Lösung, bin also im Winter auf den PH und im Sommer hier. Ich kann nur bestätigen, daß sich das gesamte gesellschaftliche Klima verändert hat. Ich wohne im Ruhrgebiet, dort sind die Veränderungen besonders stark.

    Abends ausgehen - vergiß es. Morgens so früh wie möglich einkaufen, spätestens ab 10:00 Uhr rücken die Kopftuch-Brigaden an und nehmen den Supermarkt in Beschlag. Ganz schlimm wird es am Monatsanfang, wenn Hartz IV überwiesen wurde. So voll hat man die Einkaufsstraße nie gesehen - dafür gibt es am Monatsende nur lange Schlangen vor den Getränkepfandautomaten....

    Das Umfeld hat sich so zum Negativen verändert, daß wir inzwischen überlegen, längere Zeit auf den PH zu bleiben, obwohl wir das Frühjahr und den Sommer in D. immer genossen haben; jedenfalls viel mehr als die heißen April und Maitage bzw. die folgende Regenzeit auf den PH. Wir werden zwar eine Wohnung in D. (aus steuerlichen Gründen) beibehalten, diese aber nur immer kurz aufsuchen, um die BB zu versenden.

    Ich bin da enttäuscht, aber die Situation wird absehbar nicht besser. Die Kriminalität wird weiter zunehmen, wir selbst werden älter und damit leichter ein "Opfer". Das muß ich mir nicht mehr antun.

    Wer ist denn nun der Vermieter? Kann man das nicht klar und deutlich sagen?!


    Nehmen wir einmal an, daß der Ehemann der Vermieter ist und auf den PH lebt. In diesem Fall greift das DBA Philippinen, das das Besteuerungsrecht dem Belegenheitsstaat zuweist - also den PH (Art. 6).

    Hier greift dann auch die phil. Befreiung für Ausländer nicht, weil die Einkünfte auf den PH erzielt werden - d.h., es ist eine Steuererklärung auf den PH abzugeben. Achtung: Hier erfolgt die Gewinnermittlung durch Bilanzierung - nicht wie bei uns durch Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben. Die Einschaltung eines phil. tax accountants ist daher unbedingt empfehlenswert, zumal z.B. bei gewerblichen Vermietungen dem BIR halbjährlich eine Liste der Mieter einzureichen ist. Das mag in der tiefen Provinz noch nicht angekommen sein - bei uns ist es strafbewehrte Pflicht.

    Grundsätzlich hätte diese Regelung für den im Ausland lebenden Deutschen keine Auswirkungen für das deutsche Steuerrecht, aber es ist bzgl. der Höhe der auf den PH erzielten Einkünfte fraglich, ob er in D. noch die unbeschränkte Steuerpflicht beantragen kann. Ist das nicht möglich, wird er beschränkt steuerpflichtig. Auf die Nachteile bzgl. des Steuertarifs wurde schon mehrfach hingewiesen.

    Sollte aber eine unbeschränkte Steuerpflicht möglich sein, werden die positiven(!) phil. Einkünfte bei der Berechnung des Steuersatzes berücksichtigt, sog. Progressionsvorbehalt.


    Beispiel:

    zu versteuerndes Einkommen Deutschland 100.000 - Steuersatz 35% - Steuer 35.000

    Einkünfte PH zusätzlich 20.000

    Der Steuersatz berechnet sich wie folgt:

    zu versteuerndes Einkommen 100.000 zzgl. Einkünfte PH 20.000 = 120.000 - Steuersatz dafür = 40%

    Steuer in D. somit 40% von 100.000 = 40.000


    Die phil. Einkünfte werden nur für die Berechnung des Steuersatzes berücksichtigt.

    Negative Einkünfte mindern das deutsche Einkommen nicht - sie werden nur "vorgetragen", d.h. können künftig berücksichtigt werden.

    Sollte die Ehefrau keine deutschen Einkünfte haben, wäre es problemlos, wenn sie die phil. Einkünft erzielt. Bekanntermaßen gibt es bei der unbeschränkten Steuerpflicht auf Antrag keine Zusammenveranlagung (StKl. III) - sie unterliegt dann mangels deutscher Einkünfte nicht mehr der deutschen Steuerpflicht.

