Posts by HelgeK

    Falls es ein Besuchervisum werden sollte: Schöpf für den ersten Visumantrag nicht die vollen 90 Tage aus, damit sinken die Erfolgschancen, die sinken erst recht, wenn deine Freundin dafür ihren Job kündigen muss, ein Besuch in ihrer offiziellen Urlaubszeit hat viel mehr Chancen

    *Räusper*... das ist so nicht ganz korrekt!


    Geh an einem verregneten Sonntag mal die Schilderungen hier im Forum durch. Es haben durchaus nicht wenige die vollen 90 Tage gleich beim ersten mal genehmigt bekommen - und 90 Tage heißt ja i.d.R. immer = kein Job. Gleichzeitig sind viele, die zurückhaltend waren, zunächst einmal gescheitert.


    Selbst wenn es schiefgeht - wie gesagt, im 2. Anlauf werden praktisch alle Anträge genehmigt, die im ersten abgelehnt wurden. Also das Thema entspannt sehen, zunächst remonstrieren, und wenn das auch keinen Erfolg hat, einfach noch einmal probieren.

    achso.... ja danke dir...


    dann wäre es doch noch ganz interessant zu wissen auf welche art man am besten die ware z.b Kaffee von den philippinen nach deutschland schicken kann ?(

    In Köln gibt es einige erfolgreiche Kleinröster, die direkt von "ihren" Bauern in Lateinamerika überschaubare Mengen Rohkaffee importieren. Vermutlich habt Ihr bei Euch auch 1 oder 2 handwerklich arbeitende Schokoladenhersteller, die selber Kakaobohnen importieren.


    Unterhalte Dich doch einfach mal mit denen und frage, wie die die logistischen Probleme gelöst haben.

    Für den Fall, dass eine UP ansteht (und das kann selbst bei nicht "late registered" Geburtsurkunden sein)

    - theoretisch möglich, aber erfreulicherweise äußerst unwahrscheinlich.


    Visum der Wahl wäre für Euch das Besuchsvisum. Die Chancen liegen beim 1. Versuch irgendwo um und bei 50%, beim nächsten (der schon ein par Wochen später stattfinden kann), dann nahe bei 100%.

    Werbraucht hier schon außer für Caipirinha Rohrzucker?

    Guck mal in einer größeren Stadt bei einem gut sortierten Lebensmittelhändler ins Regal - ganz offenbar ist Nachfrage da, es werden mittlerweile verbreitet x-verschiedene Varianten angeboten. Wir verwenden fast nur noch dunkle, stark melassehaltige Rohrzucker - schmecken und riechen toll, überhaupt kein Vergleich mit dem weißen Industriezeugs.


    Lustig, dass Du Caipirinha erwähnst - gerade für diesen Spezialfall finde ich klassischen Rohrzucker eher ungeeignet, im eiskalten Rum löst der sich sehr viel schlechter als Industriezucker. Maximal nehme ich da noch einen sehr hellen...

    Noch eine Variante: Meine Frau ist momentan im Urlaub auf den Philippinen. Die erste (Maestro-)Abhebung von 10 000 PHP hat problemlos geklappt. Ein par Tage später hat sie das gleiche nochmal versucht - keine Chance, bei keiner Bank.


    Die Sparkasse meinte, Ursache wäre der "Maestro-Schutzschild", der pro Woche nur einen definierten Abhebungsbetrag erlauben würde. Es gab hier im Forum dazu vor einigen Jahren schon mal einen Beitrag, den ich jetzt natürlich nicht mehr auf der Platte hatte, der sehr gut erklärt. Ich habe die Sicherheitsstufe entsprechend auf "Segment 3 / International" ändern lassen.


    Das nächste Abenteuer heißt dann FZV. :476:

    Nö, verglichen mit Schengen ist das dann IMHO doch er erfreulich unspannend, so nach dem Motto "Dokumente vollständig einreichen" -> "ein par Wochen warten" -> "Visum ist da", weil ein Rechtsanspruch besteht.


    :thumb

    Vielleicht ganz traditionell: Z.B. Rohrzucker, Kaffee, Kakao.


    Natürlich nicht als Massenware, sondern mit Herkunftsangaben runter bis zur Farm und mit Fairniszulage. Vielleicht auch kombiniert mit touristischen Angeboten auf beiden Seiten ("Schaut Deinem Kaffee beim Reifen zu" - "Abenteuer für Auge, Nase und Mund: Kaffeerösten"). Topqualität als Voraussetzung - sonst funktionieren auf Dauer die für Rentabilität erforderlichen Preise am oberen Ende des Marktes nicht.


    So könnte dann das Ergebnis aussehen - willkürlich ein par Beispiele:


    Billingtons Molasses


    Quijote Kaffee


    Speicher & Consorten

    Ich bin zwar nicht Klaus ..


    Auf den großen Plätzen in Central / Admiralty auf Hong Kong Island treffen sich jeden abend, besonders aber Sonntags bis zu einigen 100 oder gar 1000 (!) philippinische Dienstmädchen zum Tsismis.