    Deine Frau musste, als sie die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen hat erst die Philipp. Staatsangehörigkeit ablegen. Und das deswegen, weil die deutschen prinzipiell nur eine Staatsangehörigkeit zulassen.. es gibt Ausnahmen von der Regel…


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass 1976 keine Entlassung aus der Philipp. Staatsbürgerschaft nötig war. Wenn nein, würde es unter Umständen bedeuten, dass deine Frau noch 2 Staatsbürgerschaften hat; denn die deutschen Behörden bestehen heute vor der Einbürgerung auf die Ausbürgerung Urkunde des Heimatlandes. Ohne diese Urkunde gibt es keine Einbürgerung.


    http://philippine-embassy.de/filipino-citizenship/

    Meine Frau hat Beginn der 90'iger die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt und angenommen. Für die Entlassung aus der phil. Staatsangehörigkeit wurde kein Papier oä von der phil. Botschaft/Konsulat verlangt. Sie gab ihren alten phil. Paß ab und bekam im Gegenzug den deutschen Reisepaß.
    Ich bin nicht sicher, ob sie - beim deutschen Ausländeramt - irgendetwas unterschrieben hat - aber bei einem phil. Konsulat oä waren wir mit Sicherheit nicht. Man sagte uns, man würden den Paß zur phil. Botschaft schicken - das wärs dann. Ob der dort jemals angekommen ist, ob das vermerkt wurde - wer kann das heute nachvollziehen?


    Natürlich gab es damals auch schon die Vorschrift, das man die phil. Staatsangehörigkeit ablegen mußte, um die deutsche zu erhalten - Ausnahme war auch schon damals die Beibehaltungsgenehmigung. Aber die haben wir nicht beantragt. Wahrscheinlich wurde das alles nicht so eng gesehen wie heute....

    Ich will hier noch mal auf die früher diskutierte Steuerproblematik eingehen:

    Man muß immer unterscheiden zwischen Wohnsitzstaat und Quellenstaat. Wenn jemand z.B. in der Schweiz wohnt und von einer Schweizer Quelle seine Einkünfte bezieht, ist es einfach: Die Einkünfte sind steuerpflichtig.

    Schwierig wird es, wenn Wohnsitz und Quelle auseinanderfallen - also Wohnsitz PH und Einkünfte aus der Schweiz oder D. oder USA.

    Dann regeln die Doppelbesteuerungsabkommen, welches Land das Besteuerungsrecht hat - tlw., vor allem bei Einkünften aus Kapitalvermögen - wird das Besteuerungsrecht auch aufgeteilt.

    Wohnt ein Schweizer oder Deutscher auf den Philippinen und bezieht Einkünfte aus der Schweiz/Deutschland, kann es also sein, daß das Besteuerungsrecht den Philippinen zugesprochen wird. Ein Beispiel sind z.B. deutsche Betriebsrenten. Nur bzgl. der Renten aus der Sozialversicherung hat sich der deutsche Staat das Besteuerungsrecht einräumen lassen, nicht bei Betriebsrenten.

    Ein anderes Beispiel wären Bezüge aus öffentl. Kassen. Hier hat in allen mir bekannten DBA's der Kassenstaat (= Quellenstaat) das Besteuerungsrecht.

    Bei Dividenden (=Kapitaleinkünfte) wird meist geteilt und zwar verbleiben häufig 15% im Quellenstaat (=Deutschland, z.B. Dividenden von Bayer) und bzgl. des Restbetrages hätten die PH die Besteuerungsmöglichkeit.


    Die PH haben jedoch eine Regelung, nach der ausländische Einkünfte von Ausländern nicht der Steuerpflicht unterliegen - sie sind steuerfrei. In Sec. 24 A 1 c heißt es:


    Quote

    An income tax is hereby imposed:(...)

    On the taxable income defined in Section 31 of this Code, other than income subject to
    tax under Subsections (b), (C) and (D) of this Section, derived for each taxable year from all sources within the Philippines by an individual alien who is a resident of the Philippines.


    http://www.chanrobles.com/lega…nalrevenuecodeof1997.html


    Also: Ausländer sind nur mit ihren inländischen (phil.) Einkünften auf den Philippinen steuerpflichtig.


    So sind z.B. Dividenden von britischen Gesellschaften vollkommen steuerfrei, weil GB keine Quellensteuer erhebt, auch wenn sie auf einem deutschen oder Schweizer Bankkonto gutgeschrieben werden. Deutsche Dividenden werden zunächst mit 25% belastet, dann kann man die Erstattung von 10% beantragen, da D. nur mit 15% besteuern darf.


    Ein Ausländer ohne phil. Einkünfte wird sich daher auch nicht beim örtlichen BIR registriert lassen können, weil er keine auf den phil. steuerpflichtigen Einkünfte erzielt.


    Ich hoffe damit zur Klärung beigetragen zu haben.

    auf europaeische aktien zahlst du 25% withholding tax. es gibt keine ermaessigung.

    Wenn Du auf den PH lebst und z.B. deutsche Aktien hast, beträgt die Kapitalertragsteuer 25%. Sie wird auf Antrag auf 15% ermäßigt (Art. 10 Abs. 2c DBA - PH). Erstattungsanträge können beim Bundeszentralamt für Steuern heruntergeladen werden:


    https://www.bzst.de/DE/Steuern…_Ausl_Formulare_node.html

    (Antrag auf Erstattung)


    Bei britischen Aktien wird keine Quellensteuer erhoben.


    Auf den PH werden diese Einkünfte nicht mehr besteuert, da Einkünfte von Ausländern aus ausl. Quellen dort steuerfrei sind.

    Unter steuerlichen Gesichtspunkten sind die Dividenden von brit. Aktien (brutto = netto) bei Wohnsitz auf den PH am besten. Deutsche Aktien liegen mit 15% Steuereinbehalt vor US-Aktien, bei denen der Einbehalt lt. DBA USA-PH 25% beträgt.


    Ein Problem kann entstehen, wenn Du z.B. deutsche Aktien bei einem ausl. broker (z.B. Interactive Broker) hast. Die Steuererstattung erfolgt nur, wenn Du eine amtlich vorgeschriebene Steuerbescheinigung vorlegen kannst. Ein ausl. Broker kann die naturgemäß nicht ausstellen. Das ist dann mit viel Schreiberei verbunden und wird teuer. Besser ein deutsches Institut suchen, bei dem man mit Wohnsitz im Ausland ein Depot eröffnen kann.

    Ich gebe jährlich ab, und 2016 ist durch... Könnte höchstens Versuchen das nachträglich geltend zu machen. Kenne mich da leider zu wenig aus.

    Wenn der Bescheid nicht unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen ist, hast Du kaum eine Chance, das geltend zu machen. Allenfalls bei falscher Zustellung, z.B. Deine Frau ist im Briefkopf (Adressat) nicht aufgeführt. Wenn es das Jahr 2016 betrifft, dürfte auch die Behauptung, den Bescheid nicht erhalten zu haben, nicht greifen.

    Sollte der Bescheid unter Vorbehalt (§ 164 AO) ergangen sein (steht oben), dann würde ein Antrag auf Änderung reichen. Das ist aber unwahrscheinlich, wenn Du "normaler" Arbeitnehmer bist. Bist Du selbständig, kann es schon sein.

    Vorläufigkeit (§ 165 AO) bezieht sich immer auf bestimmte Tatbestände, die ggfs. (verfassungs-)gerichtlich anhängig sind. Das wird hier wohl kaum vorliegen.


    Im übrigen wären die Kosten nur als sog. "außergewöhnliche Belastung" abzugsfähig. Da wird dann noch ein Eigenanteil abgezogen. Es wäre sowieso zweifelhaft, ob sich ein Ansatz auswirken würde.

    Er wurde von seiner Tochter eingeladen, die dort lebt. Selbst wenn die ihm jeden Monat eine Million Peso überweisen würde, würde das meine Finanzbehörde hier nix angehen.
    tbs


    Vermutlich der ausschlaggebende Punkt in der ganzen -unklaren- Geschichte.
    Natürlich, tbs, mußt Du Deinem Finanzamt mitteilen, wenn sich noch andere Personen am Unterhalt Deiner Schwiegereltern beteiligen sollten. Dann sinkt nämlich auch der Betrag, den Du absetzen kannst:


    Quote


    Werden die Aufwendungen für eine unterhaltene Person von mehreren Steuerpflichtigen getragen, so wird bei jedem der Teil des sich hiernach ergebenden Betrags abgezogen, der seinem Anteil am Gesamtbetrag der Leistungen entspricht. Nicht auf Euro lautende Beträge sind entsprechend dem für Ende September des Jahres vor dem Veranlagungszeitraum von der Europäischen Zentralbank bekannt gegebenen Referenzkurs umzurechnen.