    Oder: Vor das philippinische Konsulat stellen (ist zudem einfach schräg gegenüber vom Standesamt) und unter den Herauskommenden 2 nette Gesichter abwarten. Ist ein Massenbetrieb und stellt entsprechend kein Problem dar.


    Nachtrag: Warum von der Family mangels Pässen keiner mitkann, erschliesst sich mir nicht. 2 Pässe besorgen (das ist keine besondere Hürde) - schon gehts :)

    Namensänderung: Eigentlich ganz einfach. Der Name ist gültig, der im Pass steht - und sonst nichts.


    Keinesfalls darf ein "zukünftig beabsichtigter" Name verwendet werden, das führt bestenfalls zur Verwirrung. Kommt es zu einer Heirat in Deutschland oder sonstwo außerhalb der Philippinen (z.B. HKG), sollte der Name der philippinischen Partnerin entsprechend auf keinen Fall bei der Heirat durch das Standesamt geändert werden, sondern nachträglich über die philippinische Botschaft.


    Für einen philippinischen Bürger kann eine Namensänderung nur durch eine philippinische Behörde durchgeführt werden, Änderungen durch die Behörden anderer Länder werden nicht anerkannt.

    Bei meiner Frau wurde eine Krankenversicherung expliziet gefordert bei der Antragsstellung für ein Familienzusammenführungsvisum

    Klaus, Dein Fall ist nicht vergleichbar mit den anderen hier geschilderten Fällen.


    Deine Frau hatte - anders als üblich - den Antrag auf FZV bereits vor der Heirat gestellt. Damit konnte die Regel, dass ein Krankenversicherungsnachweis bei FZV zum Ehepartner entfällt, nicht angewendet werden.

    Klaus, Du hast als einziger einige Dinge anders gemacht - sowohl in HKG ais auch in MNL. Das bei abweichendem Vorgehen auch etwas anderes herauskommt, bedeutet doch nicht, dass jeder willkürlich Unterschiedliches erfährt. Bei gleichartigem Vorgehen haben bislang auch alle - bis auf minimale Abweichungen - das gleiche erlebt. Bis zuletzt, s. die Schilderungen von "Pershprinc".


    Genau dafür, also dem Austausch von Erfahrungen, ist dies Forum hier wertvoll. Wenn jemand so wie Du was Neues ausprobiert - und sich z.B. persönlich statt postalisch anmeldet - ist es sehr interessant zu sehen, was das bewirkt.

    Bei meinen Aufenthalten als Jugendlicher in Lateinamerika habe ich nach nach vor Spinnen deutlich mehr "Respekt" als vor Schlangen erworben. Tödliche Bisse sind zwar sehr selten. Aber dafür gibt's jede Menge dieser netten Tiere, und sie sind zu klein und damit oft zu langsam um sich rechtzeitig vor uns Menschen zu verdrücken. Für Nicht-Experten ist es zudem kaum möglich, zwischen der großen Masse völlig harmloser und den weniger harmlosen Exemplaren zu unterscheiden.


    Im Instituto Butantan in Sao Paulo kann man sich von ihren Besitzern abgetrennte menschliche - durch Spinnenbisse nekrotisch gewordene - Beine in so einer Art großer "Weckgläser" angucken :confused . Auf den Philippinen habe ich von dem Thema erfreulicherweise noch nicht viel gehört.


    Im Anfangsstadium sieht das etwa so aus - hier eine Nekrose mit "nur" 10 cm Durchmesser:


    Nur, um das klarzustellen - ich hatte von "Mithelfen" geschrieben 8-) , keineswegs von kompletter Übernahme der Hausarbeit - also Mitwirkung in einem Rahmen, wie sie jedes Familienmitglied erbringt - und das auch nur bei Langzeitaufenthalten. Niemand, der von mir auf ein par Tage eingeladen wird, muss befürchten, zum Staubsauger greifen zu müssen o.ä., sondern kann herzlich gerne einfach relaxen :D

    So eindeutig die Lage in der Theorie ist, so unklar finde ich sie in der Praxis.


    Was genau ist denn "Arbeit" im Sinne des Gesetzgebers? Von einem Gast, der sich monatelang bei mir einquartiert, erwarte ich selbstverständlich, dass er im Haushalt mithilft. Weiterhin habe ich mich als Einlader über die Verpflichtungserklärung dazu comittet, meinen Gast zu versorgen. Nach meinem Verständnis würde das auch ein Taschengeld einschließen, damit mich mein Gast nicht um jede Tasse Kaffee unterwegs bitten muss.


    Wo die Grenze zur bezahlten Hausarbeit liegt, ist mir nicht klar.

    Vielen dank.


    Wie lange dauert es vom Antrag bis zur Bewilligung des Familienzusammenführungsvisum.
    Urkundenprüfung wurde schon bei der Hochzeit gemacht.


    gruß chili

    Bei vollständigen Unterlagen irgendwas zwischen 3 und 6 Wochen