    Vorschrift § 33a Abs. 1 Satz 7 und 8 EStG.


    Durch die Bestimmung wird sichergestellt, daß der berücksichtigungsfähige Betrag insgesamt nur einmal gewährt wird. Das ist ja auch nachvollziehbar, denn andernfalls könnten - bei sechs oder sieben zur Unterstützung verpflichteten Personen - viel höhere Beträge abgesetzt werden.
    Die Einladung der Tochter in die USA spricht auch dafür, daß diese ihrer Unterhaltspflicht nachkommt. Denn es wäre vollkommen unplausibel, daß sie den Vater zwar in die USA einlädt, ihn aber ansonsten "verhungern" läßt.


    Woher Lolo die Bescheinigung bekommt? Doch ganz einfach - eine Negativbescheiniugn der staatlichen Sozialbehörde, die die Renten auszahlt. Die bescheinigt ihm, daß er keine Rente bekommt.

    Tja - Essen war für uns eben sehr günstig und nur für ein Touristenvisum würde ich auch nicht unbedingt nach Berlin fliegen. Essen war auch der Nachfolger von Düsseldorf, die gleiche Dame arbeitete dort jedenfalls weiter.


    BTW: Was sind denn ROM/ROB?

    Danke für die Hinweise.


    Bedeutet das jetzt für Personen, die in NRW wohnen, daß sie sich künftig vertrauensvoll an die Konsularabteilung der Botschaft in Berlin wenden müssen?


    Es betrifft uns (hoffentlich) nicht, weil meine Frau und ich immer zusammen einreisen, aber man weiß ja nie, welche Unterlagen oä man mal doch benötigt....

    Ein Bekannter teilte mir gerade mit, daß das Honorarkonsulat in Essen seit Mai d. J. geschlossen sei. Seine mail sei unzustellbar zurückgekommen und dann habe er eine Daueransage mit der entsprechenden Info am Telefon gehört.


    Weiß jemand da näheres?

    Wenn du die philippinische annehmen würdet, würdest du gleichzeitig die deutsche verlieren.. also ich sehe da keine Möglichkeiten.


    Nicht ganz, hge.


    Man kann eine Beibehaltungsgenehmigung beantragen - s. § 25 II StAG



    https://www.gesetze-im-internet.de/rustag/StAG.pdf


    Zuständig sind - zumindest in NRW - die Bezirksregierungen, denen die Kommunen die Anträge vorlegen müssen. Ich hatte mich mal vor fast zehn Jahren damit beschäftigt und bei der zuständigen Bezirksregierung nach den Zahlen der letzten beiden Jahre angefragt (Rechtsgrundlage: Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz!). Von 44 Anträgen in zwei Jahren wurden 13 Anträge genehmigt -also nur rd ein Drittel. Nun ist die für mich zuständige Bezirksregierung (Münster) vermutlich auch sehr konservativ - in Berlin mag das anders sein. Allerdings hatte ich damals festgestellt, daß auch die Kommentierungen zu der Gesetzesvorschrift "schwammig" waren, nichts aus dem man "Honig hätte saugen" können. Man muß ein begründetes Interesse nachweisen, warum man beide Staatsangehörigkeiten "benötigt".


    Mir ist damals in unserem Fall nichts eingefallen. Sicherlich könnte man versuchen, z.B. bei "Gründung einer Firma" so etwas durchzubekommen und vielleicht ständen die Chancen nicht schlecht, wenn man schon ein Unternehmen betreibt und auf die PH expandieren will. Aber generell dürfte es schwierig sein, diese Beibehaltungsgenehmigung zu bekommen.


    Mein Tipp: Zunächst mal bei der zuständigen Behörde nach den Zahlen anfragen - dann lassen sich die Chancen besser einschätzen.